CH450744A - Dosiervorrichtung - Google Patents

Dosiervorrichtung

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CH450744A
CH450744A CH837567A CH837567A CH450744A CH 450744 A CH450744 A CH 450744A CH 837567 A CH837567 A CH 837567A CH 837567 A CH837567 A CH 837567A CH 450744 A CH450744 A CH 450744A
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CH837567A
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Inventor
Dulger Viktor
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Chemie Filter Gmbh Verfahren
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D11/00Control of flow ratio
    • G05D11/006Control of flow ratio involving a first fluid acting on the feeding of a second fluid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F21/00Dissolving
    • B01F21/20Dissolving using flow mixing
    • B01F21/22Dissolving using flow mixing using additional holders in conduits, containers or pools for keeping the solid material in place, e.g. supports or receptacles
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/68Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
    • C02F1/685Devices for dosing the additives
    • C02F1/688Devices in which the water progressively dissolves a solid compound

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Description


      Dosiervorriehtung       Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung  zum dosierten     Einführen    der Lösung     eines    festen Stoffes  in einen Flüssigkeitsstrom mit einem Hauptkanal und  einem     Nebenschlusspfad,    der den Lösungsraum eines  Lösebehälters, eine Zuleitung,     eine    Rückleitung und  eine Drosselvorrichtung aufweist. An einer solchen Vor  richtung wird ein Teilstrom vom Hauptstrom abge  zweigt, mit der Lösung vermischt und dem Hauptstrom  wieder zugeführt.  



  Es ist eine     Dosiervorrichtung        bekannt,    die aus     einem     den Hauptstrom führenden Kopfteil mit einer Blende,  vor und hinter der je eine Bohrung abzweigt, und einem  damit verbundenen Lösebehälter besteht. Dieser be  sitzt einen Raum zur     Aufnahme    der zu lösenden festen  Stoffe, der durch einen siebartigen Einsatz von dem die  zu verarbeitende Lösung aufnehmenden Raum getrennt  ist. Ein Zuleitungsrohr führt den durch Düsen oder  düsenähnliche Einsätze regelbaren Teilstrom in den Lö  sungsraum und verdrängt hierbei einen Teil dessen In  halts über die     Rückleitung    in den     Hauptkanal.     



  Nachteilig ist hierbei, dass die Düsen im Neben  schlusspfad sehr leicht durch     Schmutzteilchen    verstopft  werden, da sie meistens nur einen Durchmesser von  0,15 bis 0,25 mm haben und bei Verwendung von  regelbaren Düsen die auftretende Ring- oder Segment  breite noch kleinere Abmessungen besitzt. Ferner wer  den innerhalb des Lösungsraumes gewisse Teile der  Lösung durch die aus der Zuleitung austretende Flüs  sigkeit stärker verdünnt als andere Teile, wobei diese  Unterschiedlichkeit auch noch von der Strömungsge  schwindigkeit des Hauptstromes abhängt. Infolgedessen  ist keine genaue Proportionalität bei der Dosierung zu  erzielen.  



  Bei einer anderen bekannten     Dosiervorrichtung    wird  der abgezweigte     Teilstrom    nicht durch den Lösungs  raum geführt; vielmehr saugt die durch den Lösebehäl  ter hindurchströmende Flüssigkeit     jeweils        einen    Teil  der Lösung aus dem Lösungsraum an. Zu diesem Zweck  befindet sich der     Lösungsraum    am unteren Ende des  Lösebehälters. Das     in    dieser Höhe mündende Zulei-         tungsrohr    ist jedoch durch ein hierzu konzentrisches  Rohr umgeben, das unten über     öffnungen    eine Ver  bindung zum Lösungsraum herstellt und so weit nach  oben ragt, dass es über den zu lösenden festen Stoffen  endet.

   Auch hierbei ist die Verstopfung von in Zulei  tung und Rückleitung eingebauten Düsen möglich. Fer  ner kommt es auch hierbei zu Unregelmässigkeiten bei  der Vermischung mit der Lösung, so dass keine genau  proportionale Zugabe der Dosierungslösung möglich ist.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine       Dosiervorrichtung    der eingangs beschriebenen Art an  zugeben, bei der die Gefahr einer Verstopfung von  Düsen nicht besteht und eine hohe Genauigkeit hinsicht  lich der Proportionalität bei der Dosierung erzielbar ist.  



  Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch ge  löst, dass die Drosselvorrichtung durch ein Wandstück  aus porösem Material gebildet und am Ende der Zu  leitung im Lösungsraum angeordnet     ist.     



  Durch das poröse Wandstück wird der abgezweigte  Teilstrom in eine     grosse    Anzahl sehr kleiner Stromfäden  mit grosser Oberfläche aufgelöst, die sich beim Hoch  steigen mit der sie umgebenden Lösung vermischen und  somit eine gleichmässige Dosierung gewährleisten.  Gleichzeitig ersetzt das poröse Wandstück die sonst not  wendige Düse, da es infolge seiner Poren dem     Teil-          Strom        einen    von der     Durchflussmenge    abhängigen Wi  derstand darbietet. Eine Verstopfung der Poren ist  aber nicht zu befürchten, da das Wandstück bei glei  cher Wirksamkeit gegenüber den normal verwendeten  Düsen einen viel grösseren belastbaren Querschnitt hat.  



  Besonders vorteilhaft ist es, wenn das poröse Wand  stück aus     Sintermaterial    mit     einer    Porenweite zwischen  1 und 1000     Mikron    besteht, Bei einem solchen Sinter  material berechnet sich der     Durchflusswiderstand    k nach  der Formel  
EMI0001.0032     
    wobei Q = die     Teilstrommenge    und d p = der Druck  abfall an der Blende des Hauptkanals     ist.    Da sich der  Widerstand annähernd quadratisch verhält und im Lö-           sungsraum    eine sehr gleichmässige Mischung erfolgt, er  gibt sich eine ausserordentlich gute     Proportionalität    bei  der Dosierung.

   Ferner ist die für den Durchtritt des Teil  stroms zur Verfügung stehende Oberfläche des Wand  stücks nahezu hundertmal so gross wie die     Durchtritts-          öffnung    einer gleichwertigen Düse, so dass eine Ver  stopfungsgefahr nahezu ausgeschlossen ist.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform hat das  Wandstück die Form eines Hohlzylinders, in dessen  Innenraum die Zuleitung mündet. Die durch den Hohl  zylinder nach aussen tretenden Stromfäden des Teil  stromes erreichen auf diese Weise ein sehr grosses Ge  biet innerhalb des Lösungsraumes und führen zu einer  sehr gleichmässigen Vermischung mit der Lösung.  



  Ferner kann der Hohlzylinder senkrecht stehen und  den Teil einer geschlossenen Kammer bilden, die unten  einen Schlammraum aufweist. Wenn Schmutzteilchen  mit dem Teilstrom mitgeführt werden, können sie von  den senkrechten Innenwänden des Hohlzylinders ab  fallen und sich im Schlammraum sammeln.  



  Weitere Vorteile ergeben sich, wenn Drosselvorrich  tung und Lösungsraum durch eine mit einem einstell  baren Drosselorgan versehene Leitung überbrückt sind.  Insbesondere kann die Überbrückungsleitung in die  Rückleitung vor deren Eintritt in den Hauptkanal mün  den. Auf diese Weise wird ein wählbarer Anteil des  abgezweigten Teilstroms am Lösungsraum vorbeige  führt, so dass man unter Beibehaltung der gewünschten  Dosierungsproportionalität auch ausserordentlich kleine  Dosierungsmengen zugeben kann. Die Verwendung re  lativ grosser Teilströme, von denen nur ein kleiner  Anteil durch das poröse Wandstück geleitet wird, stellt  darüber hinaus sicher, dass Schmutzteilchen durch die  Überbrückungsleitung weggeschwemmt werden, sofern  sie sich nicht im Schlammraum absetzen.

   Durch das  Einleiten der Überbrückungsleitung in die Rückleitung  entsteht ausserdem ein Vermischungseffekt, der sich  günstig auf die     Vergleichmässigung    der Lösung im aus  tretenden Teilstrom auswirkt.  



  Bei einer Vorrichtung mit den Hauptkanal und zwei  Zu- bzw.     Rückleitungsbohrungen    aufweisenden Kopfteil  und einem damit verbundenen Lösebehälter empfiehlt  es sich, dass im Kopfteil eine Drosselschraube die Ver  bindungsöffnung zwischen der     Rückleitungsbohrung    und  einer dritten Bohrung beherrscht und zwei Rohrstücke  die Kammer mit dem porösen Wandstück flüssigkeits  leitend mit der Zuleitungsbohrung und der dritten Boh  rung verbinden. Damit entsteht eine kompakte Bau  einheit, bei der alle funktionswesentlichen Teile mit dem  Kopf zusammenhängen, so dass der Lösebehälter zum  Nachfüllen der zu lösenden festen Stoffe ohne Schwie  rigkeiten abgenommen werden kann.  



  Sodann ist es günstig, wenn die Rohrstücke flexible  Schläuche sind und das Eigengewicht der Kammer so be  messen ist, dass es etwa dem spezifischen Gewicht der  Lösung im Lösungsraum entspricht. Auf diese Weise  stellt sich die Kammer selbsttätig in diejenige Höhe ein,  in der eine bestimmte Lösungskonzentration vorhanden  ist, so dass der Teilstrom aus dem porösen Wandstück  immer in eine etwa gleichbleibende Umgebung austritt.  



  Ein Ausführungsbeispiel der     Erfindung    wird nach  stehend im Zusammenhang mit der Zeichnung näher       erläutert.    Es zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch eine     Dosiervorrich-          tung    und       Fig.    2 einen Querschnitt durch die     Dosiervorrich-          tung.       Die     Dosiervorrichtung    besitzt einen Kopfteil 1 und  einen lösbar damit verbundenen Lösebehälter 2. Den  Kopfteil 1 durchsetzt ein Hauptkanal 10 mit einer  Blende 11. Vor und hinter der Blende 11 sind Ab  zweigbohrungen 3 und 4 vorgesehen, die eine Verbin  dung zum Lösebehälter 2 herstellen.  



  Der Lösebehälter 2 ist durch einen Siebeinsatz 12  in zwei Räume unterteilt, nämlich einen Raum 13 zur  Aufnahme des pulverförmigen oder     stückigen,    zu lösen  den Stoffes und einem Lösungsraum 17, in dem sich  von dem festen Stoff freie Lösung sammeln kann.  



  In dem Lösungsraum 17 befindet sich eine Kam  mer 6, die zum Teil aus einem Hohlzylinder 7 aus  porösem     Sintermaterial    besteht. Den unteren Teil der  Kammer 6 bildet ein Schlammraum B. Die Kammer ist  über ein erstes Rohr 14 mit der Bohrung 3 verbunden.  Ein zweites Rohr 15 verbindet die Kammer 6 mit einer  dritten Bohrung 16 im Kopfteil 1. Die Bohrungen 4  und 16 sind über einen Querkanal 5 miteinander ver  bunden, in welchen die Spitze einer Drosselschraube 9  hineinragt.  



  Vor Inbetriebnahme der     Dosiervorrichtung    wird der  Lösebehälter 2 abgenommen, im Raum 13 mit dem zu  lösenden Stoff und im übrigen mit Wasser gefüllt, so  wie anschliessend wieder mit dem Kopfteil 1 verbunden.  In dem Lösungsraum 17 bildet sich dann die Lösung,  die in den Hauptstrom eingeführt werden soll.  



  Wenn ein Hauptstrom im Kanal 10 fliesst, entsteht  an der Blende 11 ein Druckunterschied, der einen Teil  strom durch den     Nebenschlusspfad    erzwingt, der durch  die Zuleitung 3, 14, die Kammer 6, den porösen Wand  zylinder 7, den Lösungsraum 17 und die Rückleitung 4  gebildet ist. Durch Öffnen der Drosselschraube 9 kann  ein Anteil des Teilstroms durch die     Überströmleitung     15, 16 am Lösungsraum 7 vorbeigeleitet werden.

   Die  durch den porösen Hohlzylinder 7 tretende Flüssigkeit  gelangt in einer Vielzahl von Einzelfäden in die kon  zentrierte Lösung, steigt in ihr hoch und erreicht nach  einer sehr gleichmässigen Vermischung mit dem Lösungs  mittel die     Rückleitungsbohrung    4, wo eine Vermischung  mit der Flüssigkeit aus der     Überbrückungsleitung    er  folgt.

   Die     Vermisühung    des durch die Poren des Sinter  körpers 7 hindurchtretenden Teilstroms mit der Lösung  im Raum 17 sowie der mengenabhängige Strömungs  widerstand dieses     Sinterkörpers    führen zu einer äusserst  gleichmässigen Lösungskonzentration des Teilstroms, der  trotz Schwankung der Strömungsgeschwindigkeit von  über 1 : 25 im Hauptstrom zu Abweichungen von einer  genau proportionalen Dosierung von nur wenigen Pro  zenten führt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum dosierten Einführen der Lösung eines festen Stoffes in einen Flüssigkeitsstrom mit einem Hauptkanal und einem Nebenschlusspfad, der den Lö sungsraum eines Lösebehälters, eine Zuleitung, eine Rückleitung und eine Drosselvorrichtung aufweist, da durch gekennzeichnet, dafi die Drosselvorrichtung durch ein Wandstück (7) aus porösem Material gebildet und am Ende der Zuleitung (3, 14) im Lösungsraum (17) angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Wandstück (7) die Form eines Hohlzylinders hat, in dessen Innenraum die Zuleitung (3, 14) mündet. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hohlzylinder (7) senkrecht steht und den Teil einer geschlossenen Kammer (6) bildet, die unten einen Schlammraum (8) aufweist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das poröse Wandstück (7) aus Sinter material mit einer Porenweite zwischen 1 und 1000 Mikron besteht. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Drosselvorrichtung (7) und Löse- mittelraum (17) durch eine mit einem einstellbaren Drosselorgan (9) versehene Leitung (15, 16) überbrückt sind. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die überbrückungsleitung (15, 16) in die Rückleitung (4) vor deren Eintritt in den Haupt kanal (10) mündet. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 5, mit den Hauptkanal und zwei Zu- bzw.
    Rückleitungsbohrungen aufweisendem Kopf teil und einem damit verbundenen Lösebehälter, da durch gekennzeichnet, dass im Kopfteil (1) eine Drossel schraube (9) die Verbindungsöffnung zwischen der Rückleitungsbohrung (4) und einer dritten Bohrung (16) beherrscht und zwei Rohrstücke (14, 15) die Kammer (6) mit dem porösen Wandstück (7) flüssigkeitsleitend mit der Zuleitungsbohrung (3) und der dritten Bohrung (16) verbinden. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rohrstücke (14, 15) flexible Schläuche sind und das Eigengewicht der Kammern (6) so bemessen ist, dass es etwa dem spezifischen Ge wicht der Lösung im Lösungsraum entspricht.
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