CH363301A - Aussenverstärkung für Rohrabzweigstücke, insbesondere Hosenrohre - Google Patents

Aussenverstärkung für Rohrabzweigstücke, insbesondere Hosenrohre

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Publication number
CH363301A
CH363301A CH6266158A CH6266158A CH363301A CH 363301 A CH363301 A CH 363301A CH 6266158 A CH6266158 A CH 6266158A CH 6266158 A CH6266158 A CH 6266158A CH 363301 A CH363301 A CH 363301A
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CH
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external reinforcement
transverse ring
tension
reinforcement according
pipe
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CH6266158A
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Georg Dipl Ing Feder
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Voest Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L41/00Branching pipes; Joining pipes to walls
    • F16L41/02Branch units, e.g. made in one piece, welded, riveted
    • F16L41/023Y- pieces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description


  Aussenverstärkung     fier        Rohrabzweigstücke,    insbesondere     I-Iose\nroplire       Bekanntlich müssen     Rohrabzweigstücke,    bei  spielsweise Hosenrohre oder andere.     Rohrformstücke,          wenn    die     Wandstärke    im     Verhältnis    zum Rohrdurch  messer gering ist, im     Bereich    der Abzweigurig ver  stärkt bzw.

       versteift    werden, um durch hohen Innen  druck     hervorgerufene        Verformungen    oder Zerstörun  gen zu     vermeiden.    Da im     Rohrinneren    vorgesehene       Aussteifungen    erhebliche     Strömungs-        und    Druckver  luste mit sich     bringen,    werden Aussenverstärkungen  bevorzugt.

       Derartige        Aussenverstärkungen    bestehen  in der Regel aus     einem    in der     Verschneidungsebene     der Zweigrohre     angeordneten        Längsbügel    und wenig  stens einem das Hauptrohr     umschliessenden    Quer  ring, wobei der Längsbügel im     Scheitelbereich        seine     grösste     B.iegesteifigkeit    aufweist und dort Zug- und  auch starken     Biegebeanspruchungen        ausgesetzt    ist.

    Die     Erfindung        bezweckt    nun     eine        Verbesserung    der  artiger     Aussenverstärkungen    im     Sinne        einer        Vermin-          derung    der Abmessungen, des     Gewichtes    und     damit     auch der     Herstellungskosten.     



  Die     erfindungsgemässe        Aussenverstärkung    zeich  net sich dadurch aus, dass der     Längsbügel    mit nur  geringer oder ohne     Biegesteifigkeit    im Scheitelbereich       ausgebildet    ist.

   Dadurch     wird    der     Vorteil        erreicht,          dass    die Stelle der grössten     Zugbeanspruchung    des  Längsbügels nicht mehr     mit    dem Ort der     grössten          Biegebeanspruchung        zusammenfällt.    Jede Bügel  hälfte kann als Träger auf zwei Stützen betrachtet       werden,    wobei sich     eine        wesentliche        Verringerung    der       Stützweite    ergibt,

   da im Scheitelbereich die System  linie des Bügels     unmittelbar    an die     Verschneidungs-          linie    der Zweigrohre heranrückt. Die     Verkleinerung     der Stützweite hat     selbstverständlich    kleinere Biege  momente zur Folge, so dass der Längsbügel insge  samt schwächer dimensioniert werden kann und die  Aussenverstärkung ein     vermindertes    Gewicht erhält.

      Der Längsbügel     kann    aus für     sich    biegesteifen       Hälften        bestehen,    die     im        Scheitelbereich    durch     ein          Zugglied    oder durch     ein        Gelenk        miteinander    verbun  den sind.

   Eine besonders     einfache    und zweckentspre  chende Konstruktion     kann    auch dadurch erreicht  worden, dass der     Längsbügel    als ein     beiderseits.    bis  zum     Querring        geführtes    Zugband     ausgebildet        ist,

      wo  bei     zwischen    dem Zugband und der     Vcrschneidungs-          linie    der     Zweigrohre    zur     Kraftübertragung        stegblech-          artige    Scheiben     eingesetzt    sind oder     ein        druckfester     Füllstoff, z. B. Beton, vorgesehen ist.

   Bei     Rohrab-          zweigstücken,    die     einbetoniert    werden, erübrigen     sich     also die     stegblechartigen        Scheiben,    und es     übernimmt     der Beton die Aufgabe der     Krafteinleitung    in     das     Zugband.

       In    diesem Fall     kann        schliesslich    das Zug  band auch     in    ein Bündel von     Armierungsstähleri    auf  gelöst     sein,    von denen     jeweils        weni@gstens    das eine  Ende     am        Querring        angreift    bzw. an     diesem        befestigt     ist.  



  In     Weiterverfolgung-    des     Grundgedankens    der       Erfindung        kann.    auch der     Querring    aus     zwei    längs  einer     Seillinie    verlaufenden,     das    Hauptrohr     umschlies-          senden        Zugbändern.        bestehen,

          die    durch     stegblech-          artige        Scheiben    oder - bei     einbetonierten    Hosen  rohren oder dergleichen - durch     einen        druckfestere          Füllstoff        (Beton)        auseinandergespreizt        sind.     



  In der Zeichnung ist der     Erfindungsgegenstand     beispielsweise schematisch dargestellt. Es zeigen       Fig.    1 und 2     ein        Hosenrohr        mit    Aussenverstär  kung     in    Ansicht und im     Längsmittelschnitt    ;       Fig.    3 und 4 zwei weitere     mögliche    Ausbildungen  der Verstärkung     in        gleicher        Darstellungsweise,    und       Fig.    S das verstärkte Hosenrohr im Querschnitt  durch das Hauptrohr.

        Das Hosenrohr besteht aus dem Hauptrohr 1  und den beiden Zweigrohren 2. Zur Aussenverstär  kung ist ein     in    der     Verschneidungsebene    der Zweig  rohre angeordneter Längsbügel 3 und     wenigstens        ein     das Hauptrohr 1 umschliessender     Querring    4 vorge  sehen. Gemäss     Fig.    2 besteht der     Längsbügel    3 aus  für sich     biegesteifen        Hälften    3a, die im Scheitel  bereich durch ein Zugglied 5     miteinander    verbunden  sind.

   An Stelle des     Zuggliedes        könnte    auch ein Ver  bindungsgelenk angeordnet werden.  



  Bei der Ausbildung nach     Fig.    3 ist als Längs  bügel ein     beiderseits    bis zum     Querring    4     geführtes          Zugband    6 vorgesehen, wobei die     Krafteinleitung    in  dieses     Zugband    durch     stegblechartig    eingesetzte  Scheiben 7 erfolgt.  



  Handelt es sich um     ein        einbetoniertes    Hosenrohr,  kann gemäss     Fig.    4 das Zugband     in        eia    Bündel von       Armierungsstählen    8     aufgelöst        sein,    die an     ihrem     einen Ende am Querring 4 befestigt sind. Die Kraft  einleitung in die das Zugband ersetzenden     Armie-          rungsstähle    übernimmt in     diesem    Fall der druck  feste     Füllbeton.     



  Wie     Fig.    5 zeigt, ist es     möglich,        dass    auch der  Querring 4 aus zwei     längs        einer        SeiilliInie    verlaufen  den, das Hauptrohr 1     umschliessenden        Zugbändern     4a besteht, wobei ebenfalls     stegblechartige        Scheiben          .9    vorgesehen     sind,

      die der     Krafteinleitung    zur Sprei  zung des     Zugbandpaares    nach der     Seillinie        dienen.     An Stelle der Scheiben 9     könnte    wieder     ein    druck  fester     Füllstoff,    also     beispielsweise    Beton, Verwen  dung     finden.     



  Die dargestellten     Aussenverstärkungen    haben  den     Vorteil,        dass    sie einfach     hergestellt    und leicht  bei verringerter     Schweissarbeit    aufgebracht werden  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aussenverstärkung für Rohrabzweigstücke, ins- besondere Hosenrohre, mit einem in der Verschnei dungsebene der Zweigrohre angeordneten Längs bügel und wenigstens einem das Hauptrohr um- schliessenden Querring, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsbügel (3 bzw. 6 bzw.
    8) mit nur ge ringer oder ohne Biegesteifigkeit im Scheitelbereich ausgebildet ist. UNTERANSPRüCHE 1. Aussenverstärkung .nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsbügel (3) aus für sich biegesteifen Hälften (3a) besteht, die im Scheitelbereich durch ein Zugglied (5) miteinander verbunden sind.
    2. Aussenverstärkung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsbügel (3) aus für sich biegesteifen Hälften (3a) besteht, die im Scheitelbereich miteinander durch ein Gelenk ver bunden sind. 3.
    Aussenverstärkung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsbügel als ein beiderseits bis zum Querring (4) geführtes Zugband (6) ausgebildet ist, wobei zwischen dem Band und der Verschneidungslinie der- Zweigrohre (2) zur Kraftübertragung stegblechartige Scheiben (7) ein gesetzt sind. 4.
    Aussenverstärkung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem als ein beiderseits bis zum Querring (4) geführtes Zugband (6) ausgebildeten Längsbügel und der Verschnei- dungslinie der Zweigrohre (2) ein druckfester Füll stoff zur Kraftübertragung vorgesehen ist. 5.
    Aussenverstärkung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugband in ein Bündel von Armierungsstählen (8) aufgelöst ist, von denen jeweils wenigstens das eine Ende am Querring (4) angreift. 6.
    Aussenverstärkung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Querring (4) aus zwei das Hauptrohr (1) umschliessenden Zugbän dern (4a) besteht, die durch Scheiben (9) auseinan- dergespreizt sind. 7.
    Aussenverstärkung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Querring (4) aus zwei das Hauptrohr (1) umschliessenden Zugbändern (4a) besteht, die durch einen druckfesten Füllstoff auseinandergespreizt sind.
CH6266158A 1957-09-23 1958-08-06 Aussenverstärkung für Rohrabzweigstücke, insbesondere Hosenrohre CH363301A (de)

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AT276882B (de) * 1967-03-07 1969-12-10 Voest Ag Versteifung für Rohrabzweigstücke

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