CH363301A - Aussenverstärkung für Rohrabzweigstücke, insbesondere Hosenrohre - Google Patents
Aussenverstärkung für Rohrabzweigstücke, insbesondere HosenrohreInfo
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Description
Aussenverstärkung fier Rohrabzweigstücke, insbesondere I-Iose\nroplire Bekanntlich müssen Rohrabzweigstücke, bei spielsweise Hosenrohre oder andere. Rohrformstücke, wenn die Wandstärke im Verhältnis zum Rohrdurch messer gering ist, im Bereich der Abzweigurig ver stärkt bzw.
versteift werden, um durch hohen Innen druck hervorgerufene Verformungen oder Zerstörun gen zu vermeiden. Da im Rohrinneren vorgesehene Aussteifungen erhebliche Strömungs- und Druckver luste mit sich bringen, werden Aussenverstärkungen bevorzugt.
Derartige Aussenverstärkungen bestehen in der Regel aus einem in der Verschneidungsebene der Zweigrohre angeordneten Längsbügel und wenig stens einem das Hauptrohr umschliessenden Quer ring, wobei der Längsbügel im Scheitelbereich seine grösste B.iegesteifigkeit aufweist und dort Zug- und auch starken Biegebeanspruchungen ausgesetzt ist.
Die Erfindung bezweckt nun eine Verbesserung der artiger Aussenverstärkungen im Sinne einer Vermin- derung der Abmessungen, des Gewichtes und damit auch der Herstellungskosten.
Die erfindungsgemässe Aussenverstärkung zeich net sich dadurch aus, dass der Längsbügel mit nur geringer oder ohne Biegesteifigkeit im Scheitelbereich ausgebildet ist.
Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass die Stelle der grössten Zugbeanspruchung des Längsbügels nicht mehr mit dem Ort der grössten Biegebeanspruchung zusammenfällt. Jede Bügel hälfte kann als Träger auf zwei Stützen betrachtet werden, wobei sich eine wesentliche Verringerung der Stützweite ergibt,
da im Scheitelbereich die System linie des Bügels unmittelbar an die Verschneidungs- linie der Zweigrohre heranrückt. Die Verkleinerung der Stützweite hat selbstverständlich kleinere Biege momente zur Folge, so dass der Längsbügel insge samt schwächer dimensioniert werden kann und die Aussenverstärkung ein vermindertes Gewicht erhält.
Der Längsbügel kann aus für sich biegesteifen Hälften bestehen, die im Scheitelbereich durch ein Zugglied oder durch ein Gelenk miteinander verbun den sind.
Eine besonders einfache und zweckentspre chende Konstruktion kann auch dadurch erreicht worden, dass der Längsbügel als ein beiderseits. bis zum Querring geführtes Zugband ausgebildet ist,
wo bei zwischen dem Zugband und der Vcrschneidungs- linie der Zweigrohre zur Kraftübertragung stegblech- artige Scheiben eingesetzt sind oder ein druckfester Füllstoff, z. B. Beton, vorgesehen ist.
Bei Rohrab- zweigstücken, die einbetoniert werden, erübrigen sich also die stegblechartigen Scheiben, und es übernimmt der Beton die Aufgabe der Krafteinleitung in das Zugband.
In diesem Fall kann schliesslich das Zug band auch in ein Bündel von Armierungsstähleri auf gelöst sein, von denen jeweils weni@gstens das eine Ende am Querring angreift bzw. an diesem befestigt ist.
In Weiterverfolgung- des Grundgedankens der Erfindung kann. auch der Querring aus zwei längs einer Seillinie verlaufenden, das Hauptrohr umschlies- senden Zugbändern. bestehen,
die durch stegblech- artige Scheiben oder - bei einbetonierten Hosen rohren oder dergleichen - durch einen druckfestere Füllstoff (Beton) auseinandergespreizt sind.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise schematisch dargestellt. Es zeigen Fig. 1 und 2 ein Hosenrohr mit Aussenverstär kung in Ansicht und im Längsmittelschnitt ; Fig. 3 und 4 zwei weitere mögliche Ausbildungen der Verstärkung in gleicher Darstellungsweise, und Fig. S das verstärkte Hosenrohr im Querschnitt durch das Hauptrohr.
Das Hosenrohr besteht aus dem Hauptrohr 1 und den beiden Zweigrohren 2. Zur Aussenverstär kung ist ein in der Verschneidungsebene der Zweig rohre angeordneter Längsbügel 3 und wenigstens ein das Hauptrohr 1 umschliessender Querring 4 vorge sehen. Gemäss Fig. 2 besteht der Längsbügel 3 aus für sich biegesteifen Hälften 3a, die im Scheitel bereich durch ein Zugglied 5 miteinander verbunden sind.
An Stelle des Zuggliedes könnte auch ein Ver bindungsgelenk angeordnet werden.
Bei der Ausbildung nach Fig. 3 ist als Längs bügel ein beiderseits bis zum Querring 4 geführtes Zugband 6 vorgesehen, wobei die Krafteinleitung in dieses Zugband durch stegblechartig eingesetzte Scheiben 7 erfolgt.
Handelt es sich um ein einbetoniertes Hosenrohr, kann gemäss Fig. 4 das Zugband in eia Bündel von Armierungsstählen 8 aufgelöst sein, die an ihrem einen Ende am Querring 4 befestigt sind. Die Kraft einleitung in die das Zugband ersetzenden Armie- rungsstähle übernimmt in diesem Fall der druck feste Füllbeton.
Wie Fig. 5 zeigt, ist es möglich, dass auch der Querring 4 aus zwei längs einer SeiilliInie verlaufen den, das Hauptrohr 1 umschliessenden Zugbändern 4a besteht, wobei ebenfalls stegblechartige Scheiben .9 vorgesehen sind,
die der Krafteinleitung zur Sprei zung des Zugbandpaares nach der Seillinie dienen. An Stelle der Scheiben 9 könnte wieder ein druck fester Füllstoff, also beispielsweise Beton, Verwen dung finden.
Die dargestellten Aussenverstärkungen haben den Vorteil, dass sie einfach hergestellt und leicht bei verringerter Schweissarbeit aufgebracht werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aussenverstärkung für Rohrabzweigstücke, ins- besondere Hosenrohre, mit einem in der Verschnei dungsebene der Zweigrohre angeordneten Längs bügel und wenigstens einem das Hauptrohr um- schliessenden Querring, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsbügel (3 bzw. 6 bzw.8) mit nur ge ringer oder ohne Biegesteifigkeit im Scheitelbereich ausgebildet ist. UNTERANSPRüCHE 1. Aussenverstärkung .nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsbügel (3) aus für sich biegesteifen Hälften (3a) besteht, die im Scheitelbereich durch ein Zugglied (5) miteinander verbunden sind.2. Aussenverstärkung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsbügel (3) aus für sich biegesteifen Hälften (3a) besteht, die im Scheitelbereich miteinander durch ein Gelenk ver bunden sind. 3.Aussenverstärkung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsbügel als ein beiderseits bis zum Querring (4) geführtes Zugband (6) ausgebildet ist, wobei zwischen dem Band und der Verschneidungslinie der- Zweigrohre (2) zur Kraftübertragung stegblechartige Scheiben (7) ein gesetzt sind. 4.Aussenverstärkung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem als ein beiderseits bis zum Querring (4) geführtes Zugband (6) ausgebildeten Längsbügel und der Verschnei- dungslinie der Zweigrohre (2) ein druckfester Füll stoff zur Kraftübertragung vorgesehen ist. 5.Aussenverstärkung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugband in ein Bündel von Armierungsstählen (8) aufgelöst ist, von denen jeweils wenigstens das eine Ende am Querring (4) angreift. 6.Aussenverstärkung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Querring (4) aus zwei das Hauptrohr (1) umschliessenden Zugbän dern (4a) besteht, die durch Scheiben (9) auseinan- dergespreizt sind. 7.Aussenverstärkung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Querring (4) aus zwei das Hauptrohr (1) umschliessenden Zugbändern (4a) besteht, die durch einen druckfesten Füllstoff auseinandergespreizt sind.
Applications Claiming Priority (1)
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ID=3583534
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| CH6266158A CH363301A (de) | 1957-09-23 | 1958-08-06 | Aussenverstärkung für Rohrabzweigstücke, insbesondere Hosenrohre |
Country Status (2)
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Families Citing this family (1)
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| AT276882B (de) * | 1967-03-07 | 1969-12-10 | Voest Ag | Versteifung für Rohrabzweigstücke |
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1958
- 1958-08-06 CH CH6266158A patent/CH363301A/de unknown
- 1958-08-07 DE DE1958V0009200 patent/DE1824542U/de not_active Expired
Also Published As
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| DE1824542U (de) | 1961-01-05 |
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