CH363340A - Verfahren zur Herstellung von in 4-Stellung substituierten Steroiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von in 4-Stellung substituierten Steroiden

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CH363340A
CH363340A CH3550956A CH3550956A CH363340A CH 363340 A CH363340 A CH 363340A CH 3550956 A CH3550956 A CH 3550956A CH 3550956 A CH3550956 A CH 3550956A CH 363340 A CH363340 A CH 363340A
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epoxy
steroid
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keto
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CH3550956A
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Camerini Bruno
Patelli Bianca
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Farmaceutici Italia
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Description


      Verfahren    zur Herstellung von     in        4-Stellung        substituierten    Steroiden    Gegenstand der vorliegenden     Erfindung    ist ein  Verfahren     zur    Herstellung von neuen, in     4-Stellung          substituierten    Steroiden. Die     erfindungsgemäss    her  gestellten Verbindungen haben pharmakologische  Wirkung und! sind auch verwendbar für die Synthese  von weiteren in     4-Stellung        substituierten    Steroiden.  



  Die     erfindungsgemäss        hergestellten    Verbindungen  weisen folgende     Formel    auf:  
EMI0001.0015     
    Darin bedeuten.:  R:     (H)OH,        (H)OCOCH3,    O,     (H)COCH3,          (H)COCH20H,        (H)COCH,OCOCH3    oder       (OH)COCH.,OCOCH3;     R':     H2,        (H)OH    oder O und  R": OH,     Br,    Cl oder F.  



  Das- erfindungsgemässe     Verfahren    ist dadurch  gekennzeichnet, dass man ein entsprechendes, in       4-Stellung        unsubstituiertes        3-Keto-d4-steroid    in  einem organischen, vorzugsweise     mit    Wasser misch  baren Lösungsmittel, wie Methanol oder Äthanol,  gelöst, mit     Wasserstoffsuperoxyd    in alkalischem Me  dium umsetzt und das erhaltene     4,5-Epoxy-3-keto-          steroid    der Formel     II     
EMI0001.0034     
    insbesondere ein entsprechendes     4ss,5ss        Epoxyd,          4a,

  5a-Epoxyd    oder ein Gemisch von entsprechenden       4ss,5ss-    und     4a,5a-Epoxyden,    in einem organischen  Lösungsmittel', insbesondere     in    Eisessig, mit wasser  freiem Fluor-, Chlor- oder     Bromwasserstoff    zu dem  entsprechenden     4-Halogen-steroid    oder mit einer  andern     Mineralsäure,    insbesondere mit konzentrierter  Schwefelsäure, zu dem     4-Hydroxy-steroid    umsetzt.  



  Beispielsweise erhält man unter Anwendung von  Schwefelsäure in einem Medium aus wasserfreier  Essigsäure ein     4-Oxy-3-keto-d4-steroid        (Enolform),     das durch Umlagerung in ein     3,4-Dilceto-steroid          (a        Diketon)    übergehen kann, welche Verbindungen  dargestellt werden können durch die folgenden       Strukturformeln    A und B:

    
EMI0001.0051     
      Entsprechend der Formel A erhält man     durch          Behandeln.    mit     Acylierungsmitteln    tatsächlich     Acyl-          oxy-Derivate,    während entsprechend der Formel B  durch Behandeln mit einem     o-Diamin        Pyrazin-          Derivate    erhalten werden.  



  Wenn     anderseits    die     4,5-Epoxy-3-keto-steroide     mit Fluor-, Chlor- oder     Bromwasserstoff    in     einem          organischen        Lösungsmittel    behandelt werden, bei  spielsweise mit wasserfreiem Chlorwasserstoff in  Essigsäure, erhält man     ein        4-Halogen        3-keto-d4-          steroid    der Formel  
EMI0002.0019     
    in welcher R" F, Cl oder     Br    ist.  



  Bei der Herstellung der     4,5-Epoxy-3-keto-          steroid'e    werden als organische     Lösungsmittel    vor  zugsweise mit Wasser mischbare     Lösungsmittel,    z. B.       Methanol    oder     .Äthanol,    verwendet.  



  Bei der     'erfindungsgemässen    Behandlung mit  Wasserstoffperoxyd     erhält    man     epimere    a-     und        @-          4,5-Epoxyde,    welche leicht getrennt und durch       Kristallisieren    und     Chromatographieren    gereinigt wer  den     können.    Für die Herstellung der     4-Oxy-3-keto-          d4-steroide        kann    man sowohl von der     a-Form    wie  auch von der     ss    Form oder von einem Gemisch beider  Formen ausgehen.  



  Für die     Herstellung    der     4-Halogen-3-keto-d4-          steroide    ist nur die     ss-Form    der     4,5-Epoxyde    ver  wendbar. In den folgenden Beispielen wurde die       spezifische    Drehung bestimmt bei 20  C   4  in  l     fl/o        iger        chloroformischer    Lösung. Die     Ultraviolett-          Absorptionsspektra    wurden     in        95o/oiger        äthanolischer     Lösung gemessen.  



  <I>Beispiel 1</I>       4ss,5        Epoxy-pregnan-3,20-dion    und     4a,5-Epoxy-          aRopregnan-3,20-dion     Zu 10 g     in    660     cm3    Methanol gelöstem und bei  einer Temperatur von 15  C gehaltenem Progesteron  gibt man     gleichzeitig    20     cm3    4n Natronlauge und  34     cm3        34a/oiges    Wasserstoffsuperoxyd.

   Nach     2i/2-          stündigem    Stehenlassen bei 0  C wird die erhaltene  Lösung mit 22     cm3    Essigsäure angesäuert,     in,    3 Liter  Wasser gegossen, während 15     Minuten    auf 90  C  erhitzt und über Nacht in den     Kühlschrank    gestellt.

    Der Niederschlag wird filtriert,     mit    Wasser gewa  schen,     getrocknet    und aus 100     cm3    Methanol       umkristallisiert.    Man erhält 6,38 g     4ss,5-Epoxy-          pregnan    - 3,20 -     dion,        Schmelzpunkt    134-135  C       [a]D    = + 224        4 ,    ohne     Ultraviolett-Absorption     zwischen 220 und 300     m,u.            Analyse:     % gefunden: C 76,15 H 9,09  für     C21H3,03    berechnet:

   C 76,32 H 9,15  ferner erhält man 1,48 g 4a,5 -     Epoxy    -     allo-          pregnan    - 3,20 -     dion,        Schmelzpunkt    175-176  C,       [a]D    = + 26    3 , ohne     Ultraviolett-Absorption     zwischen 220 und 300     m,u.     



       Analyse:          o/o    gefunden C 76,20 H 9,25  für     C21H3003    berechnet: C 76,32 H 9,15       d4-Pregnen-4-ol-3,20-dion.     0,5 g     4,8,5        Epoxy-pregnan-3,20-dion    werden in  3     cm3    Essigsäure gelöst und mit 0,3     cm3    konzen  trierter Schwefelsäure bei     Zimmertemperatur    wäh  rend 16 Stunden behandelt.

   Die Lösung wird     in     eiskaltes Wasser gegossen, mit Benzol     extrahiert    und  der Auszug mit Wasser gewaschen und     destilliert.     Durch     Umkristallisieren    aus     Methanol    erhält man  0,26 g     d4-Pregnen        4-ol-3,20-dion,        Schmelzpunkt     233-235  C,     [a]D    = 191  +     4 ,        @",    = 276     mu,     a = 12200; färbt sich beim Behandeln mit     FeC4     grün.  



  Analyse:       1/o    gefunden C 76,19 H 9,14       für        C21H3,04    berechnet: C 76,32 H 9,15  Beim     Behandeln        mit        Acetanhydrid    und     Pyridin     kann man aus dem     d4-Pregnan        4-ol-3,20-dion    ein  Acetat mit dem Schmelzpunkt 165-167  C,       [a]D    = + 174 ,     .1"Y    = 245     mu,        a    = 15 200 erhalten.

    Analyse:        /o    gefunden: C 74,39 H 8,69  für     C23H3204    berechnet: C 74,16 H 8,66  Das     d4-Pregnen        4-ol-3,20-dion    kann auch reagie  ren als     a-Diketo-Form    von     Allopregnan-3,4,20-trion.     Beispielsweise erhält     man    mit     o-Phenylendiamin    das       Chinoxalin-Derivat,        Schmelzpunkt   <B>268-2700</B> C.

         Analyse:     % gefunden: C 80,36 H 8,68  für     C27H34ON2    berechnet: C 80,55 H 8,5  Falls man als Ausgangsstoff     4a,5        Epoxy-allo-          pregnan-3,20-dion    verwendet, erhält man auf die  selbe Weise     d4-Pregnen-4-ol        3,20-dion.     



  <I>Beispiel 2</I>       4ss,5-Epoxy-ätiocholan-17ss-ol-3-on     und 4a,5     Epoxy-androstan-17ss-ol-3-on     Im gleichen Vorgehen wie in Beispiel 1 er  hält man aus 9 g     Testosteron.    2 g     4ss,5-Epoxy-ätio-          cholan-17ss-ol-3-on,    Schmelzpunkt 156-157 C,       [a]D    = + 145        411.     



       Analyse:          o/o    gefunden: C 74,86 H 9,35  für     C"H"G,    berechnet: C 74,96 H 9,27    
EMI0003.0001     
  
    ferner <SEP> erhält <SEP> man <SEP> 2,8 <SEP> g <SEP> 4a,5-Epoxy-androstan-17fl-ol  3-on, <SEP> Schmelzpunkt <SEP> 146-147  <SEP> C, <SEP> [a]D <SEP> = <SEP> + <SEP> 51 <SEP>   <SEP> 4 .
<tb>  Analyse:
<tb>  ,/o <SEP> gefunden.: <SEP> C <SEP> 75,16 <SEP> H <SEP> 9,28
<tb>  für <SEP> C19112803 <SEP> berechnet: <SEP> C <SEP> 74,96 <SEP> H <SEP> 9,27
<tb>  d4-Androsten-4,17ss-diol-3-on-17-acetat.
<tb>  



  1 <SEP> g <SEP> 4ss,5-Epoxy-ätiocholan-17fl-ol-3-on <SEP> werden
<tb>  in <SEP> Essigsäure <SEP> gelöst <SEP> und <SEP> mit <SEP> konzentrierter <SEP> Schwefel  säure <SEP> behandelt, <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben., <SEP> und
<tb>  hierauf <SEP> mit <SEP> Benzol <SEP> extrahiert; <SEP> der <SEP> Auszug <SEP> wird.alka  lisch <SEP> gemacht, <SEP> dann <SEP> mit <SEP> Wasser <SEP> gewaschen, <SEP> ge  trocknet <SEP> und <SEP> destilliert. <SEP> Der <SEP> Rückstand <SEP> wird <SEP> aus <SEP> Me  thanol <SEP> umkristallisiert <SEP> und <SEP> ergibt <SEP> 300 <SEP> mg <SEP> d4-An  drosten-4,17ss-diol-3-on-17-acetat, <SEP> Schmelzpunkt <SEP> 194
<tb>  bis <SEP> 196  <SEP> C, <SEP> [a]D <SEP> = <SEP> + <SEP> 83  <SEP>   <SEP> 4 , <SEP> @n,a, <SEP> = <SEP> <I>277 <SEP> ma,</I>
<tb>  e <SEP> = <SEP> 12100.
<tb>  



  Analyse:
<tb>   /o <SEP> gefunden: <SEP> C <SEP> 72,30 <SEP> H <SEP> 8,80
<tb>  für <SEP> C21113,04 <SEP> berechnet: <SEP> C <SEP> 72.,80 <SEP> H <SEP> 8,73
<tb>  Durch <SEP> Acetylieren <SEP> des <SEP> Monoacetates <SEP> kann <SEP> man
<tb>  in <SEP> üblicher <SEP> Weise <SEP> das <SEP> d4 <SEP> Androsten-4,17ss-diol-3-on  diacetat, <SEP> Schmelzpunkt <SEP> 170-172  <SEP> C, <SEP> [a]D <SEP> = <SEP> 105 ,
<tb>  <B>2."",</B> <SEP> = <SEP> 246 <SEP> mu, <SEP> e <SEP> = <SEP> 15 <SEP> 490 <SEP> erhalten.
<tb>  



  Analyse:
<tb>  % <SEP> gefunden: <SEP> C <SEP> 71,03 <SEP> H <SEP> 8,25
<tb>  für <SEP> C23Hs20.. <SEP> berechnet: <SEP> C <SEP> 71,10 <SEP> H <SEP> 8,30
<tb>  <I>Beispiel <SEP> 3</I>
<tb>  4ss,5-Epoxy-pregnan-21-ol-3,20-dion
<tb>  und <SEP> 4a,5-Epoxy-allopregnan <SEP> 21-ol-3,20-dion
<tb>  Im <SEP> gleichen <SEP> Vorgehen <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> erhält
<tb>  man <SEP> aus <SEP> 5 <SEP> g <SEP> Desoxycorticosteron <SEP> 1,68 <SEP> g <SEP> 4ss,5-Epoxy  pregnan-21-ol-3,20-dion, <SEP> Schmelzpunkt <SEP> 142-143  <SEP> C,
<tb>  [a]D <SEP> = <SEP> + <SEP> 216  <SEP>   <SEP> 4 .
<tb>  



  Analyse:
<tb>   /o <SEP> gefunden: <SEP> C <SEP> 72,57 <SEP> H <SEP> 8,82
<tb>  für <SEP> <B>C21113004</B> <SEP> berechnet: <SEP> C <SEP> 72,80 <SEP> H <SEP> 8,73
<tb>  ferner <SEP> erhält <SEP> man <SEP> 0,38 <SEP> g <SEP> 4a,5-Epoxy-allopregnan  21 <SEP> - <SEP> o1 <SEP> - <SEP> 3,20 <SEP> - <SEP> dion, <SEP> Schmelzpunkt <SEP> 170-172  <SEP> C,
<tb>  [a]D <SEP> = <SEP> + <SEP> 13  <SEP>   <SEP> 2 .
<tb>  



  Analyse:
<tb>  % <SEP> gefunden: <SEP> C <SEP> 73,03 <SEP> H <SEP> 8,77
<tb>  für <SEP> C.1113,04 <SEP> berechnet: <SEP> C <SEP> 72,80 <SEP> H <SEP> 8,73
<tb>  Die <SEP> Acetate <SEP> der <SEP> beiden <SEP> Verbindungen <SEP> hatten
<tb>  einen <SEP> Schmelzpunkt <SEP> von <SEP> 170-172 <SEP> C <SEP> bzw. <SEP> 225 <SEP> bis
<tb>  228  <SEP> C.
<tb>  



  d4-Pregnen-4,21-diol-3,20-dion-21-acetat.
<tb>  1,5 <SEP> g <SEP> 4ss,5-Epoxy-pregnan-21-ol-3,20-dion <SEP> wer  den <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> mit <SEP> Essigsäure
<tb>  und <SEP> Schwefelsäure <SEP> behandelt. <SEP> Man <SEP> erhält <SEP> 0,8 <SEP> g
<tb>  J4-Pregnen-4,21-diol-3,20-dion-21-acetat, <SEP> Schmelz  punkt <SEP> 248-250 C, <SEP> HD <SEP> = <SEP> +l77  <SEP>   <SEP> 4 , <SEP> 2",ax <SEP> =
<tb>  <I>277 <SEP> mcc, <SEP> e <SEP> =</I> <SEP> 13 <SEP> 700.

         Analyse:   /o gefunden: C<B>71,18</B> H 8,31  für     C23Ha20s    berechnet: C 71,10 H 8,30  Durch     Acetylieren    dieser Substanz kann man in  üblicher Weise das     d4-Pregnen-4,21-diol-3,20-dion-          diacetat,        Schmelzpunkt    198-200  C,     [a]D    = + 174        -\"    4 ,     1n,35    = 246 mit,     e    = 15 190 erhalten.  



       Analyse:      /o gefunden: C 69,63 H 7,95       für        C25Hs40s        berechnet:    C 69,74 H 7,96       Falls    man als Ausgangsmaterial     4a,5-Epoxy-allo-          pregnan-21-ole-3,20-dion    verwendet, erhält man       d4-Pregnen-4,21-diol-3,20-dion-21-acetat.     



  Bei Anwendung eines Gemisches, bestehend aus       4ss,5        Epoxy-pregnan-21-ol-3,20-dion    und     4a,5-Epoxy-          allopregnan        21-ol-3,20-dion    als Ausgangsmaterial, er  hält man, nach der oben beschriebenen     Behandlung     mit Essigsäure und Schwefelsäure das     d4-Pregnen-          4,21-diol-3,20-dion-21-acetat.     



  <I>Beispiel 4</I>       4ss,5-Epoxy-pregnan        3,11,20-trion     und     4a,5-Epoxy-allopregnan-3,11,20-trion     Im     gleichen    Vorgehen wie in Beispiel 1 erhält  man aus 2,15 g     11-Keto-progesteron    0,5 g     4ss,    5  Epoxy-pregnan-3,11,20-trion, Schmelzpunkt 160 bis  163  C,     [a]D    = + 246    4 .  



  Analyse:  <B>%</B> gefunden: C 73,45 H 8,27  für     C.1112804    berechnet: C 73,22 H 8,19  ferner     erhält    man 1 g     4a,5-Epoxy-allopregnan-          3,11,20-trion,        Schmelzpunkt    234-235  C,     [a]D    =  56    4 .  



  Analyse:   /o gefunden: C 73,25 H 8,24  für     C21112804    berechnet: C 73,22 H 8,19  0,5 g     4ss,5-Epoxy-pregnan-3,11,20-trion,        in.    2,5     cm3     Eisessig gelöst, wird während 3.0     Minuten    mit 0,5 g  bei Zimmertemperatur mit wasserfreiem Bromwasser  stoff     gesättigter    Essigsäure umgesetzt.

   Der Nieder  schlag wird     abfiltriert,    mit absolutem     Alkohol    ge  waschen und aus Methanol     umkristallisiert.    Man er  hält 0,380 g     4-Brom-11-keto-progesteron,        Schmelz-          punkt    180-182 C,     2ma,    = 262     m@u,        e    = 11760.

    <I>Beispiel 5</I>       4-Chlor-d4-pregnen        3,20-dion     0,5 g     in    2,5     cm3    Eisessig gelöstes     4ss,5-Epoxy-          pregnan-3,20-dion,    erhalten im     Beispiele    1, werden  während 30 Minuten mit 0,5 g bei Zimmertempera  tur mit     wasserfreiem        HCl    gesättigter Essigsäure be  handelt. Der Niederschlag wird     abfiltriert,        mit    Äther  gewaschen und getrocknet. Man erhält 0,4 g eines  Produktes mit     einem    Schmelzpunkt von 215-218  C.

    Durch     Umkristallisieren    aus Methanol erhöht sich      der     Schmelzpunkt    auf 218-220  C,     d,at    = 257     mu,          e    = 13 210.  



  Analyse:        /o    gefunden: C 72,35 H 8,40  für     C21H2,02C1    berechnet: C 72,28 H 8,35  <I>Beispiel 6</I>       4-Brom-44-pregnen        3,20-dion     0,5 g in 2,5     cm3    Eisessig gelöstes     4ss,5-Epoxy-          pregnan-3,20-dion,    erhalten     im.        Beispiel'    1, werden  während 30     Minuten    bei 15  C mit 0,5     em3    mit  wasserfreiem     HBr        gesättigter    Essigsäure behandelt.

    Der Niederschlag wird     abfiltriert,    mit absolutem  Alkohol gewaschen und aus Aceton     umkristaäisiert.     Man erhält 0,4 g Produkt,     Schmelzpunkt    165 bis  167<B>0</B> C,     A.max    = 262     m,1,G,        e        ---    12 500.  



  Analyse:        /o        gefunden:    C 64,42 H 7,62  für     C21112902Br    berechnet: C 64,11 H 7,43  <I>Beispiel 7</I>       4-Chlor-44-pregnen-21-ol-3,20-dion     Ausgehend von nach     Verfahren    von Beispiel 3  erzeugten     4ss,5-Epoxy-pregnan-21-o1-3,20-dion,    er  hält man bei gleichem Vorgehen wie in Beispiel 5  4 -     Chlor-44-pregnen-21-ol-3,20-dion,        Schmelzpunkt     186-188  C,     2maY    = 256     mu,        e    = 13 890.  



  Analyse:       o/o    gefunden: C 69,20 H 8,19  für     C21112.0aCL    berechnet: C 69,12 H 8,01  <I>Beispiel 8</I>       4-Brom        d4-pregnen-21-ol-3,20-dion-acetat     Die Reaktion     wird    gleich durchgeführt wie in  Beispiel 6, wobei man     4ss,5        Epoxy-pregnan-21-ol-          3,20-dion-acetat,    erhalten in Beispiel 3,     verwendet.     Man erhält Kristalle vom     Schmelzpunkt    178 bis  180  C,     AmaS    = 261     mu,        e    = 12 270.  



  Analyse:       1/o    gefunden: C 61,84 H 7,10       für        C23Hs104Br    berechnet: C 61,19 H 6,92  <I>Beispiel</I>     9-          4-Chlor-da        androsten        17,ssol-3-on     Die     Reaktion    wird gleich durchgeführt wie     in     Beispiel 5, wobei man     4ss,5-Epoxy-ätiocholan-17ss-          ol-3-on,    erhalten     in    Beispiel 2, verwendet.

   Man er  hält     Kristalle    mit einem     Schmelzpunkt    von 185 bis  188  C,     2maS    = 256     mit,        e    = 13 160.  



  Analyse:  gefunden: C 71,04 H 8,55  für     C"H"02CI    berechnet: C<B>70,89</B> H 8,43  <I>Beispiel 10</I>  4     Brom-44-androsten-17ss-ol-3-on     Die     Reaktion    wird gleich     durchgeführt    wie in  Beispiel 6, wobei man von     4ss,5-Epoxy-ätiocholan-          17ss        ol-3-on,    erhalten in Beispiel 2, ausgeht.

    
EMI0004.0073     
  
    Das <SEP> Reaktionsprodukt <SEP> kann <SEP> in <SEP> üblicher <SEP> Weise
<tb>  acetyliert <SEP> werden. <SEP> Man <SEP> erhält <SEP> Kristalle <SEP> vom <SEP> Schmelz  punkt <SEP> 163-165  <SEP> C, <SEP> a.",a$ <SEP> = <SEP> 255 <SEP> mu, <SEP> <I>e <SEP> =</I> <SEP> 10130.
<tb>  Analyse:
<tb>   /o <SEP> gefunden: <SEP> C <SEP> 61,66 <SEP> H <SEP> 7,18
<tb>  für <SEP> C"H"03Br <SEP> berechnet: <SEP> C <SEP> 61,61 <SEP> H <SEP> 7,14

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von in 4-Stellung sub stituierten Steroiden der Formel I EMI0004.0078 EMI0004.0079 worin <tb> R <SEP> = <SEP> (11)0H, <SEP> (H)OCOCH3, <SEP> O, <SEP> (H)COCH3, <tb> (H)COCH20H, <SEP> (H)COCH20COCH3 <SEP> oder <tb> (OH)COCH20COCH3, <tb> R' <SEP> = <SEP> H2, <SEP> (H)OH <SEP> oder <SEP> O <SEP> und <tb> R" <SEP> = <SEP> OH, <SEP> Br, <SEP> Cl <SEP> oder <SEP> F <tb> bedeuten, <SEP> dadurch <SEP> :
    gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> ein <SEP> ent sprechendes, <SEP> in <SEP> 4-Stellung <SEP> unsubstituiertes <SEP> 3-Keto 44-steroid <SEP> in <SEP> einem <SEP> organischen <SEP> Lösungsmittel <SEP> ge löst, <SEP> mit <SEP> Wasserstoffsuperoxyd <SEP> in <SEP> alkalischem <SEP> Me dium <SEP> umsetzt <SEP> und <SEP> das <SEP> erhaltene <SEP> 4,5-Epoxy-3-keto steroid <SEP> der <SEP> Formel <SEP> II EMI0004.0080 in einem organischen Lösungsmittel mit wasserfreiem Fluor-, Chlor- oder Bromwasserstoff zu dem ent sprechenden 4-Halogen-steroid oder mit einer an dern Mineralsäure zu dem 4 Hydroxy-steroid um setzt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das organische Lösungsmittel für das 3-Keto-d4-steroid mit Wasser mischbar ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Umsetzung des 4,5-Epoxy-3-keto-steroides als orga nisches Lösungsmittel Eisessig und als Mineralsäure konzentrierte Schwefelsäure verwendet wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1 zur Herstellung von 4-Oxy-3-keto-d4- steroiden der Formel I. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteran- sprächen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenprodukt ein 4f,5f-Epoxyd hergestellt wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, d'ass als Zwischenprodukt ein 4a,5a-Epoxyd hergestellt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenprodukt ein Gemisch von 4fl,5fl- und 4a,5a-Epoxyden hergestellt wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Mineralsäure wasserfreien Fluor-, Chlor- oder Brom wasserstoff und als organisches Lösungsmittel Eis essig verwendet. B. Verfahren nach Patentanspruch und Unteran spruch 7, zur Herstellung von 4-Halogen-3-keto-44- steroiden der Formel I. 9. Verfahren nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenprodukt ein 4ss,5,B-Epoxyd hergestellt wird. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass das erhaltene 4 Hydroxy-steroid mit einem Säurechlorid oder einem Säureanhydrid, gegebenenfalls in Anwesenheit eines tertiären Amins, acyliert wird.
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