CH363408A - Verfahren zum Herstellen von Leitungsanschlussorganen an Schleifringen für elektrische Maschinen und Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Leitungsanschlussorganen an Schleifringen für elektrische Maschinen und Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens

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Publication number
CH363408A
CH363408A CH6107258A CH6107258A CH363408A CH 363408 A CH363408 A CH 363408A CH 6107258 A CH6107258 A CH 6107258A CH 6107258 A CH6107258 A CH 6107258A CH 363408 A CH363408 A CH 363408A
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CH
Switzerland
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slip ring
tool
peeling
cutting edge
line connection
Prior art date
Application number
CH6107258A
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English (en)
Inventor
Schaefer Fridolin
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/34Connections of conductor to slip-ring

Landscapes

  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description


      Verfahren    zum Herstellen von     Leitungsanschlussorganen    an     Schleifringen     für     elektrische    Maschinen und Werkzeug zur     Durchführung    des Verfahrens    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren  zum Herstellen von     Leitungsanschlussorganen    an  Schleifringen für elektrische Maschinen, bei dem       spanartige    Teile aus der Oberflächenschicht des  Schleifrings ausgeschält und zu einem     Anschlussmittel          krallenartig    geformt werden, sowie auf ein Werkzeug  zur Durchführung dieses Verfahrens.  



  Bei einem bekannten Verfahren wird ein Werk  zeug verwendet, das die Form einer konischen längs  geschlitzten Hülse hat, die zur Ausführung des Schäl  vorgangs senkrecht zur     Stirnseite    des Schleifrings an  dieser derart angesetzt wird, dass sie aus der Ober  flächenschicht der     Schleifringbohrung    gleichzeitig zwei       krallenartige    Späne ausschält. Es hat sich jedoch ge  zeigt, dass bei diesem Arbeitsverfahren die Schneid  kanten der Schälhülse leicht     absplittern,    wenn der zur  Herstellung der Schleifringe verwendete     Werkstoff     hart und spröde ist.

   Die Werkzeuge     erfordern    be  sonders bei     Bronzeschleifringen    deshalb einen häu  figen Ersatz oder müssen schon nach wenigen Arbeits  gängen nachgeschliffen werden, wodurch die Her  stellung der Schleifringe erheblich     verteuert    wird.  



  Gemäss der Erfindung wird zur Vermeidung dieser  Nachteile ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem das  mit seiner     Schneidkante    wenigstens annähernd     achs-          parallel    in die Bohrung des Schleifrings eingeführte  Schälwerkzeug an der Bohrungswand angesetzt wird  und bei dem zur Ausführung des     annähernd        tangential     zur Bohrungswand des Schleifrings verlaufenden  Schälschnittes das Werkzeug und der Schleifring  relativ gegeneinander gedreht werden.

   Zur Durch  führung dieses Verfahrens eignet sich ein     Werkzeug     besonders gut, das aus einem     Stahlzylinder    besteht,  an dessen Umfang eine annähernd achsparallele  Längsnut verläuft, die sich über etwa 60 bis 90  des  Mantelumfangs erstreckt und in ihrer Breite durch         Übergangsflächen    begrenzt wird, die durch Aus  schleifen einer Zylinderfläche aus dem Werkstoff des  Werkzeugs erzeugt sind.  



  In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der  Erfindung ein Schleifring mit einem in der Arbeits  stellung befindlichen Schälwerkzeug in     Fig.    1 raum  bildlich dargestellt.  



       Fig.    2 zeigt als zweites Ausführungsbeispiel einen  Schleifring mit zwei zum Anschluss einer Leitung  dienenden     Krallenpaaren.     



  Der aus Messing bestehende Schleifring 10 nach       Fig.    1 weist ein mit 11 und 12 bezeichnetes Krallen  paar auf, das zur Aufnahme eines in unterbrochenen.  Linien angedeuteten     Anschlussleiters    13 dient. Das       Krallenpaar    ist unter Verwendung eines Schälwerk  zeugs 14 aus der     Oberflächenschicht    der     Schleifring-          bohrung    15     spanartig    ausgeschält worden.  



  Das in seiner Arbeitsstellung während des Schäl  vorganges für ein neues     Krallenpaar    dargestellte  Schälwerkzeug 14 besteht aus einem kurzen     Stahl-          zylinder,        dessen        Durchmesser        etwa        70        bis        80%        der          Schleifringbohrung    beträgt. Aus der Mantelfläche des       Stahlzylinders    ist über einen Winkel a von etwa     90      eine Längsnut 17 ausgeschnitten.

   Diese Nut wird in  ihrer Breite durch je eine     hohlzylindrische        Fläche    18  bzw. 19 begrenzt, die mit der     Mantelfläche    des Stahl  zylinders je eine     Schneidkante    20 bzw. 21 bildet.  



  Zur Ausführung der     annähernd        tangential    zur  Bohrungswand 15 des Schleifrings verlaufenden Schäl  schnitte wird der Schleifring 10 in einer nicht dar  gestellten Spannzange derart gefasst, dass     die    Spann  zange     einen    möglichst gleichmässig über den     Umfang     des Schleifrings verteilten Spanndruck ausübt. Dann  wird das Werkzeug 14 auf einem Dorn 16     annähernd     achsparallel in die     Schleifringbohrung    eingeführt und       mit    seiner     Schneidkante    20 an der Bohrungswand      angesetzt.

   Wenn das Werkzeug in der eingezeichneten  Pfeilrichtung gegenüber dem festgehaltenen Schleifring  gedreht wird, löst die     Schneidkante    wegen der ausser  mittigen Anordnung des     Dornes    16 aus der Ober  flächenschicht des Schleifrings einen Span 24 ab,  dessen freies Ende sich mit zunehmendem Drehwinkel  an der     hohlzylindrischen    Fläche 19     entlangschiebt    und  dabei     krallenförmig    zu der an dem     Krallenpaar    11  und 12 ersichtlichen Form einrollt.

   Die zugehörige,  in     Fig.    1 noch nicht dargestellte Kralle kann dadurch  hergestellt werden, dass das Schälwerkzeug 14 ent  gegen der eingezeichneten Pfeilrichtung gedreht wird,  nachdem es mit seiner     Schneidkante    21     achsparallel    an  die Bohrungswand des Schleifrings angesetzt wurde.  



  Die Einspannung des Schleifrings in einer Spann  zange hat den Vorteil, dass sich der Schleifring wäh  rend des Schälvorgangs nicht verzieht. Es ist selbst  verständlich auch möglich, zur Beschleunigung des  Schälvorgangs die Spannzange samt dem zu bearbei  tenden Schleifring entgegengesetzt zum Schälwerkzeug  zu drehen.  



  Die     Schneidkanten    des Werkzeugs sind so gebildet,  dass sich der während des Schälvorgangs auftretende  Druck annähernd gleichmässig auf die der Schneide  benachbarte Umfangsfläche und die nach innen ge  kehrte eingeschnittene Zylinderfläche verteilt. Da  durch wird mit grosser Sicherheit ein Ausbrechen der       Schneidkanten    verhindert, so     dass    das Werkzeug auch  bei Verwendung von sehr harten Werkstoffen für die  Schleifringe lange Standzeiten aufweist.  



  Bei dem Schleifring nach     Fig.    2 sind zwei Krallen  paare 31, 32 und 33, 34 im Abstand nebeneinander  liegend aus der Bohrungswand 35 ausgeschält. Hierzu  wird ein nicht dargestelltes Werkzeug verwendet, das  im wesentlichen ähnlich wie dasjenige nach     Fig.    1  geformt ist, jedoch zwei in Achsrichtung hinterein  ander liegende     Schneidkanten    hat, zwischen denen ein  Abstand verbleibt, der nach dem Ausschälen der  Krallen einen in     Fig.2    mit 37 bezeichneten Steg  stehen lässt.  



  Die Doppelkrallen nach     Fig.    2 ergeben auch im  Falle härtester Belastung eine ausreichend sichere  Befestigung     für    ein nicht dargestelltes     Anschlusskabel.       In manchen Fällen genügt es jedoch bereits, anstelle  der dargestellten vier Krallen nur zwei, beispielsweise  die in     Fig.    1 mit 31 und 34 bezeichneten, auszu  schälen.  



  Der besondere Vorteil der dargestellten und be  schriebenen Werkzeugform besteht darin, dass die       Schneidkanten    mit einem zylindrischen Schleifkörper,  der den Durchmesser der Hohlzylinder 18 und 19 hat  und bei seiner Arbeitsbewegung um die Achse des  Dorns 16 geschwenkt wird, leicht nachgearbeitet  werden können, ohne dass es besonderer Vorkeh  rungen für die Einhaltung gleichbleibender Schnitt  winkel bedarf, da diese sich bei dieser Nachbear  beitung nicht ändern können. Dies ergibt eine wesent  liche Vereinfachung bei der Instandhaltung und Ein  stellung der Schälvorrichtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Herstellen von Leitungsan- schlussorganen an Schleifringen für elektrische Ma schinen, bei dem spanartige Teile aus der Ober flächenschicht des Schleifrings ausgeschält und zu einem Anschlussmittel krallenartig geformt werden, dadurch gekennzeichnet,
    dass ein mit seiner Schneid kante wenigstens annähernd achsparallel in die Boh rung des Schleifrings eingeführtes Schälwerkzeug an der Bohrungswand angesetzt wird und dass zur Aus führung des annähernd tangential zur Bohrungswand des Schleifrings verlaufenden Schälschnittes Werk <I>zeug</I> und Schleifring relativ gegeneinander gedreht werden.
    II. Schälwerkzeug zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass es wenigstens an seiner Schneidkanten- zone eine zylindrische Umfangsfläche (14) hat, in welche zur Erzeugung der Schneidkante (20) eine wenigstens annähernd achsparallele Längsnut (17) eingeschliffen ist, deren hohlzylindrische Begrenzungs fläche (19) sich mit der Umfangsfläche (14) spitz winklig schneidet.
CH6107258A 1957-07-18 1958-06-26 Verfahren zum Herstellen von Leitungsanschlussorganen an Schleifringen für elektrische Maschinen und Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens CH363408A (de)

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