CH363411A - Wechselstromkleinstmotor - Google Patents

Wechselstromkleinstmotor

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CH363411A
CH363411A CH5562958A CH5562958A CH363411A CH 363411 A CH363411 A CH 363411A CH 5562958 A CH5562958 A CH 5562958A CH 5562958 A CH5562958 A CH 5562958A CH 363411 A CH363411 A CH 363411A
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CH
Switzerland
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rotor
stator
magnetic
pole
guide plates
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Application number
CH5562958A
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English (en)
Inventor
Lange Walter
Original Assignee
Licentia Gmbh
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/12Stationary parts of the magnetic circuit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Field Magnets Of Synchronous Machinery (AREA)

Description


      Wechselstromkleinsihnotor       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen       Wechselstromkleinstmotor,    dessen     Ständerspule    ein  Wechselfeld in einem     Ständerpolzackenkäfig    erzeugt  und dessen einen     axialmagnetisierten    Dauermagneten  tragende Läuferwelle ausserhalb der Achse der Spule  von den magnetischen     Ständerleitblechen    gehalten  ist. Die wesentlichen Anforderungen, welche an der  artige Motoren gestellt werden, sind eine kleine Bau  form, starkes Drehmoment und ruhiger Gang.

   Bei  einer bekannten Ausführungsform dieser Motoren  wird jeder der     Ständerpole    in zwei Pole aufgeteilt,  von denen der eine mit einer     Kurzschlusswindung     umgeben ist, so     dass    der durch ihn gehende magne  tische     Fluss    zeitlich verzögert wird. Durch diese     Fluss-          verschiebung    wird das Anlaufmoment verbessert,  während die dämpfende Wirkung der     Kurzschluss-          windung    überdies zur Unterdrückung von Geräu  schen beiträgt.  



  Eine weitere bekannte Motortype besteht aus  einem Läufer der vorstehend beschriebenen Bauart,  welcher aber nicht konzentrisch zur     Ständerspule,     sondern ausserhalb dieser in den vom     Ständerfluss     durchsetzten Leitblechen gelagert ist, wodurch die  vorteilhafte flache Bauform, entsteht. Hiervon gibt  es zwei Ausführungsformen, nämlich eine mit gerade  (plan) verlaufenden     Läuferpolzacken    und eine, deren  Polzacken axial abgebogen sind. Bei dem     letztgenann-          tenMotorkannmanselbstbeiverminderterAbmessung     ein erhöhtes Drehmoment gegenüber dem Motor mit  geraden     Läuferpolzacken    erzielen, da die magnetisch  verketteten Teile erheblich vergrössert werden.

   Bei  dieser Ausführungsform jedoch benutzt man     Kurz-          schlussringe    auf den     Ständerpolen.    Ohne diese. würde  der Gang unruhig sein.  



  Durch vorliegende Erfindung ist es möglich,  ohne     Kurzschlusswindungen    die Geräusche zu ver  meiden und gleichzeitig bei niedrigen Motorabmes-    sungen das Moment zu erhöhen. Der     Wechselstrom-          kleinstmotor    nach der Erfindung vereinigt diese Vor  teile dadurch,     dass    der Läufermagnet von den     Stän-          derleitblechen    durch     unmagnetische    Teile magnetisch  isoliert ist und     dass    die Lager der Läuferwelle den       Läuferkörper    gegen Bewegungen in axialer Richtung  begrenzen,

   dessen magnetischer Teil aus dem Dauer  magneten und den mit axial umgebogenen     Läuferpol-          zacken    versehenen     Läuferpolblechen    besteht. Die  Erfindung geht von der Erkenntnis aus,     dass    mit der  Erhöhung des Drehmomentes mittels der umge  bogenen Polzacken auch eine Verstärkung der Stör  geräusche auftritt. Als Mittel zur Herabsetzung die  ser Erscheinungen wird nun angegeben, die, Achse  durch     unmagnetische    Halterungen im magnetischen  Teil anzubringen und ausserdem den gesamten Läu  ferkörper durch seine Lager axial zu halten und  damit an     Pulsationen    zu hindern.

   Das Vorurteil,     dass     durch die Lager das Nutzdrehmoment infolge er  höhter Reibung vermindert wird, wurde durch die  Erfindung überwunden, welche gezeigt hat,     dass    die  erzielte     Drehmomenterhöhung    um ein Vielfaches die  zusätzliche Lagerreibung überwiegt. Das Nutzdreh  moment hat also tatsächlich eine Vergrösserung er  fahren, wobei aber gleichzeitig eine Hemmung der       Pulsation    sowohl durch magnetische als auch durch  mechanische Mittel erzielt wurde.

   Die Ausbildung  eines derartigen Motors wird vorteilhaft so erfolgen,       dass    Läufer- und     Ständerpolzacken    in gleicher, ge  rader Anzahl vorhanden sind und im Verhältnis zu  der Breite des Luftspaltes zwischen ihnen in Um  fangsrichtung breite Polflächen haben.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel     de#s          synchronlaufenden        Wechseistromkleinstmotors    nach  der Erfindung dargestellt. Der Motor enthält eine       Ständerspule   <B>1,</B> die stirnseitig mit     Ständerleitblechen     2 und<B>3</B> umgeben ist, die den bei ihrer Erregung ent-      stehenden magnetischen     Fluss    zu den     Ständerpolen    4  und<B>5</B> leiten. Die     Ständerpole    werden dabei durch  einfaches Umbiegen entsprechend geformter Teile der       Leitbleche    gewonnen.

   Im Bereich des     Ständerpol-          zackenkäfigs    sind     ober-    und unterhalb von ihm in die  Leitbleche Halterungen<B>6</B> und<B>7</B> zur Aufnahme der  Läuferlager<B>8</B> und<B>9</B> eingesetzt. In ihnen gleitet die  Läuferwelle<B>10,</B> auf der über ein Zwischenstück<B>11</B>  ein     axialmagnetisierter    Ring 12 als Träger der magne  tischen Energie sitzt, auf dessen Stirnseiten sich die       Läuferpolbleche   <B>13</B> und 14 befinden, die in an sich  bekannter Weise zu den Läuferpolen<B>15</B> und<B>16</B> umge  bogen sind.

   Die Lager<B>8</B> und<B>9</B> und das Zwischenstück  <B>11</B> bestehen dabei aus magnetisch nicht leitendem Ma  terial, so     dass    keine magnetisch leitfähige Verbindung  zwischen dem Läufer- und dem     Ständersystem    be  steht. Als     perrnanentmagnetisches    Material für den  Läufer werden zweckmässig Oxyde aufweisende  magnetische Werkstoffe verwendet. Bei dieser Anord  nung werden die von den     Ständerpolen    4 ausgehenden  magnetischen Kraftlinien durch den Luftspalt zwi  schen dem     Ständerpolzackenkäfig    und den Läufer  polen den Weg zu den ihnen benachbarten     Ständer-          polen   <B>5</B> nehmen.

   Den gleichen Weg nehmen aber  auch die von den Läuferpolen<B>15</B> ausgehenden Kraft-         linien,    die zu den ihnen benachbarten Läuferpolen<B>16</B>  hinführen.  



  Soweit sich durch geeignete Formgebung der Pole  eine stets gleichbleibende Anlaufrichtung nicht  sicherstellen     lässt,    können in an sich bekannter Weise  noch Anlaufsperren vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Wechselstromkleinstmotor, dessen Ständerspule ein Wechselfeld in einem Ständerpolzackenkäfig er zeugt und dessen einen axialmagnetisierten Dauer magneten tragende Läuferwelle ausserhalb der Achse der Spule von den magnetischen Ständerleitblechen gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Läu- ferinagnet (12) von den Ständerleitblechen (2,<B>3)</B> durch unmagnetische Teile<B>(8, 9, 11)</B> magnetisch isoliert ist und dass die Lager<B>(8, 9)
    </B> der Läuferwelle <B>(10)</B> den Läuferkörper gegen Bewegungen in axialer Richtung begrenzen, dessen magnetischer Teil aus dem Dauerinagneten (12) und den mit axial um gebogenen Läuferpolzacken <B>(15, 16)</B> verschenen Läuferpolblechen <B>(13,</B> 14) besteht.
CH5562958A 1958-02-06 1958-02-06 Wechselstromkleinstmotor CH363411A (de)

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