CH363467A - Mörtelspritzgerät, insbesondere zum Auftragen von Mörtel auf Decken und Wände - Google Patents

Mörtelspritzgerät, insbesondere zum Auftragen von Mörtel auf Decken und Wände

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CH363467A
CH363467A CH6545958A CH6545958A CH363467A CH 363467 A CH363467 A CH 363467A CH 6545958 A CH6545958 A CH 6545958A CH 6545958 A CH6545958 A CH 6545958A CH 363467 A CH363467 A CH 363467A
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CH
Switzerland
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mortar
spraying device
nozzles
container
mortar spraying
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Application number
CH6545958A
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English (en)
Inventor
Leandro Dipl Ing Mazzoni
Original Assignee
Novadom Cantex Reg Trust Tech
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/02Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
    • E04F21/06Implements for applying plaster, insulating material, or the like
    • E04F21/08Mechanical implements
    • E04F21/12Mechanical implements acting by gas pressure, e.g. steam pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description


  Mörtelspritzgerät, insbesondere zum Auftragen von Mörtel auf Decken und Wände    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Mörtel  spritzgerät, das insbesondere zum Auftragen von  Mörtel auf Decken und Wände dient, und das aus  einem oben offenen Mörtelbehälter besteht, der meh  rere über dem Behälterboden in der Behälterrück  wand angeordnete     Druckluftdüsen    und gleichachsig  zu diesen in der     Behältervorderwand    liegende Mör  teldüsen aufweist. Bei     vorbekannten    Mörtelspritz  geräten dieser Art war ein ebener Behälterboden  vorgesehen.

   Diese Bauart hat den Nachteil, dass sich  in dem zwischen Pressluft- und Mörteldüsen liegen  den gemeinsamen Raum Luftwirbel bilden, die einen  erheblichen Widerstand darstellen und einen grö  sseren     Pressluftverbrauch    bedingen. Ausserdem ent  steht bei dem     vorbekannten    Mörtelspritzgerät ein  Materialverlust, weil durch die Luftwirbel kein sau  beres Ausblasen des Materials erzielt wird, sondern  ein gewisses Auslaufen bzw. Abtropfen von Mörtel  masse an den Mörteldüsen eintritt. Dieses Auslau  fen ist auch für die Bedienungsperson unerwünscht,  weil sie deren Kleidung beschmutzt.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseiti  gung dieser Nachteile und zeichnet sich dadurch aus,  dass am Behälterboden eine der Anzahl der Druck  luft- bzw. Mörteldüsen entsprechende Anzahl     rinnen-          förmiger    Kanäle vorgesehen sind, die je von einer       Druckluftdüse    zu der gegenüberliegenden Mörteldüse  führen.  



  Diese Kanäle können durch     eingegossene        Rinnen     in dem zweckmässig als     Gussstück    ausgebildeten  Bodenstück des Behälters gebildet sein. Es ist jedoch  auch möglich, bei einem Bodenstück, das einen ebe  nen Boden aufweist, die Kanäle durch Einsetzen eines  entsprechend wellenförmig gebogenen Bleches zu  bilden. Die     letztgenannte    Ausführung macht es mög  lich, die bereits in grosser Zahl vorhandenen Mörtel  spritzgeräte mit ebenem Behälterboden     nachträglich       im Sinne der Erfindung mit einfachsten und     billigsten     Mitteln umzubauen.  



  Das Mörtelspritzgerät nach der     Erfindung    ist im  folgenden an Hand eines     in    der Zeichnung darge  stellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.  



  Es Zeigen:       Fig.    1 die Vorderansicht des neuen Mörtelspritz  gerätes,       Fig.    2 eine Seitenansicht desselben,       Fig.    3 die Aufsicht,       Fig.    4 einen Schnitt durch das Spritzgerät nach  Linie     IV-IV    der     Fig.    3,       Fig.    5 einen Schnitt durch eine weitere Ausfüh  rungsform einer Mörteldüse,       Fig.    6 eine Seitenansicht einer Luftdüse in grö  sserem Massstab,       Fig.    7     eine    Draufsicht auf den Boden des Gerätes,

         Fig.    8 einen Schnitt durch     eine    weitere Ausfüh  rungsform einer Mörteldüse nach Linie     VIII-VIII     in     Fig.    7.    In der Zeichnung ist mit 1 ein Trichter bezeich  net, an welchem     mittels    Nieten 2 ein Bodenstück 3 be  festigt ist, das     vorteilhaft    aus     Aluminiumguss    besteht.  Trichter 1 und Bodenstück 3 bilden zusammen  einen oben offenen Mörtelbehälter.

   Das Bodenstück  3 trägt an seiner Rückseite einen Ansatz 4 mit einem       Innengewinde    5, in welches     ein        Pressluftzuführungs-          schlauch    eingeschraubt werden kann. Das Ansatz  stück 4 steht mit einem     Pressluftkanal    6     in    Verbin  dung, welcher an seiner Vorderseite mehrere     Press-          luftdüsen    7 aufweist und an seinen beiden Enden  je mit einer Schraube 8 verschlossen ist.

   In der Vor  derwand des Mörtelbehälters bzw. des     Gussboden-          stückes    sind     Bohrungen    9 vorgesehen, in welche       Messingbuchsen    10 eingesetzt sind. Um eine Abnüt-           zung    dieser Messingbuchsen durch den scharfkanti  gen Mörtel zu vermeiden, sind in diese Messingbuch  sen Mörteldüsen 11 aus Stahl oder dergleichen ein  gesetzt. Die Mörteldüsen 11 weisen an ihrem vor  deren Rand zwei Spalte 12 auf, die zum Einschrau  ben der Mörteldüsen     mittels    eines Schraubenziehers  dienen, und sind gleichachsig zu den Düsen 7.  



  Am Bodenstück 3 sind     rinnenförmige    Kanäle 14,  14a vorgesehen, die durch Wände bzw.     Rippen    13  voneinander getrennt sind und die von den Druck  luftdüsen 7 zu den     gegenüberliegenden        Mörteldüsen     11 führen. Diese Kanäle erstrecken sich von der  Behälterrückwand bis zur Vorderwand. Bei dem ge  zeigten Ausführungsbeispiel sind diese     Rinnen    14  nebst Rippen 13 in das Bodenstück 3 eingegossen,  das heisst werden beim Giessen des Bodenstücks 3  erzeugt.

   Gegebenenfalls     kann    jedoch bei einem       Bodenstück,    das einen ebenen Boden aufweist, zur  Bildung der     Kanäle    14 bzw.     Rippen    13 ein entspre  chend wellenförmig gebogenes Blech eingesetzt wer  den.  



  Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind die aussen  liegenden Kanäle 14a breiter als die inneren Kanäle  14. Diese Ausbildung ist aus folgendem Grund ge  wählt:  Die     aussenliegenden    Kanäle 14a werden lang  samer bzw. mit weniger     Mörtel    gefüllt, weil der       Mörtel    an den seitlichen     Trichterwänden    anhaftet  und wegen der Reibung langsamer in die äusseren  Kanäle 14a hineinrutscht. Es hat sich daher gezeigt,  dass bei gleich breiten Kanälen 14, 14a aus den aussen  liegenden Kanälen bzw. Mörteldüsen weniger Mörtel  als aus den innen liegenden Düsen austritt. Um einen  gleichmässigen Austritt aus allen Mörteldüsen zu er  zielen, sind daher die aussen liegenden Kanäle 14a  breiter als die inneren.  



  Ausserdem sind     vorteilhaft    sämtliche Kanäle 14,       14c    nach den     Mörteldüsen    zu keilförmig erweitert,  wie aus     Fig.    3 und 7     ersichtlich.    Damit die äussern  Kanäle 14a eine genügend grosse Erweiterung gegen  die     Mörteldüse    11 aufweisen können, ist das Boden  stück 3 in der Draufsicht     betrachtet        trapezförmig     ausgebildet.

   Der Trichter ist an seinem oberen er  weiterten Teil auf den Breitseiten mit Versteifungs  rippen 18 versehen, die ein     Einknicken    oder Ver  beulen des Trichters beim Ausklopfen des erhärte  ten     Mörtels        verhindern.     



       In        Fig.    8 ist eine weitere Ausführungsform der       Mörteldüsen    dargestellt, welche an Stelle der erwähn  ten Düsen 11     Verwendung    finden können und welche  bei bestimmtem Spritzgut eine bessere Führung des       austretenden    Materialstrahls ergeben. Die Auswechs  lung der Düsen 19 erfolgt in einfacher Weise.  



  Diese Spritzdüse 19 weist nach Art eines     Ven-          turirohres    eine Verengung 20 auf, durch welche die  Geschwindigkeit des austretenden Materialstrahls er  höht wird; das     Spritzgut    verlässt daher den Behälter  mit erhöhter Geschwindigkeit. Die Austrittsöffnung ist  gegenüber dieser Verengung 20 konisch erweitert.  Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass der Material-    strahl nach dem Austritt aus der Düse kompakt  bleibt und deshalb in der gezielten Richtung auf  den zu überziehenden Grund auftritt, und dass keine  Aufteilung des Strahles in     Einzelsträhle    und keine  Wirbelbildungen auftreten und dass ferner das Herab  tropfen von Spritzgut unterbleibt, weil keine Wirbel  entstehen.  



  Die Verwendung dieser Düse 19 bringt ausserdem  eine Ersparnis an Druckluft mit sich.  



  Ferner sind zum     Spritzen    von Feinputz längere       Pressluftdüsen    15 vorgesehen     (Fig.    6), welche an  Stelle der     gewöhnlichen        Pressluftdüsen    7 einge  schraubt werden. Ausserdem kann beim Feinputz  auftragen eine     Mörtelspritzdüse    16     (Fig.    5) mit einer  kleineren     Mörtelaustrittsöffnung    17 verwendet wer  den.  



  Die Arbeitsweise des neuen Mörtelspritzgerätes  ist folgende:  Pressluft wird durch einen     Pressluftschlauch    dem       Ansatzstück    4 des     Gussbodenstückes    3 zugeführt und  im Kanal 6 verteilt. Die Pressluft tritt mit scharfem  Strahl aus den     Pressluftdüsen    7 aus und reisst den  im Trichter und in den Kanälen enthaltenen Mörtel  mit sich, der dann an den Mörteldüsen austritt und  gegen die zu verputzende Wand geschleudert wird.  Die aus Stahl hergestellten     Mörtelspritzdüsen    können  durch den körnigen Mörtel praktisch nicht abge  nützt werden und weisen deshalb eine hohe Lebens  dauer auf.

   Durch Einsetzen von längeren Pressluft  düsen 15 und     Mörtelspritzdüsen    16 mit kleinerer  Öffnung 17 ist mit ein und demselben Gerät auch ein  Feinputzen möglich.  



  Durch die beschriebene Anordnung der vorer  wähnten Kanäle am Behälterboden wird eine gute  Führung des auszublasenden Mörtels erzielt, so dass  die vorerwähnten Luftwirbel beseitigt werden und  eine Ersparnis an Pressluft von 25 bis     3001a    eintritt.  Durch die erfindungsgemässe Ausbildung des Gerätes  wird es daher möglich, wirtschaftlicher zu arbeiten  bzw. auch kleinere Kompressoren als bisher zu ver  wenden. Durch Anordnung der Kanäle am Behälter  boden wird auch ein sauberes Ausblasen des     Mörtels     ohne jeden Materialverlust, das heisst ohne Abtrop  fen von     Mörtel    an den Düsen, erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mörtelspritzgerät, bestehend aus einem oben offe nen Mörtelbehälter mit mehreren über dem Behälter boden in der Behälterrückwand angeordneten Druck luftdüsen und gleichachsig zu diesen in der Behälter vorderwand liegenden Mörteldüsen, dadurch gekenn zeichnet, dass am Behälterboden (3) eine der Anzahl der Druckluft- (7) bzw. Mörteldüsen (11) entspre chende Anzahl rinnenförmiger Kanäle (14, 14a) vor gesehen sind, die je von einer Druckluftdüse (7) zu der gegenüberliegenden Mörteldüse (11) führen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Mörtelspritzgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kanäle (14, 14a) sich von der Behälterrückwand bis zur Vorderwand er strecken. 2. Mörtelspritzgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Behälterboden (3) im Grundriss Trapezform aufweist. 3. Mörtelspritzgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle durch eingegossene Rinnen im Behälterboden gebildet sind. 4.
    Mörtelspritzgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle durch die Täler eines in den Behälter ein gesetzten, wellenförmig gebogenen Bleches gebildet sind. 5. Mörtelspritzgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterboden aus Leichtmetallguss besteht. 6. Mörtelspritzgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden aussen liegen den Kanäle (14a) breiter sind als die inneren Kanäle (14). 7.
    Mörtelspritzgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sämt liche Kanäle (14, 14a) nach den Mörteldüsen zu keilförmig erweitert sind. B. Mörtelspritzgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mörteldüsen aus Stahl bestehen und auswechselbar in Messingbuchsen ein- geschraubt sind, die ihrerseits in den unteren Behäl terteil eingesetzt sind. 9. Mörtelspritzgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Pressluftdüsen und die Mörteldüsen im Behälter auswechselbar angeordnet sind, um sie gegen Düsen anderer Bauart auswech seln zu können. 10.
    Mörtelspritzgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zum Feinputzen zusätzlich ein Satz längerer Pressluftdüsen und Mörteldüsen mit kleinerem Düsendurchmesser vorgesehen ist. 11. Mörtelspritzgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter an seinem oberen Teil auf den Breitseiten mit Versteifungsrip pen versehen ist. 12.
    Mörtelspritzgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mörtelspritzdüsen in ihrer Düsenöffnung eine Verengung aufweisen, um die Austrittsgeschwindigkeit des Spritzgutes zu er höhen. 13. Mörtelspritzgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnung der Mörtelspritzdüsen gegenüber der Verengung konisch erweitert ist (Fig. 8).
CH6545958A 1957-10-28 1958-10-27 Mörtelspritzgerät, insbesondere zum Auftragen von Mörtel auf Decken und Wände CH363467A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5288024A (en) * 1991-07-26 1994-02-22 Nicolas Vitale Universal pneumatic device for dough-casting, pointing and filleting

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5288024A (en) * 1991-07-26 1994-02-22 Nicolas Vitale Universal pneumatic device for dough-casting, pointing and filleting

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