CH360288A - Photographisches Kopierverfahren - Google Patents
Photographisches KopierverfahrenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/72—Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus
- G03B27/725—Optical projection devices wherein the contrast is controlled electrically (e.g. cathode ray tube masking)
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Description
Photographisches Kopierverfahren Diese Erfindung bezweckt die Verbesserung des Kontrasts bei photographischen Kopien.
Früher suchte man dieses Ziel durch mechanische Abschirmung, durch die Verwendung von kontrast reichem photographischem Papier und durch manuel les Retouchieren des photographischen Films zu er reichen. Die Nachteile dieser bekannten Verfahren liegen einerseits in ihrem grossen Zeitaufwand, den sie fordern, und anderseits in dem ungenügenden Grad ihrer Genauigkeit. Die Abschirmung ist auch elek tronisch vorgenommen worden, aber dieses bekannte Verfahren ergibt gern gleichmässig belichtete Kopien, welche im Extremfall gleichmässig grau sind, so allen Kontrast verwischend.
Die in dem erfindungsgemässen Verfahren ver wendete Apparatur ist der in obgenannt als be kannt beschriebenen ähnlich, unterscheidet sich aber darin von ihr, dass die zur Modulation des Licht strahls verwendete Rückkopplung von Photozelle zu Kathodenstrahlröhre so gewählt ist, dass der Licht strahl beim Eintreten in ein lichtundurchlässigeres Ge biet des Negativs in seiner Intensität geschwächt wird, so dass die Beleuchtung der lichtempfindlichen Fläche vermindert wird und ein dunkles Bild auf dieser Fläche entsteht.
Wenn der Lichtstrahl in ein relativ lichtdurchlässiges Gebiet eintritt, wird er in seiner Intensität verstärkt, so die Beleuchtung der lichtempfindlichen Fläche verstärkend, so. dass ein helleres Bild auf dieser Fläche entsteht. In dieser Weise wird der Kontrast zwischen den beiden Ge bieten verbessert. Um den übergangspunkt zwischen Lichtundurchlässigkeit und Lichtdurchlässigkeit anzu zeigen, kann eine Bezugsspannung verwendet werden, und es kann wünschenswert sein, einen Teil des Signals dazu zu verwenden, den Veränderungsgrad des abtastenden Lichtstrahls zu kontrollieren.
Die Erfindung besteht in einem photographischen Kopierverfahren, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man eine Lichtquelle so speist, dass sie einen veränderbaren Lichtstrahl erzeugt, wobei der Licht strahl so gelenkt wird, dass er jeweils nur eine Teilfläche des Negativs mit einem Lichtfleck end licher Fläche beleuchtet, das Negativ mit dem Licht fleck abtastet und Licht von jedem Teil des Negativs so lenkt,
dass ein reelles Bild auf einer lichtempfind lichen Fläche erzeugt wird und das Licht von der lichtempfindlichen Fläche auf ein die Lichtintensität wahrnehmendes Gerät gelenkt wird und den Licht strahl in Funktion der wahrgenommenen Lichtinten sität so verändert, dass eine bezüglich des Kontrast- grades des Negativs kontrastreichere Kopie erzeugt wird.
Die Veränderung des Lichtstrahls als Funktion der wahrgenommenen Intensität kann eine Verände rung der Intensität des Lichtstrahls oder eine Ver änderung der Fläche des erzeugten Lichtflecks oder beides zugleich sein. Das der die Lichtintensität wahrnehmenden Vorrichtung zugestrahlte Licht kann durch die lichtempfindliche Schicht hindurchgegangen oder daran reflektiert worden sein.. Die Lichtquelle ist vorzugsweise eine Kathodenstrahlröhre oder eine Bildröhre.
Vorzugsweise tastet man das Objekt in zwei Dimensionen längs sinuswellenförmigen oder dreieckwellenförmigen Wegen ab, deren lineare Komponenten im wesentlichen ein von einer ganzen Zahl verschiedenes. Wiederholungsverhältnis auf weisen. Auf diese Weise wird die ganze Fläche des Objekts bedeckt und kein festes Linienmuster erzeugt.
Ein Durchführungsbeispiel des erfindungsge mässen Verfahrens wird nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben. In Fig. 1 ist schematisch ein Kontaktkopierappa rat dargestellt.
In Fig. 2 ist eine Vorrichtung zum Projektions kopieren dargestellt.
In Fig. 1 ist 10 eine Kathodenstrahlröhre oder Bildröhre mit einer Kathode 12, einem Steuergitter 14, Ablenkplatten 16, welche mit einem Horizontal ablenkgenerator 18 zu einem Kreis geschlossen sind, und Ablenkplatten 20, welche mit einem Vertikal ablenkgenerator zu einem Kreis geschlossen sind.
Der in der Röhre 10 erzeugte Elektronenstrahl er zeugt einen Lichtfleck auf dem am Ende der Röhre angebrachten Fluoreszenzschirm, von welchem aus das Licht durch ein Transparentbild 26 hindurch auf eine lichtempfindliche Fläche 30 gelenkt wird, auf welcher schliesslich die Kopie erzeugt wird. Das Transparentbild befindet sich unmittelbar zwischen einer stützenden Glasplatte 28 und der lichtemp findlichen Fläche 30.
Zwischen der Glasplatte 28 und der Kathodenstrahlröhre ist eine Linse 32 eingezeich net, die dann zur Verwendung gelangt, wenn die Ab messungen des Fluoreszenzschirmes der Kathoden strahlröhre kleiner als diejenigen des Transparent bildes 26 sind. Wenn der Fluoreszenzschirm der Kathodenstrahlröhre ebenso gross oder grösser als das Transparentbild 26 ist, kann die Linse 32 weg gelassen werden. Jenseits der lichtempfindlichen Fläche 30 befindet sich innerhalb eines.
Kollektors 36 eine Photovervielfacherröhre 34, welche die Intensität des von der lichtempfindlichen Schicht durchgelas senen Lichtes wahrnimmt. Der Ausgang der Röhre 34 ist mit einem Positiv-Rückkopplungsverstärker 38 verbunden, dessen Rückkopplungsgrad einstellbar ist. Der Ausgang des Verstärkers 38 ist mittels des Lei ters 40 mit dem Gitter 14 der Kathodenstrahlröhre verbunden, so eine positive Rückkopplung bewirkend, wodurch eine im Vergleich zum Transparentbild kon trastreichere Kopie erzeugt wird.
In ähnlicher Weise kann die Ausgangsspannung des Verstärkers 38 zur Kontrastverstärkung dadurch verwendet werden, dass sie die Abtastdauer oder die Grösse des Lichtflecks oder beides als eine positive Funktion der durch die Photovervielfacherröhre 34 wahrgenommenen Lichtintensität verändert.
In Fig. 2 ist die Anordnung für ein Projektions kopierverfahren dargestellt, bei dem die lichtempfind liche Fläche 42 undurchsichtig ist. In diesem Fall ist die auf der lichtempfindlichen Fläche 42 zu erzeu gende Kopie grösser als das Transparentbild 26, so dass zur Vergrösserung die Linse 32 verwendet werden muss.
Da die Unterlage des lichtempfindlichen Ele ments 42 undurchlässig für das von der Kathoden strahlröhre- 10 erzeugte Licht ist, wird ein Teil dieses Lichtes an der Unterlage reflektiert und fällt auf die in dem Kollektor 36 angebrachte Photover- vielfacherröhre 34, welche den Positiv-Rückkopp- lungsverstärker 38 speist. Der Ausgang des Verstär- kers 38 ist mittels des Leiters 40 mit dem Gitter 14 der Kathodenstrahlröhre 10 verbunden, so eine posi tive Rückkopplung bewirkend, wodurch eine im Vergleich zum Transparentbild kontrastreichere Kopie erzeugt wird.
Es ist klar, dass sich durch Verwendung einer entsprechenden Linse auch eine Verkleinerung des Transparentbildes erzeugen lässt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Photographisches Kopierverfahren, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine Lichtquelle so speist, dass sie einen veränderbaren Lichtstrahl erzeugt, wobei der Lichtstrahl so gelenkt wird, dass er jeweils nur eine Teilfläche des Negativs mit einem Lichtfleck endlicher Fläche beleuchtet, das Negativ mit dem Lichtfleck abtastet und Licht von jedem Teil des Negativs so lenkt, dass ein reelles Bild auf einer licht empfindlichen Fläche erzeugt wird und das Licht von der lichtempfindlichen Fläche auf ein die Licht intensität wahrnehmendes Gerät gelenkt wird und den Lichtstrahl in Funktion der wahrgenommenen Licht intensität so verändert,dass eine bezüglich des Kon- trastgrades des Negativs kontrastreichere Kopie er zeugt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das auf das wahrnehmende Gerät gelenkte Licht zuvor durch die lichtempfindliche Fläche hindurchgeschickt wird. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das auf das wahrzunehmende Gerät gelenkte Licht zuvor an der lichtempfindlichen Fläche reflektiert wird. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das auf die lichtempfindliche Fläche gelenkte Licht durch das Negativ hindurch geschickt wird. 4.Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Intensität des Lichtstrahls in Funktion der wahrgenommenen Intensität verändert wird. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Grösse des Lichtflecks in Funk tion der wahrgenommenen Intensität verändert wird. 6. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastgeschwindigkeit des Lichtflecks in Funktion der wahrgenommenen Inten sität verändert wird. 7. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Lichtquelle eine Kathoden strahlröhre verwendet wird. B. Verfahren gemäss Unteransprüchen 1, 3, 4 und 7. 9. Verfahren gemäss Unteransprüchen 2, 3, 4 und 7.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US360288XA | 1957-06-17 | 1957-06-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH360288A true CH360288A (de) | 1962-02-15 |
Family
ID=21886199
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH360288D CH360288A (de) | 1957-06-17 | 1958-06-16 | Photographisches Kopierverfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH360288A (de) |
-
1958
- 1958-06-16 CH CH360288D patent/CH360288A/de unknown
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