Gerät zum Transport von Drums und ähnlichen Gebinden
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Gerät zum Transport von Drums und ähnlichen Gebinden von 30-180 Liter. Seine Ausführung gestattet, Öldrums, ohne dass sie zum Auflegen angefasst werden brauchen, durch Unterschieben von Kufenschau feln zu fassen und in den liegenden Zustand zu bringen.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Gerätes von vorn mit einseitig herausgezogenem Griffrohr und Fig. 2 eine Seitenansicht mit eingeschobenen Handgriffen.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführung des Gerätes besitzt zwei Seitenrahmen, welche je aus einem Rohrbogen 1 mit einem an deren Enden befestigten Längsrohr 3 zusammengesetzt sind. Die beiden Rahmen sind zwischen den Längsrohren 3 durch gebogene Fassauflagen 5 und zwischen den Rohrbogen 1 an der einen Seite der Bogenscheitel durch ein Querrohr 11 und auf der anderen Seite durch die die Räder 10 tragende Achse 100 verbunden. Auf dem Umfang der vorderen Rohrbogen sind kurzgehaltene Rahmenfüsse 12 aufgesetzt, so dass das Gerät in der in Fig. 1 gezeigten Lage stets etwas nach vorn geneigt ist, um das Abfüllen des Drums in Schrägfläche zu ermöglichen.
Rückwärts ist auf dem Umfang der beiden Rohrbogen 1 vor den Rädern 10 ein Abrollrohr 15 aufgesetzt, welches dazu dient, den Kippvorgang ohne Gefahr durchzuführen und dabei gerade im kritischen Moment beim Kippen die notwendige Höhe im Vergleich zur Reifenhöhe zu erhalten.
An den Längsrohren 3 sitzen nach vorn gerichtet in Muffen 7, 8 die Handgriffstangen 2, deren Griffe 13, z. B. mit Gummistutzen überzogen sind.
Die Längsrohre 3 weisen ausserdem an der Rückseite noch Kufenschaufeln 4 und 6 auf, die in Hochstellung unter den Fassrand des Drums greifen. Eine Sicherungskette 9 dient zum Umschlingen und Festmachen des Fasses, nach dessen Auflage auf das Gerät. Die Kette kann in einen Haken 14 eingehakt werden.
Die Handgriffstangen 2 sind vorzugsweise in den Muffen 7, 8 verschiebbar mit einer Verriegelung in der Auszugstellung angeordnet.
Das Gerät wird in diejenige Stellung, wie sie Fig. 1 zeigt, vor das Drum gefahren. Man rollt nun das Gerät nach vorn so ab, dass seine Griffe 13 nach oben stehen und die Kufenschaufeln 4 und 6 vor dem unteren Fassrand stehen.
Das Fass wird leicht angekippt, die Schaufeln 4 und 6 fassen unter den Rand des Fasses, indem man das Gerät mit den Kufenspitzen unter den angekippten Fassrand schiebt. Die Kette 9 wird um den Fassrand gelegt, umschlingt also den Fassbauch, wird mit Haken 14 gesichert und festgemacht.
Die Griffrohre 2 werden nun in ihren Gleitmuffen 7 und 8 vollständig herausgezogen, um als verlängerte Hebelarme zu dienen. Ein Bajonettverschluss bekannter Art an den Muffen 7 verriegelt die Griffrohre 2 gegen Zurückrutschen.
Das Gerät wird nun an den Griffen 13 gepackt, diese werden gleichzeitig langsam nach vorn angezogen, das Gerät rollt sich ab und legt sich wieder in die Ausgangsstellung zurück wie Fig. 1. Die Schaufeln haben gleichzeitig das Fass gepackt, dieses legt sich auf die gebogenen Fassauflagen 5 auf, die Kette sichert dabei das Fass gegen ein Abrutschen.
Das Querrohr 11 dient dabei als Fusstritt für den Arbeiter beim Hochdrücken des Gerätes. Das Gerät mit aufliegendem Fass wird mittels Gummiräder 10 an Ort und Stelle verfahren, die Griffe 2 werden wieder eingeschoben und der Abfüllbock steht in etwas nach hinten geneigter Schräglage durch Aufsitzen des Rahmengestelles auf den Füssen 12 zum Abfüllen fertig. Durch das Abrollrohr 15 ist es möglich, ohne Gefahr den Kippvorgang durchzuführen und dabei gerade im kritischsten Moment des Kippens die notwendige Höhe baugleich der Reifenhöhe zu erhalten.
Nach dem Abfüllen des Drums fährt man dasselbe wieder auf dem Gerät zum Lagerort und kippt es durch Abrollen des Bockes nach vorn auf die Schaufelspitzen in die Standlage. Das Gerät wird vom Fass abgezogen, nachdem man vorher die Sicherungskette gelöst hat. Ein neues Fass kann aufgenommen und im liegenden Zustand abgefüllt und verfahren werden.
Device for transporting drums and similar containers
The present invention relates to a device for transporting drums and similar containers of 30-180 liters. Its design allows oil drums to be grasped by sliding blades underneath without them needing to be touched and to bring them into the lying position.
The accompanying drawing shows an example of an embodiment of the subject matter of the invention, namely FIG. 1 shows a perspective view of the device from the front with the handle tube pulled out on one side and FIG. 2 shows a side view with the handles inserted.
The embodiment of the device shown in Fig. 1 and 2 has two side frames which are each composed of a pipe bend 1 with a longitudinal pipe 3 attached to the ends. The two frames are connected between the longitudinal tubes 3 by curved barrel supports 5 and between the tube bends 1 on one side of the apex of the bend by a cross tube 11 and on the other side by the axle 100 carrying the wheels 10. Short frame feet 12 are placed on the circumference of the front pipe bends, so that the device is always inclined slightly forward in the position shown in FIG. 1, in order to enable the drum to be filled into an inclined surface.
Backwards, a roll-off tube 15 is placed on the circumference of the two pipe bends 1 in front of the wheels 10, which serves to carry out the tilting process without risk and to maintain the necessary height compared to the tire height at the critical moment when tilting.
On the longitudinal tubes 3 sit facing forward in sleeves 7, 8, the handle bars 2, their handles 13, z. B. are covered with rubber nozzles.
The longitudinal tubes 3 also have runners 4 and 6 on the rear side, which in the upright position grip under the edge of the drum. A safety chain 9 is used to loop around and fasten the barrel after it has been placed on the device. The chain can be hooked into a hook 14.
The handle bars 2 are preferably arranged in the sleeves 7, 8 so as to be displaceable with a lock in the extended position.
The device is moved into the position as shown in FIG. 1 in front of the drum. You now roll the device forward so that its handles 13 are upwards and the blades 4 and 6 are in front of the lower edge of the barrel.
The barrel is tilted slightly, the shovels 4 and 6 grasp under the edge of the barrel by pushing the device with the tips of the runners under the tilted barrel edge. The chain 9 is placed around the edge of the barrel, so it wraps around the barrel belly, is secured with hooks 14 and fastened.
The handle tubes 2 are now completely pulled out in their sliding sleeves 7 and 8 in order to serve as extended lever arms. A bayonet lock of a known type on the sleeves 7 locks the handle tubes 2 against slipping back.
The device is now grabbed by the handles 13, these are slowly pulled forward at the same time, the device unrolls and lies back in its starting position as in FIG. 1. The shovels have simultaneously grabbed the barrel, which lies down on the curved one Drum supports 5, the chain secures the drum against slipping.
The cross tube 11 serves as a footstep for the worker when pushing up the device. The device with the drum resting on it is moved on the spot by means of rubber wheels 10, the handles 2 are pushed in again and the filling stand is in a slightly inclined position to the rear by sitting the frame on the feet 12 ready for filling. By means of the roll-off tube 15, it is possible to carry out the tipping process without risk and, in doing so, to obtain the necessary height identical to the tire height precisely at the most critical moment of tipping.
After filling the drum, drive it back to the storage location on the device and tip it to the standing position by rolling the trestle forwards onto the shovel tips. The device is removed from the barrel after the safety chain has been loosened. A new barrel can be picked up and filled and moved while lying down.