CH363677A - Elektrische Zweiweg-Impulsumsetzeinrichtung - Google Patents

Elektrische Zweiweg-Impulsumsetzeinrichtung

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CH363677A
CH363677A CH4663257A CH4663257A CH363677A CH 363677 A CH363677 A CH 363677A CH 4663257 A CH4663257 A CH 4663257A CH 4663257 A CH4663257 A CH 4663257A CH 363677 A CH363677 A CH 363677A
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CH
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pulse
circuit
filter
transistor
pass filter
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CH4663257A
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William Cattermole Kenneth
Bertrand Herman Ralph
Stanley Darton Kenneth
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Elektrische     Zweiweg-Impulsumsetzeinrichtung       Die vorliegende Erfindung geht aus von     einer     elektrischen     Impulsumsetzeinrichtung,    z. B. einem       Impulsmodulator    oder     -demodulator,    von der     im    Pa  tent     Nr.351630    beschriebenen Art.  



  Die erfindungsgemässe elektrische     Zweiweg-          Impulsumsetzeinrichtung        zeichnet    sich aus durch       eineng    Lokalkreis für eine     Signalwelle,    einen Impuls  kreis für eine Folge periodisch wiederholter     Impulse,     eine     Reaktanzvorrichtung    und durch     Schaltmittel,     welche periodisch     betätigbar        sind,

      um von dem einen  oder dem anderen der genannten Kreise empfangene  Energie in der     Reaktanzvorrichtung    zu speichern und  um     gespeicherte    Energie von     jedem    Stromkreis in  den anderen zu entladen, und durch ein     T.iefpassfilter     im     Lokalkreis,    welches so ausgebildet ist, dass prak  tisch keine Energie     verlore:

  ngeht    bei der Über  tragung von     Energie    von     irgendeinem    der     genannten     Kreise zum anderen, wenn die     Signalwelle        eine     Frequenz aufweist, welche zwischen Null und der       Hälfte    der     Betriebsfrequenz    der     Schaltmittiel    liegt.  



       Ausführungsbeispiele    des     Erfindungsgegenstandes     werden nachstehend     anhand    der     beiliegenden    Zeich  nung näher erläutert.  



  Die     F!-.    1 zeigt das Schema zweier direkt mit  einander verbundener     Impulsmodemschaltungen.     Die     Fig.    2 und 3 dienen der Erläuterung der Zu  stände in der Schaltung     nach        Fig.    1.  



  Die     Fig.4    stellt Beine durch einen     Stromimpuls     hervorgerufene     Spannungswellenform    dar.  



  Die     Fig.    5 zeigt     eine    Diagramm des     Übertragungs-          moduls.     



  Die     Fig.    6 zeigt eine Liste von     Formeln,    die bei  der     Analyse    der Schaltung nach     Fig.    1     verwendet     werden.    Die     Fig.7    zeigt     westere        Formeln,    die bei der  Analyse der Schaltung nach     Fig.    1 zur     Verwendung     gelangen.  



  Die     Fig.    8     stellt    eine     Erläuterung        der    Symbole  der Formeln der     Fig.    6 und 7 und     weiterer        Figuren     dar.  



  Die     Fig.    9 zeigt     Formeln,    die sich bei der     Analyse     von zwei miteinander     verbundenen        Impu%modem-          schalturigen    ergeben, von denen jede mit     einem          Filter        versehen    ist,     wenn        die    elektrischen Eigen  schaften der     Verbindung        berücksichtigt    werden.  



  Die     Fig.    10 zeigt .eine     Zweiweg-        Impulsübertra-          gungsanlage.     



       Fig.    11 zeigt     Impulswellenformen,    die sich auf die  Anlage der     Fig.   <B>10</B> beziehen.  



       Die        Fig.    12 zeigt eine     Zweitweg-Impulsübertra-          gungsanl.age,        welche    :abgestimmte Kreise verwendet.  Die     Fig.    13     zeigt        Impulswellenfonmen,        die    sich  auf die     Anlage    der     Fig.    12     beziehen.     



  Die     Fig.    14 zeigt eine Schaltung, die die Arbeits  weise der Anlage nach     Fig.    12 unter gewissen     Be-          dingungen        erläutert.     



  Die     Fig.    15 zeigt     Impulswellenformen,    die sich  auf die     Aallage    der     Eig.    12 beziehen,     wenn    diese  unter     :gewissen        Bedingungen    arbeitet.  



  Die     Fig.    16 zeigt Gleichungen, welche in     Ver-          bindung    mit den     Fig.    10     .bis    15 verwendet werden.  Die     Fig.17        zeigt        eine    Schaltung gemäss     der     Anlage nach     Fig.    12,     weiche    so ausgebildet ist, dass       tsiie        alls        Linienstromkteis    in     .einem        Telep:honamt          dienen    kann.  



  Die     Fig.    18 zeigt     eine    Verbindung zwischen Teil  nehmern     in    einem     Telephonamt,    welche den     Linien-          stromkreis    nach     Fig.    17 verwendet.           Vorgängig    der eigentlichen Beschreibung der  Figuren werden im folgenden.     einige    .allgemeine     Be-          trachtungen,    angestellt:  Eine ideale     Reaktanz    vernichtet keine     Energie,     aber :sie     kann    Energie speichern.

   In     einer        Nach-          richtenanlage,    welche zwei Lokalkreise<I>A</I> und<I>B</I>       verbindet,    ist für jeden Lokalkreis ein  Impuls  modem      vorgesehen.        Jeder        Impulsmodem        enthält        ein     als Speicher verwendetes     Reaktanznetzwerk.    Bei der       Übertragung        .eines        Signals    vom     Lokalkreis    A zum  Lokalkreis<I>B</I> wird der dem Lokalkreis<I>A</I> zugeord  nete Speicher     langsam    

  aufgeladen, und hierauf wird  meiner kurzen Periode     t2    (der Impulsdauer) die  Ladung im Speicher<I>A</I> rasch an den Speicher<I>B</I>  abgegeben.     Während        einer        weiteren.        Periode        ti        t2,     wo     t1    die     Impulswiederholungsperiode    ist, entlädt  sich der Speicher B in     seinen,        Lokalkreis.    Dieser Vor  gang wiederholt sich,

   und     es    lässt sich ein stationärer       Zustand    mit     beträchtlicher        Leistungsübertragung          erzielen,    und zwar     selbst    dann, wenn (wie dies nor  malerweise, der     Fall    ist) die Entladung des     Speichers     B in seihen     Belastungskreis    unvollständig ist. Die  Kapazität     jedes.    Speichers ist     selbstverständlich    so  bemessen, dass er die     Energie    der maximalen Signal  stärke     speichern    kann, die voraussichtlich auftritt.  



  Es ist     lehrerwünscht,    dass .der Austausch der  Ladungen     zwischen    den Speichern<I>A</I> und<I>B</I> mög  lichst     vollständig    oder nahezu vollständig ist. Aus  diesem Grund besteht ein gutes     Speichernetzwerk     aus zwei     Teilen,,    von denen einer imstande ist, sich  in eingleiches Netzwerk in der kurzen Periode     t2    zu  entladen.

   Dieser     Teil    ist entweder       a)_        eine        Verzögerungsleitung    mit der Laufzeit       t2,        deren    elektrische Ladung in     eine    :

  gleiche     Lei          tung    fliesst,     und    zwar in Form eines rechteckigen       Stromimpulses,    dessen Dauer     t2    beträgt, oder  b) ein abgestimmter     Seriekreis,    dessen     Elemente     so gewählt sind, dass     1/LC   <I>=</I>     t2/ii    ist, so     d'ass    der  Kreis in der Periode     t2        einen    halben     Schwingungs-          zyklus    ausführt.

   Dieser halbe Zyklus transferiert die  Ladung des Kondensators     eines    Speichers zu dem  jenigen des anderem, und zwar in Formeines     sinus-          förrnigen        Stromimpulses.     



  Der andere Teil des Netzwerkes besteht normaler  weise aus     einem        Tiefpassfilter.    Die vorstehenden Er  läuterungen sind     bereits        im    erwähnten Schweizer  patent enthalten,. In der.     vorliegenden    Beschreibung  werden die erwünschten     Eigenschaften        eines        Filters     näher betrachtet, und es wird gezeigt, dass diese zu  dar gewünschten     vollständigen    Übertragung führen.

    Es     werden;    verschiedene Arten der     Verbindung    von       zwei        Impulsmodemschaltungen    betrachtet, von denen  jede ein Filter enthält.  



  Zur.     Berechnung    der Übertragung wird eine     Ver-          zögerungsleitung    oder ein abgestimmter Kreis, welcher       in    der kurzen Periode     t2        vollständig        geladen    oder       entladen    wird, als einem Kondensator gleichwertig  betrachtet, welcher     durch    unendlich kurze     Strom-          impalsegeladen    oder entladen wird.

   Es lässt sich zei  gen, dass diese Annahme eine gute     Annäherung    an     die            strenge    Theorie bildet, und dass die     Ergebnisse,    die  bei dieser Annahme vorausgesagt werden können,  mit     experimentellen    Versuchen gut übereinstimmen.  



  In der     Fig.    1 sind nun schematisch zwei     Modem-          schaltungen    mit einer Schaltverbindung dargestellt.  Der     Schalter    kann von irgendwelcher     geeigneten    Art  sein.

   Ein zweckmässiger Schalter besteht     beispiels-          weise    aus einem     symmetrischen        Flächentransistor,     bei welchem die     anzuschliessenden    Stromkreisleiter  am     Kollektor    und am     Emitter    endigen, wobei die       Schaltimpulse    an die Basis des Transistors angelegt  werden, um den Schalter leitend zu machen.

   Bei       Verwendung    von Transistoren,     welche    nicht     symme-          trische    Flächentransistoren sind, ist     vermutlich    mehr  als ein Transistor für jeden Schalter     notwendig.    Die  Rechtecke in der     Fig.    1     stellen        Tiefpass-R.eaktanz-          netzwe;rke    von     willkürlicher    Form dar.

   Unter Bezug  nahme auf die oben stehenden.     Erläuterungen    wird  das System     anhand    der Ersatzschaltung der     Fig.    2  analysiert, in welcher der Strom 1 als eine Reihe  von kurzen Impulsen mit der     Wiederholungsfrequenz     1/t, aufzufassen ist (das heisst praktisch der Strom,       welscher        tatsächlich    über den Schalter der     Fig.    1  fliesst).

   In     vereinfachter    Weise kann das     gesamte    Ein,       fügungsspannungs-Verhältnis    des Impulssystems (das  heisst das     Verhältnis    der Spannung der     empfangs-          seitigen        Belasstung    an den Klemmen     BB'    der     Fig.    1  zur     Spannung,    welche bei der     direkten    Verbindung  von     BB'    mit<I>AA'</I> erhalten     werden    könnte)

   in Funk  tion der     Eigenschaften    des     Netzwerkes    der     Fig.3     berechnet werden, welches aus den Elementen C,     R1     und dem willkürlichen     dazwischengeschalteten    Netz  werk besteht und     offensichtlich-nureiner    .der Modem  schaltungen der     Fig.    1 entspricht.  



  Die verwendeten Eigenschaften sind die folgen  den:  <I>a)</I> Die Kopplungsimpedanz     H(jto)    zwischen den  Paaren von     Klemmen        im        stationsären    Zustand. Wenn  ein Strom     ei-'    über ein     Klemmenpaar        hineinfliesst,     so     erscheint    am anderen     Klemmenpaar    eine Span  nung     ei@-it    .     H(jo .     



  b) Die an der rechten     Seite    des Netzwerkes auf  tretende     Impulsfunktion        A(t),    das heisst das Verhal  ten des     Netzwerkes    bei     Anlegung    eines Impulses.  Wenn ein     Stromimpuls    in das dem Kondensator C  benachbarte     Klemmenpaar        hineinfliesst,    tritt an die  sem     Klemmenpaar    eine     Spannungswellenform        A(t)     auf.  



  c) Die Grössen G,     G1    gemäss     Fig.    7.  



       Wenn    der Generator der     Fig.    1 eine     Wechsel-          E.    M. K. mit der Frequenz     a)/2    abgibt, ist das       Einfügungs.spann@unsgsverhältnis    durch die     Formel     (a) der     Fig.6    gegeben.

       Einre        übertragungsanliage,     bei     welcher    eine     Abtastung    mit der Frequenz     1/t1     erfolgt, kann im Prinzip ein Signal nur dann voll  kommen, dies heisst in     vollendeter        Form    übertragen,  wenn die Signalbandbreite nicht mehr als     1%        t1          beträgt.    Es     lässt    sich zeigen,

   dass der     Einfügungsveri          last    über diese Bandbreite bei der     vorliegenden    An  lage     dadurch        minimal        gehalten    werden kann, dass      man die Funktion     A(t)    so     wählt,    dass     A(rti)    = 0     wird,     wenn r = 0 ist.

       Physikalisch    bedeutet dies, dass die       durch    den Stromimpuls hervorgerufene     Spannungs-          wellenform    eine Schwingung von der in der     Fig.4          gezeigten    allgemeinen Form     ist,    und bekanntlich     wird     diese     Wel!ltenform    durch     ein        Tiefpassfilter    erzeugt. Der       Einfügungsverlust    reduziert sich     dann,    auf die ein  fache Form (b) der     Fig.    6.

   Es zeigt sich, dass dieser  Faktor innerhalb des     Durchlassbandes        (o)   <I> < </I>     nlti)     praktisch gleich 1 gemacht werden kann.  



  Diese     Überlegung    führt zu zwei     Forderungen    für  den Filterstromkreis, nämlich     erstens    sollte     H(joo)     eine vernünftige Art von     Tiefpassfunktion    sein (da  der Quadratwert dieser     Funktion:

      in der     Übertragungs-          funktion    auftritt) und     zweitens    sollte     A(t)    die     Form     der     Fig.    4 aufweisen, das heisst     es        sollte    eine     Null-          stelle    für<I>t =</I>     rti    vorhanden sein.  



  Es sind zwei Formen von     idealen    Filtern gefun  den worden, welche diese     Forderungen    in sich ver  einigen. Es soll zunächst ein Filter     betrachtet    wer  den, welches bis     co   <I>=</I>     Tlti        verlustlos        überträgt    und  hierauf eine unendlich steile Flanke     aufweist.    Die  Formeln für dieses Filter     sind    in     Fig.6   <I>(c),</I>     (d)     gezeigt.

       Wenn    man die Ausdrücke (c) und     (d)    der       Fig.    6 in die Formel (b) der     Fig.    6 für den     Ein-          fügungsverlust    einsetzt, erhält man die     Formel    (e)  der     Fig.    6. Dies bedeutet, dass eine     verlustlose    Über  tragung über eine Bandbreite erzielt wird, welche der       halben        Abtastperiode    .entspricht.  



  Zweitens wird ein     Filter    betrachtet, für welches  der Quadratwert<I>1</I>     H(jm)   <I>1 2</I> des Übertragungsmoduls  die in der     Fig.    5     (a)    .gezeigte Form hat. Die Form  ist     willkürlich    mit der Ausnahme,     dass    sie eine Punkt  symmetrie bezüglich des     Punkteis        reit    der Abszisse  (Frequenz)     ar/ti    und der Ordinate
EMI0003.0070  
   aufweist, so  dass sie als die Summe eines Rechteckes. und einer  punktsymmetrischen Funktion aufgefasst werden kann,  wie sie die     Fig.    5 (b) und (c) zeigen.

   Es lässt sich  zeigen:, dass für dieses Filter auch die folgenden An  sätze geiten:  A (0) = 2     Ri/ti     <I>A</I>     (rti)   <I>- 0 r</I>     =b   <B><I>0</I></B>  Die Gesamtübertragung ist dann gegeben     durch     die Formel der     Fig.    6     (f),        welche    bei     tiefen        Frequenr-          zen        den    Wert 1 aufweist und     allmählich        abnimmt    bis  zur Frequenz     co   <I>=</I>     2,-r/ti,

      jenseits welcher sie den  Wert 0 hat.  



  Das erste Filter ist tatsächlich ein     Spezialfall    des  zweiten Filters, aber es     wurde.    getrennt erwähnt, da  es     zur    Übertragung im     Grenzfall    führt, das heisst zur       verlustlosen        Übertragung    über die grösstmögliche  Bandbreite.  



  In beiden Fällen     .lässt    sich zeigen, dass die     asympto-          tische    Impedanz des Filters     bei    hohen Frequenzen  diejenige einer Kapazität     t1/2R1    .ist, so dass irgend  eine praktische     Ausführung    eine     Abschlusskapazität     dieses Wertes aufweist.

   Eine     Verzögerungsleitung    mit    der Laufzeit     1/.,    t2 und     einer    Impedanz     R2    weist eine  Kapazität t     2/2R2    auf, so dass,     wenn    diese als     Ab-          schlusskapazität        verwendet    wird, die     Fordnel    der       Fig.    6 (g)     .gilt.     



  Die erwähnten Filterkurven lassen. sich     mit        einer     endlichen     Anzahl    von     Elementen        physikalisch    .nicht       verwirklichen.    Sie lassen sich aber     angenähert    durch  endliche     Netzwerke    mit .einer     Genauigkeit    verwirk  lichen, welche mit der     Anzahl    der verwendeten  Elemente     zunimmt.     



  Es .besteht     nicht        nur    ein     einzelnes    Annäherungs  verfahren. Das am     eingehendsten        untersuchte    Ver  fahren beruht     in    der Verwendung von     Potenzfiltern     mit N     Elementen,    für welche die     Formel    der     Fig.    6 (h)       gilt.    Die     Formel    (h) weist bei tiefen Frequenzen den  Wert 1 auf, bei .der Frequenz     o,)

     <I>=</I>     -rr/ti    den Wert 1/  und sperrt hierauf mit     einer        Flankensteilheit    von  6N Dezibel pro Oktave. Die Werte der     einzelnen     Glieder für ein Filter dieser Art sind     bekannt.    Insbe  sondere ist die     Abschlusskapazität        durch    die Formel  der     Fig.    6 (i) gegeben.

   Der Wert     von    C in der For  mel     (i)    kommt sehr nahe an den idealen     Wert        t/2Ri     heran für     grosse    Werte von N,     das.        heisst    für     Werte     von<I>N > 3.</I> Die     Impulsfunktion   <I>A (t)</I> geht nicht       genau        durch    O für<I>t =</I>     rti,    aber sie weist an diesen       Stellen    für N > 3 sehr kleine     Werte    auf.  



  Die praktischen Ergebnisse, die sich mit     bekann-          ten        Annäherungsverfahren    erzielen lassen,     sind        gut     genug, um die Verwendung von     elektronischen          Schaltmassnahmen    zu     rechtfertigen.    Für     ein        Potenz-          filfter    von     drei    Elementen weicht die     erreichbare     Impulsfunktion von der idealen     Funktion,    nur unge  fähr     1/0o    ab.

       Falls        erwünscht,    kann an     Stelle    eines       Potenzfidters        :ein    Filter mit  gleicher     Welligkeit           (Tschebischeff-Fiker)    verwendet     werden.     



       Bisher    wurde nur der Fall betrachtet, wo zwei  je ein     Filier        aufweisende        Impulsmodemschaltungen     direkt     miteinander    verbunden sind.     Vorgängig    der       Betrachtung    anderer Alten von     Verbindung    und       zwecks    Erleichterung des Vergleichs     zwischen    den  verschiedenen     Verbindungsatmen,    ist es erwünscht,  zwei Grössen G und     G1        .einzuführen,    welche durch  die Formeln der     Fig.   <I>7.

   (a)</I> und<I>(b)</I> definiert sind.  Bei Verwendung dieser     Grössen    lässt sich die, Formel  (a) der     Fig.    6 in der in     Fig.    7 (c)     dargestellten    Form       schreiben.     



  Nun sollen zwei     Impulsmodemschaltungen    mit je  einem Filter     betrachtet        werden,    welche durch     einen     Kanal verbunden sind, welcher einen Verstärker       enthält.    In diesem Falle kann eine     Übertragung     zwischen     den    beiden     Modemschaltungen    nur     in    einer  Richtung stattfinden.     Es    wird     .angenommen,    dass     R2     der     Eingangs-Widerstand    des     Vers@fänkers    ist.

   Falls  angenommen wird, dass der Verstärker     eine    verfüg  bare     Verstärkung    vom Wert 1     aufweist,    lässt sich  zeigen,     d@ass        das        Einfügungsspannunigsverhälttnis    durch  die Formel (a) der     Fig.9    gegeben ist.

   Bei einem       idealen        Filter,    welches     dn@e        durch    die Formel (c) der       Fig.    6     dargestellten        Eigenschaften        aufweist,        nimmt         das     Einfügungsspannungsverhäitnis    en durch die       Formel    (e) der     Fig.    6 gegebenen Wert an.  



  Wenn zwei<B>je</B>     en        Filter        aufweisende        Modem-          schaltungen    über seinen Kanal     verbunden    werden,  welcher     keinen        Verstärker        enthält,    dann ist ein Zwei  weg-Verkehr     zwischen;    den beiden     Modemschaltungcn     möglich.

   Es     soll    angenommen werden, d 'ass der Kanal  eine     Verzögerung    aufweist, die gleich der Hälfte eines       ganzzahligen    Vielfachen n der     Impulswiedcrholungs-          period'e        t1    ist, und weiter     eine        Dämpfung    von j     Neper     aufweist.

   Das     Einfübaungsspannungsverhältnis    ist  dann durch die     Formel    (b) der     Fig.    9 gegeben, welche  im     Falle    eines idealen Filters in die Werte gemäss  den Formeln (c) und     (d)    der     Fig.    9 übergehst. Die  Unterschiede zwischen diesen Werten und den durch  die Formel. (e) der     Fig.    6 gegebenen Werten sind       allein        :durch    die     Verzögerung    und     Dämpfung    der  Leitung     bestimmt.     



  Zwei     Modemschaltungen    mit<B>je</B> einem Filter kön  nen durch einen Zwischenspeicher miteinander ver  bunden werden. Eine solche     Anosrd@nung    ist an sich       bekannt    (siehe z. B.     italienisches    Patent Nr. 576739).

    Jeder Modem ist wähnend einer Zeit     t2    mit dem       Speicher    verbunden, aber die beiden     Modemschal-          tungen    sind nicht gleichzeitig mit dem Speicher     ver-          bunden.    Ein     Impuls    wird in     zwei.    Stufen von einem  ersten zu einem     zweiten    Modem übertragen, nämlich  vom ersten Modem zum Zwischenspeicher als ein  :

  erster Impuls mit der Dauer     t2    und hierauf vom  Speicher zum zweiten     Modern        als    ein zweiter Impuls  mit der Dauer     t2.    Es soll     z    gleich dem     Zeitintervall     zwischen dem ersten und dem zweiten Impuls sein,  das heisst die Periode, während welcher     die        Impuls-          energie    im Speicher     zurückgehalten    wird.

   Es,     lässt    sich  zeigen, dass das     Einfügungsspannungsverhältnis    durch  die     Formel    (e) der     Fig.    9 gegeben     isst,    und dass bei  Verwendung eines idealen     Filters    diese Formel über  geht in die Formeln     (f)    und (g) der     Fig.    9.

   Für die       Übertragung    'm der     Gegenrichtung    ist das     Zeitintervall     zwischen den Impulsen gleich     tl-rr.    In beiden Fällen  unterscheiden sich die     erhaltenen    Werte von den  durch die Formel (e) der     Fig.        6_    gegebenen Werte nur  durch eine     Verzögerung,    welche     gleich    der Zeit ist,  während welcher die     Impulsenergie    im Speicher  bleibt.  



  Nun ist     ses    .erwünscht, den     Fall    zu     betrachten.,    in  welchem     zwei    je     ein:        Filter    F aufweisende Impuls  modemschaltungen durch einen     kapazitiven    Kanal  miteinander verbunden sind.

   Die     Schaltung    der       Fig.    10 zeigt die     Verbindung        von,    zwei     Impulssmod'cm-          schalstungen,    von denen jede einen Speicher in der  Form einer     Verzögerungsleitung        VL        enthält.    Die       Spannungen    an den     Speichern:    sind mit Ei     und        E3     bezeichnet, während am     Mittelpunkt    des Verbin  dungskanals die Spannung     E2    vorhanden ist.

   Wenn  nun der     Verbindungskanal        durchgeschaltet    wird,  indem die     Schalter    während     einer        geeigneten    kurzen  Periode     t2        geschlossen    werden, wird die Ladung auf       einem.    Speicher .gemäss den Kurven der     Fig.    11 zum       s    anderen Speicher     transferiert.        Falls    der     Kanal        eine       beträchtliche Kapazität aufweist,

   ist der     Ladungs-          austausch    nicht vollständig, ;so     dass        ein        übertragungs-          verlusst        entsteht,    und     eine    Ladung bleibt nach jedem  Impuls auf der Leitung zurück, was in     Mehrfach-          anlagen    zu Nebensprechen führt.  



  Die     Verwendung    von Speichern mit abgestimmten  Kreisen an     Stellte    von     Verzögerungsleitungsspeichem     hat eine     Anzahl    von Vorteilen, von denen der be  merkenswerteste darin besteht,     d@ass    die Wirkung der  oben     erwähnten    unerwünschten Leitungskapazität  zum     Verschwinden    gebracht werden kann.  



  Ein Paar     Mo@demschalltun;gen,    welche     abgestimmte     Kreisse L, C enthalten, sind in der     Fig.    12 dargestellt,  wähnend die Wellenformen, die sich auf eine Impuls  übertragung bei Fehlen von     Leitungskapazität    be  ziehen, in der     Fig.    13 dargestellt sind.

   Die     Resonanz-          frequenz    des Kreises     isst    ;so     gewählt,    dass der Kreis  einen     halbem        Schwingungszyklus    in der     Impulsperiode          t2        ausführt,    wo t2 anhand der Gleichung<I>(a)</I> der       Fig.    16 bestimmt werden kann.

   Der Strom, welcher  bei geschlossenem Schalter fliesst,     besteht    aus     einer     halben     Sinuswelle,    während die Spannungen an den  Speicherkapazitäten aus     halben        Sinuswellen    bestehen,  die in Gegenphase     zueinander    stehen und     bezüglich     des Stromes um 90  phasenverschoben sind.     Falls    die       Spitzenspannung    an jedem Speicher gleich 1 ist, so  ist der     Spitzenstrom    durch die Gleichung (b) der       Fig.    16 gegeben.

   Wie im Falle eines     Paares:    von     Ver-          zögerungsleitungs,s,peichern    ist der Ladungsaustausch  vollständig, vorausgesetzt, dass die .gemeinsame Lei  tung keine Kapazität aufweist und die     Schalter    genau  während     der    Periode     t2        geschlossen    sind.

   Da der  Strom jedoch zu Beginn allmählich von 0 aus,     ansteigt     und am Ende des Impulses     allmählich    auf 0 abfällt,  bewirkt eine     Ungenauigkeit    in den     Zeitlagen    kleinere       Fehler    als bei Verwendung von     Verzögerungs-          leitungsspeichern.    Ausserdem Regt die Energie des       halben        Sinusstromes    zur Hauptsache am unteren  Ende des     Frequenzspektrums,

      so     diass    die     Möglichkeit          vorn        Induktionen        zwischen,    Kabeln     und        Schaltungs-          teilen        vermindert    wird.  



  Um die     Wellenformen    bei     Vorhandensein    von  Kapazität auf der gemeinsamen Leitung zu     ermitteln,     soll das     Netzwerk    der     Fig.    14 betrachtet werden.  Die     LC-Glieder    sind die     abgestimmten    Kreise des  Speichers,     während        C    die Leitungskapazität dar  stellt.

   Um das Schliessen der Schalter zu     versinnbild-          lichen,    wenn der     leitungsseitige    Speicherkondensator  C auf das     Einheitspotential    aufgeladen ist, wird     ein          Impulsstrom    angenommen, welcher den     Kondensator     augenblicklich auflädt und dann das Netzwerk seine  natürlichen     Schwingungen    ausführen     lässt.    Es     l,ässt    sich  zeigen, dass     die    Werte von     El    und     E%    durch die       Formeln    (c)

   und     (d)    der     Fig.    16 gegeben sind. Wenn       gleichzeitig        cos   <I>alt - -1</I> und     cos        sst   <I>= 1</I> ist, dann  sind die Ladungen auf den Kondensatoren C voll  ständig ausgetauscht worden, da     dann    Ei     gleich    0  und     E3    gleich 1 ist.

   Da dietotale Ladung auf den  zwei Speicherkondensatoren die gleiche ist wie am  Anfang, so kann     .in    diesem     Zeitpunkt    auch     keine         Ladung auf der     Leitungskapazität        C    vorhanden sein.

    Die     Koinzidenz    tritt ein,     wenn    p Zyklen von     cos        ,8   <I>t</I>  die     gleiche    Zeit belegen wie (q     -1/@)        Zyklen    von       cos   <I>a t,</I> wie     dies:    die Gleichung<I>(e)</I> der     Fig.    16 zeigt,  wo p und q irgendwelche positive ganze Zahlen  sind.

   Es folgt,     d'ass    ein vollständiger Austausch trotz  dem     Vorhandensein    von Leitungskapazität für eine  unendliche Anzahl von     Kapazitätsverhälttüssen          erreicht    werden kann,     sollange    die resultierenden       Induktivitäts.werte    und     Wellenformen        annehmbar     sind.  



  Im     Fall,    der von     praktischer    Bedeutung ist, gilt  <I>p = q = 1</I> und<I>k = 3/2.</I> Die     Wellenformen        beruhen     dann auf der halben     Sin@uswelle    mit einer Modifikation  durch die     zweite    Harmonische, und sie sind durch  die Gleichungen     (f)    bis     (j)    der     Fig.    16 gegeben und  in der     Fig.    15 dargestellt.

   Es. weisen nicht nur die       Übertragungswellenform    E2,     Il    und 12 am Beginn  und am Ende des Impulses den Wert 0 auf, sondern  die Ableitung von     E2    an beiden     Grenzen    und die  Ströme an einer Grenze weisen ebenfalls den Wert 0  auf, .so dass der     Hochfrequenzgehalt    dieser Wellen  formen kleiner und die Wirkung von Fehlabi     'tünmun-          gen    kleiner ist als in     jedem    der früher erwähnten       Fälle.     



  Die Werte der Komponenten lassen sich     leicht     aus :den Gleichungen     (et)    und<I>(k)</I> der     Fig.    16 be  rechnen, und<B>C</B> ist gegeben. Falls<B>C</B> in einem ge  wissen Mass geändert     werden    kann, wird von dieser  Möglichkeit     selbstverständlich    Gebrauch     ,gemacht,     um einen gewünschten     Impedanzpegel    zu     erhalten,

         und zwar entweder auf     Grund    der     Impulswegimpe-          danz        1/L/C    oder zur     Anpassung    .an die     Spannungs-          und        Strom-Grenzen    irgendeines besonderen elektro  nischen Schalters.  



  Die     in    den     Schaltungen    der     Fig.    10     und    12 ge  zeigten Schalter bestehen     in    praktischen     Fällen    aus       elektronischen        Vorrichtungen        mit    gewissen     Strom-          und        Spannungs-Grenzen.        Fa1Js    diese     Schalter,    wie es  sich als zweckmässig erwiesen hat,

   aus     abgeglichenen     oder     symmetrischen        Diodenschaltern    bestehen, die  durch     Transformatoren    mit     Transistor-Impulsgene-          ratoren    gekoppelt     sind,    sind zwei     unterschiedliche     Arten von Grenzen vorhanden,

       nämlich    eine Span  nungsbegrenzung und     getrennt    davon     eine        Strom-          begremmng    infolge der Diode und     eine        Begrenzung     des     Stromspannungsproduktes    infolge des: Transistors.

    Der hier beschriebene Speicherkreis hat den Nachteil,  dass er für     -eine    gegebene     Signalleistung        .im    Sprechweg  eine grössere     Impulsleistung        benötigt,    um den Schalter  zu betätigen, als im Falle der Verwendung einer       Verzögerungslekung    als Speicher.

   Die     Stromkapazifät     des     Schalters    ist durch den     Spitzenstrom    während des       Impulses        bestimmt,    die Spannungskapazität durch die  Spitzenspannung, die in einer     Multiplexanlage    zu       isolieren    ist, das heisst die     Summe    der Spitzenspan  nung im     Speicher    zwischen,

   den     Impulsen    und der       Spitzenspannung    auf der     gemeinsamen    Leitung wäh  rend     eines        Impulses.    Diese Grössen     sind    nachstehend  für eine Spannung vom Werte 1, ,die von einem Spei  cher zum anderen- übertragen wird,     tabellarisch    zu  sammengestellt,     und    zwar für jede Art der hier       erwähnten    Speicher.

    
EMI0005.0110     
  
    Speicher <SEP> Strom' <SEP> Spannung <SEP> Produkt
<tb>  Verzögerungsleitung <SEP> 1 <SEP> 1,5 <SEP> 1,5
<tb>  (abgestimmter) <SEP> LC-Kreis <SEP> ohne <SEP> Leitungskapazität <SEP> 1,57 <SEP> 1,5 <SEP> 2,36
<tb>  (abgestimmter) <SEP> LC-Kreis <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Leitungskapazität <SEP> C' <SEP> 2,04 <SEP> 1,75 <SEP> 3,57
<tb>  * <SEP> in <SEP> Einheiten <SEP> von <SEP> <I>C/t2</I>       Die vorstehende Theorie wurde durch Spannun  gen an einem Paar     Modemschahungen        nachgeprüft,

       welche     Speicherkondensatoren    von 2000     pF        und     Impulse von<I>2</I>     ics        verwendeten.    Der     genannte    Lei  stungsverlust betrug 2     db,    das     heisst    nicht mehr als  in     gleichen        Experimenten    mit     Verzögerungsleitungs-          speichern.    Die Verluständerung für     kleine    Änderun  gen der     Zeitlagen    war     vermindert,    wie dies zu erwar  ten war.

   Die in diesem Fahle zulässige     Leitungs-          kapazität,        nämlich    1330     pF,    ist     gross    genug, um die       Verwendung    von     möglicherweise    bis zu 250 Schal  tern oder 250 Toren in     Parallelschaltung    an jedem  Ende des die beiden     Modemschaltungen    verbinden  den     Übertragungskanals    zu     gestatten.    Diese     Anzahl     dürfte in     vierziffrigen        Telephonämtern    ohne     Demo-       <RTI  

   ID="0005.0143">   dulation    kaum überschritten werden. Dementspre  chend kann<I>die</I> vorliegende     Entwicklung    als     nützlich     betrachtet werden in     Zeitmultiplexschaltanlagen    mit  einer grossen Anzahl     Zeitkanälen.    Schaltungen zur         Nutzbarmachung    dieser     Entwicklung    sind in den       Fig.    17 und 18 dargestellt.  



  Die     Fig.    17 zeigt einen     Impulsmodulator    und       Demodulator    von der in     Verbindung        mit    .der     Fig.    12       beschriebenen    Art,

   welcher sich     zur        Verwendung    als       Linienstromkreis    in einem     Telephonamt        eignet.    Eine       Teilnehmerleitung    1 ist durch     einen        Transformator    2       mit        einem.        Tiefpassfilter    verbunden,     welches,    zwei In       duktivitäten    3 und 4 und     einen    Kondensator 5 auf  weist.

   Das     Ticfpassfilter        isst    mit     einem    abgestimmten  Kreis     verbundenen,        welcher        dem    Kondensator 6     und'    die       Induktivität    7 .aufweist.

   Eine     Klemme    des     Konden-          satoirs    6     ist    über den     Emitter        und    den     Kollektor        eines     symmetrischen     Flächentransistors    8     mit    der     Indukti-          vität    7 verbunden.

   Die     Induktivität    7     ist        mit    einem  Leiter des.     Übertragungskanals    9     verbunden.    Die  andere Klemme des     Kondensators    6 ist mit dem  Rückleiter des     Übertragungskanals,    9     verbunden.     



  Die Basis des Transistors B ist über     einen    Wider-      stand 10 und eine     Ausgangswicklung    11     eines    Magnet  kerns 12 mit dem positiven Pol einer Batterie 13  verbunden, deren negativer Pol mit dem Rückleiter  des     Übertragungskanals    9 verbunden ist.

   Der Magnet  kern 12     weist    zwei Steuerwicklungen 14 und 15 auf  und ist so angelegt,     dass,    wenn Impulse gleichzeitig  an den Wicklungen 14 und 15     vorhanden    sind, ein  negativ     gerichteter        Ausgangsimpuls        an    der Ausgangs  wicklung 11     auftritt.    Während ein Ausgangsimpuls  von der     Wicklung    11     geliefert    wird, ist der Konden  sator 6 durch den Transistor 8 mit der     Induktivität    7  verbunden.

   Während der     Intervalle    zwischen     aufein          anderfolgenden        Ausgangsimpulsen    ist     die    genannte       Verbindung    jedoch unwirksam.     Infolgedessen    kann  die     Induktivität    7 während dieser Intervalle als Teil  eines abgestimmten Kreises für     andere        Teilnehmer     verwendet werden.

   Wie aus den Lagen der     Vielfach-          verbindungsstellen    16 und 17 hervorgeht, ist die       Induktivität    7 im gemeinsamen     Übertragungskanal    9  enthalten.  



  Für jeden Teilnehmer ist ein     Kondensator    6, ein  Transistor 8 und ein Magnetkern 12 vorgesehen.  Indem man die     Magnetkerne    der Reihe     nachbetätigt,     beispielsweise durch eine     geeignete        Zählschaltung,     werden die Teilnehmer der Reihe nach mit der ge  meinsamen     Induktivität    7 verbunden.

   Die Ausgangs  wicklungen 11 für die verschiedenen Teilnehmer  sind über den     Vierlfachpunkt    18 mit der gemein  samen     Batterie    13 verbunden.     Wenn    von der Wick  lung 11     kein        Ausgangsimpuls,        abgegeben    wird, gelangt  das positive Potential von der gemeinsamen Batterie  13 zum Transistor 8 und macht die     Verbindung    zwi  schen dem     Kondensator    6 und der     Induktivität    7       unwirksam.     



  Die     Ausgangswicklung    11 ist ausser     mit    der       Basis    des Transistors. 8 auch mit     einem        Steuerleiter     <B>19</B> eines     Koinzidenztores    20 verbunden, welches aus  drei Gleichrichtern 21 und der negativen     Vorspann-          quelle    22 besteht. Der zweite     Steuerleiter    23 des  Tores 20 ist über einen     Widerstand    24 mit der  Gleichstromquelle 25     verbunden,    welche     die        Teil-          nehmerleitung    1 speist.

   Wenn ein     Wahlimpuls    auf  der Teilnehmerleitung 1 vorhanden ist, wird     ein     negativ gerichteter Impuls über den Leiter 23 über  tragen. Wenn während. der Dauer dieses Impulses, der       Magnetkern    12 betätigt wird,     gelangt    ein negativ  gerichteter Impuls an den Leiter 19, welcher das       Koinzideüztor    20     öffnet,    wodurch ein Ausgangs  signal auf dem Ausgangsleiter 26 auftritt. Der  Magnetkern 12 wird während jedes     Wahlimpulses     zahlreiche Male betätigt.

   Auf dem Ausgangsleiter 26  tritt     daher    eine Folge von     Ausgangssignalen    auf,  welche entsprechend den gewählten Impulsen     unter-          brochen    sind. Diese unterbrochene Folge von Signalen  gelangt über den     Vielfachpunkt    27 zur gemeinsamen       Schaltausrüstung    im Amt, um diese zu betätigen.  



  Der     Magnetkern    12 und das     Koinzidenztor    20  können     mit    einer     Teilnehmerleitung    gebraucht wer  den, welche mit einer     Verzögerungsleitung    versehen  ist. In diesem Falle wird die     Verzögerungsleitung    an    Stelle des abgestimmten Kreises verwendet, welcher  aus dem Kondensator 6 und der     Indukitivität    7 be  steht.  



  Die Schaltung für eine mögliche Form einer Ver  bindung zwischen zwei Teilnehmern in     einem        Tele-          phonamt        isst    in der     Fig.    18 dargestellt. Der in der       Fig.    18 gezeigte Linienstromkreis ist     derjenige    der       Fig.    17, obwohl andere Arten von Linienstromkreisen       verwendet        werden    können.

   Es sind drei     Schaltstufen     gezeigt, wo selbstverständlich in der Praxis eine     andere     Anzahl solcher Stufen     erwünscht    oder notwendig sein       kann.    Die mit dem Amt verbundenen     Teilnehmer-          leitungen    sind in Gruppen angeordnet, und die drei  Schaltstufen in einer     Verbindung    zwischen zwei Teil  nehmern sind (1) rufender Teilnehmer zu     rufender     Gruppe, (2) rufende Gruppe zu gerufener Gruppe  und (3) gerufene Gruppe zu ,gerufenem     Teilnehmer.     Der     Srechweg    für die Stufen (1) und (3)

   wird durch  den rufenden und gerufenen Linienstromkreis unter  Steuerung der Magnetkerne 31 und 32 in der bereits  beschriebenen Weise     vervollständigt.    Die     Gruppen-          Gruppen-Stufe    (2) weist     einen    Transistor 33 auf, der       durch    einen     Magnetkern    34     gesteuert    wird.

   Wenn  die drei     Kerne    31, 32 und 34 synchron     betätigt     werden, ist die Übertragung von Sprache über die  Verbindung     ,möglich.    Falls die Kerne nicht synchron  betätigt werden, ist es nötig, die Sprachsignale an  einer oder mehreren Stellen längs. des. Übertragungs  weges zu verzögern.     Ein        Verfahren    zur Verzögerung  der     Sprachsignale        besteht    in der     Verwendung    eines       Zwischenspeichers,    wie dies oben beschrieben wurde.  <I>Literatur</I>  K.

   W.     Cattermole:        Efficiency        and        reciprocity    in       Pulse@-amplitu.de        modulation:    Part I -     Principles.          (Proceedings    I.     E.E.,        Vol.    105, Part B, N  23, Sept.  1958, p. 449... 462; Kopfnote:     The    Institution of       Electrical        En@gineers,        Paper    N  2474 R,     Dec.    1957).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Zweiweg-Impulsumsetzeinrichtung, ge kennzeichnet durch einen Lokalkreis für eine Signal- welle, einen Impulskreis für eine Folge periodisch wiederholter Impulse, eine Reaktanzvorrichtung und durch Schaltmittel, welche periodisch betätigbar sind, um von einem oder dem anderen der Stromkreise empfangene Enengie in der Reaktanzvorrichtung zu speichern und :die von jedem Stromkreis empfangene gespeicherte Energie in den :
    anderen Kreis zu ent laden, und durch ein Tiefpassfilter im Lokalkreis, welches so ausgebildet ist, dass praktisch keine Ener gie bei der Übertragung von Energie von irgend einem der genannten Kreise zum anderen verloren geht, wenn die Signalwelle eine Frequenz zwischen 0 und der halben Schattbetriebsfrequenz aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Tiefpassfilter eine Kopplungs- isnpedanz aufweist, die angenähert einen konstanten Wert über einen Frequenzbereich aufweist, welcher vom Filter durchgelassen wird und sich von 0 bis zur halben Betriebsf .requenz .der Schaltmittel erstreckt, und welche angenähert den Wert 0 bei jeder anderen vom Filter durchgelassenen Frequenz aufweist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d@ass das Tiefpassfilter in Abhängig keit von einem Stromimpuls eine oszillierende Span- nung g liefert, deren Wert praktisch 0 ist, in Zeitinter- vallen nach dem Stromimpuls,
    welche gleich ganz- zahligen Vielfachen der Schaltzeitperiode sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch einen Transistor (8), dessen Emitter und Kollektor mit dem Lokalkreis, bzw. dein Impulskreis verbunden sind; eine Reaktanzvorrichtung (6) im Lokalkreis; und durch eine Quelle (12) von.
    Schalt impulsen, die an die Basis des Transistors angelegt werden, um diesen periodisch leitend zu machen; das Ganze derart, dass von jedem Kreis empfangene .und in der Reaktanzvorrichtung gespeicherte Energie periodisch in den anderen Kreis entladen werden kann (Fig. 17). 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Transistor ein symmetrischer Flächentransistor isst. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Tiefpassfilter ein Potenz filter ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnot, dass das Tiefpassfilter ein Filter mit gleichbleibender Welligkeit ist.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Reaktanzvorrichtung ein Ver- zögerungsleitungsnotzwe-rk (VL) aufweist, dessen Ver zögerung praktisch gleich der halben Dauer eines über den Impulskreis übertragenen Impulses ist (Fig. 10). B.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, d,ass die Reaktanzvorrichtung eine Kapazität (C) und eine Induktivität (L) aufweist, deren Resonanzperiode praktisch gleich der doppel ten Dauer eines über den Impulskreis übertragenen Impulses ist (Fig. 12).
CH4663257A 1954-12-03 1957-05-28 Elektrische Zweiweg-Impulsumsetzeinrichtung CH363677A (de)

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GB1780256A GB824221A (en) 1954-12-03 1956-06-08 Improvements in or relating to electric pulse modulating and demodulating circuits
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