CH363893A - Schleudersitz in einem Flugzeug mit Mitteln zum lösbaren Verbinden von Leitungen - Google Patents

Schleudersitz in einem Flugzeug mit Mitteln zum lösbaren Verbinden von Leitungen

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CH363893A
CH363893A CH5688558A CH5688558A CH363893A CH 363893 A CH363893 A CH 363893A CH 5688558 A CH5688558 A CH 5688558A CH 5688558 A CH5688558 A CH 5688558A CH 363893 A CH363893 A CH 363893A
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CH5688558A
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Martin James
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Martin James
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D25/00Emergency apparatus or devices, not otherwise provided for
    • B64D25/08Ejecting or escaping means
    • B64D25/10Ejector seats

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description


  Schleudersitz in einem Flugzeug mit Mitteln zum lösbaren Verbinden von Leitungen    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen  Schleudersitz in einem Flugzeug     mit    Mitteln zum lös  baren Verbinden der im Flugzeug untergebrachten  Lieferquellen von     fluiden    Medien mit den von dem  Insassen getragenen Leitungen.  



  Heutzutage sind die Höhen, auf welchen Mili  tärflugzeuge operieren, so gross, dass es als notwen  dig erachtet wird, nicht nur die Flugzeugkabinen  unter Druck zu setzen, sondern auch Mittel vorzu  sehen, durch welche die Kleidung der Insassen unter  Druck gesetzt werden kann. Um den     Graviations-          wirkungen    entgegen zu wirken und um das Tragen  dieser Druckanzüge erträglich zu machen, sind auch  ventilierte Unterkleider erforderlich. Ferner ist  Sauerstoffzufuhr zu den Insassen erforderlich. Diese  Ausrüstung macht die Verwendung verschiedener  getrennter Schläuche notwendig, welche mit den ent  sprechenden Lieferquellen des Flugzeuges zu verbin  den sind. Auch elektrische Anschlüsse für verschie  dene Zwecke, z. B. Radioverständigung, sind erfor  derlich.  



  Ein Zweck der Erfindung ist, Mittel zu schaffen,  welche gestatten, die verschiedenen Anschlüsse auf  einfache Weise mit dem Druckanzug des Insassen zu  verbinden.  



  Die Erfindung ist gekennzeichnet durch ein       Mehrfach-Verbindungss,tück,    mit einem mit den Lei  tungen zum Insassen verbundenen     Insassen-Teil,    der  mindestens zwei Durchlässe für die Medien aufweist,  einem am Schleudersitz lösbar     befestigbaren    Block  teil mit mindestens zwei     Durchlässen-    für die Medien  und einem mit den Lieferquellen am Flugzeug ver  bundenen     Flugzeug-Teil    der ebenfalls mindestens  zwei     Durchlässe    für die Medien aufweist, wobei der       Insassen-Teil    und der     Flugzeug-Teil    lösbar und dicht  mit dem Blockteil     verbindbar    sind, derart,

   dass die  zum Insassen führenden Leitungen in dichter Ver-         bindung    mit den Lieferquellen sind, ferner gekenn  zeichnet durch in jedem der Durchlässe, des, Block  teils koaxial zu diesen angeordnete, einander     gegen-          übe,rhegende    und durch Federn vorgespannte<B>Ab-</B>  sperrmittel, die ausgebildet sind, um beim Lösen des       Insassen-Teils        und/oder    des     Flugzeug-Teils    die ent  sprechenden Durchlässe im Blockteil zu     schliessen     und durch weitere Absperrmittel in mindestens einem  der Durchlässe von mindestens einem der lösbaren  Teile,

   um den     Einlass    zu oder den Auslass aus die  sem Teil zu     schliessen,    wenn dieser Teil vom Block  teil gelöst wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes, angewendet auf einen  Schleudersitz für Flugzeuge, dargestellt, und zwar  zeigen<B>:</B>       Fig.   <B>1</B> ein Schaubild eines Schleudersitzes für  Flugzeuge mit dem     Mehrfach-Verhindungsstück    nach  der Erfindung<B>;</B>       Fig.    2 ein Schaubild der Schleudersitzfläche mit  an derselben angebrachtem     Mehrfach-Verbindungs-          Stück   <B>;</B>       Fig.   <B>3</B> einen     Längsmittelschnitt    des     Mehrfach-          Verbindungsstückes    nach     Fig.    2<B>;

  </B>       Fig.    4 eine Unteransicht des Verbindungsstückes;       Fig.   <B>5</B> eine Einzelheit der     Fig.    2 bei anderer Lage  der Teile<B>;</B>       Fig.   <B>6</B> einen Längsschnitt einer Deckplatte für  einen Teil des     Verbind:ungsstückes,    und       Fig.   <B>7</B> einen Längsschnitt einer weiteren Einzel  heit.  



  In     Fig.   <B>1</B> der Zeichnung ist mit<B>1</B> ein Schleuder  sitz vom     Martin-Baker-Typus    bezeichnet und<B>l'</B> ist  die Sitzmulde, welche     mit    Bezug auf den Rahmen  des Schleudersitzes nach oben und unten einstellbar  ist. Da der Schleudersitz von im wesentlichen be  kannter Art ist, wird er hier nicht im einzelnen be-      schrieben.

   Damit die vorliegende Erfindung aber voll  ständig verstanden werden kann, sollen kurz einige  Teile des Schleudersitzes erwähnt werden, nämlich  der Verzögerungsmechanismus 2, welcher das Lösen  des Kabels<B>3</B> des Hauptfallschirmes von dem am  oberen Ende des Schleudersitzes angebrachten Bügel  4 steuert, wobei dieses Lösen durch einen feder  belasteten Bolzen<B>5</B> bewirkt wird, der auch zum Lö  sen der Riegel<B>6</B> und<B>7, 7'</B> dient. Diese Riegel wirken  mit Ringen oder Ösen der Sitzgurte zusammen,<B>wo-</B>  bei der Riegel<B>6</B> zentral, mehr oder weniger auf  Schulterhöhe angebracht ist, während die Riegel<B>7,</B>  <B>7'</B> auf beiden Seiten der     Sitzinulde    etwa in Sitzhöhe  angeordnet sind.  



  Der Riegel<B>6</B> wird durch Einwirkung einer Stange  <B>8</B> auf einen Bolzen<B>9</B> gelöst, welch letzterer durch  eine Feder<B>10</B> in seine Schliesslage gedrückt wird.  Die Stange<B>8</B> ist mit einem Zwischenpunkt eines     Aus-          lösehebels   <B>11</B> verbunden, der an einem Ende,     bei    12,  an einem seitlichen Hohn der Sitzmulde     angelenkt     ist, und der an seinem anderen Ende<B>13</B> mit dem  unteren Ende des     federbeilasteten        Auslöse-Bolzens   <B>5</B>  in Eingriff kommen kann,

   wenn dieser letztere in  einem geeigneten Moment der Reihe von     Auslöse-          opp-rationen    des Schleudersitzes von seiner<B> </B> ge  spannten<B> </B> Lage gelöst wird.  



  Bei der dargestellten Anordnung<B>-</B> die übrigens  durch beliebige andere geeignete Anordnungen er  setzt werden könnte<B>-</B> ist der Hebel<B>11</B> mit einem  Verbindungsglied 14 verbunden, das sich parallel zu  sich selbst bewegen kann und sich abwärts längs  einer der genannten seitlichen Holme, der Sitzmulde  erstreckt. Das Glied 14 ist bei<B>15</B> an ein Ende eines       Hebelarrnes   <B>16</B>     angelenkt,    der auf einer Querwelle<B>17</B>  befestigt ist, die sich quer zum Sitz zwischen den  beiden seitlichen Holmen erstreckt. Die Querwelle  <B>17</B> trägt ihrerseits ein Paar von Hebelarmen<B>18, 19,</B>  die mit den oberen Enden von nach unten ragenden       Lenkern    20, 21 gelenkig verbunden sind.

   Diese  Lenker 20, 21 sind an ihren unteren Enden     mit    dem  einen Arm von     Winkelhebehi    22,<B>23</B> verbunden.  Diese letzteren sind in der Nähe der beiden Seiten  der Sitzmulde     l'    angeordnet und an derselben  schwenkbar gelagert. Jeder der beiden Winkelhebel  weist einen weiteren Arm 24     bzw.   <B>25</B> auf, der mit  dem Riegel<B>7</B>     bzw.   <B>7'</B> zusammenwirkt, und zwar der  art, dass beim     Abwärtsdrücken    des Gliedes 14 und  dadurch bewirkter Verdrehung des     H#ebelarmes,   <B>16</B>  und der Querwelle<B>17</B> die Riegel<B>7, 7'</B> gleichzeitig  freigegeben werden.

   Gleichzeitig wird die Abzug  stange<B>8</B> und der Riegel<B>6</B> zurückgezogen.  



  Bei der Anwendung des Erfindungsgedankens auf  einen derartigen Sitz ist der letztere zweckmässig mit       Halternitteln    für die Beine versehen, welche während  des normalen Fluges dem Flieger Bewegungsfreiheit  gewährleisten, welche aber, beim Wegschleudern des  Sitzes seine Beine fest gegen die Vorderseite der  Sitzmulde ziehen. Die erwähnten Haltemittel für die  Beine, umfassen eine Leine<B>26,</B> die     zweckmässiger-          weise    durch ein Stück eines Nylonseiles gebildet wird.    Diese Leine ist an ihrem hinteren Ende an einer  Rolle<B>27</B> gehalten, die koaxiale Vorsprünge<B>27'</B> auf  weist, welche     in    Löcher eines U-förmigen Bügels<B>28</B>  eintreten.

   Dieser letztere ist durch einen Halter<B>29</B>  und einen, eine schnelle Freigabe ermöglichenden  Stiften<B>30</B> am Boden des     FührersItzes,    verankert. Die  Leine verläuft nach oben und nach vorne durch ein       Klemmgesperm   <B>31</B> von an sich bekannter Form,  welches auf der Unterseite der Sitzmulde angebracht  ist und welches eine Rückwärtsbewegung der Leine  in der Richtung des Pfeiles<B>A</B> zulässt, eine Bewegung  in der entgegengesetzten Vorwärtsrichtung dagegen  verhindert, ausgenommen wenn die Leine durch den  Flieger durch Handbetätigung des     Auslösestiftes   <B>32</B>  freigegeben wird.  



  Das, vordere Ende der Leine<B>26</B> ist an einer Öse  <B>33</B> eines     kegelstumpfförmigen    Steckbolzens 34 be  festigt, welcher in eine entsprechend geformte, eben  falls     kegeIstumpfförmige        Ausnehmung   <B>35</B> eines Ge  häuses<B>36</B> passt, das auf der Vorderseite der Sitz  mulde<B>l'</B> angebracht ist. Der Steckbolzen 34 kann<B>in</B>  diesem Gehäuse durch eine federbelastete, gabelför  mige Klinke<B>37</B> verriegelt werden, welche die     Schul-          torfläche    des Steckbolzens     hintergreift    und in eine  ringförmige Nut desselben eintritt. Der Steckbolzen  kann erst freigegeben werden, wenn die Klinke<B>37</B>  von ihm weg zurückgezogen worden ist.  



  Die Leine<B>26</B> verläuft durch     D-förmige    Ringe<B>38,</B>       die    auf Beinbändern<B>39</B> sitzen. Diese Bänder<B>39</B>  können unterhalb der Knie um die Unterschenkel des  Fliegers gelegt werden. Die Anordnung ist dabei der  art, dass beim Wegschleudern des Schleudersitzes  aus dem Flugzeug die Leine<B>26</B> durch das Gehäuse  <B>31</B> nach rückwärts gezogen wird, so dass die Beine  des Fliegers gegen die Vorderseite der Sitzmulde ge  drückt werden.

   Dort werden sie festgehalten, bis der  Steckbolzen, 34 in der     Ausnehmung   <B>35</B> freigegeben  wird, was der Fall ist, wenn der Flugzeuginsasse sich  vom ausgeworfenen Schleudersitz trennt.     Die    Verbin  dung der Rolle<B>27,</B> an welcher das hintere Ende der  Leine befestigt ist, mit dem Bügel<B>28</B> ist derart, dass  sie gelöst wird, wenn in der Leine<B>26</B> während des  Wegschleuderns des Sitzes eine bestimmte Spannung  auftritt. Dadurch wird die Leine vom Flugzeug ge  trennt, ohne dass der Zug auf die Schenkel des Flie  gers aufhören würde. Die Freigabe des Steckbolzens  34 vom Klinkengehäuse<B>36,</B> zwecks Freigabe der  Beine des Fliegers erfolgt in der nachstehend     be-          schriabenen    Weise.

   Das Gehäuse eines     Mehrfach-          VerbIndungsstückes    41 ist auf einer Seite der Sitz  mulde<B>l'</B> des Schleudersitzes<B>1</B> befestigt. Dieses Ge  häuse umfasst, wie aus     Fig.   <B>3</B> ersichtlich, einen mitt  leren Block 43 von länglicher prismatischer Form,  der beim dargestellten Ausführungsbeispiel vier  Durchgänge oder Kanäle aufweist, die vertikal durch  denselben hindurch verlaufen. Diese Kanäle sind mit  44, 45, 46 und 47 bezeichnet, und sie sind längs der       Längsmittelebene    des Körpers 43 in einer Reihe an  geordnet.

   Die Kanäle 44, 45 und 46 dienen zur  Durchleitung eines     Fluidurns    durch den Block, wäh-           rend    der Kanal 47 eine elektrisch isolierte Steckdose  48 aufnimmt. An dieselbe sind die nachstehend be  schriebenen elektrischen Leitungen angeschlossen.  



  Der Kanal 44 dient zweckmässig zur Zuführung  von Sauerstoff von der     Haupt-Sauerstoffquelle    des  Flugzeuges zum Flieger, während der Kanal 45 vor  teilhaft zur Zuführung von Druckluft zur     luftven-          tilierte,n    Bekleidung des Fliegers dient. Diese Druck  luft kommt von einer geeigneten     Druckluftquelle    des  Flugzeuges. Der dritte Kanal 46 dient dazu, um von  der     Druckluftquelle    des Flugzeuges Druckluft zum  mit Druckluft gefüllten Fliegeranzug, dem     soge-          nannten        Anti-g-Anzug    zu führen.

   Es ist klar, dass  die Kanäle, durch welche Luft und Sauerstoff     flies-          sen,    auch in einer anderen Reihenfolge angeordnet  sein könnten.  



  In jedem der Kanäle 44, 45 und 46 ist eine Ven  tilanordnung untergebracht, die in der Zeichnung  mit 49,<B>50</B>     bzw.   <B>51</B> bezeichnet ist. Alle diese Ven  tilanordnungen sind     gjeichartig    ausgebildet, obwohl  ihre Durchmesser entsprechend den Durchmessern  der Kanäle 44, 45     bzw.    46 verschieden gross sind.  Diese Durchmesser werden entsprechend der Gas  menge, die durch die Kanäle hindurchfliessen soll,  bestimmt<B>;</B> da aber, wie erwähnt, alle Ventilanord  nungen gleichartig sind, werden bei allen die glei  chen Hinweiszeichen für gleichartige Teile eingesetzt.  



  Jede der erwähnten Ventilanordnungen umfasst  zwei Ventilkörper<B>52</B> und<B>53,</B> die auf entgegengesetz  ten Seiten der Anordnungen angebracht sind und die  mit passenden, nach innen sich verengenden Ventil  sitzen zusammenwirken, die um die Kanalwandun  gen 44, 45     bzw.    46 angeordnet sind. An jedem Ende,  <B>d.</B> h. am unteren Eintritts- und am oberen Auslass  ende ist<B>je</B> ein Ventilsitz vorgesehen. Diese Ventil  sitze sind in der Zeichnung mit 54     bzw.   <B>55</B> be  zeichnet.  



  Die     VentiJkörper   <B>52, 53</B> bestehen aus einem  Stück mit den hohlzylindrischen Körpern<B>56</B> und<B>57,</B>  welche in einem gewissen Ausmass     teleskopartig    in  einander geführt sind und welche eine     Schrauben-          Druckfeder   <B>58</B> aufnehmen. Diese Feder ist bestrebt,  die Ventilkörper<B>52</B> und<B>53</B> in axialer Richtung     aus-          einanderzudrücken    und damit dieselben auf ihre Sitze  54     bzw.   <B>55</B> zu drücken.  



  Der äussere Hohlzylinder<B>57</B> besitzt einen klei  neren Durchmesser als der Kanal, in welchem er un  tergebracht ist, so dass Fluidum durch den Kanal  fliessen kann. Um diesen Zylinder     im    Kanal zentral  zu führen und stabil     za    halten, ist er längs seines  Umfanges mit in Längsrichtung verlaufenden Rip  pen<B>59</B> versehen, die so geformt sind, dass sie dem       durchströmcnden    Gas einen     mimirnalen    Widerstand  entgegensetzen. Es ist nämlich wesentlich, dass jeder  unnötige Widerstand beim Durchströmen der Kanäle  44, 45 und 46 vermieden wird.  



  Die Stirnflächen der Ventilkörper<B>52</B> und<B>53,</B> die  mit den entsprechend geformten Ventilsitzen 54,<B>55</B>  zusammenwirken, sind im wesentlichen     kuppelförrmig     oder halbkugelig ausgebildet. Sie besitzen axial nach    aussen ragende Vorsprünge<B>60, 61,</B> welche mit an  deren Teilen des Anschlusstückes zusammenwirken,  wenn sie in den Block 43 eingesetzt sind, uni da  durch die Ventile in noch zu beschreibender Weise  zu öffnen. Anstatt eine metallische Berührung der  Ventilkörper<B>52, 53</B> mit den zugehörigen Ventilsitzen  54,<B><I>55</I></B> zu haben, könnten entweder die Ventilkörper  oder die Ventilsitze mit     Dichlungsringen    aus Gummi  oder anderem Material und von geringem Quer  schnitt versehen sein, wie z.

   B. durch die Punkte<B>52'</B>  in     Fig.   <B>3</B> angedeutet.  



  Am einen Ende des Blockes 43 ist eine Bohrung  <B>62</B> vorgesehen, welche rechtwinklig zum Kanal 44  des Blockes 43 verläuft und mit dem mittleren Teil  des Kanals 44 in Verbindung steht. Diese Bohrung  ist in ihrem äusseren Teil erweitert um einen rohr  förmigen<B>Nippel. 63</B> gasdicht aufzunehmen. Dieser  Nippel dient zum     Anschlusseines        blegsamen    Schlau  ches, 64 einer     Not-Sauerstoffanlage,    welche am Sitz<B>1</B>  befestigt ist und eine Sauerstofflasche<B>65</B> sowie     ein     Ventil<B>66</B> von bekannter Konstruktion enthält.  



  Zum     AnschInss    an die obere Seite des Blockes  43 ist eine im wesentlichen rechteckige Platte<B>67</B>     vor--          gesehen,    die im folgenden als der<B> </B>     Insassen-Teil   <B> </B>  des Anschlusstückes bezeichnet wird. Diese Platte  weist vier Löcher<B>68, 69, 70</B> und<B>71</B> auf, welche  senkrecht durch sie, hindurch verlaufen und hinsicht  lich Grösse den oberen Enden der Kanäle 44, 45, 46  und 47 durch den Block 43 entsprechen. Die er  wähnten Löcher sind auf die Kanäle ausgerichtet,  wenn der      Insassen-Teil   <B>  67</B> am Körper 43 ange  bracht ist.  



  In den Löchern<B>68, 69</B> und<B>70</B> sind rohrförmige  Büchsen<B>72, 73</B> und 74 angebracht, welche mit     rohr-          förmigen    Nippeln<B>75, 76</B> und<B>77</B> versehen sind, an  welche die zum Fliegeranzug führenden Schläuche  <B>78, 79</B> und<B>80</B> angeschlossen sind.  



  Der<B> </B>     Imsassen-Teil   <B> </B> des Anschlusstückes steht  in lösbarer, gasdichter Verbindung mit dem Block  43. Zu diesem Zwecke ist er an jeder Vorderecke,  wie bei<B>81</B> angedeutet, abgekantet, so dass diese  Ecken     keilaltig    unter die überhängenden Lappen<B>82</B>  treten, die an den entsprechenden vorderen Ecken  des Blockes 43 angebracht sind. Das hintere Ende  des abnehmbaren Teiles<B>67</B> kann durch am Block 43  angeordnete Mittel gegen den letzteren geklemmt  werden.  



  Diese Klemmittel umfassen einen     in    Längsrich  tung verschiebbaren Bolzen<B>83,</B> der in einem Ge  häuse 84 untergebracht ist. Das letztere ist hinten  und oben auf den Block 43 aufgesetzt. Der Bolzen  <B>83</B> wird durch eine, Druckfeder<B>85</B> nach vorne ge  drückt, die im     G & äuse    84 untergebracht ist. Sie  liegt zwischen einem Haltering<B>86</B> im Gehäuse. 84  und dem Riegel<B>87,</B> der am vorderen Ende des Bol  zens<B>83</B> angeordnet ist und mit einem nach hinten  gerichteten     keilförmigen    Teil<B>88</B>     im    mittleren hin  teren Toll des. abnehmbaren Teiles<B>67</B> zusammen  wirkt.

   Der Eingriff des Riegels<B>87</B> mit dem keilför  migen Teil<B>88</B> dient dazu, den     abuchmbaren    Teil<B>67</B>      in einer rasch lösbaren Weise, am Block 43 zu ver  riegeln.  



  Das hintere Ende des Bolzens<B>83</B> ist mit dem  oberen Ende eines Hebels<B>89</B> schwenkbar verbunden,  der auf einer in Lappen<B>91</B> gelagerten     Querwelle   <B>90</B>  befestigt ist. Die erwähnten Lappen<B>91</B> sind am hin  teren Teil des Blocks 43 angeordnet. Ebenfalls auf  der Welle<B>90</B> und zwar auf dem Sitzende derselben  ist ein nach unten hängender Hebel<B>92</B> befestigt, der  mit dem vorderen Ende, einer nach rückwärts ragen  den Stange<B>93</B> verbunden ist, welche im folgenden  noch beschrieben werden soll.  



  Durch     Vorwärtsstossen    der Stange<B>93</B> kann der  Bolzen<B>83</B> entgegen der Wirkung der Feder<B>85</B> zu  rückgezogen werden, so dass der Riegel<B>87</B> vom  mittleren Teil<B>88</B> des abnehmbaren Teiles<B>67</B> ent  fernt wird und dadurch dieser Teil<B>67</B> vom Block 43  abgehoben werden kann. Die Betätigung des Bolzens  <B>83</B> durch die Stange<B>93</B> erfolgt, wie noch erläutert  werden wird, nur dann, wann gewünscht wird, dass  der Teil<B>67</B> durch Sicherungsorgane automatisch  oder von Hand gelöst wird, wenn z. B. in einem Not  fall die automatischen Betätigungsorgane versagen  sollten.  



  Um den Teil<B>67</B> unter normalen Betriebsverhält  nissen zu lösen, ist ein Handgriff 94 vorgesehen, des  sen gegabeltes unteres Ende rittlings auf einem     zen-          trale,n,    nach oben ragenden Lappen<B>95</B> sitzt, welcher  auf dem hinteren oberen Teil der Platte<B>67</B> angeord  net ist und der     mit    einem die gegabelten Enden des  Handgriffes durchsetzenden Lagerstiften<B>96</B> versehen  ist. Dieser Handgriff ist in der Regel nach hinten  gerichtet. An seinem     gegab--Iten    unteren Ende trägt  er ein Paar Klauen<B>97,</B> welche, wenn der Handgriff  94 durch den Flieger nach vorne gezogen wird, den  Riegel<B>87</B> nach rückwärts drücken.

   Dadurch wird  dieser Riegel vom abgekanteten mittleren Teil<B>88</B> der  Platte<B>67</B> gelöst und dadurch die letztere vom Block  43 getrennt.  



  Um eine versehentliche Bewegung des Hand  griffes 94 nach vorne zu     vedländern,    ist er mit einer       Arretiervorrichtung    versehen, die bei Ergreifen des  Hebels 94 durch den Daumen des Fliegers betätigt  werden kann. Diese     Arretiervorrichtung    weist einen  Bolzen<B>98</B> auf, der bei<B>99</B> mit dem unteren Teil eines  durch den Daumen     niederdrückbaren        Arretierhebels     <B>100</B> gelenkig verbunden ist.

   Der     Arretierhebel   <B>100</B>  ist durch einen Stift<B>101</B> am Handgriff 94     ange-          lenkt    und kommt     in    eine     Ausinehmung    102 desselben  zu liegen. Ein federbelasteter Stift<B>103</B> drückt den       Arretierhebel   <B>100</B> nach vorne, indem er mit seinem  unteren Ende gegen die Bodenfläche 104 der     Aus-          nehmung    102 im Handgriff 94 anliegt. Die Anord  nung ist dabei derart getroffen, dass der Bolzen<B>98</B>  normalerweise in Eingriff mit einer Kerbe<B>105</B> steht,  die an einem nach oben ragenden Lappen<B>95</B> der  Platte<B>67</B> angebracht ist.

   Dadurch ist der Handgriff  94 gegen eine Verdrehung um seine Drehachse<B>96</B>  gesichert. Um den Handgriff 94 zum Zwecke einer  Vorwärtsbewegung     freizugeb#en    und dadurch den    Riegel<B>87</B> von der Platte<B>67</B> zu lösen, muss vorerst  der     Arretierhebel   <B>100</B> nach rückwärts gedrückt wer  den. Dadurch wird der Bolzen<B>98</B> aus der Kerbe<B>105</B>  des Lappens<B>95</B> zurückgezogen.  



  Das     Mehrfach-Verbindungsstück    umfasst auch  einen Teil<B>106,</B> der im folgenden als das<B> </B>     Flugzeug-          Teil   <B> </B> bezeichnet wird. Dasselbe ist an die Unter  seite des Blockes 43 in ähnlicher Weise angeschlos  sen, wie der     wegnehmbare        Insassen-Teil   <B>67.</B> Der       Flugzeug-Teil    weist drei Kanäle auf, in welchen sich  die Büchsen<B>107, 108</B> und<B>109</B> befinden, die in  Grösse und Anordnung den Kanälen 44, 45 und 46  durch den Block 43 entsprechen.

   In die unteren  Enden der Büchsen<B>107, 108</B> und<B>109</B> sind die  oberen Enden von rohrförmigen Nippeln<B>110, 111</B>  und<B>11</B>2 eingeschraubt, an welche die Schläuche<B>113,</B>  114 und<B>115</B> angeschlossen sind, welche zu den  Quellen für Sauerstoff und für     Druckluft    zum Ven  tilieren der Fliegerbekleidung und zum Aufblasen  des     Anti-g-Fliegeranzuges    dienen.  



  Der     Flugzeug-Tell   <B>106</B> ist an seinen vorderen  unteren Ecken mit abgekanteten Teilen<B>116</B> ver  sehen,- welche unter überhängende Lappen<B>117</B>  ragen, die am Block 43 in ähnlicher Weise angeord  net sind wie die früher beschriebenen Lappen<B>82.</B> In  ähnlicher Weise wie der abnehmbare Teil<B>67</B> des  Anschlusstückes ist der     Flugzeug-Teil   <B>106</B> mit einem  mittleren abgekanteten Teil<B>118</B> versehen, welcher  mit dem Kopf<B>119</B> eines Riegels 120 zusammen  wirkt, welch letzterer in einem auf dem hinteren  unteren Teil des Blockes 43 angebrachten Gehäuse  121 untergebracht ist. Der erwähnte Riegel wird  durch eine Druckfeder 122 nach vorne gedrückt.  



  Der     Flugzeug-Teil   <B>106</B> besitzt auch einen     Aus-          klinkhebel   <B>123,</B> der an einem Lappen 124 am hin  teren unteren Mittelteil des     Anschlusstückes   <B>106</B> an  gebracht ist. Dieser Hebel ist, in ähnlicher Weise wie  der Handgriff 94, mit Klauen<B>125</B> versehen, welche,  wenn der Hebel<B>123</B> niedergedrückt wird, den Riegel  <B>119,</B> 120 zurückzieht und dadurch den     Flugzeug-          anschlussteil   <B>106</B> vom Block 43 trennt.  



  Der     Ausklinkhebel   <B>123</B> ist durch ein biegsames  Kabel<B>126</B> oder durch ein     Teleskoprohr    mit dem  Boden der Flugzeugkabine verbunden. Wenn der  Schleudersitz weggeschleudert wird und dabei den  Block 43     niitnimmt,    wird der     Ausklinkhebel   <B>123</B>  nach unten gezogen. Der Riegel<B>119,</B> 120 wird vom       Flugzeug-Teil   <B>106</B> getrennt und das letztere vom  Block 43 gelöst. Es sind für die Betätigung des Rie  gels<B>119,</B> 120 und die Freigabe, des Anschlusstückes  <B>106</B> keine dem Hebel<B>92</B> und der Stange<B>93</B> entspre  chende automatisch wirkende Organe vorgesehen.

    Das     Anschlusstück   <B>106</B> kann jedoch von Hand ge  löst werden, indem der     Ausklinkhebel   <B>123</B> nach  unten und vorne gedrückt wird.  



  Um eine dichte Verbindung zwischen den drei  Teilen 43,<B>67</B> und<B>106</B> des Anschlusstückes zu ge  währleisten, sind elastische Dichtungsringe<B>127</B> vor  gesehen. Dieselben sind im<B> </B>     Insassen-Teil   <B>  67</B> an  gebracht, und zwar in ringförmige     Ausnehmungen         auf der Unterseite dieses Anschlusstückes und um  die unteren Enden der Löcher<B>68, 69</B> und<B>70</B> des  selben herum. Diese Dichtungsringe liegen gegen die  Oberseite des Blockes 43 an, wenn der Teil<B>67</B> dar  auf angebracht wird. Analoge Dichtungsringe<B>128</B>  sind in den     ringförnügen        Ausnehmungen    vorgesehen,  welche um die unteren Enden der Kanäle 44, 45 und  46 herum angebracht sind.

   Diese Dichtungsringe, lie  gen zwischen dem Block 43 und dem an denselben  angeschlossenen     Flugzeug-Anschlussteil.     



  Es ist ersichtlich, dass wenn der     Insassen-Teil     <B>67</B> des     Mehrfach-Verbindungsstückes    vom<B>Block</B> 43  entfernt wird,<B>die</B> Ventilkörper<B>52</B> der drei Ventil  anordnungen 49,<B>50</B> und<B>51</B> nach oben springen  und gegen die zugehörigen Ventilsitze 54 anliegen,  die an den oberen Enden der Kanäle 44, 45 und 46  im Block 43 angebracht sind. Dadurch wird auto  matisch der Gaszufluss von den Speiseleitungen des  Flugzeuges und von der     Not-Sauerstofflasche   <B>65</B> un  terbrochen, falls die letztere im Betrieb ist.  



  Es ist weiterhin ersichtlich, dass, wenn der Block  43 vom     Flugzeug-Anschlussteil   <B>106</B> getrennt wird,  die Ventilkörper<B>53</B> der Ventile 49,<B>50</B> und<B>51</B> eben  falls     schliessen    und auf ihren Sitzen<B>55</B> anliegen.  Angenommen der     Insassen-Teil   <B>67</B> sei noch am  Block 43 befestigt, dann verhindert ein Schliessen  der     Ventilkörper   <B>53</B> das Entweichen von Druckgas  aus dem Fliegeranzug und von Sauerstoff aus der       Not-Sauerstoffanlage,    falls diese letztere im Betrieb  ist.

      Da wo die Druckluft- und Sauerstoffspeiseleitun  gen eines Flugzeuges mehr als einen Flugzeuginsas  sen im gleichen Flugzeug bedienen sollen, ist es be  sonders erwünscht, eine Sicherung dafür zu haben,  dass, wenn irgend einer dieser Flugzeuginsassen aus  dem Flugzeug geschleudert wird, die Zufuhr     von          Druckluft    und Sauerstoff zum anderen Flugzeug  insassen     bzw.    zu den anderen Flugzeuginsassen, die  im Flugzeug verbleiben, nicht durch Entweichen von  Druckluft     bzw.    Sauerstoff aus den     Zufuhr1,eitungen     zum     Flugzeug-Anschlusstück    des das Flugzeug ver  lassenden Insassen beeinträchtigt wird.

   Zu diesem  Zweck ist jede der Büchsen<B>107, 108</B> und<B>109</B> des       Flugzeug-Anschlussteiles   <B>106</B> mit einem     Ventilkörper     <B>129</B> versehen, der mit einem ringförmigen inneren  Ventilsitz<B>130</B> zusammenwirkt, welcher uni das obere  Ende der     rohrförmigen    Büchse, angebracht ist. Jeder  Ventilkörper<B>129</B> ist auf einem zentralen Führungs  bolzen<B>131</B> verschiebbar. Dieser Bolzen ist auf einem  mit Öffnungen     verschenen    Tragstern<B>132</B> innerhalb  der Büchse gehalten. Der Ventilkörper wird durch  eine Druckfeder<B>133</B> nach oben gegen den<B>zugehö-</B>  rigen ringförmigen Ventilsitz<B>130</B> gedrückt.

   Sobald  also das     Flugzeug-Anschlusstück   <B>106</B> vom Block<B>ge-</B>  trennt worden ist, springen     die    Ventilkörper<B>129</B> in  die geschlossene Lage und. verhindern den Gasaus  tritt aus den Büchsen<B>107, 108</B> und<B>109.</B>  



  Jeder der     Vonlilkörper   <B>129</B> weist an seinem  oberen Ende einen zentralen Vorsprung 134 auf,  welcher, wenn das     Flugzeug-Anschlusstück    an den    Block 43 angeschlossen ist, gegen einen analogen  Vorsprung<B>61</B> des entsprechenden Ventilkörpers<B>53</B>  anliegt, so dass beide Ventilkörper axial in     ent,-          gegengesetzten    Richtungen von ihren Ventilsitzen  <B>130</B> und<B>55</B> weg bewegt werden und damit ein freier       Gasdu,rchfluss    in den Block 43 möglich ist.  



  In ähnlicher Weise kann es erwünscht sein,       seilbstschliessende.    Ventile in einer oder mehreren der  Büchsen<B>72, 73</B> und 74 des     Insassen-Teils   <B>67</B> anzu  ordnen. In der Zeichnung ist jedoch nur eines dieser  Ventile gezeigt und zwar ist dasselbe in der mittleren  Büchse<B>73</B> vorgesehen und     mit   <B>135</B> bezeichnet. Die  ses Ventil ist ähnlich dem oben beschriebenen Ven  til<B>129</B> ausgebildet, und der Ventilkörper<B>135</B> wirkt  mit einem inneren Ventilsitz<B>136</B> zusammen, der  rund um das untere Ende der Büchse<B>83</B> angeordnet  ist.

   Ein Vorsprung<B>137</B> auf dem     Ventillkörper   <B>135</B>  wirkt mit dem ähnlichen Vorsprung<B>60</B> auf dem zu  sammenwirkenden, entsprechenden Ventilkörper<B>52</B>  des Blockes 43 zusammen. Wenn also der     Insassen-          Teil   <B>67</B> am Block 43 angebracht wird, wirken dir,  Ventilkörper<B>135</B> und<B>52</B> zusammen, um sich gegen  seitig von ihren Ventilsitzen<B>136</B> und<B>53</B> abzuheben.  Wenn der Teil<B>67</B> vom Block 43 entfernt wird,  schliessen sich beide Ventile automatisch.  



  In den beiden Büchsen<B>72</B>     und    74 können dem  Ventilkörper<B>135</B> ähnliche Ventilkörper angeordnet  sein, um die zur Fliegerbekleidung führenden Schläu  che abzuschliessen, wenn der Teil<B>67</B> vorn Block 43  entfernt wird. Dadurch wird verhindert, dass Was  ser in das Innere des Anzuges gelangen kann, wenn  der Flieger,<B>Z.</B> B. bei einem Fallschirmabsprung über  dem Meer mit seinem Anzug in Wasser taucht.  



  Wenn an einer oder mehreren Büchsen<B>72, 73</B>  und 74 keine Ventilkörper<B>135</B> angeordnet sind,  wird eine     Querschiene.    144 vorgesehen, welche sich  quer über das untere Ende der ventillosen Büchsen  erstreckt, um auf den Vorsprung<B>60</B> des entspre  chenden Ventilkörpers<B>52</B> im<B>Block</B> 43 zu wirken  und dadurch dieses Ventil zu öffnen, wenn der Teil  <B>67</B> auf dem Block 43 montiert wird.  



  Nötigenfalls können     FÜhrungsplatten   <B>138, 139</B>  auf der Innen- und der     Auss#enseite    des, Blockes 43  angeordnet sein     (Fig.    2). Diese Platten erstrecken  sich Über und unter die unteren Kanten des Blockes  und bilden zentrierende Führungen, welche das Auf  setzen des Insassen- und des     Flugzeug-Teils   <B>67</B>     bzw.     <B>106</B> auf den Block 43 erleichtern.

   Wenn erwünscht,  können die oberen Teile der Platten<B>138</B> und<B>139</B>  leicht voneinander divergieren. überdies sind wenig  stens die Führungsplatten<B>138</B> und<B>139</B> an ihren  oberen und unteren Kanten und zwar gegen die Vor  derseite derselben mit Kerben 140     und    141 ver  sehen, welche.     iräft    den Stiften 142 und 143 auf den  Teilen<B>67</B> und<B>106</B> übereinstimmen und dieselben  aufnehmen. Diese Kerben und Stifte dienen dazu,  die Teile<B>67</B> und<B>106</B> in     bezug    auf Bewegungen in       Längsrichtung    des Blockes 43 zu sichern<B>'</B> wenn     sie     aneinander befestigt werden.

   Die Gefahr     der    Be  schädigung von Ventilen des Mehrfach-Verbindungs-           stückes    wird dadurch vermieden, auch wenn der In  sassen- und der     Fahrzeug-Teill    ohne jegliche Sorgfalt  am Block 43 angebracht werden sollten.  



  Die Führungsplatte<B>139</B> kann, wie gezeigt, nach  oben über den Block hinaus verlängert werden, um  zu verhindern, dass das Aufsetzen des     Insassen-Teils     <B>67</B> auf den Block 43 durch die     Flirgerbekleidung     oder durch     Ausrästungsgegenstände    beeinträchtigt  wird.  



  Um den Riegel<B>87,</B> welcher mit dem     Insassen-          Teil   <B>67</B>     zusammenwirkt,    automatisch in seiner<B>zu-</B>  rückgezogenen Lage zu halten, nachdem er zwecks  Freigabe des erwähnten Teils in diese Lage gebracht  worden ist, ist eine     Rückhalt--klinke    145 (siehe       Fig.   <B>5)</B> vorgesehen. Diese Klinke ist in einer     Aus-          nehmung    146 des oberen hinteren Teiles des Blockes  43 untergebracht und sitzt auf einem Stift 147, so  dass sie durch eine Druckfeder 148, die zwischen  der Klinke und dem Block 43 angebracht ist, nach  oben gedrückt wird.

   Die     Rück-halt--klinke    145 ist mit  einer Nase 149 versehen, welche gegen die Vorder  seite des zurückgezogenen Riegels<B>87</B> zur Anlage  kommt, und sie weist überdies eine Verlängerung  <B>150</B> auf, welche als Ausstosshebel wirkt und gegen  die Unterseite des     Insassen-Teils   <B>67</B> zur Anlage  kommt, um diesen Teil vom Block 43 abzuwerfen,  wenn er durch den Riegel<B>87</B> freigegeben wird. Da  durch wird die Trennung des Fliegers vom Schleu  dersitz erleichtert. Der Eingriff der Klinke 145 mit  dem Kopf des zurückgezogenen Riegels<B>87</B> dient  durch die Verbindung desselben mit den noch zu  beschreibenden, die Beine des Fliegers zurückhal  tenden Klinken dazu, diese letzteren so lange frei  zugeben, als der     Insassen-Teil    vom Block 43 getrennt  ist.

   Der Flieger kann die die Beine zurückhaltenden  Organe nicht einkuppeln, bevor er nicht den     Insassen-          Teil    am Block 43 angeschlossen hat. Wenn der     In-          sassen-Teil   <B>67</B> vom Block 43 entfernt worden ist,  ragt die erwähnte Verlängerung<B>150</B> über     die    obere  Oberfläche des Blockes 43. In dieser Lage der Ver  längerung hält die     Rückhalteklinke    145 den Kopf  des Riegels<B>87</B> in seiner zurückgezogenen Lage.  Wenn jedoch der Teil<B>67</B> wieder auf den<B>Block</B> 43  aufgesetzt und auf denselben herabgedrückt wird,  drückt es die Verlängerung<B>150</B> nach unten und zieht  die Klinkennase 149 vom Riegel<B>87</B> weg.  



  Um elektrische Verbindungen zwischen den drei  Teilen des Mehrzweckverbindungsstückes und damit  zwischen einem Speisekabel<B>151,</B> das von einer  Stromquelle des Flugzeuges kommt, und dem Kabel  <B>152</B> auf der Anschlusseite des Fliegers herzustellen,  ist eine entsprechende Anzahl von elektrischen Lei  tern in der Steckdose 48     (Fig.   <B>3</B> sowie im Kanal 47  des Blockes 43 untergebracht. In der Steckdose be  finden sich so viele Leiter, als sich Leiter     in    den  Kabeln<B>151</B> und<B>152</B> befinden, und zwar sind es in  der Regel etwa sechs. Jeder elektrische Leiter in der  Steckdose weist ein     Metalkohr   <B>153</B> auf, das in der  Steckdose befestigt ist.

   In den beiden entgegengesetz  ten Enden dieses Rohres ist ein axial verschiebbarer    Kontaktstift 154     bzw.   <B>155</B> vorgesehen, der z. B. aus       Berilliumkupfer    oder einem anderen geeigneten Me  tall besteht. Durch eine     Druckfeder   <B>156</B> werden diese  Stiften     auseinandergedrückt.    Ihre Auswärtsbewegung  ist durch Schultern in der Steckdose 48 begrenzt, so  dass der     Kontaktstift    154 nie über das obere Ende  der Steckdose 48 hinausragt. Dadurch wird erreicht,  dass die Kontaktstifte nicht durch irgendwelche  Metallteile, die das Ende der Steckdose berühren,  kurzgeschlossen werden.  



  Die Teile<B>67</B> und<B>106</B> sind mit festen Kontakt  stiften<B>157</B> und<B>158</B> versehen, die mit den Kontakt  stiften 154 und<B>155</B> zusammenwirken und in     insofier-          ten    Steckdosen<B>159</B> und<B>160</B> angeordnet sind. Diese  letzteren sind in den Teilen<B>67</B> und<B>106</B> befestigt  und zwar so, dass sie auf die Steckdose 48 ausgerich  tet sind. Die     Kontaktstifte   <B>158</B> sind an den Enden,  welche auf die Stifte<B>155</B> treffen, in der isolierten       Steckdos &    <B>160</B> versenkt angeordnet, so dass ein       Kurzschluss    der Kontakte<B>158</B> durch irgendwelche  auf die Steckdose gelangende     Metallteile    vermieden  wird.  



  Die isolierten Steckdosen<B>159</B> und<B>160</B> stehen  von den Teilen<B>67</B> und<B>106</B> vor, so dass sie in den  Kanal 47 des Blockes 43 ragen, wenn diese drei  Teile miteinander verbunden sind. Es sind Dich  tungsringe<B>161</B> und<B>162</B> oder irgendwelche andere  geeignete Dichtungsmittel am oberen und unteren  Ende des Kanals 47 vorgesehen, um zu verhindern,  dass Feuchtigkeit zu den elektrischen Anschlusstellen  gelangen kann, wenn das Flieger- und das     Flugzeug-          Anschlusstück    am Block 43 befestigt sind.  



       Zweckmässigerweise    sind entsprechende Paare  von Kontaktgruppen<B>157</B> und<B>158</B> und von Kontakt  gruppen 154 und<B>155</B> in ihren Steckdosen in dia  metrale Ebenen angeordnet, welche senkrecht zu den  Längsseiten oder -kanten der Teile<B>67</B> und<B>106</B> sind,  um auf diese Weise die Möglichkeit eines Kurz  schlusses beim Befestigen der Teile<B>67</B> und<B>106</B> am  Block 43 auf ein     Minimurn    zu reduzieren.  



  Dadurch,     das#s    in das     Mehrfach-Verbindungsstück     Mittel eingebaut sind, welche die elektrische Aus  rüstung des Fliegers mit den zugehörigen Apparaten  oder     Stromquellen    des Flugzeuges verbinden, wird  der zusätzliche Vorteil erreicht, dass eine zuverlässige  Grundlage dafür geschaffen wird, dass der Flieger  die Verbindungen über das Verbindungsstück, wie  z. B.<B>die</B> Sauerstoff- oder     Druckluftanschlüsse,    prüfen  kann. Wenn nämlich die elektrische Ausrüstung, wie  z.

   B. die Radioanlage oder die internen Telefonver  bindungen, nicht arbeiten, ist dies für den Flieger  ein klarer Hinweis darauf, dass entweder der Insas  sen- oder der     Flugzeug-Teil   <B>67</B>     bzw.   <B>106</B> nicht oder  nicht richtig am Block 43 angebracht worden sind.  Wenn aber im Gegenteil die elektrischen Verbindun  gen richtig arbeiten, hat der Flieger die<I>Gewähr</I> da  für, dass auch die anderen Anschlüsse richtig erfolgt  sind.  



       Zweckmässigerweiseist    über dem Block 43 eine  glatte Deckplatte<B>163</B> angebracht     (Fig.   <B>6),</B> welche      denselben nach oben     abschliesst    und schützt, wann  der Insassenteil<B>67</B> entfernt worden ist. Diese Deck  platte entspricht im wesentlichen dem Teil<B>67,</B> jedoch  ohne die daran angebrachten Löcher und Büchsen  für den Anschluss der Schläuche und ohne die Mit  tel zum Anschluss des Kabels<B>152.</B> Auf ihrer Unter  seite, weist die, Deckplatte jedoch eine     Ausnehmung     164 für jeden der Kanäle 44, 45     und    46 des Blockes  43 auf.

   Diese     Ausnehmungen    enthalten Dichtungs  ringe<B>165</B> und dienen zur Aufnahme der Vorsprünge  <B>60</B> auf den oberen Teilen der geschlossenen Ventil  körper<B>52</B> der Ventile 49,<B>50</B> und<B>51.</B>  



  Um die Deckplatte<B>163</B> zu versorgen, wenn sie  nicht benötigt wird und vom Block 43 abgehoben  ist, ist eine in der Zeichnung nicht dargestellte  Schublade oder dergleichen vorgesehen, welche in     der     Kabine oder am Schleudersitz vorgesehen sein kann.  Diese Schublade kann mit einem Riegel ähnlich dem  Riegel<B>87</B> des Blockes 43 und mit überhängenden  Lappen versehen sein, welche den Lappen<B>82</B> des  erwähnten Blockes entsprechen, um auf diese Weise  die Deckplatte<B>163</B> lösbar aufzunehmen. Diese letz  tere kann durch Betätigung des Handhebels,<B>166,</B> der  auf der Deckplatte angebracht ist, von der Schub  lade getrennt werden.

   Dieser Handhebel ist analog  dem Handgriff 94 des     Insassen-Teils   <B>67</B> ausgebildet,  aber er weist keinen     Arretierhebel   <B>100</B> und die mit  demselben zusammenwirkenden, Teile auf, und er  weist eine andere Form auf als der Handgriff 94.  



  Die Klinke<B>37</B> zur Verriegelung des Steckbolzens  34 der     Bein-Halteleine   <B>26</B> im Klinkengehäuse<B>36</B> auf  der Vorderseite der Sitzmulde<B>l'</B> ist bereits be  schrieben worden. Es muss nun noch erläutert wer  den, wie die Klinke<B>37</B> betätigt wird, um den Steck  bolzen 34 zuerst vom Handgriff 94 des     Insassen-          Teils   <B>67,</B> sodann automatisch vom Freigabemechanis  mus der Verriegelung der     Sitz-Gurte    und drittens  von einer von Hand     betätigbaren    Sicherung gegen       übersteuerung    zu lösen.  



  Die Klinke<B>37</B> ist am inneren Ende einer hori  zontal verlaufenden Stange<B>167</B>     (Fig.   <B>1</B> und<B>7)</B> ange  bracht, welche in einem Rohr<B>168</B> untergebracht ist,  das seinerseits an der Vorderseite der Sitzmulde     l'     des Schleudersitzes befestigt ist. Dieses Rohr trägt  das Klinkengehäuse,<B>36.</B> Die Stange<B>167</B> ist im Rohr  <B>168</B> axial verschiebbar und sie wird durch eine  Druckfeder<B>169,</B> die im erwähnten Gehäuse und um  die Stange<B>167</B> angeordnet ist, in die verriegelte Stel  lung gedrückt. Die Feder<B>169</B> liegt dabei zwischen  einem Bund<B>170</B> der Stange und dem inneren Ende  einer auf das Rohr<B>168</B> aufgeschraubten Gewinde  büchse<B>17 1.</B>  



  Die Klinkenstange<B>167</B> erstreckt sich über die  Büchse<B>171</B> nach aussen. An ihrem äusseren Ende  ist vermittels einer Schraube<B>173</B> die     Nockenscheibe     <B>172</B> drehfest gehalten. Auf der Stange<B>167</B> und zwi  schen der Scheibe<B>172</B> und dem äusseren Ende der  Büchse<B>171</B> ist das eine Ende eines Armes 174 dreh-    bar gelagert. Der Arm ist mit einer Nabe versehen,  welche auf ihrer an die     Nockenscheibe   <B>172</B> angren  zenden Seite mit einander diametral gegenüberliegen  den Vertiefungen<B>175</B> versehen ist.

   Diese letzteren  wirken mit den Nocken<B>176</B> der     Nockenscheibe   <B>172</B>  derart zusammen, dass wenn der Kurbelarm. 174 auf  der Stange<B>167</B> verdreht wird, diese letztere axial  verschoben wird, um<B>die</B> Klinke<B>37</B> von der Schul  terfläche des Steckbolzens 34 zu trennen. Dadurch  wird der Steckbolzen vom Gehäuse<B>36</B> freigegeben.  



  Der Kurbelarm 174 ist am vorderen Ende einer  Stange,<B>177</B>     (Fig.   <B>1)</B>     angelenkt,    welche längs der dem       Mehrfach-Verbindungsstück    zugekehrten Seite der  Sitzmulde nach hinten verläuft und zwar zwischen  dem erwähnten Verbindungsstück und der Sitzmulde.  Das hintere Ende der Stange<B>177</B> ist schwenkbar mit  dem Hebel<B>92</B> verbunden, an dessen vorderes Ende  die oben erwähnte Stange<B>93</B>     angelenkt    ist. Der He  bel<B>92</B> ragt von der     Querwelle,   <B>90</B> nach unten und  trägt den Hebel<B>89,</B> welcher den Bolzen<B>83</B> betätigt,       bzw.    von demselben betätigt wird.

   Immer wenn also  der Handgriff 94 des     Insassen-Teils   <B>67</B> nach vorn-,  gezogen wird, um den erwähnten Teil vom Block 43  zu lösen, wird die Stange,<B>177</B> gleichzeitig in ihrer       Längsrichtung    verstellt und eine     Verschwenkung    des       Kurbelarmes    174 auf der Klinkenstange<B>167</B> be  wirken. Dadurch wird die letztere in axialer Richtung  zurückgezogen und der Steckbolzen 34 am vorderen  Ende der Halteleine<B>26</B> zurückgezogen. Die Rück  kehr des Bolzens<B>83</B> in seine Sperrstellung bewirkt  die Rückkehr der Klinkenstange<B>167</B> und der Klinke  <B>37</B> in ihre<U>die</U> Leine<B>26</B> sperrende Stellung.  



  Die Freigabe des     Insassen-Teils   <B>67</B> vom Block  43 bei dem automatischen Zurückziehen des Riegels  <B>87</B> erfolgt über die Stange<B>93,</B> deren hinteres Ende,       einen        Längsschlitz   <B>178</B> aufweist, in welchen ein Stift  <B>179</B> eintritt, der am unteren Ende eines Armes<B>180</B>  angebracht ist.

   Der Arm<B>180</B> seinerseits ist am     äus-          seren    Ende einer horizontalen Welle<B>181</B> befestigt,  welche in geeigneter Weise in der Sitzmulde<B>l'</B> ge  lagert ist und die an ihrem inneren Ende einen Arm  <B>182</B>     trägL    Das freie Ende     les    letzteren ist durch einen  Lenker<B>183</B> mit einem Arm 184 des Winkelhebels 22  verbunden, der bereits beschrieben wurde und der  den Riegel<B>7</B> zurückzieht.

   Wenn     son-äft    dieser Riegel  durch den Lenker 20 und den Winkelhebel 22 auto  matisch gelöst wird, wird die Stange<B>93</B> vorwärts     ge-          stossen.    Das hat zur Folge, dass der Riegel<B>87</B> vom       Insassen-Teil   <B>67</B> zurückgezogen und gleichzeitig     die     Stange<B>177</B> nach vorne bewegt wird, um dadurch  den Steckbolzen 34 der Halteleine<B>26</B> freizugeben.       Allo    diese Vorgänge erfolgen automatisch durch die  Wirkung des     AusIbsebolzens   <B>5</B> auf den     Auslosehebel     <B>11</B> im richtigen Zeitpunkt des Auswurfes des Schleu  dersitzes aus dem Flugzeug.  



  Der tote Weg, der durch den Schütz<B>178</B> am hin  teren Ende der Stange<B>93</B> bedingt ist, ermöglicht bei  Betätigung des Handgriffes 94 die Freigabe des     In-          sassen-Teils   <B>67</B> vom Block 43 und des Bolzens 34      der Halteleine<B>26</B> von seinem Sockel, ohne dass  gleichzeitig die Riegel<B>6, 7</B> und<B>7'</B> gelöst würden.  



  Die von Hand bewirkte Freigabe     der    Riegel<B>6,</B>  <B>7</B> und<B>7',</B> des     Insassen-Teils   <B>67</B> und des Bolzens 34  der     Bein-Halteleine   <B>26</B> erfolgt gleichzeitig vermittels  eines Handhebels<B>185,</B> der bei<B>186</B> an der Unterseite  der Sitzmulde<B>l',</B> auf der vom     Mehrfach-Verbin-          dungsstück    abgekehrten Seite desselben schwenkbar  gelagert ist. Dieser Handhebel ist mit einem Arm<B>187</B>  verbunden, der mit einem Nocken<B>188</B> verbunden ist,  welcher gegen eine Scheibe<B>189</B> anliegt, welche im  gegabelten Ende einer horizontalen Stange<B>190</B> ge  halten ist. Diese Stange<B>190</B> ist in an der Sitzmulde  <B>l'</B> angebrachten Lagern<B>191</B> verschiebbar gelagert.

    An ihrem inneren Ende ist     die"    Stange<B>190</B> mit einem  Arm<B>192</B> verbunden, der auf dem Winkelhebel<B>23</B>  angebracht ist, welcher den Riegel<B>7'</B> betätigt und  mit dem Lenker 21 verbunden ist. Wenn der Steuer  hebel<B>185</B>     m,    der Richtung des Pfeiles in     Fig.   <B>1</B> ge  zogen wird, wird die     Nocke   <B>188</B> nach rückwärts be  wegt und die Stange<B>190</B> zurückgezogen. Dadurch  werden gleichzeitig die Riegel<B>7', 7</B> und<B>6</B> vermittels  der miteinander verbundenen Lenker 21, 20 und der  Querwelle,<B>17</B> freigegeben.

   Die gleiche Betätigung des  Steuerhebels<B>185</B> bewirkt über den Winkelhebel 22  die Betätigung der Stange<B>93</B> und<B>177,</B> um damit die  Freigabe des     Insassen-Teils   <B>67</B> vom Block 43 und  des Steckbolzens 34 der     Beinhalteleine    herbei  zuführen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Schleudersitz in einem Flugzeug mit Mitteln zum lösbaren Verbinden der im Flugzeug untergebrachten Lieferquellen von fluiden Medien mit den von dem Insassen getragenen Leitungen, gekennzeichnet durch ein Mehrfach-Verbindungsstück mit einem mit den Leitungen zum Insassen verbundenen Insassen-Teil <B>(67),</B> der mindestens zwei Durchlässe für die Medien aufweist, einem am Schleudersitz<B>(1)</B> lösbar befestig- baren Blockteil (43)
    mit niindestens zwei Durchläs sen für die Medien und einem mit den Lieferquellen am Flugzeug verbundenen Flugzeug-Teil <B>(106),</B> der ebenfalls mindestens zwei Durchlässe für die Medien aufweist, wobei der Insassen-Teil <B>(67)</B> und der Flug- zeug-Teil <B>(106)</B> lösbar und dicht mit dem Blockteil (43) verbindbar sind, derart, dass die zum Insassen führenden Leitungen in dichter Verbindung mit den Lieferquällen sind, ferner gekennzeichnet durch in jedem der Durchlässe des Blockteils (43)
    koamal zu diesen angeordnete, einander gegenüberliegende und durch Federn vorgespannte Absperrmittel, die aus gebildet sind, um beim Lösen des Insassen-Teils <B>(67)</B> und/oder des Flugzeug-Teils <B>(106)</B> die entsprechen den Durchlässe im Blockteil zu schliessen und durch weitere Absperrmittel in mindestens einem der Durchlässe von mindestens einem der lösbaren Teile <B>(67</B> bzw. <B>106),</B> um den Einlass zu oder den Aus- lass aus diesem Teil zu schliessen, wenn dieser Teil vom Blockteil (43) gelöst wird.
    UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Schleudersitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperrmittel in jedem der Durchlässe (44, 46) des Blockteils (43) zwei ko axiale, teleskopisch ineinander verschiebbare, Ventile (52,<B>53)</B> umfassen, die durch zwischen ihnen an geordnete Federn<B>(58)</B> gegen ihre die Durchlässe verschliessende Lage auseinandergedrückt werden. 2.
    Schleudersitz nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die koaxialen Ventile<B>(52, 53)</B> und die Durchlässe (44-46), in denen sie angeordnet sind, kreisförmigen Querschnitt aufweisen, dass der äussere Durchmesser der Ventilkörper <B>(57)</B> kleiner als der Durchmesser der Durchlässe und dass die Ventilkörper mit in Längsrichtung verlaufenden Rip pen<B>(59)</B> versehen sind, die sie in den Durchlässen zentrieren.
    <B>3.</B> Schleudersitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten weiteren<B>Ab-</B> sperrmittel in mindestens einem der Durchlässe der lösbaren Teile<B>(67</B> bzw. <B>106)</B> einen axial verschieb baren Ventilkörper<B>(129)</B> umfasst, der durch Federn <B>(133)</B> gegen seine Schliesslage gedrückt wird. 4.
    Schleudersitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Insassen-Teil <B>(67),</B> der Blockteil (43) und der Flugzeug-Teil <B>(106) je</B> drei korrespondierende Durchlässe aufweisen, wobei diese drei Teile, wenn sie miteinander verbunden sind,<B>je</B> einen Durchlass für Sauerstoff, Druckluft für die Be lüftung des Druckanzuges des Insassen und Druckluft für den Anti-g-Anzug des Insassen aufweisen, dass ferner der Durchlass, (44) für den Sauerstoff im Blockteil (43) einer der Durchlässe ist, die niit Ven tilkörpern<B>(52, 53)</B> ausgerüstet sind, die automatisch schliessen, wenn die lösbaren Teile<B>(67, 106)</B> vom Blockteil (43) getrennt werden,
    und dass der Durch- lass für Druckluft für die Belüftung des Druckanzu ges im Insassen-Teil <B>(67)</B> einer der Durchlässe ist, die mit einem Ventil<B>(135, 136)</B> ausgerüstet sind, das automatisch schliesst, wenn der Insassen-Teil <B>(67)</B> vom Blockteil (43) getrennt wird.
    <B>5.</B> Schleudersitz nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Blockteil (43) einen Ein- lass <B>(62)</B> für Not-Sauerstoff aufweist, der einem Not vorrat entnommen und in den Durchlass für Sauer stoff (44) im Blockteil, (43) eingeführt wird, wobei der Einlass<B>(62)</B> zwischen den beiden den Durchlass, automatisch schliessenden Ventilen<B>(52, 53)</B> ange ordnet ist.
    <B>6.</B> Schleudersitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten weiteren<B>Ab-</B> sperrmittel in mindestens einem der Durchgänge im Insassen-Teil <B>(67)</B> und im Flugzeug-Teil <B>(106)</B> an geordnet sind. <B>7.</B> Schleudersitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten weiteren<B>Ab-</B> sperrmittel<B>(129)</B> in allen Durchgängen des Flugzeug- Teiles <B>(106)</B> angeordnet sind.
    <B>8.</B> Schleudersitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, die im Blockteil (43) angeord neten Ventile<B>(52, 53)</B> eingerichtet sind, um mit den im Insassen-Teil <B>(67)</B> und/oder im Flugzeug-Teil <B>(106)</B> angeordneten Ventilen oder entsprechenden Anschlägen (144) derart zusammenzuwirken, dass alle Ventile gegen den Druck ihrer Schliessfedem in ihre geöffnete, Stellung gehalten werden.
    <B>9.</B> Schleudersitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Blockteil (43) auch elek trisch leitende Mittel<B>(153,</B> 154,<B>155)</B> aufweist, und dass der Insassen-Teil <B>(67)</B> und der Flugzeug-Teil <B>(106)</B> mit elektrisch leitenden Verbindungsmitteln <B>(157, 158)</B> ausgerüstet sind, die mit den leitenden Mitteln im Blockteil (43) verbunden sind, wenn diese Teile<B>(67, 106)</B> mit dem Blockteil (43) gekuppelt sind.
    <B>10.</B> Schleudersitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verbindung des In- sassen-Teils <B>(67)</B> und des Flugzeug-Teils <B>(106)</B> mit dem Blockteil (43)<B>je</B> einen verschiebbaren, feder belasteten Riegel<B>(87, 119)</B> umfasst, der im Eingriff mit einem Gegenstück<B>(88, 118)</B> des lösbaren Teils <B>(63</B> bzw. <B>106)</B> steht, jedoch von diesem Gegenstück zurückziehbar ist.
    <B>11.</B> Schleudersitz nach Unteransprach <B>10,</B> da durch gekennzeichnet, dass ein Handhebel (94) zum Lösen des federbelasteten Riegels<B>(87)</B> vorgesehen ist, um den Insassen-Teil <B>(67)</B> vom Blockteil (43) zu lösen, wenn der Insasse den Schleudersitz<B>(1)</B> unter normalen Bedingungen verlassen will. 12. Schleudersitz nach Unteranspruch<B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Handhebel (94) mit einem mittels des Daumens betätigten Arretierhebel <B>(100)</B> ausgerüstet ist, der verhütet, dass der Hand hebel (94) unbeabsichtigterweise betätigt wird.
    <B>13.</B> Schleudersitz nach Unteransprach <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Handhebel (94) Klauen<B>(97)</B> aufweist, die bei seiner Verschiebung in die Löse- Stellung den Riegel<B>(87)</B> au#sser Eingriff mit dem In- sassen-Teil <B>(67)</B> schieben. 14.
    Schleudersitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um während des Ausschleuderns des Schleudersitzes<B>(1)</B> aus dem Flugzeug die den Insassen-Teil <B>(67)</B> und den Flugzeug-Teil <B>(106)</B> mit dem Blockteil (43) verbin denden Riegel<B>(87, 119)</B> zu betätigen und dadurch das Lösen der Teile<B>(67, 106)</B> stufenweise während des Ausschleuderns des Sitzes zu bewirken.
    <B>15.</B> Schleudersitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe mit einem Mechanis mus zur selbsttätigen Freigabe der Sizgurtenriegel <B>(6, 7,</B> 7') vom Schleudersitz<B>(1)</B> nach dessen Aus- schleudern aus dem Flugzeug verbunden ist, derart, dass der Insassen-Teil <B>(67)</B> selbsttätig gleichzeitig mit den Sitzgurtenriegeln gelöst wird.
    <B>16.</B> Schleudersitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe mit einem Klemmge- sperre <B>(31)</B> verbunden ist, das zum Festklemmen einer Beinhalteleine <B>(26)</B> für den Insassen dient,der- art, dass beim Lösen des den Insassen-Teil <B>(67)</B> m-it dem Blockteil (43) verbindenden Riegels<B>(87)</B> gleich zeitig auch das, Klenungesperre <B>(3 1)</B> gelöst wird.
    <B>17.</B> Schleudersitz nach Unteranspruch<B>15</B> und<B>16,</B> dadurch gekennzeichnet, dass derselbe derart mit den Sitzgurtenriegeln <B>(6, 7,</B> 7') und dem Klemmgesperre <B>(31)</B> verbunden ist, dass der Insassen-Teil <B>(67)</B> und das Klemmgesperre <B>(31)</B> gleichzeitig mit den Sitz- gurtenriegeln <B>(6, 7,</B> 7') gelöst wird.
    <B>18.</B> Schleudersitz nach Unteranspruch<B>11</B> und<B>17,</B> dadurch gekennzeichnet, dass beim Betätigen des Handhebels (94) zum Lösen des Riegels<B>(87)</B> auch die Sitzgartenriegel <B>(6, 7,</B> 7') und das Klemmge- sperre <B>(3 1)</B> gelöst werden.
    <B>19.</B> Schleudersitz nach Unteranspruch<B>18,</B> da durch gekennzeichnet, dass bei Betätigung des Handhebels (94) zwischen dem Lösen des Insassen- Teils <B>(67)</B> vom Blockteil (43) und der Auslösung der Sitzgurtenriegel <B>(6, 7,</B> 7') ein toter Weg vorgesehen ist, damit der Insassen-Teil <B>(67)</B> gelöst werden kann, ohne die Sitzgurtenriegel zu lösen. 20.
    Schleudersitz nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass das, Mittel, das vorgese hen ist, um den Riegel<B>(119)</B> der den Flugzeug-Teil <B>(106)</B> mit dem Blocktell (43) verbindet, beim Aus- schleudern des Sitzes<B>(1)</B> zu, ',betätigen, eine am Flugzeugboden befestigte Leine<B>(126)</B> oder ein Tele- skoprohr ist. 21.
    Schleudersitz nach Unteranspruch<B>10,</B> da durch gekennzeichnet, dass der fed'erbelastete Riegel <B>(87)</B> eine Anschrägung aufweist, damit er vom Ge.- genstück <B>(88)</B> des lösbaren Insassen-Teils <B>(63)</B> selbst tätig aus seiner Sperrlage verschoben wird, wenn die ser Teil auf den Blockteil (43) aufgesetzt wird. 22.
    Schleudersitz nach Unteranspruch 21, da durch gekennzeichnet,dass der Riegel<B>(87)</B> mit einem Ausstosshebel<B>(150)</B> kombiniert ist, der den Insassen- Teil <B>(67)</B> selbsttätig vom Blockteil (43) abhebt, wenn der Riegel<B>(87)</B> aus seiner Sperrlage zurückgezogen wird. <B>23.</B> Schleudersitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Deckplatte<B>(163)</B> zum Schutze der Oberseite des Blockteils (43) vorgesehen ist, die an Stelle des Insassen-Teils <B>(67)</B> auf den Blockteil aufsetzbar ist. 24.
    Schleudersitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Vorder- und auf der Hinterseite des Blockteils (43) Führungsplatten<B>(138,</B> <B>139)</B> vorgesehen sind, die zur Führung des Insassen- Teils <B>(67)</B> und. des Flugzeug-Teils <B>(106)</B> bei deren Befestigung am Blockteil (43) dienen.
    <B>25.</B> Schleudersitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Passtifte (142, 143) am In- sassen-Teil <B>(67)</B> und am Flugzeug-Teil <B>(106)</B> und mit diesen zusammenwirkende, Kerben (140, 141) am Blockteil (43) vorgesehen sind, zum Ausrichten der genannten Teile<B>(67, 106),</B> wenn diese am Blockteil (43) befestigt werden.
CH5688558A 1957-03-11 1958-03-11 Schleudersitz in einem Flugzeug mit Mitteln zum lösbaren Verbinden von Leitungen CH363893A (de)

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GB2136657 1957-07-05

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN115626287A (zh) * 2022-10-09 2023-01-20 中国航空工业集团公司西安飞机设计研究所 一种飞机驾驶座安全手柄及其肩带操纵手柄连锁机构
CN119749861A (zh) * 2024-12-23 2025-04-04 中国航空救生研究所 一种弹射救生时综合头盔与弹射座椅主动分离装置及使用方法

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CN115626287A (zh) * 2022-10-09 2023-01-20 中国航空工业集团公司西安飞机设计研究所 一种飞机驾驶座安全手柄及其肩带操纵手柄连锁机构
CN115626287B (zh) * 2022-10-09 2024-09-06 中国航空工业集团公司西安飞机设计研究所 一种飞机驾驶座安全手柄及其肩带操纵手柄连锁机构
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