CH364006A - Netzgleichrichter mit elektronischer Regeleinrichtung - Google Patents

Netzgleichrichter mit elektronischer Regeleinrichtung

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CH364006A
CH364006A CH6316458A CH6316458A CH364006A CH 364006 A CH364006 A CH 364006A CH 6316458 A CH6316458 A CH 6316458A CH 6316458 A CH6316458 A CH 6316458A CH 364006 A CH364006 A CH 364006A
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Zimmermann Oskar
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Landis & Gyr Ag
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/46Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC
    • G05F1/52Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC using discharge tubes in series with the load as final control devices

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Netzgleichrichter    mit      elektronischer      Regeleinrichtung   In der Technik kommt es oft vor, dass die Ausgangsspannung einer    wechselstrombetriebenen   Speisequelle von Schwankungen ihrer Eingangsspannung und der Belastung nicht beeinflusst werden darf. Dies ist z. B. bei    Konstanthaltegeräten   der Fall, die eine konstante Ausgangsgleichspannung liefern müssen. Solche    Konstanthaltegeräte   werden häufig in Laboratorien,    Eichstationen,   Prüfämtern usw. verwendet und müssen dann infolge der verschiedenen Verwendungszwecke eine in weiten Grenzen, vorzugsweise von Null an, einstellbare Ausgangsgleichspannung aufweisen. 



  Im allgemeinen wird bei einem elektronischen    Gleichspannungs-Konstanthaltegerät   ein    Teil   der Ausgangsgleichspannung an    eineng   Spannungsteiler abgegriffen, mit einer konstanten Vergleichsspannung verglichen und die sich    beim   Vergleich ergebende Spannungsdifferenz nach Verstärkung in einem Gleichstromverstärker zur Steuerung einer in den Belastungsstromkreis geschalteten Leistungsröhre verwendet. Die Vergleichsspannung wird entweder durch eine Batterie oder durch ein stabilisiertes Netzgerät geliefert. Die Leistungsröhre ist anodenseitig an den Pluspol der umstabilisierten, von einem Netzgleichrichter herrührenden Gleichspannung angeschlossen und kathodenseitig mit der positiven Ausgangsklemme verbunden.

   Die Ausgangsgleichspannung    Uk   ergibt sich aus der Gleichung:    Uk   =    (UG,-IB   -    RGI)   -    U8,   in der    UGl   =    EMk   des Netzgleichrichters,    1B   = Belastungsstrom,    RGl   - Innenwiderstand des Netzgleichrichters und    U"   = Spannungsabfall an der Leistungsröhre ist. Die Regelung der Ausgangsgleichspannung beruht nun darauf, dass der von der Leistungsröhre gebildete    Vorwiderstand   durch den Gleichstromverstärker derart gesteuert wird, dass die    Einflüsse   von Schwankungen von    UGl   und/oder    1B   auf    Uk   von der Leistungsröhre absorbiert werden. 



  Aus    obenstehender   Gleichung ist sofort ersichtlich, dass der Spannungsbereich der Leistungsröhre, das heisst der Unterschied zwischen dem    maximalen   und dem minimalen Wert von    U",   um    iso   grösser sein muss, je grösser der Einstellbereich von    Uk   ist und je grösser die auftretenden    Netzspannungs-   und Belastungsschwankungen sind.

   Die Verwendung von normalen    Leistungsröhren,   deren Spannungsbereich sich auf nur    einige   hundert Volt beläuft, hat zur Folge, dass der Einstellbereich der Ausgangsgleichspannung verhältnismässig    gering   ist, es sei denn, dass man für die Leistungsröhren spezielle und weniger marktgängige Röhrentypen    verwendet,   die einen grösseren Spannungsbereich bewältigen können. 



  Die Erfindung betrifft einen Netzgleichrichter mit elektronischer Regeleinrichtung zum    Regulieren   der Ausgangsspannung auf einen einstellbaren Sollwert und ermöglicht trotz    Verwendung   handelsüblicher Röhrentypen in der Leistungsstufe mit verhältnismässig geringem    Anodenspannungsbereich   eine    Ein-      stellung   der Ausgangsspannung von Null bis zu    einigen   tausend Volt dadurch, dass ein mit zwei    Abgriffbürsten   versehener    Regeltransformator   vorgesehen ist, dessen erste    Abgriffbürste   mit der Einstellvorrichtung für die Einstellung der konstant zu haltenden Ausgangsgleichspannung    Uk   mechanisch gekuppelt ist,

   und dass sich bei    Änderung   der Einstellung dieser Vorrichtung die konstant zu haltende Ausgangsgleichspannung    Uk   der Regeleinrichtung und die    Ausgangsgleichspannung      UG1   des am Regeltransformator angeschlossenen Gleichrichters um 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 denselben Betrag ändern, und dass ferner die    zweite      Abgriffbürste   des Transformators durch eine einen Servomotor enthaltende    Grobreguliereinrichtung   für die Verkleinerung der Schwankungen der Netzspannung gesteuert wird. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Es zeigen:    Fig.   1 ein    Prinzipschaltbild,      Fig.   2 ein Diagramm über die Betriebsverhältnisse der Leistungsstufe dieses Beispiels und    Fig.   3 ein Schaltschema. 



  In der    Fig.   1 ist A eine von einem Netz 1 gespeiste    Gleichspannungsquelle,   die eine konstant gehaltene Vergleichsspannung    UV   liefert, welche über mehrere Stunden weniger als    0,010/00   vom Sollwert abweicht. Diese Spannung wird in einem Gleichstromverstärker B mit einem Teil    U,   der konstant gehaltenen Ausgangsgleichspannung    Uk   verglichen, welcher Teil von einem    Spannungsteiler   2, 3, 4 abgegriffen wird. Der Gleichstromverstärker B steuert eine Leistungsstufe C, die in    Reihe   mit dem zwischen den Klemmen 5 und 6 angeschlossenen und von einem Netzgleichrichter D gespeisten Verbraucher liegt, welcher in der Zeichnung nicht dargestellt ist.

   Die Leistungsstufe C enthält mindestens eine Leistungsröhre, deren Steuergitter an den Ausgang des Gleichstromverstärkers B angeschlossen ist. Treten    Netz-      spannungs-      und!oder   Belastungsschwankungen auf, so    ändert   sich die Steuerspannung    U@.L   der Leistungsstufe C derart, dass die an ihr auftretende    Änderung   des Spannungsabfalles diese Schwankungen gerade ausgleicht. Mit dem Einstellwiderstand 2 wird die Ausgangsgleichspannung    Uk   eingestellt. Ist sein Widerstand gleich Null,    @so   ist auch    U;      gleich   Null.

   Anhand des in der    Fig.   2 dargestellten    Diagrammes   sei der    Einfluss,   den die    Betriebsverhältnisse   der in der Leistungsstufe C verwendeten Leistungsröhren auf den    Einstellbereich   der Ausgangsgleichspannung    Uk   haben können, erläutert.

   Dabei sei zunächst vorausgesetzt, dass die Ausgangsgleichspannung    UGl   des Netzgleichrichters D nicht einstellbar ist und dass           10      %      Netzspannungsschwankungen,      auftreten      kön-      nen.   Im dargestellten Diagramm sind die Spannungen    U.,   und    UGI   als Abszissen und der durch eine Leistungsröhre fliessende Strom    I@   als Ordinate aufgezeichnet. 



  Das zulässige Arbeitsgebiet der    Leistungsröhr--      wird   durch folgende Grössen bestimmt: 1. die    maximal   zulässige    Anodenverlustleistung,   dargestellt durch die    Grenzleistungskurve   N.".. 



  2. die minimal    zulässige      Steuergitterspannung,   bei der noch kein den Gleichstromverstärker B belastender Gitterstrom fliesst, dargestellt durch die    Anodenstrom-Anodernspannungscharakteristik   für    U'.L   - 0. 



  3. die maximal zulässige Anodenspannung, dargestellt durch die Gerade 
 EMI2.52 
 Dieser Wert    wird   bei 10 0/0    Überspannung   erreicht, wenn    also   die Gleich-    "   beträgt,    Uk   gleich    richterausgangsspannung   1,1    Uc   Null ist und dem    Konstanthaltegerät   kein Strom entnommen wird. Damit bei diesem Betriebszustand nicht überschritten 
 EMI2.61 
 wird, muss somit der Nennwert von    U("1   so gewählt werden, dass die Bedingung 
 EMI2.63 
 erfüllt ist. 



  Das tatsächlich    ausnutzbare   Arbeitsgebiet ist aber bedeutend kleiner als das zulässige, da noch die folgenden Betriebsgrössen zu berücksichtigen sind: a) der minimale Anodenstrom welcher ohne Belastung des    Konstanthaltegerätes   
 EMI2.66 
 durch den Spannungsteiler 2, 3, 4 fliesst, dargestellt durch die horizontale Kennlinie 
 EMI2.67 
 b) der Innenwiderstand    R < < i   des Netzgleichrichters D, demzufolge die Kennlinie (1,1    UGt-la'RGI),      die      durch      den      Punkt      P      geht,

        welcher      bei      10      %      Über-      spannung   und    Uk   gleich Null für die maximal zulässige Anodenspannung der Leistungsröhre 
 EMI2.83 
 ergibt, welche Kennlinie unter einem mehr als 90z, betragenden Winkel, bezogen auf die Abszisse, verläuft. 



  Der Punkt P    liegt   auf der    Anodenstrom-Anoden-      spannungscharakteristik   für die Gitterspannung 
 EMI2.87 
 Durch den Schnittpunkt Q der Kennlinie (1,1    U(;1-I.'RGI)   mit der Kennlinie    N",,,   ist der maximale zulässige Anodenstrom 
 EMI2.90 
 festgelegt. Die minimal zulässige Anodenspannung ist demzufolge durch den Arbeitspunkt R gegeben. Da für jeden Wert von    Uc1   und    Uk   die    Anodenspannungs-Anodenstromkennlinie   immer parallel zur Kennlinie (1,1    U@x1      -1a      RGW)   verläuft, ist auch der Arbeitspunkt S bestimmt, der mit den Arbeitspunkten P, Q und R das tatsächlich ausnutzbare Arbeitsgebiet P Q R S der Leistungsröhre ergibt. 



  Von diesem Arbeitsgebiet muss der Teil P Q U T zum    Ausregulieren   von    Netzspannungsschwankungen   reserviert werden. Die kürzere Seite    PT   des    Arbeits-      gebietes      P      Q      U      T      beträgt      0,2      UGI,      da      bei      10%      igen   Spannungsschwankungen die    Gleichrichterausgangs-      spannung   zwischen 0,9 und 1,1 ihres Nennwertes variieren kann. Der übrigbleibende Teil T U R S lässt einen Einstellbereich von    Uk   - 0 bis zu.

   Da nun mit den als Leistungsröhren meistens 
 EMI2.116 
 verwendeten    Pentoden   Anodenspannungen bis zu etwa 800 V zulässig sind, ist ersichtlich, dass mit solchen Röhren nur Einstellbereiche von höchstens einigen hundert Volt erzielt werden können. Die Verwendung einer    Pentode   als Leitungsröhre bedingt aber ein    separates      Netzspannungsgerät   zur Lieferung einer stabilisierten    Schirmgitterspannung.   Häufig wird man sich, um den hierdurch bedingten Mehraufwand zu 

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 vermeiden, mit der    Triodenschaltung   von    Pentoden   begnügen.

   Hierdurch wird aber eine weitere Einschränkung des Einstellbereiches hervorgerufen, da die Spannung    U.,   an der Leistungsröhre in diesem Fall nicht grösser als die maximal zulässige Schirmgitterspannung sein    darf,   welche weit unter der maximal zulässigen Anodenspannung liegt. 



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem diese Nachteile vermieden sind, wird nun anhand der    Fig.   3 erläutert. Darin sind entsprechende Teile des    Konstanthaltegerätes   mit den gleichen Bezugszeichen wie in der    Fig.   1 versehen worden. 



  Der Netzgleichrichter D enthält einen als Autotransformator geschalteten Regeltransformator 7, der über eine Leitung 8 und eine    Abgriffbürste   9 an das Wechselstromnetz 1 angeschlossen ist. Der    Gleichrichterteil   10 des Netzgleichrichters D ist über die Leitung 8 und eine weitere, mit der Leitung 11 verbundene    Abgriffbürste   12 am Regeltransformator 7 angeschlossen. Der    Gleichrichterteil   10 enthält einen nicht dargestellten Hochspannungstransformator, mit dem die vom Regeltransformator 7 abgegriffene Spannung auf z. B. 6000 V transformiert wird. Wie bereits anhand der    Fig.   1 erläutert worden ist, speist der Netzgleichrichter D über die Leistungsstufe C einen an die Ausgangsklemmen 5. und 6 angeschlossenen, in der Zeichnung nicht dargestellten Verbraucher.

   Der    Einstellwiderstand   2 des    Span-      nungsteilers   2, 3, 4, mit dem die konstant gehaltene Ausgangsgleichspannung    Uk   von 0 bis z. B. 4500 V eingestellt wird, ist mit der    Abgriffbürste   12 des Regeltransformators 7 mechanisch gekuppelt, was durch die Linie 13 schematisch dargestellt ist. 



  Die    Abgriffbürste   9 wird durch einen Servomotor 14 angetrieben, welcher über die Leitung 15 bzw. die Leitungen 16 und 17, die Relaiskontakte 18 und 19 und die Leitung 20 an das Netz 1 angeschlossen    ist.   Die Relaiskontakte 18 und 19 werden je durch ein Relais 21 bzw. 22 gesteuert, die sich in den Anodenstromkreisen von zwei Röhren 23 und 24 befinden. Die Steuergitter 25 und 26 der Röhren 23 und 24 erhalten über je ein    Potentiometer   27 bzw. 28 ein einstellbares Potential, das durch eine    Stabilisator-      röhre   29 konstant gehalten wird.

   Letztere ist im Gerät A, das eine genau konstant gehaltene Vergleichsspannung    U,,   liefert (siehe    Fig.   1), enthalten und in Reihe mit einem Widerstand 30 an eine    Hilfs-      gleichspannung      U' < < ,   gelegt. Diese Spannung wird von einem Gleichrichter 31 geliefert, der eingangsseitig über Leitungen 32, 33 mit dem Netz 1 bzw. einer    Anzapfung   34 am Regeltransformator 7 verbunden ist. Im Gerät A, welches die Vergleichsspannung    U,   liefert, sind nur diejenigen Teile eingezeichnet, welche sowohl für das Gerät A als auch für den Netzgleichrichter D verwendet werden.

   Eine zweite Stabilisatorröhre 35 und ein Widerstand 36, der gleichzeitig für die beiden Röhren 23 und 24 den gemeinsamen Kathodenwiderstand    darstellt,   bilden zusammen mit der    Stabilisatorröhre   29 und dem Widerstand 30 eine Brückenschaltung, in deren Diagonale die Git-    terkathodenkreise   der Röhren 23 und 24 aufgenommen sind. An den    Potentiometern   27 und 28 werden die Gitterpotentiale so eingestellt, dass im Ruhezustand bei    Nennwert   der Netzspannung die Röhre 23 Strom führt und das Relais 21 somit erregt, während die Röhre 24 gesperrt und das Relais 22    ent   regt ist.

   Die Anordnung arbeitet nun    folgendermassen:   Nimmt beispielsweise die Netzspannung zu, so wird auch    U'Gi   grösser und damit steigt die Spannung am Kathodenwiderstand 36. Diese Spannungsänderung kommt als    Gitterspannungsänderung   an den Röhren 23 und 24 voll zur Wirkung, da ihre Gitterpotentiale durch die    Stabilisatorröhre   29    konstant   gehalten werden. Die Röhre 24 bleibt weiterhin gesperrt, in der Röhre 23 dagegen geht der Anodenstrom so weit zurück, dass das Relais 21 abfällt.

   Sein Ruhekontakt 18 setzt den Servomotor 14 so in Betrieb, dass er die    Abgriffbürste   9 so weit nach rechts verschiebt, bis die Spannung an der    Anzapfung   34 und die Spannung    U'Gl   wieder    ihre   Sollwerte erreicht haben. Sinkt hingegen die Netzspannung, so bleibt die Röhre 23 stromführend und der Kontakt 18 ist geöffnet. Der Anodenstrom der Röhre 2.4 nimmt nun so weit zu,    d'ass   das Relais 22 anspricht und sein Arbeitskontakt 19 den Stromkreis für den Servomotor 14 für die    entgegengesetzte   Drehrichtung schliesst. Die    Abgriffbürste   9 wird in diesem    Fall   nach links bewegt, bis der Sollwert der Spannung    UI",   wieder erreicht ist.

   Mit der beschriebenen Einrichtung zur Grobregulierung der    Netzgleichrichterspan-      nung   lassen sich    Netzspannungsschwankungen   bis auf mindestens   1 % reduzieren. Wünscht man eine bestimmte Ausgangsgleichspannung    Uk   einzustellen, so erfolgt dies mit dem    Einstellwiderstand   2, dessen Einstellung der Spannung    U,   direkt proportional ist. Mit diesem Widerstand wird gleichzeitig mittels der Kupplung 13 die    Abgriffbürste   12 des    Regeltransformators   7 verstellt.

   Die Anordnung ist so getroffen, dass, wenn mit dem Einstellwiderstand 2 eine andere Ausgangsspannung    Uk   eingestellt wird, die    Abgriffbürste   12 gleichzeitig so weit verschoben wird,    dass   sich die Spannung    UGi   des Netzgleichrichters D um denselben Betrag ändert. Demzufolge ist unter sonst gleichen Betriebsverhältnissen für alle Werte von    U"   die Spannung    Uy   an der Leistungsstufe    immer   gleich. Selbstverständlich ist es notwendig, für grosse Einstellbereiche von    Uk   die Einstellung in Stufen und    innerhalb   jeder Stufe stetig vorzunehmen.

   Sinngemäss ist daher der dazu notwendige Stufenschalter im    Spannungsteiler   2, 3, 4 mit dem Stufenschalter, der die entsprechenden    Anzapfungen   am Regeltransformator umzuschalten hat, mechanisch zu kuppeln. 



  Die beschriebenen    Massnahmen,   nämlich die    Grobregulierung   der    Netzgleichrichterspannung      U'Gi   mittels des Servomotors 14 und die kontinuierliche Anpassung dieser Spannung an die Ausgangsgleich- 

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    spannung      Uk.,   ergeben für den Betrieb der Leistungsstufe C Vorteile, welche anhand des    Diagrammes   der    Fig.   2 erläutert werden. 



  Das    Parallelogramm   P Q U T, das bei den bekannten    Konstanthaltegeräten   für die    Ausregulie-      rung   der    Netzspannungsschwankungen   vorgesehen werden muss, ist bei der beschriebenen Anordnung dank der Grobregulierung viel schmäler, und zwar wird die Länge der Seite    PT   von 0,2    UGi   auf z. B. 0,02    Uci   herabgesetzt.

   Die kontinuierliche Anpassung der    Gleichrichterspannung      U("   an die Einstellung der Ausgangsgleichspannung    U"   bewirkt,    d'ass   das Arbeitsgebizt T U R S, welches bei den    bekannten      Kon-      stanthaltegeräten   mit fester    Gleichrichterspannung      UGl   für die Einstellung von    171,   reserviert werden muss, vollständig wegfällt.

   Man kann daher mit dem beschriebenen Gerät ohne Schwierigkeit Gleichspannungen bis zu :einigen tausend Volt einstellen und die Leistungsstufe C ganz für ihre    eigentliche   Aufgabe, nämlich für die    Ausregulierung   von Belastungsschwankungen und von nach der    Grobregulierung   noch übrigbleibenden    Netzspannungsschwankungen,   ausnutzen. Ausser der    Vergrösserung   des Einstellbereiches von    UI,   kann die weckmässigere Ausnutzung des Arbeitsparallelogramms P Q R S der Leistungsstufe C zur Vergrösserung des    Belastungs-      strombereiches   
 EMI4.31 
 benutzt werden.

   Das    Arbeitsparallelogramm   P Q R S wird in diesem Fall schmäler und höher, wie durch das Parallelogramm    P'Q'R'S'   gezeigt wird, so dass ein höherer Wert von 
 EMI4.34 
 zulässig ist. Demzufolge kann dem    Konstanthaltegerät   ein entsprechend grösserer Belastungsstrom    I$   entnommen werden oder es kann für eine    bestimmte   Belastung eine kleinere Zahl von parallel geschalteten Leistungsröhren vorgesehen werden. Die erwähnten Vorteile des beschriebenen    Kon-      stanthaltegerätes   lassen sich mit einem verhältnismässig sehr geringen Mehraufwand verwirklichen, da sich mit dem Regeltransformator 7 durch Anordnung der zweiten    Abgriffbürste   9 auch die Grobregulierung in einfacher Weise vornehmen lässt.

   Des weiteren braucht kein    spezielles   Netzgerät für die Speisung der den Servomotor 14 steuernden Brückenschaltung bereitgestellt zu werden, da hierzu das Ge- rät A zur Erzeugung der Vergleichsspannung    UV   benutzt wird, das ebenfalls mit dem in ihm enthaltenen    Stabilisatorröhrenkreis   29, 30 die    Stabilisierung   der Potentiale der Steuergitter 25 und 26 vornimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Netzgleichrichter mit elektronischer Regeleinrichtung zum Regulieren der Ausgangsspannung auf einen einstellbaren Sollwert, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit zwei Abgriffbürsten (12, 9) versehener Regeltransformator (7) vorgesehen ist, dessen erste Abgriffbürste (12) mit der Einstellvorrichtung (2) für die Einstellung der konstant zu haltenden Ausgleichsspannung (U1,) mechanisch gekuppelt ist, und dass sich bei Änderung der Einstellung dieser Vorrichtung (2) die konstant zu haltende Ausgleichsspannung; (U1;
    ) der Regeleinrichtung und die Ausgangsgleich- ,spannung (U") des am Regeltransformator (7) angeschlossenen Gleichrichters (10) um denselben Betrag ändern, und dass ferner die zweite Abgriffbürste (9) des Transformators (7) durch eine einen Servomotor (14) enthaltende Grobreguliereinrichtung (14 bis 30, 35, 36) für die Verkleinerung der Schwankungen der Netzspannung gesteuert wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Netzgleichrichter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grobreguliereinrich- tung (14 bis 30, 35, 36) eine von einer in der Regeleinrichtung enthaltenen Einrichtung (A) zur Erzeugung der Vergleichsspannung gespeiste Brückenschaltung (29, 30, 35, 36) enthält, in deren Diagonalzwei- eine elektronische, den Servomotor (14) steuernde Schaltungsanordnung (21 bis 28) aufgenommen ist. 2.
    Netzgleichrichter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brückenschaltung (29, 30, 35, 36) im Diagonalzweig zwei Elektronenröhren (23, 24) enthält und in zwei einander gegenüberliegenden Zweigen je eine Stabili- siereinrichtung (29 bzw. 35) und in den beiden anderen einander gegenüberliegenden Zweigen je ein Widerstand (30 bzw. 36) vorgesehen ist, wobei einer der Widerstände (36) einen für beide Elektronenröhren (23, 24) gemeinsamen Kathodenwiderstand bildet.
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