CH364007A - Betriebsüberwachungseinrichtung in einem Gleichspannungs-Konstanthaltegerät - Google Patents

Betriebsüberwachungseinrichtung in einem Gleichspannungs-Konstanthaltegerät

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CH364007A
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constant
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CH6316558A
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Zimmermann Oskar
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Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/46Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC
    • G05F1/52Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC using discharge tubes in series with the load as final control devices

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Betriebsüberwachungseinrichtung   in einem    Gleichspannungs-Konstanthaltegerät   Im allgemeinen wird bei einem    Gleichspannungs-      Konstanthaltegerät   die Ausgangsgleichspannung mit einer genau konstant gehaltenen Vergleichsspannung verglichen und die Differenzspannung nach Verstärkung in einem Gleichstromverstärker zur Steuerung einer in den Belastungsstromkreis geschalteten Leistungsröhre verwendet. Die Anode der Leistungsröhre ist an den Pluspol der    unstabilisierten,   meist von einem Netzgleichrichter herrührenden Gleichspannung angeschlossen und ihre Kathode ist mit dem Pluspol der stabilisierten Ausgangsgleichspannung verbunden.

   Die Regelung beruht auf der Änderung des    Gleichstromwiderstandes   der    Leistungs-      röhre   durch die    Steuergitterspannung.   Der Gleichstromwiderstand der Leistungsröhre ruft jeweils an ihr einen solchen Spannungsabfall hervor, dass die Ausgangsgleichspannung bei den verschiedenen Betriebsverhältnissen konstant bleibt. 



  Bei solchen    Konstanthaltegeräten   können nun durch Betriebsstörungen    unzulässig   hohe Spannungen entweder im Gerät selbst oder am Verbraucher auftreten. Wenn beispielsweise die Spannung am Steuergitter der Leistungsröhre wegfällt, sinkt der Spannungsabfall über derselben, so dass die    Spannung   an den    Ausgangsklemmen   den eingestellten Wert überschreitet. Wenn die    Steuergitterspannung   zu gross wird, übersteigt der Spannungsabfall an der Leistungsröhre die maximal zulässige Anodenspannung, und zwar um so mehr, je kleiner der Belastungsstrom ist.

   Wenn mit dem Gerät Spannungen bis zu einigen Tausend Volt eingestellt werden müssen und der Netzgleichrichter eine    beträchtliche   Leistung abzugeben hat, ist die Gefahr, dass bei solchen Störungen das    Konstanthaltegerät   oder der Verbraucher erheblichen Schaden erleidet, besonders gross. Auch kann infolge einer Störung an dem zur Erzeugung der Vergleichsspannung dienenden Gerät diese einen zu hohen Wert annehmen, wodurch die Ausgangsgleichspannung den eingestellten Wert überschreiten würde. Anderseits kann durch Versagen dieses Gerätes die    Spannung   an der Leistungsstufe    unzulässig   hoch werden. 



  Die Erfindung    betrifft   eine    Betriebsüberwachungs-      einrichtung   in einem    Gleichspannungs-Konstanthalte-      gerät   und ermöglicht einen    wartungsfreien   Dauerbetrieb.

   Das    Konstanthaltegerät   ist mit einer im    Verbraucherstromkreis   liegenden, von einem Verstärker gesteuerten    Leistungsstufe   zur    Ausregulierung   von Schwankungen der zu stabilisierenden Spannung versehen, wobei ein an einem    Ausgangsspannungs-      teiler      abgenommener   Teilbetrag der    stabilisierten   Ausgangsgleichspannung mit einer mittels einer    Ver-      gleichsspannungseinrichtung   genau konstant gehaltenen Vergleichsspannung verglichen wird, welche    Ver-      gleichsspannungseinrichtung   ebenfalls einen Spannungsteiler enthält,

   an dem zwecks    Konstanthaltung   der Vergleichsspannung    ein   Teilbetrag derselben abgenommen und    in   einem Verstärker mit einer mittels einer    Stabilisatorröhre      erzeugten   konstanten Bezugsspannung verglichen wird. 



  Die    Betriebsüberwachungseinrichtung   zeichnet sich dadurch aus, dass eine erste    überwachungseinrich-      tung   für den Spannungsabfall an der Leistungsstufe und eine zweite für die Vergleichsspannung sowie für jeden eingestellten Wert der    stabilisierten   Ausgangsgleichspannung vorgesehen sind, welche    Teil-      überwachungseinrichtungen   bei Unter- und Überschreitung der minimal und maximal zulässigen Werte des    Spannungsabfalles   an der Leistungsstufe der Vergleichsspannung sowie der stabilisierten Ausgangsgleichspannung die zu    stabilisierende   Spannung und die Vergleichsspannung abschalten und den Verbraucher vom    Gleichspannungs-Konstanthaltegerät   abtrennen.

   

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    In   der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Es zeigen:    Fig.   1 ein    Prinzipschaltbild   eines Gleichspannungs-Konstanthaltegerätes,    Fig.   2 eine    überwachungseinrichtung   für die Leistungsstufe,    Fig.   3 eine    Überwachungseinrichtung   für die Vergleichsspannung und die    stabilisierte   Ausgangsspannung und    Fig.4   eine zur Überwachungseinrichtung gemäss    Fig.   3 gehörige Prüfeinrichtung. 



     In   der    Fig.   1 ist A eine    Gleichspannungsquelle,   die eine genau konstante Vergleichsspannung    UV   liefert und an ein Wechselstromnetz 1 angeschlossen ist. Die zu stabilisierende Gleichspannung    UGl   wird von einem Netzgleichrichter D geliefert. Dieser Netzgleichrichter wird von einem als Autotransformator geschalteten Regeltransformator 2 gespeist, welcher    mit   zwei    Abgriffbürsten   3 und 4 versehen ist. Die    Abgriffbürste   3 ist, wie durch die Linie 6 angedeutet, mit einem Einstellwiderstand 5 zur Einstellung der Ausgangsgleichspannung    U1;   mechanisch gekuppelt. Die gleichzurichtende Netzspannung liegt an den Klemmen 7 und B.

   Die zweite Abgriffbürste 4 wird von einer nicht dargestellten, im Netzgleichrichter D enthaltenen    Servosteuerung   derart betätigt, dass die Spannung an den    Klemmen   7 und 8 in groben Grenzen eine    Vorstabilisierung   erfährt. 



  Ein Teil    Ug   der über den    Ausgangsspannungs-      teiler   5, 9, 10    abgegriffenen   Ausgangsgleichspannung    U1;   wird in einem Verstärker B mit der Spannung    UV   verglichen. Wenn Schwankungen in der Netzspannung oder dem Belastungsstrom auftreten, so ist auch die Ausgangsgleichspannung    U.,   welche von den Klemmen 11 und 12 abgenommen wird, Schwankungen unterworfen. Durch den oben erwähnten Spannungsvergleich ergibt sich eine Differenzspannung, die im Gleichstromverstärker B verstärkt und zur Steuerung einer Leistungsstufe C verwendet wird.

   Die    Leistungsstufe   C ist mit dem Verbraucherstromkreis in Serie geschaltet und enthält mindestens eine Leistungsröhre, deren Steuergitter an den Ausgang des Verstärkers B angeschlossen ist. Die Schwankungen der Ausgangsgleichspannung    U"   rufen nun jeweils solche Änderungen des Gleichstromwiderstandes der Leistungsstufe C hervor, dass der Sollwert der Ausgangsgleichspannung    U1,   mit äusserst geringen, für das Einleiten des Regelvorganges aber erforderlichen Schwankungen eingehalten wird. Mit dem Regulierwiderstand 5 wird die Ausgangsgleichspannung    U"   eingestellt. Ist dieser Widerstand gleich Null, so ist    U",   ebenfalls gleich Null.

   Mittels der mechanischen Kupplung 6 wird gleichzeitig mit der Ausgangsgleichspannung    U1_   auch die    unstabilisierte      Netzgleichrichterspannung      U(1   eingestellt. Diese Einstellung und die an ihr beteiligten Geräteteile sind    derart,   dass der Spannungsabfall    U;"   an der Leistungsstufe C für einen bestimmten Betriebszustand, beispielsweise bei    Nennspannung   im Netz und bei Leerlauf des    Konstanthaltegerätes,   unabhängig von der    Einstellung   der Ausgangsgleichspannung    Uk   immer der gleiche bleibt.

   Dies hat den Vorteil, dass der Regulierbereich der Leistungsstufe C, das heisst der Unterschied zwischen minimal und maximal zulässiger Spannung, ganz und gar für die Ausregulierung der restlichen    Netzspannungs-   und der Belastungsschwankungen benutzt werden kann, ohne dass ein Teil dieses Regulierbereiches für die Einstellung der Ausgangsgleichspannung    U"   reserviert werden muss. Das Gerät A zur Erzeugung der Vergleichsspannung    UV   ist grundsätzlich in derselben Weise aufgebaut wie das soeben beschriebene    Kon-      stanthaltegerät   und enthält somit auch einen Netzgleichrichter, eine Einrichtung zur Erzeugung einer Vergleichsspannung, einen Gleichstromverstärker und eine Leistungsstufe.

   Im Gegensatz zu dem    Ausgangs-      spannungsteiler   5, 9, 10 des    Konstanthaltegerätes   ist aber der entsprechende Spannungsteiler des Gerätes A nicht einstellbar, da die Vergleichsspannung    UV   fest ist. 



  Zur    LUberwachung   der Leistungsstufe C des beschriebenen    Konstanthaltegerätes   ist eine erste überwachungseinrichtung vorgesehen, die auf den Spannungsabfall an der Leistungsstufe C dann ansprechen soll: 1. Wenn der Spannungsabfall    U"   an der Leistungsstufe C den maximal zulässigen Wert erreicht, wobei dem Umstand Rechnung getragen werden soll, dass dieser Wert von der Grösse des Belastungsstromes abhängt und beispielsweise bei maximaler Belastung. kleiner ist als im Leerlauf. 



  2. Wenn der Spannungsabfall    U.,.   an der Leistungsstufe C den minimal zulässigen Wert unterschreitet, bei dem in der Leistungsstufe C noch kein Gitterstrom, durch den die    Konstanthaltung   beeinträchtigt würde, fliesst. 



  Eine    überwachungseinrichtung,   die diesen Bedingungen genügt, wird nun anhand der    Fig.2   erläutert. Die Leistungsstufe C ist durch einen    hoch-      ohmigen   Spannungsteiler 13, 14, 15 überbrückt. In Reihe mit der Leistungsstufe C ist ein Widerstand 16 geschaltet, durch den der Belastungsstrom    Il;   fliesst. Zur Steuerung der Abschaltung des Netzgleichrichters D vom Netz 1 (s.    Fig.   1) sowie zur Steuerung der Unterbrechung der Stromzufuhr zum Belastungsobjekt bei    überspannung,   das heisst bei dem maximal zulässigen Wert des Spannungsabfalles    U"   an der Leistungsstufe C, ist in der Schaltung nach    Fig.   2 ein zweistufiger Verstärker vorgesehen.

   Dieser besteht aus einer    Differentialverstärkerstufe   mit den Trioden 17 und 18 und einer    Verstärkerstufe   mit der Triode 19, in deren Kathodenkreis ein    über-      spannungsrelais   20 mit Kontakt 21 geschaltet ist. Die Kathoden 22 und 23 der Trioden 17 und 18 liegen über einen gemeinsamen Kathodenwiderstand 24 am    Abgriffspunkt   13/14 des Spannungsteilers 13, 14, 15.

   Die Anoden 25 und 26 der Differentialverstärkerstufe und die Anode 27 der Triode 19 werden von einer Hilfsgleichspannung    UGl2   gespeist. 

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 An letztere sind zwei in Reihe geschaltete    Stabi-      lisatorröhren   28 und 29 angeschlossen, welche für die als    Kathodenfolger   geschaltete Triode 17 ein stabilisiertes Anodenpotential liefern. Der Stabilisatorröhre 29 ist ein    Potentiometer   30 parallelgeschaltet, von dem eine    stabilisierte      Vorspannung   für das Steuergitter 31 der Röhre 18 abgenommen wird. Das Steuergitter 32 der Triode 17 erhält seine Spannung von einem    Potentiometer   33, das an die Anode 34 einer Triode 35 angeschlossen ist.

   Letztere ist über einen Anodenwiderstand 36 an eine Hilfsgleichspannung    U.;11   angeschlossen, während ihr Steuergitter 37 seine Spannung von dem Widerstand 16 erhält. An den Eingang des Widerstandes 16 ist die Kathode 38 der Röhre 35 angeschlossen. 



  Um bei Unterspannung, das heisst bei dem minimal zulässigen Wert des Spannungsabfalles    U",   die Abschaltung des Netzgleichrichters D und des Belastungsobjektes zu steuern, ist eine weitere Verstärkerstufe mit einer Triode 39 vorgesehen. Die Röhre 39 ist über ein    Unterspannungsrelais   40 mit dem Kontakt 41 an eine    Hilfsgleichspannung      U,,l,   angeschlossen, während ihr Steuergitter 42 wie der Kathodenwiderstand 24 der Röhren 17, 18 mit dem gleichen    Abgriffspunkt   des Spannungsteilers 13, 14, 15 verbunden ist.

   An die Hilfsgleichspannung    U,13   ist weiter über einen Widerstand 43 eine    Stabilisatorröhre   44 angeschlossen, welche eine konstante    Spannung   für ein    Potentiometer   45 liefert. Die von diesem    Poten-      tiometer   abgegriffene Spannung ist der Spannung am Widerstand 13    entgegengeschaltet,   so dass sich die Spannung des Steuergitters 42 aus der Differenz dieser beiden Spannungen zusammensetzt. 



  Zur Erklärung der Wirkungsweise der dargestellten Schaltungsanordnung sei nun zuerst angenommen, dass sich das    Konstanthaltegerät   im Leerlauf    (1B   - 0) befindet. In diesem Fall ist die Spannung am Widerstand 16 gleich Null, so dass die Röhre 35 den maximalen Anodenstrom führt und ihre Anodenspannung somit minimal ist. Steigt nun der Spannungsabfall    U"   an der Leistungsstufe C, so wird auch das Potential an den Kathoden 22, 23 der    Differentialverstärkerstufe   grösser.

   Da das Steuergitter 31 eine konstante, mit dem    Potentio-      meter   30 einstellbare    Vorspannung   von der    Stabi-      lisatorröhre   29 erhält, kommt dieser Potentialanstieg der Kathoden 22, 23 als    Gitter-Kathoden-Spannungs-      änderung   der Röhre 18 voll zur Wirkung und verursacht einen Rückgang ihres Anodenstromes. Demzufolge steigt das Potential an der Anode 26 und damit auch am Steuergitter 46 der Triode 19.

   Da letztere als    Kathodenfolger   geschaltet ist, nimmt    ihr   Kathodenpotential im gleichen Masse zu. überschreitet nun    17,1   den an dem    Potentiometer   30    eingestellten      Ansprechwert   des    überspannungsrelais   20, so wird der Anodenstrom durch die Röhre 19 so gross, dass das    Überspannungsrelais   20 anzieht und seinen Kontakt 21 schliesst. Der Hochspannungstransformator 2 des Gleichrichters D und die Quelle A werden dadurch vom Netz 1 abgeschaltet und die Strom-    zufuhr   zum Belastungsobjekt unterbrochen, wobei aber die Heizung der Röhren aufrechterhalten bleibt. 



  Wenn dagegen der Spannungsabfall    U.,   den    minimal      zulässigen      Wert   unterschreitet, bewirkt die Schaltung mit der Triode 39 die Steuerung der Abschaltung des Hochspannungstransformators 2 und damit den Unterbruch der Stromzufuhr zum Belastungsobjekt. In diesem Fall wird der Spannungsabfall am Widerstand 13 so klein, dass dieser mit der am    Potentiometer   45 abgenommenen    Spannung   eine Differenzspannung für das Steuergitter 42 ergibt, welche durch die Röhre 39 einen solchen Strom    fliessen   lässt, dass das    Unterspannungsrelais   40 anzieht.

   Dieses Relais bewirkt dann    im   weiteren die Abschaltung des Hochspannungstransformators vom Netz 1 sowie den Unterbruch der    Stromzufuhr   zum Belastungsobjekt. Die Grösse des    Spannungsabfalles      U#"   bei der diese    Abschaltung   erfolgen    soll,   ist mit dem    Potentiometer   45 einzustellen. 



  Es soll nunmehr das Verhalten der dargestellten    L7berwachungseinrichtung   bei veränderlicher Belastung betrachtet werden. In diesem Fall fliesst durch den Widerstand 16 ein bestimmter Belastungsstrom, welcher an diesem Widerstand einen entsprechenden Spannungsabfall hervorruft. Demzufolge wird die Röhre 35, welche bei Leerlauf den vollen Strom führte, mehr oder weniger gesperrt, so dass das Potential ihrer Anode 34    mit   zunehmendem Belastungsstrom steigt. Demzufolge steigt auch das Potential am Steuergitter 32 des    Kathodenfolgers   17 und damit die Spannung an den Kathoden 22 und 23. Die Röhre 18 wird dadurch mehr    gesperrt,   so dass ihre Anodenspannung und infolgedessen auch die Spannung am Steuergitter 46 der Röhre 19 zunimmt.

   Daraus ist ersichtlich, dass die durch den Widerstand 16 und die Röhre 35 gebildete Schaltung den Anodenstrom in der Röhre 19 bestimmt, und zwar in Abhängigkeit von der Grösse des Belastungsstromes    1B   und der Grösse des Spannungsabfalles    U,   Das    überspannungsrelais   20 wird deshalb um so eher ansprechen, je grösser der Belastungsstrom    I$   ist. 



     Fig.   3 zeigt eine zweite    LUberwachungseinrichtung,   mit der sowohl die Grösse der Vergleichsspannung    UV   als auch alle eingestellten Werte der Ausgangsgleichspannung    UI,   überwacht werden. In dieser Figur sind der    Gleichstromverstärker   und die Leistungsstufe wie in der    Fig.   1 mit B bzw. C bezeichnet worden. Der    Ausgangsspannungsteiler,   welcher in der    Fig.   1 mit den Widerständen 5, 9, 10 nur im Prinzip dargestellt worden ist, weist, wie aus der    Fig.   3 ersichtlich ist, zwei    Potentiometer   47, 48 auf, an die die Steuergitter 49 und 50 von zwei Trioden 51 und 52 angeschlossen sind.

   Die    Potentiometer   47 und 48 befinden sich im    Spannungsteiler   zwischen dem Einstellwiderstand 5 und den festen Widerständen 53, 54, 55 einerseits und den Widerständen 56 und 10 anderseits. Die Kathoden 56 und 58 der Trioden 51 und 52 erhalten ein konstantes Potential von einer passenden    Anzahl      seriegeschalteter      Stabilisatorröhren,   

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 von denen der Einfachheit halber nur die Stabilisatorröhre 59 dargestellt ist, welche in Reihe mit einem Widerstand 60 an der Vergleichsspannung    U,      liegt.   Die beiden Trioden 51 und 52,

   die    Stabilisatorröhre   59 und der Widerstand 60 bilden zusammen einen    Diskriminator.   Die Anode 61 ist über ein Unterspannungsrelais 63, das einen Kontakt 64 aufweist, und die Anode 62 über ein    Überspannungs-      relais   65, das    einen   Kontakt 66 aufweist, an den Pluspol der Vergleichsspannung    U,   angeschlossen. Die    Potentiometer   47 und 48 sind derart eingestellt, dass im    Ruhezustand   die Röhre 51 Strom führt, die Röhre 52 dagegen gesperrt ist.

   Wird nun    U,   oder    Uk      kleiner,   so wird auch die an den    Poten-      tiometern   47 und 48 abgenommene Spannung kleiner, wodurch der Anodenstrom der Triode 51 fällt. Unterschreitet die Vergleichsspannung    UV   oder die Ausgangsgleichspannung    Uh   den mit dem    Potentio-      meter   48 einstellbaren,    minimal   zulässigen Wert, so geht der Anodenstrom dieser Röhre so weit    zurück,   dass das    Unterspannungsrelais   63 abfällt und seinen Kontakt 64 schliesst. Dadurch    erfolgt   eine dreifache Abschaltung    mit   nicht dargestellten Mitteln.

   Erstens wird der Hochspannungstransformator des Netzgleichrichters D vom Netz abgeschaltet, zweitens wird die Anodenspannung für die Röhren des Gerätes A für die Vergleichsspannung    U,   abgeschaltet und drittens wird der an den Klemmen 11, 12 liegende Verbraucher vom    Konstanthaltegerät   getrennt. Falls    U\   oder    U"   grösser wird, nehmen die Spannungen an den    Potentiometern   47 und 48 und damit die Anodenströme der Röhren 51 und 52 zu.

   Ist    Ui;   oder    U,   so angestiegen, dass der am    Potentiometer   47 eingestellte, maximal zulässige Wert erreicht wird, so    führt   die Röhre 52 einen solchen Anodenstrom, dass das    überspannungsrelais   65    anspricht   und die bereits vorher erwähnten    Abschaltvorgänge   auslöst. Die Schaltung ist    derart   bemessen, dass bei einer ein- bis zweiprozentigen Unter- bzw. Überschreitung der von den    Potentiometern   47, 48    abgegriffenen   Spannungen die oben erwähnte dreifache Abschaltung erfolgt.

   Da die    Über-   und    Unterspannungsrelais   sowohl der    zuletzt   beschriebenen    überwachungs-      einrichtung   als auch derjenigen für die Leistungsstufe C    gemäss   der    Fig.   2 dieselben Mittel für die erwähnte dreifache Abschaltung steuern, wird, wie bereits angedeutet, auch bei der Überwachungseinrichtung der Leistungsstufe C neben der bei ihrer Beschreibung bereits erwähnten Abschaltung des Hochspannungstransformators und des Verbrauchers auch noch die Anodenspannung für die Röhren des Gerätes A für die Vergleichsspannung    U,   abgeschaltet. 



  Damit die    Betriebssicherheit   des    Konstanthalte-      gerätes   unter allen Umständen erhalten bleibt,    ist   es notwendig, die Funktionsbereitschaft der überwachungseinrichtungen ständig zu    überprüfen.   Die Prüfung der Betriebsbereitschaft der    überwachungs-      einrichtungen   für die Leistungsstufe C wird mit der    Vorstabilisierungseinrichtung   dadurch    vorgenommen,   dass die    Abgriffsbürste   4 der Steuerung dieser Einrichtung entzogen und von Hand so lange verstellt wird, bis die Abschaltung durch die Relais 20, 40    herbeigeführt   ist.

   Mit einem eingebauten Voltmeter, das die Spannung an der Leistungsstufe C misst, sind die    Ansprechwerte,   bei denen die Abschaltung erfolgt, messbar. Es ist für diese Prüfung nicht unbedingt notwendig, dass eine    Vorstabilisierungseinrich-      tung   der beschriebenen Art vorgesehen ist. Es können am Transformator 2 vielmehr auch    Anzapfungen   vorgesehen sein, mittels denen durch Umschaltung die    erforderlichen      Ansprechspannungen   abgegriffen werden. 



  Zur    Prüfung   der Betriebsbereitschaft der in der    Fig.3   gezeigten Überwachungseinrichtung für    U,   und    Uk   ist letztere mit einer Schaltung gemäss der    Fig.   4 versehen. In dieser Figur sind die den Schaltungselementen der Überwachungseinrichtung nach der    Fig.3   entsprechenden Schaltungselemente mit denselben Bezugszeichen versehen. Um die Ansprechspannungen für    UI.,   bei denen der    Abschalt      vorgang   durch das Relais 63 bzw. 65 ausgelöst werden soll, zu erhalten, sind Widerstände 67 und 68 vorgesehen.

   Diese Widerstände werden mittels eines Umschalters 69 den Widerständen 56 bzw. 10 des    Ausgangsspannungsteilers   5, 53, 54, 55, 47/48, 56, 10 parallelgeschaltet. Bei normalem Betrieb liegt der Umschalter 69 auf dem Mittelkontakt 70 und ist daher unwirksam. In der gezeichneten Stellung liegt der Umschalter 69 auf dem Kontakt 71 und der Widerstand 67 ist dem Widerstand 56 parallelgeschaltet, so dass die Ausgangsgleichspannung    Uk   um einen gewissen Betrag gesenkt wird. Wenn der Umschalter 69 auf den Kontakt 72 umgelegt wird, ändert sich das    Spannungsteilerverhältnis   derart, dass    Uk   bis zum oberen    Ansprechwert   ansteigt.

   Dieses Senken und Heben der Ausgangsgleichspannung    Uk   erfolgt in gleicher Weise für die Vergleichsspannung    Uv   durch die Parallelschaltung von Widerständen am entsprechenden, im Gerät A für die Vergleichsspannung    UV      (Fig.   1) enthaltenen Spannungsteiler.

   Um feststellen zu können, ob die jeweiligen Ansprechwerte auch tatsächlich vorliegen, ist ein als Voltmeter geeichtes Mikroamperemeter 73 vorgesehen, welches in Reihe mit Widerständen 74, 75 im    Nullzweig   einer Brückenschaltung liegt, die sich einerseits aus einem Widerstand 82 und einer    Stabi-      lisatorröhre   83 und anderseits entweder aus den Widerständen 76, 77 mit dem    Potentiometer   78 oder dem    Ausgangsspannungsteiler   5, 53, 54, 55, 47(48, 56, 10 zusammensetzt.

   Mit einem Umschalter 79 können entweder die Widerstände 76, 77 mit dem    Potentiometer   78 oder der    Ausgangsspannungsteiler   5, 53, 54, 55, 47148, 56, 10 in die Brücke geschaltet werden.    Im   ersten Fall werden die Spannungen, um welche die Vergleichsspannung    U\.   erhöht bzw. gesenkt wurde, und im zweiten Fall die entsprechenden Werte für die Ausgangsgleichspannung    U"   gemessen.

   Das Voltmeter 73 weist einen    Messbereich      von      98,5      bis      101,5%      von      U,      auf      und      hat      seine   

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 Nullage in der Mitte seiner Skala, so dass die hervorgerufenen Spannungsänderungen als Ausschläge nach links oder rechts gemessen werden können. Die Brückenschaltung    gewährleistet   dabei eine sehr genaue Messung. Die kurze Verzögerung, welche nach dem Einschalten der jeweiligen    Ansprechspannung   auftritt, bevor die Überwachungseinrichtung nach    Fig.   3 anspricht, genügt für eine    Ablesung   am Voltmeter 73.

   Letzterem und seinem    Vorwiderstand   75 sind zwei einander    entgegengeschaltete      Zener-Dioden   80, 81 parallelgeschaltet, die das Instrument vor Überlastungen schützen. Nach jeder Abschaltung löscht nämlich die    Stabilisatorröhre   83, bevor    U,   Null geworden ist, so dass die Spannung am Voltmeter 73 den für dasselbe zulässigen Wert überschreiten würde. Dasselbe trifft zu, wenn nach einer Wiedereinschaltung die Zündspannung der    Stabili-      satorröhre   83 noch nicht erreicht worden ist.

   Durch geeignete Wahl des Widerstandes 75 kann mittels den    Zener-Dioden   80, 81 dafür gesorgt werden, dass diese infolge ihrer    Strom-Spannungscharakte-      ristik   in der Sperr-Richtung einen verhältnismässig grossen Strom zu führen beginnen, sobald die Spannung am Nullzweig den zulässigen Wert überschreitet, wodurch der Spannungsabfall am Widerstand 74 plötzlich steigt und das Voltmeter gegen    überspan-      nung   geschützt ist. Im    normalen   Betrieb sind die Widerstände 76, 77 mit dem    Potentiometer   78 in die Brückenschaltung aufgenommen, so dass man die Vergleichsspannung    U,.   dauernd überprüfen kann.

   Steht der Zeiger des Voltmeters in der Mitte, so weist    U"   den Sollwert auf. 



  Durch die Anordnung von    überwachungseinrich-      tungen   für die Spannungen    U,,      U,,   und    Uh   wird bei    Konstanthaltegeräten   grösserer Leistung, insbesondere für solche, bei denen Spannungen bis    zu   mehreren Tausend Volt eingestellt werden müssen, ein sehr wirksamer Schutz gegen unzulässige    Spannungen   und daher eine grosse Betriebssicherheit erzielt, wodurch Schäden durch Betriebsstörungen am Verbraucher und am    Konstanthaltegerät   vermieden werden.

   Weiter lässt sich mit den beschriebenen    Betriebsüberwachungs-      einrichtungen      zu   jedem beliebigen Zeitpunkt die Funktionsbereitschaft der Überwachungseinrichtungen einfach und rasch überprüfen, wodurch das betriebssichere Funktionieren des Gerätes noch besser gewährleistet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Betriebsüberwachungseinrichtung in einem Gleichspannungs-Konstanthaltegerät mit einer im Verbraucherstromkreis liegenden, von einem Verstärker gesteuerten Leistungsstufe (C) zur Ausregulierung von Schwankungen der zu stabilisierenden Spannung, wobei ein an einem Ausgangsspannungsteiler abgenommener Teilbetrag der stabilisierten Ausgangsgleichspannung (Uk) mit einer mittels einer Vergleichsspannungseinrichtung (A) genau konstant gehaltenen Vergleichsspannung (U,,) verglichen wird, welche Vergleichsspannungseinrichtung ebenfalls einen Span- nungsteiler enthält,
    an dem zwecks Konstanthaltung der Vergleichsspannung ein Teilbetrag derselben abgenommen und in einem Verstärker mit einer mittels einer Stabilisatorröhre erzeugten konstanten Bezugsspannung verglichen wird, dadurch gekennzeich- net, dass eine erste Überwachungseinrichtung für den Spannungsabfall (UD an der Leistungsstufe (C) und eine zweite für die Vergleichsspannung (U") sowie für jeden eingestellten Wert der stabilisierten Ausgangsgleichspannung (Uk) vorgesehen sind,
    welche Teil- überwachungseinrichtungen bei Unter- und überschreitung der minimal und maximal zulässigen Werte des Spannungsabfalles (Ua) an der Leistungsstufe (C), der Vergleichsspannung (U,) sowie der stabilisierten Ausgangsgleichspannung (Uk) die zu stabilisierende Spannung (UGl) und die Vergleichsspannung (U,) abschalten und den Verbraucher vom Gleichspannungs-Konstanthaltegerät abtrennen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Betriebsüberwachungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Überwachungseinrichtung für den Spannungsabfall (Ua) an der Leistungsstufe (C) ein Über- und ein Unterspannungsrelais (20 bzw.
    40) zur Auslösung des Abschaltvorganges bei der Über- und der Unterschreitung der zulässigen Spannungswerte an der Leistungsstufe (C) enthält, welche Relais von dem Anodenstrom je einer zugeordneten Elektronenröhre (19 und 39) gesteuert sind, wobei die Elektronenröhre (19) für das überspannungsrelais (20) sowohl durch eine an einer der Leistungsstufe (C) parallelgeschalteten Spannungsteileranordnung (13 bis 15) abgegriffenen als auch durch eine an einem der Leistungsstufe (C) vorgeschalteten Widerstand (16) abgenommenen, dem Belastungsstrom (1B) des Kon- stanthaltegerätes proportionale Spannung und die Elektronenröhre (39)
    für das Unterspannungsrelais (40) nur durch eine an der Spannungsteileranord- nung (13 bis 15) abgegriffene Spannung gesteuert ist. z. Betriebsüberwachungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das überspannungsrelais (20) erregende Elektronenröhre (19) als Kathodenfolger geschaltet und durch eine Differentialverstärkerstufe (17, 18) gesteuert ist, welch letztere einen Verstärkerteil (18) und einen Kathodenfolgerteil (17) enthält, wobei das Steuergitter (31) des Verstärkerteiles (18) eine an einem Potentiometer (30) einstellbare,
    durch eine Stabilisatorröhre (29) konstant gehaltene Bezugsspannung erhält, während das Steuergitter (32) des Kathodenfolgerteiles (17) eine Steuerspannung erhält, welche an einem an die Anode (34) einer durch den Vorwiderstand (16) der Leistungsstufe (C) gesteuerten Verstärkerröhre (35) angeschlossenen Potentiometer (33) abgenommen ist, wobei die beiden Kathoden (22, 23) der Differentialverstärkerstufe (17, 18) über einen gemeinsamen Kathodenwiderstand (24) an einen in der der Leistungsstufe (C) parallelgeschalteten Span- <Desc/Clms Page number 6> nungsteileranordnung (13 bis 15) enthaltenen Widerstand (14) angeschlossen sind. 3.
    Betriebsüberwachungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das Unterspannungsrelais (40) erregende Elektronenröhre (39) als Verstärkerröhre geschaltet ist, deren Steuergitter (42) an einer Spannung liegt, welche an einem Widerstand (13), der in der der Leistungsstufe (C) parallelgeschalteten Spannungsteileranordnung (13 bis 15) enthalten ist, abgenommen ist, und von der Betriebsspannung (UG") der Elektronenröhre (39) eine mittels einer Stabilisatorröhre (44) konstant gehaltene, an einem Potentiometer (45) einstellbare Spannung abgezweigt und der am Widerstand (13)
    der Spannungs- teileranordnung (13 bis 15) auftretenden Spannung entgegengeschaltet ist. 4. Betriebsüberwachungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Überwachungseinrichtung mit einer zur Prüfung ihrer Funktionsbereitschaft dienenden Prüfeinrichtung versehen ist, welche Mittel für die Erzeugung und Messung der die über- wachungseinrichtung zum Ansprechen bringenden über- und Unterspannungen an der Leistungsstufe (C) enthält. 5.
    Betriebsüberwachungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite überwachungseinrichtung für die Vergleichsspannung (UV) und für die Ausgangsgleichspannung (Uk) ein Über- und ein Unterspannungsrelais (65 bzw. 63) enthält, welche Relais durch eine Diskriminatorschal- tung (52, 51, 60, 59) gesteuert sind und die Eingänge der zweiten überwachungseinrichtung je an ein im Ausgangsspannungsteiler (5, 53, 54, 55, 56, 10) des Konstanthaltegerätes geschaltetes Potentio- meter 47 bzw.
    48) angeschlossen sind, wobei die Einstellung der Potentiometer gemäss den minimal und maximal zulässigen Werten der Vergleichsspannung (U,) und der Ausgangsgleichspannung (U1,) erfolgt. 6. Betriebsüberwachungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Diskriminatorschaltung (52, 51, 60, 59) aus zwei Verstärkerröhren (51, 52) besteht, deren Anodenkreise je ein Relais (63 bzw. 65) enthalten, wobei die Kathoden (56, 58) der beiden Verstärkerröhren (51, 52) gemeinsam an einer mittels einer Stabilisatorröhre (59) konstant gehaltenen Bezugsspannung liegen. 7.
    Betriebsüberwachungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite überwachungseinrichtung mit einer zur Prüfung ihrer Funktionsbereitschaft dienenden Prüfeinrichtung versehen ist, welche für die Erzeugung von je einem der beiden zulässigen Grenzwerte der Ausgangsgleichspannung (Ub) einen entsprechenden Widerstand (67 bzw. 68) enthält, welche Widerstände wahlweise je einem im Aus- gangsspannungsteiler (5, 53, 54, 55, 47/48, 56, 10) des Konstanthaltegerätes enthaltenen Widerstand (56 bzw.
    10) mittels eines Umschalters (69 bis 72) parallelschaltbar sind, so dass bei jedem Wert der Ausgangsgleichspannung (Ui;) zur Erzeugung der die Auslösung der zweiten überwachungseinrichtung bewirkenden minimal und maximal zulässigen Werte der Ausgangsgleichspannung (U,) das Spannungs- teilerverhältnis des Ausgangsspannungsteilers durch Parallelschaltung des ersten Widerstandes (67) entsprechend gesenkt und durch Parallelschaltung des zweiten Widerstandes (68) entsprechend erhöht wird.
    B. Betriebsüberwachungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Überwachungseinrichtung zur Messung der einstellbaren und ihrem Ansprechen dienenden Spannungswerte eine Brückenschaltung aufweist, welche in einer an der Vergleichsspannung (U v ) angeschlossenen Brückenseite einen Widerstand (82) und eine Stabilisatorröhre (83) enthält und in deren Messdiagonale ein durch zwei einander entgegengeschaltete Zener-Dioden (80, 81) geschütztes Instrument (73) vorgesehen ist, welches über einen Umschalter (79) wahlweise entweder mit einem an der Vergleichsspannung (U,)
    liegenden Span- nungsteiler (76 bis 78) oder mit einem im Aus- gangsspannungsteiler (5, 53, 54, 55, 47/48, 56, 10) des Konstanthaltegerätes liegenden Potentiometer (54) verbunden ist, welche Spannungsteiler jeweils die andere Brückenseite bilden.
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