CH364088A - Saftzentrifuge, insbesondere für Haushaltküchenmaschinen - Google Patents

Saftzentrifuge, insbesondere für Haushaltküchenmaschinen

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Publication number
CH364088A
CH364088A CH6522758A CH6522758A CH364088A CH 364088 A CH364088 A CH 364088A CH 6522758 A CH6522758 A CH 6522758A CH 6522758 A CH6522758 A CH 6522758A CH 364088 A CH364088 A CH 364088A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
friction disc
juice centrifuge
juice
sieve drum
shaft
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Application number
CH6522758A
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English (en)
Inventor
Vayhinger Ernst
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J19/00Household machines for straining foodstuffs; Household implements for mashing or straining foodstuffs
    • A47J19/02Citrus fruit squeezers; Other fruit juice extracting devices
    • A47J19/027Centrifugal extractors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description


  Saftzentrifuge, insbesondere für     Haushaltküchenmaschinen       Die Erfindung bezieht sich auf eine Saftzentri  fuge, insbesondere für Haushaltküchenmaschinen, mit  einem stillstehenden Gehäuse, in dem sich     eine     Reibscheibe zum Zerkleinern des zu entsaftenden  Gutes sowie eine Siebtrommel zum Entsaften des  zerkleinerten Gutes befinden.  



  Bei den bisher bekannten     Saftz-.ntrifugen    der ge  nannten Art laufen die Reibscheibe und die Sieb  trommel mit gleichen Drehzahlen um. Da die Reib  scheiben das abgeriebene Gut oft in einer bevor  zugten Richtung abwerfen, ergibt sich der Nachteil,  dass das abgeworfene Gut an einer bestimmten Stelle  im Siebkorb angehäuft wird. Hierdurch entstehen  Unwuchten, die den ordnungsgemässen Betrieb stören.  



  Der genannte Nachteil kann behoben werden,  wenn gemäss der Erfindung die Reibscheibe und die  Siebtrommel im Betrieb mit unterschiedlicher Dreh  zahl umlaufen.  



  Hierdurch wird erreicht, dass auch dann, wenn  die Reibscheibe das zerriebene Gut bevorzugt, in  einer bestimmten Richtung abwirft, dieses abgewor  fene Gut nicht immer an der gleichen, sondern an  verschiedenen Stellen im Siebkorb derart abgelagert  wird, dass praktisch keine unzuträglichen Unwuchten  entstehen.  



  Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfin  dung an einem Ausführungsbeispiel     veranschaulicht.     Es zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht einer Küchenmaschine  mit aufgesetzter     Saftzentrifuge    und       Fig.    2 einen Längsschnitt durch eine in grösserem  Massstab als in     Fig.l    dargestellte Saftzentrifuge.  Das Gehäuse 1 der Küchenmaschine, welches  einen nicht näher dargestellten Antriebselektromotor  umschliesst, hat oben eine Vertiefung 2, in die das  obere Ende der Ankerwelle des Antriebsmotors  hineinragt.

   In die Vertiefung kann das sockelartige    Getriebegehäuse 3 der Saftzentrifuge     eingesetzt    wer  den, wobei die     Ankerwelle    des Motors mit der An  triebswelle der Saftzentrifuge selbsttätig gekuppelt  wird. Mit dem Getriebegehäuse 3 ist das schüssel  förmige Aussengehäuse 4 der Saftzentrifuge fest, aber  lösbar verbunden. Die oben offene Schüssel 4 ist  durch einen abnehmbaren Deckel 5     verschliessbar.     Der nach einer Seite abwärts geneigte Boden der  Schüssel 4 hat an seiner tiefsten Stelle einen durch  Seitenwände 6 begrenzten Auslauf 7, aus dem der  Saft in einen Becher 8 oder dergleichen abgeleitet  werden kann.  



  In dem Getriebegehäuse 3 der     Saftzentrifuge    ist  deren senkrechte Antriebswelle 9 gelagert, die am  unteren Ende ein Kupplungsstück 10 trägt, das sich  beim Einsetzen des Getriebegehäuses 3 in die Ver  tiefung 2 des     Küchenmaschinengehäuses    1 mit der       Ankerwelle    des Elektromotors kuppelt. Am oberen  Ende der Antriebswelle 9 ist die Reibscheibe 11  leicht lösbar befestigt.

   Auf der Welle 9 sitzt ein       Ritzel    12, welches mit einem     innen    und aussen ver  zahnten     Kunststoffzahnriemen    13 kämmt, dessen       Aussenverzahnung    in die     Innenverzahnung        eines          Glockenzahnrades    14 eingreift. Eine um eine feste  Achse 15 drehbare zahnradartige Druckrolle 16  sichert den     Eingriff    zwischen     Zahnriemen    13 und       Glockenzahnrad    14.

   Dieses ist mit     einer    Hohlwelle  17 fest verbunden, die     einerseits    auf der Welle 9  und anderseits im Getriebegehäuse 3 drehbar gelagert  ist. An dem oberen, in die Schüssel 4 der Saft  zentrifuge hineinragenden Ende der Hohlwelle 17 ist  der Siebkorb leicht lösbar befestigt.

   Dieser besteht  aus einer     Kunststoffbodenplatte    18 und einer leicht  lösbar mit dieser verbundenen,     zylindermantelför-          migen    Siebwand 19.     Für    die Bodenplatte 18 ist ein  Kunststoff ausreichender Festigkeit verwendet, der  die zu entsaftenden     Stoffe    nicht verfärbt oder in      anderer Weise     nachteilig    auf diese einwirkt und  der von diesen Stoffen auch nicht     angegriffen    wird.  



  Die     Verbindung    zwischen der Bodenplatte 18  und der Hohlwelle 17 einerseits sowie der Boden  platte und dem Siebmantel 19 anderseits können  durch eine Schraub-, Steck- oder     Bajonettverschluss-          verbindung    hergestellt werden, so dass sie jederzeit  leicht lösbar sind. Zum Verbinden der Bodenplatte  18 mit dem Siebmantel 19 ist auf der Zeichnung  ein     Sprengring    20 dargestellt, der den aufgesteckten  Siebkorb sicher in seiner Lage hält, beim Abziehen  oder Aufsetzen des Siebkorbes jedoch federnd nach  innen ausweicht.  



  Am Deckel 5 befindet sich ein rohrartiger An  satz 21     zum    Zuführen des zu entsaftenden Gutes.  Ein Stössel 22 dient zum     Hineindrücken    des Gutes.  



       Im    Betrieb wird die Reibscheibe 11 von der  Antriebswelle 9 mit der Drehzahl des im Küchen  maschinengehäuse 1 befindlichen Elektromotors an  getrieben. Die Siebtrommel 18, 19 läuft dagegen mit  einer dem     Untersetzungsverhältnis    des Getriebes 12,  13, 14, 16 entsprechenden, geringeren Drehzahl um.  Durch die unterschiedliche Drehzahl von Reib  scheibe 11 und Siebtrommel 18, 19 wird erreicht,  dass das von der Reibscheibe abgeworfene Gut  praktisch gleichmässig auf der Innenseite des Sieb  mantels     abgelagert    wird, wodurch nicht     _    nur unzu  trägliche Unwuchten vermieden werden, sondern  auch der Füllungsgrad der Siebtrommel wesentlich  erhöht wird.  



  Das Verhältnis zwischen den Drehzahlen der  Reibscheibe und der Siebtrommel kann dem jewei  ligen Verwendungszweck der Saftzentrifuge angepasst  werden, wobei entweder die Reibscheibe oder die  Siebtrommel die höhere Drehzahl haben kann. Gute  Verhältnisse haben sich ergeben, wenn die Reib  scheibe     mit    12 000 und die Trommel mit 3 200 Um  drehungen in der Minute angetrieben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Saftzentrifuge, insbesondere für Haushaltküchen maschinen, mit einem stillstehenden Gehäuse, in dem sich eine Reibscheibe zum Zerkleinern des zu ent saftenden Gutes sowie eine Siebtrommel zum Ent saften des zerkleinerten Gutes befinden, dadurch ge kennzeichnet, dass Reibscheibe (11) und Siebtrommel (18, 19) im Betrieb mit unterschiedlicher Drehzahl umlaufen. UNTERANSPRÜCHE 1. Saftzentrifuge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibscheibe (11) mit höhe rer Drehzahl umläuft als die Siebtrommel (18, 19). 2.
    Saftzentrifuge nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibscheibe (11) auf einer mit der Antriebsvorrichtung einer Küchenmaschine kuppelbaren Welle (9) und der unterhalb der Reib scheibe liegende Boden (18) der Siebtrommel auf einer diese Welle umgebenden Hohlwelle (17) sitzen, deren Antrieb von der Reibscheibenwelle (9) aus über ein Untersetzungsgetriebe erfolgt. 3. Saftzentrifuge nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlwelle (17) unten mit einem innenverzahnten Zahnrad (14) verbunden ist, das über einen durch eine Druckrolle (16) unter stützten Zahnriemen (13) mit einem auf der Reib scheibenwelle (9) sitzenden Ritzel (12) kämmt. 4.
    Saftzentrifuge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibscheibe (11) und die Siebtrommel (18, 19) lösbar mit ihren Antriebswellen (9 bzw. 17) verbunden sind. 5. Saftzentrifuge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens annähernd zylin- dermantelförmige Seitenwand (19) der Siebtrommel lösbar mit deren Boden (18) verbunden ist. 6. Saftzentrifuge nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (18) der Siebtrommel aus Kunststoff besteht.
CH6522758A 1957-11-27 1958-10-20 Saftzentrifuge, insbesondere für Haushaltküchenmaschinen CH364088A (de)

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DEB46922A DE1088204B (de) 1957-11-27 1957-11-27 Saftzentrifuge, insbesondere fuer Haushaltkuechen-maschinen

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US2099739A (en) * 1934-01-17 1937-11-23 Bocjl Corp Extraction of juice from vegetable pulp and like materials
CH303611A (de) * 1952-06-21 1954-12-15 Aerne Edwin Schwungrad mit Ausschwingkorb für Saftgewinnungsapparate.
CH324415A (de) * 1954-08-07 1957-09-30 Scintilla Ag Saftschleuder

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DE1088204B (de) 1960-09-01

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