CH364166A - Maschine mit Schüttelkasten zum Putzen und Sortieren von Getreide und Getreideerzeugnissen - Google Patents

Maschine mit Schüttelkasten zum Putzen und Sortieren von Getreide und Getreideerzeugnissen

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CH364166A
CH364166A CH5861758A CH5861758A CH364166A CH 364166 A CH364166 A CH 364166A CH 5861758 A CH5861758 A CH 5861758A CH 5861758 A CH5861758 A CH 5861758A CH 364166 A CH364166 A CH 364166A
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CH
Switzerland
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CH5861758A
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Grandke Max
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Grandke Max
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/38Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens oscillating in a circular arc in their own plane; Plansifters

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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


      Maschine        mit        Schüttelkasten    zum Putzen und Sortieren von Getreide und     Getreideerzeugnissen       Die Erfindung betrifft eine Maschine mit einem  schwingbar aufgehängten und durch     Exzenter    an  getriebenen, eine Mehrzahl von vertikal     übereinander     sitzenden Sieben in sich aufnehmenden Schüttelkasten,  der an verschiedenen Stellen unterschiedliche Arbeits  bewegungen ausführt,     zum    Putzen und     Sortieren    von  Getriebe und Getreideerzeugnissen.  



  An sich ist es schon bekannt, einen mit einem  Siebwerk ausgestatteten Schüttelkasten so anzutrei  ben, dass er an verschiedenen Stellen unterschiedliche  Arbeitsbewegungen ausführt. Dies geschieht in der  Weise, dass der Schüttelkasten an jenem Ende, an  dem ihm das Schüttelgut     zugeführt    wird', nicht nur  hin und her gehend, sondern auch auf und ab schwin  gend bewegt wird, indem der Schüttelkasten im  Bereich seines Einlaufendes einen umlaufenden Ex  zenterantrieb trägt, während er im Bereich seines  Auslaufendes, an dem er sein Schüttelgut wieder ab  gibt, pendelnd aufgehängt ist.  



  Diese Art der     Schüttelkastenbewegung    ist ganz  ungeeignet für ein Schüttelgut, das nicht nur seiner  Teilchengrösse nach, sondern auch hinsichtlich der  Schwere seiner     Teilchen    und hierbei vor allem auch  hinsichtlich der Schwere Bleichgrosser Teilchen er  fasst und sortiert werden soll.

   Bei     einem    Schüttel  kasten nämlich, der am Einlaufende eine auf- und  abwärts schüttelnde Bewegung     erfährt,    werden     alle     zu sortierenden Teilchen     kräftig        durcheinandergewir-          belt.    Die leichten und die schweren Teilchen gleicher  Grösse fallen dabei, was gerade     verhindert    werden  soll, gemeinsam gleich durch das Sieb der zutreffen  den Maschenweite.  



  Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe  zugrunde, einen Schüttelkasten zu schaffen, bei dem  der aufgezeigte übelstand vermieden bleibt, und das       Sortieren    und Putzen des Schüttelgutes mit dem wie  genannt gewünschten Erfolg     in        optimaler    Weise zu-    Stande kommt und ausserdem noch in weiteren we  sentlichen Punkten gegenüber bisher eine beacht  liche Verbesserung erzielt wird, sowohl was die er  reichbare grössere und feinere Sortiermöglichkeit,  als auch was die     gesteigerte    Leistungsfähigkeit der       Maschine    angeht.

   Gemäss der Erfindung wird dies  dadurch     zustande    gebracht, dass der     Schüttelkasten     in der Nähe jener Seitenwand, bei der das Schüttel  gut seinen Siebweg auf jedem Sieb     beginnt,    seine  Aufhängung besitzt,     während    er in der Nähe der Sei  tenwand, bei welcher das Schüttelgut seinen Siebweg  auf jedem Sieb beendet, einen     Exzenterantrieb    hat.  



  Hierdurch erreicht man, dass der     Schüttelkasten     an der Stelle seiner     exzentrischen    Lagerung und in  dessen Umgebung     vorwiegend    eine kreisförmige       Translationsbewegung        ausführt,    während er an jener  Stelle, an der er nur aufgehängt ist,     in    der Haupt  sache eine     lediglich        hin    und her gehende Schwing  bewegung     erfährt.        In    dieser Weise wird sogar noch  erreicht,

   dass gewisse Stellen des     Schüttelkastens        kipp-          stossartig        bewegt    werden.  



  Die beschriebenen Massnahmen bewirken,     d-ass    die  gleich grossen     Schüttelgutteilchen,        wenn    sie aufs Sieb  kommen, sich zunächst ihrer Schwere nach schich  ten, und zwar so, dass die leichteren Teilchen sich  nach oben schaffen, während     umgekehrt    die schwe  reren Teilchen nach unten zu liegen kommen.

   Beim  Weiterbewegen dieser Teilchen über das Sieb     hin     fallen dann die unten liegenden, geeignet grossen Teil  chen durch die passenden Maschen des Siebes und  können sortiert als Nutzgut weiter abgeführt werden,  während die leichteren und leichten     Teilchen    oben  aufgeschichtet über dem Sieb weiterwandern und  leicht von der eventuell vorhandenen Putzluft er  fasst und so gut weiter- und     gegebenenfalls        in        einen     Saugraum     abgeführt    werden können. Am Ab- bzw.

         Au,laufende    des Siebes dagegen wird auf     ihm    das      Schüttelgut von dem Schüttelkasten nicht nur     hin    und  her geschüttelt, sondern     auch    noch auf- und abwärts  geworfen. Dies hat dann zur Folge, dass das leichtere  Gut besonders intensiv und freiliegend von einem  den Schüttelkasten durchsetzenden Luftzug erfasst  werden kann, während das schwerere Gut durch die  zutreffenden Siebmaschen     fällt.     



  Nachstehend ist die Erfindung mit ihren Einzel  heiten anhand von Zeichnungen in einem Ausfüh  rungsbeispiel noch näher erläutert. Es zeigen dabei:       Fig.    1 in Seitenansicht eine Putzmaschine mit  einem Schüttelkasten,       Fig.    2 eine     vertikale    Schnittansicht zu     Fig.1    nach  der Schnittlinie     II-11,          Fig.3    als     vergrösserte    Teilansicht eine verti  kale Schnittansicht durch die Lagerung der An  triebswelle des Schüttelkastens,       Fig.    4 eine vertikale Schnittansicht zu     Fig.    3,

   die  die verschiedenen     Drehbewegungsstellungen    des  Schüttelkastens verschieden gestrichelt und strich  punktiert wiedergibt, und       Fig.    5 eine vergrösserte Teilansicht entsprechend  der Schnittlinie     V-V    in     Fig.l    durch die Be  festigung der Aufhängestreben des Schüttelkastens;       Fig.    6 zeigt schematisch im Schnitt den im Schüt  telkasten vorgesehenen     Siebaufbau.     



  In den Zeichnungen ist 1 das Maschinengestell.  In diesem Gestell sitzt der Schüttelkasten 2, der eine       hochkantstehende        Rechteckform    hat. Er enthält in  geeigneter Weise die übereinander     sitzenden    Arbeits  siebe zum Sortieren und Putzen des Schüttelgutes, wie  dies näher aus     Fig.    6 hervorgeht. Ausserdem besitzt er  die übliche Belüftung. Der Schüttelkasten lagert beid  seitig mit seinem Kugellager 3, welches an der  Kastenwandung 4 festgeschraubt ist, auf einer     Exzen-          terscheibe    5, die starr mit der Antriebswelle 6  verbunden ist, welche über die Riemenscheibe 7 in  Richtung des Pfeiles 8 in Umlauf gesetzt wird.

   Diese  Lagerung des Schüttelkastens befindet sich unweit des       Schüttelkastenbodens    9, und zwar in der Nähe der  hinteren Kastenwand 10, an der     das    Schüttelgut sei  nen Ablauf von den Sieben hat. Am Schüttelkasten  sind     ferner    an seinem anderen Ende, an dem seine  Siebe den Einlauf haben, Haltebacken 11 angebracht,  die durch Schrauben 12 zusammengespannt werden  und so zwei Stäbe 13 aus Peddigrohr starr fest  halten, die am oberen Ende in gleiche Backen 14 ein  gesetzt sind. Diese Backen 14 sind mit den oberen  Längsträgern 15 des Maschinengestells 1 fest ver  bunden.

   Auf diese Weise wird durch die     Peddigrohre     13 für den     Schüttelkasten    2 eine Aufhängung geschaf  fen, die mit der oben beschriebenen exzentrischen       Lagerung    des Kastens zusammenarbeitet.  



  Der so     geschaffene,    am Schüttelkasten befind  liche Aufhängepunkt ist dabei so gewählt, dass er  höher liegt als die Welle 6 mit der     Exzenterscheibe     5. Er befindet sich aber noch unterhalb der mitt  leren Höhe des     Schüttelkastens.    Ausserdem liegt er  in der Nähe der vorderen Wandung 16 des Schüttel  kastens.    In     Fig.    1 und 4 ist die höchste Stellung gezeich  net, die der Schüttelkasten einnehmen kann. Die  tiefste Stellung ist gestrichelt eingezeichnet. Ausserdem  zeigt     Fig.4    strichpunktiert jene     Sellung,    in der der  Schüttelkasten seine maximal nach links verschobene  Lage einnimmt und fein gestrichelt die maximal nach  rechts verschobene Stellung des Kastens.

   Im Bereich  der exzentrischen Lagerung des Schüttelkastens führt  dieser Kasten also annähernd eine kreisförmige       Translationsbewegung    aus, wie sie dem Pfeil 8 in       Fig.    1 entspricht. Da der Aufhängepunkt des Kastens  jedoch diese     Drehbewegungsschwingung    nicht mit  machen kann, weil dies die Aufhängestäbe 13 ver  hindern, bewegt sich der Schüttelkasten an und in  der Nähe der vorderen Kastenwand 16 im wesent  lichen nur hin und her gehend, wie dies der Doppel  pfeil 17 veranschaulicht. Die Stäbe 13 schwingen  dabei sich     S-förmig    verformend mit hin und her.

    Im oberen Teil des Schüttelkastens und insbesondere  seiner vorderen Wandung 16 zu wird eine leicht wip  pend hin und her gehende Schwingbewegung für  den Kasten erzielt, wie es dem gebogenen Doppel  pfeil 18 entspricht. Dies ergibt für die Bewegung des  Schüttelkastens die an den verschiedenen Stellen ge  wünschte unterschiedliche Arbeitsbewegung. Durch  Veränderung des Abstandes zwischen der Welle 6  und dem Aufhängepunkt des Schüttelkastens und  durch unterschiedlich hohe Anordnung dieser Punkte  lassen sich beliebige Variationen der Schüttelkasten  bewegung erzielen. Wesentlich ist, dass die Dreh  richtung der Welle 6 in     Fig.    4 entgegen dem Uhr  zeigersinn stattfindet.  



  Zu erwähnen ist noch, dass beim beschriebenen  Schüttelkasten sich das Schüttelgut auf den Schüttel  sieben von selbst hin und her bewegt, wenn diese  entsprechende Neigung haben. An der Stelle, an der  der Überlauf vom oberen Sieb auf das untere Sieb  stattfindet, erfolgt beim Ausführungsbeispiel im Be  reich der hinteren     Schüttelkastenwand    10 ein An  heben des Schüttelgutes. Hier führt nämlich der  Schüttelkasten eine im wesentlichen auf- und ab  wärts gehende Bewegung aus, so dass das Schüttelgut  immer etwas in die Höhe geworfen wird und dabei  während des     Auffallens    auf das     darunterliegende     Sieb besonders gut vom Putzwind durchsetzt werden  kann.  



  Die     in    den Haltebacken 11 und 14 eingespannten       Peddigrohre    13 lassen sich bei Bedarf bequem  auswechseln.  



  Wie aus     Fig.6    hervorgeht, befinden sich im  Schüttelkasten 2, der eine     aufrechtstehende    Rechteck  form hat, vertikal     übereinandersitzend    die Siebe     S1     bis S7, die wenig nach rechts geneigt gehalten sind.  Unterhalb dieser Siebe sind die Auffangbleche     B1     bis B7 angebracht. Diese Bleche leiten - mit Aus  nahme des     Bleches    B3 - das durch das zugehörende  Sieb seiner Maschenweite entsprechend hindurch  gefallene Schüttelgut in Richtung senkrecht zur Zei  chenebene ab. Diese Bleche sind hierfür entspre-           chend    schief geneigt vorgesehen.

   Ausserdem sind  noch     Rückführbleche    R 1 bis R4 vorhanden, auf die  der Überlauf des zugehörenden Siebes fällt. Diese  Bleche R1 bis R4 sind passend schräg nach links  geneigt. Sie lassen das auf sie gefallene Schüttelgut  in umgekehrter Förderrichtung wieder auf den An  fang des nächsten Barunterliegenden Siebes weiter  rutschen.  



  Durch die gestrichelt eingezeichneten Pfeillinien  19 wird veranschaulicht, welchen Weg das Schüttelgut  über die verschiedenen Siebe hinweg nimmt und wie  es von einem Sieb zum nächsten     gefördert    wird, so  weit es nicht bereits durch die einzelnen Siebe durch  gefallen und sortiert von den Auffangblechen B be  reits abgeleitet worden ist.

   Die ausgezogen darge  stellten Pfeillinien 20 dagegen zeigen den Verlauf des  Putzwindes an, der durch in der Vorderwand 16 des  Schüttelkastens 2 befindliche, mittels Klappen oder  Schieber (nicht dargestellt) in ihrer     Durchlassweite     regulierbare Löcher 21 in diesen Kasten     eintritt.    Die  ser Wind streicht quer durch den Raum des Schüt  telkastens und durchsetzt dabei zugleich die Siebe     S1     bis S7 von unten her. Er gelangt dann in dem mit  einem kräftigen Ventilator, der den Putzwind er  zeugt, ausgestatteten Saugraum, welcher sich rechts  an den     Schüttelkastenraum    anschliesst (vgl.     Fig.    1).  



  1n     Fig.    6 sind die Aufhängefedern 13 des Schüt  telkastens 2 gestrichelt mit eingezeichnet, und ebenso  ist im Schnitt auch sein     Exzenterantrieb    5, 6 ange  geben. Letzterer befindet sich unten am Kasten 2,  und zwar auf jener Seite, an der seine Siebe S  den Überlauf haben. Die Befestigung 11, 12 seiner  Aufhängefedern an ihm liegt dagegen höher an der  anderen Seite des Kastens 2, wo die Siebe ihren  Einlauf haben, jedoch mit Vorteil noch unterhalb  der halben Höhe des Schüttelkastens.  



  Wie in     Fig.    6 veranschaulicht, läuft das Schüttel  gut selbsttätig     zickzackförmig    über die Siebe     S1    bis  S7 und die     Rückführbleche    R 1 bis R4 hin und her,  was durch die dem Schüttelkasten 2 erteilte Bewegung  erreicht wird. Die dargestellte Siebanordnung ist fer  ner noch mit     Klappen        K1    bis K9 versehen, welche  sich in ihrem Arbeitswinkel verstellen lassen. Diese  Klappen dienen dazu, das Schüttelgut     abzufangen     und es anhaltend dem quer durch den Kasten 2  streichenden Putzwind mehr oder weniger kräftig  auszusetzen.

   Mittels der Klappen K3, K5, K7 und  K8 kann das Schüttelgut aber auch direkt in den  Saugraum weitergeleitet werden, wenn diese     Klappen     ganz nach unten gelegt sind. Mittels der angegebenen  Klappen lässt sich eine weitere Reguliermöglichkeit  für den     Sortiervorgang    und die Belüftung des Schüt  telkastens erzielen. Schliesslich ist im Schüttelkasten  noch ein Zwischenboden 23 vorhanden, welcher mit  kleinen Querleisten 22 belegt ist. Auf diesem Zwi  schenboden 23 sammelt sich das im Barüberstehenden  Sieb S5 durchgefallene Gut. Es schichtet sich auf die  sem Zwischenboden nochmals wirksam, so dass die  vorhandenen restlichen leichten kleinen     Kleieteilchen     nach oben kommen, abgeblasen werden können und    sich dadurch in einwandfreier Weise vom Nutzgut  trennen.  



  Hinsichtlich der Wahl der Siebe ist noch zu sagen,  dass das oberste Sieb     SI    das feinste Sieb ist und bei  Bespannung mit Seide z. B. die Maschennummer 38  mit 14,4 Maschen je cm hat. Das Sieb S2 ist etwas  weniger fein und hat z. B. die Maschennummer 34  mit 12,9 Maschen je cm. Das     dritte    Sieb S3 ist ein  verhältnismässig recht grobes sogenanntes     Koppensieb,     z. B. Nr. 20, mit 7,6 Maschen je cm.

   Das von ihm  nicht durchgelassene     Schüttelgut,    das aus für den  Sortiervorgang unbrauchbaren Grob- und sonstigen  Fremdteilchen besteht, wird durch seine nach unten  liegende Klappe K3 in den Saugraum     abgeführt.    Das  Nutzgut dagegen gelangt über das Blech B3 zum  nächsten Sieb S4, welches wieder     ein    Feinsieb ist,  z. B. der Nr. 30, mit 11,3 Maschen je cm. S5 ist  nochmals ein     Koppensieb,    z. B. Nr. 24, mit 9,1 Ma  schen je cm, welches seinen gesamten Überlauf wie  der über seine Klappe K5 aus dem     Sortiervorgang    aus  scheidend in den Saugraum abgibt.

   Soweit im durch  das Sieb S5 durchfallenden Nutzgut noch     kleine          Kleieteilchen    enthalten sind, werden diese durch den  schüttelnden, mit den Querleisten 22 versehenen  Schüttelboden 23, der das durchfallende Gut zu  nächst     auffängt,    nach oben aufgeschichtet, so dass  sie vom Putzwind mitgenommen weggeblasen wer  den. Das Nutzgut fällt dabei an der Vorderkante  über diesen Zwischenboden ab auf das Sieb S6, wel  ches etwas gröber ist als das Sieb S4. Es hat z. B.  die     Maschennummer    28 mit 10,6 Maschen je cm.  Als letztes Sieb folgt dann noch das Sieb S7, z. B.  mit der Maschennummer 26, mit 9,9 Maschen je cm.

    Die beschriebene Siebanordnung und Siebbemessung       schafft    ein hochwertiges feinstufiges     Sortieren    und  Putzen des Schüttelgutes, welches intensiv     belüftet     ist, sowohl während es über die Siebe     entlanggeför-          dert    wird als auch während es zum nächsten Sieb  überfällt und zu ihm in umgekehrter Richtung zurück  läuft.  



  Die beim beschriebenen Beispiel erzielte     beson-'          dere        Schüttelkastenbewegung    hat noch den Erfolg,  dass das Schüttelgut, soweit es noch nicht durch die  Siebmaschen gefallen ist,     alle        im    Schüttelkasten       übereinand'ersitzenden    Siebe nacheinander in der  gleichen Bewegungsrichtung überstreicht und zwi  schen den einzelnen Sieben zum     nächstfolgenden    in  der Gegenrichtung gleichfalls wieder zum Zurück  rutschen kommt.

   Dieses Ergebnis, das eine besonders  grosse Variationsmöglichkeit des auch in seiner Güte  noch verbesserten Sortiervorgangs und eine beacht  liche Steigerung der Leistungsfähigkeit der Maschine  erreichen lässt, war bisher nicht erzielbar.  



  Die Drehrichtung des Antriebes des Schüttel  kastens ist speziell so gewählt, dass die kreisend sich  bewegenden Teile in der oberen     Hälfte    der Kreise  dem Aufhängepunkt entgegenlaufen. Hierbei     wird     gesichert, dass sich bei geeigneter Schrägstellung der  Siebe und der     Rücklaufbleche    das Schüttelgut im           Schüttelkasten    von selbst in den beiden Richtungen       entlangfördern        kann.     



  Es ist     ferner    dafür Sorge getragen, dass jene  Teile, die den Schüttelkasten hängend halten,     in        ihrer     Längsrichtung nicht schwingungsfähig sind. Hier  durch wird verhindert, dass sich die kreisförmigen  Translationen nachteilig auf jene Stellen des Schüttel  kastens     übertragen    können, die im wesentlichen nur  hin und her bewegt werden sollen.

   Aus diesem       Grund    erfolgt die Aufhängung dieses Kastens, wie  beschrieben, auf seinen beiden Seiten an einem über  ihm befindlichen Teil des Maschinengestelles mittels  Träger, die zwar     biegungsfähig,    aber in Längsrich  tung steif sind, wobei diese Träger an beiden Enden  dann noch vorzugsweise starr gehalten eingespannt  sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine mit einem schwingbar aufgehängten und durch Exzenter angetriebenen, eine Mehrzahl von vertikal übereinandersitzenden Sieben in sich auf nehmenden Schüttelkasten, der an verschiedenen Stel len unterschiedliche Arbeitsbewegungen ausführt zum Putzen und Sortieren von Getreide und Getreide erzeugnissen, dadurch gekennzeichnet, dass der Schüt telkasten (2) in der Nähe jener Seitenwand (16), bei der das Schüttelgut seinen Siebweg auf jedem Sieb beginnt, seine Aufhängung (12 bis 14) besitzt, wäh rend er in der Nähe der Seitenwand (10), bei welcher das Schüttelgut seinen Siebweg auf jedem Sieb be endet, einen Exzenterantrieb (3, 5) hat. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schüttelkasten (2) stehend an geordnet ist und einen rechteckigen Querschnitt auf weist und dass seine Lagerung auf dem Exzenter (3, 5) in seinem unteren Teil sitzt, während sich sein Aufhängepunkt (11, 12) höher, aber noch unterhalb der mittleren Kastenhöhe befindet. 2. Maschine nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehrich tung der die Schüttelbewegung des Kastens (2) antrei benden Welle (6) des Exzenters so gewählt ist, dass die kreisend sich bewegenden Teile in der oberen Hälfte der Kreise gegen die Aufhängung des Kastens hinlaufen. 3.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängung ihres Schüttelkastens auf zwei Seiten an einem über ihm befindlichen Teil des Maschi nengestelles mittels Träger (13) erfolgt, die bie- gungsfähig, aber in Längsrichtung steif sind, wobei diese Hängeträger an beiden Seiten des Kastens in Backen (11 und 14) eingespannt und starr gehalten sind. 4. Maschine nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Aufhängestelle mindestens zwei Träger (13) vorgesehen sind.
CH5861758A 1957-04-23 1958-04-22 Maschine mit Schüttelkasten zum Putzen und Sortieren von Getreide und Getreideerzeugnissen CH364166A (de)

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