CH641976A5 - Vorrichtung zur trockenen reinigung von getreide. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur trockenen Reinigung von Getreide und zur Entfernung wenigstens eines Teiles von Beimengungen.
In der Praxis werden in vielen Anwendungsfallen Sieb-5 Vorrichtungen mit einer plansichterartigen Kreisbewegung bevorzugt. Die Siebvorrichtungen oder allenfalls die Siebrahmen allein werden dabei durch eine um eine vertikale Achse rotierende Unwucht in eine kreisende Schwingbewegung gebracht. Die Produktförderung kann in einer Hori-lo zontalebene betrachtet, in jede Richtung erfolgen. Man ist deshalb bei der kreisenden Bewegung frei in der Anordnung der Produkteinläufe und Produktausläufe. Dies erlaubt z. B., die Siebrahmen leicht geneigt oder auch vollständig horizontal und in mehreren Lagen übereinander anzuordnen. Ferner i5 können zwischen zwei Sieblagen Reinigungskörper eingelegt werden, die durch die kreisende Bewegung die gesamte Sieb-fläche wirkungsvoll reinigen. Aus den oben genannten Vorteilen setzt die Anmelderin selbst dieses System, insbesondere für die Siebung von Getreide, aber auch Gewinnung 20 von Mehl usw., in Mühlen erfolgreich ein. Dieses System ist heute im genannten Gebiet von der Fachwelt allgemein anerkannt.
Siebvorrichtungen mit linear bewegtem Siebrahmen haben einen einfacheren Aufbau und bei vielen Anwendungs-25 fallen ist ein grösserer Produktdurchsatz zulässig. Die Linearbewegung hat aber bekanntlich den Nachteil, dass die Siebe empfindlich sind für Schwankungen im Produktdurchsatz und beim Wechsel von einem Material auf ein anderes. Eine offene Siebkonstruktion kann laufend visuell über-30 wacht und bei Störungen sofort eingegriffen werden. Offene Siebe sind aber im Nahrungsmittel-Anlagebau wegen der Verstaubung nicht zulässig.
Bei einem trogförmig geschlossenen Siebkasten ist eine Sichtkontrolle erschwert, weshalb die Durchsatzleistung tie-35 fer angesetzt und auch die Vibrationsstärke genügend intensiv eingestellt wird. Man ist immer wieder gezwungen, den einfachen Grundaufbau der Siebvorrichtung im Falle eines trogförmig geschlossenen Siebkastens den jeweiligen Erfordernissen anzupassen.
40 Der Erfindung wurde die Aufgabe zugrunde gelegt, ein Vorrichtungskonzept zu finden, das in der Herstellung preisgünstig ist, die Durchführung des Verfahrens erlaubt und insbesondere eine universelle Anpassbarkeit auch an die meisten zur Zeit bekannten Siebaufgaben in der Getreideverar-45 beitung erlaubt.
Die gestellte Aufgabe konnte nun auf überraschend einfache Weise dadurch gelöst werden, dass die Vorrichtung einen baukastenartigen Gehäuseaufbau mit einem trogförmig geschlossenen Siebkasten als Grundeinheit aufweist, so Wohl ist es in jüngerer Zeit bekanntgeworden, offene Siebe in der Gesteineindustrie baukastenartig aufzubauen. Der Gedanke dieses Baukastens ist jedoch auf eine relativ freie Wahl der Siebgrösse ausgerichtet, indem mehr oder weniger Siebelemente zu einer grösseren oder kleineren Siebvorrich-55 tung zusammengebaut werden können.
Die neue Erfindung schlägt jedoch vor, nicht einen «Grössen-», sonderen einen «Funktionsbaukasten» zu bilden, wobei der Kerngedanke der Erfindung darin liegt, dass der Siebkasten das Grundelement des Baukastens ist. Es hat 60 sich gezeigt, dass in der trockenen Reinigung von Getreide der neue Gedanke des besonderen Baukastens unerwartete Vorteile erbringt, sowohl für den Hersteller wie auch für den Kunden. Der Kunde kann, insbesondere aufgrund des neuen Verfahrens, mit einer in den Aussenabmessungen nur leicht 65 vergrösserten Vorrichtung sozusagen für den Preis der bisher bekannten Siebvorrichtung entweder eine Reserve für eine Durchsatzsteigerung, im Extremfalle Verdoppelung, oder eine entsprechende Qualitätssteigerung kaufen, indem er
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später mit maximal ausgerüsteter Vorrichtung einen höchsten Siebeffekt erreicht, und verfügt, was besonders interessant ist, über eine universelle Anpassbarkeit seiner Anlage für spätere Änderung der speziellen Betriebsanforderungen, andere Rohprodukte, andere Fertigprodukte usw.
Eine Ausführungsform der Erfindung schlägt vor, ebenfalls das Kopf- und/oder auch das Fussteil mit den Einläufen und Ausläufen als getrennte Baukastenteile auszubilden. Einen sehr grossen technischen Fortschritt bringt aber auch die Möglichkeit der Bildung eines Baukastenteiles mit den Produktführungsschemen. Bevorzugt werden diese aber direkt zu einer Einheit mit dem Kopf-, resp. Fussteil, ausgebildet.
Die Erfindung erlaubt nun, einen Standardsiebkasten mit den für den besonderen Anwendungsfall geeigneten, in den Siebkasten einlegbaren Siebrahmen, zu verwenden. Der ganze Siebkasten kann mit dem Siebrahmen in verschiedene Schräglagen gebracht werden und ebenso der Wurfwinkel des Schwingungserzeugers angepasst werden, ohne Verursachung einer zwangsläufig negativen Schwingcharakteristik, z.B. Taumelbewegungen. Überraschenderweise hat sich mit dem lösbaren Kopfteil eine ideale Lösung, sowohl in bezug auf die genannten Funktionen, wie auch für den Siebwechsel und die Anpassung der Schemateile für unterschiedliche Siebarbeiten ergeben, denn wo bis anhin die Siebvorrichtung von Grund auf dem besonderen Fall angepasst werden musste, hat sich nun tatsächlich die Anpassarbeit, insoweit die Fabrikation direkt betroffen ist, auf das geringstmögliche Bauelement, nämlich das lösbare Kopfteil, beschränkt. Die Siebvorrichtung kann baukastenmässig aufgebaut werden, wobei die wichtigsten Elemente gleichbleiben, jedoch in unterschiedlichen Lagen montiert werden können.
Die Erfindung erlaubt verschiedene vorteilhafte Ausgestaltungen. Bevorzugt wird am trogförmigen, geschlossenen Siebkasten ein lösbares Kopfteil und der Schwingungserzeuger derart am Siebkasten angeordnet, dass die resultierenden Schwingkräfte etwa mittig am Siebkasten eingeleitet werden. Eine gute Lösung wird darin gesehen, dass zwei Schwingungserzeuger seitlich, etwa mittig am Siebkasten, angeordnet werden, die als Unwuchtvibratoren eine Li-near-Schwingung in Sieblängsrichtung bzw. geneigt dazu erzeugen, wobei vorgeschlagen wird, die Unwuchtvibratoren bezüglich einer horizontalen Achse drehbar zu befestigen, zur Neigungseinstellung der Vibrationsstossrichtung. Die Unwucht kann aber auch derart, z. B. oben und unten, in der Mitte angeordnet werden, dass die Vorteile einer kreisenden Schwingung ausgenutzt werden.
Sehr zweckmässig, konfortabel und für die Reinigung fortschrittlich, wird die Vorrichtung dadurch gestaltet, indem das Kopfteil, das die Schemateile für den Produktfluss enthält, als Ganzes wegnehmbar ist. Die beste Lösung wird darin gesehen, dass die Schemateile, bevorzugt mit dem Kopfteil durch Klemmen, Schnappverschlüssen oder dergleichen freilegbar und die Siebrahmen bei gelöstem Kopfteil in Längsrichtung ausziehbar sind. Das ganze Kopfteil wird über eine Schnellklemmung am Siebkasten befestigt und über ein Hilfsscharnier nach unten auf- bzw. abklappbar ausgebildet.
Die genannten Ausbildungsgedanken erlauben für den Praktiker, die neue Siebvorrichtung in einer bisher nicht bekannten Art und Weise zu verwenden, kontrollieren und den ständig wechselnden Anforderungen leicht anzupassen. Er hat damit nicht mehr eine versiegelte Anlage, sondern eine offene, an der der Obermüller bzw. der verantwortliche Fachmann weiterbauen kann.
Ein leichter Siebwechsel ist garantiert, indem die Siebrahmen schubladenartig einleg- bzw. ausziehbar sind. Ferner kann zwischen zwei Siebrahmen ein Trennboden eingeschoben werden, wenn zwei Parallelläufe oder zwei verschiedene Produkte gereinigt werden müssen. Selbstverständlich ist es denkbar, wenn auch vorerst nicht notwendig, die einzelnen Siebrahmen mit leicht unterschiedlichen Neigungen einzubauen. Auf an sich bekannte Weise wird der Wurfwinkel variierbar und auch die Intensität der Schwingkräfte einstellbar vorgesehen.
Das Auslaufteil wird bevorzugt als separates Baukastenelement ausgebildet, und entsprechend dem Kopfteil mit veränderbarem Schemateil ausgerüstet. Obwohl an sich das Bestreben besteht, die Schwingkräfte genau in den Schwerpunkt bzw. durch eine entsprechend gedachte horizontale Schwerlinie einzuleiten, hat sich eine leichte Abweichung davon als unerheblich erwiesen.
Bevorzugt werden die Vibrationserzeuger etwa mittig am Siebkasten angeordnet. Eine bauliche Veränderung des Kopf- oder Fussteils hat auch eine Veränderung der Schwerpunktslage zur Folge. Bis heute war es bei der neuen Vorrichtung nicht notwendig, die Lage des Vibrators deshalb zu verändern oder Zusatzgewichte zu befestigen. Sozusagen als Gratisgeschenk erlaubt der neue Gedanke des Baukastens eine sehr weite Kombinationsmöglichkeit mit direkt anschliessenden Vorrichtungen, z.B. auch zwei Siebvorrichtungen direkt über- oder nebeneinander bzw. nacheinander anzuordnen.
Die Siebvorrichtung wird zweckmässigerweise über Dämpfungs- oder Federelemente an dem Siebkasten einerseits und bevorzugt verschiebbar an einem Maschinenrahmen befestigt, so dass der Siebkasten in verschiedenen Schräglagen eingestellt werden kann.
Es müssen nun lediglich die Grösse der Siebmaschine und das passende Kopfteil hergestellt werden bzw. ausgewählt werden, und bei der Inbetriebnahme oder einer allfälligen Änderung des Einsatzzweckes das geeignete Teil angelegt und die optimalen Werte für Wurfwinkel und Siebneigung eingestellt werden. Es hat sich gezeigt, dass bei richtiger Auswahl der genannten Faktoren (Kopfteil, Sieb, Siebneigung und Wurfwinkel), sowie allenfalls noch der Stärke der Vibrationskraft, sehr hohe Werte für den Produktdurchsatz bei gesteigerter Siebqualität erreichbar sind, dies mit einer baulich wenig aufwendigen Siebvorrichtung. Es wird vermutet, dass die Möglichkeiten in bezug auf die Siebqualität bei linearer Schwingbewegung bisher deshalb verkannt wurde, weil man immer wieder bestrebt war, den konstruktiven Aufbau von Anfang an speziellen Fällen anzupassen, aber eine gezielte Anpassbarkeit, z.B. bei der Inbetriebnahme, wegen der notwendigen Mehrkosten für die Herstellung ausschloss.
Die Erfindung schlägt gerade den umgekehrten Weg vor, nämlich einen möglichst universellen Grundaufbau für die Herstellung, der die grösstmögliche Variation beim spezifischen Fall zulässt. Dies erlaubt grössere Serieherstellung mit entsprechenden Vorteilen. Bisher wurde es nicht für möglich gehalten, ein Siebkonzept für ein derart breites Anwendungsgebiet, das sich nun eröffnet hat, im Baukastenprinzip aufzubauen. Gerade bei der Verwirklichung des neuen Verfahrensgedankens mit den neuen baukastenartigen Vorrichtung ist ersichtlich, dass das Sieb, über seine klassische Siebfunktion hinaus eine weitere neue Funktion, nämlich halb Sieb halb Sedimentation bzw. Verdichtungsfunktion, übernehmen kann und damit gesamthaft einen grösseren Fortschritt in der Reinigungstechnik von Getreide erlaubt.
Es werden nun anhand einiger Ausführungsbeispiele Einzelheiten der Erfindung weiter erläutert. Es zeigen:
Die Fig. 1 ein erstes Reinigungsschema.
Die Fig. 2 zeigt die Vorrichtung in grösserem Massstab.
Die Fig. 3 ein zweites Reinigungsschema einer Hartweizenmühle.
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Die Fig. 4 und 5 bauliche Einzelheiten des baukastenartigen Aufbaues der Vorrichtung.
Die Fig. 6 eine Prinzipdarstellung des Baukastens der Siebvorrichtung in Ansicht bzw. Seitenriss.
Die Fig. 7 eine Variante zu Fig. 6 mit Parallellauf und dazwischengeschobenem Boden.
Die Fig. 8 zwei Vorrichtungen kombiniert übereinander gesetzt.
Die Fig. 9 und 10 Kopfteile mit verschiedenen fest eingebauten Schemateilen.
Die Fig. 11,12 und 13 Fussteile mit verschiedenen fest eingebauten Schemateilen.
In Fig. 1 sind schematisch die vier wesentlichen Reinigungsvorrichtungen einer Weichweizenreinigungsanlage dargestellt.
Der Getreidestrom wird in den neuen Siebkonzentrator, genannt Siebvorrichtung 1, über Einlauf 2 gespiesen. Über einen Sandauslass 3 wird der feine Durchfall und über den Auslauf 4 das Getreide weitergeleitet. Ein Teil des Getreidestromes fällt als Abstoss von der oberen Sieblage 5 an. Das übrige Getreide fällt durch die obere Sieblage 5 auf die untere Sieblage 6, von wo es ebenfalls als Abstoss in den Aus-lass 4 übergeben wird.
Die Siebvorrichtung 1 weist ferner ein Schrollensieb 7 auf. Vom Schrollensieb 7 wird der Abstoss einem Auslauf 8 übergeben, wo insbesondere grosse Fremdbestandteile, Schnüre, Erdklumpen, Metallteile, Strohhalme usw., anfallen. Die Siebvorrichtung wird durch Vibratoren 9 in Schwingung versetzt.
Das Getreide wird vom Auslass 4 einem Konzentrator 10 übergeben. Der Konzentrator weist einen Produkteinlauf 11, sowie vier Ausläufe 12,13, .14 und 15 auf.
Der Konzentrator schichtet nach der Schwere. Zusätzlich aber werden die Auftriebskräfte der Luft ausgenützt, um den Trennvorgang zu intensivieren, und insbesondere aber, um zwei wesentliche Fraktionen zu erhalten, nämlich schwer und gross einerseits, und klein und leicht anderseits.
Dieser Schichtvorgang setzt eine Vorschichtzone 16 voraus, an welche sich die Schweretrennzone 17 anschliesst, in welcher die grosse, schwere Fraktion durch einen Spezialboden nach unten durchfallt. Die vom Luftstrom leicht angehobene kleine und leichte Fraktion, welche z.B. leichte Sämereien usw. enthält, wird in der Leichttrennzone 18 nach unten als Durchfall gewonnen. Der Boden der einzelnen Trennzonen ist siebartig, die Luftströmung wird für jede Zone individuell über Klappen eingestellt und über Stutzen 19 im Saugbetrieb aufrechterhalten. Auf diese Weise erhält man betont eine Schweretrennung, welche den Unterschied zwischen Schwere und Auftrieb im Luftstrom ausnützt. Einzelne grössere Fremdbestandteile können über Auslass 15 ausgeschieden werden. Die leichte Fraktion wird direkt in eine Scheuermaschine 30 ggeben. Die Scheuermaschine weist einen Scheuerrotor 31, ein umgebendes Rundteil 32 sowie einen Auslauf 33 für die Getreidekörner auf. Der Scheuerrotor 31 wird von einem Motor 34 auf 900 bis 1500 Umdrehungen pro Minute gebracht, so dass Bruchkörner und andere unerwünschte leichte Teile durch das Rundsieb gerieben werden. Die Getreidekörner werden in einem Vertikalsichter von noch anhaftendem Staub über Saugstutzen 36 befreit, die guten und sauberen Getreidekörner fallen bei Auslauf 37 an.
Da die Vorschichtung mit Luft erfolgt, wird der dabei nicht vermeidbare Durchfall durch das feine Sieb gesammelt und über Auslauf 12 weitergegeben. Die Zonen 17 und 18 sind mit einer Lenkklappe verstellbar.
Aus obigen Ausführungen ergibt sich, dass der Konzentrator keine speziellen Fraktionen, sondern nur eine Konzentrierung eines speziellen Gemisches bildet.
Da nun aber eine besondere Fraktion, nämlich der Sand, schon in der ersten Stufe ausgeschieden wurde, erlaubt nun das neue Verfahren, beim Konzentrator eine leichte sandlose Fraktion zu bilden. Sand kann beim Steinausleser schwierig ausgelesen werden und würde die Scheuermaschine belasten. Der Steinausleser 20 kann z.B. gemäss CH-PS 491 685 ausgebildet werden. Die Produktzuführung wird hier gemäss Pfeil 21 entgegen der nach links unten gerichteten Hauptförderrichtung eingespiesen. Die ganze Einheit wird mit dem Trenntisch 22 über einen Vibrator 23 in Schwingung versetzt und ist über Federelemente 24 abgestützt. Die Steine sinken aufgrund ihrer grösseren Schwere schnell nach unten auf den Trenntisch 22, der dieselben nun mit den Schüttelbewegungen nach oben zu dem Steinauslauf 25 fördert. Die grosse Masse der guten Getreidekömer wird durch die, über die Öffnung 26, abgesaugte Luft leicht angehoben und sie schwimmt einer Flüssigkeit ähnlich nach links unten zu dem Getreideauslauf 27.
Die Fig. 2 zeigt, in vergrössertem Massstab, die Siebvorrichtung. In idealisierter Darstellungsweise sind nur drei Fraktionen eingezeichnet worden.
Längliche Teile = Getreidekömer Dreieckige Teile = Steine Kleine Punkte = Sand
In Fig. 2 ist das in Fig. 1 dargestellte Schrollensieb weggelassen. Die zu Fig. 1 gleichen Teile weisen die gleichen Bezugsnummern auf.
Zu vermerken ist, dass die obere Sieblage eine wirksame Lochung aufweist, die grösser ist als die Getreidekörner, die untere Sieblage eine Lochung, die kleiner ist als die Getreidekömer. Selbstverständlich ist es auch hier von Vorteil, sich auf die Erfahrung mit der bisherigen Siebtechnik abzustützen, was die Eignung der speziellen Lochung, Trichterlo-chung - Langlochung usw. anbelangt.
Aus der Fig. 2 ist deutlich erkennbar, dass der Getreidestrom auf der oberen Sieblage vom Einlass zum Auslass hin abnimmt, indem die unten sich verdichtende Schicht mit den kleinen und schweren Teilen auf die untere Sieblage durchfallt. Auf der unteren Sieblage nimmt die Schichtdicke vom Einlauf zum Auslauf hin zu. In beiden Fällen helfen optimale Bedingungen zum guten Erfolg der Erfindung. Die Schichtung (oben) ist am besten bei verhältnismässig grosser Schichthöhe, die Siebung (unten) ist optimal bei verhältnismässig dünner Schicht. Es hat sich gezeigt, dass der Sand überwiegend in der ersten Hälfte des Siebes durchfällt. Wie angedeutet, kann die Vorrichtung auch über Stutzen 39 aspiriert werden, um Staubluft wegzusaugen. Die Aspiration darf jedoch nicht so stark eingestellt werden, dass die Getreidekömer vom Sieb abgehoben werden. Der Siebvorgang darf mit der Aspiration auf jeden Fall nicht verschlechtert werden. In Fig. 2 ist femer bei dem Auslauf 4 noch eine Klappe 38 dargestellt, so dass der Getreidestrom der oberen und der unteren Sieblage zusammengeführt oder getrennt der nächsten Reinigungsstufe zugeführt werden kann.
Wie aus der idealisierten Darstellung in Fig. 2 entnehmbar ist, kann der Vorgang auf der unteren Sieblage als klassischer Siebvorgang bezeichnet werden, allerdings mit der Besonderheit, dass das Siebgut auf der ganzen Sieblänge zugeführt wird. Das Letztere erscheint nur anfanglich unlogisch. Denn der besondere Vorgang auf der oberen Sieblage macht, dass auf dem letzten Teil des unteren Siebes fast kein Sand mehr, sondern fast nur noch Kömer und kleinere Steinchen anfallen.
Der Vorgang auf der oberen Sieblage ist in der besonderen Art und Anwendung neu. Es konnte noch nicht geklärt werden, mit welchem technischen Vorgang dies am ehesten verglichen werden könnte, da ganz einfach die widersprüchlichen Faktoren, wie Verdichtungsfunktion (wie
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Beton vibrieren) Schweretrennung (wie Steinausleser) Siebfunktion, Mischfunktion (durch Vibration) usw., mitspielen. Es wird deshalb vorgeschlagen, den Vorgang auf der oberen Sieblage als Sedimentation zu bezeichnen. Allerdings lässt man die untere sedimentierte Schicht während und nach ihrer Bildung durch den siebartigen Boden nach unten durchfallen. Die Schicht im Anfangsbereich des oberen Siebes sollte zumindest mehrere cm, z. B. 5 bis 10 cm, gegebenenfalls bis 20 cm oder darüber betragen. Die Lochung des oberen Siebbodens muss nicht auf der ganzen Länge gleich sein.
In Fig. 3 ist schematisch die Reinigung einer Hartweizenmühle gezeichnet. Die mit den Fig. 1 und 2 übereinstimmenden Teile sind mit dem gleichen Bezugszeichen versehen.
Im Unterschied zur Weichweizenreinigungsanlage wird hier die leichte Fraktion von dem Konzentrator zusätzlich in einen Leichtkornausleser 40 gegeben. Der Leichtkornausleser 40 weist eine Einlaufrinne 41 auf, welche in einem Abstand zu dem eigentlichen Sortiertisch 42 angeordnet ist. Das Aufschütten auf den Sortiertisch bezweckt ein Lockern der ganzen Fraktion. Mit einer verhältnismässig starken Aspiration über Absaugstutzen 43 wird das Korngut in einen schwimmfähigen Zustand gebracht. Die leichtesten Teile werden durch den Auftrieb in der etwa 1 bis 2 cm hohen Produktschicht an die Oberfläche getrieben und fliessen, durch Schräglage des Sortiertisches 42 bedingt, nach unten, in der Figur nach links unten, zu dem Auslauf 44. Die verhältnismässig schweren Teile, die sich in der Nähe des luftdurchlässigen Sortiertisches 42 befinden, werden durch die schräg nach aufwärts gerichtete Vibration den oberen Ausläufen 45 und 46 zugefördert. Die ganz leichte Fraktion, Sämereien, Schalenteile und Bruchkörner usw., wird meistens über den Auslauf 44 gesammelt und meistens für die Tierfütterung verwendet. Die beiden schweren Fraktionen, die die kleineren, aber guten Getreidekörner enthalten, werden wie bei Fig. 1 über eine Scheuermaschine und einen Vertikalsich-ter gegeben. Die über den Steinausleser gewonnene gute Fraktion wird der Mühle zur Herstellung von Mehl, Griess usw. übergeben.
In Fig. 4 und 5 sind einige bauliche Einzelheiten des baukastenartigen Aufbaues der Vorrichtung dargestellt. Die Einheit besteht insbesondere aus einem trogförmig geschlossenen Siebkasten 50, einem Kopfteil 51 sowie einem Fussteil 52.
Wie strichpunktiert dargestellt, kann das Kopfteil 51 nach Lösen von Schnellverschlüssen 53 über ein hakenartiges Hilfsscharnier 54 nach unten geklappt werden. Soll nur eine Kontrolle durchgeführt werden, so genügt das einfache Nach-unten-Klappen, sollen aber Änderungen der Siebe 55, 56 usw. vorgenommen werden, so kann das Kopfteil 51 ganz weggehoben werden. Da die ganze Siebvorrichtung schwingt, müssen die Übergänge, z.B. Einläufe 57 und Ausläufe 58 über flexible Manschetten 59 mit einem Rahmen 60 als festen Bauteil verbunden werden. Nach Abklappen des Kopfteiles 51 können die Siebe 55, 56 bzw. der nicht dargestellte Siebrahmen oder Zwischenboden schubladenartig ausgezogen bzw. eingeschoben werden, wie mit Pfeil 61 angedeutet wird.
Der Vibrator 9 ist etwa mittig am Siebkasten 50 angeordnet und ist über einen Flansch 62 um einen Winkel etwa 45° drehbar, um die Vibrationsstossrichtung einzustellen. Zwei entsprechend seitlich angeordnete Unwuchtvibratoren 9 ergeben bekanntlich eine lineare Schwingung. Der Siebkasten 50 ist über dämpfende Federelemente 63 am Rahmen 60 abgestützt. Durch klemmenartige Befestigung 64, links im Bild strichliert dargestellt, kann der Siebkasten bzw. das ganze Sieb auf einer Seite gehoben oder gesenkt werden, um die Neigung der Einheit einzustellen.
In der Fig. 4 mündet der Auslauf 65 direkt in einen Aspirationskanal 70. Die Linearschwingung ergibt zusammen mit der Vergleichmässigung durch die Siebflächen eine ideale Speisung in den Aspirationskanal 70, der die leichten Schalenteile mitnimmt. Der Aspirationskanal weist eine verstellbare Wand 71, einen Kornauslass 72 sowie einen Staubluftaustritt 73 auf.
Die Fig. 6 und 8 zeigen schematisch den Aufbau verschiedener Varianten mit dem Baukasten. In Fig. 6 weist der geschlossene Siebkasten 80 eine dreifache Sieblage auf, ein Schrollensieb 81, eine obere Sieblage 82 und eine untere Sieblage 83. Entsprechend ist das Kopfteil 84 mit nur einem einfachen Flussschemateil 85 ausgebildet, das den gesamten Kornstrom auf das oberste Schrollensieb leitet. Das Fussteil 86 weist vier Ausgänge 87, 88, 89 und 90 auf. Die Unwuchtvibratoren sind hier wie bei den vorangegangenen Beispielen seitlich angeordnet. Der Siebkasten ist auf Federelemente 91, auf eine symbolisch angedeutete Grundkonstruktion 92 abgestützt.
In Fig. 7 weist der Siebkasten 100 zwei Parallelläufe auf. Der Siebkasten 100 weist ein oberes Sieb 101, einen Zwischenboden 102 sowie ein unteres Sieb 103 auf. Entsprechend sind die Schemateile 104 im Kopfteil 105. Der Boden 106 des Siebkastens 100 sammelt den Durchfall der unteren Sieblage 103. Das Fussteil 107 weist ebenso die notwendigen Schemateile 108 auf, um die einzelnen Fraktionen über die entsprechenden Ausläufe nach Erfordernis weiterleiten zu können. Die Fig. 7 zeigt abweichend zu den bisherigen Ausführungen einen Schwingantrieb, der eine kreisende Bewegung ergibt, wie er bei Plansichtern üblich ist. Für besondere Trennaufgaben ist eine Querbewegung des Siebgutes erwünscht. Selbstverständlich ist der Baukasten auch in dieser Richtung ohne Einschränkung ausbaufähig. Schematisch sind zwei Unwuchtvibratoren 109 und 110 oben und unten am Siebkasten angeordnet. Durch den Schleppeffekt gleichen sich die Unwuchten, die auch hier etwa mittig angeordnet sind, an, und ergeben eine relativ schöne kreisende Bewegung.
Die Fig. 8 zeigt ein Beispiel einer Kombination von zwei Siebeinheiten. Beim Sieb 120 wird lediglich der Siebabstoss der unteren Sieblage 121 auf das untere Sieb 122 gegeben. Der Abstoss der oberen Sieblage 123 wird dagegen nicht auf das untere Sieb gegeben. Mit der Fig. 8 soll lediglich eine Andeutung gemacht werden für die Mannigfaltigkeit der Kombinationsmöglichkeiten, die alle von der gleichen Grundeinheit mit minimalen zusätzlichen Mitteln aufgebaut werden können. Durch Wechseln der Schemateile ist es möglich, beliebig den Abstoss der ersten Sieblage oder den Abstoss der zweiten Sieblage oder den Durchfall der zweiten Sieblage auf den nächsten Siebapparat zuzuführen.
Selbstverständlich können auch zwei Siebkästen nebeneinander sozusagen als Tandemausführung aufgebaut werden. Hier könnte es interessant sein, eine kreisende Unwucht mit aufrechter Achse etwa wie in Fig. 7 zu wählen, welche vorteilhaft in der Mitte zwischen den beiden Siebkästen angebracht wird.
Die Fig. 9 bis 13 zeigen eine Anzahl Kopf- bzw. Fussteile mit verschiedenen fest eingebauten Schemateilen. Als Schemateile können hier entweder die einzelnen Produktlenkbleche oder alle zusammen verstanden werden. Aus den Figuren ergibt sich auch, dass die Kopf- resp. Fussteile eigentliche Schemakästen bilden. Die Figuren sind so dargestellt, dass die Schemateile eine feste Einheit mit dem Kopfteil resp. Fussteil bilden. Zur Änderung der Produktführung ist es hier notwendig, ein anderes Kopf- resp. Fussteil zu verwenden. Der Baukasten kann ohne weiteres dahingehend weiter ausgebaut werden, dass die einzelnen Schemateile an sich durch Umstecken, resp. durch Einklemmen bzw. Ein5
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schrauben am richtigen Ort veränderbar sind. Mit der Fig. 13 soll ein wichtiger Aspekt der Erfindung hervorgehoben werden, durch die besondere Ausbildung des Fussteiles 130. Das Fussteil weist drei Einlässe 131, 132, 133 z.B. entsprechend Fig. 2, auf. Das Besondere liegt nun hier darin, dass durch Anbringen eines Spezialauslassteiles ein Auslass 134 seitlich angeordnet ist. Dagegen ist der Auslass 135 in Sieblängsrichtung und der Auslass 136 nach unten gerichtet.
Das Auslassteil 130 entspricht dabei der Fig. 4, bei der das Korngut direkt in einen vertikalen Sichtkanal geleitet wird. Damit kann angedeutet werden, dass dem Sieb, das bisher eher ein Stiefkind in der angewandten Verfahrenstechnik 5 war, nun der Weg geöffnet würde für eine ungeahnte Zahl verschiedener Kombinationen sowohl verfahrenstechnischer wie baulicher Art.
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7 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. Vorrichtung zur trockenen Reinigung von Getreide und zur Entfernung wenigstens eines Teiles von Beimengungen, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen baukastenartigen Gehäuseaufbau mit einem trogförmig geschlossenen Siebkasten (50, 80,100) als Grundeinheit aufweist.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundeinheit einlaufseitig ein Kopfteil (51, 84,105) als Baukastenteil aufweist.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundeinheit auslaufseitig ein Fussteil (52, 86,107,130) aufweist.
4. Vorrichtung nach Patentanspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Kopfteil (51, 84,105) bzw. Fussteil (52, 86,107,130) Flussschemateile (85,104, 108) angeordnet und als getrennte Bauteile ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Flussschemateile (85, 104,108) in das Kopfteil (51, 84,105) resp. Fussteil (52, 86,107,130) eingebaut und zusammen mit dem Kopfteil (51, 84,105) resp. Fussteil (52, 86,107,130) als Einheit wegnehmbar und auswechselbar sind.
6. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Schwingungserzeuger (9,109,110) aufweist, der derart am Siebkasten (50, 80,100) angeordnet ist, dass die Schwingkräfte etwa mittig am Siebkasten (50, 80,100) eingeleitet werden.
7. Vorrichtung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Schwingungserzeuger (9, 109,110) seitlich etwa mittig am Siebkasten (50, 80,100) angeordnet sind, welche Schwingungserzeuger (9,109,110) eine Linear-Schwingung in Sieblängsrichtung erzeugen.
8. Vorrichtung nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungserzeuger (9,109,110) bezüglich einer horizontalen Achse drehbar sind, zur Neigungseinstellung der Vibrationsstossrichtung, vorzugsweise in einem Winkelbereich von parallel und 45° geneigt zu einer Siebparallelen.
9. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder zwei Schwingungserzeuger (9,109, 110) mit geneigter Achse im Bereich der oberen und unteren Mitte des Siebkastens (50, 80,100) angeordnet sind zur Erzeugung einer horizontalen Kreisschwingung (Fig. 7).
10. Vorrichtung nach Patentanspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfteil (51, 84,105) durch Klemmen (53) lösbar ist und die Siebrahmen (5, 6,7, 81, 82, 83,101,103, 121,123) bei gelöstem Kopfteil (51, 84,105) schubladenartig in Längsrichtung ausziehbar sind.
11. Vorrichtung nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopftefl (51, 84,105) über eine Schnellklemmung (53) am Siebkasten (50, 80,100) befestigt ist und über ein Hilfsscharnier (54) nach unten auf- bzw. abklappbar ist.
12. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Trennboden in den Siebkasten (50, 80,100) einschiebbar ist.
13. Vorrichtung nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Flussschemateile (85,104,108) als gesonderte Bauteile ausgebildet und als Einheit in das Kopfteil (51, 84,105) bzw. Fussteil (52, 86,107,130) ein- und ausbau-bzw. auswechselbar sind.
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