CH364342A - Zum Verkleiden von Wänden und Decken dienende Kassette - Google Patents
Zum Verkleiden von Wänden und Decken dienende KassetteInfo
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/62—Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
- E04B1/74—Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls
- E04B1/82—Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls specifically with respect to sound only
- E04B1/84—Sound-absorbing elements
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Description
Zum Verkleiden von Wänden und Decken dienende Kassette Für schalldämpfende Verkleidungen an Wänden und Decken werden statt Holzfaserplatten oder der gleichen oft längliche, rechteckige Aluminiumkasset ten auf Grund der stark herabgesetzten oder eventuell ganz beseitigten Brandgefahr der Aluminiumverklei dung vorgezogen. Indessen war die Montierung sol cher Aluminiumkassetten bisher recht umständlich, und die Montierungsarbeit hat demnach in bedeu tendem Masse die Kosten für die fertige Bekleidung erhöht.
Zweck der Erfindung ist, solche Montierungs- schwierigkeiten zu vermeiden oder mit anderen Wor ten, eine Verkleidung zu schaffen, bei der die Mon tierung der einzelnen Kassetten überaus leicht und schnell vorgenommen werden kann und ein Abbau gegebenenfalls, z. B. um Zugang zu einer schall schluckenden Materialschicht über oder hinter den Kassetten zu schaffen, ohne grosse Mühe durch geführt werden kann.
Die Erfindung betrifft eine zum Verkleiden von Wänden und Decken dienende Kassette mit einem rechteckigen, dünnwandigen und trogförmigen Kas- settenkörper, der an zwei einander gegenüberliegen den Kanten Befestigungszungen aufweist, von denen die an der einen Kante vorgesehenen Zungen zur Befestigung an der Wand oder der Decke mittels Verankerungsmitteln bestimmt sind, wobei die Zun gen an der anderen Kante so bemessen sind,
dass sie zwischen den schon befestigten Zungen einer be- nachbarten Kassette eingeschoben werden können. Gemäss der Erfindung ist die Verkleidungskassette dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Zungen an der einen Kante gleich der Anzahl der Zungen an der gegenüberliegenden Kante ist und jede Zunge der einen Kante gegenüber einem Zwischenraum der Zungen der anderen Kante liegt.
Beim Vedegen einer zu montierenden Kassette können die an der einen Kante vorgesehenen Zungen zwischen die Zungen einer bereits montierten Kas sette eingeführt werden, worauf die Zungen an der anderen Kante der zu montierenden Kassette mittels Stiften, Heftklammern oder ähnlichen Mitteln an der Decken oder Wandfläche bzw. an dem Leisten system derselben befestigt werden.
Vorzugsweise können die Zungen der Kassetten an der Zungen wurzel gleich breit sein wie der Abstand zwischen den Zungen an deren Wurzel und alle Zungen die gleiche Möglichkeit zum. Befestigen bieten, so dass es beim Verlegen einer Kassette gleichgültig ist, ob die Zungen der einen oder der anderen Kante mit der bereits montierten Kassette in. Eingriff gebracht wer den.
In der beigefügten Zeichnung ist ein Ausfüh- rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschau licht. Es<I>zeigen:</I> Fig. 1 ein axonometrisches Bild eines Teils einer Deckenverkleidung beim Montieren der Kassetten:, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch eine an der Decke befestigte Holzleiste und die von dieser getragenen Enden zweier Kassetten und Fig. 3 einen Teil einer Deckenverkleidung von unten gesehen.
Gemäss Fig. 1 sind an einer nicht gezeigten Dek- kenfläche eine Anzahl parallele, äquidistante Trag leisten 1 aus Holz und an diesen Tragleisten dünn- wandige rechteckige Aluminiumkassetten 2 befestigt, die in der gezeigten Ausführungsform jede für sich eine Länge haben,
die dem doppelten Abstand zwi schen benachbarten Leisten 1 von Mitte Leiste zu Mitte Leiste entspricht. Die von den Schmalseiten der Kassetten gebildeten Stossfugen einer Kassetten- reihe sind zu den Stossfugen der benachbarten Kasset tenreihe um die halbe Kassettenlänge versetzt an- geordnet.
Die Länge und Breite der einzelnen Kas setten kann beispielsweise etwa 60 cm bzw. 10 cm sein und es kann ihnen durch ein einfaches Press- verfahren die in der Zeichnung gezeigte Trogform mit -einem ebenen Boden und vier auf diesem stehen den Seitenwänden erteilt werden, die durch schräg verlaufende Abschnitte mit dem Boden zusammen hängen (siehe Fig. 2).
An dem einen Ende 2a eines jeden Kassetten körpers sind an der Kante drei Befestigungszungen 3 vorgesehen, die an der Barüberliegenden Tragleiste 1 festgenagelt sind. An dem entgegengesetzten Ende 2b sind die Kassettenkörper an ihrer Kante mit drei vorragenden Befestigungszungen 4 ausgerüstet, die beim Montieren (vergleiche die Kassette 2' in Fig. 2 oder 3) zwischen die Zungen 3 an der bereits mon tierten Kassette 2" eingeführt sind bzw.
werden und dadurch auf der Kante 2a der Seitenwand dieser Kas sette zwischen die Zungen 3 greifen. Wenn die Kas- sette 2' in die in Fig. 2 gezeigte Stellung gebracht ist, wird das andere, in der Zeichnung nicht gezeigte Ende dieser Kassette mittels Stiften 5 an der über liegenden Leiste 1 befestigt.
Die Kassetten können in wohlbekannter Weise passende Durchlochungen im Boden haben und wäh rend des Montierens kann in oder über den Kassetten ein den Verhältnissen nach geeignetes schallschluk- kendes Material angebracht werden.
Wie es aus Fig. 1 hervorgeht (vergleiche Kassette 2', die im nicht montierten Zustand gezeichnet ist), sind die Kassetten in Längsrichtung nach oben leicht gewölbt. Hierdurch wird erreicht, dass die Kassetten beim Montieren unter leichte Spannung gebracht werden können, indem die Mittelteile der Kassetten gezwungen werden, gegen die überliegenden Trag leisten 1 anzuliegen.. Ein wesentlicher Vorteil ist hier bei, dass - insbesondere bei verhältnismässig langen Kassetten - eine nicht unbedeutende Materialerspar nis erzielt wird.
Die Wölbung der Kassetten braucht nur ganz klein zu sein, so dass die Deformation, der die Kassetten während des Montierens, wobei die Wölbung verschwindet, unterworfen werden, auch klein wird. Wie aus Fig. 3 deutlich hervorgeht, ist die Anzahl der Zungen 3 an der einen Kante 2a des Kassetten körpers gleich der Anzahl der Zungen 4 an der die ser gegenüberliegenden Kante 2b des Kassettenkör- pers. Die Zungen 3 bzw. 4 jeder Kante liegen dabei den Zwischenräumen 3a bzw. 4a der Zungen 3 bzw.4 gegenüber.
Wenn die Zungen der Kassetten. an den Zungenwurzeln gleich breit sind wie der Abstand zwischen den Zungen an deren Wurzel und alle Zun gen die gleiche Möglichkeit zum Befestigen bieten, ist es beim Verlegen einer Kassette gleichgültig, wie die Kassette gedreht wird, also ob deren Zungen 3 oder 4 mit dem Ende einer bereits montierten Kas sette in Eingriff gebracht werden.
Fig. 3 zeigt ferner, dass die Kassetten in Reihen angeordnet werden können, die sich quer zur Längs richtung der Kassetten erstrecken.
An den Kanten der Decken oder Wandfläche, an der die Verkleidung angebracht ist, können eventuell Zierleisten zum Unterstützen der Enden der Kasset ten oder zum Verdecken der Befestigungszonen an geordnet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zum Verkleiden von Wänden und Decken die nende Kassette mit einem rechteckigen, dünnwandi gen und trogförmigen Kassettenkörper, der an zwei einander gegenüberliegenden Kanten Befestigungszun gen aufweist, von denen die an der einen Kante vorgese henen Zungen zur Befestigung an der Wand oder der Decke mittels Verankerun,gsmitteln bestimmt sind, wo bei die Zungen an der anderen Kante so bemessen sind, dass sie zwischen den schon befestigten Zungen einer benachbarten Kassette eingeschoben werden kön nen, dadurch gekennzeichnet,dass die Anzahl der Zungen an der einen Kante gleich der Anzahl der Zungen an der gegenüberliegenden Kante ist und jede Zunge der einen Kante gegenüber .einem Zwischen raum der Zungen der anderen Kante liegt. UNTERANSPRUCH Verkleidungskassette nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kassettenkörper in Längsrichtung nach oben gewölbt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK270256A DK87084C (da) | 1956-08-01 | 1956-08-01 | Anordning ved væg- eller loftsbeklædninger. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH364342A true CH364342A (de) | 1962-09-15 |
Family
ID=8114813
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH4701457A CH364342A (de) | 1956-08-01 | 1957-06-07 | Zum Verkleiden von Wänden und Decken dienende Kassette |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH364342A (de) |
| DK (1) | DK87084C (de) |
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1956
- 1956-08-01 DK DK270256A patent/DK87084C/da active
-
1957
- 1957-06-07 CH CH4701457A patent/CH364342A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK87084C (da) | 1959-03-31 |
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