Mess- bzw. Kontrollvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Mess- bzw. Kontrollvorrichtung mit mehreren Mess- bzw. Kon trollstellen, denen ein Werkstück mittels eines schalt baren Trägers nacheinander zuführbar ist.
Vorrichtungen dieser Art finden zur Messung bzw. Kontrolle von Werkstücken Verwendung, bei welchen verschiedene Masse oder Qualitätsbedin gungen zu messen bzw. zu kontrollieren sind, und wobei es nicht möglich oder nicht zweckmässig ist, sämtliche dieser Prüfungen in einem einzigen Arbeits gang durchzuführen. Die Berücksichtigung der an den einzelnen Mess- bzw. Kontrollstellen erzielten Ergeb nisse erfolgt bei solchen Vorrichtungen im wesent lichen auf zwei verschiedene Arten. Die eine der selben, und zwar die einfachere, besteht darin, dass das Werkstück vor Erreichen der nächsten Mess- bzw. Kontrollstelle aus dem weiteren Mess- bzw.
Kontroll gang ausgeschieden wird, wenn an der vorherge henden Mess- bzw. Kontrollstelle eine Toleranzüber- schreitung festgestellt wurde. Das Ende des Kontroll- zyklus erreichen also nur solche Werkstücke, welche an sämtlichen Mess- bzw. Kontrollstellen als Gut befunden wurden.
Im Gegensatz hierzu werden bei der zweiten Art alle Werkstücke sämtlichen Mess- bzw. Kontrollstellen zugeführt, und eine Ausscheidung nach verschiedenen Güteklassen, beispielsweise nach Gut und Ausschuss , erfolgt erst bei dem sich an das Ende des Kontrollzyklus anschliessenden Werk stückabgang. Diese Sortierungs- bzw. Prüfweise be sitzt den Vorzug, dass bei jedem Werkstück sämtliche in Frage kommenden Qualitätsbedingungen geprüft werden, so dass ein vollständiger Aufschluss über den Qualitätsbefund der Gesamtheit der Werkstücke er zielbar ist.
Die Sortierung der Werkstücke beim Ver lassen des schaltbaren Trägers wird hierbei auf Grund der an den einzelnen Mess- bzw. Kontrollstellen er mittelten und danach gespeicherten Ergebnisse vor genommen. Die Speicherung der Messwerte erfolgt indessen bei den an sich bekannten Vorrichtungen in verwickelter und einen grossen Aufwand erfordernder Weise. Ferner sind sowohl zum Aufbau als auch zur Prüfung und Wartung dieser Vorrichtungen besonders ausgebildete Arbeitskräfte erforderlich, so dass die Herstellung der Vorrichtungen teuer und ihr Einsatz erschwert wird. Ausserdem ergeben sich durch ihren verwickelten Aufbau Nachteile bezüglich der Funk tionssicherheit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine der vorgenannten zweiten Art zugehörende Mess- bzw. Kontrollvorrichtung zu schaffen, bei welcher eine Speicherung der an den einzelnen Mess- bzw. Kon trollstellen sich ergebenden Resultate und ebenso das Entnehmen der gespeicherten Werte in urverwickelter, sicherer, aufwandsparender und übersichtlicher Weise erzielbar ist, so dass für eine solche Vorrichtung so wohl ein kostensparender Aufbau und eine geringe Anfälligkeit gegen Störungen als auch eine Wartung durch unausgebildete Arbeitskräfte gewährleistet ist.
Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe da durch gelöst, dass bei einer Mess- bzw. Kontrollvor- richtung der eingangs genannten Art jeder Mess- bzw. Kontrollstelle ein von dem ihr zugehörenden Mess- bzw. Kontrollgerät beeinflussbarer Informationsgeber zugeordnet ist, und dass in Abhängigkeit von der Schaltbewegung des Werkstückträgers ein Informa tionsspeicher bewegbar ist,
welchem mittels der Infor mationsgeber die Qualität des Werkstücks betreffende Informationen zuführbar sind und welchem diese Informationen am Ende des Mess- bzw. Kontrollzyklus eines Werkstücks mittels eines Informationsabnehmers entnehmbar sind, und dass über einen vom Informa tionsabnehmer gesteuerten Informationswandler der Werkstückabgang der Vorrichtung steuerbar ist.
Der Erfindung kommt der überragende Vorzug zu, dass ein direkter, leicht erkennbarer Zusammen hang zwischen dem zu messenden bzw. zu kontrollie- renden Werkstück und der Speicherung der bei seiner Messung bzw. Kontrolle nacheinander erzielten Re sultate besteht. Der Informationsspeicher wird z. B. in genau gleicher Weise wie das Werkstück fortbewegt und sammelt hierbei sukzessive die sich an den ein zelnen Mess- bzw. Kontrollstellen ergebenden, die Qualität des Werkstücks betreffenden Informationen.
Hierdurch besteht in jedem Augenblick des Mess- zyklus eine umkehrbar eindeutige Zuordnung zwi schen dem Werkstück und seiner dem Informations speicher angehörenden Speicherstelle, welche die seine Qualität betreffenden Informationen trägt bzw. auf nimmt. Damit kann das Entstehen des Informations bildes in Abhängigkeit vom Voranschreiten des Werkstücks durch den Messzyklus direkt wahrge nommen werden, so dass eine nicht zu überbietende Übersichtlichkeit der Speicherung und damit auch eine Unverwickeltheit des Aufbaus der Vorrichtung und eine sichere Arbeitsweise derselben erreicht ist.
Eine Bauteile sparende und sich in ihrem Aufbau durch hohe Einfachheit auszeichnende Ausbildung einer Vorrichtung gemäss der Erfindung lässt sich dadurch erzielen, dass der Informationsspeicher am schaltbaren Werkstückträger angeordnet und zu sammen mit diesem bewegbar ist. Für die Bewegung des Informationsspeichers bedarf es also keines be sonderen Antriebs; vielmehr sind der Werkstückträger und der Informationsspeicher als Einheit bewegbar, und die Zuordnung zwischen Werkstück und Infor mationsspeicher ist unveränderbar vorgenommen.
In anderer Weise, die eine grösstmögliche Frei zügigkeit in der Ausbildung des Werkstückträgers und in der Anordnung der den einzelnen Mess- bzw. Kontrollstellen zugeordneten Messgeräte gewährleistet sowie besondere Vorteile im Hinblick auf eine ratio nelle Herstellung und den Einsatz von gemäss der Erfindung ausgebildeten Vorrichtungen herbeiführt, kann der Gegenstand der Erfindung eine solche Aus- P Cr staltung erfahren, dass der Informationsspeicher an einem eigenen Träger angeordnet ist, der synchron mit der Werkstückträgerbewegung bewegbar ist, bei spielsweise mittels einer mechanischen Getriebekupp lung,
einer elektrischen Welle oder eines elektro- magnetisch-mechanischen Schrittschaltwerks, und dass an einem Teil des ortsfesten Lagergestells des Infor- mationsspeicherträgers die den Mess- bzw. Kontroll stellen zugeordneten Informationsgeber und der Infor mationsabnehmer gleichsinnig wie die Mess- bzw. Kontrollstellen angeordnet sind, und dass jeder Infor mationsgeber mit dem der betreffenden Mess- bzw. Kontrollstelle zugeordneten Messgerät wirkverbunden ist, vorzugsweise auf elektrischem Wege.
Diese Ausgestaltung der Erfindung erbringt den Vorteil, dass die Vorrichtung in zwei abgeschlossenen Baueinheiten, nämlich die eigentliche Mess- bzw. Kontrolleinheit und die Speichereinheit, aufbaubar ist. Hierdurch wird ermöglicht, die beiden Einheiten ge trennt und vorzugsweise in grösseren Serien zu fertigen und später in beliebiger Weise zu paaren. Ferner lässt sich hierdurch eine grösstmögliche Nutzung im Einsatz erreichen, da je nach Lage des Anwendungsfalles mehrere Mess- bzw. Kontrolleinheiten nacheinander mit einer vorhandenen einzigen Speichereinheit ver wendet werden können.
Die Durchführung der Speicherung kann auf ver schiedene Weisen erfolgen. Eine besonders vorteil hafte Anordnung ergibt sich dadurch, dass die den einzelnen Mess- bzw. Kontrollstellen zugeordneten Mess- bzw. Kontrollgeräte elektrische Signale, bei spielsweise durch das Betätigen von Schaltern, ab geben, wodurch als Informationsgeber ausgebildete Elektromagnete beeinflussbar sind, und dass der Infor mationsspeicher aus in Abhängigkeit von der Tätig keit der Elektromagnete mechanisch veränderbaren bzw. bewegbaren Teilen besteht.
Als Vorzug dieser Anordnung ist hervorzuheben, dass die Speicherung im wesentlichen auf mechanische Weise erzielt ist, wodurch ein einfacher Aufbau der Vorrichtung und eine leicht überblickbare und sichere Arbeitsweise derselben gesichert ist.
Unverwickeltheit, Betriebssicherheit und geringe Wartung lassen sich hierbei vor allem dadurch er zielen, dass der Informationsspeicher aus beweglichen Teilen, wie Schiebern oder Hebeln, aufgebaut ist, die mittels der Elektromagnete von ihrer Ursprungslage in eine andere Lage bewegbar und in dieser sicherbar sind.
Zur Erzielung einer fortgesetzten Wiederver wendung ein und desselben Speichers sowie zur Herbeiführung einer vollselbsttätigen Arbeitsweise der Vorrichtung können weiterhin die beweglichen Spei cherteile vor Beginn eines neuen Mess- bzw. Kontroll- zyklus selbsttätig in ihre Ursprungslage zurückführbar sein.
Eine hinsichtlich Funktionssicherheit und Aufbau besonders günstige Vorrichtung ergibt sich dadurch, dass die beweglichen Speicherteile unter Federwirkung in ihrer Ursprungslage gehalten sind, während sie in ihrer durch die Elektromagnete herbeigeführten an deren Lage mittels einer lösbaren Sperrvorrichtung gesichert sind, bzw. dass diese Lage eine zweite stabile Lage ist, und dass beim Bewegen des Speicherträgers und durch Zusammenarbeit mit einer ortsfesten Vor richtung, beispielsweise einem Anschlag, ein Lösen der Sperrvorrichtung bzw. ein Kippen in die Ur sprungslage erfolgt.
In anderer, vorteilhafter Ausbildung der Erfin dung kann der Speicher ein Band sein, in welches mittels der Elektromagnete Löcher stossbar sind. Diese Ausbildung führt zu dem besonderen Vorteil, dass die erzielten Mess- bzw. Kontrollresultate auf kosten sparende Weise festhaltbar sind und beliebig lange und auf kleinem Raum aufbewahrt bleiben können, so dass sie jederzeit für Nachprüfungs- bzw. stati stische Zwecke zur Verfügung stehen.
Weiterhin kann eine unverwickelte und übersicht liche Entnahme der Informationen aus dem Speicher dadurch herbeigeführt werden, dass der Informations abnehmer als eine mechanische Fühlervorrichtung ausgebildet ist.
Im Hinblick auf eine freizügige Anordnung der von der Fühlervorrichtung beeinflussten bzw. gesteuer ten Vorrichtungen kann mit Vorteil die Fühlervor- richtung ein bzw. mehrere bewegliche Teile einer elektrischen Schalteranordnung umfassen, die ihrer seits über einen Informationswandler, beispielsweise einen Elektromagnet, den Werkstückabgang steuert.
Eine unmittelbare und zu einem geringen Auf wand von Bauteilen führende Beeinflussung des Werk stückabgangs durch die Fühlervorrichtung kann da durch erreicht werden, dass die Fühlervorrichtung, beispielsweise eine schwenkbare Fahne, unmittelbar mit einer mechanischen Weiche des Werkstückab- gangs verbunden ist.
Zur Gewährleistung einer der Weichenstellung entsprechenden richtigen Sortierung der Werkstücke kann hierbei die Ausbildung und Zusammenarbeit der Speicherteile und der mechanischen Fühlervorrichtung so vorgenommen sein, dass die mechanische Weiche während einer vorbestimmten Mindestzeit in Wirk stellung bleibt.
Hohe Funktionssicherheit auch bei gleichzeitiger Entnahme mehrerer Informationen sowie ein Ver meiden mechanischer Abnutzungen lassen sich weiter hin dadurch erreichen, dass als Informationsabnehmer eine Lichtquelle und photoelektrische Lichtempfänger angeordnet sind.
In anderer Ausbildung des Erfindungsgegenstandes kann der Informationsspeicher ein endloses Magnet band sein, während als Informationsgeber bzw. als Informationsabnehmer elektromagnetisch erregbare Sendeköpfe bzw. ein Empfängerkopf angeordnet sind, wobei ferner zwischen dem Empfängerkopf und dem ersten Sendekopf ein Löschkopf angeordnet ist, mit tels welchem das Band löschbar ist.
Weiterhin können in Weiterbildung des Erfin dungsgegenstandes jeder Mess- bzw. Kontrollstelle der Vorrichtung ein oder mehrere, vorzugsweise elektro magnetische Zählwerke zugeordnet sein. Hierdurch lässt sich auf vorteilhafte Weise eine statistische Qualitätskontrolle der geprüften Werkstücke errei chen.
Die Zeichnung betrifft mehrere Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Mess- und Kontrollvorrichtung gemäss der Erfindung. Es sind zwei wirkungsmässig miteinander verbundene Einheiten dargestellt, von denen die eine dem Messen bzw. Kontrollieren und dem Transportieren von Werkstücken, die andere dem Speichern von bei den Messungen bzw. Kontrollen erzielten Resultaten sowie der Entnahme dieser gespeicherten Werte dient.
Fig. 2 zeigt schematisch, teils in perspektivischer und teils in Schaltskizzen-Darstellung, Antriebs-, Be- tätigungs- und Steuervorrichtungen für eine Mess- und Kontrollvorrichtung gemäss der Erfindung.
Fig. 3a zeigt in perspektivischer Darstellung einen zu einem Informationsspeicher gehörenden Schieber, welcher von einem als Informationsgeber ausgebil deten Elektromagnet beeinflussbar ist. Fig. 3b zeigt in ähnlicher Darstellung wie Fig. 3a die Art der Rückstellung des in einer bestimmten Stellung festgehaltenen Schiebers gemäss Fig. 3a.
Fig.4 zeigt in perspektivischer Darstellung die Beeinflussung einer im Werkstückabgang einer Vor richtung gemäss der Erfindung angeordneten Weiche in Abhängigkeit von der Stellung eines zu einem Informationsspeicher gehörenden Schiebers, wobei zwischen dem Schieber und der Weiche eine elektro magnetische Betätigungsvorrichtung angeordnet ist.
Fig.5 zeigt in perspektivischer Darstellung die unmittelbare Beeinflussung einer im Werkstückabgang einer Vorrichtung gemäss der Erfindung angeordneten mechanischen Weiche in Abhängigkeit von der Stel lung eines zu einem Informationsspeicher gehörenden Schiebers.
Fig.6a zeigt schematisch eine andere Ausfüh rungsart für die Speicherung als die in Fig. 1 gezeigte. Als Speicher ist ein Band angeordnet, in welches mittels Elektromagnete Löcher stossbar sind.
Fig. 6b zeigt einen Ausschnitt des Bandes gemäss Fig. 6a und eine mit Löchern desselben zusammen arbeitende Kontaktfeder.
Fig. 7 zeigt eine dritte Ausbildung für den Spei cher einer Vorrichtung gemäss der Erfindung. Hier ist ein endloses Magnetband angeordnet, mit welchem Sende-, Empfänger- und Löschköpfe zusammen arbeiten.
In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 ein als Transport teller ausgebildeter, schaltbarer Werkstückträger be zeichnet. In diesem sind Mitnahmevorrichtungen, nämlich Aussparungen la, ausgebildet, welche zur Aufnahme von mit 2 bezeichneten Werkstücken die nen. Die Lagerung des Transporttellers 1 ist an einer Welle 3 vorgenommen, die in axialer Richtung gegen die durch den Pfeil 4 (Fig. 2) angedeutete Wirkung einer nicht gezeigten Feder verschiebbar ist. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, erfolgt die Verschiebung hierbei über eine Wippe 5, die ihrerseits von einer Steuerwelle 6 beeinflussbar ist.
Zu diesem Zwecke trägt letztere eine Glockenkurve 7, die mit einem an der Wippe befestigten Stift 8 zusammenarbeitet.
Zum Zwecke eines Drehens des Werkstückträgers 1 ist ein Maltesergetriebe angeordnet, das aus einem auf der Welle 3 gelagerten, jedoch in axialer Richtung unverschiebbaren Malteserkreuz 9 und einem mit den Schlitzen 9a desselben zusammenarbeitenden, von der Steuerwelle 6 betätigten Antriebsteil besteht. Dieser Antriebsteil ist als eine auf der Welle 6 gelagerte Scheibe 10 und ein an dieser befestigter, mit den Schlitzen 9a in Eingriff kommender Stift 11 ausge bildet.
Das Malteserkreuz 9 und die Welle 3 sind in irgendeiner an sich bekannten, der Übersichtlichkeit wegen nicht näher gezeigten Art, beispielsweise durch eine Keilnute, miteinander auf Drehmitnahme ver bunden. Ferner liegt zur Gewährleistung der axialen Unverschiebbarkeit das Malteserkreuz mit seiner Büchse 9b an nicht gezeigten, ortsfesten Anschlägen an.
Ein Drehen des Transporttellers 1 mittels des Stiftes 11 findet nur statt, wenn sich dieser entgegen der Wirkung der genannten Feder in hochgehobener Stellung befindet, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Diese Bedingung wird durch eine entsprechende Relativ anordnung des Stiftes 11 und der Glockenkurve 7 er füllt.
In der hochgehobenen Stellung befinden sich die Werkstücke 2 mit dem Teller 1 in Eingriff und werden demgemäss bei der Drehbewegung des letzteren von diesem mitgeführt. Befindet sich dagegen der Trans portteller 1 in niedergesenkter Stellung, so liegen die Werkstücke auf Messtischchen 12 auf, von denen in Fig. 2 der übersichtlichkeit wegen nur eines gezeigt ist, während in Fig. 1 die vollständige Anzahl ange deutet ist. Die Messtischchen sind vorzugsweise ge härtet und geschliffen, um eine genau definierte Basis für die vorzunehmende Messung zu gewährleisten.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass insgesamt sechs solcher Messtischchen 12 angeordnet sind, wobei an jeder der Stationen A bis F das Werkstück mit einem anderen Teil seiner Form an einem solchen Tischchen aufliegt.
Als Messgeräte an den einzelnen Messstellen sind Messtaster 13 angeordnet, von denen in Fig. 2 wieder um nur einer, in Fig. 1 dagegen die vollständige An zahl eingezeichnet ist. Diese Taster besitzen in an sich bekannter Weise zwei einstellbare, den Anzeigen übermass unter Untermass zugeordnete Kontakte 13ca und 13b, welche mit einer beweglichen Kontakt zunge 13c zwecks Herbeiführung eines Kontakt schlusses zusammenarbeiten.
Die Zunge 13c steht in mechanischer Verbindung mit dem Taststift 13d, der unter Wirkung einer im Taster eingebauten Feder am Werkstück zur Anlage kommt. Eine Freigabe des Taststifts 13d zur Durchführung des Messens erfolgt nur, wenn sich der Werkstückträger 1 in nieder gesenkter Stellung befindet und wenn sich die Werk stücke an ihre Messtischchen 12 angelegt haben. Zu diesem Zwecke ist am Taststift 13d ein Mitnehmer 13e (Fig. 2) befestigt, welcher durch einen Hebel 14 betätigbar ist.
Dieser steht unter Wirkung einer Feder 15, welche bestrebt ist, den Taststift 13d ausser Ein griff mit dem Werkstück zu halten. Mittels einer auf der Steuerwelle 6 befestigten weiteren Glockenkurve 16 ist der Hebel 14 indessen gegen die Wirkung seiner Feder 15 verschwenkbar, wobei er vom Mitnehmer 13e freikommt und somit den Taststift 13d unter Wirkung der im Taster eingebauten Feder in Anlage mit dem Werkstück zu führen gestattet. Die Anord nung der Glockenkurve 16 ist in Abstimmung auf die Winkellagen der Steuerteile 7 und 10 vorgenommen.
Das durch die Messtaster 13 ermittelte Resultat findet seinen Ausdruck im Schliessen der Kontakt schalter 13a, 13e bzw. 13b, 13c bzw. im Offensein dieser Schalter. Um einen Abbrand derselben völlig zu vermeiden und damit eine optimale Genauigkeits konstanz zu erzielen, dienen sie im Ausführungs beispiel zum Schliessen von Gitterstromkreisen von Doppeltrioden. Jedem Messtaster ist eine solche Elek tronenröhre, die in Fig. 2 mit 17 bezeichnet ist, zuge ordnet. Diese Röhre ist an eine nicht näher gezeigte, an sich bekannte Gleichstromversorgung angeschlos sen, z.
B. an den Spannungsteiler eines Schwachstrom- Netzgleichrichters. Die Gitter 17a und 17b der Röhre liegen hierbei über Gitterwiderstände 18 am tiefsten Potential (-), während die Anoden 17e und 17d über ein Relais 19 bzw. 20 am höchsten Potential (+) der Spannungsquelle anliegen. Die Kathode 17e der Röhre ist mit einem Potentialpunkt verbunden, der einige Volt höher als das tiefste Potential liegt. Im Normalzustand, das heisst, wenn die Kathode nicht über die Kontaktzunge 13c mit einem der Gitter 17a bzw. 17b verbunden ist, ist die Doppeltriode stromlos bzw. ist der fliessende Strom für ein Ansprechen der Relais zu gering.
Wird dagegen mittels des Schalters 13a, 13c bzw. 13b, 13c das Potential der Kathode an das betreffende Gitter 17a bzw. 17b gelegt, so führt hierdurch die betreffende Röhrenhälfte einen Strom solcher Grösse, dass das Relais 19 bzw. 20 anspricht. Hierbei werden die Kontaktschalter 19a und 19b bzw. 20a und 20b zu einem später noch näher beschrie benen Zweck geschlossen. Ein Stromfluss durch die Röhre und damit ein Ansprechen des Relais 19 bzw. 20 ist jedoch nur möglich, wenn gleichzeitig ein im Anodenkreis angeordneter Unterbrecherschalter 21 bzw. 22 geschlossen ist.
Das Schliessen dieser Schalter erfolgt mittels einer auf der Steuerwelle 6 angeord neten Steuerscheibe 123, die mit ihrem Teil 123a die beiden Hälften des betreffenden Kontaktschalters mit einander verbindet und so den Kontaktschluss bewirkt.
Die Anordnung der Steuerscheibe 123 und die Um fangslänge des Steuerstücks 123a sind hierbei so, dass die Kontaktschalter 21 und 22 nur während des Mess- vorgangs geschlossen sind, und zwar derart, dass das Schliessen eine kurze Zeit nach dem erfolgten In- Anlage-Kommen des Tasters mit dem Werkstück und das Öffnen eine kurze Zeit vor dem Wiederabheben des Tasters vom Werkstück erfolgt.
Damit ist gewähr leistet, dass die von den eingebauten Schaltern 13a, 13c bzw. 13b, 13c der Messtaster beeinflussten Steuer anordnungen nur während des eigentlichen Mess- vorgangs in Betrieb setzbar sind.
Im Ausführungsbeispiel ist vorausgesetzt, dass die Zuführung der Werkstücke 2 zum Werkstückträger 1 und ebenso ihr Verlassen vom Werkstückträger selbst tätig erfolgen. Die Zuführung kann hierbei mittels irgendeiner an sich bekannten Zuführvorrichtung, beispielsweise mittels eines Vibrators, erfolgen. Im Ausführungsbeispiel (Fig. 1) ist an der Station H die von einer solchen selbsttätigen Zuführvorrichtung kommende Einlaufschiene angedeutet und mit 23 bezeichnet.
Der an der Station G liegende Werkstück abgang ist ebenfalls als Schiene ausgebildet und trägt das Bezugszeichen 24. An dieser Schiene sind ferner Weichen 25 und 26 angeordnet, die zum Sortieren nach Gut und Ausschuss dienen. Von ihnen aus führen Kanäle 27 und 28 zu entsprechenden Auf fangbehältern. Das Auswerfen der Werkstücke aus dem Werkstückträger ist hierbei als in der Weise erfolgend vorausgesetzt, dass beim Niedersenken des Werkstückträgers das Werkstück auf einen Anschlag auftrifft, von welchem es abgewiesen und in den Kanal 24 eingeleitet wird.
Bei der im Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1 und 2 dargestellten Messvorrichtung erfolgt somit der Durchlauf der Werkstücke 2 in der Weise, dass die Werkstücke über die Einlaufschiene 23 zum Werk stückträger 1 gelangen und nunmehr sukzessive, das heisst in Abhängigkeit von der Bewegung des Mal tesergetriebes, die Messstationen <I>A, B, C, D,</I> E und F durchlaufen. An jeder dieser Messstellen wird ein anderes Teil des Werkstückprofils, das heisst in diesem Falle ein Durchmesser, gemessen.
Nach Be endigung dieses Messzyklus gelangen die Werkstücke vor die Auslaufschiene 24, über welche sie den ver schiedenen Auffangbehältern zugeführt werden. Die Steuerung der Weichen 25 und 26 bzw. weiterer, anderen Güteklassen zugeordneter Weichen, geschieht hierbei über eine Steueranordnung, mittels welcher die an den einzelnen Messstellen erzielten Resultate berücksichtigt werden. Die Entscheidung, welche Wei che betätigt wird, hängt also von der Summe der an den einzelnen Messstellen erzielten Einzelmessresultate ab, das heisst bestimmend für die Weichenbetätigung ist ein gesammeltes oder gespeichertes Ergebnis.
Gemäss der Erfindung wird nunmehr eine Spei cherung der an den einzelnen Messstellen erzielten Resultate und eine Berücksichtigung des Gesamt resultats für den Werkstückabgang dadurch erzielt, dass jeder der Messstellen A bis F ein von dem ihr zugehörenden Messgerät, also dem betreffenden Mess- taster 13, beeinflussbarer Informationsgeber<I>zuge-</I> ordnet ist, und dass in Abhängigkeit von der Schalt bewegung des Werkstückträgers 1 ein Informations speicher bewegbar ist,
welchem mittels der Infor mationsgeber die Qualität des Werkstücks betreffende Informationen zuführbar sind und welchem diese Informationen am Ende des Messzyklus eines Werk stücks mittels eines Informationsabnehmers entnehm- bar sind, und dass über einen vom Informations abnehmer gesteuerten Informationswandler der Werk stückabgang der Vorrichtung, also die Weichen 25 und 26, steuerbar ist.
1!a Ausführungsbeispiel ist der Informationsspei cher an einem besonderen, als drehbare Scheibe 29 ausgebildeten Träger angeordnet. Diese Scheibe ist an einer Welle 30 gelagert, deren Bewegung synchron mit der Bewegung der Welle 3 des Werkstückträgers 1 erfolgt. Die Kupplung der beiden Wellen 3 und 30 kann hierbei auf verschiedene Arten mittels an sich bekannten Mittel vorgenommen sein, beispielsweise mittels einer mechanischen Getriebekupplung oder einer sogenannten elektrischen Welle oder eines elek- tromagnetisch-mechanischen Schrittschaltwerks. Bei letzterem wäre die Arbeitsweise z.
B. so, dass in Ab hängigkeit von der Drehung der Welle 3 Kontakte geschlossen werden, welche den Schaltmagnet eines an sich bekannten, auf die Welle 30 wirkenden Schrittschaltwerks für eine bestimmte Zeit an Span nung legen. Um darzulegen, dass jede, eine synchrone Be wegung der Wellen 3 und 30 gewährleistende Kupp lung Anwendung finden kann, ist in Fig. 1 die Kupp lung der beiden Wellen nur schematisch angedeutet, und zwar mittels gestrichelter Linien 31 und 32, die durch zwei schematisch gezeichnete Kupplungsstücke 33 und 34 lösbar miteinander verbunden sind.
Zur Herbeiführung einer hinsichtlich der Funk tionssicherheit und eines unverwickelten Aufbaus besonders günstigen Ausgestaltung einer Messvor- richtung gemäss der Erfindung sind im Ausführungs beispiel als Informationsgeber Elektromagnete ange ordnet, während der Informationsspeicher aus in Abhängigkeit von der Tätigkeit dieser Elektromagnete mechanisch veränderbaren bzw. bewegbaren Teilen besteht.
Als solche Teile finden in den Ausführungs beispielen gemäss den Fig. 1 bis 5 Schieber Ver wendung, die mittels der Elektromagnete aus ihrer Ursprungslage in eine andere Lage bewegbar und in dieser sicherbar sind.
Die Elektromagnete sind in der Fig. 1 mit 351, 352, 353, 354, 355 und 356 bezeichnet, wobei jeder der Messstellen A bis F gemäss Fig. 1 einer dieser Magnete zugeordnet ist. Die von den Magneten be- tätigbaren Schieber tragen die Bezugszeichen 361, 371, 381, 39<B>1</B>, 401 und 411 usw.. . . bis 367, 377, 387, 397, 407 und 417 und ihre Betätigung geschieht in der Weise, dass sie von den Elektromagneten bei deren Ansprechen in radialer Richtung verschoben werden.
Zu diesem Zwecke besitzen die Magnete Stoss stifte 351a<B>...</B> 356a, welche beim Ansprechen der Magnete in Richtung auf die Welle 30 bewegt werden.
Das Ansprechen der Elektromagnete erfolgt in Abhängigkeit von einem Schliessen der Kontakt schalter 13a, 13c bzw. 13b, 13e. Wie schon erwähnt, findet als Folge eines solchen Kontaktschlusses ein Schliessen des Relaiskontaktes 19b bzw. 20b statt. Diese beiden Kontakte sind parallel als Unterbrecher kontakte in einem Speisestromkreis für den zuge hörigen Elektromagnet, z. B. 351, angeordnet, so dass beim Schliessen eines derselben der Magnet an Span nung gelegt und damit sein Stossstift, z. B. 351a, in Richtung auf die Welle 30 bewegt wird.
Die Beein flussung der Elektromagnete 351<B>...</B> 356, also das Verschieben ihrer Stossstifte 351a<B>...</B><I>356a,</I> erfolgt somit durch elektrische Signale, die von den den einzelnen Messstellen zugeordneten Messgeräten, also den Messtastern, abgegeben werden.
Anstelle mit Hilfe eines Kontaktschlusses könnten elektrische Steuersignale für die Elektromagnete auch auf irgendeine andere an sich bekannte Weise aus, gesendet werden. Wesentlich ist, dass sich die Anzeige jedes Mess- oder Kontrollgeräts in irgendeiner Form in ein elektrisches Signal transformieren lässt, so dass in jedem Falle die Anwendung von Elektromagneten als Informationsgeber in der beschriebenen Weise erfolgen kann und damit die besonderen Vorteile dieser Anordnung erzielt werden.
Im Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1 und 2 ist die Schaltanordnung der Elektromagnete so vorge- nommen, dass diese ansprechen, wenn einer der Schalter 13a, 13c und 13b, 13c geschlossen wird. das heisst, wenn das Werkstück über- oder Untermass besitzt. Liegt das Werkstück dagegen innerhalb der vorgesehenen Toleranz, das heisst berührt die Kon taktzunge 13c keine der Kontaktstellen 13a oder 13b, so findet kein Ansprechen der Elektromagnete statt. Im Ausführungsbeispiel wird also ein Sortieren der Werkstücke nach Gut und Ausschuss durchge führt.
In anderer Weise könnte eine Sortierung auch nach einer grösseren Anzahl von Güteklassen statt finden, wozu dann in entsprechender Weise jeder Messstelle eine grössere Anzahl von Elektromagneten als Informationsgeber zuzuordnen wäre.
Im Ausführungsbeispiel ist weiterhin der jedem Werkstück zugeordnete Kontrollwertspeicher sechs teilig, das heisst er ist jeweils aus sechs einzelnen Schiebern aufgebaut, z. B. 361,<B>371,</B> 381, 391, 401, 411. Dies entspricht den sechs mit den Buchstaben A bis F bezeichneten Messstellen. An jeder Messstelle kann somit ein bestimmter dieser Schieber betätigt bzw. nicht betätigt werden. Durch diese Schieber anordnung ist es grundsätzlich möglich, am Ende des Messzyklus das Werkstück nach Gut und Aus schuss bezüglich jeder einzelnen Messstelle zu sor tieren.
Wird dagegen nur eine Sortierung nach Gut und Ausschuss im ganzen gefordert, so kann statt der jeweils sechs Schieber, z. B. 361<B>...</B> 411, nur ein ein ziger, z. B. 36 (Fig. 3a und 3b), angeordnet sein. Ergibt sich bei einer der Messstellen das Werkstück als ausserhalb der Toleranz liegend, so wird der dieser Stelle zugeordnete Schieber betätigt und damit das Werkstück beim Verlassen des Werkstückabgangs in den Ausschusskanal geleitet.
Eine solche Schieber anordnung ist somit in hohem Masse aufwandsparend und führt zu einer Messwertspeicherung in denkbar unverwickelter Form.
Wie beschrieben, ist im Ausführungsbeispiel der Informationsspeichar an einem besonderen Träger, nämlich der Scheibe 29, angeordnet. Die Informa tionsgeber, also die Elektromagnete 351<B>...</B> 356, sind hierbei an einem nicht gezeigten, ortsfesten Lagerge stell der Scheibe 29 bzw. der Welle 30 befestigt. Ihre Anordnung ist hierbei, wie aus Fig. 1 ersichtlich, so vorgenommen, dass sie gleichsinnig und in gleicher Winkelteilung wie die Messstellen A bis F angeordnet sind. Demgemäss sind ihre Lagen mit A' bis F' be zeichnet.
Der besondere Vorzug einer Anordnung gemäss Fig. 1 liegt darin, dass die eigentliche Messvorrichtung von der zur Speicherung der Messwerte dienenden Vorrichtung vollkommen frei ist, so dass die erstere völlig freizügig in optimaler Weise den besonderen Erfordernissen des jeweiligen Mess- bzw. Kontroll- problems anpassbar ist.
Ferner sind die eigentliche Messvorrichtung und die Speichervorrichtung freizügig gegeneinander austauschbar und einander zuordenbar, da lediglich die Verbindung 34, 35 zur Gewährlei stung des Synchronismus der Wellen 3 und 30 sowie die elektrischen Verbindungen zwischen den den ein zelnen Messstellen zugeordneten Mess- bzw. Kontroll geräten und den Informationsgebern herzustellen sind. Diese Verbindungen können rasch und mit wenigen Handgriffen herstellbar sein, vorzugsweise unter Ver wendung von an sich bekannten Vielpolsteckern.
In anderer Weise könnte der Informationsspeicher am Werkstückträger selbst, also am Transportteller 1, angeordnet sein. Eine solche Anordnung gestattet den Aufbau einer Mess- bzw. Kontrollvorrichtung gemäss der Erfindung mit geringstem Aufwand. Insbesondere ergibt sich hierbei dann ein besonderer Vorteil, wenn der Speicher nur eine geringe Anzahl von Teilen auf weist, beispielsweise bei Zuordnung nur eines einzigen Schiebers zu jedem Werkstück.
Gemäss der Erfindung erfolgt die Berücksichtigung der während des Messzyklus erzielten und gespei cherten Ergebnisse über einen Informationsabnehmer, welcher über einen Informationswandler den Werk stückabgang der Vorrichtung steuert. Im Ausfüh rungsbeispiel gemäss Fig. 1 sind als solche Infor mationsabnehmer photoelektrische Lichtempfänger, beispielsweise Photozellen, Photoelemente oder Photo widerstände, angeordnet, die mit 41 bis 46 bezeichnet sind. Diesen ist eine an sich bekannte, der 17ber- sichtlichkeit wegen nicht gezeichnete Lichtquelle zuge ordnet, deren Licht zu den Empfängern gelangen kann, wenn der Strahlengang durch einen oder meh rere der Schieber, z. B. 361<B>...</B> 411 freigegeben ist.
Die Winkellageanordnung der Lichtempfänger ist hierbei der Winkellageanordnung des Werkstückab- gangs 24 zugeordnet. Demgemäss ist die Station der Lichtempfänger mit G' bezeichnet. Weiterhin ist die Zuordnung der Schieber zu den Lichtempfängern so vorgenommen; dass die Schieber 361, 362, 363, 364, 365, 366, 367 zur Abdeckung bzw. Freigabe des Lichtempfängers 41, die Schieber 371 ... 377 zur Abdeckung bzw. Freigabe des Lichtempfängers 42 usw. und schliesslich die Schieber 411 ... 417 zur Abdeckung bzw. Freigabe des Lichtempfängers 46 dienen.
In Fig. 1 ist gezeigt, dass der Schieber 367 eingeschoben ist und somit das Licht zum Licht empfänger 41 durchtreten lässt; das am Beginn des Werkstückabgangs 24 befindliche Werkstück wird demgemäss in die Ausschussklasse einsortiert werden.
Die vorerwähnten Lichtempfänger sind an eine an sich bekannte, nicht näher gezeigte elektronische Steuerschaltung angeschlossen, welche über Informa- tionswandler, beispielsweise über Elektromagnete, die Steuerung der im Werkstückabgang angeordneten Weichen 25, 26 usw. bewirkt.
In anderer Weise können die Informationsab nehmer als mechanische Fühlervorrichtungen ausge bildet sein. Beispiele hierfür sind in den Fig. 4 bis 6 gezeigt.
Gemäss Fig.4 ist eine solche Fühleranordnung dadurch gegeben, dass im Weg eines zu einem Infor mationsspeicher gehörenden Schiebers 47 die beweg liche Kontaktfeder 48a eines Kontaktschalters 48 liegt, die mit einem Gegenkontakt 48b zusammen- arbeitet. Trifft nun der Schieber bei der Drehbe wegung des Speicherträgers 29 auf die Kontaktfeder 48a auf, so wird diese zum Kontaktschluss mit dem Gegenkontakt 48b geführt. Der Schalter 48 befindet sich im Speisestromkreis eines als Informations- wand'ler dienenden Elektromagnets 49, der .mit seinem Stossstift 49a mit einer Fahne 50a einer um eine Achse 51 drehbaren Weiche 50 zusammenarbeitet.
Letztere steuert einen durch eine Kanalgabel 52 angedeuteten Werkstückabgang. Die Betätigung der Weiche 50 durch den Elektromagnet 49 erfolgt gegen die Wirkung einer Feder 53, welche die Weiche entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen versucht. Um die Weiche 50 sicher in der durch den Magnet be stimmten Stellung so lange zu halten, bis das Werk stück die Weiche passiert hat, kann die Speisung des Magnets 49 gegebenenfalls über ein an sich bekanntes Selbsthalterelais erfolgen, welches unab hängig von der Winkelstellung des Speicherträgers 29 ein Unter-Strom-Stehen des Elektromagnets 49 für eine bestimmte Zeit sichert.
Die Relativanordnung des Kontaktschalters 48 und des Elektromagnets 49 kann weitgehend frei erfolgen, da beide nur einer elektrischen Verbindung bedürfen.
Eine besonders teilesparend und einfach aufge baute Informationsabnahmevorrichtung ist in Fig. 5 gezeigt. Dort ist ebenfalls wieder an einem Infor- mationsträger 29 ein Schieber angeordnet, der mit 54 bezeichnet ist. Dieser arbeitet direkt mit der Fahne 50a der anhand der Fig.4 näher beschriebenen Weichen- und Werkstückabganganordnung zusammen.
Um zu sichern, dass die Weiche während einer vor bestimmten Mindestzeit in Wirkstellung bleibt, ist am Schieber 54 ein winklig abgebogenes Endteil<I>54a</I> ausgebildet, welches während eines bestimmten Dreh wegs des Speicherträgers 29 die Weiche entgegen der Feder 53 verstellt hält.
Die Anordnung der Schieber 47 und 54 in den Fig. 4 und 5 ist nur schematisch dargestellt; insbe sondere ist nicht gezeigt, in welcher Weise die Schie ber in einer bestimmten Radiallage, also ein- oder ausgerückt, gehalten werden und wie ihre Betätigung erfolgt. Aus der Darstellung ist bezüglich der Wir kungsweise ersichtlich, dass die Schieber in radialer Richtung nach aussen verschoben sein müssen, wenn eine Betätigung der Weiche 51 erfolgen soll.
Ein Ausführungsbeispiel für die Anordnung und die Betätigung der Schieber ist in den Fig. 3a und 3b gezeigt. In Fig. 3a ist ein Elektromagnet 35 mit Stossstift 35a gezeigt, wie er dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel zugrunde liegt. Ferner ist hier auf dem Speicherträger 29 ein mit dem Bezugszeichen 36 versehener Schieber näher gezeigt. Die Lagerung des Schiebers ist mittels einer Stift-Schlitz-Führung vorgenommen, wobei am Schieber 36 ein Schlitz 36a ausgebildet ist, durch welchen ein am Speicherträger 29 befestigter Stift 55 ragt.
An diesem ist ferner eine Blattfeder 56 befestigt, welche auf den Schieber 36 drückt und diesen in Richtung der Achse des Trägers 29 sichert. Weiterhin ist noch irgendeine andere, an sich bekannte, der Übersichtlichkeit wegen jedoch nicht gezeichnete Geradführung des Schiebers vor handen. Auf den Schieber wirkt ferner eine an einem Lagerbock 57 angeordnete schraubenförmige Feder 58 ein, die den Schieber in radialer Richtung nach aussen zu bewegen sucht, wie dies in Fig. 3a gezeigt ist.
An der Unterseite des Schiebers 36 ist eine als Anlaufaussparung und Rechteckaussparung ausge bildete Rasterung vorhanden, die mit 36b bezeichnet ist. Diese arbeitet mit einem am Träger 29 ausge bildeten rechteckigen Vorsprung 29a zusammen. Wird nun durch den Elektromagnet 35 der Schieber 36 verschoben, so erfolgt diese Verschiebung so weit, bis der Schieber an der Nase 29a einrastet, wie dies in Fig. 3b gezeigt ist. Damit ist der Schieber in dieser eingeschobenen Stellung, die auch bei dem dem Licht empfänger 41 gegenüberliegenden Schieber 367 in Fig. 1 vorhanden ist, gesichert.
Um nach erfolgter Informationsabnahme die Schieber in ihre Ursprungslage zurückzuführen und damit den Speicher wieder in seine aufnahmebereite Stellung zu versetzen, ist weiterhin eine ortsfeste Vorrichtung angeordnet, welche in Zusammenarbeit mit dem Schieber 36 beim Bewegen des Speicher trägers 29 ein Rückführen des ersteren in seine Ursprungslage herbeiführt. Als eine solche Vor richtung ist nach Fig. 3b ein ortsfester Anschlag 59 angeordnet, der eine abgeschrägte Anlaufkante 59a besitzt.
Bewegt sich der Speicherträger 29 in Pfeil richtung und trifft der Schieber 36 auf den Anschlag auf, so wird der Schieber entgegen der Wirkung der Feder 56 nach oben gehoben und hierdurch die Rastung 36b, 29a gelöst. Unter Wirkung der Feder 58 kehrt sodann der Schieber 36 in die in Fig. 3a gezeigte Ursprungslage zurück.
Die Rückführ- bzw. Rückstellstation, die sich am ortsfesten Lagergestell des Speicherträgers 29 be findet, ist der Werkstückzuführstation H des Werk stückträgers 1 zugeordnet. Demgemäss ist sie mit H' bezeichnet. Es ergibt sich somit, dass die Messeinheit und die Speichereinheit die gleiche Zahl von Sta tionen besitzen.
Anstelle von Schiebern könnten als mechanisch bewegbare Speicherteile auch Hebel Verwendung finden, die von einer Ursprungslage in eine andere Lage schwenkbar sind. Insbesondere könnten solche Hebel als Kipphebel ausgebildet sein, die in beiden Endstellungen stabile Lagen besitzen. Hierdurch er übrigt sich eine besondere Sperrvorrichtung, um die Hebel in der anderen Lage zu sichern.
Eine andere Ausführung eines mechanisch ver änderbaren Speichers ist in den Fig. 6a und 6b ge zeigt. Dort ist der Speicher als Band ausgebildet, in welches mittels Elektromagnete Löcher stossbar sind. Das Band trägt das Bezugszeichen 60 und ist von einer Vorratsspule 61 auf eine Aufwickelspule 62 aufwickelbar. Der Transport des Bandes erfolgt hier bei über Zackenrollen 63, die in eine Perforation 60a (Fig.6b) an den beiden Rändern des Bands ein greifen.
Eine der Zackenrollen steht mit einem An- triebsrad 64 in Verbindung, das seinerseits mit dem Antrieb des Werkstückträgers 1 synchronisiert ist. An jeder der Stellen A' bis F' ist wieder ein Elek tromagnet 351 ... 356 angeordnet, wobei ausser dem das Band an diesen Stellen über Tischchen 651<B>...</B> 656 läuft, welche eine Freisparung für den Durchtritt der Stossstifte 351a<B>...</B> 356a der Elektro magnete besitzen. Entsprechend dem an der betref fenden Messstelle A bis F erzielten Messergebnis spricht nun der betreffende Magnet an oder nicht.
Im ersten Fall wird durch den Stossstift 35la <B>...</B><I>356a</I> ein Loch in das Band gestossen. Dieses Loch kann runden oder vieleckigen Querschnitt haben. In Fig. 6b ist ein ausgestanztes Loch 60b von rechteckförmigem Quer schnitt gezeigt.
Die Informationsabnahme erfolgt auch in diesem Ausführungsbeispiel mittels einer mechanischen Füh- lervorrichtung. Hierzu ist eine Kontaktfeder 66 ange ordnet, die mit einem geerdeten Auflagetischchen 67 in Kontaktschluss führbar ist. Dieser Kontaktschluss erfolgt, wenn das Band eine Aussparung eingestanzt trägt und die Kontaktfeder durch diese Aussparung hindurch auf das Auflagetischchen greifen kann. Der aus den Teilen 66 und 67 gebildete Schalter kann denselben Zweck erfüllen wie der in Fig. 4 darge stellte Schalter 48.
Anstatt mittels einer mechanischen Fühlervor- richtung könnte das Band auch wiederum mittels photoelektrischer Lichtempfänger abgetastet werden, wie dies im Schema in Fig. 1 gezeigt ist.
Eine weitere Ausführungsart für einen Speicher zur Durchführung der Speicherung gemäss der Erfin dung ist in Fig. 7 gezeigt. Dort ist der Informations speicher als ein endloses Magnetband 68 ausgebildet, das in ähnlicher Weise wie das Band 60 der Fig. 6a und 6b über Zackenrollen 63 bewegt wird. Auch der Antrieb des Bands ist in gleicher Weise wie in Fig. 6 vorgenommen, also über ein Antriebsrad 64. Als Informationsgeber sind elektromagnetisch erregbare Sendeköpfe 691 ... 696 angeordnet, die beispiels weise in Abhängigkeit von der Schalterbetätigung der Taster 13 erregbar sind.
Als Informationsabnehmer findet dagegen ein entsprechender Empfängerkopf 70 Verwendung, während durch einen Löschkopf 71 eine Löschung des Bands nach erfolgter Informationsab nahme vorgenommen wird. Das Zusammenwirken zwischen den Köpfen 691<B>...</B> 696 sowie 70 und 71 einerseits und dem Band 68 anderseits bedarf keiner näheren Ausführung, da dieses durch die Tonband technik hinreichend bekannt ist.
Um unabhängig von den den Werkstückabgang verlassenden, verschiedenen Auffangbehältern zu fliessenden Werkstücken Aufschluss über die Quali tätsbeschaffenheit einer bestimmten Anzahl von Werkstücken zu erhalten, können beim Erfindungs gegenstand jeder Mess- bzw. Kontrollstelle ein oder mehrere Zählwerke, vorzugsweise elektromagnetischer Art, zugeordnet werden.
In der schematischen Darstellung der Fig. 2 sind solche Zählwerke mit den Bezugszeichen 72 und 73 bezeichnet; sie sind von den Kontakten 19a bzw. 20a an Spannung anlegbar. Jeweils beim Auftreten von Unter- bzw. übermass eines Werkstücks spricht also eines der Zählwerke 72 bzw. 73 an und schaltet um eine Ziffer weiter, wodurch die Zahl der fehlerhaften Teile addiert wird.
Weiterhin kann durch ähnliche Zählwerke eine Zählung der guten Werkstücke statt finden, und ausserdem können einer Messstelle mehr als zwei Zählwerke zugeordnet sein, je nach der Zahl der Güteklassen, in welche ein Werkstück an der be treffenden Mess- bzw. Kontrollstelle einordenbar ist. Durch Zusammenfassen sämtlicher Zählwerke an einem einzigen Ort kann mit einem Blick ein Bild über den statistischen Qualitätsbefund einer be stimmten Anzahl von Werkstücken erhalten werden.
Die Anordnung von Zählwerken in der vorbe- schriebenen Art gibt insbesondere auch dann ein detailliertes Bild über den Qualitätsbefund der Werk stücke, wenn die Endsortierung derselben nur nach den zwei Klassen Gut und Ausschuss erfolgt. Ferner können anhand der durch die Zählwerke an gezeigten Ergebnisse Korrekturen der Fertigung vor genommen werden bzw. kann eine solche Korrektur selbsttätig, entweder in Abhängigkeit von den Mess geräten, also den Messtastern, oder in Abhängigkeit von der Anzeige der Zählwerke, durch Anwendung an sich bekannter übertragungs- und Steuermittel erfolgen.
Die Wirkungsweise einer der vorbeschriebenen, gemäss der Erfindung aufgebauten Messvorrichtung ist folgende: Die zu kontrollierenden bzw. zu messenden Werk stücke gelangen über eine Zuführeinrichtung, bei spielsweise die Einlaufschiene 23, zum Werkstück träger 1. Dieser führt die Werkstücke schrittweise von Messstelle zu Messstelle, im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 also von der Messstelle A bis zur Mess- stelle F.
An jeder dieser Messstationen wird eine bestimmte Messung bzw. Kontrolle durchgeführt und das hierbei erzielte Messergebnis über den Infor mationsgeber an den Informationsspeicher weiterge geben. Der Informationsspeicher wird gleichsinnig und um den gleichen Winkelweg wie der Werkstück träger, also synchron mit diesem, bewegt.
Entspre chend jeder Messung erfolgt somit an der der Mess- station zugeordneten Speicherstation eine Speicherung des erzielten Messresultats. Die Speicherung geschieht hierbei in der beschriebenen Weise dadurch, dass entweder ein Schieber verschoben oder ein Hebel ver- schwenkt wird, bzw. dass ein Loch in ein Band ge stossen wird, bzw. dass eine bestimmte Stelle eines Magnetbands eine bestimmte Magnetisierung erfährt.
Nach Durchlaufen sämtlicher Messstellen ist der Messzyklus beendet, und an der nächsten Schaltstel lung des Werkstückträgers erfolgt der Werkstück abgang. Dieser kann beispielsweise durch ein Aus werfen oder durch ein Wegnehmen des Werkstücks mittels eines Greifers oder durch Wegschleudern mit tels eines Luftstromes erfolgen. Ebenso könnten an- statt einer einzigen Stellung, bei welcher ein Werk stückabgang erfolgt, hierfür mehrere Stellungen vorgesehen sein, wobei jede Stellung einer bestimmten Güteklasse des Werkstücks entspricht.
Die Anordnung eines einzigen Werkstückabgangs, wie in den Aus führungsbeispielen gezeigt, führt jedoch zu dem grössten Nutzungs- und Wirkungsgrad der Vorrichtung, da hier auf kleinstem Raum und bei kleinster Durch laufzeit eine grösstmögliche Zahl von Messstellen An ordnung finden kann.
Die Klassifizierung der Werkstücke im Werk stückabgang nach Gut und Ausschuss bzw. nach mehreren Güteklassen erfolgt durch an sich bekannte Sortiervorrichtungen, beispielsweise durch Weichen, welche Kanäle zu verschiedenen Auffangbehältern freigeben. Die Steuerung dieser Weichen bzw. son stiger Sortiermittel wird in Abhängigkeit von dem für das betreffende Werkstück im Informationsspeicher gespeicherten Informationsbild oder Messbild vorgenommen.
Der Informationsabnehmer ist in der gleichen Winkelstellung bzw. in der gleichen entspre chenden Lage angeordnet wie der Werkstückabgang; sogleich bei Erreichen dieser Stellung wird das Mess- bild vom Informationsabnehmer abgenommen, so dass bei Beginn der Auswerfbewegung des Werkstücks bereits die Steuerkommandos für die Weichen oder sonstigen Sortiermittel gegeben und diese entspre chend gestellt sind bzw. die richtige Stellung ein nehmen, bevor die Werkstücke dort ankommen.
Nach beendetem Werkstückabgang erfolgt bei Weiterbewegung des Werkstückträgers zur Station H dort wieder das Zuführen eines Werkstücks, während bei der entsprechenden Bewegung des Speicherträgers zur Station H' ein Rückstellen des Speichers in seinen aufnahmebereiten Zustand, also beispielsweise ein Zurückstellen der Schieber bzw. Hebel oder ein Löschen des Magnetbands, vorgenommen wird. Nun beginnt wieder ein neuer Zyklus, das heisst bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen beginnt und endet ein solcher mit jedem Schaltschritt des Werk stück- und Speicherträgers.
In den Ausführungsbeispielen sind verschiedene Arten von Informationsspeichern geoffenbart. Mit jedem dieser Speicher und ebenso mit weiteren nicht genannten, aber nach den gleichen Grundsätzen auf gebauten Speichervorrichtungen werden die durch die Erfindung geschaffenen besonderen Vorzüge in vol lem Umfange erzielt. In jedem Falle ist dem Durch lauf eines Werkstücks durch einen Messzyklus der Durchlauf eines Teils eines Informationsspeichers über einen vollen Zyklus zugeordnet, wodurch eine praktisch störunanfällige, unverwickelte, leicht über sichtliche und mit geringem Aufwand erreichbare Speicherung erzielt ist.
Umfangreiche Relaisketten, Speicherkanäle mit hohem elektrischem Schaltauf wand und die Beachtung umfangreicher Verknüpfungs bedingungen, wie sie bei an sich bekannten Vor richtungen vorliegen, sind bei den beschriebenen Vorrichtungen gemäss der Erfindung vollkommen aus geschaltet. Durch die Darstellung und Beschreibung eines Speichers mit in zwei Extremstellungen einstellbaren beweglichen Teilen, wie Schiebern oder Hebeln, ist gezeigt, dass eine Speicherung gemäss der Erfindung mittels mechanischer- Grundelemente durchführbar ist, welche hinsichtlich ihrer Funktionssicherheit kei ner weiteren Nachweise bedürfen.
Ebenso ist hiermit gezeigt, dass eine solche Speicherung einen geringen apparativen und Werkstoffaufwand erfordert, wo durch ein niedriger Herstellungspreis für eine Vor richtung gemäss der Erfindung möglich ist.
Die Anführung eines Bandes, in welches mittels Elektromagnete Löcher stossbar sind, zeigt auf, wie ein nur einen geringen Kostenaufwand erfordernder Speicher aufgebaut sein kann, welcher eine Speiche rung der Messergebnisse auch;
über die Zeit der Infor mationsabnahme hinaus, also beliebig lange, gewähr- leistet. In gleicher Weise könnte auch ein Magnetband als solcher beliebig lange erhaltbarer Speicher dienen, jedoch ist ein solcher mit wesentlich höheren Kosten behaftet als das im Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 6a und 6b gezeigte Band, das beispielsweise ein Papierband sein kann.
Weiterhin zeigt das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 7, bei welchem ein endloses Magnetband ange ordnet ist, wie eine keinen mechanischen Abnutzungen unterworfene und damit für beliebig lange Zeit mit unveränderter Konstanz arbeitende Speicheranord nung gemäss der Erfindung aufgebaut sein kann.
Besonders hervorzuheben ist, dass Anordnungen gemäss den Fig. 6 und 7 raumsparend aufgebaut und damit zu Einheiten kleiner Abmessungen gestaltet sein können. Bei Ausbildung des Speichers in dieser Weise kann daher derselbe vorzugsweise an einem beson deren Träger angeordnet sein.
überdies besteht ein weiterer Vorteil der An ordnung des Informationsspeichers an einem beson deren Träger darin, dass ein für eine bestimmte Höchstzahl von Messstellen ausgelegter Informations speicher ohne weiteres mit Vorrichtungen mit weniger Messstellen zusammengekuppelt werden kann.
Die nicht benötigten Stellen des Informationsspeichers können einfach übersprungen werden, was in beson ders einfacher Weise bei einer Verbindung zwischen Werkstückträger und Informationsspeicherträger mit tels einer elektrischen Welle oder eines elektromagne tischen Schrittschaltgetriebes durchführbar ist.
Auf Grund der unverwickelten, leicht überblick baren Wirkungsweise der erläuterten Mess- bzw. Kon- trollvorrichtungen gemäss der Erfindung sowie des klar gegliederten Aufbaus derselben sind in beson derer Weise der Aufbau und der Einsatz von Mess- bzw. Kontrollvorrichtungen der genannten Art in gro ssen Serien ermöglicht, wobei sowohl die Herstellung und Prüfung der Vorrichtungen als auch ihre Wartung ohne besonders ausgebildete Arbeitskräfte erfolgen kann.