CH364362A - Mess- bzw. Kontrollvorrichtung - Google Patents

Mess- bzw. Kontrollvorrichtung

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CH364362A
CH364362A CH5795158A CH5795158A CH364362A CH 364362 A CH364362 A CH 364362A CH 5795158 A CH5795158 A CH 5795158A CH 5795158 A CH5795158 A CH 5795158A CH 364362 A CH364362 A CH 364362A
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CH
Switzerland
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measuring
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workpiece
control device
control
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Application number
CH5795158A
Other languages
English (en)
Inventor
Rentschler Waldemar
Original Assignee
Gauthier Gmbh A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/36Sorting apparatus characterised by the means used for distribution

Landscapes

  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)

Description


      Mess-        bzw.        Kontrollvorrichtung       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Mess-    bzw.  Kontrollvorrichtung mit mehreren     Mess-    bzw. Kon  trollstellen, denen ein Werkstück mittels eines schalt  baren Trägers nacheinander     zuführbar    ist.  



  Vorrichtungen dieser     Art    finden zur Messung  bzw. Kontrolle von Werkstücken Verwendung, bei  welchen verschiedene Masse oder Qualitätsbedin  gungen zu messen bzw. zu kontrollieren sind, und  wobei es nicht möglich oder nicht zweckmässig ist,  sämtliche dieser Prüfungen in einem einzigen Arbeits  gang durchzuführen. Die     Berücksichtigung    der an den  einzelnen     Mess-    bzw. Kontrollstellen erzielten Ergeb  nisse erfolgt bei solchen Vorrichtungen im wesent  lichen auf zwei verschiedene Arten. Die eine der  selben, und zwar die einfachere, besteht darin, dass  das Werkstück vor Erreichen der nächsten     Mess-    bzw.  Kontrollstelle aus dem weiteren     Mess-    bzw.

   Kontroll  gang ausgeschieden wird, wenn an der vorherge  henden     Mess-    bzw. Kontrollstelle eine     Toleranzüber-          schreitung    festgestellt wurde. Das Ende des     Kontroll-          zyklus    erreichen also nur solche Werkstücke, welche  an sämtlichen     Mess-    bzw. Kontrollstellen als  Gut   befunden wurden.

   Im Gegensatz hierzu werden bei  der zweiten     Art    alle Werkstücke sämtlichen     Mess-          bzw.    Kontrollstellen zugeführt, und eine Ausscheidung  nach verschiedenen Güteklassen, beispielsweise nach   Gut  und      Ausschuss ,    erfolgt erst bei dem sich an  das Ende des Kontrollzyklus anschliessenden Werk  stückabgang. Diese     Sortierungs-    bzw. Prüfweise be  sitzt den Vorzug, dass bei jedem Werkstück sämtliche  in Frage kommenden Qualitätsbedingungen geprüft  werden, so dass ein vollständiger Aufschluss über den  Qualitätsbefund der Gesamtheit der Werkstücke er  zielbar ist.

   Die Sortierung der Werkstücke beim Ver  lassen des schaltbaren Trägers wird hierbei auf Grund  der an den einzelnen     Mess-    bzw. Kontrollstellen er  mittelten und danach gespeicherten Ergebnisse vor  genommen. Die Speicherung der     Messwerte    erfolgt    indessen bei den an sich bekannten     Vorrichtungen    in  verwickelter und einen grossen Aufwand     erfordernder     Weise. Ferner sind sowohl zum Aufbau als auch zur       Prüfung    und Wartung dieser Vorrichtungen besonders  ausgebildete Arbeitskräfte erforderlich, so dass die  Herstellung der Vorrichtungen teuer und ihr Einsatz  erschwert wird. Ausserdem ergeben sich durch ihren  verwickelten Aufbau Nachteile bezüglich der Funk  tionssicherheit.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,     eine     der vorgenannten zweiten Art zugehörende     Mess-    bzw.  Kontrollvorrichtung zu schaffen, bei welcher eine  Speicherung der an den     einzelnen        Mess-    bzw. Kon  trollstellen sich ergebenden Resultate und ebenso das  Entnehmen der gespeicherten     Werte    in     urverwickelter,     sicherer,     aufwandsparender    und übersichtlicher Weise  erzielbar ist, so dass für eine solche Vorrichtung so  wohl ein kostensparender Aufbau und eine geringe  Anfälligkeit gegen Störungen als auch eine Wartung  durch unausgebildete Arbeitskräfte gewährleistet ist.  



  Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe da  durch gelöst, dass bei einer     Mess-    bzw.     Kontrollvor-          richtung    der eingangs genannten Art jeder     Mess-    bzw.  Kontrollstelle     ein    von dem ihr zugehörenden     Mess-          bzw.    Kontrollgerät     beeinflussbarer    Informationsgeber  zugeordnet ist, und dass in Abhängigkeit von der  Schaltbewegung des     Werkstückträgers    ein Informa  tionsspeicher bewegbar ist,

   welchem mittels der Infor  mationsgeber die Qualität des Werkstücks betreffende  Informationen     zuführbar    sind und welchem diese       Informationen    am Ende des     Mess-        bzw.        Kontrollzyklus     eines Werkstücks mittels eines Informationsabnehmers       entnehmbar    sind, und dass über einen vom Informa  tionsabnehmer     gesteuerten    Informationswandler der       Werkstückabgang    der Vorrichtung steuerbar ist.  



  Der Erfindung kommt der überragende Vorzug  zu, dass ein direkter, leicht erkennbarer Zusammen  hang zwischen dem zu messenden     bzw.    zu kontrollie-           renden    Werkstück und der Speicherung der bei seiner  Messung bzw. Kontrolle nacheinander erzielten Re  sultate besteht. Der Informationsspeicher wird z. B.  in genau gleicher Weise wie das Werkstück fortbewegt  und sammelt hierbei sukzessive die sich an den ein  zelnen     Mess-    bzw. Kontrollstellen ergebenden, die  Qualität des Werkstücks betreffenden Informationen.

    Hierdurch besteht in jedem Augenblick des     Mess-          zyklus    eine umkehrbar eindeutige Zuordnung zwi  schen dem Werkstück und seiner dem Informations  speicher angehörenden Speicherstelle, welche die seine  Qualität betreffenden Informationen trägt bzw. auf  nimmt. Damit kann das Entstehen des  Informations  bildes  in Abhängigkeit vom Voranschreiten des  Werkstücks durch den     Messzyklus    direkt wahrge  nommen werden, so dass eine nicht zu überbietende       Übersichtlichkeit    der Speicherung und damit auch  eine     Unverwickeltheit    des     Aufbaus    der Vorrichtung  und eine sichere Arbeitsweise derselben erreicht ist.  



  Eine Bauteile sparende und sich in ihrem Aufbau  durch hohe Einfachheit auszeichnende Ausbildung       einer    Vorrichtung gemäss der Erfindung lässt sich  dadurch erzielen, dass der Informationsspeicher am  schaltbaren     Werkstückträger    angeordnet und zu  sammen mit diesem bewegbar ist. Für die Bewegung  des Informationsspeichers bedarf es also keines be  sonderen Antriebs; vielmehr sind der     Werkstückträger     und der Informationsspeicher als Einheit bewegbar,  und die Zuordnung zwischen Werkstück und Infor  mationsspeicher ist     unveränderbar    vorgenommen.  



  In anderer Weise, die eine grösstmögliche Frei  zügigkeit in der Ausbildung des     Werkstückträgers    und  in der Anordnung der den     einzelnen    Mess- bzw.  Kontrollstellen zugeordneten Messgeräte gewährleistet  sowie besondere Vorteile im Hinblick auf eine ratio  nelle Herstellung und den Einsatz von gemäss der  Erfindung ausgebildeten Vorrichtungen herbeiführt,  kann der Gegenstand der Erfindung eine solche     Aus-          P        Cr          staltung    erfahren, dass der Informationsspeicher an  einem eigenen Träger angeordnet ist, der synchron  mit der     Werkstückträgerbewegung    bewegbar ist, bei  spielsweise mittels einer mechanischen Getriebekupp  lung,

   einer elektrischen Welle oder eines     elektro-          magnetisch-mechanischen        Schrittschaltwerks,        und    dass  an einem Teil des ortsfesten Lagergestells des     Infor-          mationsspeicherträgers    die den     Mess-    bzw. Kontroll  stellen zugeordneten Informationsgeber und der Infor  mationsabnehmer gleichsinnig wie die     Mess-    bzw.  Kontrollstellen angeordnet sind, und dass jeder Infor  mationsgeber mit dem der betreffenden     Mess-    bzw.  Kontrollstelle zugeordneten Messgerät wirkverbunden  ist, vorzugsweise auf elektrischem Wege.  



  Diese Ausgestaltung der Erfindung erbringt den       Vorteil,    dass die Vorrichtung in zwei abgeschlossenen  Baueinheiten, nämlich die eigentliche     Mess-    bzw.  Kontrolleinheit und die Speichereinheit, aufbaubar ist.  Hierdurch wird ermöglicht, die beiden Einheiten ge  trennt und vorzugsweise in grösseren Serien zu fertigen  und später in     beliebiger    Weise zu paaren.     Ferner    lässt  sich hierdurch eine grösstmögliche Nutzung im Einsatz    erreichen, da je nach Lage des Anwendungsfalles  mehrere     Mess-    bzw. Kontrolleinheiten nacheinander  mit einer vorhandenen einzigen Speichereinheit ver  wendet werden können.  



  Die Durchführung der Speicherung kann auf ver  schiedene Weisen erfolgen. Eine besonders vorteil  hafte Anordnung ergibt sich dadurch, dass die den       einzelnen        Mess-    bzw. Kontrollstellen zugeordneten       Mess-    bzw. Kontrollgeräte elektrische Signale, bei  spielsweise durch das Betätigen von     Schaltern,    ab  geben, wodurch als Informationsgeber ausgebildete  Elektromagnete beeinflussbar sind, und dass der Infor  mationsspeicher aus in Abhängigkeit von der Tätig  keit der Elektromagnete mechanisch veränderbaren  bzw. bewegbaren Teilen besteht.  



  Als Vorzug dieser Anordnung ist hervorzuheben,  dass die Speicherung im wesentlichen auf mechanische  Weise erzielt ist, wodurch ein einfacher Aufbau der  Vorrichtung und eine leicht     überblickbare    und sichere  Arbeitsweise derselben gesichert ist.  



       Unverwickeltheit,    Betriebssicherheit und geringe       Wartung    lassen sich hierbei vor allem dadurch er  zielen, dass der Informationsspeicher aus beweglichen  Teilen, wie Schiebern oder Hebeln, aufgebaut ist, die  mittels der Elektromagnete von ihrer Ursprungslage  in eine andere Lage bewegbar und in dieser     sicherbar     sind.  



  Zur Erzielung einer     fortgesetzten    Wiederver  wendung ein und desselben Speichers sowie     zur          Herbeiführung    einer vollselbsttätigen Arbeitsweise der       Vorrichtung    können weiterhin die beweglichen Spei  cherteile vor Beginn eines neuen     Mess-    bzw.     Kontroll-          zyklus    selbsttätig in ihre Ursprungslage zurückführbar  sein.  



  Eine hinsichtlich Funktionssicherheit und Aufbau  besonders günstige Vorrichtung ergibt sich dadurch,  dass die beweglichen Speicherteile unter Federwirkung  in ihrer Ursprungslage gehalten sind, während sie in  ihrer durch die Elektromagnete herbeigeführten an  deren Lage mittels einer lösbaren Sperrvorrichtung  gesichert sind, bzw. dass diese Lage eine zweite stabile  Lage ist, und dass beim Bewegen des Speicherträgers  und durch Zusammenarbeit mit einer ortsfesten Vor  richtung, beispielsweise einem Anschlag, ein Lösen  der Sperrvorrichtung bzw. ein Kippen in die Ur  sprungslage erfolgt.  



  In anderer, vorteilhafter Ausbildung der Erfin  dung kann der Speicher ein Band sein, in welches  mittels der Elektromagnete Löcher stossbar sind. Diese  Ausbildung führt zu dem besonderen Vorteil, dass die  erzielten     Mess-    bzw. Kontrollresultate auf kosten  sparende Weise festhaltbar sind und beliebig lange  und auf     kleinem    Raum     aufbewahrt    bleiben können,  so dass sie jederzeit für     Nachprüfungs-    bzw. stati  stische Zwecke zur Verfügung stehen.  



  Weiterhin kann eine     unverwickelte    und übersicht  liche Entnahme der Informationen aus dem Speicher  dadurch     herbeigeführt    werden, dass der Informations  abnehmer als eine mechanische     Fühlervorrichtung     ausgebildet ist.

        Im Hinblick auf eine freizügige Anordnung der  von der     Fühlervorrichtung    beeinflussten bzw. gesteuer  ten     Vorrichtungen        kann    mit Vorteil die     Fühlervor-          richtung    ein bzw. mehrere bewegliche Teile einer  elektrischen Schalteranordnung umfassen, die ihrer  seits über einen Informationswandler, beispielsweise  einen Elektromagnet, den     Werkstückabgang    steuert.  



  Eine unmittelbare und zu     einem    geringen Auf  wand von Bauteilen führende Beeinflussung des Werk  stückabgangs durch die     Fühlervorrichtung    kann da  durch erreicht werden, dass die     Fühlervorrichtung,     beispielsweise eine schwenkbare Fahne, unmittelbar  mit einer mechanischen Weiche des     Werkstückab-          gangs    verbunden ist.  



  Zur Gewährleistung einer der Weichenstellung  entsprechenden richtigen Sortierung der Werkstücke  kann hierbei die     Ausbildung    und Zusammenarbeit der  Speicherteile und der mechanischen     Fühlervorrichtung     so vorgenommen sein, dass die mechanische Weiche  während einer vorbestimmten Mindestzeit in Wirk  stellung bleibt.  



  Hohe Funktionssicherheit auch bei gleichzeitiger  Entnahme mehrerer Informationen sowie ein Ver  meiden mechanischer Abnutzungen lassen sich weiter  hin dadurch erreichen, dass als Informationsabnehmer  eine Lichtquelle und photoelektrische Lichtempfänger  angeordnet sind.  



  In anderer Ausbildung des Erfindungsgegenstandes  kann der Informationsspeicher ein endloses Magnet  band sein, während als Informationsgeber bzw. als  Informationsabnehmer elektromagnetisch erregbare  Sendeköpfe bzw. ein Empfängerkopf angeordnet sind,  wobei ferner zwischen dem     Empfängerkopf    und dem  ersten Sendekopf ein Löschkopf angeordnet ist, mit  tels welchem das Band löschbar ist.  



  Weiterhin können in Weiterbildung des Erfin  dungsgegenstandes jeder     Mess-    bzw. Kontrollstelle der  Vorrichtung ein oder mehrere, vorzugsweise elektro  magnetische Zählwerke zugeordnet sein. Hierdurch  lässt sich auf vorteilhafte Weise eine statistische  Qualitätskontrolle der geprüften Werkstücke errei  chen.  



  Die     Zeichnung    betrifft mehrere Ausführungsbei  spiele des     Erfindungsgegenstandes.     



       Fig.    1 zeigt in schematischer Darstellung     eine          Mess-    und Kontrollvorrichtung gemäss der Erfindung.  Es sind zwei wirkungsmässig miteinander verbundene  Einheiten dargestellt, von denen die eine dem Messen  bzw. Kontrollieren und dem Transportieren von  Werkstücken, die andere dem Speichern von bei den  Messungen bzw. Kontrollen erzielten Resultaten sowie  der Entnahme dieser gespeicherten     Werte    dient.  



       Fig.    2 zeigt schematisch, teils in perspektivischer  und teils in     Schaltskizzen-Darstellung,    Antriebs-,     Be-          tätigungs-    und Steuervorrichtungen für eine     Mess-    und  Kontrollvorrichtung gemäss der Erfindung.  



       Fig.    3a zeigt in perspektivischer Darstellung einen  zu einem Informationsspeicher gehörenden Schieber,  welcher von einem als Informationsgeber ausgebil  deten Elektromagnet beeinflussbar ist.         Fig.    3b zeigt in ähnlicher     Darstellung    wie     Fig.    3a  die Art der Rückstellung des in     einer    bestimmten  Stellung     festgehaltenen    Schiebers gemäss     Fig.    3a.  



       Fig.4        zeigt    in perspektivischer Darstellung die       Beeinflussung    einer im     Werkstückabgang    einer Vor  richtung gemäss der Erfindung angeordneten Weiche  in Abhängigkeit von der Stellung eines zu einem  Informationsspeicher gehörenden     Schiebers,    wobei  zwischen dem Schieber und der Weiche eine elektro  magnetische Betätigungsvorrichtung angeordnet ist.  



       Fig.5        zeigt        in    perspektivischer Darstellung die  unmittelbare     Beeinflussung    einer im     Werkstückabgang     einer Vorrichtung gemäss der     Erfindung    angeordneten  mechanischen Weiche in Abhängigkeit von der Stel  lung eines     zu    einem     Informationsspeicher    gehörenden  Schiebers.  



       Fig.6a    zeigt schematisch eine andere Ausfüh  rungsart für die     Speicherung    als die in     Fig.    1 gezeigte.  Als Speicher ist ein Band angeordnet, in welches  mittels Elektromagnete Löcher stossbar sind.  



       Fig.    6b zeigt einen Ausschnitt des Bandes gemäss       Fig.    6a und eine mit Löchern desselben zusammen  arbeitende Kontaktfeder.  



       Fig.    7     zeigt    eine dritte Ausbildung für den Spei  cher einer Vorrichtung gemäss der Erfindung. Hier ist  ein endloses Magnetband angeordnet, mit welchem  Sende-, Empfänger- und Löschköpfe zusammen  arbeiten.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist mit 1 ein als Transport  teller ausgebildeter, schaltbarer     Werkstückträger    be  zeichnet. In diesem sind     Mitnahmevorrichtungen,     nämlich Aussparungen la, ausgebildet, welche zur  Aufnahme von mit 2 bezeichneten Werkstücken die  nen. Die Lagerung des Transporttellers 1 ist an einer  Welle 3 vorgenommen, die in axialer Richtung gegen  die durch den Pfeil 4     (Fig.    2) angedeutete Wirkung  einer nicht gezeigten Feder verschiebbar     ist.    Wie aus       Fig.    2 ersichtlich, erfolgt die Verschiebung hierbei  über eine Wippe 5, die ihrerseits von einer Steuerwelle  6     beeinflussbar    ist.

   Zu diesem Zwecke trägt letztere  eine Glockenkurve 7, die mit einem an der Wippe  befestigten Stift 8 zusammenarbeitet.  



  Zum Zwecke eines     Drehens    des     Werkstückträgers     1 ist ein     Maltesergetriebe    angeordnet, das aus einem  auf der Welle 3 gelagerten, jedoch in axialer Richtung       unverschiebbaren        Malteserkreuz    9 und einem mit den       Schlitzen    9a desselben zusammenarbeitenden, von der  Steuerwelle 6 betätigten Antriebsteil besteht. Dieser  Antriebsteil ist als     eine    auf der Welle 6 gelagerte  Scheibe 10 und ein an dieser befestigter, mit den  Schlitzen 9a in Eingriff kommender Stift 11 ausge  bildet.

   Das     Malteserkreuz    9 und die Welle 3     sind    in  irgendeiner an sich bekannten, der     Übersichtlichkeit     wegen nicht näher gezeigten Art, beispielsweise durch  eine     Keilnute,        miteinander    auf Drehmitnahme ver  bunden.     Ferner        liegt    zur     Gewährleistung    der axialen       Unverschiebbarkeit    das     Malteserkreuz    mit seiner  Büchse 9b an nicht     gezeigten,        ortsfesten    Anschlägen  an.

   Ein Drehen des Transporttellers 1 mittels des      Stiftes 11 findet nur statt,     wenn    sich dieser entgegen  der Wirkung der genannten Feder in hochgehobener       Stellung    befindet, wie dies in     Fig.    2 gezeigt ist. Diese  Bedingung wird durch eine entsprechende Relativ  anordnung des Stiftes 11 und der     Glockenkurve    7 er  füllt.  



  In der hochgehobenen Stellung befinden sich die  Werkstücke 2 mit dem Teller 1 in Eingriff und werden  demgemäss bei der Drehbewegung des letzteren von  diesem mitgeführt. Befindet sich dagegen der Trans  portteller 1 in niedergesenkter Stellung, so liegen die  Werkstücke auf     Messtischchen    12 auf, von denen in       Fig.    2 der     übersichtlichkeit    wegen nur eines gezeigt  ist, während     in        Fig.    1 die vollständige     Anzahl    ange  deutet ist. Die     Messtischchen    sind vorzugsweise ge  härtet und geschliffen, um eine genau definierte Basis  für die vorzunehmende Messung zu gewährleisten.

    Aus     Fig.    1 ist ersichtlich, dass insgesamt sechs solcher       Messtischchen    12 angeordnet sind, wobei an jeder der  Stationen A bis F das Werkstück mit einem anderen  Teil seiner Form an einem solchen Tischchen     aufliegt.     



  Als     Messgeräte    an den einzelnen     Messstellen    sind       Messtaster    13 angeordnet, von denen in     Fig.    2 wieder  um nur einer, in     Fig.    1 dagegen die vollständige An  zahl eingezeichnet ist. Diese Taster besitzen in an sich  bekannter Weise zwei einstellbare, den Anzeigen        übermass     unter  Untermass  zugeordnete Kontakte       13ca    und 13b, welche mit einer beweglichen Kontakt  zunge 13c zwecks     Herbeiführung    eines Kontakt  schlusses zusammenarbeiten.

   Die Zunge 13c steht in  mechanischer Verbindung mit dem     Taststift    13d, der  unter Wirkung einer im Taster eingebauten Feder am  Werkstück zur Anlage kommt. Eine Freigabe des       Taststifts    13d zur Durchführung des     Messens    erfolgt  nur, wenn sich der     Werkstückträger    1 in nieder  gesenkter Stellung     befindet    und wenn sich die Werk  stücke an ihre     Messtischchen    12 angelegt haben. Zu  diesem Zwecke ist am     Taststift    13d ein     Mitnehmer     13e     (Fig.    2) befestigt, welcher durch einen Hebel 14       betätigbar    ist.

   Dieser steht unter Wirkung einer Feder  15, welche bestrebt ist, den     Taststift    13d ausser Ein  griff mit dem Werkstück zu halten. Mittels einer auf  der Steuerwelle 6 befestigten weiteren Glockenkurve  16 ist der Hebel 14 indessen gegen die Wirkung seiner  Feder 15     verschwenkbar,    wobei er vom     Mitnehmer     13e freikommt und somit den     Taststift    13d unter  Wirkung der im Taster eingebauten Feder in Anlage  mit dem Werkstück zu führen gestattet. Die Anord  nung der Glockenkurve 16 ist in Abstimmung auf die       Winkellagen    der Steuerteile 7 und 10 vorgenommen.  



  Das durch die     Messtaster    13 ermittelte Resultat  findet seinen     Ausdruck    im Schliessen der Kontakt  schalter 13a, 13e     bzw.    13b, 13c     bzw.    im     Offensein     dieser Schalter. Um einen     Abbrand    derselben völlig  zu vermeiden und damit eine optimale Genauigkeits  konstanz zu erzielen, dienen sie im Ausführungs  beispiel zum Schliessen von Gitterstromkreisen von  Doppeltrioden. Jedem     Messtaster    ist eine solche Elek  tronenröhre, die in     Fig.    2 mit 17 bezeichnet ist, zuge  ordnet. Diese Röhre ist an eine nicht näher gezeigte,    an sich bekannte Gleichstromversorgung angeschlos  sen, z.

   B. an den Spannungsteiler eines     Schwachstrom-          Netzgleichrichters.    Die Gitter 17a und 17b der Röhre  liegen hierbei über Gitterwiderstände 18 am tiefsten  Potential (-), während die Anoden 17e und 17d  über ein Relais 19 bzw. 20 am höchsten Potential (+)  der Spannungsquelle anliegen. Die Kathode 17e der  Röhre ist mit einem Potentialpunkt verbunden, der  einige Volt höher als das tiefste Potential liegt. Im       Normalzustand,    das heisst,     wenn    die Kathode nicht  über die Kontaktzunge 13c mit einem der Gitter     17a     bzw. 17b verbunden ist, ist die Doppeltriode stromlos       bzw.    ist der fliessende Strom für ein Ansprechen der  Relais zu gering.

   Wird dagegen mittels des Schalters  13a, 13c bzw. 13b, 13c das Potential der Kathode an  das betreffende Gitter     17a    bzw. 17b gelegt, so führt  hierdurch die betreffende Röhrenhälfte einen Strom  solcher Grösse, dass das Relais 19 bzw. 20 anspricht.  Hierbei werden die Kontaktschalter 19a und 19b bzw.  20a und 20b zu einem später noch näher beschrie  benen Zweck geschlossen. Ein     Stromfluss    durch die  Röhre und damit ein Ansprechen des Relais 19 bzw.  20 ist jedoch nur möglich, wenn gleichzeitig ein im  Anodenkreis angeordneter     Unterbrecherschalter    21  bzw. 22 geschlossen ist.

   Das Schliessen dieser Schalter  erfolgt mittels einer auf der Steuerwelle 6 angeord  neten Steuerscheibe 123, die mit ihrem Teil     123a    die  beiden Hälften des betreffenden Kontaktschalters mit  einander verbindet und so den     Kontaktschluss    bewirkt.

    Die Anordnung der Steuerscheibe 123 und die Um  fangslänge des Steuerstücks     123a    sind hierbei so, dass  die Kontaktschalter 21 und 22 nur während des     Mess-          vorgangs    geschlossen sind, und zwar derart, dass das  Schliessen eine kurze Zeit nach dem erfolgten     In-          Anlage-Kommen    des Tasters mit dem Werkstück und  das Öffnen eine kurze Zeit vor dem     Wiederabheben     des Tasters vom Werkstück erfolgt.

   Damit ist gewähr  leistet, dass die von den eingebauten Schaltern 13a,  13c bzw. 13b, 13c der     Messtaster    beeinflussten Steuer  anordnungen nur während des eigentlichen     Mess-          vorgangs    in Betrieb setzbar sind.  



  Im Ausführungsbeispiel ist vorausgesetzt, dass die  Zuführung der Werkstücke 2 zum     Werkstückträger    1  und ebenso ihr Verlassen vom     Werkstückträger    selbst  tätig erfolgen. Die     Zuführung    kann hierbei mittels  irgendeiner an sich bekannten     Zuführvorrichtung,     beispielsweise mittels eines     Vibrators,    erfolgen. Im       Ausführungsbeispiel        (Fig.    1) ist an der Station H die  von einer solchen selbsttätigen     Zuführvorrichtung     kommende     Einlaufschiene    angedeutet und mit 23  bezeichnet.

   Der an der Station G liegende Werkstück  abgang ist ebenfalls als Schiene ausgebildet und trägt  das Bezugszeichen 24. An dieser Schiene sind ferner  Weichen 25 und 26 angeordnet, die zum Sortieren  nach  Gut  und  Ausschuss  dienen. Von ihnen aus  führen Kanäle 27 und 28 zu entsprechenden Auf  fangbehältern. Das Auswerfen der Werkstücke aus  dem     Werkstückträger    ist hierbei als in der Weise  erfolgend vorausgesetzt, dass beim Niedersenken des       Werkstückträgers    das Werkstück auf einen Anschlag      auftrifft, von welchem es abgewiesen und in den  Kanal 24 eingeleitet wird.  



  Bei der im Ausführungsbeispiel gemäss den     Fig.    1  und 2 dargestellten     Messvorrichtung    erfolgt somit der  Durchlauf der Werkstücke 2 in der Weise, dass die  Werkstücke über die     Einlaufschiene    23 zum Werk  stückträger 1 gelangen und nunmehr sukzessive, das  heisst in Abhängigkeit von der Bewegung des Mal  tesergetriebes, die     Messstationen   <I>A, B, C, D,</I> E und F  durchlaufen. An jeder dieser     Messstellen        wird    ein  anderes Teil des     Werkstückprofils,    das heisst in  diesem Falle ein Durchmesser, gemessen.

   Nach Be  endigung dieses     Messzyklus    gelangen die Werkstücke  vor die Auslaufschiene 24, über welche sie den ver  schiedenen Auffangbehältern zugeführt werden. Die  Steuerung der Weichen 25 und 26 bzw. weiterer,  anderen Güteklassen zugeordneter Weichen, geschieht  hierbei über eine Steueranordnung, mittels welcher  die an den einzelnen     Messstellen    erzielten Resultate  berücksichtigt werden. Die Entscheidung, welche Wei  che betätigt wird, hängt also von der Summe der an  den einzelnen     Messstellen    erzielten     Einzelmessresultate     ab, das heisst bestimmend für die Weichenbetätigung  ist ein gesammeltes oder gespeichertes Ergebnis.  



  Gemäss der Erfindung wird nunmehr eine Spei  cherung der an den     einzelnen        Messstellen    erzielten  Resultate und eine Berücksichtigung des Gesamt  resultats für den     Werkstückabgang    dadurch erzielt,  dass jeder der     Messstellen    A bis F ein von dem ihr  zugehörenden Messgerät, also dem betreffenden     Mess-          taster    13,     beeinflussbarer    Informationsgeber<I>zuge-</I>  ordnet ist, und dass in Abhängigkeit von der Schalt  bewegung des     Werkstückträgers    1 ein Informations  speicher bewegbar ist,

   welchem mittels der Infor  mationsgeber die Qualität des Werkstücks     betreffende     Informationen     zuführbar    sind und welchem diese  Informationen am Ende des     Messzyklus    eines Werk  stücks mittels eines Informationsabnehmers     entnehm-          bar    sind, und dass über einen vom Informations  abnehmer gesteuerten Informationswandler der Werk  stückabgang der Vorrichtung, also die Weichen 25  und 26, steuerbar ist.  



       1!a        Ausführungsbeispiel    ist der Informationsspei  cher an einem besonderen, als drehbare Scheibe 29  ausgebildeten Träger angeordnet. Diese Scheibe ist an  einer Welle 30 gelagert, deren Bewegung synchron  mit der Bewegung der Welle 3 des     Werkstückträgers     1     erfolgt.    Die Kupplung der beiden Wellen 3 und 30  kann hierbei auf verschiedene     Arten    mittels an sich  bekannten Mittel vorgenommen sein, beispielsweise  mittels einer mechanischen Getriebekupplung oder  einer sogenannten elektrischen Welle oder eines     elek-          tromagnetisch-mechanischen        Schrittschaltwerks.    Bei  letzterem wäre die Arbeitsweise z.

   B. so, dass in Ab  hängigkeit von der Drehung der Welle 3 Kontakte  geschlossen werden, welche den Schaltmagnet eines  an sich bekannten, auf die Welle 30     wirkenden          Schrittschaltwerks    für eine     bestimmte    Zeit     an    Span  nung legen.    Um darzulegen, dass jede, eine synchrone Be  wegung der Wellen 3 und 30 gewährleistende Kupp  lung Anwendung finden kann, ist in     Fig.    1 die Kupp  lung der beiden Wellen nur schematisch angedeutet,  und zwar mittels gestrichelter Linien 31 und 32, die  durch zwei schematisch gezeichnete Kupplungsstücke  33 und 34 lösbar     miteinander    verbunden sind.  



  Zur     Herbeiführung    einer hinsichtlich der Funk  tionssicherheit und eines     unverwickelten        Aufbaus     besonders günstigen Ausgestaltung einer     Messvor-          richtung    gemäss der Erfindung     sind    im Ausführungs  beispiel als Informationsgeber Elektromagnete ange  ordnet, während der Informationsspeicher aus in  Abhängigkeit von der Tätigkeit dieser Elektromagnete  mechanisch veränderbaren bzw. bewegbaren Teilen  besteht.

   Als solche     Teile    finden in den Ausführungs  beispielen gemäss den     Fig.    1 bis 5 Schieber Ver  wendung, die mittels der Elektromagnete aus ihrer  Ursprungslage in     eine    andere Lage bewegbar und in  dieser     sicherbar    sind.  



  Die Elektromagnete sind in der     Fig.    1 mit 351,  352, 353, 354, 355 und 356 bezeichnet, wobei jeder  der     Messstellen    A bis F gemäss     Fig.    1 einer     dieser     Magnete zugeordnet ist. Die von den Magneten     be-          tätigbaren    Schieber tragen die Bezugszeichen 361,  371, 381, 39<B>1</B>, 401 und 411     usw..    . . bis 367, 377,  387, 397, 407 und 417 und ihre Betätigung geschieht  in der Weise, dass sie von den Elektromagneten bei  deren Ansprechen in radialer Richtung verschoben  werden.

   Zu diesem Zwecke besitzen die Magnete Stoss  stifte 351a<B>...</B> 356a, welche beim Ansprechen der       Magnete    in     Richtung    auf die Welle 30 bewegt werden.  



  Das Ansprechen der Elektromagnete erfolgt in  Abhängigkeit von     einem        Schliessen    der Kontakt  schalter 13a, 13c bzw. 13b, 13e. Wie schon erwähnt,  findet als Folge eines solchen Kontaktschlusses ein  Schliessen des Relaiskontaktes 19b bzw. 20b statt.  Diese beiden Kontakte sind parallel als Unterbrecher  kontakte     in    einem Speisestromkreis für den zuge  hörigen Elektromagnet, z. B. 351, angeordnet, so dass  beim Schliessen eines derselben der Magnet an Span  nung gelegt und damit sein Stossstift, z. B.     351a,    in  Richtung auf die Welle 30 bewegt wird.

   Die Beein  flussung der Elektromagnete 351<B>...</B> 356, also das  Verschieben ihrer Stossstifte 351a<B>...</B><I>356a,</I>     erfolgt     somit durch elektrische Signale, die von den den  einzelnen     Messstellen    zugeordneten Messgeräten, also  den     Messtastern,    abgegeben werden.  



  Anstelle mit     Hilfe    eines Kontaktschlusses könnten  elektrische Steuersignale für die Elektromagnete auch  auf     irgendeine    andere an     sich    bekannte Weise aus,  gesendet werden. Wesentlich ist, dass sich die     Anzeige     jedes     Mess-    oder Kontrollgeräts in irgendeiner Form  in ein elektrisches Signal transformieren lässt, so dass  in jedem Falle die Anwendung von Elektromagneten  als Informationsgeber in der beschriebenen Weise  erfolgen kann und damit die besonderen     Vorteile     dieser Anordnung erzielt werden.  



  Im Ausführungsbeispiel gemäss den     Fig.    1 und 2  ist die Schaltanordnung der Elektromagnete so vorge-           nommen,    dass diese ansprechen, wenn einer der  Schalter 13a, 13c und 13b, 13c geschlossen wird.  das heisst, wenn das Werkstück über- oder     Untermass     besitzt. Liegt das Werkstück dagegen innerhalb der  vorgesehenen Toleranz, das heisst berührt die Kon  taktzunge 13c keine der Kontaktstellen 13a oder 13b,  so findet kein Ansprechen der Elektromagnete statt.  Im Ausführungsbeispiel wird also ein Sortieren der  Werkstücke nach  Gut  und      Ausschuss     durchge  führt.

   In anderer Weise könnte eine Sortierung auch  nach einer grösseren     Anzahl    von Güteklassen statt  finden, wozu dann in entsprechender Weise jeder       Messstelle    eine grössere Anzahl von Elektromagneten  als Informationsgeber zuzuordnen wäre.  



  Im     Ausführungsbeispiel    ist weiterhin der jedem  Werkstück zugeordnete     Kontrollwertspeicher    sechs  teilig, das heisst er ist jeweils aus sechs einzelnen  Schiebern aufgebaut, z. B. 361,<B>371,</B> 381, 391, 401,  411. Dies entspricht den sechs mit den Buchstaben  A bis F bezeichneten     Messstellen.    An jeder     Messstelle     kann somit ein bestimmter dieser Schieber betätigt  bzw. nicht betätigt werden. Durch diese Schieber  anordnung ist es     grundsätzlich    möglich, am Ende des       Messzyklus    das Werkstück nach  Gut  und  Aus  schuss  bezüglich jeder einzelnen     Messstelle    zu sor  tieren.  



  Wird dagegen nur eine     Sortierung    nach  Gut  und   Ausschuss  im ganzen gefordert, so kann statt der  jeweils sechs Schieber, z. B. 361<B>...</B> 411, nur ein ein  ziger, z. B. 36     (Fig.    3a und 3b), angeordnet sein.  Ergibt sich bei einer der     Messstellen    das Werkstück  als ausserhalb der Toleranz liegend, so wird der dieser  Stelle zugeordnete Schieber betätigt und damit das  Werkstück beim Verlassen des     Werkstückabgangs    in  den     Ausschusskanal    geleitet.

   Eine solche Schieber  anordnung ist somit in hohem Masse     aufwandsparend     und führt     zu    einer     Messwertspeicherung    in denkbar       unverwickelter    Form.  



  Wie beschrieben, ist im     Ausführungsbeispiel    der       Informationsspeichar    an einem besonderen Träger,  nämlich der Scheibe 29, angeordnet. Die Informa  tionsgeber, also die Elektromagnete 351<B>...</B> 356, sind  hierbei an einem nicht gezeigten, ortsfesten Lagerge  stell der Scheibe 29 bzw. der Welle 30 befestigt. Ihre  Anordnung ist hierbei, wie aus     Fig.    1 ersichtlich, so  vorgenommen, dass sie gleichsinnig und     in    gleicher  Winkelteilung wie die     Messstellen    A bis F angeordnet  sind. Demgemäss sind ihre Lagen mit A' bis F' be  zeichnet.  



  Der besondere Vorzug einer     Anordnung    gemäss       Fig.    1 liegt darin, dass die eigentliche     Messvorrichtung     von der zur     Speicherung    der     Messwerte    dienenden  Vorrichtung vollkommen frei ist, so dass die erstere  völlig freizügig in optimaler     Weise    den besonderen       Erfordernissen    des jeweiligen     Mess-    bzw.     Kontroll-          problems        anpassbar    ist.

   Ferner sind die eigentliche       Messvorrichtung    und die Speichervorrichtung freizügig  gegeneinander austauschbar und einander     zuordenbar,     da lediglich die Verbindung 34, 35 zur Gewährlei  stung des Synchronismus der Wellen 3 und 30 sowie    die elektrischen Verbindungen zwischen den den ein  zelnen     Messstellen    zugeordneten     Mess-    bzw. Kontroll  geräten und den Informationsgebern herzustellen sind.  Diese Verbindungen können rasch und mit wenigen  Handgriffen     herstellbar    sein, vorzugsweise unter Ver  wendung von an sich bekannten     Vielpolsteckern.     



  In anderer Weise könnte der Informationsspeicher  am     Werkstückträger    selbst, also am Transportteller 1,  angeordnet sein. Eine solche Anordnung gestattet den  Aufbau einer     Mess-    bzw. Kontrollvorrichtung gemäss  der Erfindung mit geringstem Aufwand. Insbesondere  ergibt sich hierbei dann ein besonderer     Vorteil,    wenn  der Speicher nur eine geringe Anzahl von Teilen auf  weist, beispielsweise bei Zuordnung nur eines einzigen  Schiebers zu jedem Werkstück.  



  Gemäss der Erfindung erfolgt die Berücksichtigung  der während des     Messzyklus    erzielten und gespei  cherten Ergebnisse über einen Informationsabnehmer,  welcher über einen Informationswandler den Werk  stückabgang der Vorrichtung steuert. Im Ausfüh  rungsbeispiel gemäss     Fig.    1 sind als solche Infor  mationsabnehmer photoelektrische Lichtempfänger,  beispielsweise Photozellen, Photoelemente oder Photo  widerstände, angeordnet, die mit 41 bis 46 bezeichnet  sind. Diesen ist eine an sich bekannte, der     17ber-          sichtlichkeit    wegen nicht gezeichnete Lichtquelle zuge  ordnet, deren Licht zu den Empfängern gelangen  kann, wenn der Strahlengang durch einen oder meh  rere der Schieber, z. B. 361<B>...</B> 411 freigegeben ist.

    Die     Winkellageanordnung    der Lichtempfänger ist  hierbei der     Winkellageanordnung    des     Werkstückab-          gangs    24 zugeordnet. Demgemäss ist die Station der  Lichtempfänger mit G' bezeichnet. Weiterhin ist die  Zuordnung der Schieber zu den Lichtempfängern so  vorgenommen; dass die Schieber 361, 362, 363, 364,  365, 366, 367 zur Abdeckung bzw. Freigabe des  Lichtempfängers 41, die Schieber 371 ... 377 zur  Abdeckung bzw. Freigabe des Lichtempfängers 42  usw. und schliesslich die Schieber 411 ... 417 zur  Abdeckung bzw. Freigabe des Lichtempfängers 46  dienen.

   In     Fig.    1 ist gezeigt, dass der Schieber 367  eingeschoben ist und somit das Licht zum Licht  empfänger 41 durchtreten lässt; das am Beginn des       Werkstückabgangs    24     befindliche    Werkstück wird  demgemäss in die     Ausschussklasse    einsortiert werden.  



  Die vorerwähnten Lichtempfänger sind an eine  an sich bekannte, nicht näher gezeigte elektronische  Steuerschaltung angeschlossen, welche über     Informa-          tionswandler,    beispielsweise über Elektromagnete, die       Steuerung    der im     Werkstückabgang    angeordneten  Weichen 25, 26 usw. bewirkt.  



  In anderer Weise können die Informationsab  nehmer als mechanische     Fühlervorrichtungen    ausge  bildet sein. Beispiele hierfür sind in den     Fig.    4 bis 6  gezeigt.  



  Gemäss     Fig.4    ist eine solche     Fühleranordnung     dadurch gegeben, dass im Weg eines zu einem Infor  mationsspeicher gehörenden Schiebers 47 die beweg  liche Kontaktfeder 48a eines Kontaktschalters 48  liegt, die mit einem Gegenkontakt 48b zusammen-      arbeitet. Trifft nun der Schieber bei der Drehbe  wegung des Speicherträgers 29 auf die Kontaktfeder  48a auf, so wird diese zum     Kontaktschluss    mit dem  Gegenkontakt 48b geführt. Der Schalter 48 befindet  sich im Speisestromkreis eines als     Informations-          wand'ler    dienenden Elektromagnets 49, der .mit seinem  Stossstift 49a mit einer Fahne 50a einer um eine  Achse 51 drehbaren Weiche 50 zusammenarbeitet.

    Letztere steuert einen durch eine Kanalgabel 52  angedeuteten     Werkstückabgang.    Die Betätigung der  Weiche 50 durch den Elektromagnet 49 erfolgt gegen  die Wirkung einer Feder 53, welche die Weiche  entgegen dem     Uhrzeigersinn    zu drehen versucht. Um  die Weiche 50 sicher in der durch den     Magnet    be  stimmten Stellung so lange zu halten, bis das Werk  stück die Weiche passiert hat, kann die Speisung  des Magnets 49 gegebenenfalls über ein an sich  bekanntes     Selbsthalterelais        erfolgen,    welches unab  hängig von der Winkelstellung des     Speicherträgers     29 ein     Unter-Strom-Stehen    des Elektromagnets 49  für eine bestimmte Zeit sichert.

   Die Relativanordnung  des Kontaktschalters 48 und des Elektromagnets 49  kann weitgehend frei erfolgen, da beide nur einer  elektrischen Verbindung bedürfen.  



  Eine besonders     teilesparend    und einfach aufge  baute     Informationsabnahmevorrichtung    ist in     Fig.    5  gezeigt.     Dort    ist     ebenfalls    wieder an     einem        Infor-          mationsträger    29 ein Schieber angeordnet, der mit  54 bezeichnet ist. Dieser arbeitet direkt mit der Fahne  50a der     anhand    der     Fig.4    näher     beschriebenen     Weichen- und     Werkstückabganganordnung    zusammen.

    Um zu sichern, dass die Weiche während einer vor  bestimmten Mindestzeit in     Wirkstellung    bleibt, ist  am Schieber 54 ein winklig abgebogenes Endteil<I>54a</I>  ausgebildet, welches während eines bestimmten Dreh  wegs des Speicherträgers 29 die Weiche entgegen der  Feder 53 verstellt hält.  



  Die Anordnung der Schieber 47 und 54 in den       Fig.    4 und 5 ist nur schematisch dargestellt; insbe  sondere ist nicht gezeigt, in welcher Weise die Schie  ber in einer bestimmten     Radiallage,    also ein- oder       ausgerückt,    gehalten werden und wie     ihre    Betätigung  erfolgt. Aus der Darstellung ist bezüglich der Wir  kungsweise ersichtlich, dass die Schieber in radialer  Richtung nach aussen verschoben sein müssen, wenn  eine Betätigung der Weiche 51 erfolgen soll.  



  Ein Ausführungsbeispiel für die Anordnung und  die Betätigung der Schieber ist in den     Fig.    3a und  3b gezeigt. In     Fig.    3a ist ein Elektromagnet 35 mit  Stossstift 35a gezeigt, wie er dem in     Fig.    1 gezeigten  Ausführungsbeispiel zugrunde     liegt.        Ferner    ist hier auf  dem Speicherträger 29 ein mit dem Bezugszeichen  36 versehener Schieber näher gezeigt. Die Lagerung  des Schiebers ist mittels einer     Stift-Schlitz-Führung     vorgenommen, wobei am Schieber 36 ein     Schlitz    36a  ausgebildet ist, durch welchen ein am Speicherträger  29 befestigter     Stift    55 ragt.

   An diesem ist     ferner    eine  Blattfeder 56 befestigt, welche auf den Schieber 36  drückt und diesen in Richtung der Achse des Trägers  29 sichert. Weiterhin ist noch irgendeine andere, an    sich bekannte, der     Übersichtlichkeit    wegen jedoch  nicht gezeichnete     Geradführung    des Schiebers vor  handen. Auf den Schieber wirkt ferner     eine    an einem  Lagerbock 57 angeordnete     schraubenförmige    Feder  58 ein, die den Schieber in radialer Richtung nach  aussen zu bewegen sucht, wie dies in     Fig.    3a gezeigt  ist.

   An der Unterseite des Schiebers 36 ist eine als  Anlaufaussparung und     Rechteckaussparung    ausge  bildete Rasterung vorhanden, die mit 36b bezeichnet  ist. Diese arbeitet mit einem am Träger 29 ausge  bildeten rechteckigen Vorsprung 29a zusammen.  Wird nun durch den Elektromagnet 35 der Schieber  36 verschoben, so     erfolgt    diese Verschiebung so weit,  bis der Schieber an der Nase 29a einrastet, wie dies  in     Fig.    3b     gezeigt    ist. Damit ist der Schieber in dieser       eingeschobenen    Stellung, die auch bei dem dem Licht  empfänger 41 gegenüberliegenden Schieber 367 in       Fig.    1     vorhanden    ist, gesichert.  



  Um nach erfolgter     Informationsabnahme    die  Schieber     in    ihre Ursprungslage zurückzuführen und  damit den Speicher wieder in seine aufnahmebereite  Stellung zu     versetzen,    ist weiterhin eine ortsfeste  Vorrichtung angeordnet, welche in Zusammenarbeit  mit dem Schieber 36 beim Bewegen des Speicher  trägers 29 ein Rückführen des ersteren in seine  Ursprungslage herbeiführt. Als eine solche Vor  richtung ist nach     Fig.    3b     ein    ortsfester Anschlag 59  angeordnet, der eine abgeschrägte Anlaufkante 59a  besitzt.

   Bewegt sich der Speicherträger 29 in Pfeil  richtung und     trifft    der Schieber 36 auf den Anschlag  auf, so wird der Schieber entgegen der Wirkung der  Feder 56 nach oben gehoben und hierdurch die       Rastung    36b, 29a gelöst. Unter Wirkung der Feder  58 kehrt sodann der Schieber 36 in die in     Fig.    3a  gezeigte Ursprungslage zurück.  



  Die     Rückführ-    bzw.     Rückstellstation,    die sich am  ortsfesten Lagergestell des Speicherträgers 29 be  findet, ist der     Werkstückzuführstation    H des Werk  stückträgers 1 zugeordnet. Demgemäss ist sie mit H'  bezeichnet. Es ergibt sich somit, dass die     Messeinheit     und die Speichereinheit die gleiche     Zahl    von Sta  tionen besitzen.  



       Anstelle    von Schiebern könnten als mechanisch  bewegbare Speicherteile auch Hebel Verwendung  finden, die von einer     Ursprungslage    in eine andere  Lage schwenkbar sind. Insbesondere könnten solche  Hebel als Kipphebel ausgebildet sein, die in beiden  Endstellungen stabile Lagen besitzen. Hierdurch er  übrigt sich eine besondere Sperrvorrichtung, um die  Hebel in der anderen Lage zu sichern.  



  Eine andere Ausführung eines mechanisch ver  änderbaren Speichers ist in den     Fig.    6a und 6b ge  zeigt. Dort ist der Speicher als Band ausgebildet, in  welches mittels     Elektromagnete    Löcher stossbar sind.  Das Band trägt das Bezugszeichen 60 und ist von  einer Vorratsspule 61 auf eine     Aufwickelspule    62       aufwickelbar.    Der Transport des Bandes erfolgt hier  bei über     Zackenrollen    63, die in     eine    Perforation 60a       (Fig.6b)    an den beiden Rändern des Bands ein  greifen.

   Eine der     Zackenrollen    steht mit einem An-           triebsrad    64 in Verbindung, das seinerseits mit dem  Antrieb des     Werkstückträgers    1 synchronisiert ist.  An jeder der     Stellen    A' bis F' ist wieder ein Elek  tromagnet 351 ... 356 angeordnet, wobei ausser  dem das Band an diesen Stellen über Tischchen  651<B>...</B> 656 läuft, welche eine     Freisparung    für den  Durchtritt der Stossstifte 351a<B>...</B> 356a der Elektro  magnete besitzen. Entsprechend dem an der betref  fenden     Messstelle    A bis F erzielten     Messergebnis     spricht nun der betreffende Magnet an oder nicht.

   Im  ersten Fall wird durch den Stossstift     35la   <B>...</B><I>356a</I> ein  Loch in das Band gestossen. Dieses Loch     kann    runden  oder vieleckigen Querschnitt haben. In     Fig.    6b ist ein  ausgestanztes Loch 60b von     rechteckförmigem    Quer  schnitt gezeigt.  



  Die Informationsabnahme erfolgt auch in diesem  Ausführungsbeispiel mittels einer mechanischen     Füh-          lervorrichtung.    Hierzu ist eine Kontaktfeder 66 ange  ordnet, die mit einem geerdeten Auflagetischchen 67  in     Kontaktschluss    führbar ist. Dieser     Kontaktschluss     erfolgt, wenn das Band eine Aussparung eingestanzt  trägt und die Kontaktfeder durch diese Aussparung       hindurch    auf das     Auflagetischchen    greifen kann. Der  aus den Teilen 66 und 67 gebildete Schalter kann  denselben Zweck     erfüllen    wie der in     Fig.    4 darge  stellte Schalter 48.  



  Anstatt mittels einer mechanischen     Fühlervor-          richtung    könnte das Band auch wiederum mittels  photoelektrischer Lichtempfänger abgetastet werden,  wie dies im Schema in     Fig.    1 gezeigt ist.  



  Eine weitere Ausführungsart für einen Speicher  zur     Durchführung    der Speicherung gemäss der Erfin  dung ist in     Fig.    7 gezeigt. Dort ist der Informations  speicher als ein endloses Magnetband 68 ausgebildet,  das in ähnlicher Weise wie das Band 60 der     Fig.    6a  und 6b über     Zackenrollen    63 bewegt wird. Auch der  Antrieb des Bands ist in gleicher Weise wie in     Fig.    6       vorgenommen,    also über ein Antriebsrad 64. Als  Informationsgeber sind elektromagnetisch erregbare  Sendeköpfe 691 ... 696 angeordnet, die beispiels  weise in Abhängigkeit von der Schalterbetätigung der  Taster 13 erregbar sind.

   Als Informationsabnehmer  findet dagegen ein entsprechender Empfängerkopf 70  Verwendung, während durch einen Löschkopf 71 eine  Löschung des Bands nach erfolgter Informationsab  nahme vorgenommen wird. Das     Zusammenwirken     zwischen den Köpfen 691<B>...</B> 696 sowie 70 und 71  einerseits und dem Band 68 anderseits bedarf keiner  näheren Ausführung, da dieses durch die Tonband  technik hinreichend bekannt ist.  



  Um unabhängig von den den     Werkstückabgang     verlassenden, verschiedenen Auffangbehältern zu  fliessenden     Werkstücken    Aufschluss über die Quali  tätsbeschaffenheit einer bestimmten Anzahl von  Werkstücken zu erhalten, können beim Erfindungs  gegenstand jeder     Mess-    bzw. Kontrollstelle ein oder       mehrere    Zählwerke, vorzugsweise elektromagnetischer  Art, zugeordnet werden.  



       In    der schematischen Darstellung der     Fig.    2 sind  solche Zählwerke mit den Bezugszeichen 72 und 73    bezeichnet; sie sind von den Kontakten 19a bzw. 20a  an Spannung     anlegbar.    Jeweils beim Auftreten von  Unter- bzw.     übermass    eines Werkstücks spricht also  eines der Zählwerke 72 bzw. 73 an und schaltet um  eine     Ziffer    weiter, wodurch die Zahl der fehlerhaften  Teile addiert wird.

   Weiterhin kann durch ähnliche       Zählwerke    eine Zählung der guten Werkstücke statt  finden, und ausserdem können einer     Messstelle    mehr  als zwei Zählwerke zugeordnet sein, je nach der Zahl  der Güteklassen, in welche ein Werkstück an der be  treffenden     Mess-    bzw. Kontrollstelle     einordenbar    ist.  Durch Zusammenfassen sämtlicher Zählwerke an  einem einzigen Ort kann mit einem Blick ein Bild  über den statistischen Qualitätsbefund     einer    be  stimmten Anzahl von Werkstücken erhalten werden.  



  Die Anordnung von Zählwerken in der     vorbe-          schriebenen    Art gibt insbesondere auch dann ein  detailliertes Bild über den Qualitätsbefund der Werk  stücke, wenn die Endsortierung derselben nur nach  den zwei Klassen  Gut  und      Ausschuss     erfolgt.  Ferner können anhand der durch die Zählwerke an  gezeigten Ergebnisse Korrekturen der Fertigung vor  genommen werden bzw. kann eine solche Korrektur  selbsttätig, entweder in Abhängigkeit von den Mess  geräten, also den     Messtastern,    oder in Abhängigkeit  von der Anzeige der Zählwerke, durch Anwendung  an sich bekannter     übertragungs-    und Steuermittel  erfolgen.  



  Die Wirkungsweise einer der     vorbeschriebenen,     gemäss der     Erfindung    aufgebauten     Messvorrichtung    ist  folgende:  Die zu kontrollierenden bzw. zu messenden Werk  stücke gelangen über eine     Zuführeinrichtung,    bei  spielsweise die     Einlaufschiene    23, zum Werkstück  träger 1. Dieser führt die Werkstücke schrittweise  von     Messstelle    zu     Messstelle,    im Ausführungsbeispiel  gemäss     Fig.    1 also von der     Messstelle    A bis zur     Mess-          stelle    F.

   An jeder dieser     Messstationen    wird eine  bestimmte Messung bzw. Kontrolle durchgeführt und  das hierbei erzielte     Messergebnis    über den Infor  mationsgeber an den Informationsspeicher weiterge  geben. Der Informationsspeicher wird gleichsinnig  und um den gleichen Winkelweg wie der Werkstück  träger, also synchron mit diesem, bewegt.

   Entspre  chend jeder Messung erfolgt somit an der der     Mess-          station    zugeordneten Speicherstation eine Speicherung  des erzielten     Messresultats.    Die Speicherung geschieht  hierbei in der beschriebenen Weise dadurch, dass  entweder ein Schieber verschoben oder ein Hebel     ver-          schwenkt    wird, bzw. dass ein Loch in ein Band ge  stossen wird, bzw. dass eine bestimmte Stelle eines  Magnetbands eine bestimmte     Magnetisierung    erfährt.  



  Nach Durchlaufen sämtlicher     Messstellen    ist der       Messzyklus    beendet, und an der nächsten Schaltstel  lung des     Werkstückträgers    erfolgt der Werkstück  abgang. Dieser kann beispielsweise durch ein Aus  werfen oder durch ein Wegnehmen des Werkstücks  mittels eines Greifers oder durch     Wegschleudern    mit  tels eines Luftstromes erfolgen. Ebenso könnten an-      statt einer einzigen Stellung, bei welcher ein Werk  stückabgang erfolgt,     hierfür    mehrere     Stellungen     vorgesehen sein, wobei jede Stellung einer bestimmten  Güteklasse des Werkstücks entspricht.

   Die Anordnung  eines einzigen     Werkstückabgangs,    wie in den Aus  führungsbeispielen gezeigt, führt jedoch     zu    dem  grössten     Nutzungs-    und Wirkungsgrad der     Vorrichtung,     da hier auf kleinstem Raum und bei kleinster Durch  laufzeit eine grösstmögliche Zahl von     Messstellen    An  ordnung finden kann.  



  Die Klassifizierung der Werkstücke im Werk  stückabgang nach  Gut  und      Ausschuss     bzw. nach  mehreren Güteklassen erfolgt durch an sich bekannte       Sortiervorrichtungen,    beispielsweise durch Weichen,  welche Kanäle zu verschiedenen     Auffangbehältern     freigeben. Die Steuerung dieser Weichen bzw. son  stiger     Sortiermittel    wird in Abhängigkeit von dem für  das betreffende Werkstück im Informationsspeicher  gespeicherten  Informationsbild  oder      Messbild      vorgenommen.

   Der Informationsabnehmer ist in der  gleichen Winkelstellung bzw. in der gleichen entspre  chenden Lage angeordnet wie der     Werkstückabgang;     sogleich bei Erreichen dieser Stellung wird das      Mess-          bild     vom Informationsabnehmer abgenommen, so  dass bei Beginn der     Auswerfbewegung    des Werkstücks  bereits die Steuerkommandos für die Weichen oder  sonstigen     Sortiermittel    gegeben und diese entspre  chend gestellt sind bzw. die richtige Stellung ein  nehmen, bevor die Werkstücke dort ankommen.  



  Nach beendetem     Werkstückabgang    erfolgt bei  Weiterbewegung des     Werkstückträgers    zur Station H  dort wieder das Zuführen eines Werkstücks, während  bei der entsprechenden Bewegung des Speicherträgers  zur Station H' ein Rückstellen des Speichers in seinen  aufnahmebereiten Zustand, also beispielsweise ein  Zurückstellen der Schieber bzw. Hebel oder ein  Löschen des Magnetbands, vorgenommen wird. Nun  beginnt wieder ein neuer Zyklus, das heisst bei den  beschriebenen Ausführungsbeispielen beginnt und  endet ein solcher mit jedem Schaltschritt des Werk  stück- und Speicherträgers.  



  In den Ausführungsbeispielen sind verschiedene  Arten von     Informationsspeichern    geoffenbart. Mit  jedem dieser Speicher und ebenso mit weiteren nicht  genannten, aber nach den gleichen Grundsätzen auf  gebauten Speichervorrichtungen werden die durch die  Erfindung geschaffenen besonderen Vorzüge in vol  lem Umfange erzielt. In jedem Falle ist dem Durch  lauf eines Werkstücks durch einen     Messzyklus    der  Durchlauf eines Teils eines Informationsspeichers  über einen vollen Zyklus zugeordnet, wodurch     eine     praktisch     störunanfällige,        unverwickelte,    leicht über  sichtliche und mit geringem Aufwand erreichbare  Speicherung erzielt ist.

   Umfangreiche Relaisketten,  Speicherkanäle mit hohem elektrischem Schaltauf  wand und die Beachtung umfangreicher Verknüpfungs  bedingungen, wie sie bei an sich     bekannten    Vor  richtungen vorliegen, sind bei den beschriebenen  Vorrichtungen gemäss der Erfindung vollkommen aus  geschaltet.    Durch die Darstellung und Beschreibung eines  Speichers mit in zwei     Extremstellungen    einstellbaren  beweglichen Teilen, wie Schiebern oder     Hebeln,    ist  gezeigt, dass eine Speicherung gemäss der     Erfindung     mittels     mechanischer-    Grundelemente durchführbar  ist, welche     hinsichtlich    ihrer Funktionssicherheit kei  ner weiteren Nachweise bedürfen.

   Ebenso ist hiermit  gezeigt, dass eine solche Speicherung einen geringen       apparativen    und Werkstoffaufwand     erfordert,    wo  durch ein niedriger Herstellungspreis     für    eine Vor  richtung gemäss der Erfindung möglich     ist.     



  Die Anführung eines Bandes, in welches     mittels     Elektromagnete Löcher stossbar sind, zeigt auf, wie  ein nur einen geringen Kostenaufwand     erfordernder     Speicher aufgebaut sein kann, welcher eine Speiche  rung der     Messergebnisse        auch;

      über die Zeit der Infor  mationsabnahme hinaus, also beliebig lange,     gewähr-          leistet.    In gleicher Weise könnte auch ein Magnetband  als solcher beliebig lange     erhaltbarer    Speicher dienen,  jedoch ist ein solcher mit wesentlich höheren Kosten  behaftet als das im     Ausführungsbeispiel    gemäss den       Fig.    6a und     6b    gezeigte Band, das beispielsweise ein  Papierband sein kann.  



  Weiterhin zeigt das Ausführungsbeispiel gemäss       Fig.    7, bei welchem ein endloses Magnetband ange  ordnet ist, wie eine keinen mechanischen Abnutzungen       unterworfene    und     damit    für     beliebig    lange Zeit mit  unveränderter Konstanz arbeitende Speicheranord  nung gemäss der     Erfindung    aufgebaut     sein    kann.  



  Besonders hervorzuheben ist, dass Anordnungen  gemäss den     Fig.    6 und 7 raumsparend aufgebaut und  damit zu Einheiten kleiner Abmessungen gestaltet sein  können. Bei Ausbildung des Speichers     in    dieser Weise  kann daher derselbe vorzugsweise an einem beson  deren Träger angeordnet sein.  



       überdies    besteht ein weiterer Vorteil der An  ordnung des     Informationsspeichers    an einem beson  deren Träger darin, dass ein für eine bestimmte  Höchstzahl von     Messstellen    ausgelegter Informations  speicher ohne weiteres mit     Vorrichtungen    mit weniger       Messstellen    zusammengekuppelt werden kann.

   Die  nicht benötigten Stellen des     Informationsspeichers     können     einfach    übersprungen werden, was in beson  ders einfacher Weise bei einer Verbindung zwischen       Werkstückträger    und     Informationsspeicherträger    mit  tels einer elektrischen Welle oder eines elektromagne  tischen Schrittschaltgetriebes durchführbar ist.  



  Auf Grund der     unverwickelten,    leicht überblick  baren Wirkungsweise der erläuterten     Mess-    bzw.     Kon-          trollvorrichtungen    gemäss der     Erfindung    sowie des  klar gegliederten Aufbaus derselben sind in beson  derer Weise der Aufbau und der Einsatz von     Mess-          bzw.        Kontrollvorrichtungen    der genannten Art in gro  ssen Serien ermöglicht, wobei sowohl die Herstellung  und Prüfung der Vorrichtungen als auch ihre     Wartung     ohne besonders ausgebildete Arbeitskräfte erfolgen  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mess- bzw. Kontrollvorrichtung mit mehreren Mess- bzw. Kontrollstellen, denen ein Werkstück mittels eines schaltbaren Trägers nacheinander zu führbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Mess- bzw. Kontrollstelle ein von dem ihr zugehörenden Mess- bzw.
    Kontrollgerät beeinflussbarer Informations geber zugeordnet ist, und dass in Abhängigkeit von der Schaltbewegung des Werkstückträgers ein Informa tionsspeicher bewegbar ist, welchem mittels der Infor mationsgeber die Qualität des Werkstücks betreffende Informationen zuführbar sind und welchem diese In formationen am Ende des Mess- bzw. Kontrollzyklus eines Werkstücks mittels eines Informationsabnehmers entnehmbar sind, und dass über einen vom Informa tionsabnehmer gesteuerten Informationswandler der Werkstückabgang der Vorrichtung steuerbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Mess- bzw. Kontrollvorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der In formationsspeicher am schaltbaren Werkstückträger angeordnet und zusammen mit diesem bewegt wird. 2. Mess- bzw. Kontrollvorrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Infor mationsspeicher an einem eigenen Träger (29) ange ordnet ist, der synchron mit der Werkstückträger- bewegung bewegbar ist, und dass an einem Teil des ortsfesten Lagergestells des Informationsspeicher trägers die den Mess- bzw.
    Kontrollstellen zugeord neten Informationsgeber und der Informationsab nehmer gleichsinnig wie die Mess- bzw. Kontrollstellen angeordnet sind, und dass jeder Informationsgeber mit dem der betreffenden Mess- bzw. Kontrollstelle zuge ordneten Mess- bzw. Kontrollgerät (13) wirkverbunden ist. 3. Mess- bzw. Kontrollvorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den einzelnen Mess- bzw. Kontrollstellen zugeordneten Mess- bzw.
    Kon trollgeräte (13) elektrische Signale abgeben, wodurch als Informationsgeber ausgebildete Elektromagnete (351<B>...</B> 356) beeinflussbar sind, und dass der Infor mationsspeicher aus in Abhängigkeit von der Tätigkeit der Elektromagnete mechanisch veränderbaren bzw. bewegbaren Teilen besteht. 4. Mess- bzw. Kontrollvorrichtung nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Infor mationsspeicher aus beweglichen Teilen, wie Schieber (361<B>...</B> 417) oder Hebel, aufgebaut ist, die mittels der Elektromagnete (35l ... 356) von ihrer Ur sprungslage in eine andere Lage bewegbar und in dieser sicherbar bzw. gegen unerwünschte Rückbe wegung gesichert sind. 5. Mess- bzw.
    Kontrollvorrichtung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beweg- liehen Speicherteile vor Beginn eines neuen Mess- bzw. Kontrollzyklus selbsttätig in ihre Ursprungslage zurückführbar sind. 6. Mess- bzw.
    Kontrollvorrichtung nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beweg- liehen Speicherteile (36) unter Wirkung einer Feder (58) in ihrer Ursprungslage gehalten sind, während sie in ihrer durch die Elektromagnete herbeigeführten anderen Lage mittels einer lösbaren Sperrvorrichtung (36b, 29a) gesichert sind, bzw. dass diese Lage eine zweite stabile Lage ist, und dass beim Bewegen des Speicherträgers (29) und durch Zusammenarbeit mit einer ortsfesten Vorrichtung, beispielsweise ein An schlag (59), ein Lösen der Sperrvorrichtung bzw. ein Kippen in die Ursprungslage erfolgt. 7. Mess- bzw.
    Kontrollvorrichtung nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher ein Band (60) ist, in welches mittels der Elektro magnete (351 ... 356) Löcher (60b) stossbar sind. B. Mess- bzw. Kontrollvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Informationsabnehmer eine mechanische Fühlervorrichtung ist. 9. Mess- bzw.
    Kontrollvorrichtung nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühler vorrichtung ein bzw. mehrere bewegliche Teile (48a) einer elektrischen Schalteranordnung (48) umfasst, die ihrerseits über einen Informationswandler, beispiels weise einen Elektromagnet (49), den Werkstück abgang (52) steuert. 10. Mess- bzw. Kontrollvorrichtung nach Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühler vorrichtung, beispielsweise eine schwenkbare Fahne (50a), unmittelbar mit einer mechanischen Weiche (50) des Werkstückabgangs (52) verbunden ist. 11. Mess- bzw.
    Kontrollvorrichtung nach Unter anspruch 10, gekennzeichnet durch eine solche Aus bildung und Zusammenarbeit der Speicherteile (54, 54a) und der mechanischen Fühlervorrichtung (50a), dass die mechanische Weiche (50) während einer vor bestimmten Mindestzeit in Wirkstellung bleibt. 12. Mess- bzw. Kontrollvorrichtung nach den Unteransprüchen 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Informationsabnehmer eine Lichtquelle und photoelektrische Lichtempfänger (41 ... 46) ange ordnet sind. 13. Mess- bzw.
    Kontrollvorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Informationsspeicher ein endloses Magnetband (68) ist, während als Infor mationsgeber bzw. als Informationsabnehmer elektro magnetisch erregbare Sendeköpfe (691<B>...</B> 696) bzw. ein Empfängerkopf (70) angeordnet sind, und dass zwischen dem Empfängerkopf (70) und dem ersten Sendekopf (691) ein Löschkopf (71) angeordnet ist, mittels welchem das Band (68) löschbar ist. 14. Mess- bzw. Kontrollvorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Mess- bzw. Kon trollstelle (A<B>...</B> F) ein oder mehrere Zählwerke (72, 73), vorzugsweise elektromagnetische Zählwerke, zugeordnet sind.
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