CH364549A - Wirbelstrombremse - Google Patents
WirbelstrombremseInfo
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- CH364549A CH364549A CH6129558A CH6129558A CH364549A CH 364549 A CH364549 A CH 364549A CH 6129558 A CH6129558 A CH 6129558A CH 6129558 A CH6129558 A CH 6129558A CH 364549 A CH364549 A CH 364549A
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K49/00—Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes
- H02K49/02—Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the asynchronous induction type
- H02K49/04—Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the asynchronous induction type of the eddy-current hysteresis type
- H02K49/046—Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the asynchronous induction type of the eddy-current hysteresis type with an axial airgap
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Description
Wirbelstrombremse Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wirbel strombremse, in der ein Rotor in einem Magnetfeld drehbar ist, das bei Drehung des Rotors im Magnet feld in dem Rotor Wirbelströme erzeugt, die eine Bremswirkung erzeugen.
Das Ziel dieser Erfindung besteht darin, eine Bremse solcher Konstruktion zu schaffen, dass die Bremse leicht hergestellt werden kann und so aus gebildet ist, dass eine angemessene Belüftung vor handen ist, so dass die während eines Bremsvorgan ges erzeugte Wärme wirkungsvoll abgeführt werden kann.
Die Wirbelstrombremse nach dieser Erfindung ist gekennzeichnet durch einen Rotor aus zwei Paaren koaxial in Abstand voneinander angeordneter Schei ben und einen Stator aus zwei magnetfelderzeugen den Gliedern, die je zwischen den Flächen eines Paares von Scheiben angeordnet sind, wobei jedes magnetfelderzeugende Glied auf konzentrischen Krei sen angeordnete, vorspringende Pole besitzt, die bei Erregung von entgegengesetzter Polarität sind und bewirken, dass magnetische Flüsse in das betreffende Paar Rotorscheiben eintreten und aus diesem wie der austreten,
um bei Drehung der Rotorscheiben in diesen Wirbelströme zu erzeugen, und die magnet felderzeugenden Glieder mit radialen Schlitzen ver sehen sind, die bestimmt sind, Kühlluft in den Raum zwischen den genannten Gliedern und den anschlie ssenden Rotorscheiben eintreten zu lassen, die durch Öffnungen an der inneren Peripherie der Rotor scheiben in den Raum zwischen den Scheiben über tritt, ferner dadurch gekennzeichnet, dass ebne Scheibe eines jeden Paares Rotorscheiben in der Nähe einer Rotorscheibe des anderen Paares angeordnet ist und die Innenflächen der in der Nähe voneinander angeordneten Rotorscheiben so geformt sind,
dass bei Umdrehung des Rotors ein Luftstrom zum Kühlen bewirkt wird, wobei die magnetfelderzeugenden Glieder durch die Öffnungen an der inneren Peri pherie der Rotorscheiben gekühlt werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes ist in der beigefügten Zeichnung veranschau licht. Es zeigen: Fig. 1 teilweise im Schnitt eine Wirbelstrom- bremse nach dieser Erfindung, wobei der Schnitt in einer Ebene liegt, die die Achse des Rotors ent hält, und Fig. 2 eine Endansicht der Fig. 1, teilweise im Schnitt.
Die Wirbelstrombremse nach der Zeichnung be sitzt einen Stator, der sich aus zwei magnetfelder zeugenden Gliedern zusammensetzt, und einen Rotor, der gegenüber dem Stator drehbar montiert ist. Jedes der magnetfelderzeugenden Glieder ist von gleicher Konstruktion und befindet sich axial in Abstand von dem die Welle bildenden Teil des Rotors. Jeder der magnetfelderzeugenden Teile be steht aus äusseren Ringen 1 und inneren Ringen 2 aus magnetischem Material, z.
B. aus Weicheisen, und besitzt axial vorspringende Polverlängerungen 3 bzw. 4. Die Ringe sind mittels axial in Abstand voneinander stehender Endplatten 5, 6, die mittels Kopfschrauben 7 mit versenkt angeordneten Köpfen zusammengeschraubt sind, koaxial zueinander ange ordnet. Die vorspringenden Pole sind so ausgebildet, dass sie radiale Schlitze 7' zwischen sich bilden, wie das in Fig. 2 gezeigt ist. Die Endplatten sind aus nichtmagnetischem Material und können in der Form von Aluminiumgussstücken gleicher Ausbildung vorliegen, die an ihrer Innenperipherie auf verschie dene Weise bearbeitet sind.
In dem ringförmigen Raum, der zwischen den Ringen 1, 2 vorgesehen ist, sind Erregerwicklungen 8 untergebracht. Im gezeig ten Ausführungsbeispiel besteht die Erregerwicklung aus zwei Abschnitten, die voneinander isoliert sind und je nach der erforderlichen Erregung einzeln mit einer Spannungsquelle verbunden werden können.
Eine Klemme eines jeden Abschnittes der Erreger wicklung ist durch Verbinden mit dem Gehäuse geerdet und die anderen Enden sind an Klemmen 9 und 10 angeschlossen (Fig. 1 und 2), wobei die Klemmen an dem äusseren Gehäuse 11 montiert sind, das mittels Stellschrauben 12 an den Endplat- ten befestigt ist. Das Gehäuse ist mit Rippen 13 ver sehen, die dazu dienen, die Klemmen vor Beschädi gung zu schützen und die Steifigkeit des Gehäuses zu erhöhen.
Nach der Zeichnung ist das Gehäuse mit Befestigungsansätzen 14 versehen, über die es an einem feststehenden Träger mittels einer federn den Büchse befestigt werden kann. Innerhalb des Stators ist ein Rotor montiert, der aus einer Welle 17 und den Paaren Rotorscheiben 18, 19 und 20, 21 besteht, die nichtdrehbar auf der Welle befestigt sind. Die Welle liegt in Lagern 22, die in Form von Kugellagern gezeigt sind, wobei jedes Kugellager in einer Ausnehmung 23 angeordnet ist, die am Innen umfang einer der Endplatten 5, 6 angeordnet ist.
Die Ausnehmungen für die Lager können mit einer Büchse 24 aus Stahl oder Bronze versehen sein, die mit den Endplatten vergossen ist.
Mit jedem magnetfelderzeugenden Glied wirkt ein Paar Rotorscheiben zusammen, und zwar die Scheiben 18, 19 mit dem linksseitigen Glied und die Scheiben 20, 21 mit dem rechtsseitigen Glied. Die Rotorscheiben 19, 20 eines jeden Paares sind nahe beieinander angeordnet, wobei die Innenflächen der Rotorscheibe 19 mit radialen Rippen 25 versehen sind, die mit entsprechenden Rippen 26 an der be nachbarten Scheibe 20 abwechseln. Jede der Rotor scheiben 19, 20 ist bei ihrem Innenumfang mit Öffnungen 27 versehen,
durch die Kühlluft in den Raum zwischen den Rotorscheiben eintreten kann, wobei die Rippen der Rotorscheiben einen Abfluss der Luft aus dem Raum zwischen den Scheiben be wirken. Die Öffnungen 27 führen in das Innere der magnetfelderzeugenden Glieder.
Die Rotorscheiben 19, 20 sind an der Welle 17 auf folgende Weise befestigt: ein vorragender Ring 28 ist an der Welle ausgebildet und bietet einander gegenüberliegend Schultern, gegen die die Scheiben 19, 20 angelegt sind.
Der Ring kann mit der Welle aus einem Stück bestehen oder in Form eines Kra gens auf die Welle aufgeschrumpft sein. Um die Scheiben nichtdrehbar auf der Welle zu befestigen, ist die Welle mit ringförmigen Ausnehmungen 29 ver sehen, von denen jede so ausgebildet ist, dass sie eine ringförmige Zunge 30 bildet, an die ein Rand am inneren Umfang der Scheiben 19, 20 angeschweisst ist.
Die andere, äussere Rotorscheibe 18 des Rotor scheibenpaares 18, 19, das zu dem linksliegenden magnetfelderzeugenden Rotorscheibenpaar gehört, ist an der Welle 17 mittels eines Kupplungsgliedes 31 befestigt, das bei 32 mit Federn auf der Welle 17 sitzt und durch eine Mutter 33, die auf das Ende der Welle geschraubt ist, auf der Welle gehalten wird. Die gleichen Mittel sind angewendet, um die äussere Rotorscheibe 21 auf der Welle 17 zu befestigen. Die Kupplungsglieder sind mit den anschliessenden Enden mit zu bremsenden Wellen gekuppelt.
Die Kühlung der Anordnung wird in folgender Weise bewirkt: Be Drehung des Rotors relativ zum Stator wird ein radial nach aussen gerichteter Luftstrom durch die Rippen 25, 26 an den nebeneinanderliegenden Schei ben 19, 20 bewirkt. Diese Luft wird zugeführt durch einen radial nach innen gerichteten Luftstrom durch die Öffnungen 34 im Gehäuse 11, die in die radialen Nuten 7' münden, die zwischen den um einen Winkel gegeneinander versetzten vorragenden Pol 3, 4 an den Gliedern gebildet sind. Die nach innen strömende Luft fliesst durch die Öffnungen 27 in den Rotor scheiben 19, 20, um dann nach aussen zu strömen.
Während eine Konstruktion dargestellt worden ist, die zwei Paare Rotorscheiben aufweist, von denen je ein Paar zu einem einzigen felderregenden Glied gehört, kann natürlich bei Notwendigkeit ein weiteres magnetfelderregendes Glied längs der Welle 17 angeordnet werden, wobei das Gehäuse länger ausgebildet wird, um auch das zusätzliche Paar Rotorscheiben aufnehmen zu können. Dadurch wird eine Konstruktion mit sechs Elementen erreicht, die auch auf eine Konstruktion mit acht Elementen er weitert werden kann, sollte sich das zum Erreichen des gewünschten Zweckes als notwendig erweisen, um die gewünschte Energie abführen zu können.
Da derselbe von jedem magnetfelderzeugenden Glied hervorgebrachte magnetische Fluss durch die beiden Luftspalte zwischen dem Paar Rotorscheiben und dem zugehörigen magnetfelderzeugenden Glied verläuft, ist der Magnetfluss in beiden Luftspalten der gleiche und verglichen mit einer mit zwei Schei ben ausgerüsteten Konstruktion ist die Möglichkeit einer Unausgeglichenheit oder einer resultierenden axialen Kraft, die auf den Rotor wirkt und aus einer Ungleichheit der durch die Glieder auf die Scheiben ausgeübten Kräfte stammt, auf ein Minimum ge bracht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Wirbelstrombremse, gekennzeichnet durch einen Rotor aus zwei Paaren koaxial in Abstand vonein ander angeordneter Scheiben (18, 19; 20, 21) und einen Stator aus zwei magnetfelderzeugenden Glie dern (1., 2), die je zwischen den Flächen eines Paa res von Scheiben angeordnet sind, wobei jedes ma gnetfelderzeugende Glied auf konzentrischen Krei sen angeordnete, vorspringende Pole (3, 4) besitzt, die bei Erregung von entgegengesetzter Polarität sind und bewirken, dass magnetische Flüsse in das betref fende Paar Rotorscheiben eintreten und aus diesem wieder austreten, um bei Drehung der Rotorscheiben in diesen Wirbelströme zu erzeugen,und die magnet felderzeugenden Glieder (1, 2) mit radialen Schlitzen versehen sind, die bestimmt sind, Kühlluft in den Raum zwischen den genannten Gliedern (1, 2) und den anschliessenden Rotorscheiben (19, 20) eintre ten zu lassen, die durch Öffnungen (27) an der in neren Peripherie der Rotorscheiben in den Raum zwischen den Scheiben (19, 20) übertritt, ferner dadurch gekennzeichnet, dass eine Scheibe (19) eines jeden Paares Rotorscheiben in der Nähe einer Rotor scheibe (20) des anderen Paares angeordnet ist und die Innenfläche der in der Nähe voneinander ange ordneten Rotorscheiben so geformt sind,dass bei Umdrehung des Rotors ein Luftstrom zum Kühlen bewirkt wird, wobei die magnetfelderzeugenden Glie der (1, 2) durch die Öffnungen (27) an der inneren Peripherie der Rotorscheiben gekühlt werden. UNTERANSPRÜCHE 1.Bremse nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass jedes magnetfelderzeugende Glied aus zwei Ringen (1, 2) besteht, die axial vorspringende Pole bilden, wobei die Ringe koaxial zueinander mittels axial in Abstand voneinander angeordneter Platten gehalten werden, die mit den Ringen zwischen sich aneinander befestigt sind, wobei der ringförmige Raum zwischen den Ringen die Erregerwicklung(en) enthält. z. Bremse nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Innenperipherie jeder Platte ein Lager angebracht ist, in dem eine Welle gelagert ist, die die Rotorscheiben trägt. 3.Bremse nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Aussenperipherie der End- platten ein Gehäuse abgestützt ist, das den Stator und einen Teil des Rotors einschliesst. 4. Bremse nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Welle so ausgebildet ist, dass sie einen Kragen bildet, gegen dessen einander gegen überliegende Schultern die das einander benachbarte Paar Scheiben bildenden Scheiben (19, 20) anliegen. 5.Bremse nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Welle ringförmige Zungen bildet, mit denen ein Rand der inneren Peripherie der einander benachbarten Scheiben durch Schwei ssen befestigt ist. 6. Bremse nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die äussern Scheiben (18, 21) eines jeden Paares Scheiben (18, 19; 20, 21) mittels Kupp lungsgliedern abnehmbar an der Welle befestigt sind, die bestimmt sind, mit den anschliessenden Enden von zu bremsenden Wellen verbunden zu werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB39522/57A GB832940A (en) | 1957-12-19 | 1957-12-19 | Improvements relating to magnetic brakes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH364549A true CH364549A (de) | 1962-09-30 |
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ID=10410018
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6129558A CH364549A (de) | 1957-12-19 | 1958-07-02 | Wirbelstrombremse |
Country Status (4)
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| CH (1) | CH364549A (de) |
| DE (1) | DE1105046B (de) |
| GB (1) | GB832940A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7178644B2 (en) | 2000-11-27 | 2007-02-20 | Lothar Kloft | Retarder, particularly provided as a braking device or auxiliary braking device for vehicles or the like, especially rail vehicles |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE792509A (fr) * | 1971-12-08 | 1973-06-08 | Labavia | Perfectionnements aux transmissions de vehicules equipees d'un ralentisseur |
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Family Cites Families (4)
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| US2487551A (en) * | 1947-07-28 | 1949-11-08 | Adolph C Hugin | Dynamoelectric machine |
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| FR1119161A (fr) * | 1953-11-25 | 1956-06-15 | Electro Mecanique De Laveyron | Perfectionnements apportés aux appareils à courants de foucault, tels notamment que les ralentisseurs |
| FR1135413A (fr) * | 1955-07-27 | 1957-04-29 | Perfectionnements aux freins à courants de foucault |
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1957
- 1957-12-19 GB GB39522/57A patent/GB832940A/en not_active Expired
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1958
- 1958-07-02 CH CH6129558A patent/CH364549A/de unknown
- 1958-07-05 DE DEB49518A patent/DE1105046B/de active Pending
- 1958-07-21 US US749830A patent/US2968740A/en not_active Expired - Lifetime
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7178644B2 (en) | 2000-11-27 | 2007-02-20 | Lothar Kloft | Retarder, particularly provided as a braking device or auxiliary braking device for vehicles or the like, especially rail vehicles |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US2968740A (en) | 1961-01-17 |
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