CH391864A - Wirbelstrombremse - Google Patents

Wirbelstrombremse

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CH391864A
CH391864A CH926760A CH926760A CH391864A CH 391864 A CH391864 A CH 391864A CH 926760 A CH926760 A CH 926760A CH 926760 A CH926760 A CH 926760A CH 391864 A CH391864 A CH 391864A
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CH
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coil
rotor
pole
protruding
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CH926760A
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Griffiths Leonard
Thornton Coe Reginald
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Ass Elect Ind
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K49/00Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes
    • H02K49/02Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the asynchronous induction type
    • H02K49/04Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the asynchronous induction type of the eddy-current hysteresis type
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  • Power Engineering (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


      Wirbelstrombremse       Die Erfindung     betrifft        Wirbelstrombremsen    jener  Art, in denen ein an einer zu bremsenden Welle be  festigter Läufer in einem Magnetfeld drehbar ist, das  bei der Drehung des Läufers in dem Läufer Wirbel  ströme erzeugt, die eine Bremswirkung auf den Läufer  ausüben.  



  In     Wirbelstrom'bremsen    der genannten Art ist es  üblich, das erforderliche Magnetfeld     mit    Hilfe von  mehreren getrennten elektromagnetischen Polschuhen  von     entgegengesetzter    Polarität zu erzeugen, die der  zu der Läuferachse normalen Fläche einer Läufer  scheibe zugekehrt und so angeordnet sind, dass ihre  Achsen auf einem mit der Achse des Läufers kon  zentrischen Kreis liegen. Diese Ausbildung     erfordert     die Anordnung mehrerer Spulen zur     Magnetisierung     je eines der Polschuhe.

   In der Beschreibung des  schweizerischen Patentes Nr. 364 549 ist gezeigt wor  den, dass dies vermieden werden und eine einzige  Spule zum Magnetisieren eines     Magnetfelderzeugungs-          organs    verwendet werden kann, wenn eine     homopo-          lare    Ausbildung mit konzentrischen Polschuhen ent  gegengesetzter Polarität angewendet wird, die der  Fläche einer Läuferscheibe zugekehrt sind.  



  Für manche Zwecke ist jedoch die Verwendung  einer     homopolaren    Ausbildung weniger vorteilhaft  als eine, in der miteinander abwechselnde Pole ent  gegengesetzter Polarität der Fläche einer Läufer  scheibe zugekehrt sind. Dagegen :ist es stets wün  schenswert, nur eine einzige Erregerspule zu verwen  den.  



  Die Erfindung ermöglicht die Vereinigung     dieser     wünschenswerten Eigenschaften.  



       Erfindungsgemäss    besteht in einer Wirbelstrom  bremse der vorgenannten Art ein mit dem Läufer zu-         sammenwirkendes        Magnetfelderzeugungsorgan    aus  einem     Innen-    und einem Aussenring, zwischen     denen     eine Erregerspule angeordnet ist, wobei der Aussen  ring mit Polschuhen versehen ist, die von     ihm    auf       beiden        Seiten    der     Spule    einwärts vorstehen, und der  Innenring mit Polschuhen versehen ist, die von ihm  auf beiden Seiten der Spule     auswärts    vorstehen,

   und  wobei die Polschuhe des     Innenringes    mit denen des  Aussenringes derart     abwechseln,    dass bei einem       Stromdurchfluss    durch die Spule auf beiden Seiten  der Spule Polschuhe mit entgegengesetzten Polaritä  ten miteinander abwechseln.    Vorzugsweise ist     jeder    zweite der von dem Aus  sen- und dem     Innenring    auf der einen bzw. der an  deren Seite der Spule vorstehenden Polschuhe mit  dem betreffenden Ring     einstückig,    während die übri  gen Polschuhe in jeder     geeigneten    Weise an den     Rin-          gen    befestigt sein können.

   Dies erleichtert den Zu  sammenbau des     Magnetfelderzeugungsorgans,    da die  Ringe leicht mit der Spule zusammengebaut werden  können, die zwischen den mit     den        Ringen        einstücki-          gen,    vorstehenden Polschuhen angeordnet ist. Dann  werden die übrigen Polschuhe mit     Hilfe    von Schrau  ben an den Ringen befestigt, so dass das Magnetfeld  erzeugungsorgan eine Baueinheit bildet.  



  Zweckmässig erstrecken sich die Polschuhe von  den Rändern der Ringe weg und sind zwischen auf  einanderfoIgenden     Polschuhen    auf     entgegengesetzten     Seiten des Aussenringes Vertiefungen vorgesehen, so  dass zwischen dem Aussenring und dem von dem In  nenring auswärts vorstehenden Polschuhen Luftspalte  vorhanden sind, während die von dem Aussenring  einwärts vorstehenden Polschuhe an ihren dem In-           nenring    benachbarten Enden mit -nichtmagnetischen       Abstandshaltern    versehen sind.  



  Vorzugsweise sind die von jedem Ring auf einer  Seite der Spule vorstehenden Polschuhe gegenüber  den auf der anderen Seite der Spule von dem Ring  vorstehenden versetzt     angeordnet.     



  Die Polschuhe sind     vorzugsweise    so geformt, dass  zwischen     einander    benachbarten Polschuhen     beträcht-          liche    radiale Luftspalte vorhanden sind, welche  Durchlässe für     eine    Kühlluftströmung bilden, die  durch die Drehung des Läufers gegenüber dem die       Magnetfelderzeugungsorgane    aufweisenden Ständer  erzeugt wird.  



  Die Erfindung wird nachstehend anhand der bei  gefügten, ein Ausführungsbeispiel darstellenden  Zeichnung beschrieben.     In    dieser zeigt       Fig.    1 teilweise im Querschnitt eine     erfindungsge-          mäss    ausgebildete     Wirbelstrombremse,        wobei    der       Schnitt    in einer die Läuferachse enthaltenden Ebene  geführt ist.  



       Fig.    2 zeigt teilweise     im    Querschnitt eine Stirn  ansicht von der in     Fig.    1 rechten Seite     gesehen.     



       Fig.    3 zeigt einen Querschnitt nach der Linie 3 - 3  der     Fig.    2.  



       Fig.    4 zeigt eine Stirnansicht einer Hälfte eines ein  Magnetfeld erzeugenden Organs, von der in     Fig.    1       linken    Seite     gesehen.     



       Fig.    5 zeigt schaubildlich einen Teil eines ein Ma  gnetfeld     erzeugenden    Organs mit Angabe der Rich  tung der     magnetischen        Kraftlinien.     



  Die in den Zeichnungen dargestellte     Wirbelstrom-          bremse    weist einen Ständer auf, der durch zwei     Ma-          gnetfelderzeugungsorgane    gebildet wird, sowie einen  gegenüber dem     Ständer    drehbar gelagerten Läufer.  Die beiden     Magnetfelderzeugungsorgane    sind von der  gleichen Konstruktion und     in    der     Achsialrichtung    der  Läuferwelle .im Abstand voneinander angeordnet.

   Je  des     Magnetfelderzeugungso.rgan        besteht    aus einem  Aussenring 1 und einem Innenring 2 aus magneti  schem     Material,    beispielsweise     Weicheisen,    von de  nen sich vorspringende Polschuhe 3 bzw. 4 radial er  strecken. Die Polschuhe 3 stehen von dem Aussen  ring 1 einwärts vor, und die Polschuhe 4 stehen von  dem Innenring 2 auswärts vor. Die Polschuhe sind  so geformt,     dass    zwischen ihnen im wesentlichen ra  diale Schlitze vorhanden sind. Die Ausbildung der       Magnetfelderzeugungsorgane    wird nachstehend aus  führlicher     beschrieben.    Zunächst sei auf die Ausbil  dung der Bremse im allgemeinen eingegangen.  



       In    dem Ringraum zwischen den Ringen 1, 2 und  den Polschuhen 3,-4 ist eine     Erregerwicklung    8 an  geordnet. Die Erregerwicklung kann an einer Quelle       einer    Erregerspannung angeschlossen werden, die der       geforderten    Erregung entspricht.     Eine    Klemme jeder       Erregerwicklung    ist am Gehäuse an Masse gelegt; die  anderen Enden sind an die Klemmen 9 und 10 ange  schlossen (siehe     Fig.    2). Die Klemmen sind an einem  Aussengehäuse 11 angebracht, das mittels Stellschrau  ben 12 an dem     Aussenring    befestigt ist.

   Das Gehäuse  > .ist mit Rippen .13 versehen, welche die Klemmen    9, 10 vor einer Beschädigung schützen und die     Steifig-          keit    des Gehäuses erhöhen. Das dargestellte Gehäuse  ,ist mit vorspringenden Ösen 14 ausgebildet, an denen  es mit     Hilfe    einer elastischen Hülse 16 an einer orts  festen Halterung 15 befestigt werden kann.  



  In dem Ständer ist ein Läufer gelagert, der eine  Welle 17 und zwei drehfest mit der Welle verbundene       Läuferscheibenpaare    18, 19 und 20, 21 aufweist. Die  Welle ist in Lagern 22 gelagert, die hier als Kugel  lager dargestellt sind. Jedes Lager ist in einer Vertie  fung 23 angeordnet, die am Innenumfang des Innen  ringes 2 ausgebildet ist. Die     Vertiefungen    für die La  ger können mit einer Büchse aus Stahl oder Messing  versehen sein, die in die Endplatten eingegossen ist.  



  Jedem der     Magnetfelderzeugungsorgane    ist ein       Läuferscheibenpaar    zugeordnet, und zwar sind die  Läuferscheiben 18, 19 dem linken und die Läufer  scheiben 20, 21 dem rechten Organ zugeordnet. Die  Läuferscheiben 19, 20 der beiden Paare sind nahe  beieinander angeordnet. Die Innenseite der Läufer  scheibe 19 ist mit radialen Rippen 25 versehen, die  zwischen die entsprechenden Rippen 26 auf der be  nachbarten Scheibe 20 eingreifen. Die Läuferschei  ben 19, 20 sind im Bereich ihres Innenumfanges mit       Ausnehmungen    27 versehen, durch die Kühlluft in  den Raum zwischen den Läuferscheiben eintreten  kann, in dem die Rippen der Läuferscheibe eine aus  wärtsgerichtete Luftströmung erzeugen.

   Die Öffnun  gen 27 führen aus dem Inneren der     Magnetfelderzeu-          gungsorgane    heraus.  



  Die Läuferscheiben 19, 20 sind an der Welle 17  wie folgt befestigt: Die Welle ist mit einem ringför  migen Vorsprung 28 versehen, der einander entge  gengesetzte Schultern bildet, an denen die Scheiben  19, 20 anliegen. Der Vorsprung kann mit der Welle       einstückig    sein oder aus einem auf sie aufgeschrumpf  ten Bund bestehen. Zur drehfesten Anordnung der  Scheiben auf der Welle ist diese mit im Abstand an  geordneten ringförmigen     Ausnehmungen    29 ausge  bildet, von denen jede eine Ringfeder 30 bildet, an  der ein Rand des Innenumfanges der Scheiben 19, 20  angeschweisst wird.

   Die andere, äussere Scheibe 18  des dem linken     Magnetfelderzeugungsorgane    zuge  ordneten     Läuferscheibenpaares    18, 19 ist an der Welle  17 mittels eines Kupplungsorgans 31     befestigt,    das  bei 32 mit der Welle 17 keilverzahnt ist. Das Kupp  lungsorgan 31 wird auf der Welle durch eine Mutter  33 gehalten, die auf das Wellenende aufgeschraubt  ist. Ein ähnliches Mittel dient zur Befestigung der  äusseren Läuferscheibe 21     auf    der Welle 17. Die  Kupplungsorgane sind mit den benachbarten Enden  einer zu     bremsenden    Welle verbunden.  



  Zum leichteren Verständnis der Ausbildung der       Magnetfelderzeugungsorgane        sei    die in     Fig.    5 gege  bene schaubildliche     Darstellung    eines der Organe un  ter Hinzuziehung der     Fig.    2, 3 und 4 betrachtet. Der  Aussenring 1 ist mit     einwärtsgerichteten    Polschuhen       versehen,    die sich auf beiden Seiten der Erregerwick  lung 8 von den Rändern des Ringes weg erstrecken.  Die auf der in     Fig.    5 rechten Seite der Spule liegenden,           einwärtsgerichteten    Polschuhe 3 sind mit dem Aus  senring einstickig..

   Die auf der     anderen    Seite der Er  regerwicklung 8 liegenden Polschuhe 4, die sich von  dem Innenring 2 auswärts erstrecken, sind mit diesem  einstickig ausgebildet. Zwischen den Polschuhen 3  sind Polschuhe 35 angeordnet, die abnehmbar an dem  Innenring     befestigt    sind und somit mit den an den  Aussenring     vorgesehenen        abwechseln.    Ebenso sind  zwischen den an dem Innenring     befestigten    Polschu  hen 4 Polschuhe 36 vorgesehen, die an den Aussen  ring befestigt     sind    und sich von ihm einwärts er  strecken.

   Die von dem Aussenring einwärts vorstehen  den Polschuhe auf der einen Seite der Erregerwick  lung 8 sind daher gegenüber den auf der anderen  Seite der Spule     befindlichen    versetzt angeordnet. Die  von dem Innenring auswärts vorstehenden Polschuhe  sind ähnlich versetzt. Die Versetzung der Polschuhe  ist jedoch nicht wesentlich.  



  Die Polschuhe erstrecken sich von den Rändern  der Ringe. Der Aussenring ist     nut    Vertiefungen 37       ausgebildet,    in welche sich die Polschuhe 4 und 35  des Innenringes erstrecken. Auf diese Weise     werden     Luftspalte 38 gebildet, die einen hohen magnetischen  Widerstand in dem sie durchsetzenden Kraftlinien  weg bilden. Die inneren Enden der von dem Aussen  ring vorstehenden Polschuhe 3 und 36 sind in ähn  licher Weise im Abstand von dem Innenring 2 ange  ordnet, so dass an den inneren Enden dieser Pol  schuhe Luftspalte     vorhanden    sind.  



  Wenn durch die     Erregerwicklung    8 ein Strom  fliesst, sind     magnetische    Kraftlinien vorhanden, die       durch    die mit Pfeilen versehen     strichlierten    Linien  angedeutet sind. Infolge des Vorhandenseins der Luft  spalte 38 verlaufen die     magnetischen    Kraftlinien ab  wechselnd zwischen auf einander entgegengesetzten  Seiten der Erregerwicklung liegenden Polschuhen, so       dass    diese einander entgegengesetzte Polaritäten ha  ben.

   Da die Polschuhe den Flächen der einander be  nachbarten Läuferscheiben zugeordnet sind, verläuft  der in die Läuferscheiben eintretende magnetische  Fluss im wesentlichen wie in     Fig.    5 dargestellt, ob  wohl zur Erzeugung des Kraftflusses in jedem Ma  gnetfelderzeugungsorgan nur eine einzige Erreger  wicklung     erforderlich    ist.    Die Polschuhe sind so geformt, dass zwischen ein  ander benachbarten     Polschuhen    im wesentlichen ra  diale Luftspalte vorhanden sind, zwischen denen bei  sich .drehendem Läufer eine Kühlluftströmung vor  handen ist. Diese Kühlluftströmung wird durch die an  den     Läuferscheiben    vorgesehenen radialen Rippen er  zeugt.

   Zu diesem Zweck kann man die von dem In  nenring 2 vorstehenden Polschuhe 4 mit parallelen  Seiten und die von     dem        Aussenring        einwärts    vorste  henden so ausbilden, dass ihre     Seiten    von der Rich  tung der Läuferachse divergieren.  



  Die Erregerwicklung 8 kann aus einem ununter  brochenen Leiter bestehen. Sie kann aber auch in  Form von gleichzeitig gewickelten parallelen Leitern  bestehen, die an ihren äusseren Enden mit einzelnen    Klemmen versehen und deren innere Enden an der  Scheibe 2 an Masse gelegt sind.  



  Wenn eine aus einem einzelnen Leiter bestehende  Wicklung verwendet     wird,    ist die Stromstärke im all  gemeinen so gross, dass zum Schliessen des Stromkrei  ses ein durch einen Schalter betätigtes elektromagne  tisches Schütz     erforderlich    ist. Die aus mehreren Lei  tern bestehende Spule     ermöglicht    die Verwendung von  einfachen Schaltern und eine direkte Betätigung. Wenn  die Schalter nicht zur gleichzeitigen Betätigung mit  einander gekuppelt sind, kann die Erregung und da  mit auch das     Drehmoment        durch    Betätigung einzel  ner Schalter abgestuft werden..  



  Die Kühlung der Anordnung erfolgt wie folgt: Bei  einer Drehung des Läufers gegenüber dem Ständer  wird von den     Rippen    25, 26 auf den einander benach  barten Scheiben 19, 20 ein radial auswärts gerichteter  Luftstrom erzeugt. Diese Luft tritt radial einwärts  durch die Öffnungen 34 in das Gehäuse 11 ein. Diese  Öffnungen 34 führen zu den     Radialschlitzen,    die zwi  schen den in Winkelabständen voneinander angeord  neten, vorspringenden Polschuhen 3, 4 dieser Organe  vorhanden sind. Die     einwärtsströmende    Luft tritt durch  die     Ausnehmungen    27 in den Läuferscheiben 19, 20  und strömt dann aus dem Gehäuse heraus.  



  Die dargestellte Konstruktion weist zwei Läufer  scheibenpaare auf, denen je ein einziges Magnetfeld  erzeugungsorgan zugeordnet ist. Man kann     natürlich     gegebenenfalls auf der Welle 17 noch ein weiteres       Magnetfelderzeugungsorgan    anordnen und das Ge  häuse so verlängern, dass es das zusätzliche Ma  gnetfelderzeugungsorgan mit dem ihm zugeordneten       Läuferscheibenpaar    trägt. Auf diese Weise erhält man  eine Konstruktion mit sechs Scheiben und kann man  auch eine Konstruktion mit acht Scheiben erhalten,  wenn dies notwendig ist, um die gewünschte Leistungs  vernichtung zu erzielen. Bei geringeren Bremsmomen  ten kann dagegen eine Anordnung mit zwei Scheiben  und einem einzelnen     Magnetfelderzeugungsorgan    An  wendung finden.  



  Da der von jedem der     Magnetfelderzeugungsorgane     erzeugte Kraftfluss über die Luftspalte zwischen dem       Läuferscheibenpaar    und dem ihm zugeordneten Ma  gnetfelderzeugungsorgan tritt, ist der Kraftfluss über  die beiden Luftspalte gleich, so dass die Möglichkeit,  dass eine Ungleichheit der von den auf Magnetfeld  erzeugungsorganen auf die Scheiben ausgeübten ma  gnetischen     Anziehungskräfte    zu einer     Unsymmetrie     oder einer auf den Läufer einwirkenden resultieren  den     Axialkraft    führt, auf ein Minimum herabgesetzt  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wirbelstrombremse, bei der ein an einer zu brem senden Welle befestigter Läufer in einem Magnetfeld drehbar ist, das bei der Drehung des Läufers in dem Läufer Wirbelströme erzeugt, die eine Bremswirkung auf den Läufer ausüben, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Läufer magnetisch zusammenwirkendes Magnetfelderzeugungsorgan aus einem Innen- und einem Aussenring besteht, zwischen denen eine Er regerspule angeordnet ist, wobei der Aussenring mit Polschuhen versehen ist, die von ihm auf beiden Sei ten der Spule einwärts vorstehen, und der Innenring mit Polschuhen versehen ist, die von ihm auf beiden Seiten der Spule auswärts vorstehen,
    und wobei die Polschuhe des Innenringes mit denen des Aussenrin ges derart abwechseln, dass bei einem Stromdurch- fluss durch die Spule auf beiden Seiten der Spule Pol schuhe mit entgegengesetzten Polaritäten miteinander abwechseln. UNTERANSPRÜCHE 1. Wirbelstrombremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder zweite der von dem Aussen- bzw. Innenring auf der einen bzw. der an deren Seite der Spule vorstehenden Polschuhe mit dem betreffenden Ring einstückig ist.
    2. Wirbelstrombremse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Polschuhe von den Rändern der Ringe erstrecken und zwischen aufeinanderfolgenden, von dem Aussen ring vorstehenden Polschuhen Vertiefungen vorgese hen sind, so dass zwischen dem Aussenring und den von dem Innenring auswärts vorstehenden Polschuhen Luftspalte vorhanden sind, während die von dem Aus senring einwärts vorstehenden Polschuhe an ihren dem Innenring benachbarten Enden mit nichtmagnetischen Abstandhaltern versehen sind.
    3. Wirbelstrombremse nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die von jedem Ring auf einer Seite der Spule vorstehenden Polschuhe gegenüber den auf der an deren Seite der Spule von dem Ring vorstehenden Pol schuhen versetzt sind. 4. Wirbelstrombremse nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Polschuhe so geformt sind, dass die radialen Luftspalte zwischen einander benachbarten Polschu hen vorhanden sind. 5. Wirbelstrombremse nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass jeder zweite Polschuh pa rallele Seiten hat und die übrigen Polschuhe von der Läuferachse divergierende Seiten haben.
CH926760A 1959-08-25 1960-08-16 Wirbelstrombremse CH391864A (de)

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