CH364815A - Kreuzfeld mit an den Kreuzungsstellen angeordneten, elektromagnetisch betätigten Kontakteinrichtungen - Google Patents

Kreuzfeld mit an den Kreuzungsstellen angeordneten, elektromagnetisch betätigten Kontakteinrichtungen

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CH364815A
CH364815A CH7324559A CH7324559A CH364815A CH 364815 A CH364815 A CH 364815A CH 7324559 A CH7324559 A CH 7324559A CH 7324559 A CH7324559 A CH 7324559A CH 364815 A CH364815 A CH 364815A
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CH
Switzerland
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coils
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contact
contacts
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CH7324559A
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Petersen Juergen
Lehmann Werner
Cordt Werner
Original Assignee
Siemens Ag
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Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
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    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/30Co-ordinate-type selector switches with field of co-ordinate coil acting directly upon magnetic leaf spring or reed-type contact member
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/28Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
    • H01H51/281Mounting of the relay; Encapsulating; Details of connections

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Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr.<I>345924</I>    Kreuzfeld mit an den Kreuzungsstellen angeordneten,  elektromagnetisch betätigten Kontakteinrichtungen    Im Hauptpatent Nr. 364813 ist ein als     Koordi-          natenwähler    verwendbares Kreuzfeld beschrieben,  welches sich kreuzende Zeilen- und     Reihenspulen    so  wie zusätzliche Haltespulen aufweist, die je die be  treffende gesamte Zeile bzw. Reihe des Wählers um  fassen und an ihren Kreuzungsstellen eine Kontakt  einrichtung     enthalten,    deren Kontaktfedern den  sie     betätigenden        Magnetfluss    führen.

   Nach diesem  Prinzip arbeiten insbesondere     Schutzrohrkontakte.     Ein solcher Wähler ist in der     Fig.    1 dargestellt. Er  weist vier Kreuzungsstellen auf und besitzt infolge  dessen vier Kontakteinrichtungen 1, 2, 3 und. 4, die  hier beispielsweise je aus einem     Schutzrohrkontakt     bestehen. Die Kontaktsätze werden von den Zeilen  spulen<I>A</I> und<I>B</I> sowie den Reihenspulen C und<I>D</I>  umfasst. Ausserdem     sind    noch die beiden Haltespulen  H1 und H2     vorgesehen,    die bei ihrer Erregung einen  geschlossenen     Schutzrohrkontakt    in diesem Zustand  halten.

   Selbstverständlich kann die Zahl der Kreu  zungsstellen eines solchen Wählers beliebig grösser       gewählt    werden.  



  Statt einer einzigen Kontakteinrichtung können an  den     Kreuzungsstellen    Kontaktsätze, welche wenigstens  zwei Kontakteinrichtungen umfassen, vorhanden sein.  



  Die Wirkungsweise eines solchen     Koordinaten-          wählers    besteht darin, dass bei Erregung einer     Zeilen-          und    einer Reihenspule dem an der Kreuzungsstelle  dieser beiden Spulen vorgesehenen Kontaktsatz ein  zum Schliessen, seiner Kontakte ausreichendes magne  tisches Feld aufgedrückt wird.

   Sollen nun die Kon  takte nach Abschalten der zugehörigen Zeilen-     und     Reihenspulen in geschlossenem Zustand gehalten wer  den, so wird die zugehörige Haltespule unter Strom       gesetzt,    die dann das für die dauernde     Schliessung    der  Kontakte erforderliche magnetische Feld     liefert.    Um    nun     mit    Sicherheit zu     verhindern,    dass durch die Er  regung einer weiteren Zeilen- bzw.     Reihenspule,    die  sich mit der unter Strom gesetzten     Haltespule    kreuzt,  eine weitere     Kontakteinrichtung    bzw.

   ein weiterer  Kontaktsatz zum Ansprechen gebracht wird, was eine       Doppelverbindung    bedeuten würde, sind gemäss dem  Hauptpatent die Kontaktsätze mit magnetischen Ne  benschlüssen versehen,, die einen Eisenweg     enthalten,     welcher     dafiir    sorgt, dass bei Erregung     einer        Zeilen-,          Reihen    oder Haltespule allein     ein.    zum     Nebenschluss     führendes Streufeld erzeugt wird, welches das Haupt  feld schwächt. Gleichzeitig übt das Streufeld eine  Kraft auf die Kontakte aus, welche der zu ihrer Be  tätigung dienenden Kraft entgegengesetzt gerichtet  ist.

   Unter der     Wirkung    dieses, Streufeldes     Unterbleibt     dann die unerwünschte     Kontaktbetätigung.        Darüber     hinaus läuft die Wirkung des     magnetischen    Neben  schlusses darauf     hinaus,    die     Ansprechwirksamkeit     der Spulen in ihrer     Einzelwirkung    zu     vermindern.     



  Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf be  sonders     vorteilhafte    konstruktive Ausführung des     in     dem     Nebenschluss    vorgesehenen Eisenweges. Erfin  dungsgemäss ist der Eisenweg aus Formtafeln aus     ma-          gnetisierbarem    Blech aufgebaut, die sich einerseits  von den     Kontaktfederenden    auf der einen Seite der  Kontakte zu den     Kontaktfederenden    auf deren an  derer Seite erstrecken und anderseits längs einer     Ko-          ordinatenrichtung    des     Kreuzfeldes    verlaufen,

   wobei  sie neben den Spulen in     einem        solchen,    Abstand. von       dien    Kontakten verlaufen, dass sich die magnetische       Nebenschlusswirkung    ergibt.  



       Ein:    nach diesem Prinzip aufgebauter Eisenweg  kann den Vorteil des besonders     einfachen    Aufbaus  besitzen. Er kann derart sein, dass er in einem Ar  beitsgang     herstellbar    ist,     nämlich    durch Ausstanzen      aus Blechstreifen, wobei gleichzeitig die notwendigen  Biegungen vorgenommen werden können.

   Dies ist  mit Hilfe     eines        einzigen        Stanzwerkzeuges        möglich.     Durch die     Formtafeln    wird auch die Montage des       Wählers        erleichtert,    da dieser im wesentlichen nur  noch aus     aufeinanderliegenden    Schichten besteht.  



  Eine     zweckmässige    Ausführungsform für dieses       Prinzip    erhält man     dadurch,    dass man die Halterungen  für die in der gleichen     Koord:inatenrichtung    wie die       Formtafeln    verlaufenden Spulen als Wannen ausbil  det, welche in die     Formtafeln    eingedrückt sind, und  als Halterungen für die in der anderen Koordinaten  richtung verlaufenden Spulen Einschnitte in den  Formtafeln vorsieht, durch welche die letzteren Spu  len gesteckt sind.

   Der magnetische     Nebenschluss    für  die durch die Einschnitte gesteckten Spulen wird da  bei durch     rechtwinklig    aus den Formtafeln heraus  gebogene Lappen gebildet, welche die der jeweiligen  Spule zugeordneten     Kontaktsätze        umfassen.    Bei die  ser Konstruktion werden die einzelnen Schichten des  Wählers     lediglich    durch die senkrecht zu den Form  tafeln verlaufenden Spulen durchbrochen.  



  Eine noch weitergehende Vereinfachung der Kon  struktion     -erhält    man dann, wenn man diejenigen Spu  len,     deren        Koordinatenrichtung    senkrecht zu den  Formtafeln verläuft, in     einzelne        Spulenteile    pro Kon  taktsatz auflöst. Diese     Spulenteile    (Wicklungen) sind       dann    in ihrer jeweiligen Zeile bzw.

   Reihe elektrisch       zusammenzuschalten,    so dass die Wirkung der ein  zelnen     Reihenspule    sich wie     zuvor    über die ganze  zugehörige     Reihe        erstreckt.    Ihre Halterungen werden  durch in die Formtafeln     eingedrückte    Wannen gebil  det.  



  Damit erhält man einen     Wähleraufbau,    welcher in  der Richtung der     Aufeinanderschichtung    beliebig er  weitert werden kann,     da    die Reihenspulen nun     in          Einzelwicklungen        aufgeteilt    sind. Dies ist besonders  darum von Vorteil, da man hierdurch auf einfache  Weise Wähler unterschiedlicher Grösse herstellen  kann, ohne dafür besondere     Fabrikationseinrichtun-          gen    vorsehen zu müssen. Die Bauelemente des Wäh  lers bleiben nämlich dabei immer die gleichen.  



  In der     Fig.    2 ist     ein    Ausschnitt eines Beispiels der       erfindungsgemässen    Konstruktion dargestellt, bei der  für die senkrecht zu den     Formtafeln    verlaufenden  Spulen Einschnitte in den Formtafeln vorgesehen       sind.    Der     Ausschnitt    aus der Konstruktion ist so ge  wählt, dass er den vorderen Teil einer ganzen Zeile  umfasst.

   Auf den, prinzipiellen Aufbau gemäss     Fig.    1       übertragen,    würde dies bedeuten, dass es sich bei  spielsweise um die um die     Zeilenspule    A, die Reihen  spulen C und D und die Haltespule 1 mit den zu  gehörigen     Kontaktsätzen    handelt. Infolgedessen sind  für die in     Fig.    2 dargestellten Spulen die gleichen Be  zeichnungen gewählt.  



  Der in dieser     Konstruktion    vorgesehene Eisen  weg besteht aus Formtafeln 5 aus     magnetisierbarem     Blech. Diese     Formtafeln    erstrecken sich je über die  eine     Koordinatenrichtung    des Wählers, hier die Rich-         tung    der Haltespulen. Dies bringt einen besonderen  Vorteil mit sich, auf den weiter unten näher eingegan  gen wird.

   Die Formtafeln nehmen einerseits die     in     der gleichen     Koordinatenrichtung    verlaufenden Spu  len, hier die     Haltespulen    und     Zeilenspulen,    und  anderseits die in der anderen     Koord'inatenrichtung     verlaufenden Spulen, hier die Reihenspulen, in Hal  terungen; auf. Die Halterungen: für die Halte- und  Zeilenspulen bestehen aus in die Formtafeln ein  gedrückten Wannen 6.

   Da jeweils     zwei    zueinander  symmetrisch aufgebaute     Formtafeln    alle Kontakt  sätze der betreffenden     Koord:inatenrichtung    enthal  ten, werden durch zwei gegenüberliegende Wannen  Einschübe gebildet, in denen die betreffenden Spulen  gehalten werden. Beiderseits dieser Spulen ist das  Blech an die     Schutzrohrkontakte        herangeführt,    um  die magnetische     Nebenschlusswirkung    herbeizuführen.

    Auf der Seite der Haltespule Hl ist dies so durch  geführt, dass das Blech einerseits unter     Wahrung     einer elektrischen Isolation, gebildet durch die     Iso-          lierstoffplatte    7 bis an die     Anschlussenden    der Schutz  rohrkontakte 1 und anderseits bis an     die    Schutz  rohre herangeführt ist.

   Bei einer     alleinigen:    Erregung  der Haltespule H1 verläuft demnach ein von ihr ge  lieferter     Streufluss    gemäss dem im Hauptpatent er  wähnten Prinzip zu dem zwischen der zugehörigen  Wanne 6 und den Reihenspulen C und D liegenden  Teil der     Formtafeln,    um dann auf der anderen Seite  der Haltespule H1 den     Anschlussenden    der Schutz  rohTkontakte wieder zugeleitet zu werden.  



  Die     Nebenschlussbildung    für die Zeilenspule A  erfolgt nach dem gleichen Prinzip; auch hier ist das  Blech beiderseits der die Zeilenspule A enthaltenden  Wannen 6 an die     Schutzrohrkontakte        herangeführt.     Allerdings ist hier auf der Seite der     Anschlussenden     ein grösserer Zwischenraum zwischen Formtafel und       Anschlussenden    gewahrt. Die den     Anschlussenden    auf  dieser Seite gegenüberstehenden Enden der Form  tafeln sind nämlich in Höhe der Schutzrohre gerade  nach aussen geführt. Damit besitzen die Enden, der  Formtafeln einen dem Aussenmass der Kontaktsätze  gleichen Abstand.

   Hierdurch wird eine nachträgliche  Auswechslung von Kontaktsätzen bzw. von einzel  nen Kontakten ermöglicht, da diese jederzeit in     Rich-          tung    von der     Zeilenspule    A nach aussen weg aus dem  Aufbau herausgezogen bzw. in diesen wieder ein  geschoben werden können.  



  Um nun auf dieser Seite einen guten magnetischen  Schluss zwischen den Enden der Formtafeln und den       Anschlussenden    der Kontaktfedern zu gewährleisten,  sind auf die     Anschlussenden    Steckbuchsen 8 gesteckt,  die einerseits eine elektrische Verbindung zwischen  den     Anschlussenden    und aus den Steckbuchsen her  ausragenden     Lötfahnen    9 ergeben und     anderseits        :einen     guten magnetischen     Schluss    zwischen den Anschluss  enden und den Formtafeln herbeiführen.  



  Die Steckbuchsen sind in     auseinandergezogener     Form in der     Fig.    3 dargestellt. Sie bestehen aus einem  Halter 10, der aus irgendeinem Isolierstoff aufgebaut  ist, einer     Isolierstoffplatte    11 und     einem    magneti-           schen        Anschlussblech    12. Der Halter 10 hält die ge  samte     Steckbuchse    zusammen.

   Er     besitzt    dazu     eine     Nase 13, die durch entsprechende Löcher in der     I.so-          lierstoffplatte    11 und dem     Anschlussblech    12 gesteckt  wird, wonach diese Nase     umgenietet    oder umgeplättet  werden kann, je nachdem, um was für einen Isolier  stoff es sich handelt. Der Halter 10 enthält     Nuten    zur  Aufnahme der     Anschlussenden    der     Schutzrohrkon-          takte    und der     Lötfahnen    9.

   Diese werden entweder  durch den Aufbau     zusammengepresst,    wodurch eine  gegebenenfalls     ausreichende    Befestigung .erzielt wird,  oder können miteinander in besonderer Weise verbun  den werden, beispielsweise durch Verlöten oder  Punktschweissen:. In der     Fig.    3 ist ein solches Punkt  schweissen angedeutet. Im     zusammengesetzten    Zu  stand wird das     Anschlussblech    12 von den Anschluss  enden der Kontaktfedern lediglich durch die Isolier  stoffplatte 11 getrennt. Diese kann so dünn ausgebil  det sein, dass nur .ein geringer Luftspalt entsteht, der  praktisch nicht ins     Gewicht    fällt.

   Damit ist der magne  tische Schluss     zwischen        Anschlussblech    12 und den       Anschlussenden    der Kontaktfedern hergestellt. Der  magnetische Schluss zu den Enden der     Formtafeln     wird durch die Zungen 14 des     Anschlussblechs    12 ge  bildet. In den Enden der     Formtafeln    sind     Schlitze     vorgesehen (siehe     Fig.2),    in welche die mittlere  Zunge, welche     federnd    ausgebildet ist, eingeschoben  wird.

   Diese mittlere Zunge greift von oben auf die  Formtafel, während die beiden äusseren Zungen sich  von unten gegen die Formtafel     abstützen.    Durch die  mittlere federnde Zunge wird dabei eine gewisse     Ver-          klemmun.g    erzielt. Der     magnetische    Schluss     an    dieser  Stelle ergibt sich ohne weiteres daraus, dass die Zun  gen 14 des     Anschlussblechs    12 an der     Formtafel    an  liegen.  



  In der     Fig.    2 sind für einen aus vier Schutzrohr  kontakten bestehenden Kontaktsatz zwei solcher  Steckbuchsen 8     dargestellt.    Diese beiden Steckbuch  sen könnten selbstverständlich auch zu einem Bau  element vereinigt sein, indem beispielsweise die bei  den Halter 10     (Fig.    3)     als    ein     Klotz        ausgebildet        sind.     



  Die Halterungen für die sich senkrecht zu den  Formtafeln 5 erstreckenden Spulen, in     Fig.    2 die Rei  henspulen C und D, sind durch Einschnitte in den       Formtafeln    gebildet, durch welche diese Spulen ge  steckt sind. Dabei wird der magnetische     Nebenschluss     für diese Spulen durch rechtwinklig aus den Form  tafeln     herausgebogene    Lappen 15 gebildet, welche  die der jeweiligen Spule zugeordneten Kontaktsätze       umfassen.    Die in der     Fig.    2 mit dem Bezugszeichen  15 versehenen beiden Lappen sind also auch auf der  nicht sichtbaren Seite des     dargestellten    Kontaktsatzes  angebracht.

   Beiderseits der Reihenspulen C und D  erstrecken sich die Lappen 15 über eine gewisse  Länge der     Schutzrohrkontakte    und     bilden    hier die  magnetische Verbindung zu den Kontaktfedern. Bei  Erregung, beispielsweise der     Reihenspule    C, streut  also ein von ihr     geliefertes    Feld von den Kontakten  zu einem Lappen 15 im Bereich neben der Spule und  verläuft dann längs des Lappens zu der anderen Seite    der Spule und von dort wieder zu den Kontaktfedern       zurück.    Da die Lappen 15 die Kontaktsätze von bei  den Seiten umfassen, ergibt sich für alle vier Kon  takte eines Kontaktsatzes eine gleichmässige magne  tische     Beeinflussung.     



  Die     Nebenschlusswirkung    der Lappen 15 lässt sich  nun noch dadurch erhöhen, dass man     in.    die Kon  taktsätze im Bereich der     Arbeitsluftspalte        magneti-          sierbare    Zwischenlagen einschiebt, welche alle Kon  taktsätze in derjenigen     Koordinatenrichtung    durch  dringen, über welche sich die Formtafeln erstrecken.

    Bei dem in der     Fig.    2     dargestellten    Ausführungsbei  spiel verlaufen also die Zwischenlagen     in,    Richtung  der Haltespulen und der     Zeilenspulen.    In dieser Figur  ist     eine    solche     Zwischenlage    16     dargestellt,    die als  flacher Blechstreifen sämtliche Kontaktsätze     in,

      Rich  tung der Zeilenspule A     durchsetzt.    An     ihrem    dem  Beschauer     zugewandten    Ende ist die     Zwischenlage     nach oben     abgewinkelt    und besitzt     eine    Zunge, welche  durch einen Schlitz     in    dem oberen Lappen 15 gesteckt  ist.

   Hierdurch wird die magnetische     Verbindung    von       Formtafel:        und    Zwischenlage     hergestellt    und gleich  zeitig letztere     gehalten.    Auf der anderen nicht ge  zeichneten Seite der Formtafel ist die gleiche     Befesti-          gung        vorgesehen.     



  Die aus     magnetisierbarem    Blech bestehenden  Zwischenlagen bewirken einen engeren magnetischen  Schluss zwischen den Lappen 15 und den Schutzrohr  kontakten. Auf diese Wirkungsweise ist in den  Schweizer Patenten     Nrn.    364813 und 345924     näher     hingewiesen..  



  In der     Fig.    2 ist noch ein     Blechstreifen    23     dar-          gestellt,    der als     Kurzschlusswindung    für die Zeilen  spule A wirkt. Dieser Blechstreifen ist neben die Zei  lenspule A in die durch die Wannen 6 gebildete Hal  terung mit eingeschoben. Er besitzt selbstverständlich  einen Durchbruch, damit     die        Schutzrohrkontakte    hin  durchgeschoben werden     können.    Insgesamt ist seine  Form also der der     Zeilenspule    A angepasst.

   Selbst  verständlich ist es     möglich,        auch    neben den anderen  Spulen solche     Blechstreifen        anzubringen.    Die Wirkung       dieser    durch die Blechstreifen     gebildeten        Kurzschluss-          windungen    besteht darin,     ein    verzögertes Ansprechen  und Abfallen der Kontakte zu bewirken.  



  Die in die     Formtafeln    5     eingestanzten        Einschnitte     zur Aufnahme der     Reihenspulen    C und D     besitzen     naturgemäss eine gewisse Schärfe an ihren Kanten,  wenn man     nicht    durch einen besonderen Arbeitspro  zess diese Kanten abrundet.

   Um zu verhindern,     d!ass     durch solche     scharfe        Kanten.    die Reihenspulen C und  D beschädigt     werden        könnten,        sind    Umhüllungen 18  vorgesehen, welche die     Reihenspulen        teilweise    um  geben. Diese     Umhüllungen        verhindern    eine     direkte     Berührung der     Spulen,    durch die Kanten der     Ein-          schnitte,    wodurch Beschädigungen vermieden wer  den.

   Die     Umhüllungen    18 können beispielsweise aus       Pressstoff    bestehen. Sie     können    aber auch aus einem  elektrisch leitenden Material gefertigt sein, das dann       gleichzeitig    eine     Kurzsch        Busswindung    darstellt.      In der     Fig.    4 ist ein Schnitt durch die Anordnung       gemäss        Fig.    2 dargestellt. Gezeichnet sind die beiden  vorderen Kontakte eines Kontaktsatzes, der von zwei  Farmtafeln 5 eingeschlossen wird.

   Für die     sonst    in  dieser Figur     dargestellten    Bauelemente sind die glei  chen Bezugszeichen verwendet wie in     Fig.    2, so dass  sich eine weitere Erörterung zu     dieser    Figur erübrigt.  



  Die     Fig.    5 zeigt den     prinzipiellen    Aufbau eines  Wählers, dessen     senkrecht    zu den Formtafeln verlau  fende Spulen in     einzelne    Wicklungen pro Kontaktsatz  aufgelöst sind. Bei dieser Darstellung sind die Form  tafeln aus Gründen der Übersichtlichkeit weggelas  sen.

   Der gezeigte Aufbau entspricht dem der     Fig.    1,  weshalb für einander     entsprechende    Bauelemente  gleiche     Bezugszeichen    verwendet     sind.    Wie ersicht  lich, sind die Reihenspulen C und D gemäss     Fig.    1  in die     Einzelwicklungen        W1    und W3 sowie W2 und  W4 aufgelöst, wobei die Wirkung der Reihenspule C  bzw. D wie zuvor über die     ganze    Reihe verläuft.  



  In den     Fig.    6 und 7     ist    nun ein Ausführungsbei  spiel mit einer diesem     prinzipiellen    Aufbau     angepass-          ten    Formtafel wiedergegeben.  



       Fig.    6 zeigt die Draufsicht auf die Schicht des  Wählers, die nach     links    hin abgebrochen ist. Sie ent  hält eine in der Mitte aufgeschnittene     Formtafel    19,  in die drei     als    Halterungen dienende Wannen 20, 21  und 22 eingedrückt     sind'.    Die Wannen 20 und 22  führen eine Haltespule H und     eine        Zeilenspule    Z.  Diese beiden Spulen verlaufen parallel zu der Form  tafel 19. Jeder Kontaktsatz wird von einer eigenen  Wicklung<I>W</I> umgeben. Die Wicklungen<I>W</I> werden  von der Wanne 21 geführt.

   Zwecks     Koordnatenbil-          dung        sind    dann die     übereinanderliegenden    Wicklun  gen W, die also     in        aufeinanderfolgend'en    Schichten  liegen, elektrisch     miteinander    zu der Reihenspule zu  verbinden, beispielsweise durch Parallel- oder     Rei-          henschaltung.    Durch diese pro Kontaktsatz vorgese  henen Wicklungen W wird     vermieden,    dass für     eine     sonst gemeinsam vorgesehene Spule Einschnitte in  den Formtafeln vorgesehen werden müssen.  



  In der     Fig.    7 ist     ein:        Schnitt    durch     die    Anordnung  gemäss     Fig.    6 dargestellt. Aus dieser Figur ist deutlich  zu ersehen, dass     dadurch,    dass die durchgehenden  Spulen     bzw.    die pro Kontaktsatz vorgesehenen Wick  lungen jeweils     in    Wannen     untergebracht    sind, sich  ein guter     magnetischer        Nebenschluss    ergibt, da bei  derseits     neben(deniWanneudus:

  Blechumnitbelbarbis,    an  die     Schutzrohre        herangeführt    werden     kann.    In der Fi  gur     sind    die     gleichen        Bezugszeichen        verwendet    wie     für     gleiche Bauelemente     in    der     Fig.    5, so dass     sich    hierzu       eine    weitergehende     Erörterung    erübrigt.

   Die Darstel  lung beschränkt sich auf die     prinzipiell    erforderlichen       Bauteile.    Irgendwelche     Halterungen        sind)    also aus  Gründen der     Vereinfachung    der Darstellung weg  gelassen.

   Der auf der rechten Seite der Anordnung  gelassene Zwischenraum zwischen den Enden der  Formtafeln 19 und     dien    gegenüberstehenden An  schlussenden der     Schutzrohrkontakte        kann    durch  Steckbuchsen, wie sie in den     Fig.    2 und 3     dargestellt       sind, ausgefüllt werden, wodurch gleichzeitig     ein     enger magnetischer Schluss herbeigeführt wird.  



  In der     Fig.    8 ist ein Ausschnitt aus dem erfin  dungsgemässen     Aufbau    gemäss     Fig.    2     dargestellt,    bei  dem die     Anschlussenden    der     Schutzrohrkontakte    in  besonders     vorteilhafter    Weise gelagert sind.

   Bei die  ser     Ausführungsform    sind die     Anschlussenden    der       Schutzrohrkontakte    in eine     aushärtende        Verguss-          masse,    die einen Block 20 bildet, so     eingebettet,    dass  die     Anschlussenden    bzw. die     Lötfahnen    aus dem  Block herausragen. Der Vorteil dieser Lagerung be  steht darin, dass hierdurch Ungenauigkeiten im me  chanischen Aufbau der     Schutzrohrkontakte        infolge     des Giessvorganges automatisch ausgeglichen werden.

    Ausserdem     können    irgendwelche, beim Verlöten der       Anschlussenden    entstehende Verbiegungen nicht auf  die     Schutzrohrkontakte    selbst     rückwirken,    da hierbei  entstehende Spannungen von dem Block 20 auf  genommen werden.

   Der Block kann sich auch über  die     ganze    Koordinate in Richtung der     Formtafeln    5  erstrecken, so dass er alle Kontakte der betreffenden  Koordinate     aufnimmt.    Ein solcher Block, der selbst  verständlich an beiden Seiten der     Formtafeln    5 an  gebracht werden kann, gibt der betreffenden ganzen  Schicht des Wählers in     seich    einen sicheren     Halt,    dies  insbesondere dann, wenn man die Enden der Form  tafeln mit in     den    Block eingiesst. Als     Vergussmasse     eignet sich     insbe'sond'ere    Giessharz.

      Die in den     Fig.    2 bis 7 dargestellten     Koord'inaten-          wähler    besitzen jeweils aus vier     Schutzrohrkontakten     aufgebaute Kontaktsätze, wobei die einzelnen     Schutz-          rohrkontakte    ein Quadrat bilden. Es sei darauf hin  gewiesen, dass .es selbstverständlich auch möglich     ist,     die Kontaktsätze aus     einer    grösseren oder kleineren  Zahl von     Schutzrohrkontakten        aufzubauen.    Insbeson  dere ist es auch möglich, in den Kontaktsätzen jeweils  nur eine Lage von     Schutzrohrkontakten    vorzusehen.

    In diesem Fallee würde es genügen, den magnetischen       Nebenschluss    pro Kontaktsatz mit nur einer Form  tafel aufzubauen.    In die in den Figuren dargestellten Formtafeln       sind    als Halterung für die Spulen Wannen ein  gedrückt, neben denen beiderseits das Blech bis an  die Schutzrohre herangeführt ist. Hierdurch     erhält     man die stärkste     Nebenschlusswirkung.    Dies russ  jedoch nicht immer erforderlich sein, da mit dem       Nebenschluss    lediglich .erreicht werden soll, eine  Fehlbetätigung von     Kontaktsätzen    dadurch zu ver  hindern, dass die     Ansprechwirksamkeit    der     einzelnen     Spulen vermindert wird.

   Auf den Grad der Notwen  digkeit dieser Verminderung kommt es nun an, wie  dicht die Bleche neben den Wannen an die     Schutz-          rohre    herangeführt werden müssen.     Gegebenenfalls    ist  eine solche Heranführung überhaupt nicht erforder  lich, so dass also die Formtafeln im wesentlichen aus  geraden Blechen bestehen würden (ohne Wannen).  Die Halterung der Spulen müsste dann anders ge  schehen, beispielsweise durch Kleben. Eine gerade  Ausführung der     Formtafeln    wird insbesondere durch      Verwendung eines Blechs mit hoher     magnetischer          Leitfähigkeit    erleichtert.  



  Eingangs war darauf hingewiesen worden, dass  die Formtafeln in der     Koordinatenrichtung    der Halte  spulen verlaufen sollen. Der Grund hierfür ist fol  gender: Die Enden dies     Formtafeln,    die den     An          schlussenden    der     Schutzrohrkontakte    gegenüberste  hen, bilden eine magnetische Verbindung benachbar  ter Kontaktsätze.

   Diese magnetische     Verbindung    tritt  bei Erregung der Haltespulen dann nicht in Erschei  nung,     wenn    die     Formtafeln    parallel     zu    den Halte  spulen verlaufen, da in diesem Falle sämtliche Kon  taktsätze, die über die Enden der     Formtafeln    ma  gnetisch verbunden     sind,    gleichzeitig erregt     werden.     Anders wäre dies, wen die Formtafeln senkrecht     zu     den Haltespulen verlaufen     würden.    In     diesem    Falle  erhielten bei Erregung einer Haltespule benachbarte  Kontaktsätze, und zwar solche,

   die nicht von der  betreffenden Haltespule     umfasst    werden, über die  Enden der     Formtafeln        eine    Gegenerregung,     die    unter  Umständen zu einer Fehlbetätigung führen     kann.     Auf diese     Verhältnisse    ist in den     schweizerischen     Patentschriften     Nrn.    363 683 und 345924 näher hin  gewiesen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kreuzfeld mit an den Kreuzungsstellen angeord neten elektromagnetisch betätigten Kontakteinrich tungen, wobei bei jeder Kontakteinrichtung die Kon taktfedern den sie betätigenden Magnetfluss führen, welches Kreuzfeld ferner Zeilen- und Reihenspulen enthält, von welchen Zeilenspulen sich jede je über eine ganze Reihe erstreckt, und wobei die Wirkung der Reihenspulen sich je über eine ganze Reihe er streckt,
    wobei an den Kreuzungsstellen einer Zeilen und einer Reihenspule der magnetische Kreis der be- treffenden Kontakteinrichtung von beiden Spulen umfasst wird und an jeder Kreuzungsstelle zwischen dem beweglichen Teil der Kontaktfedern und den feststehenden Kontaktfed'erenden einen Eisenweg und einen Luftspalt enthaltende magnetische Neben schlüsse vorgesehen sind,
    wobei der Luftspalt zwi schen dem Eisenweg und dem beweglichen Teil der Kontaktfeder liegt, dadturch gekennzeichnet, dass der Eisenweg aus Formtafeln aus magnetisierbarem Blech aufgebaut ist,
    die sich einerseits von den Kontakt- fed@erenden auf der einen Seite der Kontakte zu den Kontaktfederenden auf deren anderer Seite erstrek- ken und anderseits längs einer Koordinatenrichtung des Kreuzfeldes verlaufen, wobei sie neben den Spu len in einem solchen Abstand von den Kontakten verlaufen, dass sich die magnetische Nebenschlusswir- kung ergibt.
    UNTERANSP'R17CHE 1. Kreuzfeld nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Formtafeln mit Halte- sungen versehen .sind,
    die für die in der gleichen Ko- ordinatenrichtung wie die Formtafeln verlaufenden Spulen aus in die Formtafeln eingedrückten Wannen und für die in der anderen Koord'.inatennchtung ver laufenden Spulen aus Einschnitten bestehen, durch welche die letzteren Spulen gesteckt sind,
    wobei der magnetische Nebenschluss neben den letzteren Spulen durch rechtwinklig aus den Formtafeln herausgebo- geie Lappen gebildet wird, welche die der jeweili- gen Spule zugeordneten Kontaktsätze umfassen. 2.
    Kreuzfeld nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, diass diejenigen Spulen, deren Koordi- natenTichtung senkrecht zu den Formtafeln: verläuft, in, einzelne Wicklungen pro Kontaktsatz aufgelöst sind, die im ihrer jeweiligen Zeile bzw. Reihe elektrisch zu- sammengeschaltet sind. 3.
    Kreuzfeld nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass zwecks Ermöglichung der Aus wechslung von Schutzrohrkontakten das dem einen Anschlussende der Kontaktfedern gegenüberstehende Ende der Formtafeln in Höhe der Schutzrohre gerade nach aussen geführt ist. 4.
    Kreuzfeld nach Unteranspruch 3, dadurch. ge kennzeichnet, dass zwecks Erzielung geringen magne- tischen Widerstandes zwischen den Anschlussenden der Schutzrohmkontakte und den Formtafeln auf die Anschlussenden Steckbuchsen gesteckt sind, die einer- seits eine elektrische Verbindung zu aus,
    den Steck buchsen herausragenden Lötfahnen und anderseits einen magnetischen; Schluss zwischen den Anschluss enden und den Formtafeln herbeiführen. 5. Kreuzfeld nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sich die Formtafeln über die Ko- ordinatenrichtu ng der Haltespulen erstrecken.
CH7324559A 1955-06-13 1959-05-15 Kreuzfeld mit an den Kreuzungsstellen angeordneten, elektromagnetisch betätigten Kontakteinrichtungen CH364815A (de)

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