CH364813A - Kreuzfeld mit an den Kreuzungsstellen angeordneten, elektromagnetisch betätigten Kontakteinrichtung - Google Patents
Kreuzfeld mit an den Kreuzungsstellen angeordneten, elektromagnetisch betätigten KontakteinrichtungInfo
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Description
Kreuzfeld mit an den Kreuzungsstellen angeordneten, elektromagnetisch betätigten Kontakteinrichtungen Im Hauptpatent ist ein als Koordinatenwähler verwendbares Kreuzfeld für Fernmeld'e-, insbesondere Fersprechanlagen, beschrieben, wie es in prinzipieller Weise in der Fig. 1 dargestellt ist.
Die an seinen Kreuzungsstellen angeordneten Kontakteinrichtungen 1 bis 4 sind Schutzrohrkontakte. Der Koordinatenwäh- ler enthält Zeilen- und Reihenspulen<I>A, B</I> bzw.<I>C, D</I> (Ansprechspulen), die je aus einer die gesamte Zeile bzw. Reihe umfassenden Spule bestehen und an ihren Kreuzungsstellen den magnetischen Kreis des betref fenden Kontaktes umfassen. Die Ansprechspulen sind dabei so angeordnet, dass zu beiden Seiten des Ar beitsluftspaltes der Kontakte je eine Ansprechspule liegt.
Durch die Erregung einer Zeilen- und einer Rei henspule wird dem an der Kreuzungsstelle dieser bei den Spulen vorgesehenen Kontaktsatz ein zum Schlie ssen seiner Kontakte ausreichender magnetischer Fluss aufgedrückt. Um mit Sicherheit zu verhindern, dass eine einseitige Erregung zum Ansprechen von Kon takten führen kann, ist dieser Koordinatenwähler mit in der Fig. 1 nicht dargestellten magnetischen Neben schlüssen versehen, die im Falle einseitiger Erregung den Fluss im Arbeitsluftspalt der betreffenden Kon takte so weit schwächen,
d'ass deren Schliessung nicht mehr möglich ist. Diesen Koordinatenwähler kann man nun noch mit zusätzlichen Haltespulen versehen, bei deren. Erregung geschlossene Kontakte in diesem Zustand gehalten werden. Die magnetischen Neben schlüsse umfassen in diesem Falle auch noch die Haltespulen.
Es ergibt sich damit ein Aufbau, bei dem auf der einen Seite des Arbeitsluftspaltes die eine Ansprechspule und auf der anderen Seite des Arbeits'luftspaltes :die andere Ansprechspule sowie die Haltespule liegen. Es sei noch darauf hingewiesen, dass es sich bei der Darstellung von vier Kreuzungs- stellen gemäss Fig. 1 nur um ein Beispiel handelt.
Selbstverständlich kann die Zahl- der Kreuzungsstel len beliebig grösser gewählt werden.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Kreuzfeld nach dem Patentanspruch des Hauptpaten tes und besteht darin, dass an den Kreuzungsstellen Kontaktsätze aus wenigstens zwei Schutzrohrkontak- ten angeordnet sind, wobei zwischen diese zwei Schutzrohrkontakte eines Kontaktsatzes eine magneti- sierbare Zwischenlage eingeschoben ist, welche im Bereich der Arbeitsluftspalte der Kontakte angeordnet ist.
In den Fig. <I>2a</I> und<I>2b</I> ist ein bekannter Kontakt satz eines eingangs dargelegten Wählers dargestellt, der aber pro Kreuzungsstelle vier Schutzrohrkontakte besitzt. Dabei zeigt die Fi'g.2a einen Querschnitt durch die Kontaktanordnung allein und die Fig. 2b eine Ansicht des Kontaktsatzes von der Seite, wobei die prinzipielle Anordnung des magnetischen Neben schlusses im Schnitt dargestellt ist und die drei Spu len,
nämlich die beiden Ansprechspulen A und C und die Haltespule Hl, durch einfache Wicklungen angedeutet sind. In diesen beiden Figuren sind die einzelnen Kontakte mit K und die Kontaktfedern mit F bezeichnet. Zwischen den herausragenden Enden der Kontaktfedern F und den beweglichen Enden der Kontaktfedern am Arbeitsluftspalt sind die ma gnetischen Nebenschlüsse vorgesehen, welche die Eisenwege Ml und M2 enthalten.
Diese Eisenwege führt man zweckmässig als flache Blechstreifen aus, die zwecks Herstellung einer guten magnetischen Ver bindung zu den Kontaktfederenden am Arbeitsluft spalt nicht nur an zwei gegenüberliegenden Seiten des Kontaktsatzes anzuordnen sind, sondern vorteil haft an allen seinen vier Seiten. Es ergibt sich damit ein viereckiger Käfig, der den Kontaktsatz um schliesst. Schneidet man eine solche Anordnung senkrecht zur Achse der Kontakte an den Arbeitsluftspalten, so ergibt sich die in der Fig. 3 dargestellte Anordnung.
Die vier Schutzrohrkontakte K sind von den vier Blechstreifen N1 bis N4 eingeschlossen.
Aus Fig. 3 ist ohne weiteres ersichtlich, dass die äusseren Kantaktfedern Fa den gegenüberliegenden Blechstreifen<B>NI</B> und N3 wesentlich näher liegen als die inneren Kontaktfedern Fi. Die Folge davon ist eine ungleichmässige Wirkung des magnetischen Nebenschlusses auf die einzelnen Kontaktfedern. Zu den aussenliegenden Kontaktfedern Fa besteht näm lich eine bessere magnetische Verbindung als zu den innenliegenden Kontaktfedern Fi.
Anhand der Fig. 4 sei dieser ungleiche Einfluss des magnetischen Nebenschlusses verdeutlicht. Es ist hier nur ein Kontakt K aus dem in der Fig. 2b dar gestellten Kontaktsatz wiedergegeben, auf dem ein seitig das Blech N1 aufliegt.
Der geringere Abstand zwischen der aussenliegenden Kontaktfeder Fa und dem Blechstreifen N1 als zwischen der inneren Kon taktfeder<I>F!</I> und diesem Blechstreifen bewirkt, dass der Nebenschluss die beiden Kontaktfedern ungleich mässig beeinflusst. In bezug auf die innenliegenden Kontaktfedern <I>F!</I> wird also die Wirkung des magneti schen Nebenschlusses in unerwünschter Weise ver- ringert.
Die Erfindung zeigt einen Weg, wie sich diese Ungleichmässigkeit in ausreichendem Masse durch die Zwischenlagen verringern bzw. ganz beseitigen fässt.
Beispielsweise Anordnungen zeigen die Fig. 5 und 6 im Schnitt am Arbeitsluftspalt. In diesen Figuren. sind wieder Kontaktsätze mit vier Schutzrohrkontak- ten dargestellt. Die Kontaktsätze werden im Falle der Fig. 5 durch eine parallel zu den Kontaktfed'erbrei- ten verlaufende Zwischenlage Zp und im Falle der Fig. 6 durch eine senkrecht zu den Kontaktfederbrei- ten verlaufende
Zwischenlage Zs geteilt. Durch ent sprechende magnetische Verbindungen zu den die Kontaktsätze umfassenden, die magnetischen Neben schlüsse bildenden Blechstreifen bewirken diese Zwi- schenlagen eine gute Ableitung der Streuflüsse auch von den innenliegenden Kontaktfedern<I>F!.</I> Zweck mässig lagert man die Zwischenlagen in Schlitzen der die Kontakte umgebenden Blechstreifen, wodurch eine gute magnetische Verbindung erzielt wird.
Bei der Anordnung gemäss Fig. 5 stehen den brei ten Flächen der Kontaktfedern je ein. Blechstreifen bzw. eine Zwischenlage gegenüber, so dass in diesem Falle eine gleichmässigere Wirkung des magnetischen Nebenschlusses als bei einer Anordnung gemäss Fig. 6 auf die beiden Kontaktfedern eines Kontaktes ausgeübt wird.
Eine Kombination der Anordnung gemäss den Fig. 5 und 6 zeigt die Fig. 7. Hier sind zwei sich kreu zende Zwischenlagen Zp und Zs vorgesehen, so dass für jeden Kontakt ein eigener Käfig gebildet ist, wel cher den Kontakt symmetrisch umgibt. Infolgedessen ist hier die gleichmässigste Wirkung des magnetischen Nebenschlusses auf die einzelnen Kontaktfedern vor handen.
Die Zwischenlagen lassen sich zusätzlich noch zur Erzielung eines besonderen Effektes ausnutzen, näm lich die notwendige Halteerregung der Haltespulen zu beeinflussen. Zu diesem Zweck werden die Zwischen lagen parallel zur Achse der Schutzrohrkontakte der art permanent magnetisiert, d'ass der dadurch er zeugte Streufluss sich über den Arbeitsluftspalt schliesst.
Eine solche permanent magnetisierte Zwischenlage kann man parallel oder senkrecht zu den Kontakt federn anordnen. Da der Preis von magnetisch har tem Werkstoff eine wichtige Rolle spielt, ist es zweck mässig, die permanent magnetisierte Zwischenlage so vorzusehen, dass sie die höchstmögliche Wirkung aus übt, wodurch man mit einem relativ geringen Mate rialaufwand auskommt. Dieser Fall ist dann gegeben, wenn man die permanent magnetisierte Zwischenlage parallel zu d'en Kontaktfedern anordnet, wie dies die Fig. 5 zeigt.
Als vorteilhafte Kombination hat sich eine Anordnung ergeben, wie sie in der Fig. 7 dar gestellt ist, bei der die Zwischenlage Zp aus magne tisch hartem Werkstoff und die Zwischenlage Zs aus magnetisch weichem Werkstoff besteht.
Die Wirkungsweise einer permanent magnetisier ten Zwischenlage sei anhand der Fig. 8 erläutert. Es ist hier ein Schutzrohrkontakt K dargestellt mit einer aussenliegenden Kontaktfeder Fa und einer innenlie genden Kontaktfeder Fi. Auf der einen Seite des Kon taktes K liegt seinem Arbeitsluftspalt der Blechstrei fen NI gegenüber, auf der anderen Seite die per manent magnetisierte Zwischenlage Zp. Von dieser Zwischenlage geht nun ein Streufluss in Richtung der gezeichneten Pfeile aus,
welcher sich über den Ar- beitshiftspalt schliesst, wodurch auf die beiden Kon taktfedern eine zusammenziehende Kraftwirkung aus geübt wird, welche jedoch nicht ausreicht, für sich allein einen geschlossenen Kontakt zu halten und in folgedessen erst recht nicht, einen offenen Kontakt zu schliessen. Wenn der von der Zwischenlage gelie ferte Fluss im Arbeitsluftspalt in der gleichen Rich tung verläuft wie der von der Haltespule durch die Kontaktfedern getriebene Fluss,
unterstützen sich beide Wirkungen, so dass man bei Anwendung einer permanent magnetisierten Zwischenlage mit einer ge ringeren Halteerregung für die Haltespule auskommt. Ist der von der Zwischenlage gelieferte Fluss im Ar beitsluftspalt dem von der Haltespule durch die Kon- taktfedern getriebenen Fluss entgegengesetzt gerich tet, so wird die notwendige Halteerregung herauf gesetzt. Beide Effekte können in verschiedenen Be triebsfällen von Bedeutung sein.
Zweckmässig verwendet man für die permanent magnetisierten Zwischenlagen einen Werkstoff, der sich walzen und schneiden lässt, um die Bearbeitung der Blechstreifen bei ihrer Formgebung zu erleichtern.
Die Fig.9 veranschaulicht die Anordnung der permanent magnetisierten Zwischenlagen in dem ein- gangs erwähnten Kreuzfeld. Dieses besitzt vier Kreu- zungsstellen mit je einem aus vier Schutzrohrkontak- ten aufgebauten Kontaktsatz, somit zwei Zeilenspulen <I>A</I> und<I>B,</I> zwei diese kreuzende Reihenspulen C und <I>D</I> und die beiden Haltespulen H1 und<I>H2.</I> Die per manent magnetisierten Zwischenlagen werden durch die Blechstreifen Zpl und Zp2 gebildet, die jeweils für eine Reihe gemeinsam vorgesehen sind.
Durch den auf den Blechstreifen Zpl gezeichneten Pfeil ist die Magnetisierungsrichtung in dem Blechstreifen angedeutet. Im übrigen entspricht Fig. 9 der Fig. 1.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kreuzfeld mit an den Kreuzungsstellen angeord neten, eJektromagnefisch betätigten Kontakteinrichtun- gen:nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass an den Kreuzungsstellen Kontaktsätze aus wenigstens zwei Schutzrohrkontak- ten angeordnet sind, wobei zwischen diese zwei Schutzrohrkontakte (K) eines Kontaktsatzes eine ma- gnetisierbare Zwischenlage (Zp, Zs) eingeschoben ist,welche im Bereich der Arbeitsluftspalte der Kon takte angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kreuzfeld nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischenlagen (Zp1, Zp2; Fig. 9) parallel zur Achse der Schutzrohrkontakte derart permanent magnetisiert sind, dass der da durch erzeugte Streufluss sich über die Arbeitsluft spalte im Kontaktsatz schliesst. 2.Kreuzfeld nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischenlagen (Zp, Zs) in Schlitzen der Eisenwege gehalten sind. 3. Kreuzfeld nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischenlagen jeweils einer ganzen Koordinate des Wählers zugeordnet sind.
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