CH364813A - Kreuzfeld mit an den Kreuzungsstellen angeordneten, elektromagnetisch betätigten Kontakteinrichtung - Google Patents

Kreuzfeld mit an den Kreuzungsstellen angeordneten, elektromagnetisch betätigten Kontakteinrichtung

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CH364813A
CH364813A CH5756258A CH5756258A CH364813A CH 364813 A CH364813 A CH 364813A CH 5756258 A CH5756258 A CH 5756258A CH 5756258 A CH5756258 A CH 5756258A CH 364813 A CH364813 A CH 364813A
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CH5756258A
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Rudolf Dipl Ing Nitsch
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Siemens Ag
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    • H—ELECTRICITY
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Description


      Kreuzfeld    mit an den     Kreuzungsstellen    angeordneten,  elektromagnetisch betätigten     Kontakteinrichtungen       Im Hauptpatent ist     ein    als     Koordinatenwähler     verwendbares Kreuzfeld für     Fernmeld'e-,    insbesondere       Fersprechanlagen,        beschrieben,    wie es in     prinzipieller     Weise in der     Fig.    1 dargestellt ist.

   Die an seinen  Kreuzungsstellen angeordneten Kontakteinrichtungen  1 bis 4 sind     Schutzrohrkontakte.    Der     Koordinatenwäh-          ler    enthält Zeilen- und Reihenspulen<I>A, B</I> bzw.<I>C, D</I>       (Ansprechspulen),    die je aus einer die gesamte Zeile  bzw. Reihe umfassenden Spule bestehen und an ihren  Kreuzungsstellen den magnetischen Kreis des betref  fenden Kontaktes umfassen. Die     Ansprechspulen    sind  dabei so angeordnet, dass zu beiden Seiten des Ar  beitsluftspaltes der Kontakte je eine     Ansprechspule     liegt.

   Durch die Erregung einer Zeilen- und einer Rei  henspule wird dem an der     Kreuzungsstelle    dieser bei  den Spulen vorgesehenen Kontaktsatz ein zum Schlie  ssen seiner Kontakte ausreichender magnetischer Fluss  aufgedrückt. Um mit Sicherheit zu verhindern, dass  eine einseitige Erregung zum Ansprechen von Kon  takten führen kann, ist dieser     Koordinatenwähler    mit  in der     Fig.    1 nicht     dargestellten    magnetischen Neben  schlüssen     versehen,    die im Falle einseitiger Erregung  den     Fluss    im     Arbeitsluftspalt    der betreffenden Kon  takte so weit     schwächen,

          d'ass    deren Schliessung     nicht     mehr möglich ist. Diesen     Koordinatenwähler    kann  man nun noch mit     zusätzlichen        Haltespulen    versehen,  bei deren. Erregung     geschlossene    Kontakte in diesem  Zustand gehalten werden. Die magnetischen Neben  schlüsse     umfassen        in    diesem Falle auch noch die  Haltespulen.

   Es ergibt sich damit ein Aufbau, bei  dem auf der     einen    Seite des     Arbeitsluftspaltes    die       eine        Ansprechspule        und    auf der anderen Seite des       Arbeits'luftspaltes        :die    andere     Ansprechspule    sowie die  Haltespule liegen. Es sei noch darauf hingewiesen,  dass es sich bei der Darstellung von vier     Kreuzungs-          stellen    gemäss     Fig.    1 nur um ein Beispiel handelt.

      Selbstverständlich     kann    die     Zahl-    der Kreuzungsstel  len beliebig grösser     gewählt    werden.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Kreuzfeld nach dem Patentanspruch des Hauptpaten  tes und besteht     darin,    dass an den Kreuzungsstellen  Kontaktsätze aus     wenigstens    zwei     Schutzrohrkontak-          ten    angeordnet sind, wobei zwischen diese zwei       Schutzrohrkontakte    eines Kontaktsatzes eine     magneti-          sierbare    Zwischenlage eingeschoben ist, welche im  Bereich der     Arbeitsluftspalte    der Kontakte angeordnet       ist.     



  In den     Fig.   <I>2a</I> und<I>2b</I> ist ein bekannter Kontakt  satz eines eingangs dargelegten     Wählers    dargestellt,  der aber pro Kreuzungsstelle vier     Schutzrohrkontakte          besitzt.    Dabei zeigt die     Fi'g.2a    einen     Querschnitt     durch die Kontaktanordnung allein und die     Fig.    2b       eine    Ansicht des     Kontaktsatzes    von der Seite, wobei  die     prinzipielle    Anordnung des     magnetischen    Neben  schlusses     im        Schnitt    dargestellt ist und die drei Spu  len,

   nämlich die beiden     Ansprechspulen    A und C  und die Haltespule Hl, durch     einfache        Wicklungen     angedeutet     sind.    In diesen beiden Figuren sind die  einzelnen Kontakte mit K und die     Kontaktfedern    mit  F bezeichnet. Zwischen den herausragenden Enden  der Kontaktfedern F und den beweglichen Enden  der Kontaktfedern am     Arbeitsluftspalt    sind die ma  gnetischen Nebenschlüsse vorgesehen, welche die  Eisenwege Ml und M2 enthalten.

   Diese Eisenwege  führt man zweckmässig als     flache        Blechstreifen    aus,  die zwecks Herstellung einer guten magnetischen Ver  bindung zu den     Kontaktfederenden    am Arbeitsluft  spalt nicht nur an zwei gegenüberliegenden Seiten  des Kontaktsatzes anzuordnen sind, sondern vorteil  haft an allen seinen vier Seiten. Es ergibt sich damit  ein viereckiger Käfig, der den     Kontaktsatz    um  schliesst.      Schneidet man eine solche Anordnung senkrecht       zur    Achse der Kontakte an den     Arbeitsluftspalten,    so  ergibt sich die in der     Fig.    3     dargestellte    Anordnung.

    Die vier     Schutzrohrkontakte    K sind von den vier  Blechstreifen     N1    bis N4 eingeschlossen.  



  Aus     Fig.    3 ist ohne weiteres ersichtlich, dass die  äusseren     Kantaktfedern        Fa    den gegenüberliegenden  Blechstreifen<B>NI</B> und N3 wesentlich näher liegen als       die    inneren Kontaktfedern     Fi.    Die Folge davon ist  eine ungleichmässige Wirkung des magnetischen       Nebenschlusses    auf die einzelnen Kontaktfedern. Zu  den     aussenliegenden    Kontaktfedern     Fa    besteht näm  lich eine bessere magnetische     Verbindung    als zu den       innenliegenden        Kontaktfedern        Fi.     



       Anhand    der     Fig.    4 sei dieser ungleiche     Einfluss     des magnetischen Nebenschlusses verdeutlicht. Es ist  hier nur ein Kontakt K aus dem in der     Fig.    2b dar  gestellten Kontaktsatz wiedergegeben, auf dem ein  seitig das Blech     N1    aufliegt.

   Der geringere Abstand  zwischen der aussenliegenden Kontaktfeder     Fa    und  dem Blechstreifen N1 als zwischen der inneren Kon  taktfeder<I>F!</I> und diesem Blechstreifen     bewirkt,    dass  der     Nebenschluss    die beiden Kontaktfedern ungleich  mässig beeinflusst.     In    bezug auf die     innenliegenden          Kontaktfedern   <I>F!</I> wird also die Wirkung des magneti  schen Nebenschlusses in unerwünschter Weise     ver-          ringert.     



  Die Erfindung zeigt einen Weg, wie sich diese       Ungleichmässigkeit    in ausreichendem Masse durch die  Zwischenlagen     verringern    bzw.     ganz    beseitigen     fässt.     



  Beispielsweise Anordnungen zeigen die     Fig.    5 und  6 im Schnitt am     Arbeitsluftspalt.    In diesen Figuren.  sind wieder Kontaktsätze mit vier     Schutzrohrkontak-          ten        dargestellt.    Die Kontaktsätze werden im     Falle    der       Fig.    5 durch eine     parallel    zu den     Kontaktfed'erbrei-          ten    verlaufende Zwischenlage     Zp    und im Falle der       Fig.    6 durch eine senkrecht zu den     Kontaktfederbrei-          ten    verlaufende 

  Zwischenlage     Zs        geteilt.    Durch ent  sprechende magnetische Verbindungen zu den die  Kontaktsätze umfassenden, die magnetischen Neben  schlüsse bildenden     Blechstreifen    bewirken diese     Zwi-          schenlagen    eine gute Ableitung der     Streuflüsse    auch  von den     innenliegenden    Kontaktfedern<I>F!.</I> Zweck  mässig     lagert    man die     Zwischenlagen    in     Schlitzen    der  die Kontakte umgebenden Blechstreifen, wodurch  eine gute     magnetische    Verbindung erzielt wird.  



  Bei der Anordnung gemäss     Fig.    5 stehen den brei  ten Flächen der Kontaktfedern je     ein.    Blechstreifen  bzw. eine Zwischenlage gegenüber, so dass in diesem  Falle eine gleichmässigere Wirkung des magnetischen  Nebenschlusses als bei einer Anordnung gemäss       Fig.    6 auf die beiden     Kontaktfedern    eines Kontaktes  ausgeübt wird.  



  Eine Kombination der Anordnung gemäss den       Fig.    5 und 6     zeigt    die     Fig.    7. Hier sind     zwei    sich kreu  zende Zwischenlagen     Zp    und     Zs    vorgesehen, so dass  für jeden Kontakt ein eigener     Käfig    gebildet ist, wel  cher den Kontakt symmetrisch umgibt. Infolgedessen  ist hier die gleichmässigste Wirkung des magnetischen    Nebenschlusses auf die einzelnen     Kontaktfedern    vor  handen.  



  Die Zwischenlagen lassen sich zusätzlich noch zur  Erzielung eines besonderen Effektes ausnutzen, näm  lich die notwendige Halteerregung der Haltespulen zu  beeinflussen. Zu diesem Zweck werden die Zwischen  lagen parallel zur Achse der     Schutzrohrkontakte    der  art permanent magnetisiert,     d'ass    der dadurch er  zeugte     Streufluss    sich über den     Arbeitsluftspalt     schliesst.  



  Eine solche permanent magnetisierte Zwischenlage  kann man parallel oder senkrecht zu den Kontakt  federn anordnen. Da der Preis von magnetisch har  tem Werkstoff eine wichtige Rolle spielt, ist es zweck  mässig, die permanent magnetisierte Zwischenlage so  vorzusehen, dass sie die     höchstmögliche    Wirkung aus  übt, wodurch man mit einem relativ geringen Mate  rialaufwand     auskommt.    Dieser Fall ist dann gegeben,       wenn    man die permanent magnetisierte Zwischenlage  parallel zu     d'en    Kontaktfedern anordnet, wie dies die       Fig.    5 zeigt.

   Als vorteilhafte Kombination hat sich  eine Anordnung ergeben, wie sie in der     Fig.    7 dar  gestellt ist, bei der die Zwischenlage     Zp    aus magne  tisch hartem Werkstoff und die     Zwischenlage        Zs    aus       magnetisch    weichem     Werkstoff    besteht.  



  Die Wirkungsweise einer permanent magnetisier  ten Zwischenlage sei anhand der     Fig.    8 erläutert. Es  ist hier ein     Schutzrohrkontakt    K dargestellt mit einer  aussenliegenden Kontaktfeder     Fa    und einer innenlie  genden Kontaktfeder     Fi.    Auf der einen Seite des Kon  taktes K liegt seinem     Arbeitsluftspalt    der Blechstrei  fen     NI        gegenüber,    auf der anderen Seite die per  manent magnetisierte Zwischenlage     Zp.    Von dieser  Zwischenlage geht nun ein     Streufluss    in Richtung der  gezeichneten     Pfeile    aus,

   welcher sich über den     Ar-          beitshiftspalt        schliesst,    wodurch auf die beiden Kon  taktfedern     eine        zusammenziehende    Kraftwirkung aus  geübt wird, welche     jedoch    nicht ausreicht, für sich  allein einen geschlossenen Kontakt zu halten und in  folgedessen erst recht nicht,     einen    offenen Kontakt  zu     schliessen.        Wenn    der von der Zwischenlage gelie  ferte Fluss im     Arbeitsluftspalt    in der gleichen Rich  tung verläuft wie der von der Haltespule durch die       Kontaktfedern    getriebene Fluss,

   unterstützen sich  beide Wirkungen, so     dass    man bei Anwendung einer  permanent     magnetisierten    Zwischenlage mit einer ge  ringeren Halteerregung für die Haltespule auskommt.  Ist der von der Zwischenlage gelieferte Fluss im Ar  beitsluftspalt dem von der Haltespule durch die     Kon-          taktfedern    getriebenen Fluss entgegengesetzt gerich  tet, so wird die notwendige Halteerregung herauf  gesetzt. Beide Effekte können in verschiedenen Be  triebsfällen von Bedeutung sein.  



  Zweckmässig verwendet man für die permanent  magnetisierten Zwischenlagen einen Werkstoff, der  sich walzen und schneiden lässt, um die Bearbeitung  der Blechstreifen bei ihrer Formgebung zu erleichtern.  



  Die     Fig.9    veranschaulicht die Anordnung der  permanent magnetisierten Zwischenlagen in dem     ein-          gangs    erwähnten Kreuzfeld. Dieses besitzt vier Kreu-           zungsstellen    mit je einem aus vier     Schutzrohrkontak-          ten    aufgebauten Kontaktsatz, somit zwei Zeilenspulen  <I>A</I> und<I>B,</I> zwei diese kreuzende Reihenspulen C und  <I>D</I> und die beiden Haltespulen H1 und<I>H2.</I> Die per  manent magnetisierten Zwischenlagen werden durch  die Blechstreifen     Zpl    und     Zp2    gebildet, die jeweils  für eine Reihe gemeinsam vorgesehen sind.

   Durch  den auf den Blechstreifen     Zpl        gezeichneten    Pfeil ist  die     Magnetisierungsrichtung    in dem     Blechstreifen     angedeutet. Im übrigen entspricht     Fig.    9 der     Fig.    1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kreuzfeld mit an den Kreuzungsstellen angeord neten, eJektromagnefisch betätigten Kontakteinrichtun- gen:
    nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass an den Kreuzungsstellen Kontaktsätze aus wenigstens zwei Schutzrohrkontak- ten angeordnet sind, wobei zwischen diese zwei Schutzrohrkontakte (K) eines Kontaktsatzes eine ma- gnetisierbare Zwischenlage (Zp, Zs) eingeschoben ist,
    welche im Bereich der Arbeitsluftspalte der Kon takte angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kreuzfeld nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischenlagen (Zp1, Zp2; Fig. 9) parallel zur Achse der Schutzrohrkontakte derart permanent magnetisiert sind, dass der da durch erzeugte Streufluss sich über die Arbeitsluft spalte im Kontaktsatz schliesst. 2.
    Kreuzfeld nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischenlagen (Zp, Zs) in Schlitzen der Eisenwege gehalten sind. 3. Kreuzfeld nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischenlagen jeweils einer ganzen Koordinate des Wählers zugeordnet sind.
CH5756258A 1955-06-13 1958-03-27 Kreuzfeld mit an den Kreuzungsstellen angeordneten, elektromagnetisch betätigten Kontakteinrichtung CH364813A (de)

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