CH365203A - Verfahren zum Plattenlegen und Fugenkeil zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Plattenlegen und Fugenkeil zur Durchführung dieses VerfahrensInfo
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- CH365203A CH365203A CH6557058A CH6557058A CH365203A CH 365203 A CH365203 A CH 365203A CH 6557058 A CH6557058 A CH 6557058A CH 6557058 A CH6557058 A CH 6557058A CH 365203 A CH365203 A CH 365203A
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F21/00—Implements for finishing work on buildings
- E04F21/0092—Separate provisional spacers used between adjacent floor or wall tiles
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
- E04F13/07—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
- E04F13/08—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
- E04F13/14—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements stone or stone-like materials, e.g. ceramics concrete; of glass or with an outer layer of stone or stone-like materials or glass
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Description
Verfahren zum Plattenlegen und Fugenkeil zur Durchführung dieses Verfahrens Das Plattenlegen erfordert, soll das Endresultat ästhetisch befriedigen, eine möglichst gleichmässige Grösse der Mörtelfugen zwischen den einzelnen Platten.
Während dies beim Plattenlegen auf horizontalen Unterlagen keine besonderen Schwierigkeiten bietet, erfordert das Plattenlegen an Wänden Hilfsmittel, die verhindern müssen, dass sich die auf ihrer Rückseite mit Mörtel versehenen, auf der Unterlage aufgezo genen Platten verschieben, solange der Mörtel noch nicht erhärtet ist. Bisher behalfen sich die Platten leger mit Fugenkeilen, meist aus Holz, die - jeweils zwei pro Plattenkante - zwischen zwei benachbart aufgezogene Platten in die Fugen geklemmt und erst nach dem Erhärten des Mörtels entfernt wurden.
Durch diese Fugenkeile, welche in Form normaler Federkeile geschnitten wurden, ist es ohne weiteres möglich, die Grösse der Fugen auch beim Platten legen an Wänden annähernd gleich gross zu halten.
Solche Fugenkeile werden durch den Fachmann seit Jahren verwendet. Man war sich ihrer Nachteile, die in der grossen Anzahl der benötigten Keile und in der separaten Einstellung der horizontalen und der vertikalen Fugen mittels mehreren Keilen oder auch Stäbchen sowie auch in der raschen Abnützung der im Handel befindlichen Holzkeile liegen, bewusst, fand sich aber in Ermangelung einer zweckmässigeren Lösung notgedrungen damit ab.
Die vorliegende Erfindung vermeidet die genann ten Nachteile weitgehend, und zwar in einfachster Weise, ohne allzugrosse Anforderungen an den nach der bisherigen Methode arbeitenden Plattenleger für die Umstellung zu stellen.
Das erfindungsgemässe Verfahren zum Platten legen, insbesondere an Wänden, zeichnet sich da durch aus, dass nach dem Aufziehen einer ersten horizontalen Reihe von auf ihrer Rückseite mit Mörtel versehenen Platten A auf ihre Unterlage in gleicher Weise eine benachbarte darüberliegende Platte B aufgezogen wird und vor dem Erstarren des Mörtels zwischen die beiden übereinanderliegenden Platten an den einander anliegenden Ecken derselben je ein Fugenkeil mit kreuzförmigem Querschnitt ein gelegt und mit dessen Kreuzschenkel Flucht und Grösse der sich
schneidenden Fugen eingestellt und hierauf jede weiter verlegte Platte durch Einsetzen eines weiteren Keils in ihrer korrekten relativen Lage zu den bereits verlegten Platten fixiert wird.
Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Fugen keil zur Durchführung des obigen Verfahrens, der sich dadurch auszeichnet, dass sein Arbeitsende aus zwei sich rechtwinklig kreuzenden Keilflächen be steht.
Das erfindungsgemässe Verfahren soll im fol genden anhand der beiliegenden Zeichnung beispiels weise erläutert werden, in welcher zwei beispiels weise Ausführungsformen von ebenfalls Gegenstand der Erfindung bildenden Fugenkeilen dargestellt sind. Es zeigt: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Fugen keils, Fig. 2 eine Teilansicht einer mit Platten belegten Wand mit eingesetzten Fugenkeilen im Schnitt und Fig. 3 eine Seitenansicht eines andern Fugenkeils.
Der in Fig. 1 dargestellte Keil besteht aus einem gegen Feuchtigkeit unempfindlichen Material, so dass ein Aufquellen des in den feuchten Mörtel zwischen den Platten eingesetzten Keils ausgeschlossen ist. Zu dem soll er leicht von anhaftendem Mörtel abwasch bar und widerstandsfähig auch gegen grobe Bean spruchung sein. Als geeignetes Material hat sich Hartgummi Bakelit (eingetragene Marke) und Polyvinylchlorid erwiesen.
Eine sehr gut brauchbare Grösse, die weitaus den meisten Anforderungen ge- nügt, ist aus einem Quader von 30 mm Länge und quadratischem Querschnitt von 7 mm Seitenlänge hergestellt. Er besteht aus zwei sich rechtwinklig kreuzenden, gleichartigen Keilflächen, die an seinem Arbeitsende ein Kreuz von 1 mm Balkenstärke und 3 mm Balkenlänge bilden. Diese Kreuzbalken ver breitern sich nach dem andern Ende des Keils der art, dass er an diesem andern Ende im Querschnitt quadratisch ist.
Zum Legen von Platten, beispielsweise an einer senkrechten Wand, mit Hilfe dieses oder eines in den Dimensionen ähnlichen Fugenkeils wird so vorgegan- gen: Angenommen, es wird das Belegen der Wand mit der horizontalen Reihe der Platten A in Fig. 2 begonnen. Nachdem diese Platten auf ihrer Rück seite mit Mörtel versehen sind, werden sie in der üblichen Weise auf die Wand aufgezogen. Als nächste Platte wird die Platte B aufgezogen.
Um zu verhindern, dass diese Platte B unter der Wirkung ihres Eigengewichtes auf die Platte A rutscht oder sich sonstwie verschiebt, solange der Mörtel noch nicht trocken ist, werden an den beiden obern Ecken der darunterliegenden Platte A je ein Fugenkeil 1 eingesetzt. Mit den Kreuzschenkeln 2 dieser Fugen keile lässt sich durch stärkeres oder durch weniger tiefes Einstecken der Fugenkeile die Grösse der Fuge <I>a</I> zwischen den Platten<I>A, B</I> einstellen. Zugleich wird durch die Kreuzschenkel 3 der Fugenkeile die Flucht und die Grösse der die Fuge a kreuzenden vertikalen Fugen b, c bestimmt.
Beim Legen der weiteren benachbarten Platten B wird in gleicher Weise immer von einer schon gelegten Platte B aus gehend verfahren, wobei die relative Lage jeder neuen Platte zu den bereits verlegten Platten durch Einsetzen eines einzigen neuen Fugenkeils jeweils bis zum Abbinden des Mörtels fixiert wird.
Die Verwendung der dargestellten Fugenkeile lässt nicht nur eine wesentliche Zeitersparnis gegen über dem bisherigen Verfahren mit den herkömm lichen Fugenkeilen zu, mit welchen eine Einstellung der Flucht der sich schneidenden Fugen nicht mög lich war, sondern sie erhöht zudem die Genauigkeit und Regelmässigkeit der Arbeit.
In Fig. 3 ist ein Keil gemäss den Fig. 1 und 2 dargestellt, der aber an seinem hintern Ende noch einen Fortsatz 4 in Form eines gewöhnlichen Feder keils trägt. Die Dimensionen dieses Federkeils für den häufigsten Gebrauch desselben sind 3 mm bei x, 15 mm für die Länge y und 1 mm bei z. Mit dem derart ergänzten Keil lässt sich auch - nämlich mit dem Fortsatz 4 - die Fugengrösse bei Beginn des Plattenlegens, im erläuterten Beispiel wäre das die nicht dargestellte Fuge zwischen den Platten A und dem Fussboden,
einstellen, und zwar in der gleichen Weise, wie dies mit den bisher bekannten und ge bräuchlichen Fugenkeilen erfolgte. Auch können mit diesem federkeilförmigen Fortsatz 4 durch Abwin keln bei ungleichmässigen Plattengrössen die Fugen ausgeglichen werden, was mit dem kreuzförmigen Ende des Keils nach den Fig. 1 und 2 nur beschränkt möglich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Plattenlegen, insbesondere an Wänden, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Aufziehen einer ersten horizontalen Reihe von auf ihrer Rückseite mit Mörtel versehenen Platten (A) auf ihre Unterlage in gleicher Weise eine benach barte, darüberliegende Platte (B)aufgezogen wird und vor dem Erstarren des Mörtels zwischen die beiden übereinanderliegenden Platten an den einan der anliegenden Ecken derselben je ein Fugenkeil mit kreuzförmigem Querschnitt eingelegt und mit dessen Kreuzschenkeln Flucht und Grösse der sich schneidenden Fugen eingestellt und hierauf jede weiter verlegte Platte durch Einsetzen eines weiteren Keils in ihrer korrekten relativen Lage zu den bereits verlegten Platten fixiert wird. 1I. Fugenkeil zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sein Arbeitsende aus zwei sich rechtwinklig kreuzen den Keilflächen besteht. UNTERANSPRÜCHE 1.Fugenkeil nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sein Arbeitsende ein Kreuz von je 1 mm Balkenstärke und 3 mm Balkenlänge bildet, und diese Balken sich gegen das andere Ende des Keils hin so verbreitern, dass sie nach 30 mm Keil länge im Querschnitt ein Quadrat von 7 mm Seiten länge bilden. 2. Fugenkeil nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass am dem Kreuz gegenüberliegen den Ende des Keils ein Federkeil gebildet ist. 3. Fugenkeil nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem wasserabstossen den, nicht brüchigen Kunststoff mit glatter Ober fläche hergestellt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6557058A CH365203A (de) | 1958-10-29 | 1958-10-29 | Verfahren zum Plattenlegen und Fugenkeil zur Durchführung dieses Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6557058A CH365203A (de) | 1958-10-29 | 1958-10-29 | Verfahren zum Plattenlegen und Fugenkeil zur Durchführung dieses Verfahrens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH365203A true CH365203A (de) | 1962-10-31 |
Family
ID=4526481
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6557058A CH365203A (de) | 1958-10-29 | 1958-10-29 | Verfahren zum Plattenlegen und Fugenkeil zur Durchführung dieses Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH365203A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0465394A1 (de) * | 1990-07-04 | 1992-01-08 | Fulvio Tavoschi | Verbesserter Doppelkeil zum Legen von Fliesen eines Fliesenbelages |
| FR2664318A1 (fr) * | 1990-07-04 | 1992-01-10 | Tavoschi Fulvio | Cale double pour la pose de carrelage. |
| FR2678663A1 (fr) * | 1991-07-03 | 1993-01-08 | Tavoschi Fulvio | Cale double perfectionnee pour la pose des carreaux d'un carrelage. |
| DE202006001580U1 (de) * | 2006-01-31 | 2007-03-29 | Gurov, Igor | Fliesentrennungssystem für die Haltung und Kontrolle der Spaltenbreite beim Fliesenauflegen und Fliesenpositionieren |
| GB2504882A (en) * | 2009-11-23 | 2014-02-12 | Martin Hemingway | Removable tile spacer |
| DE102017007113A1 (de) * | 2017-07-30 | 2019-01-31 | Patrick Wurm | Kreuzkeil |
-
1958
- 1958-10-29 CH CH6557058A patent/CH365203A/de unknown
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0465394A1 (de) * | 1990-07-04 | 1992-01-08 | Fulvio Tavoschi | Verbesserter Doppelkeil zum Legen von Fliesen eines Fliesenbelages |
| FR2664318A1 (fr) * | 1990-07-04 | 1992-01-10 | Tavoschi Fulvio | Cale double pour la pose de carrelage. |
| FR2678663A1 (fr) * | 1991-07-03 | 1993-01-08 | Tavoschi Fulvio | Cale double perfectionnee pour la pose des carreaux d'un carrelage. |
| DE202006001580U1 (de) * | 2006-01-31 | 2007-03-29 | Gurov, Igor | Fliesentrennungssystem für die Haltung und Kontrolle der Spaltenbreite beim Fliesenauflegen und Fliesenpositionieren |
| GB2504882A (en) * | 2009-11-23 | 2014-02-12 | Martin Hemingway | Removable tile spacer |
| DE102017007113A1 (de) * | 2017-07-30 | 2019-01-31 | Patrick Wurm | Kreuzkeil |
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