DE820637C - Parkettplattenbelag - Google Patents

Parkettplattenbelag

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Publication number
DE820637C
DE820637C DEC1250A DEC0001250A DE820637C DE 820637 C DE820637 C DE 820637C DE C1250 A DEC1250 A DE C1250A DE C0001250 A DEC0001250 A DE C0001250A DE 820637 C DE820637 C DE 820637C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
panels
grooves
parquet
covering according
longitudinal sides
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Expired
Application number
DEC1250A
Other languages
English (en)
Inventor
Lucien Cupif
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication of DE820637C publication Critical patent/DE820637C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00—Flooring
    • E04F15/02—Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/04—Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of wood or with a top layer of wood, e.g. with wooden or metal connecting members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

  • Parkettplattenbelag Die vorliegende Erfindung hat einen Parkettplattenbelag zum Gegenstand.
  • Die Parkettplatten gemäß Erfindung sind vorzugsweise viereckige Holztafeln, die auf ihren beiden Flächen in Richtung der Holzfaserung einander entsprechende Rillen aufweisen, derart, daß zwischen jeweils zwei von ihnen die Tafeln eine geringere Holzstärke aufweisen.
  • Es sind schon Parkettböden bekannt, die aus kleinen Platten gebildet sind, von denen jede aus kleinen, (licht nebeneitiandergesetzten Holzstäben gebildet ist. Diese Parkettböden weisen Nachteile auf.
  • :11s erstes ist es schwierig, Holzstäbe von genau der gleichen Farbe zu erhalten, so daß jede Platte dem :luge einen unangenehmen, buntscheckigen Anblick bietet. Die erfindungsgemäß hergestellten Platten weisen vermittels der mit Rillen versehenen Tafeln als erstes den Vorteil auf, daß sie den Eindruck vermitteln, als ob sie aus verschiedenen Stäben gebildet seien, deren Farbe jedoch so gleich ist, daß deren Anblick sehr angenehm ist.
  • Bekanntlich sind Parkettböden dieser Art auf die zu täfelnde Fläche aufgeleimt. Da die Platten aus kleinen aneinandergesetzten Holzstäben bestehen, ist gewöhnlich nicht jeder der Stäbe mit den benachbarten Stäben verbunden und kann also lose werden. Bei den Tafeln gemäß der Erfindung bildet im Gegensatz dazu jede der Platten trotz der Nuten eine Einheit. Außerdem füllen sich die unteren, gegen die zu täfelnde Fläche gerichteten Rillen mit klebender Substanz (Leim, Asphalt, Kitt u. dgl. ) und verbürgen dadurch eine bessere Befestigung der besagten Tafeln auf dieser Fläche.
  • Endlich weisen die Parkettplatten gemäß der Erfindung folgende zusätzliche Vorteile auf: Es ist bekannt, daß Holz gegen Luftfeuchtigkeit empfindlich ist und daß seine Abmessungen sich hauptsächlich senkrecht zum Faserverlauf des Holzes ändern können, das heißt senkrecht zu den in den Tafeln angebrachten Rillen. Da zwischen zwei einander entsprechenden Rillen ein uud derselben Tafel nur eine geringe Holzstärke stehen bleibt, kann sich diese geringe Holzstärke leicht zusammenziehen oder ausdehnen, um den durch den Ausschnitt der Rillen gebildeten Stäben das Ausdehnen oder Zusammenziehen entsprechend denLuftfeuchtigkeit zu ermöglichen.
  • Damit sich das Parkett dennoch nicht von der Fläche, auf der es aufgebracht ist, löst, ist es ratsam, die Tafeln fest untereinander zu verbinden.
  • Gemäß einer anderen Besonderheit der Erfindung enthalten die Stirnflächen der Tafeln parallel zu den großen Flächen dieser Tafeln Nuten, in die Streifen von ebenem oder gewelltem Blech eingeführt sein können, die die Feder der Verbindung zwischen zwei benachbarten, zusammenzufügenden Tafeln bilden. Vorzugsweise sind die Tafeln an ihrem ganzen Umfang mit Nuten dieser Art versehen, und die verschiedenen, einen Fußboden bildenden Tafeln sind mit jeweils gegeneinander gerichteter Faser zusammengesetzt.
  • Zum Legen des Parketts kann man die dieses Parkett bildenden Tafeln durch Anordnung der metallischen Verbindungsstreifen zwischen diesen Tafeln eine nach der, anderen dicht aneinander fest zusammenfügen. Vorzugsweise wird man vorher in der Fabrik Platten größeren Ausmaßes zusammenstellen, die jede aus mehreren zusammengesetzten Tafeln gebildet sind, was die Geschwindigkeit des Legens von Parkett gemäß der Erfindung beträchtlich steigert.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen beschrieben.
  • Fig. i ist eine Ansicht auf die Fläche eines Parkettplattenbelages, die aus neun erfindungsgemäßen Tafeln gebildet ist; Fig.2 ist der vergrößerte Schnitt nach der Linie II-II der Fig. i; Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht einer Tafel gemäß der Erfindung; Fig. 4 und Fig. 5 zeigen zwei mögliche Anordnungen der eine Parkettplatte bildenden Tafeln.
  • Die in Fig. i gezeigte Platte ist durch das Aneinanderfügen von neun quadratischen Holztafeln i gebildet. Jede dieser Tafeln hat in ihrer oberen Fläche Rillen 2, die in Richtung der Holzfaserung angeordnet sind. Diese Nuten erstrecken sich jeweils nahezu auf ein Drittel der Tafelstärke.
  • Wie aus Fig.2 ersichtlich, sind gegenüber den Nuten 2 auf der Unterseite jeder Tafel Rillen 3 angebracht, die, von beinahe gleicher Tiefe wie die Rillen 2, vorteilhafterweise etwas breiter sein können als die letzteren. Die Tafeln sind nämlich zum Aufleimen auf die zu täfelnde Fläche bestimmt, und die klebende Substanz, die in diese Rillen 3 eindringt, trägt dazu bei, jede der Tafeln auf ihrem Platz festzuhalten. In dem gezeigten Beispiel scheint jede quadratische Tafel also aus drei rechteckigen Stäben zu bestehen.
  • Der Umfang jeder solcher Tafel weist Nuten auf, die merklich tiefer sind als die Rillen 2 und 3, in die man, um eine gegenseitige Verbindung zweier solcher Tafeln, wie ia und i6 auf Fig. 2, zu erhalten, mit Gewalt einen Metallblechstreifen 5 einbringen kann, der die Feder der Verbindung bildet. Der Streifen 5 kann eben oder in Querrichtung gewellt sein. Die Nuten 4 sind vorzugsweise etwas näher der Unterseite als der Oberseite angeordnet. Man erhält auf diese Art zur Oberseite hin eine im Hinblick auf die Abnutzung des Parketts genügend große Holzstärke e, die ebenso das Abziehen des Parketts nach dem Legen zuläßt.
  • Im Augenblick des Legens kann jede Tafel einzeln mit ihren benachbarten Tafeln mittels Streifen 5 verbunden sein. Deshalb kann man beispielsweise in einer der Richtungen der durch die Tafeln gebildeten Zusammenstellung von Vierecken hinreichend lange Streifen anwenden, die in die fluchtenden Nuten mehrerer aufeinanderfolgender Tafeln eindringen, während man in der anderen Richtung dieser Zusammenstellung von Vierecken kleine Metallstreifenabschnitte verwenden kann, die je zwei Tafeln verbinden.
  • Ebenso vorteilhaft kann man vorher in der Werkstätte mit Hilfe mehrerer aneinandergefügter Tafeln, beispielsweise in der in Fig. i gezeigten Art, Platten vorzugsweise quadratischer Form bilden. In diesem Fall wird die Verbindung zwischen den Platten leicht mittels metallischer Streifen hergestellt, die die Länge der Seiten dieser Platten haben.
  • Um das Abschneiden der Verbindungsstreifen zu vermeiden, kann man auch, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, die an den angrenzenden Seiten derselben Tafel gelegenen Nuten 4a und 46 in der Höhe versetzen. Auf diese Art können sich die Verbindungsstreifen ohne zusammen zu stoßen an dem Schnittpunkt von vier Tafelelementen überkreuzen.
  • Dank der so gestalteten widerstandsfähigen Verbindung zwischen den Tafeln können diese unter dem Einfluß von Feuchtigkeit entstandene Längenänderungen ertragen, ohne daß sie sich von der Auflagerfläche abheben können. Es ist bekannt, daß, wenn eine Holztafel sich durch Aufnahme von Luftfeuchtigkeit ausdehnt, ihre Abmessung sich vor allem senkrecht zur Holzfaser vergrößert. Diese Änderung in der Abmessung wird durch dieRillen 2 und 3 zugelassen, die danach trachten, sich wieder zu schließen, während der schmale, zwischen zwei einander entsprechenden Rillen gebildete Plattenmittelstreifen 6 hinreichend leicht zerquetscht werden kann. Umgekehrt können sich die Rillen 2 und 3, wenn das Holz sich zusammenzieht, leicht öffnen, und der Mittelstreifen 6 von schwacher Widerstandsfähigkeit kann sich genügend ausdehnen, ohne daß die Verbindung, die die Tafeln untereinander vereinigt, den Zusammenhang verlieren würde.
  • Die Erfindung läßt die Ausführung von Fußböden mit Mustern von sehr verschiedener Art zu. Als Beispiel ist in Fig. 4 eine quadratische Platte gezeigt, die aus einer quadratischen mittleren Tafel und vier rechteckigen Tafeln von gegenüber der mittleren Tafel doppelter Fläche gebildet ist. Jede dieser Tafeln weist in der Richtung der Holzfaserung an seiner Oberseite die Rillen 2 und an seiner Unterseite die Rillen 3 auf. In dem Beispiel gemäß Fig. 5 ist ebenso eine quadratische Platte aus drei quadratischen Tafeln und drei rechteckigen Tafeln von doppelter Fläche gegenüber den Quadratischen gebildet.
  • Es ist selbstverständlich, daß Abwandlungen des beschriebenen Parkettplattenbelages möglich sind, ohne daß dadurch der Rahmen der vorliegenden Erfindung überschritten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Parkettplattenbelag, gebildet aus dicht aneinandergefügten und auf die zu belegende Oberfläche aufgelegten Holztafeln, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Tafeln (i) unter Belassung eines durchgehenden Mittelstreifens (6) auf ihren Ober- und Unterseiten in Richtung der Holziaserung einander gegenüberliegende Rillen (2, 3) aufweist und vorzugsweise die Tafeln untereinander mittels Metallstreifen (5), die in die in den Längsseiten der Tafeln angebrachten Nuten (4) eingesteckt sind, dicht aneinandergefügt sind. z. Belag nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tafeln(i) mit dem Faserverlauf senkrecht zueinander angeordnet sind. 3. Belag nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Längsseiten angebrachten Nuten (4) sich näher der Unterseite als der Oberseite der Tafel befinden. 4. Belag nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (3) der Unterseite der Tafeln breiter sind als die Rillen (2) in der Oberseite derselben. 5. Belag nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine gewisse Anzahl von Tafeln zur Bildung einer Fußbodenplatte vorher in der Fabrik zusammengestellt ist. 6. Belag nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in zwei aneinandergrenzenden Längsseiten angebrachten Nuten (4", 46) der Tafeln zur Aufnahme der metallischen Verbindungsstreifen (5) zwecks Überkreuzen der metallischen Verbindungsstreifen (5) leicht unterschiedliche Höhenlager aufweisen.
DEC1250A 1949-06-13 1950-06-14 Parkettplattenbelag Expired DE820637C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR820637X 1949-06-13

Publications (1)

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DE820637C true DE820637C (de) 1951-11-12

Family

ID=9272993

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC1250A Expired DE820637C (de) 1949-06-13 1950-06-14 Parkettplattenbelag

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE820637C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20013453U1 (de) 1999-09-27 2001-02-22 Purnot, Klaus, 41061 Mönchengladbach Reparaturset für Laminat- und Parkett Boden

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20013453U1 (de) 1999-09-27 2001-02-22 Purnot, Klaus, 41061 Mönchengladbach Reparaturset für Laminat- und Parkett Boden

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