CH365233A - Verfahren und Maschine zum wiederholten Weiterbewegen eines Gegenstandes mittels eines durch das Verdrängen einer bestimmten Menge einer Flüssigkeit betätigten Kolbens - Google Patents

Verfahren und Maschine zum wiederholten Weiterbewegen eines Gegenstandes mittels eines durch das Verdrängen einer bestimmten Menge einer Flüssigkeit betätigten Kolbens

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CH365233A
CH365233A CH6596358A CH6596358A CH365233A CH 365233 A CH365233 A CH 365233A CH 6596358 A CH6596358 A CH 6596358A CH 6596358 A CH6596358 A CH 6596358A CH 365233 A CH365233 A CH 365233A
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Description


  Verfahren und Maschine zum wiederholten Weiterbewegen eines Gegenstandes mittels eines  durch das Verdrängen einer bestimmten Menge einer Flüssigkeit betätigten Kolbens    Beim Weiterbewegen eines Gegenstandes von  einem Standort zu einem nächsten, beispielsweise in       aneinandergrenzenden    Bewegungsbahnen, bedeutet  eine bei einem ersten Standortswechsel eventuell auf  tretende<B>-</B> an sich vielleicht noch     tolerierbare   <B>- Ab-</B>  weichung des tatsächlich erreichten Standortes des<B>zu</B>  bewegenden Gegenstandes vom jeweils vorgesehenen  Bestimmungsort zugleich einen Fehler hinsichtlich des  Anfangspunktes der für die erst beim nächstfolgen  den zweiten Standortswechsel durchzuführenden Be  wegung.

   Dementsprechend summieren sich in der  Folge diese Fehler, so     dass    die Abweichungen jeden  noch     tolerierbaren        We-rt    bald überschreiten. Das Wei  terbewegen eines Gegenstandes in der gesagten Weise  kann zwar grundsätzlich mittels eines durch das Ver  drängen einer auf die jeweilige Bewegungsbahn ab  gestimmten Menge einer Flüssigkeit betätigten Kol  bens bewerkstelligt werden, doch führen die bei einem  solchen Kolben     zwangläufig    auftretenden     Leckverluste-          unvermeidbar    zu Fehlern der eingangs genannten Art.  Dieser Umstand hat auch das Lösen der erwähnten  Aufgabe auf dem an sich sehr vorteilhaften hydrau  lischen Wege bisher erschwert.

   Besonders gravierend  sind die Schwierigkeiten dann aufgetreten, wenn die  einzelnen Bewegungsbahnen sehr kurz bemessen  waren.  



  Erfindungsgegenstand sind nun ein Verfahren so  wie eine Maschine zum wiederholten Weiterbewegen  eines Gegenstandes von einem Standort zu einem  nächsten mittels eines durch das Verdrängen einer  bestimmten Menge einer Flüssigkeit betätigten<B>Ar-</B>  beitskolbens, wobei diese Bewegungen erfolgen kön  nen unabhängig davon, wie weit die einzelnen Stand  orte voneinander entfernt sind und ob die aneinander  angrenzenden Bewegungsbahnen in der gleichen oder  entgegengesetzten Richtung durchlaufen werden.

      Das Verfahren nach der Erfindung zeichnet sich  dadurch aus,     dass    für jede Weiterbewegung zuerst un  abhängig vom Standort des Gegenstandes die tatsäch  liche Lage des Kolbens festgestellt und danach der  aus dieser Lage zur Erreichung des neuen Standortes  notwendige Kolbenhub und das hierfür erforderliche  Hubvolumen ermittelt werden, worauf die dem Hub  volumen entsprechende Flüssigkeitsmenge zur Ein  wirkung auf den Kolben verdrängt wird.  



  Die erfindungsgemässe Maschine zur Durchfüh  rung des Verfahrens besitzt eine mit wenigstens einem  Verdrängungsglied ausgerüstete Betätigungsvorrich  tung für den Arbeitskolben und eine eine Rechen  einheit umfassende Steuerungseinrichtung zur Bildung  und Erteilung von Steuerungssignalen an die Betäti  gungsvorrichtung in Abhängigkeit von der zu erzie  lenden und der jeweils eingenommenen Hublage des  Arbeitskolbens und von der jeweiligen Betriebslage  der Betätigungsvorrichtung.  



  Eine beispielsweise     Ausführungsforin    des Verfah  rens nach der Erfindung wird nachfolgend an Hand  der Zeichnung erläutert, in welcher ein Ausführungs  beispiel der erfindungsgemässen Maschine schematisch  dargestellt ist. Es zeigt:       Fig.   <B>1</B> eine Betätigungsvorrichtung mit drei Ver  drängungsgliedern zur Betätigung eines Arbeitskol  bens und       Fig.    2 das Schaltschema einer elektronischen  Steuerungseinrichtung für die Betätigungsvorrichtung.  Gemäss der     Fig.   <B>1</B> ist in einem Arbeitszylinder<B>1</B>  ein     doppeltwirkender    Arbeitskolben 2 angeordnet,  dessen Kolbenstange<B>3</B> flüssigkeitsdicht durch beide  Stirnwände des Zylinders<B>1</B> durchgeführt ist.

   Die zur  Verschiebung des Kolbens<B>1</B> vorgesehene, im übrigen  aber nicht ausführlich dargestellte Betätigungsvorrich  tung weist drei     Betätigungzylinder   <B>10,</B> 20 und<B>30</B> auf,      welche mittels sich jeweils in der Zylinderachse nach  beiden Seiten erstreckenden     Zwehl        eitungen    14-15,  24-25 und 34-35 mit in die Enden des Arbeits  zylinders mündenden Druckleitungen 4 und<B>5</B> verbun  den sind. Jeder Betätigungszylinder weist einen Ar  beitsraum<B>6</B> und beiderseits davon<B>je</B> eine Auffang  kammer<B>7</B> auf.

   In jedem Arbeitsraum.<B>6</B> ist ein     doppelt-          gungskolben   <B>8</B> angeordnet, welcher  wirkender Betätig  eine durchgehende Kolbenstange aufweist, die sich  nach beiden Seiten durch die Auffangkammern<B>7</B> in  die Zweigleitungen 14-15, 24-25     bzw.    34-35 er  streckt und dabei in diesen Zweigleitungen sowie in  den die     Auffangkammem    und den Arbeitsraum be  grenzenden Wandungen des entsprechenden Betäti  gungszylinders flüssigkeitsdicht geführt ist.

   Die ein  zelnen Kolbenstangen, welche in den einzelnen     Zweig-          leitungspaaren    14-15, 24-25     bzw.    34-35 prak  tisch als Kolben wirken, sind zur besseren Unterschei  dung und in der erwähnten Reihenfolge der     Zweig-          leitungspaare    mit<B>11,</B> 21 und<B>31</B> bezeichnet. Es kann  an Hand der Zeichnung leicht festgestellt werden,     dass     der Durchmesser der Kolbenstangen<B>11,</B> 21 und<B>31</B>  unterschiedlich gross ist, wobei die Kolbenstange<B>11</B>  den kleinsten und die Kolbenstange<B>31</B> den grössten  Durchmesser aufweist.

   Die Abstufung ist vorteilhaft  so gewählt,     dass    die wirksamen Flächen der Kolben  stangen die Reihe 2n ergeben. Es     muss    bereits an  dieser Stelle bemerkt werden,     dass    tatsächlich im all  gemeinen wesentlich mehr als nur drei Betätigungs  zylinder vorgesehen sind, welche ausser den gemäss  der erwähnten Reihe dimensionierten Kolbenstangen  auch solche enthalten, deren Kolbenflächen im Ver  hältnis 1/2, 1/4,<B>1/8</B>     usw.    abgestuft sind. Der Zweck  dieser Anordnung wird erst aus der Erläuterung der  Arbeitsweise der Einrichtung hervorgehen.

   Was nun  die nachfolgenden Ausführungen anbelangt, werden im  Interesse der besseren Verständlichkeit die     Zweiglei-          tun,-en        bzw.    die Kolbenstangen unter Beibehaltung  der zugeordneten Bezugsziffern künftighin, sofern es  sich um die Funktion dieser Teile handeln wird<B>'</B> als       Verdrängungsräumc    und     Verdrängu.ngskolben    be  zeichnet.  



  In jeden Arbeitsraum<B>6</B> münden zwei jeweils  durch nicht gezeichnete Ventile gesteuerte Leitungen  <B>9,</B> deren Mündungen so angeordnet sind,     dass    die  Flüssigkeit in jeder Kolbenstellung durch beide Lei  tungen in den Arbeitsraum geleitet     bzw.    von diesem  abgeführt werden kann. Die Ventile, die übrigens als  eine     Verteilervornichtung        zusammengefasst    werden  können, sind in bekannter Weise so ausgebildet,     dass     sie die Leitungen<B>9</B> jedes Zylinders wahlweise als  Speise- und als     Rücklaufleitungen    mit einer Druck  quelle verbinden können.

   So können die Leitungen<B>9</B>  beispielsweise mit einem Reservoir verbunden     bzw.     von einer aus dem Reservoir schöpfenden Pumpe     ge-          spiesen    werden.  



  In den Auffangkammern<B>7,</B> welche übrigens die  durch die Führungen der Kolbenstangen<B>11,</B> 21     bzw.     <B>31</B>     durchsickemde        bzw.    an diesen Führungen abge  streifte     Leckflüssigkeit    auffangen, münden jeweils die    Zweige einer Sammelleitung 40, durch welche die       Leckflüssigkeit    abgeführt werden kann. Die gleiche  Sammelleitung 40 kann auch zum Abführen der     Leck-          flüssigkeit    verwendet werden, welche durch die Füh  rungen der Kolbenstange<B>3</B> durchsickert, wobei an  diesen Stellen vorteilhaft weitere geschlossene Auf  fangkammern<B>-</B> in der Art der Kammern<B>7 -</B> vor  zusehen wären.

   Die Sammelleitung 40 steht selber  vorteilhaft unter Unterdruck, wodurch das direkte  übergreifen des in den Arbeitsräumen<B>6</B> herrschen  den Flüssigkeitsdruckes auf die entsprechenden Ver  drängungsräume 14-15, 24-25     bzw.    34-35 so  gut wie ausgeschlossen ist.  



  In der beschriebenen Anordnung können folgende  Flüssigkeitskreise unterschieden werden: Die durch  die Parallelschaltung des Arbeitszylinders<B>1</B> und der  Betätigungszylinder<B>10,</B> 20 und<B>30</B> gebildeten, jeweils  den Zylinderraum an einer Seite des Kolbens<B>1</B> und  die, Verdrängungsräume 14, 24 und 34     bzw.   <B>15, 25</B>  und<B>35</B> erfassenden Verdrängungskreise und der die  Arbeitsräume<B>6</B> sowie die diese Räume speisende  Druckquelle erfassende Betätigungskreis. Diese Kreise  werden durch an sich bekannte Massnahmen stets voll  kommen mit der Flüssigkeit gefüllt gehalten.  



  Aus der Zeichnung geht es klar hervor,     dass    die  geschlossenen Verdrängungskreise eine Art Bewe  gungsverbindung zwischen den mit den Betätigungs  kolben<B>8</B> gekoppelten Verdrängungskolben<B>11,</B> 21       bzw.   <B>31</B> und dem Arbeitskolben 2 schaffen, in wel  cher Verbindung jedem Hub eines Betätigungskolbens  <B>8</B> zwischen den beiden Anschlägen desselben eine  wohldefinierte Bewegung des Arbeitskolbens 2 ent  spricht. Durch Auswahl einer Anzahl Verdrängungs  kolben mit Rücksicht auf ihre wirksame Kolbenfläche  und durch Bewegen derselben zwischen vorgesehenen  Endlagen kann<B>-</B> eine genügende Zahl solcher Kol  ben vorausgesetzt<B>-</B> jede bestimmte Flüssigkeits  menge verdrängt und somit jeder gewünschte Hub  des Arbeitskolbens 2 erzielt werden.

   Es wird rein bei  spielsweise angenommen,     dass    die Betätigungskolben<B>8</B>  sich jeweils in der einen oder anderen Anschlaglage  als Ruhelage befinden und sich anstatt zwischen zwei  beliebigen Endlagen immer längs des ganzen Hubes  zwischen den     Anschlagslaggen    bewegen. Die von dieser  Aussage abweichende Darstellung der Betätigungs  kolben, in der Mitte zwischen den zugeordneten An  schlägen wurde mit Rücksicht auf die     übersichtlich-          keit    der Zeichnung gewählt. Das Bewegen der Betäti  gungskolben unter der Wirkung der im Betätigungs  kreis arbeitenden Flüssigkeit bedarf keiner weiteren  Erklärung.

      Im nachfolgenden wird ausser auf die     Fig.   <B>1</B> auch  auf die     Fig.    2 Bezug genommen, wobei der Aufbau  der in der     Fig.    2 schematisch dargestellten Steuerungs  einrichtung Hand in Hand mit der Erläuterung der  Funktionsweise der Maschine bei der Durchführung  des Verfahrens beschrieben wird. Es sei dabei der  Anschaulichkeit halber angenommen,     dass    mit Hilfe  der Maschine ein Tonkopf in die den einzelnen Ton-      spuren eines Tonträgers entsprechenden Stellungen  versetzt werden soll.

   Dieses Anwendungsbeispiel ist  schon deshalb erwähnenswert, da die einzelnen, sehr       eno,        aneinanderliegenden        Tonkopfstellungen    jeweils       tatsächlich        Z>        innerhalb        sehr        enger        Toleranzen        einzuhal-          ten    sind.  



  In der     Fig.    2 bedeutet<B>A</B> ein in Form eines Im  pulszuges vorliegendes Eingangssignal, welches bei  spielsweise die einzustellende Lage des Tonkopfes an  gibt. Es sei angenommen,     dass    die     Tonkopflagen    längs  des Hubes des Arbeitskolbens 2     aneinandergereiht     sind und     dass    die im Signal<B>A</B> enthaltene Information  die     Tonkopflage   <B> 5 </B> vorschreibt.

   Das in die gemäss       Fig.    2 mit<B>100</B> bezeichnete     Steucreinrichtung    einge  gebene Signal<B>A</B> bewirkt in einem     Triggerstromkreis     <B>101</B> die Erzeugung eines Impulses, der auf ein  Schieberegister<B>103</B> geleitet wird, wodurch die in der  ersten Zelle 102 des Schieberegisters<B>103</B> enthaltene  Information in die zweite Registerzelle 104 verscho  ben wird. Diese in der Form eines elektrischen Signals  weitergeleitete Information betrifft die durch einen       Abtaster   <B>106</B> ermittelte, zur Zeit des Eintreffens des  Signals<B>A</B> eingenommene Hublage des Arbeitskolbens  2 des in der     Fig.    2 mit<B>105</B> bezeichneten Arbeits  organs.

   Es wird also nicht darauf abgestellt, auf     wel-          eher    Tonspur sich der     Tenkopf    befindet, vielmehr  darauf, aus welcher tatsächlich eingenommenen Hub  lage der Kolben     nun    weiterbewegt werden     muss.    Da  mit wird die     übertragung    eines eventuell bei der letz  ten Kolbenverschiebung eingetretenen oder seit dieser  Bewegung entstandenen Fehlers auf die neue Kolben  bewegung vermieden. Es wird im vorliegenden Falle  angenommen,     dass    die Endlage der letzten Verschie  bung die Lage  2  war,     dass    aber der Kolben 2 sich  beim Eintreffen des Signals<B>A</B> in der Lage  2, 2 <B>be-</B>  findet.

   Entsprechend enthält dann die Zelle 102 des  Registers<B>103</B> die Information  2, 2 , die<B>-</B> wie er  wähnt, in die Zelle 104 dieses Registers weiterge  geben wird.  



  Ein weiterer, durch das Signal<B>A</B> verursachter  elektrischer Impuls geht vom     Triggerstromkreis   <B>101</B>  zu einem Speicher<B>107</B> und bewirkt dort die Löschung  des darin gespeicherten, die vorhergehende Verschie  bung des Kolbens 2 betreffenden Bewegungsbefehls.  Ein dritter Impuls des     Triggerstromkreises   <B>101,</B>  gleichfalls hervorgerufen durch das Signal<B>A,</B> wird  auf ein Schieberegister<B>109</B> geleitet und bewirkt die  Verschiebung der in der ersten Zelle<B>108</B> befindlichen  Information in die zweite Zelle<B>110</B> dieses Registers.

    Diese Information betrifft nun die Lage der einzel  nen Organe der in     Fig.    2 mit<B>113</B> bezeichneten Be  tätigungsvorrichtung und gibt insbesondere darüber  Auskunft, in welcher Stellung sich die einzelnen Be  tätigungskolben befinden.  



  Das während dieser Zeit in einer Verzögerungs  einheit<B>111</B> zurückgehaltene, in Form eines Impuls  zuges vorliegende Signal<B>A</B> gelangt nun in den Spei  cher<B>107</B> und von dort in eine Recheneinheit 112, wo  auch die erwähnten Informationen aus den Zellen 104       bzw.   <B>110</B> eintreffen. In dieser     Recheneinh-eit   <B>11</B>2 wer-    den nun die einzelnen Daten ausgewertet und jene  bestimmte Flüssigkeitsmenge ermittelt, deren Ver  drängung den Kolben 2 längs -eines Differenzhubes  von der momentan eingenommenen in die zu erzie  lende Hublage weiterbefördert wird.

   In Anbetracht  dieser Flüssigkeitsmenge werden von der     Rechehein-          heit   <B>11</B>2 eine Anzahl der Verdrängungskolben<B>11,</B> 2<B>1,</B>  <B>31</B> mit Rücksicht auf ihre Wirkfläche ausgewählt und  die Befehle gebildet, welche dann die Verschiebung  der den ausgewählten Verdrängungskolben zugeord  neten Betätigungskolben aus der einen Anschlaglage  in die andere bewirken, so     dass    durch Bewegung der  ersteren der Arbeitskolben 2 in die gewünschte Lage  verschoben und der Tonkopf auf die entsprechende  Tonspur gesetzt wird. Die jeweilige Hublage des Kol  bens 2 kann z. B. durch einen Zeiger<B>C</B> dauernd an  gezeigt werden.

   Zum Zeichen dafür,     dass    die ange  strebte Lage erreicht ist und an beiden Seiten des  Arbeitskolbens 2 wieder Druckgleichheit herrscht,<B>ge-</B>  langt ein elektrischer Ausgangsimpuls B durch die ge  öffnete Torschaltung 114.  



  Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel, wo die  Verdrängungskolben stets von einer Endlage in die  andere bewegt werden und von der Verwendung von  Zwischenstellungen abgesehen wird, ist die Gewähr,       dass    die den jeweiligen und tatsächlichen Umständen  entsprechenden Befehle gebildet werden können, um  so grösser,<B>je</B> mehr nach ihrer Kolbenfläche abgestufte  Verdrängungskolben Verwendung finden. Anderseits  ist es aber möglich,     dass    infolge besonderer Umstände,  z. B. wegen     Leckverlusten,    der Kolben 2 eine solche  Lage einnimmt,     dass    die Bildung der für die     Verschle-          bung    notwendigen Befehle praktisch unmöglich ist.  Dies ist z.

   B. dann der Fall, wenn aus den verfügbaren  Verdrängungskolben     kein'erlei    Auswahl getroffen wer  den kann, die gestattet, durch Verschiebung der ent  sprechenden Verdrängungskolben aus der einen in  die andere Endlage jene Flüssigkeitsmenge zu ver  drängen, welche für die Verschiebung des Kolbens 2  aus seiner momentanen Hublage in die<B>zu</B> erzielende  Hublage notwendig ist und von der Recheneinheit<B>1</B>12  als solche ermittelt wurde.

   In solchen Fällen bewirkt  die Recheneinheit<B>1</B>12 selbsttätig mit Hilfe eines Hilfs  ventils<B>115</B> zunächst das     Rücksetzen    des Arbeits  kolbens 2 und aller Verdrängungskolben der Betäti  gungsvorrichtung<B>113</B> in die     0-Stellung.    Danach kann  die Recheneinheit auf Grund des gespeicherten Signals  Ä und der neuen Informationen der beiden Register  <B>103</B> und<B>109</B> unter allen Umständen ohne weiteres  die Befehle zur Verdrängung der neu ermittelten Flüs  sigkeitsmenge bilden.

   In diesem Zusammenhang ist  zu bemerken,     dass    die Unmöglichkeit der     Befehlsbil-          dung    aus den erwähnten Gründen seltener auftritt,  wenn die Verdrängungskolben nicht bloss zwischen  ihren Anschlaglagen,     viehnehr    zwischen zwei belie  bigen Endlagen bewegbar sind. Bei jeder Weiterbewe  gung des Tonkopfes wiederholt sich der beschriebene  Vorgang, wobei etwaige     Positionierungsfehler        berÜck-          sichtigt    und eliminiert werden.

   Es ist dabei noch zu  beachten,     dass    die Bewegung eines Verdrängungskol-           bens,    verglichen mit der dadurch verursachten Bewe  gung des Arbeitskolbens, stark übersetzt ist, wodurch  die Gefahr der Entstehung von Fehlern bereits stark  zurückgedämmt wird. Die erzielbare Genauigkeit in  der Einhaltung der einzelnen     Tonkopfstellungen    wird  auch dann nicht beeinträchtigt, wenn längs des Hubes  des Kolbens 2 eine relativ grosse Anzahl Stellungen  vorgesehen sind. Diese Stellungen können in sehr  rascher Folge eingenommen werden, ohne     dass    im  Flüssigkeitsmittel Schwingungen auftreten.

   Ein wei  terer Vorteil ist darin zu erblicken,     dass    der Arbeits  zylinder<B>1</B> in der Ruhelage entlastet ist, was zur Her  absetzung der     Leckverluste    führt.  



  Die einzelnen Gruppen der Steuerungseinrichtung  sind in ihrem Aufbau und nach ihrer Funktionsweise  dem Fachmann an sich bekannt und brauchen aus  diesem Grunde im Rahmen der vorhergehenden Aus  führungen nicht näher erläutert zu werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Verfahren zum wiederholten Weiterbewegen eines Gegenstandes von einem Standort zu einem nächsten mittels eines durch das Verdrängen einer bestimmten Menge einer Flüssigkeit betätigten Ar beitskolben (2), dadurch gekennzeichnet, dass für<B>jede</B> Weiterbewegung zuerst unabhängig vom Standort des Gegenstandes die tatsächliche Lage des Kolbens (2) festgestellt und danach der aus dieser Lage zur Errei chung des neuen Standortes notwendige Kolbenhub und das hierfür erforderliche Hubvolumen ermittelt werden, worauf die dem Hubvolumen entsprechende Flüssigkeitsmenge zur Einwirkung auf den Kolben (2) verdrängt wird.
    II. Maschine zur Durch-führung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine mit wenigstens einem Verdrängungsglied<B>(11,</B> 21,<B>3 1)</B> ausgerüstete Betätigungsvorrichtung<B>(113)</B> für den Arbeitskolben (2) und eine eine Recheneinheit<B>(1</B>12) umfassende Steuerungseinrichtung<B>(100)</B> zur Bildung und Erteilung von Steuerungssignalen an die Betäti gungsvorrichtung<B>(113)</B> in Abhängigkeit von der zu erzielenden und der jeweils eingenommenen Hublage des Arbeitskolbens (2) und von der jeweiligen Be triebslage der Betätigungsvorrichtung<B>(113).</B> UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet,
    dass das Verdrängen der ermittelten Flüssigkeitsmenge längs eines Hubes erfolgt, welcher gegenüber dem durch das Verdrängen bewirkten Hub des Arbeitskolbens (2) übersetzt ist. 2. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung<B>(100)</B> eine Abtastvorrichtung <B>(106)</B> zur Ermittlung der Hub lage des Arbeitskolbens (2) und Mittel zur Bestim mung der Betriebslage der Verdrängungsglieder<B>(11,</B> 21,<B>31)</B> der Betätigungsvorrichtung<B>(113)</B> aufweist, sowie<B>je</B> ein Register<B>(103, 109)</B> zur Aufnahme der ermittelten Lageangaben.
    <B>3.</B> Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes Register<B>(103, 109)</B> eine erste Zelle (102,<B>108)</B> besitzt, welche die ermittelten Lageangaben enthält, und eine zweite Zelle (104, <B>110),</B> welcher unter der Wirkung eines elektrischen Signals<B>(A)</B> die zum Zeitpunkt desselben in der ersten Zelle enthaltene Angabe Übermittelt wird. 4.
    Maschine nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Recheneinheit<B>(1</B>12) die der zweiten Zelle (104,<B>110)</B> der Register übermittelten Angaben sowie die in einem Speicher<B>(107)</B> gespei cherte Information hinsichtlich der zu erzielenden Hublage des Arbeitskolbens (2) selbsttätig auswertet und die Betätigungsvorrichtung<B>(113)</B> entsprechend steuert.
    <B>5.</B> Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass den Registern<B>(103, 109)</B> und dem Speicher<B>(107)</B> ein Triggerstromkreis <B>(101)</B> vorge schaltet ist, welcher unter der Wirkung eines Ein gangssignals<B>(A) je</B> einen elektrischen Impuls aus sendet, welche Impulse die Verschiebung der An gaben in den Registern<B>(103, 109)</B> und die Löschung einer im Speicher<B>(107)</B> verbliebenen Information be wirken.
    <B>6.</B> Maschine nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass dem Speicher<B>(107)</B> eine Verzöge rung "seinheit <B>(111)</B> vorgeschaltet ist, welche die im Eingangssignal<B>(A)</B> enthaltene Information hinsicht lich der zu erzielenden Hublage des Kolbens (2) über nimmt und die weitere übermittlung der genannten Information so lange verzögert, dass sie erst nach dem erfolgten Aussenden der Impulse des Trigger- stromkreises <B>(101)</B> in den Speicher<B>(107)</B> gelangt.
    <B>7.</B> Maschine nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass das Verdrängungsglied der Betäti gungsvorrichtung<B>(113)</B> ein Verdrängungskolben<B>(11,</B> 21,<B>31)</B> ist, welcher mit dem Arbeitskolben (2) über eine eingeschlossene Flüssigkeit in Bewegungsverbin dung steht. <B>8.</B> Maschine nach Unteranspruch<B>7,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Verdrängungskolben<B>(11,</B> 21, <B>31)</B> zwischen zwei Anschlagstellungen bewegbar und zur Verdrängung eines festgelegten Volumens be stimmt ist.
    <B>9.</B> Maschine nach Unteranspruch<B>8,</B> mit mehreren parallel geschulteten Verdrängungskolben<B>(11,</B> 21, <B>31),</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Verdrängungs volumen der Verdrängungskolben abgestuft ist. <B>10.</B> Maschine nach Unteranspruch<B>9,</B> mit einem doppeltwirkenden Arbeitskolben (2), dadurch gekenn zeichnet, dass jeder Kolbenfläche die gleiche Anzahl in gleicher Weise bezüglich Verdrängungsvoluinen ab gestufter Verdrängungskolben<B>(11,</B> 21,<B>3 1)</B> zugeord net ist.
    <B>11.</B> Maschine nach Unteranspruch<B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die beiden jeweils das gleiche Vordrängungsvolumen aufweisenden Verdrängungs kolben<B>(11,</B> 21,<B>3 1)</B> miteinander gekoppelt sind. 12. Maschine nach Unteranspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Paare gekoppelter Verdrän- gungskolben <B>(11,</B> 21,<B>3 1) je</B> mittels eines flüssigkeits- betätigbaren dopp#Itwirkenden Betätigungskolbens<B>(8)</B> verschiebbar sind.
    <B>13.</B> Maschine nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur besseren Abtrennung der Ar- beitsräume <B>(6)</B> der Betätigungskolben<B>(8),</B> der Ver drängungskolben<B>(11,</B> 21,<B>3 1)</B> und des Arbeitskolbens (2) voneinander bzw. Abdichtung nach aussen, und zum Auffangen von Leckflüssigkeit unter Unterdruck stehende Auffangkammer<B>(7)</B> vorgesehen sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0260935A3 (en) * 1986-09-17 1989-02-08 Rexa Corporation Pneumatic actuator apparatus

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