CH365233A - Verfahren und Maschine zum wiederholten Weiterbewegen eines Gegenstandes mittels eines durch das Verdrängen einer bestimmten Menge einer Flüssigkeit betätigten Kolbens - Google Patents
Verfahren und Maschine zum wiederholten Weiterbewegen eines Gegenstandes mittels eines durch das Verdrängen einer bestimmten Menge einer Flüssigkeit betätigten KolbensInfo
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Description
Verfahren und Maschine zum wiederholten Weiterbewegen eines Gegenstandes mittels eines durch das Verdrängen einer bestimmten Menge einer Flüssigkeit betätigten Kolbens Beim Weiterbewegen eines Gegenstandes von einem Standort zu einem nächsten, beispielsweise in aneinandergrenzenden Bewegungsbahnen, bedeutet eine bei einem ersten Standortswechsel eventuell auf tretende<B>-</B> an sich vielleicht noch tolerierbare <B>- Ab-</B> weichung des tatsächlich erreichten Standortes des<B>zu</B> bewegenden Gegenstandes vom jeweils vorgesehenen Bestimmungsort zugleich einen Fehler hinsichtlich des Anfangspunktes der für die erst beim nächstfolgen den zweiten Standortswechsel durchzuführenden Be wegung.
Dementsprechend summieren sich in der Folge diese Fehler, so dass die Abweichungen jeden noch tolerierbaren We-rt bald überschreiten. Das Wei terbewegen eines Gegenstandes in der gesagten Weise kann zwar grundsätzlich mittels eines durch das Ver drängen einer auf die jeweilige Bewegungsbahn ab gestimmten Menge einer Flüssigkeit betätigten Kol bens bewerkstelligt werden, doch führen die bei einem solchen Kolben zwangläufig auftretenden Leckverluste- unvermeidbar zu Fehlern der eingangs genannten Art. Dieser Umstand hat auch das Lösen der erwähnten Aufgabe auf dem an sich sehr vorteilhaften hydrau lischen Wege bisher erschwert.
Besonders gravierend sind die Schwierigkeiten dann aufgetreten, wenn die einzelnen Bewegungsbahnen sehr kurz bemessen waren.
Erfindungsgegenstand sind nun ein Verfahren so wie eine Maschine zum wiederholten Weiterbewegen eines Gegenstandes von einem Standort zu einem nächsten mittels eines durch das Verdrängen einer bestimmten Menge einer Flüssigkeit betätigten<B>Ar-</B> beitskolbens, wobei diese Bewegungen erfolgen kön nen unabhängig davon, wie weit die einzelnen Stand orte voneinander entfernt sind und ob die aneinander angrenzenden Bewegungsbahnen in der gleichen oder entgegengesetzten Richtung durchlaufen werden.
Das Verfahren nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass für jede Weiterbewegung zuerst un abhängig vom Standort des Gegenstandes die tatsäch liche Lage des Kolbens festgestellt und danach der aus dieser Lage zur Erreichung des neuen Standortes notwendige Kolbenhub und das hierfür erforderliche Hubvolumen ermittelt werden, worauf die dem Hub volumen entsprechende Flüssigkeitsmenge zur Ein wirkung auf den Kolben verdrängt wird.
Die erfindungsgemässe Maschine zur Durchfüh rung des Verfahrens besitzt eine mit wenigstens einem Verdrängungsglied ausgerüstete Betätigungsvorrich tung für den Arbeitskolben und eine eine Rechen einheit umfassende Steuerungseinrichtung zur Bildung und Erteilung von Steuerungssignalen an die Betäti gungsvorrichtung in Abhängigkeit von der zu erzie lenden und der jeweils eingenommenen Hublage des Arbeitskolbens und von der jeweiligen Betriebslage der Betätigungsvorrichtung.
Eine beispielsweise Ausführungsforin des Verfah rens nach der Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung erläutert, in welcher ein Ausführungs beispiel der erfindungsgemässen Maschine schematisch dargestellt ist. Es zeigt: Fig. <B>1</B> eine Betätigungsvorrichtung mit drei Ver drängungsgliedern zur Betätigung eines Arbeitskol bens und Fig. 2 das Schaltschema einer elektronischen Steuerungseinrichtung für die Betätigungsvorrichtung. Gemäss der Fig. <B>1</B> ist in einem Arbeitszylinder<B>1</B> ein doppeltwirkender Arbeitskolben 2 angeordnet, dessen Kolbenstange<B>3</B> flüssigkeitsdicht durch beide Stirnwände des Zylinders<B>1</B> durchgeführt ist.
Die zur Verschiebung des Kolbens<B>1</B> vorgesehene, im übrigen aber nicht ausführlich dargestellte Betätigungsvorrich tung weist drei Betätigungzylinder <B>10,</B> 20 und<B>30</B> auf, welche mittels sich jeweils in der Zylinderachse nach beiden Seiten erstreckenden Zwehl eitungen 14-15, 24-25 und 34-35 mit in die Enden des Arbeits zylinders mündenden Druckleitungen 4 und<B>5</B> verbun den sind. Jeder Betätigungszylinder weist einen Ar beitsraum<B>6</B> und beiderseits davon<B>je</B> eine Auffang kammer<B>7</B> auf.
In jedem Arbeitsraum.<B>6</B> ist ein doppelt- gungskolben <B>8</B> angeordnet, welcher wirkender Betätig eine durchgehende Kolbenstange aufweist, die sich nach beiden Seiten durch die Auffangkammern<B>7</B> in die Zweigleitungen 14-15, 24-25 bzw. 34-35 er streckt und dabei in diesen Zweigleitungen sowie in den die Auffangkammem und den Arbeitsraum be grenzenden Wandungen des entsprechenden Betäti gungszylinders flüssigkeitsdicht geführt ist.
Die ein zelnen Kolbenstangen, welche in den einzelnen Zweig- leitungspaaren 14-15, 24-25 bzw. 34-35 prak tisch als Kolben wirken, sind zur besseren Unterschei dung und in der erwähnten Reihenfolge der Zweig- leitungspaare mit<B>11,</B> 21 und<B>31</B> bezeichnet. Es kann an Hand der Zeichnung leicht festgestellt werden, dass der Durchmesser der Kolbenstangen<B>11,</B> 21 und<B>31</B> unterschiedlich gross ist, wobei die Kolbenstange<B>11</B> den kleinsten und die Kolbenstange<B>31</B> den grössten Durchmesser aufweist.
Die Abstufung ist vorteilhaft so gewählt, dass die wirksamen Flächen der Kolben stangen die Reihe 2n ergeben. Es muss bereits an dieser Stelle bemerkt werden, dass tatsächlich im all gemeinen wesentlich mehr als nur drei Betätigungs zylinder vorgesehen sind, welche ausser den gemäss der erwähnten Reihe dimensionierten Kolbenstangen auch solche enthalten, deren Kolbenflächen im Ver hältnis 1/2, 1/4,<B>1/8</B> usw. abgestuft sind. Der Zweck dieser Anordnung wird erst aus der Erläuterung der Arbeitsweise der Einrichtung hervorgehen.
Was nun die nachfolgenden Ausführungen anbelangt, werden im Interesse der besseren Verständlichkeit die Zweiglei- tun,-en bzw. die Kolbenstangen unter Beibehaltung der zugeordneten Bezugsziffern künftighin, sofern es sich um die Funktion dieser Teile handeln wird<B>'</B> als Verdrängungsräumc und Verdrängu.ngskolben be zeichnet.
In jeden Arbeitsraum<B>6</B> münden zwei jeweils durch nicht gezeichnete Ventile gesteuerte Leitungen <B>9,</B> deren Mündungen so angeordnet sind, dass die Flüssigkeit in jeder Kolbenstellung durch beide Lei tungen in den Arbeitsraum geleitet bzw. von diesem abgeführt werden kann. Die Ventile, die übrigens als eine Verteilervornichtung zusammengefasst werden können, sind in bekannter Weise so ausgebildet, dass sie die Leitungen<B>9</B> jedes Zylinders wahlweise als Speise- und als Rücklaufleitungen mit einer Druck quelle verbinden können.
So können die Leitungen<B>9</B> beispielsweise mit einem Reservoir verbunden bzw. von einer aus dem Reservoir schöpfenden Pumpe ge- spiesen werden.
In den Auffangkammern<B>7,</B> welche übrigens die durch die Führungen der Kolbenstangen<B>11,</B> 21 bzw. <B>31</B> durchsickemde bzw. an diesen Führungen abge streifte Leckflüssigkeit auffangen, münden jeweils die Zweige einer Sammelleitung 40, durch welche die Leckflüssigkeit abgeführt werden kann. Die gleiche Sammelleitung 40 kann auch zum Abführen der Leck- flüssigkeit verwendet werden, welche durch die Füh rungen der Kolbenstange<B>3</B> durchsickert, wobei an diesen Stellen vorteilhaft weitere geschlossene Auf fangkammern<B>-</B> in der Art der Kammern<B>7 -</B> vor zusehen wären.
Die Sammelleitung 40 steht selber vorteilhaft unter Unterdruck, wodurch das direkte übergreifen des in den Arbeitsräumen<B>6</B> herrschen den Flüssigkeitsdruckes auf die entsprechenden Ver drängungsräume 14-15, 24-25 bzw. 34-35 so gut wie ausgeschlossen ist.
In der beschriebenen Anordnung können folgende Flüssigkeitskreise unterschieden werden: Die durch die Parallelschaltung des Arbeitszylinders<B>1</B> und der Betätigungszylinder<B>10,</B> 20 und<B>30</B> gebildeten, jeweils den Zylinderraum an einer Seite des Kolbens<B>1</B> und die, Verdrängungsräume 14, 24 und 34 bzw. <B>15, 25</B> und<B>35</B> erfassenden Verdrängungskreise und der die Arbeitsräume<B>6</B> sowie die diese Räume speisende Druckquelle erfassende Betätigungskreis. Diese Kreise werden durch an sich bekannte Massnahmen stets voll kommen mit der Flüssigkeit gefüllt gehalten.
Aus der Zeichnung geht es klar hervor, dass die geschlossenen Verdrängungskreise eine Art Bewe gungsverbindung zwischen den mit den Betätigungs kolben<B>8</B> gekoppelten Verdrängungskolben<B>11,</B> 21 bzw. <B>31</B> und dem Arbeitskolben 2 schaffen, in wel cher Verbindung jedem Hub eines Betätigungskolbens <B>8</B> zwischen den beiden Anschlägen desselben eine wohldefinierte Bewegung des Arbeitskolbens 2 ent spricht. Durch Auswahl einer Anzahl Verdrängungs kolben mit Rücksicht auf ihre wirksame Kolbenfläche und durch Bewegen derselben zwischen vorgesehenen Endlagen kann<B>-</B> eine genügende Zahl solcher Kol ben vorausgesetzt<B>-</B> jede bestimmte Flüssigkeits menge verdrängt und somit jeder gewünschte Hub des Arbeitskolbens 2 erzielt werden.
Es wird rein bei spielsweise angenommen, dass die Betätigungskolben<B>8</B> sich jeweils in der einen oder anderen Anschlaglage als Ruhelage befinden und sich anstatt zwischen zwei beliebigen Endlagen immer längs des ganzen Hubes zwischen den Anschlagslaggen bewegen. Die von dieser Aussage abweichende Darstellung der Betätigungs kolben, in der Mitte zwischen den zugeordneten An schlägen wurde mit Rücksicht auf die übersichtlich- keit der Zeichnung gewählt. Das Bewegen der Betäti gungskolben unter der Wirkung der im Betätigungs kreis arbeitenden Flüssigkeit bedarf keiner weiteren Erklärung.
Im nachfolgenden wird ausser auf die Fig. <B>1</B> auch auf die Fig. 2 Bezug genommen, wobei der Aufbau der in der Fig. 2 schematisch dargestellten Steuerungs einrichtung Hand in Hand mit der Erläuterung der Funktionsweise der Maschine bei der Durchführung des Verfahrens beschrieben wird. Es sei dabei der Anschaulichkeit halber angenommen, dass mit Hilfe der Maschine ein Tonkopf in die den einzelnen Ton- spuren eines Tonträgers entsprechenden Stellungen versetzt werden soll.
Dieses Anwendungsbeispiel ist schon deshalb erwähnenswert, da die einzelnen, sehr eno, aneinanderliegenden Tonkopfstellungen jeweils tatsächlich Z> innerhalb sehr enger Toleranzen einzuhal- ten sind.
In der Fig. 2 bedeutet<B>A</B> ein in Form eines Im pulszuges vorliegendes Eingangssignal, welches bei spielsweise die einzustellende Lage des Tonkopfes an gibt. Es sei angenommen, dass die Tonkopflagen längs des Hubes des Arbeitskolbens 2 aneinandergereiht sind und dass die im Signal<B>A</B> enthaltene Information die Tonkopflage <B> 5 </B> vorschreibt.
Das in die gemäss Fig. 2 mit<B>100</B> bezeichnete Steucreinrichtung einge gebene Signal<B>A</B> bewirkt in einem Triggerstromkreis <B>101</B> die Erzeugung eines Impulses, der auf ein Schieberegister<B>103</B> geleitet wird, wodurch die in der ersten Zelle 102 des Schieberegisters<B>103</B> enthaltene Information in die zweite Registerzelle 104 verscho ben wird. Diese in der Form eines elektrischen Signals weitergeleitete Information betrifft die durch einen Abtaster <B>106</B> ermittelte, zur Zeit des Eintreffens des Signals<B>A</B> eingenommene Hublage des Arbeitskolbens 2 des in der Fig. 2 mit<B>105</B> bezeichneten Arbeits organs.
Es wird also nicht darauf abgestellt, auf wel- eher Tonspur sich der Tenkopf befindet, vielmehr darauf, aus welcher tatsächlich eingenommenen Hub lage der Kolben nun weiterbewegt werden muss. Da mit wird die übertragung eines eventuell bei der letz ten Kolbenverschiebung eingetretenen oder seit dieser Bewegung entstandenen Fehlers auf die neue Kolben bewegung vermieden. Es wird im vorliegenden Falle angenommen, dass die Endlage der letzten Verschie bung die Lage 2 war, dass aber der Kolben 2 sich beim Eintreffen des Signals<B>A</B> in der Lage 2, 2 <B>be-</B> findet.
Entsprechend enthält dann die Zelle 102 des Registers<B>103</B> die Information 2, 2 , die<B>-</B> wie er wähnt, in die Zelle 104 dieses Registers weiterge geben wird.
Ein weiterer, durch das Signal<B>A</B> verursachter elektrischer Impuls geht vom Triggerstromkreis <B>101</B> zu einem Speicher<B>107</B> und bewirkt dort die Löschung des darin gespeicherten, die vorhergehende Verschie bung des Kolbens 2 betreffenden Bewegungsbefehls. Ein dritter Impuls des Triggerstromkreises <B>101,</B> gleichfalls hervorgerufen durch das Signal<B>A,</B> wird auf ein Schieberegister<B>109</B> geleitet und bewirkt die Verschiebung der in der ersten Zelle<B>108</B> befindlichen Information in die zweite Zelle<B>110</B> dieses Registers.
Diese Information betrifft nun die Lage der einzel nen Organe der in Fig. 2 mit<B>113</B> bezeichneten Be tätigungsvorrichtung und gibt insbesondere darüber Auskunft, in welcher Stellung sich die einzelnen Be tätigungskolben befinden.
Das während dieser Zeit in einer Verzögerungs einheit<B>111</B> zurückgehaltene, in Form eines Impuls zuges vorliegende Signal<B>A</B> gelangt nun in den Spei cher<B>107</B> und von dort in eine Recheneinheit 112, wo auch die erwähnten Informationen aus den Zellen 104 bzw. <B>110</B> eintreffen. In dieser Recheneinh-eit <B>11</B>2 wer- den nun die einzelnen Daten ausgewertet und jene bestimmte Flüssigkeitsmenge ermittelt, deren Ver drängung den Kolben 2 längs -eines Differenzhubes von der momentan eingenommenen in die zu erzie lende Hublage weiterbefördert wird.
In Anbetracht dieser Flüssigkeitsmenge werden von der Rechehein- heit <B>11</B>2 eine Anzahl der Verdrängungskolben<B>11,</B> 2<B>1,</B> <B>31</B> mit Rücksicht auf ihre Wirkfläche ausgewählt und die Befehle gebildet, welche dann die Verschiebung der den ausgewählten Verdrängungskolben zugeord neten Betätigungskolben aus der einen Anschlaglage in die andere bewirken, so dass durch Bewegung der ersteren der Arbeitskolben 2 in die gewünschte Lage verschoben und der Tonkopf auf die entsprechende Tonspur gesetzt wird. Die jeweilige Hublage des Kol bens 2 kann z. B. durch einen Zeiger<B>C</B> dauernd an gezeigt werden.
Zum Zeichen dafür, dass die ange strebte Lage erreicht ist und an beiden Seiten des Arbeitskolbens 2 wieder Druckgleichheit herrscht,<B>ge-</B> langt ein elektrischer Ausgangsimpuls B durch die ge öffnete Torschaltung 114.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel, wo die Verdrängungskolben stets von einer Endlage in die andere bewegt werden und von der Verwendung von Zwischenstellungen abgesehen wird, ist die Gewähr, dass die den jeweiligen und tatsächlichen Umständen entsprechenden Befehle gebildet werden können, um so grösser,<B>je</B> mehr nach ihrer Kolbenfläche abgestufte Verdrängungskolben Verwendung finden. Anderseits ist es aber möglich, dass infolge besonderer Umstände, z. B. wegen Leckverlusten, der Kolben 2 eine solche Lage einnimmt, dass die Bildung der für die Verschle- bung notwendigen Befehle praktisch unmöglich ist. Dies ist z.
B. dann der Fall, wenn aus den verfügbaren Verdrängungskolben kein'erlei Auswahl getroffen wer den kann, die gestattet, durch Verschiebung der ent sprechenden Verdrängungskolben aus der einen in die andere Endlage jene Flüssigkeitsmenge zu ver drängen, welche für die Verschiebung des Kolbens 2 aus seiner momentanen Hublage in die<B>zu</B> erzielende Hublage notwendig ist und von der Recheneinheit<B>1</B>12 als solche ermittelt wurde.
In solchen Fällen bewirkt die Recheneinheit<B>1</B>12 selbsttätig mit Hilfe eines Hilfs ventils<B>115</B> zunächst das Rücksetzen des Arbeits kolbens 2 und aller Verdrängungskolben der Betäti gungsvorrichtung<B>113</B> in die 0-Stellung. Danach kann die Recheneinheit auf Grund des gespeicherten Signals Ä und der neuen Informationen der beiden Register <B>103</B> und<B>109</B> unter allen Umständen ohne weiteres die Befehle zur Verdrängung der neu ermittelten Flüs sigkeitsmenge bilden.
In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, dass die Unmöglichkeit der Befehlsbil- dung aus den erwähnten Gründen seltener auftritt, wenn die Verdrängungskolben nicht bloss zwischen ihren Anschlaglagen, viehnehr zwischen zwei belie bigen Endlagen bewegbar sind. Bei jeder Weiterbewe gung des Tonkopfes wiederholt sich der beschriebene Vorgang, wobei etwaige Positionierungsfehler berÜck- sichtigt und eliminiert werden.
Es ist dabei noch zu beachten, dass die Bewegung eines Verdrängungskol- bens, verglichen mit der dadurch verursachten Bewe gung des Arbeitskolbens, stark übersetzt ist, wodurch die Gefahr der Entstehung von Fehlern bereits stark zurückgedämmt wird. Die erzielbare Genauigkeit in der Einhaltung der einzelnen Tonkopfstellungen wird auch dann nicht beeinträchtigt, wenn längs des Hubes des Kolbens 2 eine relativ grosse Anzahl Stellungen vorgesehen sind. Diese Stellungen können in sehr rascher Folge eingenommen werden, ohne dass im Flüssigkeitsmittel Schwingungen auftreten.
Ein wei terer Vorteil ist darin zu erblicken, dass der Arbeits zylinder<B>1</B> in der Ruhelage entlastet ist, was zur Her absetzung der Leckverluste führt.
Die einzelnen Gruppen der Steuerungseinrichtung sind in ihrem Aufbau und nach ihrer Funktionsweise dem Fachmann an sich bekannt und brauchen aus diesem Grunde im Rahmen der vorhergehenden Aus führungen nicht näher erläutert zu werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Verfahren zum wiederholten Weiterbewegen eines Gegenstandes von einem Standort zu einem nächsten mittels eines durch das Verdrängen einer bestimmten Menge einer Flüssigkeit betätigten Ar beitskolben (2), dadurch gekennzeichnet, dass für<B>jede</B> Weiterbewegung zuerst unabhängig vom Standort des Gegenstandes die tatsächliche Lage des Kolbens (2) festgestellt und danach der aus dieser Lage zur Errei chung des neuen Standortes notwendige Kolbenhub und das hierfür erforderliche Hubvolumen ermittelt werden, worauf die dem Hubvolumen entsprechende Flüssigkeitsmenge zur Einwirkung auf den Kolben (2) verdrängt wird.II. Maschine zur Durch-führung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine mit wenigstens einem Verdrängungsglied<B>(11,</B> 21,<B>3 1)</B> ausgerüstete Betätigungsvorrichtung<B>(113)</B> für den Arbeitskolben (2) und eine eine Recheneinheit<B>(1</B>12) umfassende Steuerungseinrichtung<B>(100)</B> zur Bildung und Erteilung von Steuerungssignalen an die Betäti gungsvorrichtung<B>(113)</B> in Abhängigkeit von der zu erzielenden und der jeweils eingenommenen Hublage des Arbeitskolbens (2) und von der jeweiligen Be triebslage der Betätigungsvorrichtung<B>(113).</B> UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet,dass das Verdrängen der ermittelten Flüssigkeitsmenge längs eines Hubes erfolgt, welcher gegenüber dem durch das Verdrängen bewirkten Hub des Arbeitskolbens (2) übersetzt ist. 2. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung<B>(100)</B> eine Abtastvorrichtung <B>(106)</B> zur Ermittlung der Hub lage des Arbeitskolbens (2) und Mittel zur Bestim mung der Betriebslage der Verdrängungsglieder<B>(11,</B> 21,<B>31)</B> der Betätigungsvorrichtung<B>(113)</B> aufweist, sowie<B>je</B> ein Register<B>(103, 109)</B> zur Aufnahme der ermittelten Lageangaben.<B>3.</B> Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes Register<B>(103, 109)</B> eine erste Zelle (102,<B>108)</B> besitzt, welche die ermittelten Lageangaben enthält, und eine zweite Zelle (104, <B>110),</B> welcher unter der Wirkung eines elektrischen Signals<B>(A)</B> die zum Zeitpunkt desselben in der ersten Zelle enthaltene Angabe Übermittelt wird. 4.Maschine nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Recheneinheit<B>(1</B>12) die der zweiten Zelle (104,<B>110)</B> der Register übermittelten Angaben sowie die in einem Speicher<B>(107)</B> gespei cherte Information hinsichtlich der zu erzielenden Hublage des Arbeitskolbens (2) selbsttätig auswertet und die Betätigungsvorrichtung<B>(113)</B> entsprechend steuert.<B>5.</B> Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass den Registern<B>(103, 109)</B> und dem Speicher<B>(107)</B> ein Triggerstromkreis <B>(101)</B> vorge schaltet ist, welcher unter der Wirkung eines Ein gangssignals<B>(A) je</B> einen elektrischen Impuls aus sendet, welche Impulse die Verschiebung der An gaben in den Registern<B>(103, 109)</B> und die Löschung einer im Speicher<B>(107)</B> verbliebenen Information be wirken.<B>6.</B> Maschine nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass dem Speicher<B>(107)</B> eine Verzöge rung "seinheit <B>(111)</B> vorgeschaltet ist, welche die im Eingangssignal<B>(A)</B> enthaltene Information hinsicht lich der zu erzielenden Hublage des Kolbens (2) über nimmt und die weitere übermittlung der genannten Information so lange verzögert, dass sie erst nach dem erfolgten Aussenden der Impulse des Trigger- stromkreises <B>(101)</B> in den Speicher<B>(107)</B> gelangt.<B>7.</B> Maschine nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass das Verdrängungsglied der Betäti gungsvorrichtung<B>(113)</B> ein Verdrängungskolben<B>(11,</B> 21,<B>31)</B> ist, welcher mit dem Arbeitskolben (2) über eine eingeschlossene Flüssigkeit in Bewegungsverbin dung steht. <B>8.</B> Maschine nach Unteranspruch<B>7,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Verdrängungskolben<B>(11,</B> 21, <B>31)</B> zwischen zwei Anschlagstellungen bewegbar und zur Verdrängung eines festgelegten Volumens be stimmt ist.<B>9.</B> Maschine nach Unteranspruch<B>8,</B> mit mehreren parallel geschulteten Verdrängungskolben<B>(11,</B> 21, <B>31),</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Verdrängungs volumen der Verdrängungskolben abgestuft ist. <B>10.</B> Maschine nach Unteranspruch<B>9,</B> mit einem doppeltwirkenden Arbeitskolben (2), dadurch gekenn zeichnet, dass jeder Kolbenfläche die gleiche Anzahl in gleicher Weise bezüglich Verdrängungsvoluinen ab gestufter Verdrängungskolben<B>(11,</B> 21,<B>3 1)</B> zugeord net ist.<B>11.</B> Maschine nach Unteranspruch<B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die beiden jeweils das gleiche Vordrängungsvolumen aufweisenden Verdrängungs kolben<B>(11,</B> 21,<B>3 1)</B> miteinander gekoppelt sind. 12. Maschine nach Unteranspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Paare gekoppelter Verdrän- gungskolben <B>(11,</B> 21,<B>3 1) je</B> mittels eines flüssigkeits- betätigbaren dopp#Itwirkenden Betätigungskolbens<B>(8)</B> verschiebbar sind.<B>13.</B> Maschine nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur besseren Abtrennung der Ar- beitsräume <B>(6)</B> der Betätigungskolben<B>(8),</B> der Ver drängungskolben<B>(11,</B> 21,<B>3 1)</B> und des Arbeitskolbens (2) voneinander bzw. Abdichtung nach aussen, und zum Auffangen von Leckflüssigkeit unter Unterdruck stehende Auffangkammer<B>(7)</B> vorgesehen sind.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6596358A CH365233A (de) | 1958-11-07 | 1958-11-07 | Verfahren und Maschine zum wiederholten Weiterbewegen eines Gegenstandes mittels eines durch das Verdrängen einer bestimmten Menge einer Flüssigkeit betätigten Kolbens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6596358A CH365233A (de) | 1958-11-07 | 1958-11-07 | Verfahren und Maschine zum wiederholten Weiterbewegen eines Gegenstandes mittels eines durch das Verdrängen einer bestimmten Menge einer Flüssigkeit betätigten Kolbens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH365233A true CH365233A (de) | 1962-10-31 |
Family
ID=4526782
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6596358A CH365233A (de) | 1958-11-07 | 1958-11-07 | Verfahren und Maschine zum wiederholten Weiterbewegen eines Gegenstandes mittels eines durch das Verdrängen einer bestimmten Menge einer Flüssigkeit betätigten Kolbens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH365233A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0260935A3 (en) * | 1986-09-17 | 1989-02-08 | Rexa Corporation | Pneumatic actuator apparatus |
-
1958
- 1958-11-07 CH CH6596358A patent/CH365233A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0260935A3 (en) * | 1986-09-17 | 1989-02-08 | Rexa Corporation | Pneumatic actuator apparatus |
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