CH365399A - Schaltungsanordnung für Spurplanstellwerke mit Einzelauflösung der Weichenverschlüsse - Google Patents

Schaltungsanordnung für Spurplanstellwerke mit Einzelauflösung der Weichenverschlüsse

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CH365399A
CH365399A CH5395957A CH5395957A CH365399A CH 365399 A CH365399 A CH 365399A CH 5395957 A CH5395957 A CH 5395957A CH 5395957 A CH5395957 A CH 5395957A CH 365399 A CH365399 A CH 365399A
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CH
Switzerland
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relay
circuit arrangement
arrangement according
switch
release
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Application number
CH5395957A
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English (en)
Inventor
Helmert Robert
Original Assignee
Lorenz C Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
    • B61L7/08Circuitry
    • B61L7/10Circuitry for light signals, e.g. for supervision, back-signalling
    • B61L7/103Electric control of the setting of signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Schaltungsanordnung für Spurplanstellwerke mit Einzelauflösung der Weichenverschlüsse    Die Erfindung befasst sich mit einer Schaltungs  anordnung für Spurplanstellwerke, in welchen die  Auflösung der Verschlüsse der in einer Fahrstrasse  liegenden Weichen     einzeln    durch     Besetzung    und  Räumung der isolierten Abschnitte dieser Weichen       erfolgen    kann. In solchen Fällen kann man beispiels  weise die Verschlussauflösung einer Weiche davon  abhängig machen, dass der eigene Abschnitt besetzt,  danach der in Fahrtrichtung folgende Abschnitt be  setzt und schliesslich der eigene Abschnitt wieder ge  räumt wird. Bei dieser Anordnung wird also jede  Weiche sofort wieder stellbar, nachdem ihr Abschnitt  geräumt ist.

   Es sind jedoch Fälle denkbar, in denen  diese Art der Verschlussauflösung betriebliche Mängel  hat. Das ist     beispielsweise    der Fall, wenn die Weichen  so dicht aufeinanderfolgen, dass die Abgrenzung der  Isolierabschnitte nicht mehr grenzzeichenfrei durch  geführt werden kann. Hierfür wäre eine Schaltung  zweckmässig, bei der die Verschlussauflösung einer  Weiche erst dann erfolgt, wenn auch der folgende  Isolierabschnitt besetzt und wieder geräumt wurde.

    Gegen die allgemeine Anwendung einer solchen Auf  lösungsart spricht jedoch, dass die Verschlussauflö  sung einer Weiche dann in vielen Fällen später als  an sich nötig erfolgt; anderseits müssen aber alle  Weichenrelaissätze mit Rücksicht auf die Fertigung,  Wartung und     Ersatzteilhaltung    unter     sich    in glei  cher Weise geschaltet sein.  



  Die Erfindung ist gekennzeichnet durch für eine  Weiche in einem Relaissatz angeordnete Relais, bei  denen durch Änderung der Beschaltung von An  schlüssen des Relaissatzes eine Änderung der Ar  beitsweise eines oder mehrerer im Relaissatz befind  licher, bei der Verschlussauflösung der Weiche mit  wirkender Relais vorgesehen ist. Auf diese Weise  kann man auswählbar beispielsweise erreichen, dass  ein im Weichenrelaissatz angeordnetes Auflöserelais    entweder beim Besetzen oder beim     anschliessenden     Räumen oder unabhängig vom     Besetzungszustand    des  in Fahrtrichtung folgenden Gleisabschnitts anspricht,  oder dass das Auflöserelais erst wirksam wird, wenn  der Verschluss der im Fahrweg folgenden Weiche  bereits aufgelöst ist.

   Die Änderung der Beschaltung  kann entweder an dem Relaissatz der aufzulösenden  Weiche oder an dem Relaissatz der im Fahrweg fol  genden Weiche vorgenommen werden. Sie kann bei  streckbaren Relaissätzen auf der Gestellseite der  Steckverbindungen durchgeführt werden; sie kann  aber auch innerhalb des Relaissatzes vorgenommen  werden, und zwar zweckmässig durch Schaltmittel, die  beim     Einsetzen    des Relaissatzes in das Gestell durch  in diesem angebrachte mechanische Mittel     beeinflusst     werden, also     beispielsweise    durch einen im Gestell  befestigten Stift, der einen im Relaissatz angeordneten  Kontakt umstellt.

   Es ist zweckmässig, die Schaltung  derart auszuführen, dass die     Änderungsmöglichkeit     der Beschaltung für Schaltmittel, die dem Plusstrang,  dem Minusstrang und gegebenenfalls der Spitze einer  Weiche zugeordnet     sind,        unabhängig        voneinander    vor  gesehen werden kann. Durch alle diese Massnahmen  ist weitestgehende Anpassung an die     jeweiligen    ört  lichen Verhältnisse bei     einheitlicher    Schaltung der  Relaissätze möglich.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist  in den     Fig.    1 und 2 der Zeichnung dargestellt.  Hierbei zeigt     Fig.    1 einen Ausschnitt aus einem       Spurplan    mit den voneinander     isolierten    Wei  chen 1, 2, 3 und 4, über die     ein    Fahrweg von  <I>a</I> nach<I>b</I> verläuft. In     Fig.    2 ist ein Ausschnitt  aus den Relaissätzen der Weichen 2 und 3 dar  gestellt, soweit die Schaltung dieser Relaissätze  für die Erfindung     wesentlich    ist.

   Im Relaissatz der  Weiche 2 (dargestellt unterhalb der strichpunktierten  Linie in     Fig.    2) ist die     Rückstellwicklung    V2     eines         beispielsweise als Stützrelais ausgebildeten Verschluss  relais mit seinen Kontakten V21 und V22 wiederge  ben, ferner ein mit Abfallverzögerung versehenes  Auflöserelais A2 mit seinen Kontakten A21 und A22  sowie ein weiteres Auflöserelais B2 mit seinen Kon  takten B21 und B22, und     schliesslich    ein an die       ganz    rechts gezeichneten     :Schienen    angeschlossenes  Gleisrelais G2 des zugehörigen Gleisabschnitts mit  seinen Kontakten G21 bis G24.

   Der Relaissatz ist  mit Anschlusspunkten 211 bis 214 versehen, über die  Verbindungen zu den benachbarten Relaissätzen  hergestellt werden können. Der Relaissatz der Weiche  3 enthält die gleichen Schaltmittel, nämlich die Rück  stellwicklung V3 eines Verschlussrelais mit den Kon  takten V31 und V32, das Auflöserelais A3 mit den  Kontakten A31 und A32, das Auflöserelais B3 mit  den Kontakten B31 und B32, und das Gleisrelais  G3 mit den Kontakten G31 bis G34; schliesslich     die     Anschlusspunkte 311 bis 314. Die Schaltung ist nur  für die     Stromkreise    gezeichnet, die bei     einer    Fahrt  von a nach b in Fig. 1 mitwirken, während die bei  umgekehrter Fahrtrichtung     sinngemäss    in gleicher  Weise wirkenden Stromkreis weggelassen sind.  



  Bei ruhendem Zugverkehr befindet sich die Schal  tung in der gezeichneten Grundstellung. Wird     eine     Fahrstrasse über den Fahrweg von a nach b in Fig. 1       eingestellt,    so werden auf nicht dargestellte Weise  die Weichen verschlossen; dabei werden die Ver  schlussrelais der Weichen betätigt, so dass die Anker  der in Fig. 2 gezeichneten Wicklungen V2 und V3  abfallen und ihre Kontakte V21, V22, V31 und V32  entgegen der gezeichneten Lage umstellen. Erreicht  der Zug in Fig. 1 den Anfang des isolierten Ab  schnitts der Weiche 2, so fällt in Fig. 2 das Gleis  relais G2 ab und stellt     seine    Kontakte G21 bis G24  um.  



  Über die geschlossenen Kontakte<I>V21, B21</I> und  G21 spricht dann das Auflöserelais A2 an und  schliesst seine Kontakte A21 und A22. Wird anschlie  ssend auch der isolierte Abschnitt der Weiche 3 be  setzt, so fällt auch das     Gleisrelais    G3 ab und stellt  seine Kontakte G31 bis G34 um. Über die geschlos  senen Kontakte V31, B31 und G31 spricht dann  auch das Auflöserelais A3 an und schliesst seine  Kontakte A31 und A32. Sobald nun der Abschnitt  der Weiche 2 wieder geräumt wird, zieht das Gleis  relais G2 wieder an und stellt seine Kontakte zurück.  Dabei wird über die Kontakte<I>V21, A21</I> und G22  ein Stromkreis für die Rückstellwicklung V2 des Ver  schlussrelais der Weiche 2 vorbereitet, der nur noch  vom Kontakt B22 des Auflöserelais B2 abhängt.  



  Das Auflöserelais B 2 wird in demjenigen     Beschal-          tungszustand,    der in Fig. 2 dargestellt ist, erst ein  geschaltet, wenn der Verschluss der Weiche 3 bereits  aufgelöst ist, der Kontakt V32 des Verschlussrelais  mit der Wicklung V3 also wieder die gezeichnete  Grundstellung     einnimmt.    Dann kommt ein Strom  weg über die Kontakte A32 (noch geschlossen) in  folge der Abfallverzögerung von A3 und V32 und  weiter über die Anschlusspunkte 312 und 211 zu-    stande; das Auflöserelais B2 zieht an und schliesst  seinen Kontakt B22, so dass das Relais mit der Wick  lung V2 ebenfalls anziehen kann. Dabei wird dessen  Kontakt V21 geöffnet und damit das Auflöserelais  A2 verzögert zum Abfallen gebracht.  



  Wird die Schaltung des Relaissatzes der Weiche  3 derart geändert, dass die Anschlusspunkte 312 und  313 miteinander verbunden werden, so kommt ein  Stromweg für das Auflöserelais B2 über die Kontakte  A32 und G33 bereits zustande, wenn der isolierte  Abschnitt der Weiche 3 nach Besetzung wieder ge  räumt wird     (Gleisrelais    G3 zieht wieder an). Ver  bindet man anstelle der Anschlusspunkte 312 und  313 jedoch die Anschlusspunkte 312 und 314, so  spricht das Auflöserelais B2 bereits an, wenn der  isolierte Abschnitt der Weiche 3 besetzt wird (Gleis  relais G3 fällt ab und schliesst seinen Kontakt G34).  



  Ist auch der Abschnitt der Weiche 3 wieder ge  räumt, so laufen im Relaissatz der Weiche 3 die  gleichen Schaltvorgänge ab. Das Gleisrelais G3 zieht  wieder an, und über die Kontakte V31, A31, B32  und G32 kann die Rückstellwicklung V3 des Ver  schlussrelais anziehen, wenn das Auflöserelais B3  durch Kontakte, die dem nicht dargestellten Relais  satz der Weiche 4 zugeordnet sind, anzieht. Beim  Umstellen des Verschlussrelais mit der Wicklung V3  öffnet auch dessen Kontakt V31 wieder, und das  Auflöserelais A3 fällt nach Ablauf seiner Verzöge  rungszeit ab, so dass die gezeichnete Grundstellung  wieder erreicht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung für Spurplanstellwerke mit Relaissätzen und mit Einzelauflösung der Weichen verschlüsse, in denen die Steck-, Klemm- oder Löt- anschlüsse der den einzelnen Weichen zugeordneten Relaissätze nach dem Spurplan miteinander zu ver binden sind, gekennzeichnet durch für eine Weiche in einem Relaissatz angeordnete Relais, bei denen durch Änderung der Beschaltung von Anschlüssen des Relaissatzes eine Änderung der Arbeitsweise eines oder mehrerer im Relaissatz befindlicher, bei der Verschlussauflösung der Weiche mitwirkender Relais vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Anschlusspunkte vorge sehen sind, welche wahlweise derart verbindbar sind, dass ein Auflöserelais entweder beim Besetzen oder beim anschliessenden Räumen oder unabhängig vom Besetzungszustand des in Fahrtrichtung folgenden Gleisabschnittes anspricht. 2. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Auflöserelais bei sei nem Ansprechen davon abhängig gemacht ist, ob der Verschluss der in Fahrtrichtung folgenden Weiche aufgelöst ist. 3.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich- net, dass ein oder mehrere weitere Auflöserelais durch Besetzung und Räumung des eigenen Abschnitts der Weiche gesteuert werden. 4. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Art der Beschattung der Relaissatzanschlüsse im Re laissatz der in Fahrtrichtung folgenden Weiche fest gelegt ist. 5. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Art der Beschattung auf der Gestellseite durch Steckverbündungen be stimmt wird. 6.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Änderung der Schal- tung im Relaissatz durch Schaltmittel durchführbar ist, die durch im Gestell angeordnete mechanische Mittel beeinflussbar sind. 7. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Änderung der Beschat tung für Schaltmittel, die dem Plusstrang, dem Minusstrang und der Spitze einer Weiche zugeordnet sind, unabhängig voneinander durchführbar ist.
    B. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass im, Stromkreis des einen Auflöserelais ein Kontakt des anderen Auflöserelais angeordnet ist.
CH5395957A 1956-12-20 1957-12-20 Schaltungsanordnung für Spurplanstellwerke mit Einzelauflösung der Weichenverschlüsse CH365399A (de)

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DE1157645B (de) * 1959-07-08 1963-11-21 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Einzelaufloesung der Verschluesse von Weichen in elektrischen Stellwerken
DE1160882B (de) * 1960-03-22 1964-01-09 Standard Elektrik Lorenz Ag Verschlussaufloeseschaltung fuer Stellwerke mit elektrischen Verschluessen, insbesondere fuer Spurplanstellwerke
DE1175723B (de) * 1960-12-10 1964-08-13 Standard Elektrik Lorenz Ag Verschlussaufloeseschaltung fuer Stellwerke mit elektrischen Verschluessen, insbesondere fuer Spurplanstellwerke

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DE1030860B (de) 1958-05-29

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