CH396971A - Schaltungsanordnung zur Einzelauflösung der Verschlüsse von Weichen einer Fahrstrasse in einem elektrischen Eisenbahnstellwerk - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Einzelauflösung der Verschlüsse von Weichen einer Fahrstrasse in einem elektrischen Eisenbahnstellwerk

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CH396971A
CH396971A CH1313861A CH1313861A CH396971A CH 396971 A CH396971 A CH 396971A CH 1313861 A CH1313861 A CH 1313861A CH 1313861 A CH1313861 A CH 1313861A CH 396971 A CH396971 A CH 396971A
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CH
Switzerland
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relay
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switch
relays
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CH1313861A
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English (en)
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Hoetter Willy
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Siemens Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  <B>Schaltungsanordnung zur Einzelauflösung der Verschlüsse von Weichen einer</B>     Fahrstrasse     <B>in einem elektrischen Eisenbahnstellwerk</B>    Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsan  ordnung zur Einzelauflösung der Verschlüsse der  Weichen einer Fahrstrasse in einem elektrischen  Eisenbahnstellwerk, in dem jeder Weiche ein Fahr  strassenstellrelais, ein erstes und ein zweites     Fahr-          strassenverschlussrelais    und zwei Auflöserelais zuge  ordnet sind. Bekanntlich werden die Fahrstrassen  stellrelais nur     betätigt,    wenn durch Drücken einer  Start- und einer Zieltaste eine Fahrstrasse ausgewählt  wird, zu der die Weiche als zu befahrende Weiche  gehört.

   Das erste Verschlussrelais wird betätigt, wenn  eine Fahrstrasse für eine Rangierfahrt ausgewählt  worden ist und die Weiche die richtige Lage ein  nimmt. Das zweite Verschlussrelais wird betätigt,  wenn eine Fahrstrasse für eine     Zugfahrt    ausgewählt  worden ist und die Weiche die richtige Lage ein  nimmt. Das Zurückstellen dieser Relais, d. h. das  Auflösen der Teilfahrstrasse über die Weiche, erfolgt  bei einer Fahrt über die Fahrstrasse automatisch,  wenn beide Auflöserelais in der Wirkstellung sind  und der Weichenabschnitt von Fahrzeugen geräumt  ist.

   Ist die automatische Auflösung gestört oder findet  die beabsichtigte Fahrt nicht statt, so können die für  eine Rangierfahrstrasse betätigten Fahrstrassenrelais  durch Drücken     einer    Rücknahmetaste jederzeit ohne  Nachweis zurückgestellt werden und die für eine Zug  fahrstrasse betätigten Fahrstrassenrelais können hilfs  weise durch Drücken einer Hilfsauflösetaste zurück  gestellt werden. Diese Hilfsauflösung wird automa  tisch registriert, z. B. durch ein Zählwerk, und muss  als betrieblich notwendig nachgewiesen werden.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine  Schaltungsanordnung zum Steuern der Auflöserelais  von Weichen zu schaffen, bei der sichergestellt ist,  dass bei Zugfahrten das erste Auflöserelais einer Wei  che beim Besetzen des vor der Weiche liegenden Ab-    schnittes und das zweite Auflöserelais unabhängig  vom Gleisrelais des eigenen Abschnittes erst beim  Besetzen des in der vorgesehenen     Fahrrichtung    fol  genden Abschnittes angeschaltet wird.

   Die Schal  tungsanordnung besteht     zweckmässig    aus solchen  Teilschaltungseinheiten, die in einfacher Weise den  örtlichen Verhältnissen angepasst werden     können.     Dies ist beispielsweise erforderlich, wenn ein Gleisab  schnitt nicht nur eine, sondern mehrere durch das  selbe Gleisrelais überwachte Weichen enthält.     Ferner     ist es vorteilhaft, ohne     wesentliche        Änderungen    das  Auflösen einer Weiche, d. h. das Zurückstellen der  Fahrstrassenrelais der Weiche, beim Räumen des  eigenen Abschnittes oder erst beim Räumen des fol  genden Abschnittes auszulösen.  



  Gemäss der Erfindung ist dies dadurch erreicht,  dass jedes Auflöserelais zwei Wicklungen hat, von  denen die erste über einen der Gleisanlage nachgebil  deten     Stromkreis        in    Abhängigkeit von einem Kontakt  des Gleisrelais und eines Auflöserelais des an dem  einen Ende des eigenen Abschnittes angrenzenden  Nachbarabschnittes anschaltbar ist, während die  zweite Wicklung durch Kontakte des Gleisrelais, der  Fahrstrassenstellrelais und beider Auflöserelais des  eigenen Abschnittes anschaltbar ist und den beim  Besetzen des benachbarten Abschnittes angezogenen  Anker nach dem Räumen dieses Abschnittes und des  eigenen Abschnittes angezogen hält, bis mindestens  die Fahrstrassenstellrelais des eigenen Abschnittes  zurückgestellt worden sind.  



  Ausführungsbeispiele der     Erfindung    werden  nachstehend anhand der Zeichnung erläutert.  



       Fig.    1 zeigt die auf einen Gleisabschnitt mit     einer     Weiche entfallende     Teilschaltungseinheit    für die  Stromkreise der ersten     Wicklungen    der beiden     Auflö-          serelais        einer    Weiche.      In Fig. 2 sind die Stromkreise der zweiten Wick  lungen der beiden Auflöserelais,  in Fig. 3 die Rückstellstromkreise der zugehöri  gen Fahrstrassenstellrelais und  in Fig. 4 der Rückstellstromkreis des ersten     Ver-          schlussrelais    gezeigt.  



  In Fig. 5 ist ein Gleisplanausschnitt und  in Fig. 6 die schaltungsmässige Verbindung der  Ansprechstromkreise der in den Relaisgruppen be  nachbarter Weichen angeordneten Auflöserelais dar  gestellt.  



  Fig. 7 und 8 zeigen einen Gleisabschnitt mit einer  doppelten Kreuzungsweiche und die Schaltung der  ersten Wicklungen der zugehörigen Auflöserelais.  



  Fig. 9 und 10 zeigen einen Gleisabschnitt mit drei  durch dasselbe Gleisrelais überwachten Weichen und  die Schaltung der ersten Wicklungen der     zugehörigen     Auflöserelais.  



  Gewöhnliche Relais bzw. deren Wicklungen sind  durch einen Kreis dargestellt. Stützrelais, von denen  nur die Rückstellwicklungen gezeigt sind, sind durch  ein Quadrat dargestellt. Die Pfeile mit Querstrich in  diesen Symbolen deuten an, dass der Anker der  Rückstellwicklung in der angezogenen Lage durch  den abgefallenen Anker der nicht gezeigten Einstell  wicklung abgestützt ist. Ein geöffneter Kontakt, z. B.  WA 1 a3 in Fig. 1, ist durch einen kurzen Strich darge  stellt, der die zugehörige Leitung rechtwinklig kreuzt.  Ein geschlossener Kontakt, z. B. WA1a5 in Fig. 4, ist  durch eine kurze Linie dargestellt, die an der Leitung  endet.  



  Neben Kontakten von normalerweise erregten  Relais, z. B. neben dem Kontakt WF1l (Fig. 1) des  Gleisrelais WF1 der Weiche W1, ist ein Pfeil einge  zeichnet. Die einer Weiche oder einem Gleis zugeord  neten Relais sind mit den Buchstaben W bzw. G be  zeichnet; die in den Bezugszeichen ausserdem ver  wendeten Buchstaben bedeuten:  
EMI0002.0003     
  
    F <SEP> Gleisrelais <SEP> für <SEP> Rangier  A <SEP> Auflöserelais <SEP> fahrstrasse
<tb>  S <SEP> Fahrstrassen- <SEP> VZ <SEP> Festlegerrelais
<tb>  stellrelais <SEP> für <SEP> Zugfahrstrasse
<tb>  L <SEP> Lageüber- <SEP> T <SEP> Taste
<tb>  wachungsrelais <SEP> P <SEP> Pluslage
<tb>  VR <SEP> Verschlussrelais <SEP> M <SEP> Minuslage       Die hinter diesen Buchstaben folgende Ziffer ent  spricht der     Ziffer    der zugehörigen Weiche bzw. des  Gleises.

   Die beiden Auflöserelais, von denen jedes je  eine Wicklung<I>X</I> und<I>Y</I> hat, sind durch die Buchsta  ben a und b unterschieden. Bei Relaiskontakten ist  an die Bezeichnung des Relais eine laufende Ziffer  angehängt, z. B. sind WA1 b 1 bis WA 1b5 Kontakte  des Relais WA1b, d. h. des zweiten b Auflöserelais A  der Weiche W1. Der Kontakt TH wird von einer  Hilfsauflösetaste und der Kontakt TW1 von einer  der Weiche W1 zugeordneten Taste     gesteuert.     



  Die in den Fig. 1 bis 4, 8 und 10 gezeichnete  Lage der Relais bzw. ihrer Kontakte gilt bei Grund-    Stellung der Schaltung. Dabei ist angenommen, dass  sämtliche Weichen die in Fig. 5 und 9 durch stark  ausgezogene Linien angedeutete Pluslage einnehmen.  Die Kontakte WLP11 und WLP31 (Fig. 1), WLP41  und WLP51 (Fig. 8) sowie WLP61, WLP71 und  WLP81 (Fig. 10) von nicht dargestellten     Lageüber-          wachern    für die Pluslage der Weichen W 1 und W3  bzw. W4 und W5 bzw. W6 bis W8 sind daher ge  schlossen.  



  Wird in der Gleisanlage nach Fig. 5 die Zugfahr  strasse von Gleis G1 nach Gleis G2 eingestellt, bei  welcher die Pluslagen der Weichen W1 und W3 er  forderlich sind, so werden in nicht dargestellten  Stromkreisen die Wirkstellwicklungen der den Wei  chen W1 und W3 zugeordneten Fahrstrassenstellre  lais für die Pluslage und die Wirkstellwicklungen der  Verschlussrelais angeschaltet.  



  In der in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien um  randeten Teilschaltungseinheit der Weiche W1 und in  den zugehörigen Teilschaltungen nach Fig. 2 bis 4  wechseln dabei die Kontakte WSP11 bis WSP14 und  <I>W</I>     VR    11 ihre Stellung. In der nur teilweise dargestell  ten Teilschaltungseinheit der Weiche W3 wird der  Kontakt WSP31 geschlossen. Bei einer Zugfahrt von  links nach rechts werden vor bzw. bei Besetzen des  vor der Weiche W1 liegenden isolierten Gleisab  schnittes G1 der Kontakt GA1a3 eines nicht darge  stellten Auflöserelais und der Kontakt GF11 des  Gleisrelais GF1 (Fig. 5) des Abschnittes G1 geschlos  sen, so dass der Stromkreis der ersten Wicklung X des  Auflöserelais WA1a der Weiche W1 geschlossen  wird. Durch Ansprechen dieses Relais werden die  Kontakte WA1a1 bis WA1a5 betätigt.

   Besetzt der  Zug den isolierten Abschnitt der Weiche W1, so wer  den die Kontakte WF11 bis WF13 des Gleisrelais  WF1 der Weiche W1 betätigt. Über die Kontakte  WF11, WA1a3, WSP11 und WLP31 wird das Auflö  serelais WA3b des vorausliegenden Abschnittes der  Weiche W3 angeschaltet, so dass der Kontakt  WA3b3 geschlossen wird. Fährt der Zug weiter und  räumt den Gleisabschnitt G1, so wird durch     Öffnen     des Kontaktes GF11 zwar der Ansprechstromkreis  des Relais<I>WA 1 a</I> unterbrochen; das Relais bleibt  aber noch angezogen, da seine zweite Wicklung Y  (Fig. 2) über die Kontakte WSP13, WF12 und  WA1a1 noch erregt ist.

   Besetzt der Zug den folgen  den Abschnitt der Weiche W3, so wird der vom  Gleisrelais WF3 dieses Abschnittes gesteuerte Kon  takt<I>WF31</I> geschlossen, so dass über die Kontakte  WF31, WA 3b3, WSP31 und WLP11 die erste Wick  lung X des Auflöserelais WA 1 b angeschaltet wird,  das bei seinem Ansprechen die Kontakte     WAlb        bis          WAlb5    betätigt.

   Da jetzt die beiden parallel zum  Kontakt<I>WF12</I> in Reihe angeordneten Kontakte       WAla2    und     WAlb2    geschlossen sind, so bleiben die  zweiten Wicklungen<I>Y</I> der beiden Relais     WAla    und       WAlb    auch nach dem Räumen der Weiche     W1    und  dem Öffnen des Kontaktes<I>WF12</I> zunächst noch über  ihre     Selbsthaltekontakte   <I>WA 1</I>     a1   <I>bzw. WA 1 b 1,</I>       WA1b2    und     WAla2    sowie den Kontakt WSP13 er-      regt.

   Erst wenn beim Räumen der Weiche W1 der  Kontakt WF13 im Stromkreis der Rückstellwicklung  des Fahrstrassenstellrelais WSP1 für die Pulslage der  Weiche W1 geschlossen wird, so dass dieses Relais  anspricht und seine Kontakte WSP11 bis WSP14  wieder in die dargestellte Grundstellung gelangen,  werden durch den Kontakt<I>WSP13</I> die Stromkreise  der Wicklungen Y der Relais WA1a und WA1b un  terbrochen. Das Relais WA1a fällt ab. Seine Kon  takte WA1a1 bis WA1a5 nehmen wieder die gezeich  nete Grundstellung ein. Das Relais WA1b bleibt  jedoch angezogen, da seine Wicklung X über die Kon  takte WF31, WA3b3, WSP31 und WLP11 noch  Strom erhält solange der Abschnitt der Weiche W3  besetzt ist. Wird dieser Abschnitt geräumt, so schaltet  der Kontakt WF31 das Relais WA1b ab. Die Kon  takte<I>WA 1 b 1</I> bis<I>WA 1b5</I> nehmen dann ebenfalls  wieder die gezeichnete Stellung ein.

   Daher wird jetzt  über die Kontakte WSP14, WSM14, WA1a5,  WA l b5 und W VR 11 die Rückstellwicklung des     Ver-          schlussrelais    WVR1 angeschaltet und der Verschluss  der Weiche W1 aufgelöst. Die der Weiche W1 zuge  ordneten Fahrstrassenrelais werden also nacheinan  der zurückgestellt und zwar bei der betrachteten  Fahrt das Fahrstrassenstellrelais WSP1 bei Wirkstel  lung beider Auflöserelais, d. h.

   bei geschlossenen  Kontakten<I>WA 1a4</I> und<I>WA 1b4,</I> durch den beim  Räumen des eigenen Weichenabschnittes     schliessen-          den    Kontakt WF13, dagegen des Verschlussrelais  WVR1 bei Grundstellung beider Auflöserelais, von  denen das Relais WA1b erst beim Räumen des fol  genden Abschnittes durch den Kontakt<I>WF31</I>     in    die       Grundstellung    gebracht wird. Im Stromkreis der  Rückstellwicklung des Verschlussrelais wird dabei  ausser der Grundstellung beider Auflöserelais WA1a  und WA1b (Kontakte WA1a5 und WA1b5 geschlos  sen) auch die Grundstellung beider Fahrstrassenstell  relais WSP1 und WSM1 (Kontakte WSP14 und  <I>WSM14</I> geschlossen) überprüft.  



  Wird eine Fahrstrasse über die Weichen W1  und W2, d. h. über den Minusstrang     der    Weiche  W1, eingestellt, so wird anstatt des Stehrelais WSP1  das Stellrelais WSM1 betätigt, so dass die Kon  takte WSM11 bis WSM14 ihre Stellung wech  seln. Beim Umstellen der Weiche wird der Kontakt  WLP11 geöffnet und der Kontakt WLM11 geschlos  sen. Das Anziehen und Halten des Auflöserelais  WA1b ist dann anstatt vom Gleisrelais WF3 der Wei  che W3 vom Gleisrelais WF2 der Weiche W2 abhän  gig. Bei Fahrten in entgegengesetzter Richtung  spricht in der Teilschaltungseinheit der Weiche W1  zunächst das Auflöserelais WA1b an und zwar je  nach dem Fahrweg entweder beim Besetzen der Wei  che W3 oder der Weiche W2. Dabei wird der Kon  takt WA1b3 geschlossen, so dass beispielsweise das  Auflöserelais WA3b beim Besetzen der Weiche W1  ansprechen kann.  



  Treten     Störungen    auf, bei denen die     betriebsmäs-          sige    Auflösung durch die     Zugfahrt    unterbleibt, so  können die Rückstellwicklungen der Fahrstrassen-    stellrelais WSP1 und WSM1 durch den von einer  Hilfsauflösetaste mittelbar oder unmittelbar gesteuer  ten Kontakt<I>TH</I> und den von der Weichentaste der  Weiche W1 gesteuerten. Kontakt WT11 angeschaltet  werden. Mit dem Kontakt TH sind die Hilfsauflöse  stromkreise der Fahrstrassenstellrelais sämtlicher  Weichen verbunden. Durch das stufenweise Auflösen  bzw.

   Zurückstellen der jeweils in Wirkstellung be  findlichen Fahrstrassenrelais ergeben sich besonders  einfache Verhältnisse für die Hilfsauflösung, da in  den Stromkreisen der Weichenverschlussrelais keine  von der     Hilfstaste    abhängigen Schaltmittel erforder  lich sind.  



  Soll bei einer Fahrt von     links    nach rechts     in.    das  Bahnhofsgleis G2 auch das Verschlussrelais WVR1  schon beim Räumen der Weiche W1 zurückgestellt  werden, d. h. soll kein stufenweises Zurückstellen der  Fahrstrassenrelais erfolgen, so kann zu diesem  Zweck in Fig. 1 anstelle des von dem Weichenlagere  lais gesteuerten Kontaktes WLP11 oder in Reihe mit  diesem Kontakt ein Arbeitskontakt des Fahrstrassen  stellrelais WSP1 angeordnet werden. Bei Fahrten in  Gegenrichtung, d. h. von Gleis G2 nach Gleis G1,  sowie bei allen Fahrten zwischen den Gleisen G1  und G3 bzw. G4 bleibt dann das stufenweise Zurück  stellen der Fahrstrassenrelais bestehen.

   Wenn das  Verschlussrelais WVR1 bei sämtlichen Fahrten nach  dem Räumen der Weiche W1 zurückgestellt werden  soll, so kann dies ohne Änderung der Schaltung nach  Fig. 1 durch Auslassen oder Kurzschliessen der Kon  takte WA1a5 und WA1b5 in Fig. 4 erreicht werden.  Es ist aber auch möglich, zu diesem Zweck die  Stromkreise der ersten Wicklungen X der Auflösere  lais WA 1 a und WA 1 b über die in Fig. 1 gestrichelt  gezeichneten, parallel     liegenden    Kontakte WSP15  und<I>WSM15</I> zu führen. In diesem     Fall    werden beide  Auflöserelais beim Räumen der Weiche W1 abge  schaltet, so dass die Grundstellung dieser Auflösere  lais im Rückstellstromkreis des Verschlussrelais  WVR1 überprüft werden kann.  



  In Fig. 1 ist ferner angedeutet, dass die Strom  kreise der Teilschaltungseinheit der Weiche W1, die  von Relais benachbarter Abschnitte abhängig sind  oder zum Steuern der Auflöserelais dieser Abschnitte  benötigt werden, der Gleisanlage     nachgebildet    sind.  Diese Leitungen enden an     Klemmen    s1,<I>s2,</I>     p1,   <I>p2,</I>  <I>m1, m2,</I> von denen     s1    und s2 der Weichenspitze,     p1     und<I>p2</I> dem Plusstrang und m1 und<I>m2</I> dem Minus  strang der Weiche W1 zugeordnet sind. In gleicher  Weise sind die Klemmen der     Teilschaltungseinheiten     für die Weichen W2 und W3 bezeichnet.

   Die für den  Gleisplan nach     Fig.5    erforderlichen Verbindungen  der gleichartig aufgebauten     Teilschaltungseinheiten     aller drei Weichen können     dann    durch steckbare Ver  bindungen zwischen den entsprechenden     Klemmen     hergestellt werden, wie     in        Fig.    6 schematisch ange  deutet ist.  



       Schliesst    sich an einen Weichenabschnitt ein Gleis  abschnitt an, dem keine     Auflöserelais        zugeordnet          sind,    so ist lediglich eine einzige     Verbindung    von der      dem betreffenden     Weichenstrang    zugeordneten       Klemme    s2, p2 bzw. m2 nach dem Kontakt des Gleis  relais des     benachbarten    Gleisabschnittes erforderlich.  



  Bei der praktischen Anwendung der Erfindung  werden die Stromkreise nach Fig. 1 bis 4 mit ihren  Schaltungselementen zweckmässigerweise in den  Weichenrelaisgruppen angedeutet.  



  Wenn mehrere Weichen in einem gemeinsamen  Isolierabschnitt liegen, so können die in den Fig. 1  bis 4 dargestellten Schaltungen für jede einzelne Wei  che im wesentlichen beibehalten werden. Die Teil  schaltungen dieser Weichen nach Fig. 1 sind dann       ebenfalls        entsprechend    dem Gleisplan     miteinander     und mit den     Teilschaltungen    der     Nachbarabschnitte     zu verbinden.

   Um auch in diesen Fällen das zweite  Auflöserelais einer Weiche immer erst dann zum An  sprechen zu bringen, wenn der folgende     Isolierab-          schnitt    besetzt wird,     können    die Teilschaltungen nach  Fig. 1 entsprechend den anhand der Fig. 7 und 8 bzw.  9 und 10 erläuterten Beispielen     geändert    werden.  



  In Fig. 7 ist angenommen, dass zwischen dem  Gleis G1 und der Weiche W3 eine doppelte Kreu  zungsweiche W4/W5 liegt, für die ein gemeinsamer  Isolierabschnitt vorgesehen ist, der durch das Gleisre  lais WF415 überwacht wird. Fig. 8 zeigt die Strom  kreise für die ersten Wicklungen X der Auflöserelais  WA4a und WA4b sowie WA5a und WA5b der bei  den Weichen W4 und W5. Befinden sich beide Wei  chen in der Pluslage, so sind die Kontakte<I>WLP41</I>  und WLP51 der zugehörigen Weichenlageüberwa  cher für die Pluslage geschlossen. Wird eine Fahr  strasse zwischen Gleis G1 und Weiche W3 eingestellt,  so werden die Kontakte WSP41, WSP51 und WSP31  der Fahrstrassenstellrelais für die Pluslage geschlos  sen. Bei einer Fahrt von rechts nach links spricht das  Auflöserelais WA5b an, wenn beim Besetzen der  Weiche W3 der Kontakt<I>WF31</I> geschlossen wird.

    Beim anschliessenden Besetzen des Kreuzungswei  chenabschnittes werden durch Abfallen des Gleisre  lais     WF415    die Kontakte<I>WF41</I> und<I>WF51</I> gleich  zeitig geschlossen. Dabei spricht über die     Kontakte     WF51 und WA5b3 das Auflöserelais WA4a an, das  den Kontakt WA4a3 schliesst, der das Auflöserelais  GA1b des folgenden Abschnittes G1 anschaltet.

    Wären die Schaltungspunkte a4 und b4 wie in Fig. 1  durch eine Kurzschlussbrücke verbunden, so würde  zwar das Auflöserelais WA4b der Weiche W4     ord-          nungsgemäss    erst ansprechen, wenn beim Besetzen  des folgenden Abschnittes G1 der Kontakt GF11 ge  schlossen wird; das Auflöserelais WA5a der Weiche  W5 würde aber bereits beim Besetzen des Kreuzungs  weichenabschnittes ansprechen, d.h. das Ansprechen  dieses Auflöserelais wäre unabhängig vom Besetzen  des folgenden Abschnittes G1.

   In entsprechender  Weise würde bei der entgegengesetzten     Fahrtrichtung     und bei leitend verbundenen Schaltungspunkten a5  und b5 zwar das Auflöserelais WA5b erst beim Be  setzen der Weiche W3 des Abschnittes B1, das Auf  löserelais WA4a aber schon beim Besetzen des Kreu  zungsweichenabschnittes ansprechen.    Um den gleichen     Wirkungsablauf    der Schaltvor  gänge wie bei einzeln isolierten Weichen einer dop  pelten Kreuzungsweiche zu erzielen, ist zwischen den  Schaltungspunkten a4 und b4     bzw.    a5 und b5 eine  Kontaktbrücke mit einem Arbeitskontakt WA4b6  bzw. WA5b6 desjenigen Auslöserelais WA4b bzw.  WA5b angeordnet, das beim Besetzen des der be  treffenden Weiche unmittelbar benachbarten Ab  schnittes G1 bzw. W3 angeschaltet wird.

   Diese Kon  takte WA4b6 und WA5b6 schalten die Kontakte  WA4a3 und WA4b3 bzw. WA5a3 und WA5b3 erst  parallel, wenn der unmittelbar benachbarte Abschnitt  besetzt wird. Beispielsweise werden bei einer Fahrt  von rechts nach links die Kontakte WA5b3 und  WA5a3 durch den Kontakt WA5b6 erst beim Beset  zen des. der Weiche W5 unmittelbar benachbarten  Abschnittes der Weiche W3, die Kontakte WA4a3  und WA4b3 durch den Kontakt WA4b6 beim Beset  zen des der Weiche W4 unmittelbar     benachbarten     Abschnittes G1 parallelgeschaltet.  



  In Fig. 9 ist angenommen, dass mehr als zwei  Weichen, z. B. die drei Weichen W6, W7 und W8, in  einem gemeinsamen Isolierabschnitt liegen, an den  die isolierten Abschnitte G1 und W3 angrenzen.  



  Die in Fig. 10 dargestellten Teilschaltungen für  die an den Enden des gemeinsamen Isolierabschnittes  liegenden Weichen W6 und W8 sind in gleicher  Weise aufgebaut wie die Teilschaltungen nach Fig. 8,  d. h. zwischen den Schaltungspunkten a6 und b6  bzw. a8 und b8 ist eine Kontaktbrücke mit einem  Kontakt WA6a6 bzw. WA8b6 desjenigen Auflöse  relais WA6a bzw. WA8b angeordnet, das beim  Besetzen des     unmittelbar        angrenzenden    Nachbarab  schnittes G1 bzw. W3 durch den Kontakt GF11 bzw.  <I>WF31</I> des entsprechenden Gleisrelais angeschaltet  wird. Dagegen ist in der Teilschaltung für die Weiche  W7 zwischen den Schaltungspunkten<I>a7</I> und<I>b7</I>  weder eine Kurzschlussbrücke noch eine     Kon-          takbrücke    angeordnet.

   Die Arbeitskontakte WA7a3  und WA7b3 sind daher nur einpolig parallelgeschal  tet. Jeder dieser Kontakte ist im Stromkreis des ent  sprechenden Auflöserelais der Nachbarweiche ange  ordnet, das bei einer bestimmten Fahrrichtung zuerst  ansprechen soll.  



  Ist eine Fahrstrasse von Weiche W3 über die drei  Weichen W8,<I>W7</I> und<I>W6</I> nach Gleis G1 eingestellt,  so sind ausser den Kontakten WLP61, WLP71 und  WLP81 auch die Kontakte WSP61, WSP71 und  WSP81 geschlossen. Bei einer Fahrt von rechts nach  links wird beim Besetzen der Weiche W3 durch den  Kontakt WF31 das Auflöserelais WA8b der Weiche  W8 angeschaltet.

   Wird der gemeinsame     Isolierab-          schnitt    der Weichen W6 bis W8 besetzt, so werden  gleichzeitig die Kontakte<I>WF61</I> bis<I>WF81</I> geschlos  sen. Über die Kontakte WF81, WA8b3, WA8b6 und  WSP81 bzw.     WF81,        WA8b3    und<I>WLP71</I> sprechen  das     Auflöserelais        WA3b    des zurückliegenden Ab  schnittes<I>W3</I> und das     Auflöserelais        WA7b    der Wei  che<I>W7</I> an.

   Danach spricht über die Kontakte     WF71,          WA7b3    und WLP61 zunächst das dem Relais     WA7b         entsprechende Auflöserelais WA 6b der Weiche W6  und dann über die Kontakte WF61 und WA6b3  das entsprechende Auflöserelais GA1b des Abschnit  tes G1 an. In der Teilschaltungseinheit jeder der Wei  chen W6 bis W8 ist jetzt also nur ein Auflöserelais  angeschaltet. Wird der Abschnitt G1 besetzt, so  spricht über den Kontakt GF11 das Auflöserelais  WA6a an, das mit seinen Kontakten WA6a3 und  WA6a6 das Auflöserelais WA7a anschaltet, bei des  sen Ansprechen durch den Kontakt WA7a3 das  Auflöserelais WA8a angeschaltet wird.

   Die Auflöse  relais der Weichen W6 bis W8 sprechen also beim  Besetzen des Nachbarabschnittes     kettenförmig    nach  einander an.  



  Liegen innerhalb eines gemeinsamen     Isolierab-          schnittes    noch mehr Weichen, z. B. eine weitere Wei  che zwischen den Weichen W7 und W8, so wird auch  die Teilschaltungseinheit dieser Weiche in gleicher  Weise aufgebaut wie die für die Weiche W7, d. h.       zwischen    den zugehörigen Schaltungspunkten<I>a</I> und<I>b</I>  wird weder eine Kurzschlussbrücke noch eine Kon  taktbrücke angeordnet.  



  Um die Teilschaltungseinheiten wahlweise für  Weichen mit eigenen Isolierabschnitten oder mit  einem gemeinsamen Isolierabschnitt verwenden zu  können, ist     es        zweckmässig,    die Kurzschluss- bzw.  Kontaktbrücken     zwischen    den Schaltungspunkten a  und b leicht auswechselbar zu machen, z. B. mittels  Steckeranschlüssen.  



  Die bisher beschriebenen Schaltungsanordnungen  können für Stellwerke mit Zug- und     Rangierfahr-          strassen    noch derart ergänzt werden, dass     Rangier-          fahrstrassen    auch dann aufgelöst werden, wenn eine       Rangierabteilung    den letzten Weichenabschnitt nicht  durch Weiterfahren, sondern Zurückfahren räumt. In  diesem Fall würde bei den bisher beschriebenen  Schaltungen das jeweils zweite Auflöserelais nicht  ansprechen können.

   Um dies zu erreichen,     wird    die  Schaltung der Wicklungen Y der Auflöserelais nach  Fig. 2 durch den gestrichelt gezeigten Kontakt  WVZ11 eines der Weiche W1 zugeordneten Festlege  relais oder eines     ähnlichen    Relais ergänzt, das nur  nach dem Stellen von Zugfahrstrassen über die  Weiche W1 in die Wirkstellung gebracht wird. Da  bei wird der Kontakt WVZ11 geöffnet, so dass die  zwischen den Wicklungen Y der Auflöserelais WA1a  und<I>WA 1 b</I> bestehende Leitungsverbindung unterbro  chen wird. Die Relais arbeiten dann in der bereits  beschriebenen Weise.

   Bei     Rangierfahrstrassen    bleibt  dagegen der Kontakt WVZ11 geschlossen, so dass  stets beim Anschalten der Wicklung Y eines der bei  den Auflöserelais durch den Kontakt WF12 auch die  Wicklung Y des zweiten Auflöserelais mit angeschal  tet wird. Das zweite Auflöserelais spricht dann über  diese Wicklung an. Die Fahrwegstellrelais WSP1 und  WSM1 werden beim Räumen des Weichenabschnittes       zurückgestellt,    und zwar unabhängig davon, ob die  Fahrzeuge in     der        ursprünglichen    Richtung weiter  fahren oder zurückfahren.

   Bei Ergänzung der Schal  tung durch den nur bei Zugfahrstrassen öffnenden    Kontakt WVZ11 können also die Fahrstrassenstell  und Verschlussrelais der Weiche ohne Mitwirkung  des in der     ursprünglichen        Fahrrichtung        folgenden          Abschnittes        zurückgestellt    werden.     Bei        Rangierfahr-          strassen    erfolgt somit im     Gegensatz    zu Zugfahrstras  sen die Auflösung fahrrichtungsunabhängig.  



  Die Erfindung     kann    auch in Stellwerken     ange-          wendet    werden, in denen zur Gleisfreimeldung keine       isolierten    Schienen, sondern andere bekannte Mittel,  z. B Schienenkontakte, Achszähler,     Zugschlussmel-          der    oder dergleichen, vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung zur Einzelauflösung der Verschlüsse der Weichen einer Fahrstrasse in einem elektrischen Eisenbahnstellwerk, in dem jeder Wei che ein Fahrstrassenstellrelais, ein erstes und ein zweites Fahrstrassenverschlussrelais und zwei Auflö serelais zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Auflöserelais (WA1b) zwei Wicklungen (X und Y) hat, von denen die erste (X, Fig. 1) über einen der Gleisanlage nachgebildeten Stromkreis in Abhängigkeit von einem Kontakt (WF31, WA3b3) des Gleisrelais (WF3) und eines Auflöserelais (WA3b) des an dem einen Ende des eigenen Ab schnittes (W1) angrenzenden Nachbarabschnittes (W3) anschaltbar ist, während die zweite Wicklung (Y, Fig.
    2) durch Kontakte (WF12, WSP13, WSM13, WA1a1, WA1a2, WA1b1, WA1b2) des Gleisrelais (WF1), der Fahrstrassenstellrelais (WSP1, WSM1) und beider Auflöserelais (WA1a, WA1b) des eigenen Abschnittes anschaltbar ist und den beim Besetzen des benachbarten Abschnittes angezogenen Anker nach dem Räumen dieses Abschnittes und des eige nen Abschnittes angezogen hält, bis mindestens die Fahrstrassenstellrelais des eigenen Abschnittes zurückgestellt worden sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch für ein Stellwerk mit nur einer in einem Überwachungs abschnitt liegenden Weiche, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Kontakt (WF11) des Gleisre lais, der die ersten Wicklungen (X) der Auflöserelais (GA1b, WA3b) der Nachbarabschnitte (G1, W3) steuert, einander parallel geschaltete Arbeitskontakte (WA1a3 und WA1b3) beider Auflöserelais (WA1a und WA1b) des eigenen Abschnittes (W1) angeordnet sind (Fig. 1). 2.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, für Stellwerke mit mehreren in einem gemeinsamen Überwachungsabschnitt liegenden Weichen, dadurch gekennzeichnet, dass in den Stromkreisen der ersten Wicklungen (X) der Auflöserelais (WA3b) der dem gemeinsamen Überwachungsabschnitt (W4/W5) be nachbarten Abschnitte (W3) Arbeitskontakte (WA5a3, WA5b3) beider Auflöserelais (WA5a, WA5b) der unmittelbar angrenzenden Weiche (W5) angeordnet sind, die durch einen Kontakt (WA5b6) des beim Besetzen des Nachbarabschnittes anspre- chenden Auflöserelais (WA5b) der Weiche parallel schaltbar sind (Fig. B. ) 3.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitskontakte (WA7a3, WA7b3) der Auflöserelais (WA7a, WA7b) einer nicht an den Enden des gemeinsamen Abschnit tes liegenden Weiche (W7) nur einpolig parallel ge schaltet sind und jeweils der Kontakt (WA7b3) des bei einer bestimmten Fahrrichtung zuerst anspre chenden Auflöserelais (WA7b) dieser Weiche das entsprechende Auflöserelais (WA6b) der folgenden Weiche (W6) anschaltet (Fig. 10). 4.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Wicklun gen (Y) beider Auflöserelais (WA1a, WA1b) über einen Selbsthaltekontakt (WA1a1, WA1b1) parallel an einen Stromkreis angeschlossen sind, in dem in Reihe mit einem beim Einstellen einer Fahrstrasse über die Weiche (W1) schliessenden Kontakt (WSP13, WSM13) des jeweils betätigten Fahrstras senstellrelais (WSP1, WSM1) ein beim Besetzen der Weiche durch das Gleisrelais (WF1) geschlossener Kontakt (WF12) angeordnet ist, zu dem in Reihe lie gende Selbsthaltekontakte (WA1a2, WA1b2) der bei den Auflöserelais parallel geschaltet sind (Fig. 2). 5.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Wicklun gen (Y) der beiden Auflöserelais (WA1a, WA1b) über eine Leitungsverbindung parallel geschaltet sind, in der ein nur nach dem Stellen und Festlegen von Zugfahrstrassen über die Weiche geöffneter Kon takt (WVZ1l) angeordnet ist. 6.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den vom Gleisrelais (WF1) des Weichenabschnittes (W1) abhängigen Stromkreisen der ersten Wicklungen (X) der Auflöse relais (WA3b) des an den Plusstrang und des an den Minusstrang angrenzenden Abschnittes (W2 und W3) von den Fahrstrassenstellrelais (WSP1, WSM1) ge steuerte Kontakte (WSP11, WSM11), dagegen in den von den Gleisrelais (WF2, WF3) der Nachbarab schnitte abhängigen Stromkreisen der ersten Wick lungen des eigenen Auflöserelais (WA1b) von Melde relais für die Weichenlage gesteuerte Kontakte (WLP11, WLM11) angeordnet sind. 7.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrstrassenstellre lais (WSP1, WM) durch beim Räumen des eigenen Weichenabschnittes betätigte Kontakte (WF13) und die Fahrstrassenverschlussrelais (WVR1) durch beim Räumen des folgenden Abschnittes (W3) betätigte Kontakte (WA1b5) in die Grundstellung zurückstell bar sind (Fig. 3 und 4). B. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Rückstellstromkreis des Verschlussrelais (WVR1) Kontakte (WSP14, WSM14, WA1a5, WA1b5) angeordnet sind, die bei Grundstellung der Fahrstrassenstellrelais (WSP1, WSMl) und der Auflöserelais (WAla, WAlb) der Weiche geschlossen sind (Fig. 4).
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