CH365591A - Mischventil mit einem zur Regelung der Temperatur der Mischflüssigkeit verschwenkbaren Gehäusedeckel - Google Patents

Mischventil mit einem zur Regelung der Temperatur der Mischflüssigkeit verschwenkbaren Gehäusedeckel

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CH365591A
CH365591A CH6965459A CH6965459A CH365591A CH 365591 A CH365591 A CH 365591A CH 6965459 A CH6965459 A CH 6965459A CH 6965459 A CH6965459 A CH 6965459A CH 365591 A CH365591 A CH 365591A
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CH
Switzerland
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mixing valve
housing
bushing
closing body
dependent
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Application number
CH6965459A
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English (en)
Inventor
Isler Eugen
Original Assignee
Egloff & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/10Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit
    • F16K11/14Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle
    • F16K11/18Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle with separate operating movements for separate closure members
    • F16K11/185Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle with separate operating movements for separate closure members with swinging shafts

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Description


  Mischventil mit einem zur Regelung der Temperatur der     Mischflüssigkeit          verschwenkbaren        Gebäusedeckel       Die Erfindung betrifft ein Mischventil mit einem  zur Regelung der Temperatur der Mischflüssigkeit       verschwenkbaren    Gehäusedeckel, an welchem ein mit  dem     Ventilschliesskörper    in Wirkungsverbindung ste  hender, zur Regelung der Auslaufmenge dienender  Griff angebracht ist.  



  Bei einem bekannten Mischventil dieser Art ist  zur Regelung des Mischverhältnisses der kalten und  der warmen Flüssigkeit ein längliches, zylindrisches,  mit     Ausnehmungen    und Kanälen     verschenes    Steuer  organ vorgesehen, dem die kalte und die warme Flüs  sigkeit radial zugeführt werden. Dies hat unter an  derem den Nachteil einer schlechten Abdichtung  zwischen den Gehäuseteilen, welche die kalte     bzw.     die warme Flüssigkeit enthalten, so     dass    auch bei  geschlossenem Ventil längs des Umfanges des Steuer  organs     Leckwasser    von der einen in die andere Zu  führungsleitung gelangen kann, Ferner bedingt das  Vorhandensein dieses Steuerorgans auch ein ziemlich  grosses, ungünstig geformtes Gehäuse.

   Die vorlie  gende Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch,       dass    der     Ventilschliesskörper    mit einem durch eine  drehbare Scheibe gebildeten Ventilsitz zusammen  arbeitet, welche Scheibe durch eine     Mitnehmer-          buchse    mit dein Gehäusedeckel zu gemeinsamer     Ver-          schwenkung    verbunden ist und zwei     öffnungen    auf  weist, die<B>je</B> nach der     Verschwenkungslage    der  Scheibe zwei in einem inneren Gehäuseboden vor  gesehene     öffnungen    mehr oder weniger überlappen,

    wobei die letztgenannten     öffnungen   <B>je</B> mit einem       Gehäuse-Einlaufschenkel    für die kalte     bzw.    die  warme Flüssigkeit in Verbindung stehen, und     dass     die Scheibe federnd auf den genannten Gehäuseboden  gedrückt ist und infolgedessen zur Abdichtung     der     beiden     Einlaufschenkel    gegeneinander dient.    In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  des Erfindungsgegenstandes dargestellt.

   Es ist:       Fig.   <B>1</B> eine Draufsicht auf ein Mischventil,       Fig.    2 ein Schnitt längs der<B>Linie</B>     II-11    in     Fig.   <B>1,</B>       Fig.   <B>3</B> eine Seitenansicht in Richtung des Pfeils  <B>111</B> in     Fig.    2, mit einer     Ausbrechung    längs der  Linie     III-III    in     Fig.    2,       Fig.    4 eine Teilansicht in Richtung des Pfeils IV  in     Fig.    2,       Fig.   <B>5</B> eine     Untenansicht    des     Ventilschliesskörpers,

            Fig.   <B>6</B> eine Draufsicht auf die drehbare Scheibe.  Das dargestellte Mischventil weist ein Gehäuse<B>1</B>  mit zwei     Einlaufschenkeln    2 und<B>3</B> für kaltes, respek  tive warmes Wasser auf. Jeder     Einlaufschenkel    2,<B>3</B>  ist an seinem freien Ende mit einem Gewindestutzen  4 versehen, um unter Zwischenlage einer Dichtung<B>5</B>  mittels einer     überwurfmutter   <B>6</B> an die betreffende  Zuführungsleitung<B>7</B> angeschlossen zu werden, deren  Einführung in einer Wand mittels einer     Abdeckrosette     <B>8</B> abgedeckt ist.  



  Das Gehäuse<B>1</B> weist eine zylinderförmige Wand  <B>9</B> mit zur Ebene der Schenkel 2,<B>3</B> senkrechter Achse  <I>a</I> auf. Diese Gehäusewand<B>9</B> ist unten durch einen  inneren Gehäuseboden<B>10</B> abgeschlossen, in welchem  sich zwei Löcher<B>1</B>     la    und<B>1<I>1</I> b</B> befinden (s.     Fig.   <B>3</B>  und<B>6).</B>  



  Die     Einlaufschenkel    2,<B>3</B> leiten das kalte, respek  tive warme Wasser unter den Boden<B>10,</B> wobei eine  unter demselben befindliche Zwischenwand 12 eine  Mischung verhindert. Unmittelbar über dem Boden  12 befindet sich eine drehbare Scheibe<B>13,</B> z. B. aus  Nylon, die mit zwei Löchern 14a und 14b versehen  ist. In     Fig.   <B>3</B> ist der Anschaulichkeit halber das  Loch 14a genau über dem Loch<B>1</B>     la    dargestellt, was  <B>-</B> in Abweichung von der in den     Fig.   <B>1,</B> 2 und 4  gezeigten Lage des Mischventils<B>-</B> dem Fall ent-      spricht,     dass    das Mischventil nur kaltes Wasser lie  fern soll.

   Nach den F!-.<B>1,</B> 2 und 4 befindet sich  das Mischventil dagegen in einer Lage, in der  ,gleiche Mengen von kaltem und warmem Wasser mit  einander gemischt werden, und die entsprechende  relative Lage der     öffnungen        Ila,        llb    und<I>14a, 14b</I>  ist in     Fig.   <B>6</B> gezeigt.  



  Über der drehbaren Scheibe<B>13</B> befindet sich ein       Ventilschliesskörper   <B>15,</B> der auf die Scheibe<B>13</B> ge  drückt oder von derselben mehr oder weniger ent  fernt werden kann. Wenn der Ventilkörper<B>15</B> auf  die Scheibe<B>13</B>     -edrückt    wird, so verschliesst dessen  untere Fläche<B>16</B> die Löcher 14a und 14b, unab  hängig von der relativen Lage der Löcher<B>1</B>     la,   <B><I>11 b</I></B>  und<I>14a, 14b;</I> der Ventilkörper<B>15</B> kann sich gegen  über der Scheibe<B>13</B> auf später näher erläuterte Weise  nicht relativ verdrehen.

   Wenn der Ventilkörper<B>15</B>  dagegen von der Scheibe<B>13</B> abgehoben wird, so kann  durch die Löcher<B>1</B>     la   <I>lind</I> 14a kaltes, und durch  die Löcher<B>1<I>1</I> b</B> und<B>1<I>1</I> b</B> warmes Wasser hindurch  fliessen, sich oberhalb der Scheibe<B>13</B> mischen und  gemeinsam durch einen nach unten gebogenen, zen  tralen Auslaufschenkel<B>17</B> auslaufen, an dessen freiem  Ende eine zur     Vergleichmässigung,    des Strahls die  nende Kappe<B>17'</B> üblicher Art angebracht ist.

   Es  ist klar,     dass    bei Drehung der Scheibe<B>13</B> im     Uhr-          zeigersinn    aus der in     Fig.   <B>6</B> gezeichneten Mittellage  mehr warmes, bei Drehung im     Gegenuhrzeigersinn     dagegen mehr kaltes Wasser beigemischt wird und       dass        Endlaggen    erreichbar sind, in denen entweder nur  warmes oder nur kaltes Wasser durch das Ventil  hindurchfliesst.  



  Um die Drehung der Scheibe<B>13</B> zu bewirken,  ist eine     Mitnehmerbuchse   <B>18</B> innerhalb der     zylindri-          sehen    Gehäusewand<B>9</B> angeordnet. Die     Mitnehmer-          buchse   <B>18</B> liegt mit ihrem unteren Rand<B>19</B> auf der  Scheibe<B>13</B> auf, wie aus     Fig.   <B>3</B> ersichtlich ist. Der  Rand<B>19</B> weist zwei nach unten vorragende, um<B>1800</B>  gegeneinander versetzte Vorsprünge 20 und 21 auf,  die in zwei entsprechende Randaussparungen<B>23</B>  der Scheibe<B>1</B>     j    (s.     Fic-.   <B>6)</B> eingreifen.  



  Die     Mitnehmerbuchse   <B>18</B> weist unten auf einem  Sektor, der dem erforderlichen Drehbereich der  Scheibe<B>13</B> entspricht, eine Vertiefung 24 (s.     Fig.    2)  auf, in die eine kurze     Anschlagsehraube   <B>25</B> eingreift,  die in der zylindrischen Gehäusewand<B>9</B> einge  schraubt ist und durch Anschlagen an den beiden  Schultern der Vertiefung 24 die beiden     Endlagen    der  Scheibe<B>13</B> bestimmt. Die     Mitnehmerbuchse   <B>18</B> weist  ferner auf einem gewissen Sektor einen Schlitz<B>26</B>  auf, dem in der Mittellage ein Schlitz<B>27</B> in der  Gehäusewand<B>9</B> gegenüberliegt.

   Die Schlitze<B>26</B> und  <B>27</B> überlappen sich aber in allen Drehlagen der     Mit-          nehmerbuchse   <B>18</B>     bzw.    der von ihr mitgenommenen  Scheibe<B>13</B> so weit,     dass    das Mischwasser frei durch  diese Schlitze hindurch in den Auslaufschenkel<B>17</B>  fliessen kann.  



  Die     Mitnehmerbuchse   <B>18</B> ist mittels einer in  einer Ringnut liegenden Dichtung<B>28</B> gegen die Ge  häusewand<B>9</B> abgedichtet. Auf einer Schulter<B>29</B> der         Mitnehmerbuchse   <B>18</B> liegt ein Gummiring<B>30,</B> auf  dem seinerseits ein Zwischenring<B>31</B> liegt, auf den das  untere Ende einer mit     Aussenz-,ewinde   <B>32</B> versehenen  Buchse<B>33</B> drückt, die von oben in der Gehäuse  wand<B>9</B> eingeschraubt und mit Fingergriffen 34 ver  sehen ist. Wenn die Buchse<B>33</B> festgeschraubt ist,  wirkt der Gummiring<B>30</B> als Feder, um die     Mit-          nehmerbuchse   <B>18</B> federnd nach unten auf die Scheibe  <B>13</B> zu drücken und letztere dadurch auf dem Bo  den<B>10</B> festzuhalten.

   Beim Festschrauben der Buchse  <B>3 3</B> -leitet ihr unterer Rand auf dem Zwischenring<B>3 1,</B>  während     ein    weiterer Ring<B>31',</B> der den Gummiring  <B>30</B> umgibt, ein zu leichtes Nachgeben dieses Gummi  ringes verhindert.  



  Das obere Ende der     Mitnehmerbuchse   <B>18</B> ist  mit einem Aussengewinde<B>35</B> versehen, auf welchem  das mit entsprechendem Innengewinde versehene  untere Ende eines Gehäusedeckels<B>36</B>     auf.geschraubt     ist. Eine in radialer     Richtun-    im unteren Teil des  Gehäusedeckels<B>36</B> angeordnete Schraube<B>37</B> greift  mit ihrem inneren Ende in einen Schlitz<B>38</B> der       Mitnehmerbuchse   <B>18</B> ein und verhindert dadurch  eine gegenseitige Drehung von Gehäusedeckel<B>36</B> und       Mitnehmerbuchse   <B>18.</B> Der Hauptkörper des<B>Ge-</B>  häusedeckels<B>36</B> besteht, wie aus     Fig.    2 ersichtlich,  aus einem länglichen Stutzen<B>39,

  </B> der zur Achse der  zylindrischen Gehäusewand<B>9</B> um 451, geneigt ist.  



  In dem mit Innengewinde versehenen Stutzen<B>39</B>  ist eine Buchse 40 eingeschraubt, in welcher eine  Buchse 41 drehbar ist, die an ihrem oberen Ende  einen Gewindezapfen 42 aufweist, auf dem ein  Handgriff 43 aufgeschraubt und in nicht dargestellter  Weise gegen Drehung gesichert ist. Eine Feder 44  ist in üblicher Weise zwischen dem Griff 43 und  der Buchse 40 angeordnet, um eine Schulter 45 der  Buchse 41 unter Zwischenlage einer Dichtung 46  gegen die Buchse 40 zu ziehen. Die Buchse 41  ist mit einem Innengewinde 47 versehen, in dem ein  Gewindezapfen 48 eingeschraubt ist, der an einem       Übertragungsglied    49 vorgesehen ist.  



  Das     Übertragun2s2lied    49 weist einen Vierkant  <B>50</B> auf, der in einem, mit einer quadratischen<B>Öff-</B>  nung versehenen Ring<B>51</B> geführt ist, der durch  einen Ring<B>52,</B> der in dem Innengewinde des Stutzens  <B>39</B> eingeschraubt ist, fest gegen eine Innenschulter  <B>53</B> dieses Stutzens     gepresst    wird. Der Vierkant<B>50</B>  verbindet den Zapfen 48 mit einem Druckteil 54, der  eine zur Achse der Gehäusewand<B>9</B> senkrechte     Ab-          rollfläche   <B>55</B> aufweist.

   Die     Abrollfläche   <B>55</B> steht mit  einer Walze<B>56</B> in Berührung, die auf einer Achse<B>57</B>  angebracht ist, deren Enden in zwei nicht gezeich  neten, halbkreisförmigen Aussparungen des oberen  Randes<B>58</B> des Ventilkörpers<B>15</B> gelagert sind. Es  ist ersichtlich,     dass    bei Drehung des Griffes 43 das  Übertragungsglied durch     Schraubung    seines Zapfens  48 in der Buchse 41 in axialer     Richtun   <B>g</B> verscho  ben wird, ohne sich zu drehen. Dabei wird der  Ventilkörper<B>15</B> mehr oder weniger nach unten ge  drückt, während die Walze<B>56</B> auf der     Abrollfläche     <B>55</B> abrollt.

   Die Enden der Achse<B>57</B> greifen auch      in zwei gegenüberliegende Längsschlitze<B>581</B> der       Mitnehmerbuchse   <B>18</B> ein. Infolgedessen kann sich  der Ventilkörper<B>15</B> zwar in     bezug    auf die     Mit-          nehmerbuchse   <B>18</B> axial verschieben, nicht aber dre  hen. Die untere Fläche<B>16</B> des Ventilkörpers<B>15</B> hat  daher immer dieselbe Drehlage in     bezug    auf die  Scheibe<B>13,</B> so     dass    sie deren Löcher 14a und 14b  stets 'gegenüberliegt, trotzdem ein Abschnitt des  unteren Teils des Ventilkörpers<B>15</B> gemäss     Fig.   <B>5</B> weg  geschnitten ist, um Platz für die Mischung des Was  sers zu gewinnen.  



  Der Ventilkörper<B>15</B> weist eine axiale Bohrung  <B>59</B> auf, deren oberer Teil mit einem Innengewinde  <B>60</B> versehen ist, in dem eine Stellschraube<B>61</B> einge  schraubt ist. Auf der Stellschraube stützt sich das  obere Ende einer in der Bohrung<B>59</B> angeordneten  Schraubenfeder<B>62</B> ab, die sich unten auf einem Teller  <B>63</B> abstützt, der unten mit einem axialen Stift 64  versehen ist. Der Stift 64 ist in einer axialen Boh  rung<B>65</B> des Ventilkörpers<B>15</B> verschiebbar, welche       Bohruno,   <B>65</B> einen kleineren Durchmesser als die       Bohruno,   <B>59</B> hat.

   Der Stift 64 drückt zentral auf die  Scheibe<B>13,</B> so     dass    letztere nicht nur an ihrem  Rande durch die     Mitnehmerbuchse   <B>18,</B> sondern auch  in ihrer Mitte durch den Stift 64 federnd gegen den  Boden<B>10</B>     gepresst    wird. Dadurch wird vermieden,       dass    sich die Scheibe<B>13</B> vom Boden<B>10</B> abheben kann,  <B>g</B> zwischen den beiden  wodurch sonst eine Verbindung       Einlaufsschenkeln    2 und<B>3</B> über die Löcher     lla    und       Ilb    unter der Scheibe<B>13</B> hergestellt würde.

   Eine       Dichtune,   <B>65'</B> dient zur     Abdichtun-    des Ventilkör  pers<B>15</B> gegen die     Mitnehmerbuchse   <B>18.</B>  



  <B>AM</B> unteren Rand des Gehäusedeckels ist eine       Einstel#lmarke   <B>66</B> (s.     Fig.    4) angebracht, der gegen  über sich<B>-</B> auf der anderen Seite des mit den  Fingergriffen 34 versehenen, frei zugänglichen Teils  der Gewindebuchse<B>33 -</B> auf dem oberen Aussen  rand der Gehäusewand<B>9</B> eine aus den Marken<B>67,</B>  68a,<B>68b,</B> 69a,<B>69b</B> bestehende Skala befindet.  



  Wenn man von der Lage nach     Fig.   <B>1,</B> 2, 4     aus-          aehend,    in der das Mischventil geschlossen ist, und  sich die Scheibe<B>13</B> in der Mittelstellung (s.     Fig.   <B>6)</B>  befindet, den Griff 43 im     öffnungssinn    dreht, so be  wegt sich das Zwischenglied 49 in Richtung der  Achse des Deckelstutzens<B>39</B>     schräa    nach oben.

    Dabei wird durch den Druck der Feder<B>62</B> der Ventil  körper<B>15</B> über die Stellschraube<B>61</B> nach oben be  wegt, indem der Ventilkörper<B>15</B> unter dem     Ein-          fluss    dieser Feder<B>62</B> die Walze<B>65</B> stets gegen die  Fläche<B>55</B> drückt, auf welcher die Walze abrollt.  Da der Ventilkörper<B>15</B> sich von seinem durch  die Scheibe<B>13</B> gebildeten Sitz abhebt, kann nun  Wasser durch das Ventil fliessen, wobei sich kaltes  und warmes Wasser zu gleichen Teilen mischen.  



  Wünscht man wärmeres Mischwasser, so     ver-          schwenkt    man mittels des Griffes 43 den Gehäuse  deckel<B>36</B> im     Uhrzeigersinn    von     Fig.   <B>1</B> um die Achse  <I>a,</I> z. B. bis die Marke<B>66</B> der Marke<B>68b</B> gegenüber  liegt (s.     Fig.    4).

   Infolgedessen überlappen sich die  Öffnungen     Ilb    und 14b mehr, die Öffnungen     lla       und 14a dagegen weniger als in der Mittelstellung,  so     dass    die Temperatur des Mischwassers steigt, und  zwar bei praktisch unveränderter     Ausflussmemge.     Dreht man in demselben Sinn weiter bis zur Marke  <B>69b,</B> so fliesst nur noch ganz warmes Wasser aus,  ohne Beimischung von kaltem Wasser. Umgekehrt  erhält man bei Einstellung der Einstellmarke<B>66</B> auf  die     Mark-en    68a     bzw.    69a, zuerst kälteres und dann  ganz kaltes Wasser.

   Wenn man in einer beliebigen  Lage der Scheibe<B>13</B> den Griff 43 im     öffnungs-    oder  Schliessungssinn dreht, so verändert man dadurch  praktisch nur die     Ausflussmenge,    nicht aber die Tem  peratur des Mischwassers.  



  Wenn in den Zuführungsleitungen<B>7</B> für das  warme und das kalte Wasser nicht der gleiche Druck  herrscht, so     muss    man, um gleiche Mengen kalten und  warmen Wassers miteinander zu mischen, die Einstell  marke<B>66</B> ein wenig seitlich von der mittleren Marke  <B>67</B> einstellen, und zwar<B>je</B> nachdem, in welcher Lei  tung der höhere Druck herrscht, etwas auf der einen  oder auf der anderen Seite dieser mittleren Marke<B>67.</B>  Da die Scheibe<B>13</B> stets fest auf den Boden<B>10</B> ge  drückt wird, kann aber auf keinen Fall     Leckwasser     von der einen Zuführungsleitung in die andere ge  langen, im Gegensatz zu dem eingangs erwähnten,  bekannten Mischventil.

   Ferner ist die ganze Kon  struktion infolge des Fehlens des länglichen, zylin  drischen     Steuero#rgans    viel kompakter, indem das Ge  häuse<B>1</B> keinen erheblich unter die Ebene der     Ein-          laufschenkel    2,<B>3</B> vorragenden, zur Aufnahme dieses  Steuerorgans dienenden Teil aufweist. Das beschrie  bene Mischventil eignet sich, im Gegensatz zu dem  bekannten Ventil, vorzüglich, um direkt über Bade  wannen und     dgl.    montiert zu werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Mischventil mit einem zur Regelung der Tem peratur der Mischflüssigk:#it verschwenkbaren Ge häusedeckel, an welchem ein mit dem Ventilschliess- körper in Wirkungsverbindungr stehender, zur Rege lung der Auslaufmenge dienender Griff angebracht ist,'-'dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilschhess- körper <B>(15)</B> mit einem durch eine drehbare Scheibe <B>(13)</B> gebildeten Ventilsitz zusammenarbeitet, welche Scheibe durch eine Mitnehmerbuchse <B>(18)</B> mit dem Gehäusedeckel<B>(36)
    </B> zu gemeinsamer Verschwenkung verbunden ist und zwei Öffnungen<I>(14a, 14b)</I> auf weist, die<B>je</B> nach der Verschwenkungslage der Scheibe zwei in einem inneren Gehäuseboden<B>(10)</B> vorgesehene Öffnungen<B>(1</B> la, <B><I>11</I> b)</B> mehr oder weniger überlappen, wobei die letztgenannten Öffnungen<B>je</B> mit einem Gehäuse-Einlaufschenkel (2,<B>3)</B> für die kalte bzw. die warme Flüssigkeit in Verbindung ste hen, und dass die Scheibe federnd auf den genannten Gehäuseboden gedrückt ist und infolgedessen zur Abdichtung der beiden Einlaufschenkel gegeneinan der dient.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Mischventil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der genannte, innere Gehäuse- boden <B>(10)</B> eine zylinderförmige Gehäusewand<B>(9)</B> -unten abschliesst, innerhalb welcher die Mitnehmer- buchse <B>(18)</B> angeordnet ist, wobei diese Mitnehmer- buchse mit ihrem unteren Rand<B>(19)</B> auf die Scheibe <B>(13)</B> drückt und an diesem Rand einen oder mehrere Vorsprünge (20, 21) aufweist, die in entsprechender Aussparunor <B>(23)</B> der Scheibe eingreifen. 2.
    Mischventil nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in der zylinderförmigen Gehäuse wand<B>(9)</B> von oben eine Gewindebuchse<B>(33)</B> ein geschraubt ist, die über ein Federungsmittel<B>(30)</B> die Mitnehmerbuchse <B>(18)</B> nach unten drückt. <B>3.</B> Mischventil nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Federungsmittel<B>(30)</B> ein gummielastischer Ring<B>(30)</B> vorgesehen ist, der auf einer Schulter<B>(29)</B> der Mitnehmerbuchse <B>(18)</B> liegt, wobei zwischen der Gewindebuchse<B>(33)</B> und dem genannten Ring ein Zwischenring<B>(3 1)</B> angeordnet ist. 4.
    Mischventil nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge- L' kennzeichnet, dass der Ventilschliesskörper <B>(15)</B> inner halb der Mitnehmerbuchse <B>(18)</B> angeordnet und in bezug auf letztere axial verschiebbar aber nicht dreh bar ist.
    <B>5.</B> Mischventil nach Unteranspruch 4, dadurch Cr gekennzeichnet, dass innerhalb des Ventilschliesskör pers <B>(15)</B> eine Feder<B>(62)</B> angeordnet ist, die sich unten auf einem Teller<B>(63)</B> abstützt, der über einen Stift (64) auf die Mitte der Scheibe<B>(13)</B> drückt, und die sich oben über eine Stellschraube<B>(6 1)</B> auf dem Ventilschliesskörper <B>(15)</B> selbst abstützt, wobei ein im Gehäusedeckel<B>(36)</B> angeordnetes, mit dem Griff (43) in Wirkungsverbindung stehendes übertragungs- glied (49) die Bewegung des Ventilschliesskörpers nach oben hin begrenzt.
    <B>6.</B> Mischventil nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das übertrag ngsglied (49) in C, CU einem zur Achse (a) der zylinderförmigen Gehäuse wand<B>(9)</B> geneigten Stutzen<B>(39)</B> angeordnet ist und einen Gewindezapfen (48) aufweist, der bei Drehung des Griffes (43) eine axiale Verschiebung des über- tragungsgliedes bewirkt, wobei dieses Glied gegen Drehung gesichert ist und einen Druckteil (54) auf weist, der über ein oder mehrere Zwischenglieder<B>(56,</B> <B>57)</B> auf den Ventilschliesskörper <B>(15)</B> drückt.
    <B>7.</B> Mischventil nach Unteranspruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenglieder eine Achse <B>(57)</B> und eine auf derselben angebrachte Walze<B>(56)</B> <B>C</B> vorgesehen sind, wobei die Walze mit einer Fläche <B>(55)</B> des Druckteils (54) in Berührung steht, während die Enden der Achse in zwei Ausnehmungen des oberen Randes des Ventilschliesskörpers <B>(15)</B> und ausserdem noch in zwei Längsschlitze (58') der Mit- nehmerbuchse <B>(18)</B> eingreifen.
    <B>8.</B> Mischventil nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit Fingergriffen (34) ver- sehener Teil der Gewindebuchse<B>(33)</B> zwischen dem Gehäuse<B>(1)</B> und dem Gehäusedeckel<B>(63)</B> frei zu gänglich ist, und dass auf einer Seite dieses Teils auf dem Gehäusedeckel eine Einstellmarke<B>(66)</B> und auf der anderen Seite dieses Teils auf dem Gehäuse eine Skala<B>(67-69)</B> vorgesehen ist.
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