CH365844A - Türantriebsvorrichtung für Aufzüge - Google Patents

Türantriebsvorrichtung für Aufzüge

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CH365844A
CH365844A CH6728858A CH6728858A CH365844A CH 365844 A CH365844 A CH 365844A CH 6728858 A CH6728858 A CH 6728858A CH 6728858 A CH6728858 A CH 6728858A CH 365844 A CH365844 A CH 365844A
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CH
Switzerland
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door
car
shaft
cabin
locking
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CH6728858A
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Inventor
Mathys Christian
Original Assignee
Schweiz Wagons Aufzuegefab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/12Arrangements for effecting simultaneous opening or closing of cage and landing doors

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  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description


      Türantriebsvorrichtung    für Aufzüge         Gegenstand    der     vorliegenden    Erfindung ist eine       Türantriebsvorrichtung    für Aufzüge mit in der       Schliesslage    mechanisch     verriegelten,    von einem an       der    Kabine befestigten Antrieb     betätigbaren        Kabinen-          und        Schachttüren,    wobei ein     Kupplungsmechanismus     die Kabinentüre im Bereiche der Etagen kraftschlüs  sig mit der     jeweiligen    Schachttüre verbindet.  



  Es sind     Türantriebsvorrichtungen    für gekuppelte  Schacht- und     Kabinentüren    bekannt, bei denen die  Kabinentüre mit keiner Verriegelung versehen     ist.     Dies bedingt aber, dass der Zwischenraum     zwischen          Kabinentüre    und Schachtwand klein gewählt wird,  damit im Falle eines Haltes der Kabine ausserhalb  einer Etage     keine    Personen zwischen Schachtwand  und Kabine eingeklemmt werden können. Eine solche  Anordnung ist aber unfallgefährlich und kann für  Aufzüge ohne glatten Schacht nicht verwendet wer  den.  



  Bei einer weitem     Türantriebsvorrichtung    weist  die     Kabinentüre    ebenfalls keine     Kabinentürverriege-          Iung    auf. Die Türe kann aber in keiner Lage der  Kabine geöffnet werden, da sich das     Antriebsgestänge     in geschlossenem Zustand der Türe in .einer Tot       punktanlage    zum Antriebsmechanismus     befindet.    Die  Selbsthemmung des letzteren: verhindert ein Zurück  drehen der Antriebskurbel.  



  Diese     Türantriebsvorrichtung    sowie auch weitere  bekannte Konstruktionen weisen aber den     Nachtseil     auf, dass die Schachttüre von der     Stockwerkseite    her  bei dahinterstehender Kabine auch mit Hilfe     eines     Schlüssels nicht geöffnet werden kann. Dies hat zur  Folge, dass bei     Nichtfunktionieren    des Türantriebes  eingeschlossene Personen nur durch Betätigen dessel  ben von der Kabinendecke aus befreit werden kön  nen, was     aber    nur von Fachpersonal ausgeführt wer  den kann. Demzufolge muss für eingeschlossene Per-         sonen    mit längeren     Wartezeiten    in unangenehmer  Lage gerechnet werden..  



  Es sind ferner     Türantriebskonstruktionen    be  kannt, bei welchen die Kabinentüre durch eine ma  gnetisch betätigte Kupplung mit der Schachttüre ver  bunden wird. Mit dem     Kupplungsmechanismus    ist  gleichzeitig eine     Kabinentürvernegelung    derart ver  bunden, dass mit dem Kuppeln der     Türen    gleichzeitig  die Verriegelung     aufgehoben    wird. Bei     Stromunter-          bruch    wird die Verriegelung der Kabinentüre in jeder  Lage der Kabine aufgehoben.

   In diesem     Fall    kann die  Türe auch     zwischen    den Stockwerken geöffnet wer  den, was beispielsweise bei     Aufzügen    mit grossem  Spielraum zwischen     Kabinentüre    und Schachtwand  zu     Unfällen    führen kann.  



  Ziel der     vorInegenden    Erfindung ist die Schaffung       einer        Türantriebsvorrichtung,    welche die folgenden  betrieblichen Bedingungen     erfüllt:     a) die Schachttüre muss mit einem nicht jeder  mann zur     Verfügung    stehenden     Hilfsmittel,    beispiels  weise einem Schlüssel, in jeder Lage der Kabine von  der     Stockwerkseite    her von Hand     geöffnet    werden  können;

    b) die     Kabinen-    und die     Schachttüre,    muss im Be  reiche des Stockwerkes von einer in der Kabine     be-          findlichen    Person ohne     Hilfsmittel    von Hand     geöffnet     werden können;  c) die     Kabinentüre    muss in jeder Lage der Ka  bine     mit    einem     Hilfsmittel    vom     Kabineninnern    aus  von Hand geöffnet werden können.  



  Erfindungsgemäss kann ein an der     Kabinentüre          drehbar    gelagerter, mit der an     der    Schachttüre     starr     befestigten Kupplungsschiene im Bereiche des Stock  werkes in Wirkverbindung     stehender,    auch von Hand       betätigbarer        Doppelhebel    über ein     Verbindungsglied     ein     ebenfalls    an der Kabinentüre angebrachtes     Ver-          riegelungsorgan    betätigen, wobei am     Antriebsgestänge              ein    elastisches Glied angebracht ist,

   das bei stillste  hendem Antrieb ein Öffnen der Kabinentüre von  Hand von der Schachtaussenseite her bei hinter der       Schachttüre    stehender Kabine und von der Kabinen  innenseite her in jeder Lage der Kabine ermöglicht.  



  Vorteilhaft kann dabei das     Verriegelungsorgan     der Kabinentüre als     Verriegelungsklinke    ausgebildet  sein, deren Nase in der Wirkstellung der Klinke min  destens so viel Abstand vom     Verriegelungsnocken          aufweist,    dass beim Öffnen der Türen im Bereich der       Stockwerke        eine    Drehbewegung des     Doppelhebels     und der damit verbundenen     Verriegelungsklinke    er  möglicht ist, die mindestens so gross ist, dass die     Ver-          riegelungsklinke    die Kabinentüre nicht mehr verrie  gelt.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine Ansicht einer zweiteiligen Kabinen  türe mit der Antriebsvorrichtung,       Fig.    2 eine Ansicht der Schachttüre von der  Schachtseite her,       Fig.    3 ein     Schnitt    nach Linie     111-III    der     Fig.    2,       Fig.    4 .ein     Schnitt    nach Linie     IV-IV    der     Fig.    1.

    In den     F!-.    1 und 4 bezeichnet 1 eine Aufzugs  kabine, auf deren Kabinendach ein     Rahmengestell    2       montiert    ist. Die Kabinenöffnung 3 wird im dar  gestellten Beispiel von einer zweiteiligen     Kabinentüre     mit den     Kabinentürteilen    4 und 5 abgeschlossen. Am  Rahmengestell 2 der Kabine ist eine Rollenschiene 6       befestigt.    Mit dem     Kabinentürteil    4 sind Rollenhalter  7 und 8, mit dem     Kabinentürteil    5 Rollenhalter 9  und 10 fest verbunden. Die Rollenhalter 7, 8, 9 und  10     sind    mit je einer Tragrolle 11 und einer Gegen  rolle 12 versehen.  



  Auf dem Rahmengestell 2 ist ein. Getriebe 13  samt     Antriebsmotor        für    die Türbetätigung befestigt.  An einer     Getriebewelle    14 des Getriebes 13 ist eine  Kurbelscheibe 15 befestigt, an der eine Zugstange 16  drehbar angeordnet ist. Eine weitere Zugstange 17 ist  vermittels eines Bolzens 18 an einem Hebelarm eines  Türhebels 19 gelenkig gelagert. Die beiden Zugstan  gen 16 und 17 sind in einer Hülse 20 verschiebbar  geführt und werden durch eine Feder 21 in den     dar-          gestellten    Ruhestellungen     gehalten.     



  In einem am Rahmengestell 2 vermittels Schrau  ben befestigten Lager 22 ist ein im Türhebel 19       befesxigter    Bolzen 23 drehbar     gelagert,    der als Dreh  punkt des Türhebels 19 dient. Der andere Hebelarm  des Türhebels 19 trägt eine Rolle 24, welche mit       einer    am Türteil 4 befestigten Führung 25 in Wirk  verbindung steht.  



  In einem weiteren am Rahmengestell 2     ange.ord,          neten    Lager 26 ist mit Hilfe eines     Bolzens    28 das  eine Ende eines .einarmigen Türhebels 27 drehbar  gelagert. Das andere Ende dieses     Türhebels    27 trägt  eine Rolle 29, welche     mit    einer     im    Türteil 5 an  gebrachten Führung 30     zusammenwirkt.    Die beiden  Türhebel 19 und 27 sind durch eine Zugstange 31  so verbunden, dass die Türteile bei Betätigung der  Hebel gegenläufige Bewegungen     ausführen.       Mit dem Türteil 4 ist eine Platte 40 verbunden,

    die einerseits einem Doppelhebel 41 und anderseits  einer als     Verriegelungsorgan    dienenden Klinke 42  als Lager dient. Eine Zugstange 43 verbindet den  Doppelhebel 41 mit der     Verriegelungsklinke    42. Fest  mit dem Rahmengestell 2 ist ein,     Verriegelungsnocken     44 verbunden. Bei geschlossenen     Kabinentürteilen    4  und 5 weist eine Nase 45 der     Verriegelungsklinke    42  den Abstand X     (Fig.    1) vom     Verriegelungsnocken    44  auf. Der eine Hebelarm des Doppelhebels 41 weist  eine Ralle 46, der andere Hebelarm eine Rolle 47  auf.

   Die beiden Rollen 46 und 47 stehen mit einer  an einem     Schachttürteil    61 starr befestigten Kupp  lungsschiene 62 in kraftschlüssiger Wirkverbindung,  wenn sich die Kabine 1 hinter der     Schachttüre    befin  det.  



  Eine Lagerwelle 48     des    Doppelhebels 41 ist durch  den     Kabinentürteil    4 hindurchgeführt und weist am  inneren Ende einen Vierkant 49 auf, der durch einen  Deckel 45 gegen das Kabineninnere abgedeckt ist.  



  Die Schachttüren, im vorliegenden Beispiel zwei  teilige Schachttüren, sind in     Fig.    2 und 3 näher ersicht  lich. Ein     Schachttürteil    60 weist je einen Rollenhalter  63 und 64, der andere     Schachttürteil    61 je einen Rol  lenhalter 65 und 66 auf. Die Rollenhalter 63, 64, 65  und 66 sind je mit einer Laufrolle 67 und einer  Gegenrolle 68 versehen, die mit einer Laufschiene 69  zusammenwirken. Die Laufschiene 69 ist mit einem  am Schachtmauerwerk befestigten     Sturzbalken    70  verschraubt, an welchem Seilrollen 71 und 72 dreh  bar gelagert sind. Vom Rollenhalter 64 des Schacht  türteils 60 führt ein Seil 73 über die Seilrolle 71 zum  Rollenhalter 65 des     Schachttürteifs    61.

   In     urngekeh.r-          ter    Weise führt ein anderes Seil 74 vom Rollenhalter  64 über die Seilrolle 72 zum Rollenhalter 65.  



  Mit dem Türteil 60 ist eine Platte 80 fest verbun  den, die einerseits einem Hebel 81 und anderseits  einer     Verriegelungsklinke    82 als Lager dient. Der  Hebel 81 und die     Verriegelungsklinke    82 sind durch  eine Zugstange 83 verbunden. Eine am Türsturz 70  angeschweissten Platte 84 trägt einen     Verriegelungs-          nocken    85. Eine Lagerwelle 89 des Hebels 81 ist  durch den     Schachttürteil    60 hindurchgeführt und  weist einen Vierkant 90 auf, der durch einen Deckel  91 auf der     Stockwerkseite    abgedeckt ist.  



  Im Drehpunkte des Hebels 81 und an seinem  einen     Hebelende    sind je eine Rolle 86 und 87 an  gebracht. Diese beiden Rollen 86 und 87 stehen mit  der am Kabinenteil 5 befestigten Kupplungsschiene  51 in Wirkverbindung, wenn sich die Kabine 1 hinter  der Schachttüre befindet.  



  Am Rollenhalter 64 greift     einenends    eine Feder  88 an, die     andernends    am Türsturz 70 befestigt ist.  Im nachfolgenden wird die Funktionsweise der       Türantriebsvorrichitung    im Normalbetrieb und unter  den in der Einleitung erwähnten Bedingungen.<I>a, b</I>  und c erläutert.  



  Normalbetrieb: Fährt die Kabine 1 in ein Stock  werk ein, so werden die     Kupplungsschiene    62 mit  dem Doppelhebel 41, und     die    Kupplungsschiene 51      mit dem Hebel 81     in    Kupplungsstellung gebracht. Die  Aufzugsteuerung setzt den Antriebsmotor des Ge  triebes 13 in Bewegung. Die Kurbelscheibe 15 be  ginnt zu drehen und bewegt über die Zugstange 16,  die Hülse 20 und die Zugstange 17 den Türhebel 19  und somit den Türteil 4 im öffnenden Sinne.  



  Über die Zugstange 31 wird aber auch der Tür  hebel 27 und dementsprechend der Türteil 5 im öff  nenden Sinne in Bewegung gesetzt.  



  Die     Schachttürteile    60 und 61 werden vermittels  der Feder 88 in geschlossener Stellung gehalten, und  die     Verriegelungsklinke    82 verunmöglicht eine Be  wegung derselben. Dadurch verharren die Kupplungs  schiene 62 und der Hebel 81 noch in Ruhelage, wäh  rend sich der im     Kabinentürteil    4 gelagerte Doppel  hebel 41 und die am     Kabinentürteil    5 befestigte       Kupplungsschiene    51 in Bewegung setzen.

   Da die  Nase 45 der     Verriegelungsklinke    42 am     Verriege-          lungsnocken    44 den Abstand X aufweist,     können    die       Kabinentürteile    4 und 5 eine Anfangsbewegung aus  führen. Die Rolle 46 kommt in Wirkung mit der  Wand 100 der Kupplungsschiene 62; der Doppel  heben 41 dreht sich so lange, bis die Rolle 47 eben  falls die Wand,<B>100</B> erreicht hat. Diese Drehung des  Doppelhebels 41 bringt über die     Zugstange    43 die       Verriegelungsklinke    42 ausser Eingriffsstellung mit  dem     Verriegelungsnocken    44, das heisst die Kabinen  türe ist entriegelt.  



  In     analoger    Weise erfolgt auch die     Entriegelung     der Schachttüre. Die Wand 102 der am Kabinentür  teil 5 befestigten Kupplungsschiene 51 bringt über  die Rolle 87 den Hebel 81 in Drehung. Demzufolge  wird über die Zugstange 83 die     Klinke    82 ausser Ein  griffsstellung mit dem     Verriegelungsnocken    85 ge  bracht.  



  Sobald die Wand<B>101</B> die beiden Rollen 46 und  47 und die Wand 102 die beiden Rollen 86 und 87  berührt, beginnen sich die beiden     Schachttürteile    60  und 61 zu öffnen. Diese Berührung     verunmöglicht     auch während der ganzen     öffnungs-    bzw. Schliess  bewegung der Türteile 4, 5, 60 und 61, dass die     Ver-          riegelungsklinken    42 und 82 durch ihr Eigengewicht  in     Verriegelun.gsstellung    gebracht werden.  



  Bei der Schliessbewegung der Türen erfolgen die  beschriebenen Bewegungen in umgekehrter Reihen  folge. Es ist noch zu     bemerken,    dass es     vorteilhaft    ist,  den Weg der Kurbel 15 etwas grösser zu wählen,     als     für die Schliessbewegung     notwendig    ist, damit die  Feder 21 so unter Spannung gebracht wird, dass die  beiden     Kabinentürteile    4 und 5 unter     Wirkung    einer  Schliesskraft stehen.  



  Bedingung a: Mit der Annahme, dass sich die Ka  bine nicht hinter der Schachttüre befindet, kann die  Schachttüre wie folgt vom Stockwerk aus     von    Hand ge  öffnet werden: Mit     Hilfe    eines     Schlüssels,    welcher auf  den Vierkant 90 gesteckt werden. kann, wird der He  bel 81 so gedreht,     dass    die     Verriege@lungsklinke    82  ausser     Eingriff        mit    dem     Verriegelungs,nocken    85  kommt.

   Durch Stossen am     Schachttürteil    60 im öff  nenden Sinne setzt sich     dieser    in Bewegung und zieht    über Seil 74 und Seilrolle 72 den.     Türteil    61 ebenfalls  im     öffnenden    Sinne     mit    sich.  



  Befindet sich die     Kabine    hinter der Schachttüre,  so wird die     Schachttürverriegelung,    wie oben be  schrieben,     entriegelt.    Da die     Kupplungsschiene    62  mit dem Doppelhebel 41 und die Kupplungsschiene  51     mit    dem Hebel. 81 gekuppelt sind, wirkt die     öff-          nungsbewegung    der     Schachttüre    von. Hand zuerst  auf den     Doppelhebel    41     und    entriegelt die Kabinen  türe. Hierauf setzen .sich die Türhebel 27 und 19 in  Bewegung.

   Da sich die Zugstange 16 in     Totpunktlage     zur Kurbelscheibe 15 befindet,     nimmt    die sich in der  Hülse 20 befindliche Feder 21 die Bewegung der  Zugstange 17 auf. Das elastische Glied zur     Aufnahme     der Türbewegung in der     Totpunktlage    der Kurbel  scheibe 15 kann aber auch in der     Kurbelscheibe    15,  im Hebel 19 oder an anderer     Stell;,    angebracht sein.  Es kann auch die Form eines Kniehebels aufweisen.  



  Bedingung b: Befinden sich     Fahrgäste    in der Ka  bine und diese fährt in ein Stockwerk ein, die Türen  öffnen sich aber infolge einer     Störung    nicht, so kön  nen die eilgeschlossenen Fahrgäste die     Kabinentüre     von     Hand.    öffnen. Die Wand 100 der     Kupplungs-          schiene    62 bringt den Doppelhebel 41, die Wand 102  der     Kupplungsschiene    51 den Hebel 81 in Drehung,  wodurch die     Kabinen-    und     Schachttüren    entriegelt  werden.

   Die weitere Öffnungsbewegung     vollzieht    sich  analog dem früher     Beschriebenen.     



  Da     diie        Kabinen-    und die     Schachttürc    unter Wir  kung der Federn 21 und 88 stehen, schliessen die  selben     selbständig,    sobald der zuletzt austretende  Fahrgast die Türen freigibt. Bleibt     d!ie    Kabine, bei  spielsweise infolge     Stromunterbruch,    ausserhalb der  Etage stehen, und versuchen eingeschlossene Fahr  gäste die Kabinentüre zu     öffnen,    so kann sich diese  nur um     den.    Abstand X zwischen     Klinkennnase    45  und     Verriegelungsnocken    44 öffnen.

   Da ,sich der  Doppelhebel 41 infolge     Fehlens    der Kupplungs  schiene 62 nicht drehen kann,     verriegelt    .sich die     Ver-          riegelungsklinke    42 mit dem     Verriegelungsnocken    44  so, dass die Kabinentüre nicht geöffnet werden kann.  



       Bedingung    e: Es ist aber auch notwendig, dass die  Kabinentüre von befugten Personen ausserhalb des       Stockwerkes        geöffnet    werden     kann.    Mit     Hilfe    eines  auf den Vierkant 49 gesteckten Schlüssels     wird    der  Doppelhebel 41 im     entriegelnden        Sinne    gedreht, wor  auf die     Kabinentüre        geöffnet    werden kann.  



  In den     Figuren    wie auch in der Beschreibung  wurde     einfachheitshalber        die        bereits        bekannten        Tür-          und        Verriegelungskontakte    nicht gezeichnet bzw. er  wähnt. Im angeführten Beispiel wurde die     Tür-          antriebsvorrichtung    für     eine    zentralöffnende     Schacht-          und    Kabinentüre beschrieben.

   Durch     geeignete        An-          bringung    der     einzelnen    Elemente,     kann    das gleiche  System für     Teleskoptüren    und andere     Türarten    Ver  wendung finden.  



  Ferner wurde im Beispiel als     Verriegelungsorgan     für die     Kabinentüre        eine        Verriegelungsklinke,    deren  Nase einen Abstand X vom     Verriegelungsnocken    auf  weist, beschrieben. Diese     Verriegelungsklinke    könnte      aber auch in sich oder in ihrer Lagerung mit     Hilfe          einer    Feder um den Abstand X     verschiebbar    angeord  net sein. Auch könnte die     Verriegelungsklinke    durch  ein anders     geformtes        Verriegelungsorgan    ersetzt wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Türantricb:svorrichtung für Aufzüge mit in der Schliesslage mechanisch verriegelten, von einem an der Kabine befestigten Antrieb betätigbaren Kabinen- und Schachttüren, wobei ein Kupplungsmechanismus die Kabinentüre im Bereiche der Etagen kraftschlüs- sig mit der jeweiligen Schachttüre verbindet, dadurch gekennzeichnet, dass ein an, der Kabinentüre drehbar gelagerter, mit der an der Schachttüre starr befestig ten Kupplungsschiene (62)
    im Bereiche des Stock werkes in Wirkverbindung stehender, auch von Hand betätigbarer Doppelhebel (41) über ein Verbindungs glied (43) ein ebenfalls an der Kabinentüre ange brachtes Verriegelungsorgan (42) betätigen kann, wo- bei am Antriebsgestänge (16, 17) ein elastisches Glied (20, 21) angebracht ist, das bei stillstehendem An trieb ein Öffnen der Kabinentüre von Hand von der Schachtaussenseite her bei hinter der Schachttüre ste hender Kabine und von der Kabineninnenseite her in jeder Lage der Kabine ermöglicht.
    UNTERANSPRUCH Türantriebsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsargan der Kabinentüre als Klinke (42) ausgebildet ist, deren Nase (45) in der Wirkstellung der Klinke mindestens so viel Abstand (X) von einem Verriegelungsnocken (44) am Kabinengestellt (2) aufweist, dass beim Öff nen der Türen im Bereich der Stockwerke eine Dreh bewegung des Doppelhebels (41) und der damit ver bundenen Verriegelungsklinke (42) ermöglich isst, die mindestens so gross ist,
    d@ass die Verriegelungsklinke (42) die Kabinentüre nicht mehr verriegelt.
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DE2164980A1 (de) * 1970-12-30 1972-07-27 Inventio Ag Türantriebsvorrichtung mit Verriegelungsmechanismus für Aufzüge
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US5896952A (en) * 1996-08-22 1999-04-27 Inventio Ag Apparatus for coupling elevator doors
EP2786951A1 (de) 2013-04-02 2014-10-08 Kone Corporation Türaufhängung und Führungsanordnung für Türen mit zentral öffnenden Türblättern, insbesondere in Aufzügen

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