CH365947A - Einrichtung an Windkesselanlagen zum Konstanthalten des Flüssigkeitsspiegels im Windkessel - Google Patents

Einrichtung an Windkesselanlagen zum Konstanthalten des Flüssigkeitsspiegels im Windkessel

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CH365947A
CH365947A CH6452058A CH6452058A CH365947A CH 365947 A CH365947 A CH 365947A CH 6452058 A CH6452058 A CH 6452058A CH 6452058 A CH6452058 A CH 6452058A CH 365947 A CH365947 A CH 365947A
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CH
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air
intermediate container
space
piston
tank
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CH6452058A
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Hans Dr Ing Krauss
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Voith Gmbh J M
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Description


  Einrichtung an     Windkesselanlagen        zum        Konstanthalten    des     Flüssigkeitsspiegels        im    Windkessel    In     Pumpendruckleitungen    schaltet man     vielfach     Windkessel     ein,    um bei     stossweiser    Flüssigkeitsanfor  derung, also bei einer die     Fördermenge    der Pumpe  übersteigenden Flüssigkeitsentnahme im Windkessel  gespeicherte     Druckflüssigkeit        zur        Verfügung    zu ha  ben, und ferner,

   um bei Kolbenpumpen die Flüssig  keitsförderung zeitlich     auszugleichen.    Für solche  Druckspeicherungen ist es von Bedeutung, dass das  im Windkessel über der Flüssigkeit liegende Luft  polster auch immer erhalten bleibt. Nun absorbieren  aber Flüssigkeiten unter Druck immer etwas Luft, so  dass ohne besondere Massnahmen im Laufe der Zeit  das Luftpolster immer kleiner wird und schliesslich  ganz verlorengehen kann.  



  Um die Luftmenge     im    Windkessel wieder zu er  gänzen, werden verschiedene Massnahmen angewen  det. Dabei kann die im Laufe der Zeit mit der Flüssig  keit aus dem Windkessel austretende Luft durch will  kürliche Massnahmen, also durch das Bedienungs  personal, wieder ergänzt werden, um den Flüssigkeits  spiegel stets auf der gleichen Höhe zu halten. Bei  Anlagen mit geschlossenem Kreislauf, also mit kon  stantem Flüssigkeitsvolumen, kann das Ergänzen von  Luft selbsttätig, etwa in Abhängigkeit vom Flüssig  keitsspiegel in dem     Druckölsammelbehälter,    aus dem  die Pumpe die Flüssigkeit in .den Windkessel fördert,  geschehen.

   Die im Kreislauf aber hierbei gegebenen  falls auftretenden Verluste müssen ersetzt werden,  damit der Flüssigkeitsspiegel im Windkessel nicht zu  niedrig wird, da ja bei dieser Art von Steuerung  der Flüssigkeitsspiegel des drucklosen     Sammelbe-          hälters    konstant gehalten wird. Es ist aber auch bei  den bekannten     Windkesselanlagen    ohne geschlossenen  Kreislauf möglich, durch     Schwimmersteuerung    un  mittelbar den Flüssigkeitsspiegel im Windkessel kon  stant zu halten. Eine solche Schwimmersteuerung ist  aber nicht     einfach    in ihrem Aufbau und ausserdem in    ihrer Wirkungsweise nicht immer zuverlässig.

   Insbe  sondere bereitet die     L7bertragung    der Schwimmerbe  wegungen auf das zu steuernde Luftventil Schwierig  keiten.  



  Die Erfindung befasst sich mit     einer    Einrichtung  an     Windkesselanlagen    zum     Konstanthalten    des Flüs  sigkeitsspiegels in     Windkesseln,    mit einem aus einem       Sammelbehälter    über eine Pumpe versorgten Wind  kessel und     einem    an den Windkessel     angeschlossenen     Zwischenbehälter sowie mit selbsttätig oder willkür  lich gesteuerten Umschaltorganen in den Verbindungs  leitungen zwischen Windkessel, Zwischenbehälter,  Sammelbehälter und Aussenluft, wobei durch Leer  laufenlassen des Zwischenbehälters     Ergänzungsluft     für den Windkessel eingesaugt wird.

   Die Erfindung  strebt eine besonders einfache und betriebssichere  Lösung an, die die Nachteile der     bekannten    Ausfüh  rungen vermeidet, und zwar ist die erfindungsgemässe  Einrichtung dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssig  keitsraum des     Windkessels    mit dem Flüssigkeitsraum  des Zwischenbehälters und der Luftraum des Wind  kessels mit dem Luftraum des Zwischenbehälters über  je eine steuerbare Leitung verbunden sind und dass  der Zwischenbehälter in einer solchen relativen  Höhenlage gegenüber dem Windkessel     angeordnet    ist,

    dass bei der Sollhöhe des Flüssigkeitsspiegels im  Windkessel und im     Zwischenbehälter    das Verhältnis  des über dem Spiegel liegenden Volumens des Zwi  schenbehälters zu seinem Gesamtvolumen dem Ver  hältnis zwischen dem Atmosphärendruck und dem  gewünschten     Windkesseldruck,    also dem gewünschten  Kompressionsverhältnis, gleich ist.  



  Die Betätigung der     Umsteuerorgane    in den Ver  bindungsleitungen zwischen Windkessel und Zwi  schenbehälter kann in an sich bekannter Weise etwa  abhängig vom Druck im Windkessel oder abhängig  von der Flüssigkeitsmenge oder aber auch zeitab-           hängig,    also beispielsweise     regelmässig    in gewissen  Zeitabständen durch     Uhrwerk        vorgenommen    werden.  Bei einer druck- oder mengenabhängigen Betätigung  wird jedesmal eine Luftergänzung vorgenommen, da  die     Einrichtung    in solchen Fällen ja nur anspricht,  wenn der Druck oder die Menge nicht mehr den ge  wünschten Wert haben.

   Bei einer zeitabhängigen Be  tätigung dagegen wird eine     Luftergänzung    jeweils nur       dann    eintreten, wenn hierbei der Flüssigkeitsspiegel  im Windkessel nicht mehr in der richtigen Höhe liegt.  



  Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Aus  führungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt die       Fig.    1 eine Ausführung, bei der für die Steuerung  der verschiedenen Leitungen ein gemeinsames Steuer  organ, und zwar ein Kolbenschieber mit entsprechen  den Steuerkanten, vorgesehen ist, zu dem in den       Fig.    2 und 3 weitere Schaltstellungen gezeigt sind,  und die       Fig.    4 und 5 zeigen in zwei verschiedenen Schalt  stellungen eine weitere Ausführungsform mit getrenn  ten Organen für die Luft- und     Flüssigkeitssteuerung,     die hydraulisch miteinander gekuppelt sind.  



  In     Fig.    1 ist mit 1 ein Windkessel bezeichnet, in  den das Drucköl aus einem drucklosen     Sammelbe-          hälter    2 durch eine Pumpe 3 über ein     Rückschlag-          ventil    4 eingepumpt wird. Das Drucköl strömt vom  Windkessel 1 durch die Entnahmeleitung 5 zu den  Verbrauchsstellen und durch die Leitung 6 wieder  zurück in den Sammelbehälter 2.  



  Der Luftraum eines Zwischenbehälters 7 ist durch       Leitungsteile    8a und 8b mit dem Luftraum des  Windkessels 1 verbunden, und ebenso ist der Flüssig  keitsraum des Zwischenbehälters 7 über Leitungsteile  9a und 9b mit dem Flüssigkeitsraum des Windkessels  1 verbunden. Die beiden Leitungen 8a,<I>8b</I> bzw. 9a,  9b können durch ein dazwischengeschaltetes Steuer  organ 10 abgesperrt werden, das beispielsweise von  einem Zeitwerk in gewissen Abständen oder durch  einen vom     Flüssigkeitsdruck    des Windkessels 1 aus  gelösten Impuls betätigt wird. Dieses Steuerorgan 10       dient    auch noch zum Steuern des Lufteinlasses 11 des  Zwischenbehälters 7 sowie des     Ölablasses    12 des  Zwischenbehälters 7.

   Das Steuerorgan 10 ist als  Kolbenschieber mit einem Steuerkolben 10a zum  Steuern der Leitung 9a, 9b und des Ölablasses 12  und einem zweiten Steuerkolben 10b für die Steue  rung der Luftleitung 8a, 8b sowie des Lufteinlasses 11  ausgebildet. Die Kolben 10a, 10b sind durch eine  gemeinsame Kolbenstange     lOe    miteinander verbunden       und    werden demgemäss jeweils     zwangläufig    gemein  sam verstellt.

   Der Zwischenbehälter 7 ist in einer  solchen relativen Höhenlage gegenüber dem Wind  kessel 1 angeordnet, dass bei der Sollhöhe des Flüssig  keitsspiegels im Windkessel 1 und im Zwischenbe  hälter 7 das Verhältnis des über dem Spiegel liegenden  Volumens des Zwischenbehälters 7 zu seinem Ge  samtvolumen dem Verhältnis zwischen dem Atmo  sphärendruck und dem gewünschten     Windkesseldruck,     also dem gewünschten Kompressionsverhältnis,     gleich     ist.

      Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgen  dermassen:  Steht der Schieber 10 in der in     Fig.    1 gezeigten  Stellung, so sind die beiden Behälter 1 und 7 über  die Verbindungsleitungen<I>8a, 8b</I> und 9a, 9b mitein  ander verbunden, so dass der Flüssigkeitsspiegel im  Behälter 7 auf gleicher Höhe mit dem Flüssigkeits  spiegel des Windkessels 1 steht.  



  Es sei angenommen, dass der hier gezeichnete  Flüssigkeitsspiegel noch zu hoch, also zu wenig Luft  im Windkessel 1 ist. Durch einen beispielsweise vom  Flüssigkeitsdruck des Windkessels 1 ausgelösten Im  puls wird nun der Schieber 10 in die in     Fig.    2 darge  stellte Stellung gebracht. Dadurch werden die Lei  tungen 8a, 8b und 9a, 9b abgesperrt, der Flüssig  keitsablass 12 aber wird geöffnet. Nunmehr kann das  Öl aus dem Zwischenbehälter 7 bis zur völligen  Expansion der Luft im Zwischenbehälter 7 über den       Ablass    12 in den     Sammelbehälter    2 abfliessen.

   Durch  einen weiteren Schaltvorgang wird dann der Schieber  in die in     Fig.    3 dargestellte Stellung gebracht, die sich  gegenüber der     zuletzt    genannten Stellung nur dadurch  unterscheidet, dass nunmehr der     Lufteinlass    11 des  Zwischenbehälters 7 geöffnet ist. Hierdurch läuft der  Zwischenbehälter 7 völlig leer und wird dafür mit  Luft gefüllt.

   Danach wird der Schieber 10 wieder in  die in     Fig.    1 gezeigte Lage verstellt, und durch die  Leitungen 8a, 8b und 9a, 9b werden wieder die beiden  Lufträume sowie die beiden Flüssigkeitsräume der  Behälter 1 und 7 miteinander in kommunizierende  Verbindung gebracht, während der     Lufteinlass    11  sowie der     ölablass    12 geschlossen werden. Mit der  in den Zwischenbehälter 7 eingesaugten Luft wird auf  diese Weise das Luftvolumen im Windkessel 1 und  dem damit kommunizierenden Zwischenbehälter 7  ergänzt.

   Wenn nun das Öl vom Windkessel 1 über die  Leitung 9a, 9b wieder in den Zwischenbehälter 7  einfliesst, wird die Luft im Zwischenbehälter 7 beim  Hochsteigen des Flüssigkeitsspiegels so lange ver  dichtet, bis der Flüssigkeitsspiegel des Zwischenbe  hälters 7 auf gleicher Höhe mit dem des Windkessels  1 steht. Ist dies die gewünschte Spiegelhöhe, so ist  der Vorgang beendet. Reicht aber die mit einem  Entleeren und Wiederfüllen des Zwischenbehälters  erzielte Luftergänzung nicht aus, so wiederholt sich  der Vorgang.  



  Dabei ist das Mass der Luftergänzung bei ein  maligem oder mehrfachem     abwechselndem    Leerlau  fenlassen und     Wiederauffüllen    immer selbsttätig gerade  so gross, dass der     Flüssigkeitsspiegel    im Windkessel 1  sich wieder auf die gewünschte Lage einstellt. Spricht  also die Einrichtung bei sehr hohem Flüssigkeits  spiegel im Windkessel 1 an, so kann beim ersten       Steuerungsvorgang    (Absperren der Leitungen 8a, 8b  und 9a, 9b) nur wenig Luft im Zwischenbehälter 7  verdrängt werden. Beim anschliessenden Öffnen des  Schiebers 10 läuft dann eine entsprechend grosse       Flüssigkeitsmenge    aus, und eine entsprechend grosse  Luftmenge wird eingesaugt.

   Je weniger der Flüssig-           keitsspiegel    beim jeweils erstmaligen oder wieder  holten Ansprechen des Schiebers 10 über der ge  wünschten Höhe liegt, um so weniger Luft wird  eingesaugt und umgekehrt. Ist bei einem zeitabhängig  geschalteten Ansprechen der Einrichtung der Flüssig  keitsspiegel gerade auf der richtigen Höhe, so expan  diert beim ersten Schaltvorgang die Luft im Zwischen  behälter 7 gerade so, dass sie den ganzen Zwischen  behälter 7 auffüllt. Beim anschliessenden Öffnen des  Schiebers 10 wird dann keine weitere Luft mehr  eingesaugt.

   Solange also der Flüssigkeitsspiegel auf  der richtigen Höhe steht, spricht die Einrichtung ent  weder überhaupt nicht an oder es wird bei einer zeit  abhängigen Auslösung die im Zwischenbehälter 7  hierbei vorhandene Luft lediglich expandiert und  wieder auf das gleiche Volumen komprimiert.  



  Durch ein derartiges abwechselndes Leerlaufen  und     Wiederauffüllen    des Zwischenbehälters 7 wird  immer etwas Luft in den Windkessel 1 gefördert, bis  der Flüssigkeitsspiegel im Windkessel 1 einen solchen  Stand erreicht hat, dass beim Leerlaufen des Zwi  schenbehälters 7 die in diesem eingeschlossene Luft  nach ihrer Expansion den Zwischenbehälter 7 gerade  ausfüllt und dann keine Flüssigkeit mehr in ihm ent  halten ist, die ablaufen und damit neue Luft nach  saugen könnte. Es wird dann auch keine Luft mehr  in den Windkessel 1 eingefördert. Durch ein Schwim  merventil 26 im Zwischenbehälter 7 wird dafür ge  sorgt, dass sich nur der Zwischenbehälter 7, aber nicht  der     Abflussleitungsteil    9b und der     Ablass    12 entleeren  können.  



  Da der Schieber 10 immer erst geöffnet wird,  wenn das im Zwischenbehälter enthaltene Luftvo  lumen expandiert ist, kann keine öl- oder     öldampf-          haltige    Luft abziehen.  



  In den     Fig.    4 und 5 ist mit 13 ein     Ölumschaltorgan     und mit 14 ein     Luftumschaltorgan    bezeichnet; ihre  hydraulische Verbindung ist durch die Ölleitungen 15  und 16 hergestellt. Das     ölumschaltorgan    13 ist wie  derum als Kolbenschieber ausgebildet, dessen Ge  häuse zwei von den Steuerkanten der Kolben 13a  und 13b,<B>13e</B> gesteuerte Ringräume 17, 18 aufweist.  Der Ringraum 17 ist über den Leitungsteil 9a mit  dem Ölraum des Windkessels 1 und über den Lei  tungsteil 9b mit dem Ölraum des Zwischenbehälters  7 verbunden. Der Ringraum 18 ist an eine Zweig  leitung 19 der     Pumpleitung    20 und ausserdem über  die Leitung 16 an das     Luftumschaltorgan    14 ange  schlossen.

   Auch hier ist der Zwischenbehälter 7 in  einer solchen relativen Höhenlage gegenüber dem  Windkessel 1 angeordnet, dass bei der Sollhöhe des  Flüssigkeitsspiegels im Windkessel 1 und im Zwi  schenbehälter 7 das Verhältnis des über dem Spiegel  liegenden Volumens des Zwischenbehälters 7 zu  seinem Gesamtvolumen dem Verhältnis zwischen dem  Atmosphärendruck und dem gewünschten Wind  kesseldruck, also dem gewünschten Kompressions  verhältnis, gleich ist.  



  Das insbesondere als Kolbenschieber ausgebildete       Luftumschaltorgan    14, durch das über die Leitung    <I>8a, 8b</I> die     Verbindung    zwischen den beiden Luft  räumen sowie über die Bohrung 21 der     Einlass    für  die Ersatzluft gesteuert werden soll, weist einen  dreistufigen     Differentialkolben    22 auf, das heisst einen  Kolben, dessen oberer, vom     Drucköl    der Leitung 16,

    also vom     Pumpendrucköl        beaufschlagter    Kolbenteil  einen grösseren Durchmesser aufweist als der vom  Drucköl der an die     Zwischenbehälterleitung    9b ange  schlossenen Leitung 15     beaufschlagte    untere Kolben  teil.

   Wenn das     ölumschaltorgan    13 mit seinen Kolben  13a, 13b und 13e in der in     Fig.    4 dargestellten Stel  lung steht, so wird der untere Kolbenteil des Differen  tialkolbens 22 infolge der jetzt offenen Verbindungs  leitung 9a, 9b zwischen dem Windkessel 1 und dem  Zwischenbehälter 7 über die Leitung 15 vom     Drucköl     dieser beiden Behälter     beaufschlagt.    Ausserdem wird  der obere Kolbenteil des Differentialkolbens 22 in  folge der ebenfalls offenen Verbindung     zwischen    den  Leitungen 16 und 19 vom     Pumpendrucköl    der Lei  tung 20     beaufschlagt.    Ferner steht die     rückwärtige     Kolbenfläche des  <RTI  

   ID="0003.0030">   Differentialkolbens    22 über den  Gehäuseraum 140 mit dem Luftraum des Zwischen  behälters 7 in dauernder Verbindung. Die durch den  festgelegten     Öldruck    in den Räumen 22b und 22c  nach oben wirkenden beiden hydraulischen     Druck-          kräfte    des entsprechend bemessenen     Differential-          kolbens    22 sind so gross,

   dass das im Gehäuse 14  geführte Luftventil 23 entgegen dem Druck der über  das Luftventil 23 auf den Kolben wirkenden Feder  24 sowie dem     Druck    der Feder 25     und    unter dem       Luftdruck    im Gehäuseraum 140 hochgehoben und  dadurch die Luftverbindung zwischen den beiden  Behältern 1 und 7 über die Leitung 8a,<I>8b</I> und den  Gehäuseraum 140 hergestellt wird.

   Die Kolbenstange  22a des Differentialkolbens weist zwar die mit der  Aussenluft in Verbindung stehende     Bohrung    21 auf,  doch wird die Bohrung in der gehobenen Stellung des       Differentialkolbens    22 mit ihrem oberen Austrittsende  210 gegen das Luftventil 23 gedrückt, so dass die       Druckluft    der beiden Behälter 1 und 7 nicht in die  Atmosphäre entweichen kann. Die beiden Behälter 1  und 7 bilden jetzt kommunizierende Gefässe, was dem  normalen Betriebszustand der Anlage entspricht. Da  bei ist auch das     Rückschlagventil    4 zunächst noch  offen.  



  Zum Zwecke des     Nachprüfens    und gegebenenfalls  des Nachfüllens der     Windkesselluft    wird das Um  schaltorgan 13 etwa von einem     Zeitschaltwerk    in die  in     Fig.    5 gezeigte Stellung verstellt.     Nunmehr    wird  durch den Kolben 13a die Verbindung     zwischen    den  beiden Leitungsteilen 9a und 9b gesperrt und der  Leitungsteil 9b mit dem     Ablass    12 verbunden, was  einen Druckabfall im     Leitungsteil    9b und damit auch  in der Leitung 15 zur Folge hat.

   Gleichzeitig ist aber  durch den Kolben 13b der Ringraum 18 mit einem  ebenfalls     in    den Sammelbehälter 2 mündenden     Ablass     120 verbunden worden, so dass das durch die Leitung  19 in den Ringraum 18 einströmende     Pumpendrueköl     durch den     Ablass    120 wieder in den Sammelbehälter  2 zurückfliesst. Das hat aber einen entsprechenden      Druckabfall in der nach wie vor mit dem Ringraum  18 verbundenen Leitung 16 zur Folge.

   Durch den       Druckabfall    in den beiden Leitungen 15 und 16     sinkt     aber die nach oben wirkende hydraulische Druckkraft  auf den Differentialkolben 22 bei entsprechender  Bemessung der     Gegendruckfedern    25 und 24 so weit  ab, dass nunmehr der Druck der Federn 24 und 25  überwiegt und der Differentialkolben 22 zurückwei  chen kann.

   Dadurch wird das Luftventil 23 auf seinen  Sitz 210 im Ventilgehäuse     gedrückt.    Die Luftver  bindung zwischen den beiden Behältern 1 und 7 ist  dadurch     gesperrt    und das Öl     im        Zwischenbehälter    7  fliesst unter der Wirkung der dort     expandierenden    Luft  über den Leitungsteil 9b zum Sammelbehälter 2.

    Dabei ist die Druckfeder 25 so eingestellt, dass bis  zur     völligen    Expansion der Luft im Zwischenbehälter  7 die     hydraulische    Kraft des     Differentialkolbens    22  noch so weit     überwiegt,    dass das obere Ende der  Kolbenstange 22a immer noch gegen den Teller des       Lufteinlassventils    23     gedrückt    wird, also der Luft  einlass aus der Atmosphäre durch die Bohrung 21  zunächst noch gesperrt bleibt.  



  Wenn nach     einer        völligen    Expansion der Luft im  Zwischenbehälter 7 noch nicht das ganze Betriebsöl  des Zwischenbehälters 7 abgeflossen ist, was auf einen  Luftmangel im Windkessel 1 hindeutet, entsteht bei  weiterem     Abfliessen    des     Zwischenbehälteröles    in des  sen Luftraum und damit auch im Leitungsteil 8b  sowie im Gehäuseraum 140 ein Unterdruck.

   Gleich  zeitig sinkt beim Abfallen des Ölspiegels im Zwi  schenbehälter 7 aber auch der auf die untere Fläche  des     Differentialkolbens    22 wirkende Öldruck im  Ringraum 22b, so dass jetzt die Kraft der Druckfeder  25 gegenüber dem noch verbleibenden hydraulischen  Gegendruck auf den Differentialkolben 22 im Ring  raum 22c von der Leitung 16 aus grösser ist und da  mit der Differentialkolben 22 abwärts geschoben  wird. Dadurch hebt sich aber der obere Teil der  Kolbenstange 22a vom Tellerdes Luftventils 23 ab.  Der Leitungsteil 8b und damit der Luftraum des  Zwischenbehälters 7 sind jetzt über die Kolbenboh  rung 21 mit der Aussenluft verbunden, und bei weite  rem Abfallen des Ölspiegels im Zwischenbehälter 7  wird     dann        Ersatzluft    nachgesaugt.

   Durch eine Schwim  merkugel 26 im Zwischenbehälter 7 wird nach dessen  völliger Entleerung der Leitungsteil 9b     gesperrt    und  dadurch ein Entleeren des     Leitungsteils    9b und des  Ablasses 12 verhindert.  



  Wird nun das Umschaltorgan 13 wieder in seine  in     Fig.    4 gezeigte Normalstellung gebracht, so sind der       Ablass    12 vom Steuerkolben 13a gesperrt und die Lei  tung 9a, 9b vom Kolben 13a wieder freigegeben  worden. Gleichzeitig ist aber auch der     ölablass    120  vom Kolben 13c wieder     gesperrt    worden,

   so dass  nunmehr in der Leitung 16 wieder der volle     Öl-          pumpendruck        zur    Wirkung kommt und damit der  obere Kolbenteil des     Differentialkolbens    22 wieder  entgegen der Druckwirkung der beiden Federn 24 und  25 in die in     Fig.    4 dargestellte Normallage hochge  hoben     wird,    während das Drucköl vom Windkessel 1    wieder in den Zwischenbehälter 7 überströmen kann  und dabei die Luft im Zwischenbehälter 7 durch den  jetzt offenen Leitungsteil 8b sowie die vom Teller  ventil 23 freigegebene     Durchtrittsöffnung    und den  Leitungsteil     8a    in den Luftraum des Windkessels 1  überströmen kann,

   bis die beiden     Behälter    gleiche  Ölspiegel haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung an Windkesselanlagen zum Konstant halten des Windkesselspiegels, mit einem aus einem Sammelbehälter über eine Pumpe versorgten Wind kessel und einem an den Windkessel angeschlossenen Zwischenbehälter sowie mit selbsttätig oder will kürlich gesteuerten Umschaltorganen in den Ver bindungsleitungen zwischen Windkessel, Zwischen behälter, Sammelbehälter und Aussenluft, wobei durch Leerlaufenlassen des Zwischenbehälters Ergänzungs luft eingesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsraum des Windkessels (1)
    mit dem Flüs sigkeitsraum des Zwischenbehälters (7) und der Luft raum des Windkessels mit dem Luftraum des Zwi schenbehälters über je eine steuerbare Leitung ver bunden sind und dass der Zwischenbehälter in einer solchen relativen Höhenlage gegenüber dem Wind kessel angeordnet ist, dass bei der Sollhöhe des Flüssigkeitsspiegels im Windkessel und im Zwischen behälter das Verhältnis des über dem Spiegel lie genden Volumens des Zwischenbehälters zu seinem Gesamtvolumen dem Verhältnis zwischen dem Atmo sphärendruck und dem gewünschten Windkesseldruck, also dem gewünschten Kompressionsverhältnis, gleich Ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für die Steuerung der Verbindungs leitungen (8a, 8b und 9a, 9b) zwischen dem Wind kessel (1) und dem Zwischenbehälter (7) sowie für die Steuerung des Ölablasses (12) am Zwischenbehälter und zur Verbindung des Zwischenbehälters mit der Aussenluft ein gemeinsames Steuerorgan (10) vor gesehen ist (Fig. 1 bis 3). 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für die Steuerung der die Flüssig- keitsräume der beiden Behälter (1, 7) verbindenden Leitung (9a, 9b) ein ölumschaltorgan (13) und für die Steuerung der die Behälterlufträume verbindenden Leitung (8a, 8b) sowie für die Steuerung der Ersatz luft ein mit dem ersten Umschaltorgan (13) hydrau lisch verbundenes Luftumschaltorgan (14) vorgesehen sind (Fig. 4 und 5). 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschaltorgan (14) in der Verbindungsleitung (8a, 8b) zwischen den Luft räumen von Windkessel und Zwischenbehälter ein von einem hydraulischen Kolben (22) betätigtes Ventil (23) aufweist, das zusammen mit einem Gehäuse ventilsitz (210) die Verbindung zwischen den Luft räumen der beiden Behälter und zusammen mit der hierfür mit einer Längsbohrung (21) versehenen und an einem Ende mit der Aussenluft verbundenen Kol benstange (22a) des hydraulischen Kolbens (22) den Lufteinlass des Zwischenbehälters steuert. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der hydraulische Betätigungs kolben (22) des Umschaltorgans (14) als dreistufiger Differentialkolben ausgebildet ist, wobei ein Kolben raum (22b) über eine Leitung (15) mit dem den Ölablass (12) des Zwischenbehälters (7) sowie die Ölleitung (9a, 9b) der beiden Behälter steuernden Raum (17) des Ölumschaltorgans, der zweite Kolben raum (22c) über eine Leitung (16) mit dem an die Pumpenzuführungsleitung (19) angeschlossenen Raum (18) des ölumschaltorgans und der dritte Kolben raum (22d) über einen Gehäusezwischenraum (140)
    mit dem Luftraum des Zwischenbehälters (7) verbun den sind. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Differentialkolben (22) sowie das Lufteinlassventil (23) gleichachsig in einem ge- meinsamen Gehäuse angeordnet sind und dass das Lufteinlassventil (23) als Doppelsitzventil ausgebildet ist, das mit seiner äusseren Tellerringfläche für die Steuerung des Luftdurchlasses zwischen den beiden Behältern (1, 7) und mit seiner inneren Tellerring fläche für die Steuerung des Lufteinlasses dient. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Differentialkolben (22) sowie das Doppelsitzventil (23) durch Druckfedern (24, 25) belastet sind. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine selbsttätige Steuerung in Ab hängigkeit von einem der Betriebswerte des Wind kessels angeordnet ist. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung in regelmässigen Zeitabständen erfolgt.
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