CH366146A - Verfahren zur Herstellung von Formkörpern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Formkörpern

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Publication number
CH366146A
CH366146A CH6675758A CH6675758A CH366146A CH 366146 A CH366146 A CH 366146A CH 6675758 A CH6675758 A CH 6675758A CH 6675758 A CH6675758 A CH 6675758A CH 366146 A CH366146 A CH 366146A
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CH
Switzerland
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adhesive
dependent
flocking
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molded body
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Application number
CH6675758A
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Inventor
Ritter Hans
Original Assignee
Siemens Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C3/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing ornamental structures
    • B44C3/04Modelling plastic materials, e.g. clay
    • B44C3/042Modelling plastic materials, e.g. clay producing a copy from an original structure

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description


  verfahren     zur    Herstellung von Formkörpern    Es ist bekannt, die Oberflächen von Gegenstän  den aus Metall, Holz, Glas, Gummi, Kunststoffen  usw. dadurch zu verändern, dass man sie mit einem  geeigneten Klebemittel überzieht und auf die noch  feuchte Klebeschicht staub- oder faserförmige Stoffe  mittels Streueinrichtungen, wie     Rüttel-Schüttelsiebe,     aufbringt. Man nennt dieses Verfahren     Beflocken.    Ins  besondere hat sich das elektrostatische     Beflocken    be  währt, bei dem ein elektrostatisches Kraftfeld erzeugt  wird, das die staub- oder faserförmigen     Stoffe    beim  Aufbringen passieren müssen.  



  Die Erfindung beruht auf der neuen Erkenntnis,  dass dieses Verfahren geeignet ist,     Formkörper,    ins  besondere elektrisch isolierende Körper, herzustellen.  Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Her  stellung von Formkörpern, das dadurch gekennzeich  net ist, dass eine als Matrize oder     Patrize    für den  Formkörper dienende Unterlage nach     Aufbringen     einer Klebemasse mit einer     Beflockungsschicht    ver  sehen und hierauf der so von der Klebemasse und  der     Beflockungsschicht    gebildete Formkörper von  der Unterlage abgehoben wird.

   Zweckmässig wird der  Formkörper vor dem Abheben von der Unterlage  imprägniert, wobei als Imprägniermittel ein durch  Abkühlung oder Umwandlung bei normaler oder  leicht erhöhter Temperatur erstarrendes Mittel, wie  Giessharz auf     Polyester-Grundlage    oder     Epoxydharz-          Grundlage    oder Wachs, Paraffin oder dergleichen  verwendet werden kann.  



  In den     Fig.    1 bis 11 der Zeichnung sind Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung dargestellt.  



  Zur Herstellung einer     Klemmenplatte    1 nach     Fig.1     wird eine als Matrize dienende Unterlage 2 nach       Fig.    2 verwendet, die eine der Form der Klemmen  platte entsprechende Aussparung 3 besitzt. Die Ober  flächen der Aussparung werden zunächst mit einem  Trennmittel und dann mit einem Klebemittel einge-    strichen. Unter Umständen kann ein     Klebemittel    ver  wendet werden, das bereits das Trennmittel enthält.  Hierauf wird der Formkörper durch     Beflockung    und  Imprägnierung der     Beflockung    hergestellt.

   Nach Här  tung der Imprägnierung kann der     Formkörper    mittels  der     Auswerfebolzen    4 von der Unterlage abgenommen  werden.  



  Die     Fig.3    zeigt ein entsprechendes     Hilfswerk-          zeug    5 zur Herstellung einer     Nutauskleidung    6 ent  sprechend     Fig.    4. Hier werden die Fläche 7 und die  dieser Fläche sowie den Flächen 8 und 9 gegenüber  liegenden Flächen in der gleichen Weise wie oben an  gegeben,     beflockt    und imprägniert. Die aus einem  Stück bestehende     Nutauskleidung    6     isoliert    nicht nur  die Nut,     sondern    auch die     Nutstirne.     



  Die     Fig.    5 zeigt eine Matrize 10 zur Herstellung  einer Kappe 11 nach     Fig.    6. In der gleichen Weise     wie     bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    1 werden die  Innenwände 12, 13 und 14 der Matrize     beflockt    und  imprägniert. Mittels der     Auswerfebolzen    15 kann die  Kappe aus der Matrize herausgenommen werden.  



  Das     Verfahren    ist auch zur Herstellung von Roh  ren geeignet, wie die     Fig.    7 und 8 zeigen. Hier wer  den als Matrizen zwei Rohrhälften 16 und 17 ver  wendet, deren Innenflächen     beflockt    und     imprägniert     werden. Die beiden so gebildeten Formkörperteile  werden vor dem Aushärten der Imprägniermasse,  wenn diese also noch bindefähig ist, entsprechend       Fig.    8 zu einem Rohr 18 zusammengesetzt.  



  Zur Herstellung eines     kastenförmigen    Körpers 19,  entsprechend     Fig.    9,     dient    die in     Fig.    10 dargestellte  kastenförmige Unterlage 20. Es werden die Flächen  21, 22, 23 sowie die den Flächen 22, 23 gegenüber  liegenden Flächen     beflockt.    Durch     Ineinanderlegen     zweier solcher kastenförmiger     Matrizen    lassen sich  auch     Hohlkörper    herstellen.

        Zur Herstellung einer     Klemmleiste    entsprechend       Fig.    11 werden zwei durch     Beflockung    hergestellte  Körper     aufeinandergelegt.    Eine     Matrize    21 mit ent  sprechenden Einschnitten 22 wird mit einer     Beflok-          kungsschicht    23 versehen,     in    die die     Klemmen    24 ein  gelegt werden.

   Nach Imprägnierung der     Beflockung     wird vor dem Erhärten des Imprägniermittels eine  einseitig     beflockte    Platte 25     darübergelegt,    und zwar  derart, dass die     Beflockungsschicht    26 die     Beflok-          kungsschicht    23 der unteren Matrize 21 berührt. Man  könnte auch die beiden     beflockten    Schichten zuerst  aufeinanderlegen und dann gemeinsam tränken. Unter  Umständen können die durch     Beflockung    gebildeten       Formkörper    schon vor der Imprägnierung von der  Unterlage abgehoben und erst nachträglich imprä  gniert werden.  



  Die Erfindung bietet den Vorteil, dass Form  körper, wie beispielsweise Grundplatten, Kappen,  Schalen, Rohre und dergleichen ohne Anwendung       komplizierter        Spritz-    oder     Pressformen    hergestellt  werden können. Diese Formkörper weisen mindestens  zum Teil glatte Oberflächen auf; sie können aber  auch so hergestellt werden, dass alle     Oberflächen    glatt  sind.  



  Es ist nicht erforderlich, dass die Klebeschicht  eine solche Stärke aufweist wie bei der üblichen     Be-          flockung,    bei der die     Beflockung    fest in dem Kleb  stoffgrund verankert sein muss, um einen mechanisch  festen Überzug zu erhalten, da die Fasern durch die  Imprägnierung gegenseitig     festgehalten    werden. Wird  aber die     Beflockung    vor dem Imprägnieren von der  Unterlage abgehoben, dann     muss    auch hier eine ge  nügend feste Verankerung der Fasern gewährleistet  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von Formkörpern, da durch gekennzeichnet, dass eine als Matrize oder Pa- trize für den Formkörper dienende Unterlage nach Aufbringen einer Klebemasse mit einer Beflockungs- schicht versehen, und hierauf der so von der Klebe masse und der Beflockungsschicht gebildete Form körper von der Unterlage abgehoben wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Unterlage vor dem Aufbringen der Klebemasse eine das Miteinanderverbinden von Klebemasse und Unterlage verhindernde Trennmasse aufgebracht wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Formkörper vor dem Abheben von der Unterlage imprägniert wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, gekennzeich net durch ein Polyester-Giessharz als Imprägniermittel. 4. Verfahren nach Unteranspruch 2, gekennzeich net durch ein Epoxyd-Giessharz als Imprägniermittel. 5. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Formkörper aus zwei Teilen hergestellt wird, die mit ihren beflockten Oberflächen vor dem Erhärten des Imprägniermittels aufeinander- gelegt werden. 6.
    Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen den beiden Einzelteilen des Formkörpers andere Bauteile des Formkörpers eingelegt werden. 7. Verfahren nach den Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Einzelteile so ausgebildet und so aufeinandergelegt werden, dass ein hohler Formkörper entsteht. PATENTANSPRUCH 1I Anwendung des Verfahrens nach Patentanspruch I zur Herstellung von elektrisch isolierenden Form- körpern.
CH6675758A 1957-12-03 1958-11-29 Verfahren zur Herstellung von Formkörpern CH366146A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0063923A1 (de) * 1981-04-25 1982-11-03 Aryan Group Limited Bauelement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0063923A1 (de) * 1981-04-25 1982-11-03 Aryan Group Limited Bauelement

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