CH366314A - Verfahren zur Herstellung von Glimmerschichtprodukten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Glimmerschichtprodukten

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CH366314A
CH366314A CH6620658A CH6620658A CH366314A CH 366314 A CH366314 A CH 366314A CH 6620658 A CH6620658 A CH 6620658A CH 6620658 A CH6620658 A CH 6620658A CH 366314 A CH366314 A CH 366314A
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CH
Switzerland
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mica
wetting
layer products
flakes
mica flakes
Prior art date
Application number
CH6620658A
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English (en)
Inventor
Rudolf Dipl Ing Floetgen
Karl Dipl Phys Kalb
Rudolf Dr Ing Wolf
Original Assignee
Licentia Gmbh
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/02Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances
    • H01B3/04Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances mica

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent     Nr.   <B>312389</B>    Verfahren zur Herstellung von     Glimmerschichtprodukten       Es ist bereits vorgeschlagen worden, reine und  trockene Glimmerblättchen nach dem an sich be  kannten elektrostatischen     Befl#ockungsverfahren    zu  Schichtstoffen auf einer Unterlage zu vereinigen.  



  Bei dem bereits bekannten Verfahren zur Her  stellung von     Glimmerschichtprodukten    mittels elek  trostatischer Kräfte sollen die Glimmerblättchen zwi  schen     Gleichspannungselektroden    möglichst oft hin  und her bewegt werden, um eine ausreichende Tren  nung und gewünschte Verteilung der Glimmerblätt  chen zu erreichen. Zu diesem Zweck ist es erforder  lich,     dass    die Glimmerblättchen mehrmals an den  Elektroden umgeladen werden. Es wird also ein ge  wisses Umladungsvermögen der Glimmerblättchen  vorausgesetzt.

   Bei ungenügendem     Umladung#vermö-          gen        muss    mit nicht ausreichender Trennung der ein  zelnen mit ihren, Flächen     aneinanderhaftenden    Glim  merblättchen gerechnet werden. Ausserdem ist zu be  rücksichtigen,     dass    mit zunehmender Flächengrösse  der     Glimmerblättehen    unter normalen Verhältnissen  das Umladungsvermögen der     Glimmerbl#ättchen    sich  verringert. Es bilden sich dann     Glimmerbrücken    zwi  schen den Elektroden.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur  Herstellung von     Glimmerschichtprodukten    für elek  trische Isolierzwecke gemäss dem Patentanspruch des  Hauptpatentes, welches Verfahren dadurch gekenn  zeichnet ist,     dass    Glimmerblättchen mit einer Flüssig  keit benetzt und mit Hilfe elektrostatischer Vorrich  tungen auf eine zu beschichtende Unterlage gebracht  werden.  



  Als     Benetzungsmittel    für die Glimmerblättchen  können Lösungsmittel in flüssiger Form oder in  Dampfform Anwendung finden.  



  Es können aber auch Bindemittel selbst als     Be-          netzungsmittel    eingesetzt werden oder aber in Lö-         sungsmitteIngelöste    oder     dispergierteBindemittel,ins-          besondere    Lacke.  



  Die Erzeugung eines     Benetzungsfilms    auf den  Glimmerblättchen kann vorteilhaft durch Konden  sation eines Dampfes auf den Glimmerblättchen in  einer     Khmakammer    erfolgen. Zweckmässig ist es da  bei, die Vorrats- und     Aufgabevorrichtung    für den       GEmmer    in einer Klimakammer einzuschliessen. Nach  einem anderen bekannten Verfahren zur Benetzung  der Glimmerblättchen wird der Glimmer in Aufbe  reitungsvorrichtungen, z.

   B. in einem Mischer, mit  einem Bindemittel sowie einem Lösungsmittel und  gegebenenfalls Netzmitteln in engen Kontakt ge  bracht, so     dass    sowohl in Päckchenform aufeinander  haftende     Glimnierteilchen    aufgeblättert als auch die  einzelnen     Glimmerlamellen    allseitig mit einer dünnen       Flüssigkeits-,    insbesondere auch     Bindemittelhaut,    um  geben werden.  



  Diese Aufteilung der     Glimmerpakete    und Benet  zung der einzelnen Glimmerblättchen mit einem  Bindemittel kann auch in zwei getrennten Arbeits  gängen erfolgen, beispielsweise derart,     dass    in einem  mit einem Netzmittel versehenen Lösungsmittel die       Glimmerpakete    aufgeblättert und dieser so erzeugten  Aufschlämmung in einem zweiten Arbeitsgang ein  Bindemittel, vorteilhaft ein Lack, zugesetzt wird.  



  Die mit dem Bindemittel benetzten     GE=er-          blättchen    können vom überschüssigen Lösungsmittel  und Bindemittel abgetrennt und unter lebhafter       Durchmischung,    um ein     Zusammenkl    en der einzel  nen Blättchen zu verhindern, beispielsweise in einer  Trommel einem Trockenverfahren unterworfen wer  den. Vor dem Versprühen müssen sie<U>dann</U> ausrei  chend benetzt werden.  



  Dieser     Benetzungseffekt    tritt besonders stark bei  Glimmerblättchen hervor, welche bereits mit einem      Bindemittel überzogen sind und elektrostatisch ver  sprüht und niedergeschlagen werden sollen, was offen  bar darauf zurückzuführen ist,     dass    die mit einem  Bindemittel, z. B. mit Kunstharz überzogenen Glim  merblättchen nicht mehr als Leiter     aufgefasst    werden  können. Sobald solche     Glimmerblättehen    angefeuch  tet worden sind, lassen sie sich überraschend gut  nach der elektrostatischen Methode versprühen und  ergeben eine ausreichende Streuwirkung.

   Bei nicht  angefeuchteten Glimmerblättchen tritt dagegen bei  Anlegung verschiedener Spannungen eine Brücken  bildung der Glimmerblättchen untereinander auf, wo  durch ein Verstreuen stark beeinträchtigt, wenn nicht  unmöglich gemacht wird.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren wird anhand einer  beispielsweisen Vorrichtung auf der beigefügten Figur  erläutert. Die     Glimmerzuführungsvorrichtung    enthält  ein Vorratsgefäss<B>1,</B> welches über einem Transport  band 2 angeordnet ist. Die gesamte     Glimmerzufüh-          rungsvorrichtung    ist von einer     Klimmaanlage   <B>3</B> um  geben, in der in an sich bekannter Weise der ge  wünschte     Feuchtigkeits-    und Sättigungsgrad der zur  Filmbildung benötigten Komponente aufrechterhalten  werden kann.

   Die     Glimmerblättehen    4 in der Zufüh  rungsvorrichtung<B>1</B> sind in einer vorhergehenden  Verfahrensstufe einem     Reinigungsprozess    unterwor  fen und bereits mit einer     Bindemittelhaut    versehen  worden, auf der sich durch Kondensation des Damp  fes in der Klimakammer ein Flüssigkeitsfilm gebildet  hat.

   Vom Transportband 2 werden durch eine in  geeigneter Weise abgedichtete     öffnung   <B>5</B> die Glim  merblättchen auf eine geneigte, geerdete     Elektroden-          fläche   <B>6</B> befördert, wo sie unter der Wirkung des  elektrostatischen Feldes zwischen den beiden Elek  troden<B>6</B> und<B>7</B> fortbewegt werden und schliesslich  auf der zu     beaufschlagenden    Unterlage<B>8</B> ihren Platz  im Verband der     Glimmerschicht    finden.

   Die verhält-         nismässig    locker aufgeschichteten     Glimmerblättehen     werden dann einem Druck- und Wärmeverfahren  unterworfen und in an sich bekannter Weise zu  einem     Glimmerschichtstoff    verfestigt. Die Elektroden  <B>6</B> und<B>7</B> können zur Steigerung des Trenn- und Ver  teilungseffektes noch in mechanische Bewegung     yer-          setzt    werden, indem man z. B. an ihnen Rüttelvor  richtungen oder     Vibratoren    anordnet. Der Abstand  der Elektroden voneinander richtet sich nach der       Glimmergrösse    und der angewandten Spannung.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Herstellung von Glimmerschicht- produkten für elektrische Isolierzwecke gemäss dem Patentanspruch<B>1</B> des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass Glimmerblättchen mit einer Flüssig keit benetzt und mit Hilfe elektrostatischer Vorrich tungen auf eine zu beschichtende Unterlage gebracht werden. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Benetzungsmittel ein Lösungs mittel, verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Benetzungsmittel ein Binde mittel verwendet wird.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Benetzungsmittel ein in Lö sungsmittel gelöstes oder dispergiertes Bindemittel, insbesondere ein Lack, verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mit Bindemittel überzogene Glimmerblättehen benetzt werden. <B>5.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Benetzung der Glimmerblätt chen vor dem elektrostatischen Besprühen in einer Klimakammer vorgenommen wird.
CH6620658A 1951-11-12 1958-11-14 Verfahren zur Herstellung von Glimmerschichtprodukten CH366314A (de)

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