CH366525A - Verfahren zur Herstellung von Harnstoffglutarat - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Harnstoffglutarat

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CH366525A
CH366525A CH4919757A CH4919757A CH366525A CH 366525 A CH366525 A CH 366525A CH 4919757 A CH4919757 A CH 4919757A CH 4919757 A CH4919757 A CH 4919757A CH 366525 A CH366525 A CH 366525A
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CH
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urea
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glutarate
production
water
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CH4919757A
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Inventor
Richard Alsberg Frederick
George Jeffers Francis
Original Assignee
Ici Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C273/00Preparation of urea or its derivatives, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C273/02Preparation of urea or its derivatives, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups of urea, its salts, complexes or addition compounds

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Harnstoffglutarat
Die   vorliegende    Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von   Xarnstoffglutarat,    welches dadurch   gekennzeichnet    ist, dass man Harnstoff mit Glutarsäure umsetzt.



   Die Umsetzung von Harnstoff und Glutarsäure wird zweckmässig in einem geeigneten Lösungsmittel, vorzugsweise in wässriger   Lösung,      djurchlgeführt.    Vorzugsweise verwendet man zwischen 2,0 und 3,0 Molanteile Harnstoff für jeden Molanteil vorhandener Glutarsäure.



   Wenn die Herstellung in wässriger Lösung durchgeführt wird, so werden vorzugsweise   solche    relative Mengen an Wasser, Glutarsäure und Harnstoff zur Anwendung gebracht, dass der grössere Teil des gebildeten Harnstoffglutarates aus der wässrigen Lösung auskristallisiert, nötigenfalls nach Abkühlung auf Raumtemperatur. (Eine gesättigte wässrige Lösung von Harnstoffglutarat enthält 13   Gew.0/o    Harnstoffglutarat bei   19"C.)    Das kristallisierte Produkt wird dann abfiltriert und getrocknet.



   Harnstoffglutarat ist ein   wertvoller    Hilfsmittel für Druckpasten, wie sie in den in der britischen Patentschrift Nr. 793 566 beschriebenen Verfahren für die Anwendung von Farbstoffen verwendet werden, die eine oder mehrere Isothiouroniumsalzgruppen besitzen, die über   Methylenbindungen    mit aromatischen Kernen verbunden sind.



     Oewünschtenfalls    kann rohes Harnstoffglutarat gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren unter Verwendung einer rohen Glutarsäure hergestellt werden, die aus den restlichen Umsetzungsgemischen erhalten wurde, die durch Oxydation von cycloaliphatischen Alkoholen, Ketonen oder Aminen, von Laktamen    oder von aliphatischen co, a > ,w1iolen vermittels Sal-    petersäure, um Dicarbonsäuren zu bilden, und Ent  femung    des   Hauptproduktes    durch Abkühlung und Kristallisation erhalten wurden.

   Ein rohes Harnstoffglutarat kann erhalten werden, indem man diese Reaktionsgemische, gewünschtenfalls nach Zusatz von   Schwefel- oder    Phosphorsäure,   eindampft,    bis im wesentlichen   alles    Wasser und die Salpetersäure entfernt ist, gewünschtenfalls die Katalysatoren aus dem geschmolzenen Rückstand an   Dicarbonsäuren    entfernt, dann den Rückstand an Dicarbonsäure wieder in Wasser auflöst, zur so erhaltenen wässrigen Lösung Harnstoff zu setzt und die ausgefällte Mischung von   Harnstifsalzen abfiltrien.   



   Das   Verfahren    ist   insbesondere    zur Verwendung des restlichen   Reaktionslgemisches    geeignet, das nach Oxydation von Cyclohexanol oder Cyclohexanon mit Salpetersäure und nach Abtrennung der beim   Abküh-    len auskristallisierenden Adipinsäure erhalten wird.



   In den folgenden   Beispielen    sind Teile   Gewichts-    teile.



   Beispiel 1
41,2 Teile Glutarsäure und 37,5 Teile Harnstoff werden bei   800 C      in 79    Teilen Wasser aufgelöst und die Lösung dann auf   20*C    abgekühlt Es kristallisiert eine weisse feste Masse aus, welche abfiltriert und getrocknet wird. Das so erhaltene Produkt schmilzt bei 130 bis   134"C    unter Zersetzung. Nach   Umlçri-    stallisieren aus heissem Wasser wird ein Produkt mit einem Schmelzpunkt von 130 bis   132  C    (Zers.) erhalten.

   Das durch Titration mit   eingestellter    Natronlauge unter Verwendung von   Phenollphthalein    als In  dikator      bestimmte      Siquivalentgewicht    des   umkristalli-      sienten    Produktes ist 127, die   Theorie    für Harnstoffglutarat ist 126.



   Beispiel 2
Eine Lösung von 132 Teilen Glutarsäure in 130 Teilen Wasser wird bei Raumtemperatur gerührt und eine Lösung von 120 Teilen Harnstoff in 120 Teilen Wasser innerhalb 30 Minuten zugesetzt. Die Mischung wird dann 1 Stunde lang gerührt. Sie wird  dann filtriert und der   Festbestandteil    auf dem Filter bei 600 C   getrocknet.    Es werden so 200 Teile eines weissen kristallinen Festkörpers gewonnen, welcher bei 130 bis   132"C    unter Zersetzung schmilzt und weicher ein Äquivalentgewicht von 126,5 besitzt.



   Beispiel 3
Eine Mischung von 400 Teilen der restlichen Säuren aus der   Adipinsäurehersteilung    mit einem Glutarsäuregehalt von 500/0 (hergestellt wie im Beispiel 1 des britischen Patentes Nr. 756 679) und 360 Teilen Harnstoff in 400 Teilen Wasser werden gerührt   und    auf 800 C erhitzt. Es werden 15 Teile Entfärbungskohle zugesetzt, die Mischung 30 Minuten lang bei 800 C gerührt und dann filtriert. Das Filtrat wird unter Röhren auf Raumtemperatur abgekühlt und dann   fit-    triert. Der Rückstand auf dem Filter wird dreimal mit einer Lösung von 50 Teilen Harnstoff in 63 Teilen Wasser   gewaschen.    Das erhaltene Produkt wird    bei 600 C getrocknet.

   Man erhält so 575 Teile eines    weissen kristallinen Festkörpers mit einem   Schmele-    punkt von 110 bis   120  C    (Zers.).



   Beispiel 4
400 Teile der restlichen Säuren aus derAdipinsäure   herstellung g mit einem Glutarsäuregehalt von 50 /o    (erhalten wie im Beispiel 1 der britischen Patentschrift Nr. 756679) werden bei einer Temperatur zwischen 30 und   40"C    in 400 Teilen Wasser aufgelöst und innerhalb 20 Minuten zur gerührten Lösung 360 Teile Harnstoff   zugesetzt.    Die Temperatur steigt um ungefähr   50 C    an und das Rühren wird   fortgesetzt,    bis die Temperatur der Lösung auf 200 C fällt. Der   gebildete    kristalline Niederschlag wird   ab    filtriert   und    fünfmal mit einer Lösung von 50 Teilen Harnstoff in 63 Teilen Wasser gewaschen. Die Paste auf dem Filter wird gut entwässert und dann bei 600 C getrocknet.

   Es werden so 578 Teile eines hell rehfarben gefärbten Pulvers mit einem Smp. von 116 bis   123"C    (Zers.) erhalten.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Harnstoffglutarat, dadurch gekennzeichnet, dass man Harnstoff mit Glutarsäure umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Lösungsmittel, insbesondere Wasser, verwendet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zwischen 2,0;und 3,0 Mol Harnstoff pro Mol ; Glutarsäure verwendet.
CH4919757A 1956-08-15 1957-08-07 Verfahren zur Herstellung von Harnstoffglutarat CH366525A (de)

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GB2495656A GB805507A (en) 1956-08-15 1956-08-15 Urea salts of dicarboxylic acids
GB170757X 1957-07-17

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CH366525A true CH366525A (de) 1963-01-15

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