CH366553A - Verfahren zur Herstellung von 3a-Acyloxy-6ss-hydroxytropanen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 3a-Acyloxy-6ss-hydroxytropanen

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CH366553A
CH366553A CH5773658A CH5773658A CH366553A CH 366553 A CH366553 A CH 366553A CH 5773658 A CH5773658 A CH 5773658A CH 5773658 A CH5773658 A CH 5773658A CH 366553 A CH366553 A CH 366553A
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hydroxytropanes
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CH5773658A
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Gabor Prof Dipl Ing Fodor
Iren Dipl Ing Weisz
Jozsef Dipl-Ing Dr Toth
Geza Dipl Ing Janzso
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Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar
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  Verfahren zur Herstellung von     3a-Acyloxy-6ss-hydroxytropanen       Die     Monoacylabkörnmlinge    des     Tropan-3a,6ss-          diols    sind wichtige Intermediäre zur Herstellung von       6-Tropan-3a-01    und durch diese Verbindung zur  Herstellung von     6,7f-Epoxi-3a-hydroxy-    bzw.

       Acyl-          oxytropanabkömnmlinge.    Die Herstellung dieser       Monoacylabkömmlinge    führte weder durch teilweise  Hydrolyse, noch durch teilweise     Acylierung    des       Tropan-3a,6f-diols    zum Ziele     (Stoll    A.,     Jucker    E.  und     Lindemann    A.,     Helvetica        Chimica    Acta 1953,       Bd.    36, Seite 1506 und ff.).  



  Es wurde gefunden, dass man     3a-Acyloxy-6ss          hydroxytropane    herstellen kann, wenn man ein       3a,6f-Diacyloxytropan        mit        verdünnter,    wässeriger       Alkalilauge    in Anwesenheit von in Wasser löslichen       hydroxylfreien    organischen     Lösungsmitteln    teilweise  verseift.  



  Als     hydroxylfreies        Lösungsmittel    kann     man    z. B.       Tetrahydrofuran,        Dioxan    oder     Dimethylformamid     verwenden. Insbesondere ist die Verwendung von  Aceton günstig. Eine optimale     Monoacylbildung        kann     man bei Temperaturen zwischen 25 und 30  C errei  chen.

   Man     verwendet        vorteilhaft        Alkalilauge    in einer  Menge, die zwischen der zur     Verseifung    eines     Acyl-          restes    berechneten und deren zweifachen Menge liegt.  Auf diese Weise kann man binnen kurzer Zeit 3a  Acyloxy-6-hydroxytropan mit verhältnismässig guter  Ausbeute neben unveränderter     Diacylverbindung    und  neben kleineren Mengen von     Diol    erhalten.

   Auf diese  Weise kann man von     3a,6ss-Diacetoxy-tropan    das       3a-Acetoxy-6ss-hydroxytropan    und aus dem     Diiso-          valeroxytropan    das     3a-Isovaleroxy-6fl=hydroxytropan     gewinnen. Auf ähnliche Weise kann man aus dem       Di-1-Tropasäureester    des     1-3a,6ss-Dihydroxytropans     das     1-3a-Tropeyloxy-6ss-hydroxytropan        gewinnen,     welche Verbindung     mydriatische    Wirkung besitzt.

      Diese partielle     Desacylierung    konnte auf Grund  der in der     Fachliteratur        befindlichen    Angaben durch  aus nicht vorausgesehen werden.  



  <I>Beispiel 1</I>  24 g     3a,6ss-Diacetoxytropan    werden in 700 ml  Aceton gelöst und zu der Lösung 1700 ml     n110        NaOH     hinzugefügt. Die Lösung wird 65 Minuten lang auf  30  C erwärmt, danach mit etwa 120     ml    n     HCl    neu  tralisiert. Das     Reaktionsgemisch    wird im Vakuum zur  Trockne verdampft, der Rückstand in 200 ml Wasser  gelöst, mit     Kaliumcarbonat    auf     pH    10 eingestellt und  sechsmal     mit    je 100     ml        Chloroform    die Base  extrahiert.

   Das     Chloroform-Extrakt    wird über Na  triumsulfat getrocknet, das Chloroform im Wasser  bad     abdestilliert.    Man erhält auf diese Weise ein  viskoses Öl, das durch Verreiben mit     eisgekühltem          Äther        kristallin        erstarrt.        Ausbeute        15,6        g,        78        %     reines     3a-Acetoxy-6ss-hyrdoxytropan.        Schmelzpunkt     1l7-118 .

   Aus der Ätherlösung kann 3,84 g     3a,6ss-          Diacetoxy-tropan    zurückgewonnen werden.  



  <I>Beispiel 2</I>  6,5 g     razemisches        3a,6ss-Diisovaleroxytropan-          hydrobromid    wird in ein Gemisch von 710 ml     n(10          NaOH    und 200     ml    Aceton gelöst. Es wird bei  Zimmertemperatur stehengelassen. Nach 6 Stunden  wird es     mit    verdünnter     HCl    neutralisiert und unter  halb von 50 C eingedampft.

   Der Rückstand wird  in 40 ml Wasser gelöst, die Lösung mit     Kalium-          carbonat        auf        pH    10 eingestellt und danach     zehnmal     mit je 50     ml    Chloroform ausgeschüttelt. Die ver  einigten     Chloroformextrakte    werden über     Na2S04     getrocknet, das Chloroform abgetrieben.

   Man     erhält     2,5 g     razemisches        3a,6ss-Dihydroxytropan-3-mono-          isovalerat.    Diese Verbindung kann in     abs.    Alkohol      gelöst mit     Salzsäure    in das Hydrochlorid     überführt     werden, dessen     Schmelzpunkt    180  C ist.

   Diese Ver  bindung ist identisch mit dem auf andere Weise her  gestellten     razemischen        Valeroidin-hydrochlorid.       Analyse:  Berechnet: C = 56,25 H = 8,65  Gefunden: C = 56,22 H = 8,90    <I>Beispiel 3</I>  Nach der in Beispiel 2 angegebenen Arbeitsweise  kann man aus dem     Di-1-Tropasäureester    des     1-3a,6ss-          Dihydroxytropans    3a -1-     Tropeyl-1-3a,6ss-dihydroxy-          tropan        (Hydrobromid,        Schmp.    148 , [a] D = -30   [in Wasser]) erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 3cc-Acyloxy-6ss- hydroxytropanen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 3a,6ss-Diacyloxytropan mit verdünnter, wässriger Alkalilauge in Anwesenheit von in Wasser löslichen hydroxylfreien organischen Lösungsmitteln teilweise verseift. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man zur Verseifung Alkalilauge in einer Menge verwendet, die zwischen den zur Ab spaltung einer Acylgruppe berechneten Menge und dem Zweifachen dieser Menge liegt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man die Verseifung zwischen 25 und 30 C vornimmt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man bei der Verseifung als hy- droxylfreies Lösungsmittel Aceton verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man von 3a,6ss-Diacetoxytropan ausgeht. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man von 3a,6ss-Diisovaleroxy- tropan ausgeht. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man von Di-1-Tropasäureester des 1-3a,6ss-Dihydroxytropans ausgeht.
CH5773658A 1957-04-01 1958-03-31 Verfahren zur Herstellung von 3a-Acyloxy-6ss-hydroxytropanen CH366553A (de)

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