CH366613A - Verfahren zur Herstellung von Pigmentfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pigmentfarbstoffen

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CH366613A
CH366613A CH5516058A CH5516058A CH366613A CH 366613 A CH366613 A CH 366613A CH 5516058 A CH5516058 A CH 5516058A CH 5516058 A CH5516058 A CH 5516058A CH 366613 A CH366613 A CH 366613A
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diisocyanate
amino
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CH5516058A
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Christoph Dr Frey
Karl Dr Ronco
Max Dr Schmid
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Ciba Geigy
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Pigmentfarbstoffen       Es wurde gefunden, dass man zu neuen wert  vollen Pigmentfarbstoffen gelangt, wenn man ein     Mol     eines organischen     Diisocyanates    mit 2     Mol    eines orga  nischen Farbstoffes umsetzt, der eine primäre oder  sekundäre     Aminogruppe    enthält, oder 1     Mol    einer  organischen Verbindung, enthaltend 2 primäre oder  sekundäre     Aminogruppen,    mit ungefähr 2     Mol    eines  organischen Farbstoffes umsetzt, der eine     Isocyanat-          gruppe    enthält.  



  Als organische Farbstoffe, welche eine primäre  oder sekundäre     Aminogruppe    enthalten, kommen  entsprechende     Anthrachinonfarbstoffe    und insbeson  dere entsprechende     Azofarbstoffe    in Frage. Von be  sonderem Interesse sind organische Farbstoffe, die  eine primäre     Aminogruppe    aufweisen;

   dieselbe kann  direkt an einem aromatischen Kern des Farbstoff  moleküls     sitzen    oder über eine Brücke, beispielsweise  eine     Alkylengruppe,    eine     Alkylenaminogruppe,    eine       Iminogruppe,    eine -CO-,     -CO-NH-    oder     -SO.-          Gruppe    mit dem     Farbstoffmolekül    verbunden sein,  wie z.

   B. in den Gruppen der Formeln         -NHCH,CH,NH,,        -HNNH,,        -CONH,,          -CONHNH,    oder     -SO,NH,.       Von den genannten     Azofarbstoffen    seien bei  spielsweise die entsprechenden     Disazofarbstoffe    und  insbesondere die entsprechenden     Monoazofarbstoffe     genannt, beispielsweise solche der     Benzol-azo-benzol-,     der     Benzol-azo-pyrazolon-,

      insbesondere aber der       Benzol-azo-naphthalinreihe.    Dabei kommen     sowohl     metallfreie     Azofarbstoffe    als auch Metallkomplexe  von     Azofarbstoffen,    beispielsweise Kupfer, Nickel,  Chrom- oder     Kobaltkomplexe,    in Betracht.

   Ausser  der erfindungsgemäss erforderlichen, oben definierten       Aminogruppe,    können die erwähnten     Azofarbstoffe     natürlich noch weitere, in     Azofarbstoffen    übliche,  mit     Isoeyanaten    nicht oder bedeutend langsamer als    die     Aminogruppen    reagierende     Substituenten    aufwei  sen, beispielsweise Halogenatome,     Alkyl-,        Trifluor-          methyl-,        Oxy-,        Alkoxy-        Acylamino-,        Arylamino-,          Nitro-,

          Dialkylamino-    oder     Carbonsäureester-    oder       Cyanogruppen.     



  Von den genannten     Anthrachinonfarbstoffen    seien  z. B. das     1-Amino-anthrachinon    sowie seine     Substi-          tutionsprodukte,    beispielsweise das     1-Amino-4-    oder       -5-benzoyl-amino-anthrachinon,    das     1-Amino-4-          methoxy-anthrachinon    und das     1-Amino-4-phenyl-          amino-anthrachinon,    sowie das     4-Amino-anthrachinon-          1(N)2-acridon    genannt.

   Es     kommen    auch     Azofarb-          stoffe,    enthaltend eine primäre oder sekundäre       Aminogruppe    und einen     Anthrachinonrest,    als Aus  gangsstoffe für das vorliegende Verfahren in Betracht.  



  Als weitere     Ausgangsstoffe        kommen    wie gesagt  auch organische Farbstoffe in Betracht, die eine     lso-          cyanatgruppe        enthalten,    z. B. die oben erwähnten  Farbstoffe, die anstelle der     Aminogruppen    eine     Iso-          cyanatgruppe    enthalten.

   Solche Farbstoffe sind be  kannt (siehe     PB-Bericht    Nr.<B>73919,</B> Seite 1585) und  können durch Umsetzen der entsprechenden     Amino-          azofarbstoffe    mit     Phosgen    in     inerten    organischen Lö  sungsmitteln     erhalten    werden.  



  Zwei     Mol    des     aminogruppenhaltigen    Farbstoffes  sind wie gesagt mit ungefähr einem     Mol    des orga  nischen     Diisocyanates        umzusetzen.    Als     Diisocyanate     kommen solche der     aliphatischen,    insbesondere aber  solche der aromatischen Reihe in Betracht, beispiels  weise:

         Hexamethylendiisocyanat,          Phenylen-1,4-diisocyanat,          2-Nitro-phenylen-1,4-diisocyanat,          1-Methyl-phenylen-2,4-düsocyanat,          2,5-Dichlor-phenylen-1,4-diisocyanat,          2-Methoxy-5-chlor-phenylen-1,4-diisocyanat,          Naphthylen-1,5-diisocyanat,              Diphenyl-4,4'-diisocyanat,          3,3'-Dichlor-diphenyl-4,4'-diisocyanat,          3,3'-Dimethyl-diphenyl-4,4'-diisocyanat,          3,3'-Dimethoxy-diphenyl-4,4'-diisocyanat,          Di-NN-(3-isocyanato-4-methyl-phenyl)-harnstoff,

            2,5-Dimethoxy-phenylen-1,4-diisocyanat,          2-Methoxy-5-methyl-phenylen-1,4-diisocyanat,          1,1'-Azobenzol-4,4'-diisocyanat,          Benzol-1,1'-azonaphthalin-4,4'-diisocyanat,          Anthrachinon-2,6-diisocyanat.     2     Mol    der     isocyanatgruppenhaltigen    Farbstoffe  sind wie gesagt mit 1     Mol    des organischen     Diamins          umzusetzen.    Als Diamine kommen in Frage:

         Äthylendiamin,          1,4-Diamino-benzol,          1,4-Diamino-2,5-dimethoxy-benzol,          1,4-Diamino-2,5-dichlor-benzol,          1,5-Diamino-naphthalin,          4,4'-Diamino-diphenyl,          4,4'-Diamino-3,3'-dichlor-diphenyl,          4,4'-Diamino-3,3'-dimethyl-diphenyl,          4,4'-Diamino-3,3'-dimethoxy-diphenyl,          4,4'-Diamino-1,1'-azobenzol,          4,4'-Diamino-diphenylsulfon,          3,3'-Diamino-4,4'-dichlor-diphenylsulfon,          3,3'-Diamino-4,4'-dimethoxy-diphenylsulfon,

            3,3'-Diamino-diphenylketon,          3,3'-Diamino-4,4'-dichlor-diphenylketon,          3,3'-Diamino-4,4'-dimethoxy-diphenylketon,          3,3'-Diamino-diphenylmethan,          3,3'-Diamino-4,4'-dichlor-diphenylmethan,          4,4'-Diamino-3,3'-dichlor-diphenylmethan,          4,4'-Diamino-3,5,3',5'-tetrachlor-diphenyhnethan.     Die     Umsetzung    findet zweckmässig in Gegenwart  eines     inerten    Lösungsmittels, beispielsweise     Chlor-          benzol,        o-Dichlor-benzol,

      Nitrobenzol oder     1-Chlor-          naphthalin    statt, bei Temperaturen, die zwischen 50  und 200  C, vorzugsweise zwischen 130 und     180'C,     liegen. Im Hinblick auf die     gross;.    Reaktionsfähigkeit  der     Isocyanate    ist die Abwesenheit von Wasser wäh  rend der Reaktion sehr zweckmässig. In gewissen  Fällen kann es sich als vorteilhaft erweisen, die Kon  densation in Gegenwart einer tertiären Base, bei  spielsweise     Pyridin,    durchzuführen.  



       Verfahrensgemäss    erhaltene Pigmente entsprechen  wahrscheinlich z. B. der Formel  
EMI0002.0048     
    worin A den Rest eines organischen Farbstoffes,  B einen organischen Rest und R ein Wasserstoffatom  oder einen     Alkylrest    bedeuten, und stellen wertvolle  Pigmentfarbstoffe dar. Sie eignen sich, gegebenen  falls nach     Überführung    in eine fein verteilte Form,  in     hervorragender    Weise zum Färben von organischen  Erzeugnissen, wie z. B. Lacken, plastischen Massen,  insbesondere     Polyvinylchlorid,    Druckfarben oder zum  Spinnfärben von     Kunstfasern,    wie z.

   B.     Viscose-          kunstseide.    Die Pigmente können in eine fein ver-    teilte Form bzw. in eine besonders günstige Modifi  kation übergeführt werden, beispielsweise durch     Mah-          lung    in trockener oder wässerig feuchter Form in       Gegenwart    eines organischen, wasserlöslichen oder  wasserunlöslichen Lösungsmittels oder auch durch       knetendwirkende    Apparate in zähem Medium mit oder  ohne Zugabe fester Hilfsstoffe, z. B.     auswaschbarer     Salze.

   In vielen Fällen erweist es sich als vorteilhaft,  zwecks     L7berführung    in eine feinverteilte Form, das  Rohpigment mit dem zu färbenden Substrat oder einer  Komponente davon zu vermahlen. Die erhaltenen  Färbungen zeichnen sich durch gute Lichtechtheit  und     Migrationsechtheit    aus.  



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die  Teile, sofern nichts anderes angegeben wird, Gewichts  teile, die Prozente Gewichtsprozente, und die Tempe  raturen sind in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  47,25 Teile     1-Amino-2-methoxy-5-chlor-benzol          werden        in        250        Teilen        Wasser        und        87        Teilen        30        %        iger     Salzsäure verrührt und mit Eis auf 01 gekühlt. Nun  tropft man 75     Volumteile        4n-Natriumnitritlösung    bei  0 bis 5' zu.

   Die filtrierte     Diazolösung    lässt man bei  5 bis 10  in eine filtrierte Lösung von 42,9 Teilen       2-Amino-naphthalin    in 500 Teilen Wasser und  40 Teilen     300/aiger    Salzsäure einlaufen und stumpft  die     Salzsäure    durch langsames     Zutropfen    einer       20 /oiigen        Natriumacetatlösung    ab. Nach Beendigung  der Kupplung wird filtriert, mit Wasser nachge  waschen und getrocknet.  



  12,5 Teile dieses Farbstoffes werden in 200       Volumteilen        o-Dichlorbenzol    eingetragen und auf  110  erhitzt. Bei dieser Temperatur werden 4,2 Teile       Naphthalin-1,5-diisocyanat    und 3 Teile     Pyridin    ein  getragen. Man erwärmt auf 150 bis     155#    und rührt  bei dieser Temperatur etwa 15 Stunden. Dann lässt  man auf 1001 abkühlen, filtriert das gebildete Pig  ment ab, wäscht es mit heissem     o-Dichlorbenzol    und  anschliessend mit heissem Alkohol nach und trocknet  im Vakuum bei 90 .

   Wird das Pigment in     Polyvinyl-          chlorid    eingewalzt, so erhält man eine     rotstichig    gelbe  Folie von guter     Migrations-    und Lichtechtheit.  



  Werden anstelle von     Naphthylen-1,5-diisocyanat     3,4 Teile     Phenylen-1,4-diisocyanat    verwendet, so  erhält man ein Pigment, das, in     Polyvinylchlorid    ein  gewalzt, eine gelborange Färbung mit gleichen     Echt-          heiten    liefert.  



  Ersetzt man das     Naphthylen-1,5-diisocyanat    durch  4,2 Teile     2-Nitro-phenylen-1,4-diisocyanat,    so erhält  man ein Pigment, das, in     Polyvinylchlorid    eingewalzt,  eine orange Färbung ergibt.  



  In der nachfolgenden Tabelle sind in Kolonne IV  die Farbtöne der Färbungen auf     Polyvinylchlorid    einer  Reihe von Farbstoffen aufgeführt, die erhalten wer  den, wenn man in entsprechenden Mengen die in  Kolonne I angegebene     Diazokomponente    mit der in  Kolonne     II    angegebenen Kupplungskomponente kup  pelt und den erhaltenen     Aminoazofarbstoff    mit dem  in Kolonne     III    angegebenen     Diisocyanat    kondensiert.

      
EMI0003.0001     
  
    I <SEP> II
<tb>  Diazokomponente <SEP> Kupplungskomponente <SEP> III <SEP> IV
<tb>  Diisocyanat <SEP> Farbton <SEP> in <SEP> PVC
<tb>  1 <SEP> 2,5-Dichlor-anilin <SEP> 2-Amino-naphthalin <SEP> 3,3'-Dimethyl-diphenyl- <SEP> gelborange
<tb>  4,4'-diisocyanat
<tb>  2 <SEP> 1-Amino-2-nitro- <SEP>   <SEP> Phenylen-1,4-diisocyanat <SEP> braunstichig <SEP> rot
<tb>  4-chlor-benzol
<tb>  3 <SEP> 2,5-Dichlor-anilin <SEP> 1-Amino-naphthalin <SEP> Phenylen-1,4-düsocyanat <SEP> braun
<tb>  4 <SEP>   <SEP>   <SEP> 2-Nitro-phenylen- <SEP> gelbstichig <SEP> braun
<tb>  1,4-diisocyanat
<tb>  5 <SEP> 1-Amino-2-methyl- <SEP> 2-Amino-naphthalin <SEP> 3,3'-Dichlor-diphenyl- <SEP> scharlachrot  4-nitro-benzol <SEP> 4,4'-diisocyanat
<tb>  6 <SEP> ,> <SEP> r <SEP> Naphthylen-1,5-düsocyanat <SEP> scharlachrot
<tb>  7 <SEP> l-Amino-2,5- <SEP>   <SEP> 2,

  5-Dichlor-phenylen- <SEP> goldgelb
<tb>  dimethoxy-benzol <SEP> 1,4-diisocyanat
<tb>  8 <SEP> 1-Amino-2-methoxy- <SEP>   <SEP> 2-Nitro-phenylen- <SEP> orangegelb
<tb>  4-chlor-5-methyl-benzol <SEP> 1,4-düsocyanat
<tb>  9 <SEP>   <SEP>   <SEP> 1-Methyl-phenylen- <SEP> braungelb
<tb>  2,4-diisocyanat
<tb>  10 <SEP>   <SEP> 1-Amino-naphthalin <SEP> 3,3'-Dimethoxy-diphenyl- <SEP> gelb
<tb>  4,4'-düsocyanat
<tb>  11 <SEP>   <SEP>   <SEP> 1,1'-Azobenzol- <SEP> gelb
<tb>  4,4'-diisocyanat
<tb>  12 <SEP>   <SEP>   <SEP> Benzol-1,1'-azonaphthalin- <SEP> gelb
<tb>  .

   <SEP> 4,4'-düsocyanat
<tb>  13 <SEP> d-Amino-2,5-dimethoxy- <SEP> 2-Amino-naphthalin <SEP> Anthrachinon- <SEP> Scharlach
<tb>  4-benzoylamino-benzol <SEP> 2,6-diisocyanat
<tb>  14 <SEP>   <SEP>   <SEP> Diphenyl-4,4'-diisocyanat <SEP> Scharlach
<tb>  15 <SEP>   <SEP> ,> <SEP> 2-Methoxy-5-methyl- <SEP> orange
<tb>  phenylen-1,4-diisocyanat
<tb>  16 <SEP> a <SEP>   <SEP> 1,1'-Azobenzol- <SEP> Scharlach
<tb>  4,4'-diisocyanat
<tb>  17 <SEP>   <SEP>   <SEP> Di-NN-(3-isocyanato- <SEP> gelbrot
<tb>  4-methyl-phenyl)-harnstoff
<tb>  18 <SEP> 2-Amino-anthrachinon <SEP>   <SEP> Phenylen-1,4-düsocyanat <SEP> rot
<tb>  19 <SEP> 3-Methoxy-4-amino- <SEP>   <SEP> Phenylen-1,4-diisocyanat <SEP> rot
<tb>  azobenzol
<tb>  20 <SEP> 1-Amino-2-methoxy- <SEP>   <SEP> 1-Methyl-phenylen- <SEP> orange
<tb>  5-chlor-benzol <SEP> 2,4-diisocyanat
<tb>  21 <SEP> 1-Amino-benzol-2- <SEP>   <SEP> Naphthylen-1,

  5-düsocyanat <SEP> orange
<tb>  carbonsäure-methylester
<tb>  22 <SEP> ,> <SEP>   <SEP> 1-Methyl-phenylen-- <SEP> orange
<tb>  2,4-düsocyanat
<tb>  23 <SEP> 1-Amino-2-methoxy- <SEP>   <SEP> Diphenyhnethan- <SEP> rot
<tb>  4-nitro-benzol <SEP> 4,4'-düsocyanat       
EMI0004.0001     
  
    I <SEP> II <SEP> III <SEP> IV
<tb>  Diazokomponente <SEP> Kupplungskomponente <SEP> Diisocyanat <SEP> Farbton <SEP> in <SEP> PVC
<tb>  24 <SEP> 1-Amino-2-methyl- <SEP> 1-(4'-Aniino-phenyl)- <SEP> Naphthylen-1,5-diisocyanat <SEP> gelb
<tb>  5-chlor-benzol <SEP> 3-methyl-pyrazolon
<tb>  25 <SEP> 1-Amino-2-methoxy- <SEP> 2-Oxy-3-naphthoesäure- <SEP> 2,5-Dichlor-phenylen- <SEP> blaustichiges <SEP> Rot
<tb>  4-chlor-5-methyl-benzol <SEP> hydrazid <SEP> 1,4-diisocyanat
<tb>  26 <SEP> 1-Amino-3-methoxy- <SEP> ss-Naphthol <SEP> Naphthylen-1,

  5-diisocyanat <SEP> rot
<tb>  4-acetylamino- <SEP> (Acetylgruppe <SEP> abgespalten)
<tb>  6-chlor-benzol
<tb>  27 <SEP> ,> <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)- <SEP> 2,5-Dichlor-phenylen- <SEP> rot
<tb>  2-methoxy-benzol <SEP> 1,4-diisocyanat
<tb>  (Acetylgruppe <SEP> abgespalten)
<tb>  28 <SEP> 1-Amino-4-nitrobenzol <SEP> 1-(2',3'-Oxynaphthoylamino)- <SEP> 3,3'-Dichlor-diphenyl- <SEP> rot
<tb>  2-methoxy-benzol <SEP> 4,4'-diisocyanat
<tb>  (Nitrogruppe <SEP> reduziert)
<tb>  29 <SEP> 1-Amino-2,5-dimethoxy- <SEP> 6-Amino-2-oxy-3-naphthoyl- <SEP> 2,5-Dichlor-phenylen- <SEP> blau
<tb>  4-benzoylamino-benzol <SEP> 2'-methyl-anilid <SEP> 1,4-diisocyanat
<tb>  (alkalisch <SEP> gekuppelt)
<tb>  30 <SEP> 1-Amino-4-methoxy- <SEP> 1-Amino-2-methoxy- <SEP> Phenylen-1,4-diisocyanat <SEP> braunstichig <SEP> olive
<tb>  anthrachinon <SEP> 5-methyl-benzol       <I>Beispiel 2</I>  12,

  5 Teile des Farbstoffes, der aus     diazotiertem          1-Amino-2-methoxy-5-chlor-benzol    und     1-Amino-          naphthalin    nach den Angaben von Beispiel 1 herge  stellt worden ist, werden in 200     Volumteilen        o-Di-          chlorbenzol    unter Rühren auf 100 bis 110  erwärmt,  dann mit 3,4 Teilen     Hexamethylen-diisocyanat    ver  setzt und während 15 Stunden auf 150 bis     155a    ge  halten.

   Nach dem Abkühlen auf etwa<B>1000</B> wird das  Pigment     abfiltriert.    Man erhält nach der Aufarbei  tung gemäss Beispiel 1 ein orangefarbenes Pulver,  das, in     Polyinylchlorid        eingewalzt,    eine gelbe Färbung  von guter     Migrationsechtheit    und guter Lichtechtheit  ergibt.  



  <I>Beispiel 3</I>  58,65 Teile     1-Amino-2-chlor-5-trifluormethyl-          benzol    werden in 250 Teilen Wasser und 260 Teilen       30        %iger        Salzsäure        verrührt.        Man        kühlt        mit        etwa     100 Teilen Eis auf -5 bis<B>00</B> und tropft 75     Volum-          teile        4n-Natriumnitritlösung    innert 2 bis 3 Minuten  zu und     rührt    eine halbe Stunde nach.

   Die filtrierte       Diazolösung    lässt man bei 5 bis     10a    in eine     filtrierte     Lösung von 42,9 Teilen     2-Amino-naphthalin    in 500  Teilen Wasser und 40 Teilen 30     o/oiger        Salzsäure    ein  laufen und stumpft die     Salzsäure    durch langsames       Zutropfen        einer        20        %        igen        Natriumacetatlösung        ab.     Nach Beendigung der Kupplung wird filtriert, mit  Wasser gewaschen und getrocknet.  



  14,36 Teile dieses Farbstoffes werden in 150       Volumteilen        o-Dichlorbenzol    auf<B>1100</B> erwärmt.  Dann werden 5,9 Teile     3,3'-Dimethoxy-diphenyl-4,4'-          diisocyanat    und 4 Teile     Pyridin    eingetragen. Man  erhitzt auf 150 bis<B>1550</B> und rührt bei dieser Tempe-         ratur    15 Stunden.

   Nun lässt man auf 100  abkühlen,  filtriert das Pigment ab, wäscht es mit heissem     o-Di-          chlorbenzol    und anschliessend mit heissem Alkohol  nach und trocknet im Vakuum bei<B>900.</B> Es     liefert,    in       Polyvinylchlorid    eingewalzt, eine gelborange Folie  von guter     Migrations-    und Lichtechtheit.  



  Ersetzt man das     3,3'-Dimethoxy-diphenyl-4,4'-di-          isocyanat    durch 4,6 Teile     Naphthylen-1,5-diisocyanat,     so erhält man ein Pigment, das, in     Polyvinylchlorid     eingewalzt, eine gelborange Folie mit gleichen     Echt-          heiten    ergibt.  



  Ersetzt man das     3,3'-Dimethoxy-diphenyl-4,4'-di-          isocyanat    durch 4,8 Teile     2,5-Dichlor-phenylen-1,4-          diisocyanat,    so erhält man ein Pigment, das, in     Poly-          vinylchlorid        eingewalzt,    eine gelbe Folie mit ebenfalls  sehr guten     Echtheiten    ergibt.  



  Verwendet man im Absatz 1 als     Azokomponente     anstelle von     2-Amino-naphthalin        1-Amino-naphthalin,     so erhält man bei Verwendung von     2,5-Dichlor-          phenylen-1,4-diisocyanat    als Reaktionspartner ein  orange färbendes Pigment von ausgezeichneter     Migra-          tionsechtheit.     



  <I>Beispiel 4</I>  13,03 Teile des     Aminoazofarbstoffes,    der aus       1-Amino-2-methoxy-4-chlor-5-methyl-benzol    und       2-Amino-naphthalin    nach den Angaben von Beispiel 1  hergestellt worden ist, werden     in    100     Volumteilen          o-Dichlorbenzol    unter Rühren auf 100 bis     11011    er  wärmt, die Lösung mit 4,2 Teilen     Naphthylen-1,5-          diisocyanat,    gelöst in 50     Volumteilen        o-Dichlor-          benzol,

      versetzt und während 15 Stunden bei 150  bis     15511    kondensiert. Nach dem Abkühlen auf     100a     wird das Pigment     abfiltriert.    Man erhält nach der      Aufarbeitung gemäss Beispiel 1 ein     gelboranges    Pul  ver, das, in     Polyvinylchlorid        eingewalzt,    eine gelbe  Färbung von guter     Migrations-    und Lichtechtheit  ergibt.  



  Ersetzt man das     Naphthylen-1,5-diisocyanat    durch  3,2 Teile     Phenylen-1,4-diisocyanat,    so erhält man ein  Pigment, das, in     Polyvinylchlorid    eingewalzt, eine gelb  orange Folie mit gleichen     Echtheiten    ergibt.  



  Ersetzt man das     Naphthylen-1,5-diisocyanat    durch  4,6 Teile     2,5-Dichlor-phenylen-1,4-diisocyanat,    so er  hält man ebenfalls ein gelbes Pigment.    <I>Beispiel 5</I>  13,03 Teile des     Monoazofarbstoffes,    hergestellt  aus     1-Amino-2-methoxy-4-chlor-5-methyl-benzol    und       1-Aminö-naphthalin    nach den Angaben von Bei  spiel 1, in 100     Volumteilen        o-Dichlorbenzol    werden  unter Rühren bei 100  mit einer Lösung von 6,1 Tei  len     3,3'-Dichlor-diphenyl-4,4'-diisocyanat    in 50     Vo-          lumteilen        o-Dichlorbenzol    versetzt.

   Man rührt 15 Stun  den bei 150 bis 155" und filtriert dann bei 100  das  Pigment ab. Man erhält nach üblicher Aufarbeitung  in ausgezeichneter Ausbeute ein gelbbraunes Pulver,  welches, in     Polyvinylchlorid        eingewalzt,    leuchtend  gelbe Folien von guter     Migrations-    und Lichtechtheit  gibt.  



  Ersetzt man das     3,3'-Dichlor-diphenyl-4,4'-diiso-          cyanat    durch 4,2 Teile     Naphthylen-1,5-diisocyanat     oder durch 3,2 Teile     Phenylen-1,4-diisocyanat    oder  durch 4,6 Teile     2,5-Dichlor-phenylen-1,4-diisocyanat,     so erhält man Pigmente, die, in     Polyvinylchlorid    ein  gewalzt, ebenfalls gelbe Folien mit guten Echtheits  eigenschaften ergeben.  



  <I>Beispiel 6</I>  8,53 Teile des entsprechend den Angaben von  Beispiel 1 hergestellten     Monoazofarbstoffes    aus       1-Amino-4-benzoylamino-2,5-dimethoxy-benzol    und       2-Amino-naphthalin    löst man in 150     Volumteilen          o-Dichlorbenzol,    versetzt bei 110  mit 1,61 Teilen       Phenylen-1,4-diisocyanat,    gelöst in 30     Volumteilen          o-Dichlorbenzol    und rührt 15 Stunden bei 150 bis  155 .

   Das nach der Aufarbeitung gemäss Beispiel 1  erhaltene rotbraune Pigment ergibt, in     Polyvinyl-          chlorid    eingewalzt, eine     migrations-    und lichtechte,  scharlachrote Färbung.  



  Kondensiert man 8,53 Teile des angegebenen       Aminoazofarbstoffes    mit 2,3 Teilen     2-Methoxy-5-          chlor-phenylen-1,4-diisocyanat    oder mit 2,3 Teilen       2,5-Dichlor-phenylen-1,4-diisocyanat,    so erhält man  ebenfalls rote Pigmente mit sehr guten Echtheitseigen  schaften.  



  <I>Beispiel 7</I>  7,48 Teile des     Monoazofarbstoffes,    hergestellt aus       2-Amino-4-chlor-diphenyläther    und     2-Amino-naph-          thalin    nach Angaben von Beispiel 1, in 130     Volum-          teilen        o-Dichlorbenzol    werden bei 110  mit 2,3 Teilen       2,5-Dichlor-phenylen-1,4-diisocyanat,    gelöst in 30     Vo-          lumteilen        o-Dichlorbenzol,    versetzt.

   Man kondensiert  15 Stunden bei 150 bis 155 , lässt die Temperatur bis    100  absinken und erhält nach der Aufarbeitung ge  mäss Beispiel 1 ein     gelboranges    Pulver, das, in     Poly-          vinylchlorid        eingewalzt,    eine gelbe Folie von guter       Migrations-    und Lichtechtheit ergibt.  



  Ersetzt man das     2,5-Dichlor-phenylen-1,4-diiso-          cyanat    durch 1,6 Teile     Phenylen-1,4-diisocyanat,    so  erhält man ein Pigment, welches,     in        Polyvinylchlorid          eingewalzt,    orange Folien mit gleichen     Echtheiten     ergibt.  



  <I>Beispiel 8</I>  42,45 Teile     2-Methyl    - 5 -     chlor-1-        amino-benzol     werden gemäss Beispiel 1     diazotiert.    Diese filtrierte       Diazolösung    lässt man zu einer Lösung von 56,1 Tei  len     2-Oxy-3-naphthoesäureamid,    46,5 Teilen 30 %     ige     Natronlauge und 60 Teilen     kristallisiertem    Natrium  acetat in 700 Teilen Wasser zulaufen. Nach Beendi  gung der Kupplung wird der Farbstoff     abfiltriert,    mit  Wasser gewaschen und getrocknet.  



  <B>13,6</B> Teile dieses     Farbstoffes    werden in 200     Vo-          lumteilen        o-Dichlorbenzol    auf 120 bis 130  erwärmt.  Dazu gibt man 6,2 Teile     3,3'-Dichlor-diphenyl-4,4'-          diisocyanat,    erhitzt auf 150 bis 160  und     rührt     15 Stunden bei 150 bis 160 . Man lässt auf 100   abkühlen, filtriert das Pigment ab, wäscht es     mit     heissem     o-Dichlorbenzol,    heissem     Dimethylformamid     und anschliessend noch mit heissem Alkohol nach.

   Es  färbt, in     Polyvinylchlorid        eingewalzt,    blaustichig rot  mit guter     Migrations-    und Lichtechtheit.  



  Wird an Stelle des     3,3'-Dichlor-diphenyl-4,4'-          diisocyanates    das     Phenylen-1,4-diisocyanat    verwendet,  so erhält man ein Pigment, das, in     Polyvinylchlorid          eingewalzt,    rote Folien mit guter     Migrations-    und  Lichtechtheit liefert.  



  <I>Beispiel 9</I>  14,8 Teile des     Farbstoffes,    hergestellt aus     diazo-          tiertem        1-Amino-2-methoxy-4-chlor-5-methyl-benzol     und     2-Oxy-3-naphthoesäureamid    nach den Angaben  von Beispiel 8, werden in 200     Volumteilen        Trichlor-          benzol    bei 120 bis 130      mit    3,3 Teilen     Phenylen-1,4-          diisocyanat    versetzt. Man rührt 15 Stunden bei 150  bis 155 , dann lässt man     abkühlen    und filtriert das  Pigment ab, das wie im Beispiel 8 angegeben aufge  arbeitet wird.

   In     Polyvinylchlorid        eingewalzt,    liefert  es eine bräunlich rote Folie mit guter     Migrations-          und    Lichtechtheit.  



  Ersetzt man das     Phenylen-1,4-düsocyanat.    durch  4,2 Teile     Naphthylen-1,5-diisocyanat,    so erhält man       Polyvinylchloridfolien    von ähnlicher Farbe     mit    den  gleichen     Echtheiten.     



  <I>Beispiel 10</I>  6,9 Teile     1-Amino-4-benzoylamino-anthrachinon     in 100     Volumteilen        o-Dichlorbenzol    werden bei 110  bis 120  mit 3,1 Teilen     3,3'-Dichlordiphenyl-4,4'-di-          isocyanat    versetzt und auf 155 bis 160  C     aufgeheizt;     dann werden noch 3 Teile     Pyridin    zugefügt. Nach       10stündigem    Rühren bei 155 bis 160  C lässt man  abkühlen, filtriert das Pigment ab und wäscht mit  heissem     o-Dichlorbenzol,        Dimethylformamid    und  Alkohol nach.

   In     Polyvinylchlorid        eingewalzt,    erhält      man blaustichig rote Folien, die gute     Migrations-    und       Lichtechtheiten    besitzen.  



  Verwendet man anstelle des angegebenen     3,3'-Di-          chlor-diphenyl-4,4'-diisocyanates        äquimolare    Mengen       2,5-Dichlor-phenylen-1,4-diisocyanat,    so erhält     man     ein Pigment, das, in     Polyvinylchlorid    eingewalzt, eine  rote Färbung von guter     Migrations-    und Lichtecht  heit zeigt.

      <I>Beispiel 11</I>  6,9 Teile     1-Amino-5-benzoylamino-anthrachinon     nach den Angaben von Beispiel 10 mit 2,2 Teilen       Naphthylen-1,5-diisocyanat    kondensiert, ergeben ein  Pigment, das, in     Polyvinylchlorid    eingewalzt, eine  gelbe Folie von guter     Migrations-    und Lichtechtheit       liefert.     



  Werden anstelle von     Naphthylen-1,5-diisocyanat     3,1 Teile     3,3'-Dichlordiphenyl-4,4'-diisocyanat    ver  wendet, und kondensiert man bei 170 bis 175 , so  erhält man nach üblicher Aufarbeitung ein Pigment,  das, in     Polyvinylchlorid    eingewalzt, eine     rotstichig     gelbe Färbung von guter     Migrations-    und Lichtecht  heit gibt.  



  <I>Beispiel 12</I>  12,6 Teile     1-Amino-4-phenylamino-anthrachinon     werden in 300     Volumteilen        o-Dichlorbenzol    auf 110  bis 120  aufgeheizt. Bei dieser Temperatur werden  4,7 Teile     2,5-Dichlor-phenylen-1,4-diisocyanat,    gelöst  in 40 Teilen     o-Dichlorbenzol,    eingetragen. Man er  wärmt bis 150  und rührt bei dieser Temperatur noch  15     Stunden.    Dann filtriert man das gebildete Pigment  ab, wäscht es mit heissem     o-Dichlorbenzol    und Alko  hol nach und trocknet es bei 90  im Vakuum.

   Wird  das Pigment in     Polyvinylchlorid        eingewalzt,    so erhält  man eine blaue Folie von sehr guter     Migrations-    und  Lichtechtheit.  



  Verwendet man anstelle des     2,5-Dichlor-phenylen-          1,4-diisocyanates    6,4 Teile     Benzol-1,        1'-azonaphthalin-          4,4'-diisocyanat,    so erhält man einen     Polyvinylchlorid     in grünen Tönen färbenden Farbstoff von guten Echt  heitseigenschaften.  



  <I>Beispiel 13</I>  13 Teile     4-Amino-anthrachinon-1(N)2-acridon     werden in 200     Volumteilen        o-Dichlorbenzol    auf 110  bis     120         aufgeheizt.    Bei dieser Temperatur werden  6,3 Teile     3,3'-Dichlor-diphenyl-4,4'-diisocyanat    ein  getragen. Man erwärmt auf 165 bis 170 , fügt 3 Teile       Pyridin    zu und     rührt    bei dieser Temperatur noch  15 Stunden. Dann filtriert man das gebildete Pigment  ab, wäscht es mit heissem     o-Dichlorbenzol,        Dimethyl-          formamid    und Alkohol nach und trocknet es im  Vakuum bei 90 .

   Wird das Pigment in     Polyvinyl-          chlorid        eingewalzt,    so erhält man eine blaue Folie  von guter     Migrations-    und     Lichtechtheit.     



  <I>Beispiel 14</I>  13 Teile     5-Amino-anthrachinon-1(N)2-acridon     werden in 200     Volumteilen    Nitrobenzol nach den An  gaben von Beispiel 13     mit    6,3 Teilen 3,3'-Dichlor-         diphenyl-4,4'-diisocyanat    kondensiert. Man erhält  nach üblicher Aufarbeitung ein Pigment, das, in     Poly-          vinylchlorid    eingewalzt, eine braunviolette Folie mit  guter     Migrations-    und Lichtechtheit liefert.  



  <I>Beispiel<B>15</B></I>  Eine Lösung von 5,25 Teilen     2,3'-Dimethyl-1,1'-          azobenzol-4'-isocyanat    in 100 Teilen     o-Dichlorbenzol     wird mit 1,1 Teilen     p-Phenylendiamin,    gelöst in  30 Teilen     o-Dichlorbenzol,    versetzt und während  15 Stunden auf 150 bis 155  gehalten. Nach dem Ab  kühlen auf etwa 100  wird das Pigment     abfiltriert.     Man erhält nach der Aufarbeitung gemäss Beispiel 1  ein gelbes Pulver, das, in     Polyvinylchlorid    eingewalzt,  eine gelbe Färbung mit guten     Echtheiten    ergibt.  



  <I>Beispiel 16</I>  2,75 Teile     Benzol-1,1'-azonaphthalin-4'-isocyanat,     hergestellt durch Umsetzen des Farbstoffes aus     diazo-          tiertem        Aminobenzol    und     1-Amino-naphthalin    mit       Phosgen,    werden mit 0,82 Teilen     Benzidin    und 1 Teil       Pyridin    in 50     Volumteilen        o-Dichlorbenzol    7 Stunden  bei 140 bis 150  gerührt. Nach dem Erkalten filtriert  man ab und wäscht das erhaltene Pigment mit heissem       o-Dichlorbenzol    und Alkohol nach.

   Wird das Pigment  in     Polyvinylchlorid        eingewalzt,    so erhält man eine  braune Folie mit guter     Migrationsechtheit.       <I>Beispiel 17</I>  35,9 Teile     1-Amino-2-methoxy-4-chlor-5-methyl-          benzol    werden in 400 Teilen Wasser und 52 Teilen  30      /aiger        Salzsäure    verrührt und mit Eis auf 0   gekühlt. Nun tropft man 52 Teile     4n-Natriumnitrit-          lösung    bei 0 bis     5     zu.

   Die filtrierte     Diazolösung    lässt  man bei 5 bis 10  in eine filtrierte Lösung von 30 Tei  len     2-Amino-naphthalin    in 500 Teilen Wasser und  22 Teilen 30      /o        iger    Salzsäure einlaufen und stumpft  die Salzsäure durch langsames     Zutropfen    einer       20'l/oaigen        Natriumacetatlösung    ab. Nach Beendigung  der Kupplung wird filtriert, mit Wasser nachge  waschen und anschliessend in 500 Teilen     o-Dichlor-          benzol        azeotrop    entwässert.

   Gleichzeitig werden in  300 Teilen     o-Dichlorbenzol    bei 20 bis 0  50 Teile       Phosgen    eingeleitet, dann wird die Lösung bis -15   gekühlt und bei -15 bis 0  eine heisse Lösung von  19,5 Teilen     2,5-Dichlor-p-phenylendiamin    in 100 Tei  len     o-Dichlorbenzol    zugegeben. Man erhitzt langsam  bis 130  und leitet gleichzeitig noch 50 Teile     Phosgen     ein.

   Nun wird die Lösung eine Stunde bei 120 bis  130  mit Stickstoff ausgeblasen. dann auf 50  gekühlt  und von geringen unlöslichen Anteilen     abfiltriert.    Die  so erhaltene Lösung des     2,5-Dichlor-phenylen-1,4-          diisocyanates    wird zur     entwässerten        Farbstofflösung     gegeben und während 15 Stunden bei 150 bis 155   kondensiert. Das nach der Aufarbeitung gemäss Bei  spiel 1 erhaltene Pigment ergibt, in     Polyvinylchlorid          eingewalzt,    eine     migrations-    und lichtechte, gelbe  Färbung.

        <I>Beispiel 18</I>  28,7 Teile     2-Amino-4-chlor-phenol    werden gemäss  Beispiel 1     diazotiert.    Diese filtrierte     Diazolösung    lässt  man zu einer Lösung von<B>31,8</B> Teilen     5-Amino-l-          naphthol,    20     Volumteilen    30     1/oiger    Natronlauge,  300 Teilen Wasser und 200 Teilen 10     o/oiger        Natrium-          carbonatlösung    zulaufen.

   Nach beendeter Kupplung  wird     abgenutscht,    der     Nutschkuchen    in 1500 Teilen  Wasser suspendiert und mit 50 Teilen     krist.    Kupfer  sulfat in 100     Volumteilen        konz.        Ammoniaklösung     während 4 Stunden bei 80 bis 90      gekupfert.    Dann  wird der Farbstoff     abfiltriert,    mit Wasser gewaschen  und getrocknet.  



  3,75 Teile dieses fein verteilten     Farbstoffkupfer-          komplexes    werden in 150 Teilen     Nitrobenzol    auf 150   erwärmt. Dazu gibt man 1,2 Teile     2,5-Dichlor-          phenylen-1,4-diisocyanat    und rührt weitere 15 Stun  den bei 150 bis 1600. Man lässt auf 100  abkühlen,  filtriert das Pigment ab, wäscht mit Nitrobenzol, dann  mit Benzol und trocknet im Vakuum bei 900. Wird  das Pigment in     Polyvinylchlorid        eingewalzt,    so     liefert     es eine schwarze Folie mit guter     Migrations-    und  Lichtechtheit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Pigmentfarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Mol eines orga- nischen Diisocyanates mit ungefähr 2 Mol eines orga nischen Farbstoffes umsetzt, der eine primäre oder sekundäre Aminogruppe enthält, oder 1 Mol einer organischen Verbindung, enthaltend zwei primäre oder sekundäre Aminogruppen, mit ungefähr 2 Mol eines organischen Farbstoffes umsetzt, der eine Iso- cyanatgruppe enthält.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Aryldiisocyanate mit orga nischen Farbstoffen, enthaltend eine primäre Amino- gruppe, umsetzt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man entsprechende Azofarbstoffe verwendet. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels bei Temperaturen zwi schen 50 und 2000 C durchführt. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Reaktion bei Tempera turen zwischen 130 und 1800 C durchführt.
CH5516058A 1958-01-27 1958-01-27 Verfahren zur Herstellung von Pigmentfarbstoffen CH366613A (de)

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