Schaltungsanordnung in Stellwerken für elektrische Bahnanlagen mit verschiedenen Stromarten und/oder Fahrdrahtspannungen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung in Stellwerken mit elektrischen Verschlüssen für elektrische Bahnanlagen, deren Gleise von Fahrzeu gen für verschiedene Stromarten, z. B. Gleichstrom und Wechselstrom 50 Hz bzw. 162/3 Hz und/oder Fahrdrahtspannungen, befahren werden. In diesen Stellwerken kann erst mit der Freigabe des Fahr weges durch Stellen der Weichen und/oder Signale, z. B. über eine unmittelbare oder mittelbare Kupp lung, die jeweils benötigte Stromart bzw. Fahrdraht spannung für die zu befahrenden Gleise angeschaltet werden. Hierdurch und durch eine gegenseitige Sper rung der Schalter für die verschiedenen Stromarten bzw.
Fahrdrahtspannungen ist lediglich die erforder liche Sicherheit gegen falsches Schliessen der Schal ter beim Stellen von Fahrstrassen und/oder Signalen gegeben. Das Ausschalten der Fahrdrahtschalter und das Auflösen von Fahrstrassen kann bisher noch unabhängig voneinander erfolgen. Es kann daher vorkommen, dass entweder die Fahrdrahtspannung unnötigerweise angeschaltet bleibt, auch wenn die jeweilige Fahrstrasse schon aufgelöst ist, oder dass die Fahrdrahtspannung schon abgeschaltet wird, ehe alle Voraussetzungen für die Fahrstrassenauflösung er füllt sind. In beiden Fällen muss das Stellwerksperso nal zusätzliche Massnahmen ergreifen, um den ord nungsgemässen Zustand der gesamten Anlage herzu stellen. Beispielsweise muss im ersten Fall ein ent sprechendes Ausschaltkommando an die Hochspan nungsstation gegeben werden.
Im zweiten Fall muss die Fahrstrasse durch Betätigen einer Hilfstaste auf gelöst werden.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass beim Durchfahren einer Fahrstrasse zunächst von der Gleisüberwachung abhängige Auf löserelais die Fahrdrahtspannungsschalter in die Aus- schaltstellungen steuern und erst nach Überprüfung dieser Ausschaltstellungen die Auflösung der Ver schlüsse freigegeben wird.
Weitere Einzelheiten, z. B. Überprüfung der Aus schaltstellungen der Spannungsschalter vor dem Ver schliessen der Fahrstrassen, zusätzlich von Hilfstasten gesteuerte An- und Ausschaltung der Fahrdraht spannungsschalter bei Störung der fahrstrassenabhän gigen Betätigung, sind aus dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung er sichtlich und im folgenden erläutert.
Von den Figuren der Zeichnung zeigen: Fig. 1 einen Ausschnitt eines Gleisbildstelltisches, Fig. 2 einen Teil der zugehörigen Stellwerksschal tung, Fig. 3 Schaltungen zum Einschalten und Über wachen der Fahrdrahtspannungsschalter vom Stell werk aus in Abhängigkeit von der Fahrstrassenein stellung, Fig. 4 eine Schaltung zum Ausschalten der Fahr drahtspannungsschalter in Abhängigkeit von Zug fahrten oder durch Hilfstasten und eine Kommando anlage zum Einschalten der Fahrdrahtspannungs schalter bei Störungen der von der Fahrstrassenein stellung abhängigen Einschaltung.
In dem Gleisbildausschnitt nach Fig. 1 sind zwei Streckengleise 1 und 2 dargestellt, von denen das Streckengleis 1 mit einer Fahrdrahtwechselspannung von z. B. 25 kV, das Streckengleis 2 mit einer Fahr drahtgleichspannung von z. B. 6 kV betrieben wird. Je nachdem, ob das Einfahrsignal S1 oder S2 bzw. das Ausfahrsignal S3 für eine Fahrt zwischen dem Gleis 1 und dem Gleis 3 oder dem Gleis 2 und dem Gleis 3 gestellt wird, muss der Fahrdraht für die Weiche W1 und das Gleis 3 die gleiche Spannung wie das entsprechende Streckengleis haben.
In den Gleis- und Weichennachbildungen der Fig. 1 sind in an sich bekannter Weise Ausleuchtungsschlitze an geordnet, um den Betriebszustand der Gleisanlage, das heisst die Gleisbesetzung in Abhängigkeit von nicht dargestellten Gleisrelais oder Achszählern, die Weichenlage und den Fahrstrassenverschluss bzw. die Festlegung anzuzeigen. Die zur Fahrstrassen-und Signal stellung dienenden Fahrstrassentasten FTl bis FT3 und Signaltasten STl bis ST3 sowie Spannungswahl tasten FSW1, FSW2, FSW31, FSW32, die zur Steue rung der Fahrdrahtschalter bei Störung der selbst tätigen fahrstrassenabhängigen Einschaltung dienen, sind ebenfalls in den Gleisnachbildungen angeordnet. Die zu beiden Seiten der Taste FSW dargestellten Melder E und A, z.
B. verschiedenfarbig ausleucht- bare Schlitze, dienen zur Anzeige der Schalterstel lungen ein und aus der Fahrdrahtschalter. Die Tasten FSW und die zugehörigen Melder können auch an einer anderen Stelle des Stelltisches oder auf zusätzlichen Schautafeln mit Blindschaltbildern im Stellwerk und/oder in der Schaltstation für die Fahr drahtspannungen angeordnet sein.
In den Fig. 2 bis 4 sind gewöhnliche Relais durch Kreise, Stützrelais mit einer Wirkstellwicklung und einer Rückstellwicklung durch Quadrate dargestellt. Die Pfeile in diesen Relaissymbolen zeigen die An kerlage bei der angenommenen Grundstellung der Anlage an. Durch die Pfeile neben den Fahrdraht spannungsschaltern FLT1 und FLT2 (Fig. 3) ist an gedeutet, dass diese Schalter normalerweise geöffnet sind. Die Bezugszeichen der Relais, Schalter und Tasten sind auch für die zugehörigen Steuer- und Prüfkontakte verwendet und lediglich durch eine zu sätzliche Zahl am Ende des Bezugszeichens vonein ander unterschieden. Die gezeichnete Kontaktstel lung der nicht dargestellten Gleisrelais gilt für den unbesetzten Zustand des zugehörigen Gleisabschnit tes.
Die aus den Fig. 3 und 4 ersichtlichen strich punktierten Trennungslinien deuten an, dass die ober halb der Linien gezeichneten Teile im Stellwerk, die unterhalb der Linie gezeichneten Teile in der Schalt station für die Fahrdrahtspannungen angeordnet sind.
Soll z. B. die Fahrstrasse von Gleis 1 nach Gleis 3 und das zugehörige Signal S1 gestellt werden, so werden die Tasten STl und FT3 betätigt. Nimmt die Weiche W1 die für diese Fahrstrasse erforderliche Plusstellung ein (Kontakte W1P1, W1P2 geschlos sen), so erhält die Wirkstellwicklung FV1l des Fahr- strassenverschliessers Strom im Stromkreis FT31- FSA11-FSA21-FSE11-FSE21-W1P1-ST11-FV11. Die Kontakte FSA11 bis FSE21 sind nur geschlos sen, wenn beide Fahrdrahtschalter FLT1, FLT2 (Fig. 3) geöffnet sind und über ihre Prüfkontakte FLT12, FLT22 die Melderelais FSA1, FSA2 für die Ausschaltstellung angeschaltet bzw. über die Kontakte FLT13, FLT23 die Melderelais FSE1, FSE2 für die Einschaltstellung abgeschaltet sind.
Beim Ansprechen des Fahrstrassenverschliessers FV11 wird durch seinen Kontakt FV 111 der ein getretene Fahrstrassenverschluss an den Fahrstrassen- überwacher FU1 gemeldet. Dieser überprüft noch mals die richtige Weichenlage (Kontakt W1P2) sowie die Gleisfreimeldung der Weiche W1 und des Gleises 3 (Kontakte GW11, G31) und andere Abhängigkei ten (Kontakt U11), z. B. Einstellung und Freimel dung des Durchrutschweges, Lage und Verschluss der Schutzweichen, Ausschaltstellung der Fahrdraht schalter für den Durchrutschweg usw. Er betätigt bei seinem Ansprechen die Kontakte FÜ11 und FU12.
Durch den Kontakt Füll ist der Stromkreis des Fahrdrahtspannungsschalters FLT1, der die Fahr drähte der Weiche W1 und des Gleises 3 an die Wechselspannung von 25 kV legt, vom Verschluss der Fahrstrasse abhängig. Im Stromkreis dieses Schal ters wird aus Sicherheitsgründen nochmals die Aus schaltstellung (Kontakt FLT21 geschlossen) des Schalters FLT2 für die andere Fahrdrahtspannung überprüft. Dieser Kontakt verhindert das Schliessen des Schalters FLT1, solange der Schalter FLT2 ge schlossen ist. Ein entsprechender Ausschlusskontakt FLT 11 des Schalters FLT 1 ist im Stromkreis des Schalters FL T2 angeordnet.
Beim Schliessen des Schalters FLT1, der in der geschlossenen Stellung verriegelt wird, werden die Kontakte FLT 11 bis FLT 13 betätigt. Hierdurch wechseln die Relais FSA1 und FSE1 sowie die zu gehörigen Kontakte FSA11 bis FSA13, FSE11 bis FSE13 ihre Stellung. Der Anker der Wicklung FV11 bleibt beim Öffnen der Kontakte FSA11, FSE11 an gezogen, da er durch den Anker der nicht dargestell ten Rückstellwicklung abgestützt ist. Durch die Kon takte FSA12, FSE12 ist die Festlegung der Fahr strasse von der Anschaltstellung des Schalters FLT1 abhängig. Da jetzt ein Strom durch die Wirkstell wicklung FF11 des Fahrstrassenfestlegers fliessen kann, wechseln die sich gegenseitig abstützenden Anker dieser Wicklung und der Rückstellwicklung FF12 ihre Stellung.
Dabei öffnet der Kontakt FF121 und schliessen die Kontakte FF111, FF112, FF113 (Fig. 2) sowie FF122 (Fig. 4). Über den Kontakt FF111 spricht der Steller SS11, der das Signal S1 auf Fahrt stellt, an. Die Kontakte FF112, FF113 bereiten den Ansprechstromkreis für die Rückstell wicklung FF12 bzw. die Auflöserelais FA11, FA12 vor.
Durch weitere nicht dargestellte Kontakte der Relais FSA1 und FSEl ist jetzt der Melder E neben der Taste FSWl ausgeschaltet und der Melder A angeschaltet.
Findet die Zugfahrt statt, so schaltet beim Beset zen der Weiche W I der Kontakt GW 11 des zuge hörigen Gleisrelais den Fahrstrassenüberwacher FU1 ab, so dass dieser seine Kontakte Füll und FU12 öffnet. Der verriegelte Schalter FLT <I>1</I> bleibt trotz Öffnen des Kontaktes FUll geschlossen. Der Kon takt<I>FU12</I> schaltet den Signalsteller SS11 ab.
Ausser dem wird beim Besetzen der Weiche W 1 durch den Kontakt GW <I>l2</I> der Stromkreis des Auflöserelais FA 11 geschlossen, das bei seinem Ansprechen die Kontakte FA 111, FA 112 betätigt. Der Kontakt NUl im Stromkreis dieses Relais wird von einem nicht dargestellten Netzüberwacher gesteuert.
Räumt der in das Gleis 3 einfahrende Zug die Weiche W1, so spricht das Auflöserelais FA12 über die beiden Gleis relaiskontakte GW 13, G34 an und schliesst die Kon takte FA121, FA122. Über die Kontakte FA112, FA122, FF122 erhält dann der in der Schaltstation angeordnete Entriegelungsmagnet FR1 des Fahrdraht schalters FLT 1 Strom und öffnet diesen Schalter. Hierdurch kehren die Kontakte FLT11 bis FLT13, die von diesen gesteuerten Relais FSA1, FSE1 und ihre Kontakte in die dargestellte Grundstellung zu rück. Die Rückstellwicklung FF12 prüft die geschlos sene Stellung der Kontakte FSA13, FSE13, das heisst die Ausschaltstellung des Schalters FLT 1, und bringt den Fahrstrassenfestleger in die Grundstellung. Dieser schaltet mit seinem Kontakt FF113 die Auflöserelais FA11, FA12 und mit seinem Kontakt FF122 den Verriegelungsmagneten FR1 ab.
Ausserdem wird auch der Fahrstrassenverschliesser erst nach überprüfung der Ausschaltstellung des Schalters FLT 1 durch An schalten seiner nicht dargestellten Rückstellwick lung zurückgestellt und so der Fahrstrassenverschluss aufgelöst. Ausser den Gleisrelaiskontakten G31 bis G34 nehmen jetzt alle Relais und die zugehörigen Kontakte wieder die dargestellte Grundstellung ein.
In entsprechender Weise wird beim Einstellen einer Fahrstrasse von Gleis 2 nach Gleis 3 durch Ansprechen des zugehörigen nicht dargestellten Fahr- strassenüberwachers der Kontakt FU21 geschlossen und der Schalter FLT2 betätigt. Hierbei wechseln die Kontakte FLT21 bis FLT23 und die von die sen abhängigen Relais FSA2, FSE2 ihre Stellung. Bei Festlegung dieser Fahrstrasse werden die Kon takte FF213 (Fig. 2) und FF222 (Fig. 4) geschlos sen. Nach dem Ansprechen beider Auflöserelais FA11, FA12 wird durch Ansprechen des Entriege- lungsmagneten FR2 zunächst der Fahrdrahtspan nungsschalter FLT2 in die Ausschaltstellung ge bracht.
Erst dann wird durch Rückstellung der bei der Fahrstrassen- und Signalstellung betätigten Ver schluss- und Festlegerelais die Fahrstrasse aufgelöst.
Über die aus Fig. 4 ersichtlichen Kontakte FHT11, FHT21 einer nicht dargestellten Taste für die Hilfsauflösung von Fahrstrassen können die Ent- riegelungsmagnete FR1, FR2 vom Stellwerk aus be tätigt werden, wenn die Einschaltung dieser Magnete durch die von der Gleisüberwachung abhängigen Kontakte FA112, FA122, FF112 bzw. FF122 ge stört ist oder vor Beginn der Zugfahrt ein Fahrstra ssenwechsel erforderlich wird. Das Schliessen der Kontakte FHT l 1, FHT21 wird zweckmässigerweise entweder zwangläufig oder über ein Zeitrelais vor übergehend von der Gleisfreimeldung der eingestell ten Fahrstrasse abhängig gemacht, um die Abschal tung der Fahrdrahtspannung während einer Fahrt zu verhindern.
Die Kontakte FHT12, FHT22 und die zugehörigen Tasten sind in der Schaltstation ange ordnet und ermöglichen die Abschaltung der Schal ter an Ort und Stelle. Die Betätigung der Kontakte FHT wird zweckmässigerweise durch Siegel oder Zählwerke gegen Missbrauch geschützt.
Die in Fig. 4 ausserdem dargestellte Schaltung ermöglicht die Übertragung und Anzeige von Ein schaltkommandos für die Fahrdrahtspannungsschal ter, wenn deren betriebsmässige Anschaltung durch die Kontakte der Fahrstrassenüberwacher gestört ist. Soll im Störungsfall, z. B. für die Einfahrt von Gleis 1 nach Gleis 3, der Fahrdrahtschalter FLT 1 geschlos sen werden, so werden im Stellwerk die Taste FSW 1 und eine nicht dargestellte Gruppentaste für Schalt aufträge gedrückt, deren Betätigung durch ein Zähl werk überwacht wird. Durch die Tasten bzw. das Zählwerk werden die Kontakte SZ11 und FSWll im Stromkreis des in der Schaltzentrale angeordneten Relais SE1 geschlossen.
Dieses Relais hält sich über seinen Kontakt SE11 und den Kontakt FLT14 des zu betätigenden Fahrdrahtschalters, schaltet eine nicht dargestellte optische und/oder akustische Melde einrichtung für das gegebene Kommando an und be reitet mit seinem Kontakt SE12 den Stromkreis des Schalters FLTl vor. Beim Schliessen des in der Schaltstation angeordneten Kontaktes SW U11, z. B. durch eine entsprechende Einschalttaste, wird der Schalter FLT1 geschlossen. Dabei werden das Re lais SE1 sowie die Meldeeinrichtung durch den Kon takt FLT 14 wieder abgeschaltet. Die übrigen von der Einschaltstellung des Schalters FLT 1 abhängi gen Schaltvorgänge können dann in der oben beschrie benen Weise ablaufen.
Für eine entsprechende Betätigung des Relais SE2 und des Schalters FLT2 beim Drücken der Gruppentaste sind die Tasten FSW 1 sowie die Kon takte FSW21, SE21, SE22 und SWU21 vorgesehen.
Die in Fig. 1 dargestellten Tasten FSW31 und FSW32 sind für den Fall vorgesehen, dass sich an das Gleis 3 noch weitere Gleise anschliessen, deren Fahrdraht über eigene Schalter bei Störungen der fahrstrassenabhängigen Steuerung wahlweise an die eine oder die andere Spannung gelegt werden muss. Eine Darstellung der zugehörigen Steuer- und Über wachungsstromkreise ist nicht erforderlich, da sich ihr Aufbau bei sinngemässer Anwendung des be schriebenen Ausführungsbeispieles der Erfindung ohne weiteres ergibt.
Die Verwendung mehrerer unabhängig vonein ander anschaltbarer Fahrdrahtabschnitte ist beson ders vorteilhaft in Stellwerken mit Teilfahrstrassen. Die Abschaltung der Fahrdrahtspannung und die Auflösung von Verschluss und Festlegung erfolgt dann nur für die vom Zuge geräumten Teilfahr- strassen.
Soll die Möglichkeit vorgesehen sein, dass ein aus Gleis 1 eingefahrener Zug in das Gleis 2 wieder ausfährt, so ist es möglich, die für die beschriebene Einfahrt erforderliche Fahrdrahtspannung des vom stehenden Zug besetzten Gleises bei Auflösung der übrigen Teile der Einfahrstrasse durch die in ein Nebengleis ausfahrende Lokomotive abzuschalten. Auf diese Weise wird eine mehrmalige Betätigung der Fahrdrahtschalter bei Einfahrt eines Zuges und anschliessender Ausfahrt lediglich der Lokomotive vermieden.
Die Anschaltung der Fahrdrahtspannung von 6 kV für Ausfahrten des Zuges aus Gleis 3 nach Gleis 2 erfolgt dann in der oben beschriebenen Weise beim Einstellen der Ausfahrstrasse durch Be tätigen der Signaltaste ST3 und der Fahrstrassen taste FT2.
Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf das beschriebene Beispiel beschränkt. Sie kann in ent sprechender Weise für Stellwerke mit über mehrere Weichen- und Gleisabschnitte sich erstreckenden Fahr strassen mit fahrstrassenweisem Verschluss bzw. Fest legung oder mit Verschluss und Festlegung durch den einzelnen Teilfahrstrassen oder Weichen zuge ordnete Relais abgewandelt werden. Auch auf Strek- ken mit selbsttätiger Zuglenkung, z. B. in Abhängig keit von der Zugnummernmeldung, lässt sich eine ent sprechende folgeabhängige Steuerung von Fahrstra ssenverschluss bzw. -auflösung und An- bzw. Aus schaltung der Fahrdrahtspannungen durchführen.