CH366850A - Schaltungsanordnung in Stellwerken für elektrische Bahnanlagen mit verschiedenen Stromarten und/oder Fahrdrahtspannungen - Google Patents

Schaltungsanordnung in Stellwerken für elektrische Bahnanlagen mit verschiedenen Stromarten und/oder Fahrdrahtspannungen

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CH366850A
CH366850A CH6857959A CH6857959A CH366850A CH 366850 A CH366850 A CH 366850A CH 6857959 A CH6857959 A CH 6857959A CH 6857959 A CH6857959 A CH 6857959A CH 366850 A CH366850 A CH 366850A
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CH
Switzerland
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contact wire
circuit arrangement
switch
route
dependent
Prior art date
Application number
CH6857959A
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Inventor
Ebeling Helmut
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Siemens Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/14Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control to cut-off the power supply to traction motors of electrically-propelled vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L21/00Station blocking between signal boxes in one yard
    • B61L21/04Electrical locking and release of the route; Electrical repeat locks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
    • B61L7/068Protection against eddy-currents, short-circuits, or the like, for electric safety arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Schaltungsanordnung in Stellwerken für elektrische Bahnanlagen mit verschiedenen Stromarten  und/oder Fahrdrahtspannungen    Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung  in Stellwerken mit elektrischen Verschlüssen für  elektrische Bahnanlagen, deren Gleise von Fahrzeu  gen für verschiedene Stromarten, z. B. Gleichstrom  und Wechselstrom 50 Hz bzw. 162/3 Hz und/oder  Fahrdrahtspannungen, befahren werden. In diesen  Stellwerken kann erst mit der Freigabe des Fahr  weges durch Stellen der Weichen und/oder Signale,  z. B. über eine unmittelbare oder mittelbare Kupp  lung, die jeweils benötigte Stromart bzw. Fahrdraht  spannung für die zu befahrenden Gleise angeschaltet  werden. Hierdurch und durch eine gegenseitige Sper  rung der Schalter für die verschiedenen Stromarten  bzw.

   Fahrdrahtspannungen ist lediglich die erforder  liche Sicherheit gegen falsches Schliessen der Schal  ter beim Stellen von Fahrstrassen und/oder Signalen  gegeben. Das Ausschalten der Fahrdrahtschalter und  das Auflösen von Fahrstrassen kann bisher noch  unabhängig voneinander erfolgen. Es kann daher  vorkommen, dass entweder die Fahrdrahtspannung  unnötigerweise angeschaltet bleibt, auch wenn die  jeweilige Fahrstrasse schon aufgelöst ist, oder dass die  Fahrdrahtspannung schon abgeschaltet wird, ehe alle  Voraussetzungen für die Fahrstrassenauflösung er  füllt sind. In beiden Fällen muss das Stellwerksperso  nal zusätzliche Massnahmen ergreifen, um den ord  nungsgemässen Zustand der gesamten Anlage herzu  stellen. Beispielsweise muss im ersten Fall ein ent  sprechendes Ausschaltkommando an die Hochspan  nungsstation gegeben werden.

   Im zweiten Fall muss  die Fahrstrasse durch Betätigen einer Hilfstaste auf  gelöst werden.  



  Diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch  vermieden, dass beim Durchfahren einer Fahrstrasse  zunächst von der Gleisüberwachung abhängige Auf  löserelais die Fahrdrahtspannungsschalter in die Aus-    schaltstellungen steuern und erst nach Überprüfung  dieser Ausschaltstellungen die Auflösung der Ver  schlüsse freigegeben wird.  



  Weitere Einzelheiten, z. B. Überprüfung der Aus  schaltstellungen der Spannungsschalter vor dem Ver  schliessen der Fahrstrassen, zusätzlich von Hilfstasten  gesteuerte An- und Ausschaltung der Fahrdraht  spannungsschalter bei Störung der fahrstrassenabhän  gigen Betätigung, sind aus dem in der Zeichnung  dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung er  sichtlich und im folgenden erläutert.  



  Von den Figuren der Zeichnung zeigen:  Fig. 1 einen Ausschnitt eines Gleisbildstelltisches,  Fig. 2 einen Teil der zugehörigen Stellwerksschal  tung,  Fig. 3 Schaltungen zum Einschalten und Über  wachen der Fahrdrahtspannungsschalter vom Stell  werk aus in Abhängigkeit von der Fahrstrassenein  stellung,  Fig. 4 eine Schaltung zum Ausschalten der Fahr  drahtspannungsschalter in Abhängigkeit von Zug  fahrten oder durch Hilfstasten und eine Kommando  anlage zum Einschalten der Fahrdrahtspannungs  schalter bei Störungen der von der Fahrstrassenein  stellung abhängigen Einschaltung.  



  In dem Gleisbildausschnitt nach Fig. 1 sind zwei  Streckengleise 1 und 2 dargestellt, von denen das  Streckengleis 1 mit einer Fahrdrahtwechselspannung  von z. B. 25     kV,    das Streckengleis 2 mit einer Fahr  drahtgleichspannung von z. B. 6     kV    betrieben wird.  Je nachdem, ob das Einfahrsignal     S1    oder S2 bzw.  das     Ausfahrsignal    S3 für eine Fahrt zwischen dem  Gleis 1 und dem Gleis 3 oder dem Gleis 2 und dem  Gleis 3 gestellt wird, muss der Fahrdraht für die  Weiche     W1    und das Gleis 3 die gleiche Spannung  wie das entsprechende Streckengleis haben.

   In den      Gleis- und Weichennachbildungen der Fig. 1 sind  in an sich bekannter Weise Ausleuchtungsschlitze an  geordnet, um den Betriebszustand der Gleisanlage,  das heisst die Gleisbesetzung in Abhängigkeit von  nicht dargestellten Gleisrelais oder Achszählern, die  Weichenlage und den Fahrstrassenverschluss bzw. die  Festlegung anzuzeigen. Die zur Fahrstrassen-und Signal  stellung dienenden Fahrstrassentasten FTl bis FT3  und Signaltasten STl bis ST3 sowie Spannungswahl  tasten FSW1, FSW2, FSW31, FSW32, die zur Steue  rung der Fahrdrahtschalter bei Störung der selbst  tätigen fahrstrassenabhängigen Einschaltung dienen,  sind ebenfalls in den Gleisnachbildungen angeordnet.  Die zu beiden Seiten der Taste FSW dargestellten  Melder E und A, z.

   B. verschiedenfarbig     ausleucht-          bare    Schlitze, dienen zur Anzeige der Schalterstel  lungen  ein  und  aus  der Fahrdrahtschalter. Die  Tasten FSW und die zugehörigen Melder können  auch an einer anderen Stelle des Stelltisches oder auf  zusätzlichen Schautafeln mit Blindschaltbildern im  Stellwerk und/oder in der Schaltstation für die Fahr  drahtspannungen angeordnet sein.  



  In den Fig. 2 bis 4 sind gewöhnliche Relais durch  Kreise, Stützrelais mit einer Wirkstellwicklung und  einer Rückstellwicklung durch Quadrate dargestellt.  Die Pfeile in diesen Relaissymbolen zeigen die An  kerlage bei der angenommenen Grundstellung der  Anlage an. Durch die Pfeile neben den Fahrdraht  spannungsschaltern FLT1 und FLT2 (Fig. 3) ist an  gedeutet, dass diese Schalter normalerweise geöffnet  sind. Die Bezugszeichen der Relais, Schalter und  Tasten sind auch für die zugehörigen Steuer- und  Prüfkontakte verwendet und lediglich durch eine zu  sätzliche Zahl am Ende des Bezugszeichens vonein  ander unterschieden. Die gezeichnete Kontaktstel  lung der nicht dargestellten Gleisrelais gilt für den  unbesetzten Zustand des zugehörigen Gleisabschnit  tes.

   Die aus den Fig. 3 und 4 ersichtlichen strich  punktierten Trennungslinien deuten an, dass die ober  halb der Linien gezeichneten Teile im Stellwerk, die  unterhalb der Linie gezeichneten Teile in der Schalt  station für die Fahrdrahtspannungen angeordnet sind.  



  Soll z. B. die Fahrstrasse von Gleis 1 nach Gleis  3 und das zugehörige Signal S1 gestellt werden, so  werden die Tasten STl und FT3 betätigt. Nimmt  die Weiche W1 die für diese Fahrstrasse erforderliche  Plusstellung ein (Kontakte W1P1, W1P2 geschlos  sen), so erhält die Wirkstellwicklung FV1l des     Fahr-          strassenverschliessers    Strom im Stromkreis     FT31-          FSA11-FSA21-FSE11-FSE21-W1P1-ST11-FV11.     Die Kontakte FSA11 bis FSE21 sind nur geschlos  sen, wenn beide Fahrdrahtschalter FLT1, FLT2  (Fig. 3) geöffnet sind und über ihre Prüfkontakte  FLT12, FLT22 die Melderelais FSA1, FSA2 für die  Ausschaltstellung angeschaltet bzw. über die Kontakte  FLT13, FLT23 die Melderelais FSE1, FSE2 für  die Einschaltstellung abgeschaltet sind.  



  Beim Ansprechen des Fahrstrassenverschliessers  FV11 wird durch seinen Kontakt FV 111 der ein  getretene Fahrstrassenverschluss an den Fahrstrassen-    überwacher FU1 gemeldet. Dieser überprüft noch  mals die richtige Weichenlage (Kontakt W1P2) sowie  die Gleisfreimeldung der Weiche W1 und des Gleises  3 (Kontakte GW11, G31) und andere Abhängigkei  ten (Kontakt U11), z. B. Einstellung und Freimel  dung des Durchrutschweges, Lage und Verschluss  der Schutzweichen, Ausschaltstellung der Fahrdraht  schalter für den Durchrutschweg usw. Er betätigt bei  seinem Ansprechen die Kontakte FÜ11 und FU12.  



  Durch den Kontakt Füll ist der Stromkreis des  Fahrdrahtspannungsschalters FLT1, der die Fahr  drähte der Weiche W1 und des Gleises 3 an die  Wechselspannung von 25 kV legt, vom Verschluss  der Fahrstrasse abhängig. Im Stromkreis dieses Schal  ters wird aus Sicherheitsgründen nochmals die Aus  schaltstellung (Kontakt FLT21 geschlossen) des  Schalters FLT2 für die andere Fahrdrahtspannung  überprüft. Dieser Kontakt verhindert das Schliessen  des Schalters FLT1, solange der Schalter FLT2 ge  schlossen ist. Ein entsprechender Ausschlusskontakt  FLT 11 des Schalters FLT 1 ist im Stromkreis des  Schalters FL T2 angeordnet.  



  Beim Schliessen des Schalters FLT1, der in der  geschlossenen Stellung verriegelt wird, werden die  Kontakte FLT 11 bis FLT 13 betätigt. Hierdurch  wechseln die Relais FSA1 und FSE1 sowie die zu  gehörigen Kontakte FSA11 bis FSA13, FSE11 bis  FSE13 ihre Stellung. Der Anker der Wicklung FV11  bleibt beim Öffnen der Kontakte FSA11, FSE11 an  gezogen, da er durch den Anker der nicht dargestell  ten Rückstellwicklung abgestützt ist. Durch die Kon  takte FSA12, FSE12 ist die Festlegung der Fahr  strasse von der Anschaltstellung des Schalters FLT1  abhängig. Da jetzt ein Strom durch die Wirkstell  wicklung FF11 des Fahrstrassenfestlegers fliessen  kann, wechseln die sich gegenseitig abstützenden  Anker dieser Wicklung und der Rückstellwicklung  FF12 ihre Stellung.

   Dabei öffnet der Kontakt FF121  und schliessen die Kontakte FF111, FF112, FF113  (Fig. 2) sowie FF122 (Fig. 4). Über den Kontakt  FF111 spricht der Steller SS11, der das Signal S1  auf  Fahrt  stellt, an. Die Kontakte FF112, FF113  bereiten den Ansprechstromkreis für die Rückstell  wicklung FF12 bzw. die Auflöserelais FA11, FA12  vor.  



  Durch weitere nicht dargestellte Kontakte der  Relais FSA1 und FSEl ist jetzt der Melder E neben  der Taste FSWl ausgeschaltet und der Melder A  angeschaltet.  



  Findet die Zugfahrt statt, so schaltet beim Beset  zen der Weiche W I der Kontakt GW 11 des zuge  hörigen Gleisrelais den Fahrstrassenüberwacher FU1  ab, so dass dieser seine Kontakte Füll und FU12       öffnet.    Der verriegelte Schalter     FLT   <I>1</I> bleibt trotz       Öffnen    des Kontaktes     FUll    geschlossen. Der Kon  takt<I>FU12</I> schaltet den Signalsteller SS11 ab.

   Ausser  dem wird     beim    Besetzen der Weiche W 1 durch den  Kontakt     GW   <I>l2</I> der Stromkreis des     Auflöserelais          FA    11 geschlossen, das bei seinem Ansprechen die  Kontakte     FA    111,     FA    112 betätigt. Der Kontakt     NUl         im Stromkreis dieses Relais wird von einem nicht  dargestellten Netzüberwacher gesteuert.

   Räumt der  in das Gleis 3 einfahrende Zug die Weiche W1, so  spricht das Auflöserelais FA12 über die beiden Gleis  relaiskontakte GW 13, G34 an und schliesst die Kon  takte FA121, FA122. Über die Kontakte FA112,  FA122, FF122 erhält dann der in der Schaltstation  angeordnete Entriegelungsmagnet FR1 des Fahrdraht  schalters FLT 1 Strom und öffnet diesen Schalter.  Hierdurch kehren die Kontakte FLT11 bis FLT13,  die von diesen gesteuerten Relais FSA1, FSE1 und  ihre Kontakte in die dargestellte Grundstellung zu  rück. Die Rückstellwicklung FF12 prüft die geschlos  sene Stellung der Kontakte FSA13, FSE13, das heisst  die Ausschaltstellung des Schalters FLT 1, und bringt  den Fahrstrassenfestleger in die Grundstellung. Dieser  schaltet mit seinem Kontakt FF113 die Auflöserelais  FA11, FA12 und mit seinem Kontakt FF122 den  Verriegelungsmagneten FR1 ab.

   Ausserdem wird auch  der Fahrstrassenverschliesser erst nach überprüfung  der Ausschaltstellung des Schalters FLT 1 durch An  schalten seiner nicht dargestellten Rückstellwick  lung zurückgestellt und so der Fahrstrassenverschluss  aufgelöst. Ausser den Gleisrelaiskontakten G31 bis  G34 nehmen jetzt alle Relais und die zugehörigen  Kontakte wieder die dargestellte Grundstellung ein.  



  In entsprechender Weise wird beim Einstellen  einer Fahrstrasse von Gleis 2 nach Gleis 3 durch  Ansprechen des zugehörigen nicht dargestellten     Fahr-          strassenüberwachers    der Kontakt FU21 geschlossen  und der Schalter FLT2 betätigt. Hierbei wechseln  die Kontakte FLT21 bis FLT23 und die von die  sen abhängigen Relais FSA2, FSE2 ihre Stellung.  Bei Festlegung dieser Fahrstrasse werden die Kon  takte FF213 (Fig. 2) und FF222 (Fig. 4) geschlos  sen. Nach dem Ansprechen beider Auflöserelais  FA11, FA12 wird durch Ansprechen des     Entriege-          lungsmagneten    FR2 zunächst der Fahrdrahtspan  nungsschalter FLT2 in die Ausschaltstellung ge  bracht.

   Erst dann wird durch Rückstellung der bei  der Fahrstrassen- und Signalstellung betätigten Ver  schluss- und Festlegerelais die Fahrstrasse aufgelöst.  



  Über die aus Fig. 4 ersichtlichen Kontakte  FHT11, FHT21 einer nicht dargestellten Taste für  die Hilfsauflösung von Fahrstrassen können die     Ent-          riegelungsmagnete    FR1, FR2 vom Stellwerk aus be  tätigt werden, wenn die Einschaltung dieser Magnete  durch die von der Gleisüberwachung abhängigen  Kontakte FA112, FA122, FF112 bzw. FF122 ge  stört ist oder vor Beginn der Zugfahrt ein Fahrstra  ssenwechsel erforderlich wird. Das Schliessen der  Kontakte FHT l 1, FHT21 wird zweckmässigerweise  entweder zwangläufig oder über ein Zeitrelais vor  übergehend von der Gleisfreimeldung der eingestell  ten Fahrstrasse abhängig gemacht, um die Abschal  tung der Fahrdrahtspannung während einer Fahrt  zu verhindern.

   Die Kontakte FHT12, FHT22 und  die zugehörigen Tasten sind in der Schaltstation ange  ordnet und ermöglichen die Abschaltung der Schal  ter an Ort und Stelle. Die Betätigung der Kontakte    FHT wird zweckmässigerweise durch Siegel oder  Zählwerke gegen Missbrauch geschützt.  



  Die in Fig. 4 ausserdem dargestellte Schaltung  ermöglicht die Übertragung und Anzeige von Ein  schaltkommandos für die Fahrdrahtspannungsschal  ter, wenn deren betriebsmässige Anschaltung durch  die Kontakte der Fahrstrassenüberwacher gestört ist.  Soll im Störungsfall, z. B. für die Einfahrt von Gleis  1 nach Gleis 3, der Fahrdrahtschalter FLT 1 geschlos  sen werden, so werden im Stellwerk die Taste FSW 1  und eine nicht dargestellte Gruppentaste für Schalt  aufträge gedrückt, deren Betätigung durch ein Zähl  werk überwacht wird. Durch die Tasten bzw. das  Zählwerk werden die Kontakte SZ11 und FSWll  im Stromkreis des in der Schaltzentrale angeordneten  Relais SE1 geschlossen.

   Dieses Relais hält sich über  seinen Kontakt SE11 und den Kontakt FLT14 des  zu betätigenden Fahrdrahtschalters, schaltet eine  nicht dargestellte optische und/oder akustische Melde  einrichtung für das gegebene Kommando an und be  reitet mit seinem Kontakt SE12 den Stromkreis des  Schalters FLTl vor. Beim Schliessen des in der  Schaltstation angeordneten Kontaktes SW U11, z. B.  durch eine entsprechende Einschalttaste, wird der  Schalter FLT1 geschlossen. Dabei werden das Re  lais SE1 sowie die Meldeeinrichtung durch den Kon  takt FLT 14 wieder abgeschaltet. Die übrigen von  der Einschaltstellung des Schalters FLT 1 abhängi  gen Schaltvorgänge können dann in der oben beschrie  benen Weise ablaufen.  



  Für eine entsprechende Betätigung des Relais  SE2 und des Schalters FLT2 beim Drücken der  Gruppentaste sind die Tasten FSW 1 sowie die Kon  takte FSW21, SE21, SE22 und SWU21 vorgesehen.  



  Die in Fig. 1 dargestellten Tasten FSW31 und  FSW32 sind für den Fall vorgesehen, dass sich an  das Gleis 3 noch weitere Gleise anschliessen, deren  Fahrdraht über eigene Schalter bei Störungen der  fahrstrassenabhängigen Steuerung wahlweise an die  eine oder die andere Spannung gelegt werden muss.  Eine Darstellung der zugehörigen Steuer- und Über  wachungsstromkreise ist nicht erforderlich, da sich  ihr Aufbau bei sinngemässer Anwendung des be  schriebenen Ausführungsbeispieles der Erfindung  ohne weiteres ergibt.  



  Die Verwendung mehrerer unabhängig vonein  ander anschaltbarer Fahrdrahtabschnitte ist beson  ders vorteilhaft in Stellwerken mit Teilfahrstrassen.  Die Abschaltung der Fahrdrahtspannung und die  Auflösung von Verschluss und Festlegung erfolgt  dann nur für die vom Zuge geräumten     Teilfahr-          strassen.     



  Soll die     Möglichkeit    vorgesehen sein, dass ein  aus Gleis 1     eingefahrener    Zug in das Gleis 2 wieder  ausfährt, so ist es möglich, die für die beschriebene       Einfahrt    erforderliche     Fahrdrahtspannung    des vom  stehenden Zug besetzten Gleises bei Auflösung der  übrigen Teile der Einfahrstrasse durch die in ein  Nebengleis ausfahrende Lokomotive abzuschalten.  Auf diese Weise wird     eine        mehrmalige    Betätigung      der Fahrdrahtschalter bei Einfahrt eines Zuges und  anschliessender Ausfahrt lediglich der Lokomotive  vermieden.

   Die Anschaltung der Fahrdrahtspannung  von 6 kV für Ausfahrten des Zuges aus Gleis 3  nach Gleis 2 erfolgt dann in der oben beschriebenen  Weise beim Einstellen der Ausfahrstrasse durch Be  tätigen der Signaltaste ST3 und der Fahrstrassen  taste FT2.  



  Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf das  beschriebene Beispiel beschränkt. Sie kann in ent  sprechender Weise für Stellwerke mit über mehrere  Weichen- und Gleisabschnitte sich erstreckenden Fahr  strassen mit fahrstrassenweisem Verschluss bzw. Fest  legung oder mit Verschluss und Festlegung durch  den einzelnen Teilfahrstrassen oder Weichen zuge  ordnete Relais abgewandelt werden. Auch auf     Strek-          ken    mit selbsttätiger Zuglenkung, z. B. in Abhängig  keit von der Zugnummernmeldung, lässt sich eine ent  sprechende folgeabhängige Steuerung von Fahrstra  ssenverschluss bzw. -auflösung und An- bzw. Aus  schaltung der Fahrdrahtspannungen durchführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung in Stellwerken mit elektri schen Verschlüssen für elektrische Bahnanlagen, deren Gleise von Fahrzeugen für verschiedene Strom arten und/oder Spannungen befahren werden, in welchen Stellwerken erst mit der Freigabe der Fahr strassen die jeweils benötigte Stromart bzw. Span nung auf die Fahrdrähte geschaltet werden kann, da durch gekennzeichnet, dass beim Durchfahren einer Fahrstrasse zunächst von der Gleisüberwachung ab hängige Auflöserelais die Fahrdrahtspannungsschalter in die Ausschaltstellungen steuern und erst nach Überprüfung dieser Ausschaltstellungen die Auflö sung der Verschlüsse freigegeben wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den Stromkreisen der beim Stellen der Fahrstrasse zu betätigenden Ver schlusseinrichtungen von der Ausschaltstellung der Fahrdrahtspannungsschalter abhängige Kontakte an geordnet sind. 2. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anschaltung der für eine Fahrstrasse erforderlichen Fahrdrahtspannung vom Verschluss der Fahrstrasse abhängig gemacht ist. 3. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Festlegen der Fahr strassen und das Stellen der Signale von der Über prüfung der Anschaltstellung der entsprechenden Fahrdrahtspannungsschalter abhängig gemacht sind. 4.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Stellwerk und in der Schaltstation für die Fahrdrahtspannungen Schau tafeln angeordnet sind, auf welchen die jeweiligen Stellungen der Fahrdrahtspannungsschalter gemeldet werden. 5. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, in Gleisbildstellwerken, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Fahrdrahtspan nungsschaltern gesteuerten Melder für die Schalter stellungen im Gleisbildstelltisch angeordnet sind. 6. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Stellwerk Spannungswahltasten angeordnet sind, durch deren Betätigung bei Störungen der von der Fahrstrasseneinstellung abhängigen automatischen An schaltung der Fahrdrahtspannung Anschaltkomman dos an die Schaltstation abgegeben werden. 7.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Stellwerk und in der Schaltstation Hilfstasten ange ordnet sind, durch deren Betätigung die von der Gleisüberwachung und den Auflöserelais unabhängige Ausschaltung der Fahrdrahtspannungen erfolgt.
CH6857959A 1958-01-27 1959-01-21 Schaltungsanordnung in Stellwerken für elektrische Bahnanlagen mit verschiedenen Stromarten und/oder Fahrdrahtspannungen CH366850A (de)

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