DE1068743B - - Google Patents

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DE1068743B DE1958S0056718 DES0056718A DE1068743B DE 1068743 B DE1068743 B DE 1068743B DE 1958S0056718 DE1958S0056718 DE 1958S0056718 DE S0056718 A DES0056718 A DE S0056718A DE 1068743 B DE1068743 B DE 1068743B
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    • B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/14—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control to cut-off the power supply to traction motors of electrically-propelled vehicles
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B61L19/00—Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06—Interlocking devices having electrical operation
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    • B61L21/00—Station blocking between signal boxes in one yard
    • B61L21/04—Electrical locking and release of the route; Electrical repeat locks
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    • B61L7/00—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
    • B61L7/068—Protection against eddy-currents, short-circuits, or the like, for electric safety arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung in Stellwerken mit elektrischen Verschlüssen bei elektrischen Bahnanlagen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung in Stellwerken mit elektrischen Verschlüssen bei elektrischen Bahnanlagen, und zwar für Strecken- und Bahnhofsbereiche, die von Triebfahrzeugen für verschiedene Fahrdrahtspannungen und/oder Stromarten, z. B. Gleichstrom und Wechselstrom 50 Hz bzw. 162/a Hz, befahren werden.
  • In diesen Stellwerken wird erst mit der Freigabe des Fahrweges durch Stellen der Weichen und/oder Signale über eine unmittelbare oder mittelbare Kupplung die jeweils benötigte Fahrdrahtspannung für .die zu befahrenden Gleise angeschaltet. Hierdurch und durch eine gegenseitige Sperrung der Schalter für die verschiedenen Fahrdrahtspannungen bzw. -ströme ist lediglich die erforderliche Sicherheit gegen falsches Schließen der Schalter beim Stellen von Fahrstraßen und/oder Signalen gegeben. Das Ausschalten der Fahrdrahtschalter und .das Auflösen von Fahrstraßen kann bisher noch unabhängig voneinander erfolgen. Es kann ,daher vorkommen, daß entweder die Fahrdrahtspannung unnötigerweise angeschaltet bleibt, auch wenn die jeweilige Fahrstraße schon aufgelöst ist, oder daß die Fahrdrahtspannung schon abgeschaltet wird, ehe alle Voraussetzungen für die Fahrstraßenauflösung erfüllt sind. In beiden Fällen muß das Stellwerkspersonal zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um den ordnungsgemäßen Zustand .der gesamten Anlage herzustellen. Beispielsweise muß im ersten Fall ein entsprechendes Ausschaltkommando an die Hochspanntülgsstation gegeben werden. Im zweiten Fall muß die Fahrstraße durch Betätigen einer Hilfstaste aufgelöst werden.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß Auflöserelais, die von der Gleisüberwachung abhängig sind, beim Durchfahren einer Fahrstraße zunächst die Fahrdrahtspannungsschalter in die Ausschaltstellungen steuern und daß erst nach Überprüfen dieser Ausschaltstellungen die Auflösung der Verschlüsse freigegeben wird.
  • Weitere Erfindungsmerkmale, wie die Überprüfung der Ausschaltstellungen der Spannungsschalter vor dem Verschließen der Fahrstraßen und eine zusätzliche von Hilfstasten gesteuerte An- und Ausschaltung der Fahrdrahtspannungsschalter bei Störung der fahrstraßenabhängigen Betätigung, sind aus dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ersichtlich und im folgenden erläutert. Es zeigt Fig. 1 einen Ausschnitt eines Gleisbildstelltisches, Fig. 2 einen Teil der zugehörigen Stellwerksschaltung, Fig.3 Schaltungen zum Einschalten und Überwachen der Fahrdrahtspannungsschalter vom Stellwerk aus in Abhängigkeit von,der Fahrstraßeneinstellüng und Fig. 4 eine Schaltung zum Ausschalten der Fahrdrahtspannungsschalter in Abhängigkeit von Zugfahrten oder durch Hilfstasten und eine Kommandoanlage zum Einschalten der Fahrdrahtspannungsschalter bei Störungen der von der Fahrstraßeneinstellung abhängigen Einschaltung.
  • In dem Gleisbildausschnitt nach Fig. 1 sind zwei Streckengleise 1 und 2 dargestellt, von denen das Streckengleis 1 mit einer Fahrdrahtwechselspannung von z. B. 25 kV, das Streckengleis 2 mit einer Fahrdrahtgleichspannung von z. B. 6 kV betrieben werden. Je nachdem, ob .das Einfahrsignal S1 oder S2 b.zw. das Ausfahrsignal S 3 für eine Fahrt zwischen dem Gleis 1 und dem Gleis 3 oder zwischen dem Gleis 2 und dem Gleis 3 gestellt wird, muß der Fahrdraht für .die Weiche W 1 und das Gleis 3 die gleiche Spannung wie das entsprechende Streckengleis haben. In den Gleis-und Weichennachbildungen der Fig. 1 sind in an sich bekannter Weise Ausleuchtungsschlitze angeordnet, um den Betriebszustand der Gleisanlage, d. h. die Gleisbesetzung in Abhängigkeit von nicht dargestellten Gleisrelais oder Achszählern, die Weichenlage und den Fahrstraßenverschluß bzw. die Festlegung, anzuzeigen. Die zur Fahrstraßen- und Signalstellung dienenden Fahrstraßentasten FT 1 bis FT 3 und SignaltastenST1 bis ST3 sowie Spannungswahltasten FSW 1, FSW 2, FSW 31, FSW 32, die zur Steuerung der Fahrdrahtschalter bei Störung der selbsttätigen fahrstraßenabhängigen Einschaltung dienen, sind ebenfalls in den Gleisnachbildungen angeordnet. Die zu beiden Seiten der Tasten FSW 1 bis FSLV32 dargestellten Melder E und A, z. B. verschiedenfarbig ausleuchtbare Schlitze, dienen zur Anzeige .der Schalterstellungen »ein« und »aus« der Fahrdrahtschalter. Die Tasten FSW 1 bis FSW 32 und die zugehörigen Melder können auch an einer anderen Stelle des Stelltisches oder auf zusätzlichen Schautafeln mit Blindschaltbildern im Stellwerk und/oder in der Schaltstation für die Fahrdrahts annungen angeordnet sein.
  • I'n Fig. 2 bis 4 sind gewöhnliche Relais durch Kreise, Stützrelais mit einer Wirkstellwicklung und einer Rückstellwicklung durch Quadrate dargestellt. Die Pfeile in diesen Relaissymbolen zeigen die Ankerlage bei der angenommenen Grundstellung der Anlage an. Durch die Pfeile neben den Fahrdrahtspannungsschaltern FLT 1 und FLT 2 (Fig. 3) ist angedeutet, daB Bliese Schalter normalerweise geöffnet sind. Die Bezugßzeichen der Relais, Schalter und Tasten sind auch für die zugehörigen Steuer- und Prüfkontakte verwendet und lediglich durch eine zusätzliche Zahl am Ende des Bezugszeichens voneinander unterschieden. Die gezeichnete Kontaktstellung der nicht dargestellten Gleisrelais gilt für den unbesetzten Zustand des zugehörigen Gleisabschnittes. Die aus Fig.3 und 4 ersichtlichen strichpunktierten Trennungslinien deuten an, daß die oberhalb der Linien gezeichneten Teile im Stellwerk, die unterhalb der Linie -gezeichneten Teile dagegen in der Schaltstation für die Fahrdrahtspannungen ang eox ddnet sind.
  • Soll z. B. die Fahrstraßa von Gleis 1 nach Gleis 3 und das zugehörige Signal S1 gestellt werden, so werden die Tasten ST I und FT 3 betätigt. Nimmt die Weiche W 1 die für diese Fahrstraße erforderliche Plusstellung ein (Kontakte W 1 P 1, W 1 P 2 geschlossen), so erhält die WirkstellwicklungFV11 des Fahrstraßenverschließers Strorü im Stromkreis FT 31 -FSA 11 - FSA 21 - FSE 11 - FSE 21 - W 1 P 1 - ST11 - FV11. Die Kontakte FSA11 bis FSE21 sind nur geschlossen, wenn beide Fahrdrahtschalter FLT 1, FL T 2 (Fig. 3) geöffnet sind und über ihre Prüfkontakte FLT 12, FLT 22 die Melderelais FSA 1, FSA2 für die Ausschaltstellung angeschaltet sowie über die Kontakte FLT 13, FLT 23 die Melderelais :PSE1, FSE2 für die Einschaltstellung abgeschaltet -sind.
  • Beim Ansprechen des Fahrstraßenverschließers FV11 wird durch seinen Kontakt FT1111 der eingetretene Fahrstraßenverschlüß an den Fahrstraßenüberwacher FU 1 gemeldet. Dieser überprüft nochmals die richtige Weichenlage (Kontakt W 1P2) sowie die Gleisfreimeldung der Weiche W1 und des Gleises 3 (Kontakte GW 11, G31) und andere Abhängigkeiten (Kontakt U11), z. B. Einstellung und Freimeldung 'des Durchrutschweges,Lage undVerschluß der Schutz--weichen, Ausschaltstellung der Fahrdrahtschalter für den Durchrutschweg usw.-_Er betätigt bei seinem Ansprechen die Kontakte FU 11 und FU 12.
  • Durch den Kontakt FU 11 ist der Stromkreis des Fahrdrahtspannungsschalters FLT 1, der die Fahrdrähte der Weiche W1 und des Gleises 3 an die Wechselspannung von 25 kV legt, vom Verschluß der Fahrstraße abhängig. Im Stromkreis .dieses Schalters wird ausSicherheitsgründen nochmals die Ausschaltstellung (Kontakt FLT 21 geschlossen) des Schalters FLT 2 für die ändere Fahrdrahtspannung überprüft. Dieser Kontakt verhindert das Schließen des Schalters FLT 1, so- lange der Schalter FLT 2 geschlossen ist. Ein entsprechender AusschlußkontaktFLT11 des SchaltersFLT1 ist im Stromkreis des Schalters FLT2 angeordnet.
  • @' Beim Schließen des Schalters FLT 1, der in der geschlossenen Stellung verriegelt wird, werden die Kon--takte-FLT11 bis FLT.13 betätigt. Hierdurch wechseln die Relais FSA1 und FSE1. sowie die zugehörigen Kontakte FSA 11 bis FSA 13,.FSE 11 bis FSE 13 ihre Stellung. Der Anker der Wicklung FV 11 bleibt beim öffnen der Kontakte FSA 11, FSE 11 angezogen, da er durch den Anker der nicht dargestellten Rückstellwicklung abgestützt ist. Durch .die Kontakte FSA12, FSE 12 ist die Festlegung der Fahrstraße von der Anschaltstellung des Schalters FLT 1 abhängig. Da jetzt ein Strom durch die WirkstellwicklungFS 11 des Fahrstraßenfestlegers fließen kann, wechseln die sich gegenseitig abstützenden Anker dieser Wicklung und der Rückstellwicklung FF 12 ihre Stellung. Dabei öffnet der Kontakt FF 121 und schließen die Kontakte FF 111, FF 112, FF 113 (Fig. 2) sowie FF 122 (Fig. 4). Über den Kontakt FF 111 spricht der Steller SS 1, der das Signal S 1 auf »Fahrt« stellt, an. Die Kontakte FF 112 und FF 113 bereiten den Ansprechstromkreis für die Rückstellwicklung FF 12 bzw. die Auflöserelais FA11 und FA 12 vor.
  • Durch weitere, nicht dargestellte Kontakte .der Relais FSA 1 und FSE 1 ist jetzt der Melder E neben der Taste FSW 1 ausgeschaltet und .der Melder A angeschaltet.
  • Findet die Zugfahrt statt, so schaltet beim Besetzen der Weiche W 1 der Kontakt GW 11 des zugehörigen Gleisrelais den Fahrsträßenüberwacher FU 1 ab, so daß dieser seine Kontakte FU11 und FU12 öffnet. Der verriegelte Schalter FLT 1 bleibt trotz öffnen des Kontaktes FU 11 geschlossen. Der Kontakt FU 12 schaltet den Signalsteller SS1 ab. Außerdem wird beim Besetzen der Weiche W 1 durch den Kontakt GW 12 der Stromkreis des Auflöserelais FA11 geschlossen, das bei seinem Ansprechen die Kontakte FA 111 und FA 112 betätigt. Der Kontakt NU 1 im Stromkreis dieses Relais wird von einem nicht dargestellten Netzüberwacher gesteuert. Räumt der in das Gleis 3 einfahrende Zug die Weiche W 1, so spricht das Auflöserelais FA 12 über die beiden Gleisrelaiskontakte GW 13 und G34 an und schließt .die Kontakte FA 121 und FA 122. Über die Kontakte FA 112, FA 122 und FF 122 erhält dann der in der Schaltstation angeordnete Entriegelungsmagnet FR 1 des Fahrdrahtschalters FLT 1 Ström und öffnet diesen Schalter. Hierdurch kehren die Kontakte FLT 11 bis FLT 13, die von diesen gesteuerten Relais FSA 1, FSE 1 und deren Kontakte in die dargestellte Grundstellung zurück. Die Rückstellwicklung FF 12 prüft die geschlossene Stellung der Kontakte FSA 13, FSE 13, d. h. die Ausschaltstellung des Schalters FLT 1, und bringt den Fahrstraßenfestleger in die Grundstellung. Dieser schaltet mit seinem KontaktFF113 die Auflösereläis FA 11 und FA 12 .und mit seinem Kontakt FF 122 den Verriegelungsmagneten FR I ab. Außerdem wird auch der FahrsträBenverschließer erst nach Überprüfung der Ausschaltstellung des Schalters FLT 1 durch Anschalten seiner nicht dargestellten Rückstellwicklung zurückgestellt und so der Fahrstraßenverschluß aufgelöst. Außer .den Gleisrelaiskontakten G31 bis G34 nehmen jetzt alle Relais und die zugehörigen Kontakte wieder die dargestellte Grundstellung ein.
  • In entsprechender Weise wird beim Einstellen einer Fahrstraße von Gleis 2 nach Gleis 3 durch Ansprechen des zugehörigen nicht dargestellten Fahrstraßenüberwachers der Kontakt FU 21 geschlossen und der Schalter FLT 2 betätigt. Hierbei wechseln die Kontakte FLT 21 bis FLT 23 sowie .die von diesen abhängigen Relais FSA2 und FSE2 ihre Stellung. Bei Festlegung dieser Fahrstraße werden die Kontakte FF213 (Fig.2) und FF 222 (Fig. 4) geschlossen. Nach dem Ansprechen beider Auflöserelais FA11 und FA12 wird durch Ansprechen des Entriegelungsmagneten FR2 zunächst der Fahrdrahtspannungsschalter FLT 2 in die Ausschaltstellung gebracht. Erst dann wird durch Rückstellung der bei der Fahrstraßen- und Signalstellung betätigtenVerschluß- und Festlegerelais .dieFahrstraße aufgelöst.
  • Über die aus Fig. 4 ersichtlichen Kontakte FHT 11 und FHT 21 einer nicht dargestellten Taste für die Hilfsauflösung von Fahrstraßen können die Entriegelungsmagnete FR 1 und FR2 vom Stellwerk aus betätigt werden, wenn die Einschaltung dieser Magnete durch die von der Gleisüberwachung abhängigen Kontakte FA 112, FA 122, FF 112 bzw. FF 122 gestört ist oder vor Beginn der Zugfahrt ein Fahrstraßenwechsel erforderlich wird. Das Schließen der Kontakte FHT 11 und FHT 21 wird zweckmäßigerweise entweder zwangläufig oder über ein Zeitrelais vorübergehend von der Gleisfreimeldung der eingestellten Fahrstraße abhängig gemacht, um die Abschaltung der Fahrdrahtspannung während einer Fahrt zu verhindern. Die Kontakte FHT 12 und FHT 22 und die zugehörigen Tasten sind in der Schaltstation angeordnet und ermöglichen das Abschalten der Schalter an Ort und Stelle. Die Betätigung der Kontakte FHT 11 bis FHT 22 wird z.weckmäßigerweise durch Siegel oder Zählwerke gegen Mißbrauch geschützt.
  • Die in Fig. 4 außerdem .dargestellte Schaltung ermöglicht die Übertragung und Anzeige von Einschaltkommandos für die Fahrdrahtspannungsschalter, wenn deren betriebsmäßige Anschaltung durch die Kontakte der Fahrstraßenüberwacher gestört ist. Soll im Störungsfall, z. B. für die Einfahrt von Gleis 1 nach Gleis 3, der Fahrdrahtschalter FLT 1 geschlossen werden, so werden im Stellwerk die Taste FSW 1 und eine nicht dargestellte Gruppentaste für Schaltaufträge gedrückt, deren Betätigung durch ein Zählwerk überwacht wird. Durch die Tasten bzw. das Zählwerk werden die Kontakte SZ 11 und FSW 11 im Stromkreis des in der Schaltzentrale angeordneten Relais SEI geschlossen. Dieses Relais hält sich über seinen Kontakt SE 11 und den Kontakt FLT 14 des zu betätigenden Fahrdrahtschalters, schaltet eine nicht dargestellte optische und/oder akustische Meldeeinrichtung für das gegebene Kommando an und bereitet mit seinem Kontakt SE 12 den Stromkreis des Schalters FLT 1 vor. Beim Schließen des in der Schaltstation angeordneten Kontaktes SW U 11, z. B. durch eine entsprechende Einschalttaste, wird der Schalter FLT 1 geschlossen. Dabei werden das Relais SEI sowie die Meldeeinrichtung durch den Kontakt FLT 14 wieder abgeschaltet. Die übrigen von der Einschaltstellung des Schalters FLT 1 abhängigen Schaltvorgänge können dann in der oben beschriebenen Weise ablaufen.
  • Für eine entsprechende Betätigung des Relais SE2 und des Schalters FLT 2 beim Drücken der Gruppentaste sind die Tasten FSW 1 sowie die Kontakte FSW 21, SE 21, SE 22 und SW U 21 vorgesehen.
  • Die in Fig. 1 dargestellten Tasten FSW 31 und FSW 32 sind für den Fall vorgesehen, daß sich an das Gleis 3 noch weitere Gleise anschließen, deren Fahrdraht über eigene Schalter bei Störungen der fahrstraßenabhängigen Steuerung wahlweise an die eine oder die andere Spannung gelegt werden muß. Eine Darstellung der zugehörigen Steuer- und Überwachungsstromkreise ist nicht erforderlich, da sich ihr Aufbau bei sinngemäßer Anwendung des beschriebenen Ausführungsbeispieles der Erfindung ohne weiteres ergibt.
  • Die Verwendung mehrerer unabhängig voneinander anschaltbarer Fahrdrahtabschnitte ist besonders vorteilhaft in Stellwerken mit Teilfahrstraßen. Die Abschaltung der Fahrdrahtspannung und die Auflösung von Verschluß und Festlegung erfolgt darin- nur. für die vom Zuge geräumten -Teilfahrstraßen.
  • Soll die Möglichkeit vorgesehen sein, daß ein aus Gleis 1 eingefahrener Zug in das Gleis 2 wieder ausfährt, so ist es möglich, die für die beschriebene Einfahrt erforderliche Fahrdrahtspannung des vom stehenden Zug besetzten Gleises bei Auflösung der übrigen Teile der Einfahrstraße durch die in ein Nebengleis ausfahrende Lokomotive abzuschalten. Auf diese Weise wird eine mehrmalige Betätigung der Fährdrahtschalter bei Einfahrt eines Zuges und anschließender Ausfahrt lediglich der Lokomotive vermieden. Die Anschaltung der Fahrdrahtspannung von 6 kV für Ausfahrten des Zuges aus Gleis 3 nach Gleis 2 erfolgt dann in der oben beschriebenen Weise beim Einstellen der Ausfahrstraße durch Betätigen der Signaltaste ST3 und der Fahrstraßentaste FT 2.
  • Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf das beschriebene Beispiel beschränkt. Sie kann in entsprechender Weise für Stellwerke mit über mehrere Weichen- und Gleisabschnitte sich erstreckenden Fahrstraßen mit fahrstraßenweisem Verschluß bzw. Festlegung als auch mit Verschluß und Festlegung durch den einzelnen Teilfahrstraßen oder Weichen zugeordnete Relais abgewandelt werden. Auch auf Strecken mit selbsttätiger Zuglenkung, z. B. in Abhängigkeit von der Zugnummernmeldung, läßt sich eine entsprechende folgeabhängige Steuerung von Fahrstraßenverschluß bzw. -auflösung und An- bzw. Ausschaltung der Fahrdrahtspannungen durchführen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung in Stellwerken mit elektrischen Verschlüssen bei elektrischen Bahnanlagen, deren Gleise von Fahrzeugen für verschiedene Fahrdrahtspannungen befahren werden, die erst mit der Freigabe der Fahrstraßen auf die Fahrdrähte geschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß Auflöserelais (FA 11 und FA 12), die von der Gleisüberwachung abhängig sind, beim Durchfahren einer Fahrstraße zunächst die Fahrdrahtspannungsschalter (FLT 1 und FLT 2) in die Ausschaltstellungen steuern, und daß erst nach Überprüfen dieser Ausschaltstellungen die Auflösung der Verschlüsse (FV 11) freigegeben wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreisen der beim Stellen der Fahrstraße zu betätigenden Verschlußeinrichtungen (FV 11) Kontakte (FSA 11, FSA21) angeordnet sind, die von der Ausschaltstellung der Fahrdrahtspannungsschalter abhängig sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung der für eine Fahrstraße erforderlichen Fahrdrahtspannung unmittelbar oder mittelbar, z. B. über einen Fahrstraßenüberwacher (FU1), vom Verschluß der Fahrstraße (Relais FV11) abhängig gemacht ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegung der Fahrstraßen (Relais FF 11) und/oder die Signalstellung (Relais SS11) unmittelbar oder mittelbar von der Überprüfung der Anschaltstellung der entsprechenden Fahrdrahtspannungsschalterabhängig gemacht ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Stellwerk und/oder in der Schaltstation für die Fahrdrahtspannungen Schautafeln angeordnet sind, auf welchen die jeweiligen Stellungen der Fahrdrahtspannungsschalter gemeldet werden.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 4, insbesondere für Gleisbildstellwerke, dadurch gekennzeichnet, daB im Stelltisch von den Fahrdrahtspannungsschaltern gesteuerte Melder (E, A) für die Schalterstellungen angeordnet sind.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daB im Stellwerk Spannungswahltasten (FSW 1, FSW 2 usw.) vorgesehen sind, durch deren Betätigung die Abgabe von Anschaltkommandos an die Schaltstation bei Störungen der von der FahrstraBeneinstellung abhängigen Anschaltung der Fahrdrahtspannung möglich ist. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Stellwerk und in der Schaltstation Hilfstasten (Kontakte FHT 11 bis FHT 22) vorgesehen sind, durch deren Betätigung die von der Gleisüberwachung und den Auflöserelais unabhängige Ausschaltung der Fahrdrahtspannung (mit Relais FR 1, FR 2) möglich ist.
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