CH367260A - Verfahren zur Herstellung von Phthalocyaninfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Phthalocyaninfarbstoffen

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CH367260A
CH367260A CH5377257A CH5377257A CH367260A CH 367260 A CH367260 A CH 367260A CH 5377257 A CH5377257 A CH 5377257A CH 5377257 A CH5377257 A CH 5377257A CH 367260 A CH367260 A CH 367260A
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sulfonic acid
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CH5377257A
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David Poole Victor
Wardleworth James
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Ici Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B47/00Porphines; Azaporphines
    • C09B47/04Phthalocyanines abbreviation: Pc
    • C09B47/08Preparation from other phthalocyanine compounds, e.g. cobaltphthalocyanineamine complex
    • C09B47/24Obtaining compounds having —COOH or —SO3H radicals, or derivatives thereof, directly bound to the phthalocyanine radical
    • C09B47/26Amide radicals

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Phthaloeyaninfarbstoffen       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren     zur    Herstellung von neuen wasserlöslichen       Phthalocyaninfärbstoffen,    die Textilmaterialien aus       Cellulose    in     grünlichblauen    Farbtönen von hoher  Echtheit gegenüber Licht und     Nassbehandlungen    fär  ben.  



  Es ist bekannt, wasserlösliche     Sulfonamido-          phthalocyaninfarbstoffe    durch     Umsetzung    eines     chlor-          sulfonierten        Phthalocyanins    mit einer     wässrigen    Lö  sung oder Suspension eines     Amins    herzustellen. Die  auf diese Weise erhaltenen Farbstoffe erzeugen jedoch  auf Textilmaterialien aus     Cellulose    Farbtöne, die im  allgemeinen eine geringe Echtheit gegenüber     Nass-          behandlungen,    insbesondere Waschen,     aufweisen.     



  Es ist ausserdem bekannt, Baumwolle mit     Phthalo-          cyaninfarbstoffcn,    die im Molekül     Isothiouronium-          gruppen    enthalten, in Gegenwart einer     aliphatischen          Carbonsäure    zu färben, indem     der    Färbeflotte all  mählich ein     Alkalimetallsalz    einer schwachen Säure  zugesetzt und die endgültige Fixierung des Farbstoffes  durch Behandlung der Baumwolle in     Natriumear-          bonatlösung    durchgeführt wird.

   Diese     Isothiouronium-          gruppen        enthaltenden    Farbstoffe lassen sich mit prak  tisch brauchbaren Resultaten     in    dieser Weise jedoch  nur auf Baumwolle aufbringen, da sie gegenüber an  deren     Cellulosefasern,    insbesondere gegenüber     Vis-          kosekunstseide,    eine zu kleine     Affinität        aufweisen.     



  Es wurde nun eine neue Klasse von wasserlös  lichen     Sulfonamido-phthalocyaninfarbstoffen    gefun  den, die, wenn sie in Verbindung mit einer Behand  lung mit einem säurebindenden Mittel aufgebracht  werden, gegenüber Textilmaterialien aus     Cellulose     ganz allgemein eine gute     Affinität    zeigen und     grün-          lichblaue    Farbtöne liefern, die eine ausserordentlich  gute Wasch- und eine gute Lichtechtheit     aufweisen.     



  Die neuen Farbstoffe sind Derivate des     Kupfer-          phthalocyanins,    die an den     Benzolringen    des Phthalo-         cyaninkernes    mindestens eine     Sulfonsäuregruppe    und  mindestens eine der     Gruppen        -S02        NHCH.CH2C1,          -S02        NHCH.CH,Br    oder     -S02        NHCH2CH20S03H,     wobei die     Methylengruppen    durch niedere     Alkylgrup-          pen    substituiert sein können, tragen.  



  Besonders interessant sind diejenigen Farbstoffe  der oben     definierten    Klassen, in     welchen    die     Sulfon-          säuregruppen    und die     Gruppen    der oben angeführten  Formel in den     3'-Stellungen    des     Phthalocyaninkerns     sitzen.  



       Erfindungsgemäss    werden die neuen Farbstoffe  dadurch hergestellt, dass man eine     wässrige    Suspen  sion eines gegebenenfalls     mindestens    eine     Sulfonsäure-          gruppe    enthaltenden     Kupferphthalocyanin-polysulfo-          chlorids    mit einem Amin der Formeln         NH.CH,CH,C1,        -NH.CH@CH.Br    oder       NH,CH,CH20S03H,       wobei die     Methylengruppen    durch niedere     Alkylreste     substituiert sein können, derart zur Umsetzung bringt,

    dass der     entstandene    Farbstoff     mindestens    eine     Sulfon-          säuregruppe,    vorzugsweise mindestens zwei     Sulfon-          säuregruppen,    am     Phthalocyaninkern    enthält.  



  Die als Ausgangsmaterialien für die     Durchführung     des     erfindungsgemässen        Verfahrens    verwendeten       Phthalocyaninpolysulfochloride    können nach dem     im     USA-Patent     Nr.2219330    beschriebenen Verfahren,  vorzugsweise durch Behandeln von     Kupferphthalo-          cyanin    oder eines eine oder mehrere     Sulfo'nsäuregrup-          pen        enthaltenden        Kupferphthalocyanins    mit     Chlor-          sulfonsäure,

      die praktisch frei von anderen Säure  chloriden ist, hergestellt     werden.     



  Es ist     anzunehmen,    dass diese Ausgangsverbin  dungen bereits     Sulfonsäuregruppen    enthalten, da viele  dieser Verbindungen in     wässrigen    Lösungen von     Tri-          alkylaminen    leicht     löslich        sind.              Als    Ausgangsverbindungen für das vorliegende  Verfahren können auch     Kupferphthalocyanin-poly-          sulfochloride,    die praktisch frei von     Sulfonsäuregrup-          pen    sind, verwendet werden.

   Diese Ausgangsverbin  dungen können durch Behandeln von     Kupferphthalo-          cyanin    oder der entsprechenden     Kupferphithalocyanin-          polysulfonsäuren    mit     Chlorsulfonsäure    in Gegenwart  eines     Säurehalogenids,    wie z. B.     Thionylchlorid,        Sul-          furylchlorid,        Phosphorpentachlorid,        Phosphoroxy-          chlorid    oder     Phosphortrichlorid,    hergestellt werden.  



  Als Beispiele von Aminen, die sich für die Um  setzung im vorliegenden Verfahren eignen, seien       ss-Chloräthylamin,        ss-Chlorisobutylamin,        ,B-Brom-n-          butylamin,        ss-Bromäthylamin,        ss-Aminoäthyl-hydro-          gen-sulfat    und     ss-Chlorisopropylamin    erwähnt.  



  Die zur     Umsetzung    verwendete Menge des Amins  kann     variiert    werden, um im     Molekül    des Reaktions  produktes verschiedene     Mengenverhältnisse    zwischen       Amidgruppen    und     Sulfonsäuregruppen    zu erzielen.       Zweckmässig    wird jedoch     mindestens    1     Mol    Amin  auf je 1     Mol    des     Kupferphthalocyanin-polysulfon-          chlorids    verwendet.

   Wenn das als Ausgangsmaterial       verwendete        Kupferphthalocyanin    bereits     Sulfonsäure-          gruppen        enthält,    so kann man einen Überschuss des  Amins über die zur vollständigen     Umsetzung        mit     den vorhandenen     Sulfonchloridgruppen    erforderliche  Menge     verwenden.    Wenn das als     Ausgangsmaterial          verwendete        Kupferphthalocyanin    praktisch frei von       Sulfonsäuregruppen    ist, wird man das Amin zweck  mässigerweise in einer Menge verwenden,

   die für die  vollständige     Überführung    aller     Sulfonchloridgruppen          in        Sulfonamidgruppen    ungenügend ist. Die nicht mit  Amin     umgesetzten        Sulfonchloridgruppen    können ge  gebenenfalls     hydrolysiert    werden, indem man die       Umsetzung    des     erfindungsgemässen    Verfahrens in  einem     wässrigen    Medium durchführt oder das erhal  tene     Kupferphthalocyanin-sulfonchlorid-sulfonamid     mit einer kalten     wässrigen        Pyridinlösung,    z.

   B. bei  einer unter 30  C liegenden Temperatur, behandelt.  Die bei der Reaktion freiwerdende Halogenwasser  stoffsäure kann neutralisiert werden, indem ein säure  bindendes Mittel zugegeben wird, beispielsweise durch       Verwendung    eines Überschusses des Amins, jedoch  vorzugsweise durch Zugabe     eines    Salzes einer schwa  chen Säure, z B. von     Natriumcarbonat    oder     Natrium-          bicarbonat.     



  Obschon die neuen Farbstoffe nach den üblichen  Verfahren gefärbt und gedruckt werden können, wer  den sie vorzugsweise auf Textilmaterialien aus     Cellu-          Iose,        beispielsweise    auf Baumwolle, Leinen und     Vis-          kosekunstseide,    aufgebracht, indem in das Färben  oder Drucken eine Behandlung mit einem säurebin  denden Mittel     miteinbezogen    wird.  



  Als säurebindendes Mittel kann man beispiels  weise ein     Alkalihydroxyd,    wie Natrium- oder Kalium  hydroxyd, oder ein     Alkalimetallsalz    einer schwachen  Säure, wie     Natriumcarbonat,        Natriumbicarbonat,        Tri-          natriumphosphat    oder     Natrium-metasilikat,    verwen  den.    Das     Aufbringen    der neuen Farbstoffe auf das       Cellulosetextilmaterial    kann sowohl nach Färbeme  thoden als auch nach Druckmethoden erfolgen. Die  Behandlung mit dem säurebindenden Mittel kann vor,  gleichzeitig mit oder nach dem Aufbringen des Farb  stoffes erfolgen.  



  Wird das säurebindende Mittel gleichzeitig mit  dem Farbstoff     aufgebracht,    so     ist    es     zweckmässig,    das  säurebindende Mittel in der den Farbstoff enthalten  den Färbeflotte oder Farbpaste     aufzulösen.     



  Die Färbeflotte kann die üblichen     Färbereihilfs-          mittel,    wie z. B.     Natriumchlorid,    Natriumsulfat,     Na-          triumalginat,    Harnstoff und wasserlösliche     Alkyläther     der     Cellulose,        enthalten,    und zwar unabhängig davon,  ob ein säurebindendes Mittel zugegen ist oder nicht.  



  Unabhängig davon, ob in der Druckpaste ein  säurebindendes Mittel enthalten ist oder nicht, kann  sie die üblichen Hilfsstoffe, z. B. Harnstoff und Ver  dickungsmittel, wie     Methylce-llulose,    Stärke und     Jo-          hannisbrotgummi,    enthalten. Vorzugsweise wird je  doch als Verdickungsmittel ein     Alginat,    z. B.     Na-          triumalginat,        verwendet.     



  Das Färben in Gegenwart eines säurebindenden  Mittels wird vorzugsweise bei erhöhter Temperatur  durchgeführt, da die Fixierung des Farbstoffs auf dem  Textilmaterial im     allgemeinen    mit steigender Tempe  ratur der Färbeflotte zunimmt. Der aus einer ein  säurebindendes Mittel enthaltenden Druckpaste oder  durch Klotzen aus einer ein säurebindendes Mittel  enthaltenden     wässrigen    Färbeflotte auf das Textil  material aufgebrachte Farbstoff kann gewöhnlich  durch blosses Trocknen des Textilmaterials, beispiels  weise in einer auf Temperaturen von 40 bis 70  C  erhitzten Kammer, oder mit Hilfe einer Reihe von  mit Dampf geheizten Zylindern, über welche das  Textilmaterial geführt wird, fixiert werden.

   In ein  zelnen Fällen wird jedoch eine bessere Fixierung des  Farbstoffes erzielt, wenn man das bedruckte Textil  material     während    kurzer Zeit, z. B.     während    10 Mi  nuten oder weniger lang, dämpft.  



  Wird das säurebindende Mittel in einem geson  derten Arbeitsgang vor oder nach der Behandlung mit  dem Farbstoff aufgebracht, so erfolgt dieses Aufbrin  gen vorzugsweise durch Behandlung des Textilmate  rials mit einer     wässrigen    Lösung des säurebindenden  Mittels, beispielsweise durch     Klotzen.    Die zu diesem  Zweck verwendete     wässrige    Lösung des säurebinden  den Mittels kann ausserdem die üblichen, oben er  wähnten     Färbereihilfsmittel    enthalten.  



  Sowohl die Lösung des säurebindenden Mittels als  auch die den     Farbstoff    enthaltende Färbeflotte kön  nen in einem weiten Temperaturbereich,     zweckmässi-          gerweise    bei einer zwischen Raumtemperatur und dem  Siedepunkt der Lösungen liegenden Temperatur, auf  die Faser aufgebracht werden.     Vorzugsweise    werden  beide Behandlungen bei Raumtemperatur durchge  führt.

   Das Textilmaterial kann zwischen den beiden  Behandlungen gegebenenfalls getrocknet und nach  dem Aufbringen der     Farbstofflösung    bzw. nach dem  Aufbringen des säurebindenden Mittels erhitzt wer-      den, beispielsweise durch Dämpfen, Hindurchführen  durch eine erhitzte Kammer oder ein Bad von ge  schmolzenem Metall oder durch Führung über er  hitzte Trockenzylinder.  



  Beim Aufbringen der neuen Farbstoffe durch  Drucken wird eine Dämpfoperation     miteinbezogen.     Neben den neuen Farbstoffen können auch andere  Farbstoffe aufgebracht werden. Die Methode mit der  Nachbehandlung mittels     eines    säurebindenden Mittels  wird mit Vorteil beim     Drucken    mit den neuen Farb  stoffen unter gleichzeitiger Verwendung von Farb  stoffen, die beim Erhitzen oder Dämpfen saure  Dämpfe entwickeln oder durch Behandlung mit Säu  ren oder sauren Dämpfen fixiert werden,

       angewendet.     Als Beispiele von Farbstoffen der zuletzt genannten  Art seien die     Leuko-schwefelsäureester    von     Küpen-          farbstoffen    und die durch Umsetzung von Halogen  methylgruppen enthaltenden Färbeprodukten mit ter  tiären Aminen oder     Thioharnstoffen    erhaltenen Farb  stoffe erwähnt.  



  Die Echtheit der mit den neuen Farbstoffen er  zeugten Färbungen gegenüber Waschen und nachträg  lichen     Nassbehandlungen    wird im     allgemeinen    durch  eine     Seifungsbehandiung,    z. B. in einer heissen     wäss-          rigen    Lösung von Seife und     Natriumcarbonat,    und  anschliessendes Spülen in heissem Wasser vor dem  Trocknen erhöht.  



  Die neuen Farbstoffe können auch zum Färben  von natürlichen Proteinen, wie z. B. Wolle, Seide und  Leder, sowie von synthetischen Polyamiden und     Poly-          acrylnitrilen        zwecks    Erzielung von     grünlichblauen     Farbtönen von hoher Waschechtheit verwendet wer  den, indem die genannten Stoffe mit einer schwach  alkalischen, neutralen oder sauren Lösung des Farb  stoffs behandelt werden. Das Färben von Wolle wird  vorzugsweise in Gegenwart eines     kationischen    ober  flächenaktiven Mittels, wie z.

   B.     Stearamido-methyl-          pyridiniumchlorid,        Cetyl-pyridiniumbromid    oder     Ce-          tyl-trimethylammoniumbromid,    und vorzugsweise  auch in Gegenwart eines     nichtionogenen        oberflächen-          aktiven    Mittels, z. B. von     Polykondensationsproduk-          ten    des     Äthylenoxyds    mit Fettalkoholen,     Alkylphe-          nolen    und     langkettigen        Alkylaminen,    durchgeführt.  



  Die neuen Farbstoffe verhalten sich gegenüber der  Faser als reaktionsfähige Stoffe, d. h. dass sie beim  Aufbringen auf Textilmaterialien nach den oben be  schriebenen Methoden mit den Molekülen des Textil  materials eine chemische Bindung eingehen.  



  In den folgenden Beispielen sind die Mengenan  gaben in Teilen und Prozenten gewichtsmässig     zu    ver  stehen.  



  <I>Beispiel 1</I>  50 Teile des     Natriumsalzes    von     Kupferphthalo-          cyanin-tetra-4-sulfonsäure    werden in 475 Teilen       Chlorsulfonsäure    bei 20  C gelöst und die Lösung  unter Rühren auf 115  C     erhitzt    und hierauf wäh  rend 4 Stunden auf einer Temperatur zwischen 115  und 120  C gehalten.

   Die erzielte Lösung wird ge  kühlt und vorsichtig in Eiswasser gegeben, wobei    man die Temperatur durch Zugabe von Eis auf weni  ger als 2  C     hält.    Das ausgefällte     Sulfochlorid        wird     bei einer Temperatur von weniger als 5  C     abfiltriert,     die Flüssigkeit beseitigt und der Rückstand auf dem  Filter in 1000 Teilen     eines    Gemisches von Eis und  Wasser suspendiert und durch Zugabe von     Natrium-          bicarbonat        lackmusneutral        gestellt.    Dann     versetzt    man  mit 33,

  6 Teilen     Natriumbicarbonat    und     hierauf    mit  einer Lösung, welche durch     Auflösen    von 12,8     Teilen          2-Chloräthylamin-hydrochlorid    und 9,25 Teilen     Na-          triumbicarbonat    in 200 Teilen Wasser erhalten wird.  Das Gemisch wird dann während 16 Stunden     ge-          rührt,    wobei man die Temperatur auf 20  C ansteigen  lässt. Dann wird filtriert und der Rückstand auf dem  Filter     alkalifrei    mixt einer     5o/oigen        Kochsalzlösung     gewaschen und bei 40  C getrocknet.  



  Das so erhaltene Produkt löst sich in warmem  Wasser unter     Bildung        einer        hellblauen    Lösung. Es  enthält etwa 1,1     ss-Chloräthylsulfamylgruppen    und  2,9     Sulfonsäuregruppen    auf jeden     Kupferphthalo-          cyaninkern.     



  <I>Beispiel 2</I>  Das     in    Beispiel 1 beschriebene Verfahren wird  wiederholt, mit der Ausnahme jedoch, dass man das       2-Chloräthylamin-hydrochlorid    durch 13 Teile (2       Mol)        ss-Chlor-isopropylamin-hydrochlorid    ersetzt.

   Das  so erhaltene Produkt enthält etwa 1,2     ss-CWor-isopro-          pylsulfamylgruppen    und 2,8     Sulfonsäuregruppen    auf  jeden     Kupferphthalocyaninkern.       <I>Beispiel 3</I>  46,5 Teile des     Kaliumsalzes    von     Kupferphthalo-          cyanin-tri-4-sulfonsäure    werden in 475 Teilen Chlor  sulfonsäure bei 20  C gelöst und die Lösung unter  Rühren auf 115  C     erhitzt    und diese Temperatur von  115 bis 120  C während 4 Stunden beibehalten. Die  erzielte Lösung wird gekühlt und vorsichtig in Eis  wasser gegeben, wobei man die Temperatur durch  Zugabe von Eis auf weniger als 2  C hält.

   Das aus  gefällte     Sulfochlorid    wird bei     einer    Temperatur von  weniger als 5  C     abfiltriert,    von vorhandener Flüssig  keit befreit und der auf dem     Filter    entstandene Rück  stand in 1000 Teilen eines Gemisches von Eis und  Wasser suspendiert und durch Zugabe von     Natrium-          bicarbonat        lackmusneutral    gestellt.

   Dann     versetzt    man  mit 25,2 Teilen     Natriumbicarbonat    und hierauf mit  einer solchen Lösung, welche durch Lösen von 8,7  Teilen (1,5     Mol)        2-Chloräthylamin-hydrochlorid        und     6,3 Teilen     Natriumbicarbonat    in 150     Teilen    Wasser       erhalten    wird.  



  Man rührt das Gemisch während 16 Stunden,  wobei man die Temperatur auf 20  C steigen lässt.  Dann wird filtriert und der Rückstand auf dem Filter  mit     5o/oiger    Kochsalzlösung     alkalifrei        gewaschen    und  bei 40  C getrocknet.  



  Das so erhaltene     Produkt    löst sich in     warmem     Wasser unter Bildung einer     hellblauen    Lösung. Es  enthält etwa 1,5     Sulfonsäuregruppen    und 1,5     ss-Chlor-          äthylsulfamylgruppen    pro     Kupferphthalocyaninkern.         <I>Beispiel 4</I>  50 Teile des     Natriumsalzes    von     Kupferphthalo-          cyanin-tetra-4'-sulfonsäure    werden in der im Bei  spiel 1 beschriebenen Weise mit     Chlorsulfonsäure    be  handelt und die neutralisierte     Suspension    in Wasser  mit 33,

  6     Teilen        Natriumbicarbonat    und einer Lösung  von 14,1 Teilen     2-Aminoäthylhydrogensulfat    und 8,4  Teilen     Natriumbicarbonat    in 50 Teilen Wasser ver  setzt.  



  Das Gemisch wird während 16 Stunden     gerührt,     wobei man die Temperatur     desselben    langsam auf  20  C erhöht. Dann versetzt man mit 1000 Teilen       Kaliumazetat    und     filtriert    den so erhaltenen Nieder  schlag ab, wäscht ihn mit 45      /oiger        wässriger    Kalium  azetatlösung und hierauf mit Äthanol.     Schliesslich    wird  er     getrocknet.    Das Produkt löst sich in Wasser unter       Bildung    einer     türkisblauen    Lösung.

   Ähnliche Pro  dukte werden auch erhalten, wenn man das aus dem       Kaliumsalz    von     Kupferphthalocyanin-tri-4'-sulfon-          säure    erhaltene     Sulfochlorid    mit 10,6 Teilen     2-Amino-          äthyl-hydrogensulfat    in Gegenwart von     Natrium-          bicarbonat    zur Umsetzung bringt.

      <I>Beispiel 5</I>  Man     wiederholt    das im Beispiel 1 beschriebene  Verfahren unter Verwendung von 20,5 Teilen       2-Bromäthylaminhydrobromid    anstelle des     2-Chlor-          äthylamin-hydrochlorids.    Dabei erhält man ein ähn  liches Produkt wie im Beispiel 1.

      <I>Beispiel 6</I>  57,6     Teile        Kupferphthalocyanin    werden     in    600  Teilen     Chlorsulfonsäure    gelöst und die Lösung bei  einer Temperatur von 135 bis 140  C     während    4  Stunden     erhitzt.    Das     Reaktionsgemisch    wird auf 25  C       gekühlt,    vorsichtig unter Rühren in Eiswasser ge  geben, wobei die     Temperatur    durch Zugabe von Eis  auf weniger als 2  C     gehalten        wird,    und das ausge  fällte     Sulfochlorid        abfiltriert,

      abgesaugt und in 2000  Teilen Eiswasser     suspendiert.     



  Das Gemisch wird dann durch Zugabe von     Na-          triumbicarbonat    auf Kongorot     neutralgestellt    und  hierauf mit weiteren 67,2 Teilen     Natriumbicarbonat     versetzt. Dann     versetzt    man mit einer Lösung von  23,2 Teilen     2-Chilloräthylamin-hydrochiorid    (2     Mol)     und 16,8 Teilen     Natriumbicarbonat    in 400 Teilen  Wasser. Das Gemisch wird während 16 Stunden ge  rührt, wobei man     die    Temperatur auf 20 bis 25  C  steigen     lässt.     



       Dann    versetzt man mit 200 Teilen     Natriumchlorid     und filtriert den blauen Niederschlag ab, welcher dann       mit        10%iger        Kochsalzlösung        alkalifrei        gewaschen,     gründlich von Flüssigkeit befreit und bei 60  C ge  trocknet wird.  



  Das so erhaltene Produkt löst sich in     warmem     Wasser unter     Bildung    einer hellen,     türkisblauen        Lö-          sung    auf.  



       Dieses    Produkt enthält etwa 1,8     ss-Chloräthyl-          sulfamylgruppen    und 2,2     Sulfonsäuregruppen    pro       Kupferphthalocyaninkem.       Bei Verwendung von 1,5 bis 3,0     Mol        2-Chlor-          äthylaminhydrochlorid    oder     2-Bromäthylamin-hydro-          bromid        im    obigen Verfahren     erhält    man ähnliche Pro  dukte.  



  <I>Beispiel 7</I>  50 Teile     Kupferphthalocyanin        werden    in 387 Tei  len     Chlorsulfonsäure    bei 20  C gelöst     und:    die Lösung  unter     Rühren    auf 115  C erhitzt und während 4 Stun  den auf dieser Temperatur gehalten. Die erzielte Lö  sung wird gekühlt und vorsichtig zu Eiswasser     zuge-          geben,    wobei man die Temperatur durch Zugabe von  Eis auf weniger als 0  C hält.

   Das     ausgefällte        Sulfo-          chlorid    wird bei einer     Temperatur    von weniger als  5  C     abfiltriert,    gründlich abgesaugt und der Rück  stand auf dem Filter in 900 Teilen     Eiswasser    aufge  nommen und durch Zugabe von     Natriumbicarbonat          lackmusneutral    gestellt. Wird das     Sulfochlorid    mit 1,5  bis 3,0     Mol        ss-Chloräthylamin-hydrochlorid    zur Um  setzung gebracht, so erhält man Produkte, die den  jenigen des Beispiels 6 ähnlich sind.

   In analoger  Weise kann man das gemäss Beispiel 6 verwendete       ss-Chloräthylamin-hydrochlorid    durch     ss-Chlorisopro-          pylamin-hydrochlarid    ersetzen und     dtbei        ähnliche     Produkte erhalten.  



  Im folgenden werden einige Rezepte zum Färben  und Drucken mit den neuen Farbstoffen angegeben.  Die Farbstoffe gemäss den obigen Beispielen können  mit dem in     den        einzelnen    Beispielen genannten Textil  material zur Reaktion gebracht werden, um leuch  tende,     grüdlichblaue    Farbtöne von     hoher    Waschecht  heit zu erzielen.    <I>Färberezepte</I>     für   <I>Textilien aus</I>     Cellulose,   <I>wie z. B.</I>  <I>Baumwolle,</I>     Viskosekunstseide   <I>und Leinen</I>    1.

   Durch Mischen von 3 Teilen des Farbstoffs  mit 30 Teilen Harnstoff, 31 Teilen Wasser, 35 Teilen       5%iger        wässriger        Natriumalginatlösung        und    1     Teil          Natriumbicarbonat    wird eine Druckpaste zubereitet.  Die Druckpaste wird mittels Walzen auf Baumwoll  gewebe aufgebracht, worauf das letztere getrocknet  und anschliessend während 5 Minuten gedämpft wird.

    Das Gewebe wird dann in Wasser gespült,     während     5 Minuten in einer verdünnten     wässrigen    Lösung     eines     Netz- und Waschmittels gekocht, dann erneut in  Wasser     gespült    und getrocknet.  



  z. Baumwollgewebe wird mit einer     wässrigen        Lö-          sung,        die        1%        des        Farbstoffs        und        0,2%        Natrium-          triisopropyl-naphthalinsulfat        enthält,    bei 50  C ge  klotzt. Das     Gewebe    wird abgequetscht, so dass es eine  Menge Lösung     zurückbehält,    die     seinem    Gewicht ent  spricht, und     dann    bei 50  C getrocknet.  



  Das getrocknete Gewebe wird dann mit einer       wässrigen        Lösung,        die        1%        Natronlauge        und        30%          Natriumchlorid    enthält, geklotzt und     anschliessend     während einer     Minute    gedämpft.  



  Das Gewebe     wird    dann nacheinander     in    Wasser,       in        einer        4%igen        wässrigen        Lösung        von        Natriumbicar-          bonat,        in        Wasser,        in        siedender        0,

  3%iger        wässriger     Seifenlösung und in Wasser gewaschen und     anschlie-          ssend        getrocknet.         3. Gebleichtes     Baumwolleinwandgewebe    wird mit       einer        wässrigen        Lösung,        die    2     %        des        Farbstoffs,    1      /o          Natriumbicarbonat,        1%        Natriumsulfat        und        0,

  2        0/0     eines aus einem Polykondensat des     Äthylenoxyd's    mit  einem     Alkylphenol    bestehenden     Netzmittels    enthält,  bei Raumtemperatur geklotzt. Das Gewebe wird     in     einer     Klotzmangel    derart     abgeprosst,    dass es sein eige  nes Gewicht an Lösung     zurückhält,    und dann in einer  auf 112  C erhitzten Trockenvorrichtung getrocknet.  Das getrocknete Gewebe wird gespült, gewaschen  und erneut getrocknet, wie dies in den vorangehenden  Rezepten beschrieben ist.  



  4. Man trägt 100 Teile     Viskosekunstseidegam    in  eine auf 50  C erwärmte, 1 Teil des Farbstoffs in  3000 Teilen Wasser enthaltende Lösung ein und gibt  90 Teile     Natriumchqorid    zu. Die Lösung wird wäh  rend 30 Minuten bei 90  C     erhitzt,    worauf eine Lö  sung von 5     Teilen        Natriumhydroxyd    in 50     Teilen     Wasser     zugesetzt    wird. Die Behandlung wird während  60 Minuten fortgesetzt, worauf das Garn in dem in  den vorangehenden Rezepten beschriebenen Weise  gespült, gewaschen und getrocknet wird.    <I>Rezepte für</I>     Proteinfasern   <I>und synthetische Fasern</I>  1.

   Man löst 2 Teile des Farbstoffs     in    wenig Was  ser und trägt die Lösung in 4000 Teile Wasser ein,  das auf 40  C erwärmt ist und 4 Teile 85     o/oiger    Amei  sensäure enthält. Man trägt 100 Teile Nylon in das  Färbebad ein und     erhitzt    das letztere auf 95  C. Die  Behandlung wird bei dieser     Temperatur    während 60  Minuten fortgesetzt. Das Nylon wird dann dem Färbe  bad entnommen und in der in den     vorangehenden     Rezepten beschriebenen Weise gespült, gewaschen  und     getrocknet.     



  In ähnlicher Weise     kann    man Seide-,     Woll-,          Polyacrylnitril-    und     Polyvinylalkohol-Fasern    färben.  Man kann auch von einem neutralen Färbebad aus  gehen und     während    des Färbens bei     95 '    C Säure,  z. B. Ameisen- oder Schwefelsäure, zusetzen. Die  gefärbte Wolle weist einen     Sprenkeleffekt    auf, der  demjenigen     ähnlich    ist, welcher mit einem Garn er  zielt wird, das durch     Melangendruck    gefärbt worden  ist.  



  2. Seide und     Polyvinylalkohol    können auch durch  Behandlung in einem Färbebad, das etwa     0-,03    Ge  wichtsprozent Farbstoff und etwa 3 Gewichtsprozent  Salz enthält, während 30     Minuten    bei 50  C, an  schliessende Zugabe von etwa 0,2 Gewichtsprozent       Natriumcarbonat    und Fortsetzung der     Behandlung     während 60     Minuten    gefärbt werden.  



  3. 100     Teile    Wollgarn werden einem auf 40  C  erwärmten Färbebad zugesetzt, das 2 Teile des Farb  stoffes, 1 Teil     Cetyltrimethyiammonium-bromid,    2  Teile eines Polykondensats des     Äthylenoxyds    mit  einem Fettalkohol und 3 Teile     Ammoniumazetat        in     2000 Teilen Wasser     enthält.    Das Färbebad     wird    wäh  rend 30 Minuten bei 95  C erhitzt.

   Die     Behandlung     wird     während    45 Minuten bei dieser Temperatur fort  gesetzt.     Man    erzielt eine egale Färbung.     Ähnliche       Resultate werden erzielt, wenn das     Ammoniumazetat     durch 2 Teile     30o/oiger    wässriger     Essigsäure        ersetzt     wird.  



  4. 100     Teile    chromgegerbtes Plüschleder, das vor  gängig in warmem     wässrigem    Ammoniak     benetzt    wor  den ist, werden in 60 000     Teilen    Wasser, die 5000  Teile     Kochsalz    enthalten, bei 55  C     flottiert.    Man gibt  5 Teile des     in        kaltem    Wasser gelösten Farbstoffs zu  und färbt während 15     Minuten.    Dann gibt man 0,5  Teile von in Wasser gelöstem     Natriumcarbonat    zu  und setzt das Färben während weiterer 30 Minuten  fort.

   Das Leder wird dann     in    kaltem fliessendem Was  ser gewaschen und in der     üblichen    Weise     fettgelickert.       5. Eine Druckpaste folgender     Zusammensetzung:     
EMI0005.0081     
  
    Farbstoff <SEP> 3 <SEP> Teile
<tb>  Harnstoff <SEP> 15 <SEP>  
<tb>  Wasser <SEP> 47 <SEP>    Natriumalginat
<tb>  (5 <SEP> o/oige <SEP> Lösung) <SEP> 35 <SEP>  
<tb>  100 <SEP> Teile       wird     mittels    einer     Walzendruckmaschine    auf chlorier  tes Wollgewebe aufgebracht.

   Die     erhaltenen        Drucke          werden    getrocknet und während 15     Minuten    bei     ge-          wöhnlichern    Druck gedämpft, in kaltem Wasser     ge-          spült,    während 5 Minuten in verdünnter     Seifenlösung     bei 50  C gewaschen und dann     getrocknet.       6.

   Die im vorangehenden Rezept beschriebene       Druckpaste,    die jedoch     zusätzlich    noch 1 Teil     Na-          triumbicarbonat    enthält, wird auf     natürliche    unbe  schwerte Seide aufgebracht. Die Drucke werden     dann     in der im vorangehenden Rezept beschriebenen     Weise     getrocknet, gedämpft, gespült, gewaschen und     erneut     getrocknet.    7.

   Eine Druckpaste folgender Zusammensetzung:  
EMI0005.0102     
  
    Farbstoff <SEP> 2 <SEP> Teile
<tb>  Harnstoff <SEP> 10 <SEP>  
<tb>  Wasser <SEP> 27 <SEP>  
<tb>  Traganthgummi
<tb>  (6 <SEP> % <SEP> ige <SEP> Lösung) <SEP> 60 <SEP>  
<tb>  Ammoniumsulfat <SEP> 1 <SEP> Tei<U>l</U>
<tb>  100 <SEP> Teile            wird    durch     Schablonendruck    auf     ein    gewirktes     Poly-          acrylnitrilgewebe    aufgebracht.

   Die Drucke werden ge  trocknet, bei atmosphärischem     Druck    während 30       Minuten    gedämpft, in kaltem Wasser gespült, bei  60  C während 5     Minuten    in     verdünnter    Seifenlösung  gewaschen, erneut     gespült    und     schliesslich        getrocknet.       B.

   Eine Druckpaste folgender Zusammensetzung:  
EMI0005.0115     
  
    Farbstoff <SEP> 2 <SEP> Teile
<tb>  Thioharnstoff <SEP> 5 <SEP>  
<tb>  Wasser <SEP> 32 <SEP>  
<tb>  Traganthgummi
<tb>  6o/oige <SEP> Lösung) <SEP> 60 <SEP>  
<tb>  Ammoniumoxalat <SEP> <U>1 <SEP> Tei</U>l
<tb>  100 <SEP> Teile         wird mittels einer     Walzendruckmaschine    auf ein       Köpergewebe    aus kontinuierlichen Nylonfäden auf  gebracht. Das     bedruckte    Gewebe wird in der im  Rezept 5 beschriebenen Weise getrocknet,     gedämpft     und gewaschen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Farbstoffen der Phthalocyaninreihe, die Kupfer- phthalocyaninderivate sind, die an den Benzolringen des Phthalocyaninkernes mindestens eine Sulfonsäure- gruppe und mindestens eine der Gruppen -SO.- NHCH.CH2C1, -S02NHCH2CH.Br oder -S02 NHCH2CH20S03H,
    wobei die Methylengruppen durch niedere Alkylgrup- pen substituiert sein können, tragen, dadurch gekenn zeichnet, dass man eine wässrige Suspension eines gegebenenfalls mindestens eine Sulfonsäuregruppe enthaltenden Kupferphthalocyanin-polysulfochlorids mit einem Amin der Formeln NH2. CH2 # CH2C1,
    NH2 * CH.CH2Br oder NH.CHZCH20S03H, wobei die Methylengruppen durch niedere Alkyl'gruppen substituiert sein können, derart zur Umsetzung bringt, dass der entstehende Farbstoff mindestens eine mit dem Phthalocyaninkem verknüpfte Suifonsäuregruppe enthält. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d@ass der entstehende Farbstoff minde stens 2 Sulfonsäuregruppen enthält. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im entstandenen Farbstoff die Sul- fonsäuregruppen und die anderen im Patentanspruch genannten Gruppen in den 3'-Stellungen des Phth,alo- cyaninkerns sitzen. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das als Ausgangsmaterial verwen dete Phthalocyanin-polysuifochlorid mindestens eine Sulfonsäuregruppe enthält.
CH5377257A 1956-12-14 1957-12-14 Verfahren zur Herstellung von Phthalocyaninfarbstoffen CH367260A (de)

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