CH367292A - Schneidvorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln - Google Patents

Schneidvorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln

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CH367292A
CH367292A CH7145459A CH7145459A CH367292A CH 367292 A CH367292 A CH 367292A CH 7145459 A CH7145459 A CH 7145459A CH 7145459 A CH7145459 A CH 7145459A CH 367292 A CH367292 A CH 367292A
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CH7145459A
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Zysset Karl
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Zysset Karl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/24Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain segments other than slices, e.g. cutting pies
    • B26D3/26Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain segments other than slices, e.g. cutting pies specially adapted for cutting fruit or vegetables, e.g. for onions

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  • Forests & Forestry (AREA)
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  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description


      Schneidvorrichtung        zum        Zerkleinern    von     Nahrungsmitteln       Die Erfindung     betrifft    eine     Schneidvorrichtung     zum Zerkleinern von     Nahrungsmitteln,    mit einer  über das zu zerkleinernde Gut     stülpbaren    zylindri  schen Gehäuseglocke und mindestens einem darin  um die Gehäuseachse drehbaren und mittels eines  Betätigungsgliedes entgegen der Kraft einer Feder  gegen die Öffnung der Gehäuseglocke verschiebba  ren,

   aus federndem Blech hergestellten Messer und  mit einer selbsttätig wirkenden Schaltvorrichtung  zur schrittweisen Verdrehung des Messers bei dessen  Auf- und     Abbewegung.     



  Derartige     Schneidvorrichtungen    sind in ver  schiedenen Varianten     bekanntgeworden,    beispiels  weise durch das eigene     Schweizerpatent    Nr. 313138.  Bei ihnen verteuert die verhältnismässig kompli  zierte Schaltvorrichtung die Herstellung in einem er  heblichen Mass.  



  Die Erfindung hat den Zweck, den durch die  Schaltvorrichtung bedingten     Teil    der Herstellungs  kosten in erheblichem Mass zu ,verringern, und zwar  dadurch, dass die Schaltvorrichtung eine mit dem  Messer aus einem Stück bestehende     Federzunge     und einen     Kranz    von an der Unterseite der Decke  der Gehäuseglocke vorhandenen Vorsprüngen auf  weist.  



  Es ist wohl eine     Schneidvorrichtung    bekannt  geworden, bei der an einem Deckel eines     topfförmi-          gen    Behälters nicht nur eine von Hand drehbare  Kurbelwelle für die Auf- und     Abbewegung    einer  die aus einem Messerkreuz bestehenden Schneid  mittel tragenden Stange gelagert ist, sondern auch  eine gebogene Blattfeder befestigt ist, die bei der       Aufwärtsbewegung    der Stange und der Schneid  mittel mit dem Zahnkranz eines auf der Stange be  festigten Schaltrades in Eingriff kommt, zwecks  schrittweiser Drehung der Stange und der Schneide  mittel.

      Gegenüber dieser     bekannten        Schneidvorrichtung     ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Hinsich  ten erheblich ,verbessert.    1. Bei der bekannten     Schneidvorrichtung    hat  die Tatsache, dass die Auf- und     Abbewegung    der  Stange samt dem Messerkreuz durch einen Kurbel  antrieb bewirkt wird zur Folge, dass die Abwärts  bewegung sich im unteren Hubteil bis auf Null ver  ringert. Erfahrungsgemäss können aber     Zwiebeln     und dergleichen Güter nur entweder mit ziehendem  Schnitt oder dann durch schlagartige Abwärtsbewe  gung der     Schneidmittel    zerschnitten werden.

   So  dann ergibt sich aus der Tatsache, dass die Stange  in     Querrichtung    nicht geführt ist, dass die Stange  samt dem     Messerkreuz    im Betrieb     Kippbewegungen          ausführt,    was zu     Verklemmungen        führt,    falls das  Messerkreuz in der unteren Endlage mit der     ganzen     Länge seiner Schneiden auf dem Behälterboden zur  Auflage kommen soll.  



  Diese Nachteile sind bei der Gattung von Schneid  vorrichtungen, zu denen der     Erfindungsgegenstand     gehört, nicht vorhanden.  



  z. Bei der bekannten     Schneidvorrichtung    erfol  gen die durch die Kurbel     hervorgerufenen    Quer  bewegungen der Stange und des nahe bei der Kurbel  darauf festsitzenden Schaltrades quer zur Blattfeder.  Es ist deshalb kaum zu verhindern, dass der schmale  Zahnkranz neben das freie     Blattfederende    geratet  und wieder eine     Klemmung    eintritt. Zur Behebung  dieser letzteren muss der Deckel abgehoben und das       Blattfederende    wieder auf den     Zahnkranz    gelegt  werden.

   Selbst wenn von der Hausfrau diese Stö  rung behoben werden     kann,    wird die Vorrichtung  nach mehrmaligem Auftreten der Störung als un  brauchbar bezeichnet werden.     Derartige    Störungen  können beim Erfindungsgegenstand nicht auftre-           ten,    weil die Stange in der Gehäuseglocke gerade  geführt ist.  



  3. In baulicher Hinsicht konnte dieser bekannte  Vorschlag nicht zur Verbilligung der Herstellung  bei der eingangs erwähnten Gattung von Schneid  vorrichtungen angewendet werden. Die durch die  vorliegende Erfindung erzielte Verbilligung rührt  in erster Linie davon her, dass die Federzunge mit  dem aus Blech bestehenden Messer aus einem Stück  besteht.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht  die Federzunge aus einem     streifenförmigen    Messer  teil, der an     einem    oder beiden Längsrändern vom  übrigen Messerteil abgetrennt und dann umgebogen  wurde. Das Messer kann dann aus einem recht  eckigen Stück hergestellt werden, das nicht eine  nachher zur Federzunge zurechtzubiegende Fahne  hat, wobei viel Abfall entstände. Wenn die Gehäuse  glocke aus einem     Pressgussteil    aus z. B. Kunststoff  besteht, wie dies an sich üblich ist, bestehen die  Vorsprünge zweckmässig aus an der     Decke    der  Gehäuseglocke ausgebildeten axial vorstehende Rip  pen oder Zähnen.

   Die     Pressgiessform    wird hierdurch  praktisch nicht     verteuert.    Das     vornhin    erwähnte  Abtrennen eines Streifens am Blechstück bedingt  auch nur eine unwesentliche Verteuerung der     Stanz-          werkzeuge.    Nur das Umbiegen des Streifens zur  Federzunge bedingt einen zusätzlichen Arbeitsgang.  Hieraus ergibt sich, dass die neue Schaltvorrichtung  nur ganz unerhebliche Mehrkosten bei der Herstel  lung der ganzen     Schneidvorrichtung        verursacht    ge  genüber einer     Schneidvorrichtung    ohne Schaltvor  richtung.  



       Beiliegende    Zeichnung stellt ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    und zwei Va  rianten einer     Einzelheit    dar.  



       Fig.    1 zeigt das     Ausführungsbeispiel    im Auf  riss und teilweise im     Axialschnitt.     



       Fig.    2 ist eine perspektivische Ansicht des zuge  hörigen Messers, und  die     Fig.    3 und 4     sind    perspektivische Ansich  ten von Varianten dieses Messers.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte     Schneidvorrichtung     zum Zerkleinern von Zwiebeln und anderen Nah  rungsmitteln weist eine im wesentlichen zylindrische  Gehäuseglocke 1 als     Kunststoffpressgussteil    auf, deren  Decke 2 auf der Unterseite einen     nabenförmigen     Ansatz 3 zur Führung einer Stange 4 und einen       konzentrischen    Ansatz 5 mit axial vorstehenden  Zähnen 6 hat. Mit 7 ist eine zwischen der Decke  2 und einem auf die Stange 4 aufgeschraubten  Betätigungsknopf 8     mit        Vorspannung        eingesetzte     Druckfeder bezeichnet.

   Am unteren Ende der Stange  4 ist ein     Messertragbalken    9     angenietet,    an dem in  bekannter Art und     Weise    ein     zickzackförmiges    ge  wundenes, aus einem rechteckigen Stück federn  den Stahlbleches hergestelltes Messer 10 befestigt  ist.  



  Dieses bewegt sich beim Gebrauch in einem  entsprechend gewundenen Schlitz eines in der Ge-         häuseglocke    1 axial unbeweglich, aber drehbar ge  haltenen Abstreifers 11.  



  Wie insbesondere die     Fig.    2 zeigt, ist ein Rand  streifen auf einem Teil der Höhe des Messers vom  übrigen Teil des Messers abgetrennt und zu einer  Federzunge 12 abgebogen worden.  



  Wenn die Bauteile 4, 8, 9, 10 sich unter der  Einwirkung der Feder 7 von der, mit strichpunk  tierten Linien angedeuteten Lage nach oben bewe  gen, so tritt, wenn diese Bauteile ungefähr den hal  ben Hubweg     zurückgelegt    haben, das nach oben  abgebogene freie Ende 12a der Federzunge 12 mit  der Zahnung 6 in Eingriff. Bei der weiteren Aufwärts  bewegung bewirkt die Biegung der sich an der     Zah-          nung    6 abstützenden Federzunge eine Drehung     (Fort-          schaltung)    der vorgenannten beweglichen Bauteile.

    Bei der nächsten Abwärtsbewegung liegt der Hand  ballen auf dem Betätigungsknopf 8 auf und die  zwischen Handballen und Betätigungsknopf wir  kende Reibung sorgt dafür, dass die beweglichen  Bauteile nicht zurückgedreht werden; das Feder  zungenende 12a springt dann einfach über einige  Zähne der Zahnung 6 hinweg.  



  Für grössere Ausführungen wird zweckmässig   damit die Drehschritte nicht zu klein ausfallen   die in     Fig.    3 dargestellte Variante des Messers ver  wendet, das hier mit 10A bezeichnet ist. Es ist näm  lich leicht ersichtlich, dass bei gegebenem Hub der  beweglichen Teile die Grösse der Drehschritte bei  zunehmender Länge der Zungenfeder 12 abnimmt.  



  Die Erfindung kann auch bei einer bekannten  Art von     Schneidvorrichtung    angewendet werden, die  eine Anzahl von flachen,     rechteckförmigen,    aus  federndem Blech hergestellten Messern 13a, 13b,  13c, 13d, 13e, 13f aufweist, die auf einem Trag  bolzen 14 befestigt sind unter Zwischenanordnung  von Distanzstücken 15. Die Federzunge 12 besteht  aus einem Stück mit dem Messer 13a, könnte aber  bei grösseren Ausführungen aus der vorhin erwähn  ten Erwägung in ähnlicher Weise z. B. an dem  Messer 13b ausgebildet sein.  



  Bei allen Ausführungen könnte der Zahnkranz  durch einen Kranz von weiter voneinander liegen  den Rippen oder anderen Vorsprüngen ersetzt sein.  



  Wie in     Fig.    4 gezeigt, ist das freie Ende 12a  zweckmässig mit einem etwas breiteren Zahnaufsatz  16 aus Kunststoff versehen, damit es nicht die     Zah-          nung    6 ungebührlich abnützt. Zur formschlüssigen  Verankerung des Zahnaufsatzes 16 kann beispiels  weise dieses Ende auf halber Breite geschlitzt sein,  wobei die dies- und jenseits des Schlitzes gelegenen  Teile des Federblechendes noch ein wenig vonein  ander weggebogen sind.  



  Das Gleiche gilt auch für die Ausführungen  nach den     Fig.    1, 2 und 3.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schneidvorrichtung zum Zerkleinern von Nah rungsmitteln, mit einer über das zu zerkleinernde Gut stülpbaren zylindrischen Gehäuseglocke und mindestens einem darin um die Gehäuseachse dreh baren und mittels eines Betätigungsgliedes entgegen der Kraft einer Feder gegen die Öffnung der Ge häuseglocke verschiebbaren, aus federndem Blech hergestellten Messer, und mit einer selbsttätig wir kenden Schaltvorrichtung zur schrittweisen Verdre hung des Messers bei dessen Auf- und Abbewe- gung, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvor richtung eine mit dem Messer aus einem Stück be stehende Federzunge und einen Kranz von an der Unterseite der Decke der Gehäuseglocke vorhande nen Vorsprüngen aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schneidvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Federzunge eine solche Form hat, dass sie erst mit dem Kranz von Vorsprüngen in Eingriff kommt wenn das Messer einen Teil seines Aufwärtshubes zurückgelegt hat. 2. Schneldvorrichtung nach Patentanspruch, deren Gehäuseglocke aus einem Pressgussteil aus z. B. Kunst stoff besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Vor sprünge aus an der Decke der Gehäuseglocke aus gebildeten axial vorstehenden Rippen oder Zähnen bestehen.
    3. Schneidvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Federzunge aus einem streifenförmigen Messerteil besteht, der an einem oder beiden Längsrändern vom übrigen Messerteil abgetrennt und dann umgebogen wurde.
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