CH367782A - Reissverschluss und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Reissverschluss und Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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Description
Reissverschluss und Verfahren zu dessen Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf einen Reissverschluss. Aufgabe der Erfindung ist es, einen Reissverschluss zu schaffen, der in seiner Konstruktion einfach und leicht im Massenfert;igungsverfahren herstellbar ist. Die Erfindung hat einen Reissverschluss zum Gegenstand, der sich auszeichnet durch zwei flexible Tragelemente, von denen wenigstens eines mit Ver riegelungsgliedern, die geschlossene, nahtlose Ringe bilden, versehen ist, wobei jedes dieser ringförmigen Glieder eine Kuppiungsnase, welche in ein Verriegelungsglied an dem anderen Tragelement eingreifen kann, aufweist und nebeneinanderliegende ringförmige Glieder durch Verbindungsabschnitte verbunden sind, das Ganze derart, dass alle ringförmigen, Glieder und Verbindungsabschnitte eines Tragelementes einen selbständig zusammenhängenden Strang bilden, in dem die Verbindungsabschnitte die Glieder im Abstand voneinander halten und zur Befestigung des Stranges am Tragelement dienen. Vorzugsweise wird der Strang aus einem giessbaren oder strangpressbaren Material, z. B. Nylon oder einem anderen Kunststoff, hergestellt. In diesem Fall ist die Herstellung des Reissverschlusses besonders einfach, und die Erfindung um- fasst auch ein Verfahren zur Herstellung von Reissverschlüssen der oben beschriebenen Ausführungs- form, das sich dadurch auszeichnet, dass ein Rohr aus strangpressbarem Material mindestens in einem Teilabschnitt des Rohres flachgedrückt wird und dabei Teile der Rolirwand entfernt werden, so dass sich nach Aufhebung des Pressdruckes Ringe bilden, die durch Verbindungsabschnitte verbunden sind und Kupplungsnasen aufweisen. Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erörtert: Der Ausdruck flachgedrückt in Verbindung mit einem Rohrabschnitt soll besagen, dass die inneren Rohrwände aufeinander, aber nicht notwendigerweise eben, liegen. Ein Strang von miteinander verbundenen Verriegelungsgliedern kann an der Kante eines Bandes z. B. an einer Bördeikante durch Vernähen der Ver bindungsabschmtte mit dem Band befestigt sein. Dabei kann die Naht z. B. aus zwei sich auf den Verbindungsabschnitten und in der Bandkante kreuzenden Fäden bestehen. Der Strang von Verriege lungsglied:ern kann aber auch z. B. an einer Kordel, Litze oder dergleichen durch Verkordeln, über Kreuz nähen oder auf andere Weise befestigt sein. So kann an einem durch Strangpressen hergestellten Rohr eine Kordel, Litze oder dergleichen während des Pressvorganges angeformt werden. Die Kord'el, Litze oder dergleichen kann in einem weiteren Arbeitsgang an dem Band, der Borke oder einem anderen Tragelement befestigt werden. Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist ein Strang von Verriegelungsgliedlern an einem Band mit Mehrfachkante befestigt. Bei einem Band mit einer Doppelkante kann der Strang zwischen den beiden Kanten eingelegt und befestigt sein. Bei einem Band mit einer Dreifachkante kann der Strang entweder nur auf der Mittelkante oder auf der Mittelkante und zwischen den beiden Aussenkanten liegen. In jedem dieser Fälle können einer oder mehrere Wülste im Bereich, wo die Kanten zusammengeführt sind, am Band angeordnet sein. Nach einer weiteren Abwandlungsform sind die Verriegelungsglieder des Stranges durch die Öffnun- gen eines leiterförmigen Bandes hindurchgeführt und die aufeinanderliegenden äusseren Bandabschnitte sind z. B. durch Vernähen miteinander verbunden. Es können aber auch der Strang von Verriegelungsgliedern und das Band miteinander verleimt oder verschweisst sein. Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind am Strang zwei eine Nut bildende Längsrippen angeordnet, und das Band ist mit seiner Kante in dieser Nut, z. B. durch Kleben, Schweissen oder Nähen, befestigt. Es kann aber auch nur eine einzelne Längsrippe am Strang angeordnet sein, an der das Band durch Schweissen, Nähen oder dergleichen befestigt ist. Das Rohr r kann ein Doppelrohr mit etwa 8för- migem Querschnitt sein und beide Rohrstränge so ausgestanzt oder auf andere Weise ausgeschnitten sein, dass Paare von ringförmigen Gliedern mit Kupplungsnasen gebildet werden. Dabei können die Ausnehmungen so liegen, dass die Kupplungsnasen auf den einem durchlaufenden Mittel abschnitt des 8för- migen Querschnittes gegenüberliegenden Wandteilen des Doppelrohres liegen, wobei die Ringe paarweise im Mittelabschnitt verbunden sind und der Mittelabschnitt anschliessend der Länge nach aufgeschnitten wird, wodurch zwei Stränge von Verriegelungsgliedern, das heisst für jedes Trageband des Reissverschlusses eines, gebildet werden. Nach einer weiteren Abwandlungsform der Erfindung liegen die Ausnehmungen am Mittelabschnitt des 8förmigen Querschnittes, so dass der Mittelabschnitt nicht durchlaufend ist und die Ringe in den dem Mittelabschnitt gegenüberliegenden Wandteilen durch Verbindungsabschnitte miteinander verbunden sind, wobei die nicht ausgeschnittenen Teile des Mittelabschnittes, die die Ringe paarweise verbinden, anschliessend der Länge nach auseinandergeschnitten werden und so zwei Stränge von Verriegelungsgliedern, das heisst für jedes Trageband des Reissverschlusses eines, gebildet werden. Dabei kann das Doppelrohr so ausgestanzt oder auf andere Weise ausgeschnitten sein, dass zusammenwirkende Glieder später in derselben Höhe des Dop peirohres liegen oder dass sie gegen einander, z. B. um die halbe Höhe, des anliegenden Verriegelungsgliedes versetzt sind. Die Erfindung schliesst ferner eine Einrichtung zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens ein, welche Einrichtung sich auszeichnet durch Mittel zum Führen eines Rohres aus strangpressbarem Material, Mittel, um einen Abschnitt des Rohres flachzudrücken, und Mittel, um Schnitte in den flachgedrückten Rohrabschnitt zu stanzen. Dabei sind zweckmässig Vorrichtungen vorgesehen, um das Rohr schrittweise in Abhängigkeit zur Bewegung der Abplatt- und Stanzeinrichtung durch die Anlage zu transportieren. Vorzugsweise ist die Stanzeinrichtung in einer Ausnehmung der Abplatteinrichtung verschiebbar. Hinter der Abplatteinrichtung ist bei diesem Beispiel ein Schlitten angeordnet, der seitlich gegen das Rohr wirkt und dadurch die Rückbildung des Rohres auf seinen ursprünglichen Querschnitt unterstützt. Ein hin und her beweglicher Hauptstempel kann auf die Stanzeinrichtung und über eine Feder auf die Abplatteinrichtung wirken, so dass die Stanzeinrichtung und die Abplatteinrichtung sich auf das Rohr zu bewegen, wobei die Abplatteinrichtung nach Flach- drücken des Rohres in ihrer Stellung verbleibt, während unter Zusammendrücken der Feder die Stanzeinrichtung sich weiter absenkt und das Rohr ausstanzt und bei seiner Bewegung der Hauptstempel ausserdem den Schlitten verschiebt. In den Figuren sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Abschnitt eines Reissverschlusses in Seitenansicht, Fig. 2 einen Abschnitt aus einem Strang von an einem Band befestigten Verriegelungsgliedern in perspektivischer Ansicht, Fig. 3 einen Abschnitt eines Rohres, wie es zur Herstellung eines Stranges von Verriegelungsgliedern des Reissverschlusses nach Fig. 1 und 2 dienen kann, Fig. 4 den Querschnitt durch den Rohrabschnitt nach Fig. 3 nach dem Flachdrücken, Fig. 5 einen mit Ausschnitten versehenen flachgedrückten Rohrabschnitt, Fig. 6 eine abgewandelte Ausführungsform entsprechend Fig. 2, wobei der Strang an einer Kordel angenäht ist, Fig. 7 den Strang von Verriegelungsgliedern, wobei die Kordel an einem Band befestigt ist, Fig. 8 eine Ausführungsform, nach der der Gliedstrang in die Kordel eingeformt ist, Fig. 9 eine abgewandelte Bandform, die an einem Verriegelungsgliederstrang befestigt ist, Fig. 10 einen Strang von Verriegelungsgliedern, die an einem Band mit Doppelkante befestigt sind, Fig. 11 einen Strang von Verriegelungsgliedern, die an einem Band mit Dreifachkante befestigt sind, Fig. 12 eine Ausführungsform, bei der am Band Wülste befestigt sind, Fig. 13 einen Strang von Verriegelungsgliedern, die an einem leiterähnlichen Band befestigt sind, Fig. 14 einen Strang von Verriegelungsgliedern, welcher mit Längsrippen versehen ist, Fig. 15 ein Doppelrohr im Querschnitt, Fig. 16 das Doppelrohr nach Fig. 15 in plattgedrücktem Zustand, Fig. 17 das plattgedrückte Doppelrohr nach dem Ausstanzen in Seitenansicht, Fig. 18 zwei miteinander verbundene Stränge von Verriegelungsgliedern nach einem Herstellungsverfahren aus einem Doppelrohr; Fig. 19 und 20 entspricht im wesentlichen Fig. 17 und 18 und zeigt eine Abwandlung der Form nach Fig. 17 und 18 von Ausschnitten im Doppelrohr; Fig. 21 zeigt eine weitere Abwandlungsform, und Fig. 22 ist die schematische Darstellung einer Anlage zur Herstellung von Reissverschlüssen. Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Reissverschluss umfasst zwei flexible Tragebänder 1 mit je einem Strang 2 von Verriegelungsgliedern 3, die geschlos sene nahtlose Ringe bilden. Jedes ringförmige Glied 3 jedes Bandes hat eine Kupplungsnase 4, die bei geschlossenem Reissverschluss in den inneren Hohlraum eines zugehörenden Verriegelungsgliedes des anderen Bandes eingreift. Nebeneinanderliegende ringförmige Glieder 3 jedes Bandes 1 sind durch Verbindungsabschnitte 5, die ausserdem zur Befestigung des ganzen Stranges 2 am zugehörenden Band 1 dienen können, in Abstand gehalten. Ein Strang 2 ist vorzugsweise aus einem giessbaren oder strangpressbaren elastischen Material, wie Nylon oder dergleichen hergestellt. Die ringförmigen Glieder 2 können statt eines kreisförmigen auch einen elliptischen, ovalen oder anderen Querschnitt aufweisen, der einen in sich geschlossenen Ring bildet. Es brauchen nicht notwendigerweise beide Bänder einen Strang von ringförmigen Verriegelungsgliedlern aufzuweisen. Die Verriegeiungsglieder eines der beiden Bänder können auch eine andere, bekannte Ausbildungsform haben. Wenn der Strang 2 von ringförmigen Verriegelungsgliedern aus Nylon oder dergleichen besteht, kann er aus einem Rohr 10 aus einem derartigen Material hergestellt sein. Mindestens ein Abschnitt des Rohres 10 ist dabei kurzzeitig, wie in Fig. 4 dargestellt, flachgedrückt und in diesem abgeflachten Zustand werden Teile der Rohrwandung, z. B. in der in Fig. 5 bei 11 dargestellten Form ausgestanzt oder auf andere Weise entfernt. Wenn anschliessend der Pressdruck auf dem Rohrabschnitt 10 aufgehoben wird, bildet sich der Rohrabschnitt durch die ihm eigene Elastizität undloder durch seitlichen Druck auf seine ursprüngliche Rohrform gemäss Fig. 2 zurück, wobei die verbliebenen Abschnitte 13 in Fig. 5 die Ringe 3 in Fig. 2, die Vorsprünge 14 in Fig. 5 die Kupplungsnasen 4 in Fig. 2 und die Abschnitte 5 in Fig. 5 die Verbindungsabschnitte 5 in Fig. 2 bilden. Die Abschnitte 5 halten die Glieder 3 im Abstand voneinander und bilden mit ihnen einen selbständig zusammenhängenden Strang. In Fig. 2 ist die Befestigung eines Stranges 2 von miteinander verbundenen Verriegelungsgliedern 3 an der Kante 6 des Bandes 1 durch Vernähen dargestellt, wobei die beiden Fäden 7 und 8 einander über den Verbindungsabschnitt 5 und in der Bandkante 6 kreuzen. Die Reihe 2 von Verbindungsgliedern 3 kann auch an einer Kordel 21, Litze oder dergleichen, wie in Fig. 6 dargestellt, durch Nähen befestigt sein und die Kordel 21, wie in Fig. 7 dargestellt, anschliessend an dem Band 1 angenäht sein. Wie in Fig. 8 dargestellt, kann eine Kordel 31 oder dergleichen auch direkt mit dem Rohr 1, aus dem der Strang hergestellt wird, z. B. durch Einbetten während des Strangpressens verbunden sein. In der in Fig. 9 dargestellten Ausbildungsform hat das Band 41 eine mit Wülsten versehene Kante 42, die alle drei durch die Fäden 43 und 44 mit dem Strang 2 vernäht sind. Wie in Fig. 10 gezeigt ist, kann bei einem Band 51 mit Doppeikante 52 der Strang 2 von miteinander verbundenen Verriegelungsgliedern 3 zwischen die beiden Kanten 52 eingebettet und z. B. durch Kleben befestigt sein. Das Band 61 in Fig. 11 weist Dreifachkanten 62, 63 und 64 auf, und der Strang 2 von miteinander verbundenen Verriegelungsgliedern 3 sitzt auf der mittleren Kante 62 zwischen den beiden Aussenkanten 63 und 64 und kann an allen drei Kanten oder nur an der Mittelkante z. B. durch Kleben befestigt sein. In Fig. 12 ist dargestellt, wie ein Band 71 mit einer Mehrfachkante 72 im Bereich 74, wo die Kanten 72 sich vereinigen, mit seitlichen Wülsten 73 versehen ist. Wie in Fig. 13 gezeigt, können die Verriegelungs- glieder 3 des Stranges 2 durch die Öffnungen 82 eines leiterartig ausgebildeten, über die Verbindungs abschnitte des Stranges gelegten Bandes 81 durchgeführt sein. Die aufeinanderliegenden Randabschnitte des Bandes 81 sind dabei z. B. durch Heften oder Kleben miteinander verbunden. Bei der Ausführungsform nach Fig. 14 weist der Strang 2 der miteinander verbundenen Verriegelungsglieder 3 zwei nebeneinanderlaufende, eine Längsnut bildende Rippe 92 auf, und die Kante 93 des Bandes 91 ist z. B. durch Kleben, Plastikschweissen oder Nähen in dieser Nut befestigt. Der Strang 2 von Verriegelungsgliedem 3 kann auch nur eine Rippe, an der die Bandkante 93 befestigt ist, aufweisen. Nach einem abgewandelten Herstellungsverfahren für Stränge von miteinander verbundenen Befestigungsgliedern kann ein in Fig. 15 dargestelltes Doppelrohr 101 Verwendung finden. Dieses Doppelrohr 101 weist zwei in einem Mittelabschnitt 103 miteinander verbundene Rohrteile 102 auf, die zusammen einen etwa 8förmigen Querschnitt ergeben. Wenn das Doppelrohr 101, wie in Fig. 16 dargestellt, flachgedrückt ist, werden beide Rohrteile wie bei 104 in Fig. 17 ausgestanzt oder auf andere Art ausgew schnitten, so dass, wenn der ursprüngliche Rohrquerschnitt wieder hergestellt ist, wie in Fig. 18 gezeigt, ringförmige Glieder 2 mit Kupplungsnasen 4 gebildet werden, wobei die ringförmigen Glieder durch von den ursprünglichen Mittelabschnitten 103 gebildeten Verbindungsabschnitten 5 miteinander verbunden sind. Der Mittelabschnitt 103 verbindet auch, wie im unteren Teil von Fig. 18 gezeigt, die beiden Stränge und wird anschliessend, wie im oberen Teil von Fig. 18 gezeigt, der Länge nach auseinand'er- geschnitten, wodurch zwei Stränge von zusammenhängenden ringförmigen Verriegelungsgliediern 3, das heisst je eines für jedes Band des Reissverschlusses, gebildet werden. Das Doppelrohr 101 kann aber auch, während es wie in Fig. 16 dargestellt, flachgedrückt ist, in der bei 204 in Fig. 19 gezeigten Form ausgeschnitten werden. In diesem Fall ist der in Fig. 19 mit 203 gezeichnete Mittel abschnitt nicht durchlaufend. Nach Aufhebung des Abflachdruckes und ; Rückbildung des ursprünglichen Querschnittes des Doppelrohres erhält man dann, wie in Fig. 20 dargestellt, ringförmige, verbundene Verriegelungsglieder, bei denen die verbleibenden Abschnitte des Mittelabschnittes 203 die Verriegelungsnase 4 bilden, während die die Verriegelungsglieder verbindende Verbindungsabschnitte 5 von den, den Mittelabschnitt 203 gegenüberliegenden Wandteilen des Doppelrohres gebildet sind. Die, wie im unteren Teil von Fig. 20 dargestellt, durch die verbleibenden Abschnitte des Mittelabschnittes 203 miteinander verbundenen Abschnitte des Doppelrohres werden, wie im oberen Teil von Fig. 20 dargestellt, der Länge nach auseinandergeschnitten, wodurch zwei Stränge 2 gebildet werden. Bei der in Fig. 18 und 20 dargestellten Ausführungsform liegt jedes der beiden gegenüberliegenden Verriegelungsglieder auf der gleichen Höhe des Dop peirohres. Es kann jedoch auch, wie in Fig. 21 gezeigt, das Doppelrohr so ausgestanzt sein, dass die zusammengehörenden Verriegelungsglieder gegen ein ander um halbe Höhe gestaffelt liegen. Durch diese Ausführungsform wird das Ineinandergreifen der beiden Stränge bei der Fertigstellung des Reissverschlusses erleichtert. Die Anlage zur Herstellung einer Reihe von miteinander verbundenen ringförmigen Verriegelungsgliedern nach Fig. 22 weist einen Grundrahmen 301 auf, auf den Führungseinrichtungen 302 für ein Rohr 304 aus Nylon oder dergleichen angeordnet sind. Ein Hauptstempel 305 ist in Richtung auf den Grundrahmen zu und von ihm weg verschiebbar angeordnet. Ein Abplattstempel 306 ist in einer Führung 302 in gleicher Richtung wie der Hauptstempel 305 verschiebbar angeordnet. Eine Feder 307 liegt zwischen dem Hauptstempel 305 und dem Abplattstempel 306. Dieser Abplattstempel weist eine im wesentlichen senkrecht zum Grundrahmen 301 verlaufende Nut auf, in welcher ein Stanzstempel 311 verschiebbar angeordnet ist. Durch eine nicht dargestellte zwischen dem Stanzstempel 311 und dem Abplattstempel 306 angeordnete Feder wird der Stanzstempel vom Grundrahmen weg gegen den Hauptstempel 305 gepresst. Durch eine nicht dargestellte, zwischen dem Abplattstempel 306 und dem Führungsteil 302 angeordnete Feder wird der Abplattstempel gegen den Hauptstempel 305 gepresst. Über zwei senkrecht zum Grundrahmen 301 verschiebbare Stössel 312 betätigt der Hauptstempel gleichzeitig zwei parallel zum Grundrahmen verschiebbare Schlitten 314. Die Streben 312 und die Stössel 314 weisen zusammenwirkende schräge Stirnflächen 313 auf. Die Schlitten 314 sind an den einander zugewandten Stirnflächen in Form einer Bohrung 316 zur Aufnahme des Rohres 304 ausgebildet. Ein gezahntes Führungsrad 321 greift in die Ausschnitte des Rohres 304 ein und ist durch einen Antrieb 322 schrittweise drehbar. Der Antrieb 322 bewegt gleichzeitig z. B. über ein Hebeigestänge 323 den Hauptstempel. Um mit der Einrichtung zu arbeiten, wird ein Rohr so weit eingeschoben, bis die am Ende des Rohres vorgeformten Ausschnitte mit dem gezahn ten Führungsrad 321 in Eingriff stehen. Durch Drehung des gezahnten Förderrades 321 wird das Rohr schrittweise in Richtung des Pfeiles A durch die Einrichtung bewegt. Bei Stillstand des Rohres 304 bewirkt der Antrieb 322 über das Hebelgestänge 323 einen Hub des Hauptstempeis 305. Wenn der Hauptstempel sich gegen den Grundrahmen zu bewegt, drückt er den Stanzstempel 311 und über die Feder 307 auch den Abplattstempel 306 in Richtung auf den Grundrahmen so weit, bis der Abplattstempel den unter ihm liegenden Abschnitt des Rohres 304 zasammendrückt. Der Abplattstempel 306 bleibt in dieser Lage stehen, wogegen unter Zusammendrücken der Feder 307 sich der Hauptstempel weiter gegen den Grundrahmen 301 bewegt und der von ihm mitbewegte Stanzstempel 311 die Ausschnitte aus dem abgeplatteten Abschnitt des Rohres 304 ausstanzt. Bei der Abwärtsbewegung des Hauptstempels auf den Grundrahmen zu, werden die beiden Schlitten 314 gegeneinander bewegt und üben einen Druck gegen den im vorherigen Hub ausgestanzten, in der Öffnung 316 liegenden Wandabschnitt des Rohres 304 aus, wodurch die Zurückbildung dieses Rohrabschnittes auf seine ursprüngliche zylindrische Quer schnittsform unterstützt wird. Bei der darauffolgenden Aufwärtsbewegung des Hauptstempels 305 bewegen sich auch der Stanzstempel 311 und der Abplattstempel 306 nach oben und geben das Rohr 304 frei. Der Stanzstempel 311 und der Abplattstempel 306 verbleiben in ihrer obersten Stellung, während der Antrieb 322 das gezahnte Führungsrad 321 und damit auch das Rohr 304 um einen Schritt vorwärtsbewegt, worauf die Einrichtung für den nächsten Arbeitstakt bereit ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Reissverschluss, gekennzeichnet durch zwei flexible Tragelemente (1), von denen wenigstens eines mit Verriegelungsgliedern (3), die geschlossene, nahtlose Ringe bilden, versehen ist, wobei jedes dieser ringförmigen Glieder eine Kupplungsnase (4), die in ein Verriegelungsglied (3) am anderen Tragelement (1) eingreifen kann, aufweist und nebeneinanderliegende ringförmige Glieder (3) durch Verbindungsabschnitte (5) verbunden sind, das Ganze derart, dass alle ringförmigen Glieder und Verbindungsabschnitte eines Tragelementes einen selbständig zusammenhängenden Strang (2) bilden, in dem die Verbindungsabschnitte (5) die Glieder (3) im Abstand voneinander halten und zur Befestigung des Stranges (2) am Tragelement (1) dienen.II. Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohr (10) aus strangpressbarem Material mindestens in einem Teilabschnitt des Rohres flach gedrückt und dabei Teile (11) der Rohrwand (10) entfernt werden, so dass sich nach Aufhebung des Preis druckes Ringe bilden, die durch Verbindungsab schnitte (5) verbunden sind und Kupplungsnasen (4) aufweisen.III. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch Mittel zum Führen eines Rohres (304) aus strangpressbarem Material, Mittel (306), um einen Abschnitt des Rohres flachzudrücken und Mittel (311), um Ausschnitte in den flachgedrückten Rohrabschnitt zu stanzen.UNTERANSPRÜCHE 1. Reissverschluss nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Strang (2) aus einem strangpressbaren Material hergestellt ist.2. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein Strang (2) von miteinand ! er verbundenen Verriegelungsgliedern (3) durch Vernähen über die Verbindungsabschnitte (5) des Stranges (2) an einer Bandkante (6) befestigt wird.3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Vernähen mittels zwei sich einander auf den Verbindungsabschnitten (5) und in der Bandkante (6) kreuzenden Fäden (7, 8) erfolgt.4. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Strang (2) von Verriegelungsgliedern (3) mit einer Kordel (21) verbunden wird.5. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass beim Strangpressen des Rohres (10) eine Kordel (31) am Rohr angeformt wird.6. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kordel (21) nachträglich an einem Tragelement (1) befestigt wird.7. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Strang (2) von Verriegelungsgliedern (3) an einem Band (51, 61) mit Mehrfachkante (52, 62, 63, 64, 72) befestigt wird.8. Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der Strang (2) von Verriegelungsgliedern (3) bei einem Band (51) mit Doppeikante zwischen die beiden Kanten (52) eingebettet und befestigt wird.9. Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Strang (2) von Verriegelungsgliedern (3) bei einem Band mit Dreifachkanbe (62, 63, 64) an der mittleren Kante (62) befestigt wird.10. Verfahren nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Strang (2) zwischen die beiden äusseren Kanten (63, 64) eingebettet wird.11. Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Wulst (73) in dem Bereich, wo die Kanten (72) zusammenstossen, am Band (71) angeordnet wird.12. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsglieder (3) eines Stranges (2) in den Öffnungen (82) eines leiterähnlichen Bandes (81) eingeführt werden, welches über die Verliindungsabschnitte (5) des Stranges (2) gelegt wird, und dass die übereinanderliegenden Rand- abschnitte des Bandes (81) miteinander verbunden werden.13. Verfahren nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die übereinanderliegenden Bandabschnitte (81) durch Vernähen miteinander verbunden werden.14. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Strang (2) von Verriegelungsgliedern (3) m;it dem Band (1) verklebt wird.15. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Strang (2) zwei eine Nut bildende Längsrippen (92) aufweist und die Kante (93) eines Bandes (91) in diese Nut eingeführt und darin befestigt wird.16. Verfahren nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandkante (93) durch Kleben in der Nut befestigt wird.17. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Strang (2) eine Längsrippe (92) aufweist, an welcher ein Tragelement (91) befestigt wird.18. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Doppelrohr (101) mit etwa 8förmigem Querschnitt beide Rohrteile (102) so ausgeschnitten werden, dass Paare von nngförmi- gen Gliedern (3), weiche Kupplungsnasen (4) aufweisen, gebildet werden.19. Verfahren nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausscheiden so vorgenommen wird, dass nachher die Kupplungsnasen (4) an der auf den dem Mittelabischnitt (103) des Doppelrohres gegenüberliegenden Wandfiächen liegen und die sich bildenden Ringe (3) durch den Mittelab:sclunitt (103) verbunden sind, weicher anschliessend der Länge nach aufgeschnitten wird.20. Verfahren nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausscheiden so vorgenommen wird, dass nachher die Kupplungsnasen (4) am Mittelabschnitt (203) des Doppelrohres (101) liegen, so dass dieser nicht durchlauiend ist, und die Ringe (3) durch Verbindungsabschnitte (5), welche in den dem Mittelabschnik (203) des Doppelrohres (101) gegenüberliegenden Wandteilen liegen, verbunden sind, während durch die stehengebliebenen Teile des Mittelabschnittes je zwei Ringe (3) miteinander verbunden sind und diese Verbindung anschliessend der Länge nach aufgeschnitten wird.21. Verfahren nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschnitte (104, 204) beider Seiten (102) des Doppelrohres (101) auf gleicher Höhe liegen.22. Verfahren nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschnitte in jeder Seite (102) des Doppelrohres (101) gegen die der anderen Seite (102) versetzt liegen.23. Verfahren nach Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschnitte um die halbe Höhe eines Verriegelungsgliedes (213) gegenein- ander versetzt sind.24. Einrichtung nach Patentanspruch III, gekennzeichnet durch eine Fördervorrichtung (321), durch die das Rohr (304) schrittweise in Abhängigkeit vom Arbeitstakt der Abplatt- und Ausstanzein- richtung (306, 311) gefördert wird.25. Einrichtung nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Stanzeinrichtung (311) in einer Ausnehmung der Abplatteinrichtung (306) ver schiebbar ist.26. Einrichtung nach Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Abpiatteinrichtung (306) ein jeweils die Rückbildung des Rohres (304) auf seinen ursprünglichen Querschnitt unterstützender Schlitten (314) angeordnet ist.27. Einrichtung nach Unteranspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass ein verschiebbarer Hauptstempel (305) auf die Stanzeinrichtung (311) und über eine Feder (307) auf die Abplatteinrichtung (306) wirkt, wodurch die Stanzeinrichtung (311) und die Ab platteinrichtung (306) jeweils auf das Rohr (304) zu bewegt werden und die Abplatteinrichtung (306) nach Plattdrücken des Rohres (304) in ihrer Stellung verbleibt, während unter Zusammendrücken der Feder (307) die Stanzeinrichtung (311) sich weiter bewegt und das Rohr (304) ausstanzt, und dass der Hauptstempel dabei (305) gleichzeitig den Schlitten (314) betätigt.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2738057A GB868413A (en) | 1957-08-30 | 1957-08-30 | Improvements in or relating to sliding clasp fasteners |
| GB2963857 | 1957-09-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH367782A true CH367782A (de) | 1963-03-15 |
Family
ID=26258777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6343158A CH367782A (de) | 1957-08-30 | 1958-08-29 | Reissverschluss und Verfahren zu dessen Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH367782A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3343234A (en) * | 1967-09-26 | Continuous filament slide fastener |
-
1958
- 1958-08-29 CH CH6343158A patent/CH367782A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3343234A (en) * | 1967-09-26 | Continuous filament slide fastener |
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