CH367819A - Verfahren zur Herstellung von neuen Aryloxyessigsäureamiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Aryloxyessigsäureamiden

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CH367819A
CH367819A CH6239658A CH6239658A CH367819A CH 367819 A CH367819 A CH 367819A CH 6239658 A CH6239658 A CH 6239658A CH 6239658 A CH6239658 A CH 6239658A CH 367819 A CH367819 A CH 367819A
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low molecular
new
acid
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CH6239658A
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Inventor
Franz Dr Litvan
Willy Dr Stoll
Original Assignee
Geigy Ag J R
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von neuen Aryloxyessigsäureamiden
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten von Aryloxyessigsäuren mit wertvollen pharmakologischen Eigenschaften.



  Es wurde gefunden, dass substituierte Aryloxyessigsäureamide der Formel
EMI1.1     
 worin   R1    einen Alkyl-, Alkenyl-oder Cycloalkylrest oder einen gegebenenfalls durch Halogenatome oder niedermolekulare Alkyl-oder Alkoxygruppen substituierten Phenyl-oder Benzylrest, R2 Wasserstoff oder einen niedermolekularen Alkyl-oder Alkenylrest, R3 und R4 niedermolekulare Alkylreste und X die direkte Bindung oder eine Athylen-oder Vinyle  gruppe,-CH2-CH2 bzw.-CH=CH-,    bedeuten, wobei Alkylreste   Ri    und R2 auch unter sich direkt oder über ein Sauerstoffatom verbunden sein können, pharmakologisch wertvolle Eigenschaften, insbesondere hypnotische, narkotische und   anästhetische    Wirksamkeit besitzen.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen der Formel I ist dadurch gekennzeichnet, dass man ein substituiertes Aryloxyessigsäureamid der Formel
EMI1.2     
 reduziert. Als Reduktionsmittel eignet sich insbesondere eine Lösung von Aluminiumisopropylat in Isopropanol, das heisst die Reduktion nach Meerwein Ponndorf.

   Als Ausgangsstoffe der Formel II seien das
Methylamid,  Äthylamid,
Allylamid,
Cyclohexylamid,
Benzylamid,
Anilid, o-Toluidid, p-Chlor-anilid, Dimethylamid,    Diäthylamid, Di-n-propylamid,    Di-n-butylamid, Di-n-amylamid,   Diallylamid,    N-Methyl-benzylamid, Dibenzylamid,    N-Methyl-anilid,
N-Athyl-anilid,
N-n-Propyl-anilid,   
N-n-Butyl-anilid,    N-Allyl-anilid,   
N-Athyl-o-toluidid,   
N-Äthyl-p-toluidid,
N-Methyl-p-tertiärbutyl-anilid,
N-Athyl-p-chlor-anilid,   
N-Athyl-p-brom-anilid,
N-Athyl-p-anisidid,    N-Äthyl-p-phenetidid,   
Pyrrolidid, Piperidid und Morpholid der   
2-Methoxy-4-acetyl-phenoxyessigsäure,
2-Methoxy-4-propionyl-phenoxyessigsäure,
2-Methoxy-4-butyryl-phenoxyessigsäure,
2-Methoxy-4-isobutyryl-phenoxyessigsäure,

  
2-Methoxy-4-valeryl-phenoxyessigsäure,
2-Methoxy-4-isovaleryl-phenoxyessigsäure,
2-Methoxy-4-caproyl-phenoxyessigsäure,
2-Methoxy-4- (butan-3'-onyl)-phenoxyessigsäure,
2-Methoxy-4- (Xt'2'-buten-3'-onyl)-phenoxy-    essigsäure,    2-Äthoxy-4-acetyl-phenoxyessigsäure,       2-Äthoxy-4-propionyl-phenoxyessigsäure    und
2-Äthoxy-4-n-butyryl-phenoxyessigsäure genannt. Diese Amide sind ihrerseits durch Umsetzung von   Halogenacetamiden    der Formel
EMI2.1     
 worin Hal ein Halogenatom bedeutet, mit einem substituierten Phenol der Formel
EMI2.2     
 in Gegenwart eines säurebindenden Mittels, oder mit einem Salz eines solchen Phenols, insbesondere einem Alkalisalz, herstellbar.



   Im weiteren kann man zu den Ausgangsstoffen der Formel II gelangen, indem man eine Aryloxyessigsäure der Formel
EMI2.3     
 oder vorzugsweise ein reaktionsfähiges funktionelles Derivat einer solchen, wie z. B. ein Halogenid, ein gemischtes Anhydrid mit einer niedrigen aliphatischen Carbonsäure, insbesondere Essigsäure, oder einen Ester, auf ein primäres oder sekundäres Amin der Formel
EMI2.4     
 einwirkenlässt.



   Ferner erhält man Ausgangsstoffe der Formel II mit disubstituierter Amidgruppe, wenn man ein Carbaminylchlorid der Formel
EMI2.5     
   worin R2'die    oben für R, angegebene Bedeutung, mit Ausnahme von Wasserstoff, aufweist, in der
Wärme auf ein Salz einer Aryloxyessigsäure der
Formel V, insbesondere ein Alkalisalz, einwirken lässt, wobei sich die gewünschten N, N-disubstituierten
Amide unter Abscheidung der entsprechenden
Chloride, z. B. Alkalichloride, und Entwicklung von
Kohlendioxyd bilden.



   Geeignete Verbindungen der Formeln V und VI sind beispielsweise die den weiter oben genannten
Amiden der Formel II zugrunde liegenden 2-Alkoxy    4-alkanoyl-phenoxyessigsäuren,    2-Alkoxy-4-alkanoyl phenoxyessigsäuren oder   2-Alkoxy-4-alkenonyl-    phenoxyessigsäuren oder deren reaktionsfähige funk tionelle Derivate bzw. die den genannten Amiden zugrunde liegenden Amine. Chlorcarbonylderivate der sekundären Amine eignen sich als Ausgangsstoffe der Formel VII. Als substituierte Phenole der Formel
IV kommen z. B. die als Äther mit   G. lykolsäure-    amiden in den aufgeführten Verbindungen der For mel II enthaltenen Stoffe in Betracht.



   Im nachfolgenden Beispiel bedeuten Teile Ge wichtsteile, welche sich zu Volumteilen wie g zu   cm3    verhalten. Die Temperaturen sind-in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
29,3 Teile 2-Methoxy-4-propionylphenoxyessig    säure-N,      N-diäthylamid    werden mit 100 ml einer molaren Lösung von Aluminiumisopropylat in abso lutem Isopropylalkohol unter Rückfluss gekocht, wo bei man durch entsprechende Kühlung das ent stehende Aceton abdestillieren lässt, während der
Isopropylalkohol wieder in das Reaktionsgefäss zu rückfliesst, bis im Destillat kein Aceton mehr nach weisbar ist. Man destilliert nun den überschüssigen
Isopropylalkohol im Vakuum ab und versetzt den
Rückstand unter Eiskühlung mit verdünnter Schwe    felsäure.    Das ausgeschiedene   61    wird in Äther auf genommen, die ätherische Lösung wiederholt mit verdünnter Natronlauge und Wasser gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und der Äther abdestilliert.



   Durch Destillation des Rückstandes im Hochvakuum erhält man ein bei 150-160 j0, 002 mm siedendes 0l, das allmählich erstarrt. Daraus gewinnt man durch  Kristallisation aus n-Heptan   2-Methoxy-4- (a-hydroxy-    n-propyl)-phenoxyessigsäure-N, N-diäthylamid vom Fp.   65-66 .   



   Reduziert man 32,1 Teile 2-Methoxy-4-n  valeroylphenoxyessigsäure-N,      N-diäthylamid    unter den oben beschriebenen Bedingungen, so erhält man ein bei   170-175 /0,    0004 mm siedendes 01, aus dem durch Kristallisation aus n-Heptan   2-Methoxy-4- (a-hy-      droxy-n-amyl) N, N- diäthylamid    vom Fp.   50-52     erhalten werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Aryloxyessigsäureamiden der Formel EMI3.1 worin R, einen Alkyl-, Alkenyl-oder Cycloalkylrest oder einen gegebenenfalls durch Halogenatome oder niedermolekulare Alkyl-oder Alkoxygruppen substituierten Phenyl-oder Benzylrest, R, Wasserstoff oder einen niedermolekularen Alkyl-oder Alkenylrest, Rt und R4 niedermolekulare Alkylreste und X die direkte Bindung oder eine Athylen-oder Vinylen gruppe,-CH2-CH2-bzw.-CH=CH-, bedeuten, wobei Alkylreste R, und R2 auch unter sich direkt oder über ein Sauerstoffatom verbunden sein können, dadurch gekennzeichnet, dass man ein substituiertes Aryloxyessigsäureamid der Formel EMI3.2 reduziert.
    UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Reduktionsmittel eine Lösung von Aluminiumisopropylat in Isopropanol verwendet.
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