CH367860A - Röhrenverstärker - Google Patents

Röhrenverstärker

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CH367860A
CH367860A CH7290359A CH7290359A CH367860A CH 367860 A CH367860 A CH 367860A CH 7290359 A CH7290359 A CH 7290359A CH 7290359 A CH7290359 A CH 7290359A CH 367860 A CH367860 A CH 367860A
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amplifier
cathode
tube
capacitor
filament
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CH7290359A
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Voegeli Ernst
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Voegeli Ernst
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/1607Supply circuits
    • H04B1/1623Supply circuits using tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description


      Röhrenverstärker       Bei den üblichen Röhrenverstärkern wird der  Kathodenheizstrom der     Verstärkerröhre    oder -röhren  meistens über einen Transformator aus dem Wech  selstromnetz entnommen. In sehr     vielen    Fällen wer  den im     Heizstromkreis    aber auch lediglich span  nungsreduzierende     Vorschaltimpedanzen,    insbeson  dere     Vorschaltwiderstände    verwendet.

   Die     Heiztrans-          formatoren    oder     Vorschaltimpedanzen    arbeiten  durchaus befriedigend, haben aber für die Massen  fabrikation von Röhrenverstärkern den     Nachteil,        ver-          hältnismässigteuer    zu sein. Ausserdem     verursachen    Vor  schaltwiderstände im Betrieb unnötige Energiever  luste. Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu ver  meiden.

   Der Röhrenverstärker nach der Erfindung  zeichnet sich dadurch aus, dass der Kathodenheiz  strom mindestens einer     Verstärkerröhre    von einem  Wechselstromnetz über einen Gleichrichter geliefert  wird und aus einer Gleichstrom- und einer Wechsel=  Stromkomponente besteht, wobei die Gleichstrom  komponente zugleich den oder die Anodenstrom  kreise des Verstärkers speist, während     die    Wechsel  stromkomponente von     einem    Kondensator aufge  nommen wird.  



  In der Zeichnung ist das Schema eines     Ausfüh-          rungsbeispieles    des Verstärkers nach der Erfindung  dargestellt.  



  Der dargestellte Verstärker weist eine     Verstär-          kerröhre    1 auf, deren Kathode 2 mittels des Heiz  fadens 3 indirekt     geheizt    wird und dessen Gitter 4  über einen Kondensator 5 an eine Eingangsklemme  6 angeschlossen ist. Die andere Eingangsklemme 7  ist über     einen    Leiter 8 mit der Kathode 2 verbun  den.

   Das     zu    verstärkende Signal wird den Eingangs  klemmen 6, 7 zugeführt und das verstärkte Signal  wird an den Ausgangsklemmen 9 und 10 der Sekun  därwicklung 11 eines Transformators abgenommen,  dessen Primärwicklung 12     einerseits    an die Anode    13 der Röhre 1 und anderseits an die mit     (+)    be  zeichnete Klemme eines     Kondensators    14 angeschlos  sen ist. Diese Klemme des Kondensators. 4 ist geerdet  und unmittelbar mit einer     Netzanschlussklemme    15  verbunden. Die mit (-) bezeichnete     Klemme    des  Kondensators 14 ist über den Leiter 8, den     Heizfaden     3 und einen Gleichrichter 16 mit der anderen Netz  anschlussklemme 17 verbunden.

   Die Netzspannung  beträgt z. B. 220 V bei 50 Hz.  



  Parallel zum Kondensator 14 ist ein     nichtlinearer     Widerstand 18 geschaltet, dessen Widerstandswert  oberhalb einer     Gleichspannung    von etwa 180 V sehr  rasch abnimmt, unterhalb dieser Spannung dagegen  sehr rasch     zunimmt.    Parallel zum Heizfaden 3, also  zwischen dem Leiter 8 und dem     Gleichrichter    16  ist ein Spannungsteiler geschaltet, der aus drei in  Serie geschalteten Widerständen 19, 20 und 21 be  steht, von denen der Widerstand 19 sich zwischen  dem Leiter 8, also der Kathode 2, und dem Gitter 4  befindet,

   während die anderen beiden Widerstände  20 und 21 zwischen dem Gitter 4 und der     Klemme     22 des Gleichrichters 16 angeschlossen     sind.    Ein       Glättungskondensator    23 ist zwischen dem Leiter 8  und dem Verbindungspunkt der Widerstände 20 und  21 angeordnet.  



  Die normale Anodenspannung der Röhre 1 be  trägt z. B. 160 V, bei welcher Spannung der durch  den     nichtlinearen    Widerstand 18 hindurchgehende  Strom     vernachlässigbar        klein    ist.     Dieser    Widerstand  18 dient, wie noch näher erläutert werden wird,       lediglich    zum Vorheizen der Röhre 1. Wenn     diese     Röhre 1     einmal    im Betrieb ist, so fliesst aus dem  Netz ein mittels des     Gleichrichters    16     halbwellen-          gleichgerichteter    Strom durch den Heizfaden 3.

   Die  Gleichstromkomponente dieses     Heizstromes        fliesst     von der     (--)-Klemme    des Kondensators 14 über die       Transformator-Primärwicklung    12 und die Anode      13 zur Kathode 2, während die     Wechselstromkom-          ponente    des Heizstromes über den Kondensator 14       fliesst.    Der Effektivwert des     Heizstromes    kann bei  spielsweise etwa 100     m-Amp.    betragen, während die  den Anodenstrom bildende     Gleichstromkomponente     etwas weniger als halb so gross sein kann.  



  Der     Heizstrom    und der Anodenstrom können  durch geeignete Wahl des Spannungsteilers 19-21       beeinflusst    bzw. auf der Röhre 1 entsprechende Werte  eingestellt werden. Da der durch den Heizfaden 3  strömende pulsierende Gleichstrom vom Leiter 8  zum Punkt 22 fliesst, befindet sich dieser Punkt auf  einem niedrigeren Potential als die Kathode 2 und  die am Widerstand 19 abgegriffene     Vorspannung     des Gitters 4 ist negativ. Wenn man den     Vorspan-          nungswiderstand    19 grösser macht, wird die negative       Gittervorspannung    grösser und somit der Anoden  strom kleiner.

   Der     Effektivwert    des     Heizstromes    wird  dabei ebenfalls kleiner, aber nicht genau propor  tional zu dem Anodenstrom. Wenn man den Vor  spannungswiderstand 19 kleiner macht, so werden  der Heizstrom und der Anodenstrom dagegen grösser,  aber ebenfalls nicht zueinander     proportional.    In  einem konkreten Falle hat     sich    zur Erzielung geeig  neter Heiz- und Anodenströme beispielsweise ein       Spannungsteiler    bewährt, der aus drei einander glei  chen Widerständen 19-21 von je 1 M     Q    bestand.  



  Die Verstärkung des Eingangssignals erfolgt in  dem beschriebenen Verstärker auf die übliche Weise  und der     im    Anodenstromkreis fliessende Stromanteil  der     Signalfrequenz    wurde als     vernachlässigbar    be  trachtet, wenn oben kurz vom  Anodenstrom  die  Rede war.  



  Ohne den nichtlinearen Widerstand 18 würde  sich beim Anschalten der Netzspannung an die Netz  klemmen 15, 17 der Kondensator 14 im Verlaufe  von wenigen Perioden auf den     Spitzenwert    der Netz  spannung aufladen, worauf praktisch jeder Strom  fluss durch den     Heizfaden    3 aufhören würde. Die  Kathode 2 würde somit nie auf eine die Funktion  der Röhre 1 gestattende Temperatur kommen kön  nen.

   Beim Einschalten der Netzspannung überstei  gen aber die am Kondensator 14 bzw. am Wider  stand 18 auftretenden Spannungsimpulse während  längerer Zeit jeder zweiten Halbperiode     wesentlich     den früher erwähnten     Wert    von etwa 180 V, so dass  ein beträchtlicher Strom durch diesen parallel zum  Kondensator 14 liegenden Widerstand 18, und somit  auch durch den     Heizfaden    3     fliessen    kann. Der     Heiz-          faden    3     heizt    somit die Kathode 2 und wenn letztere  genügend heiss geworden ist, beginnt der Anoden  strom zu fliessen. Sobald der Anodenstrom fliesst,  sinkt die Spannung am Kondensator 14 bzw. am  Widerstand 18, auf z.

   B. 160 V, womit der Strom  durch diesen Widerstand - wie früher erwähnt     -          vernachlässsgbar    klein wird.  



  Der Vorteil des beschriebenen Verstärkers gegen  über einem     üblichen,    ebenfalls mit einer Triode  arbeitenden Verstärker ist der, dass kein Transfor  mator notwendig ist, um dem     Heizfaden    3 den Heiz-    Strom aus dem Netz zuzuführen. Es wird auch keine  dem     Heizfaden    3 vorgeschaltete Impedanz, z. B. ein  Widerstand oder ein Kondensator, benötigt, wie bei  anderen üblichen Verstärkern, bei denen die Röh  renheizung ohne Heiztransformator aus dem Netz  erfolgt. Wohl ist bei der beschriebenen Schaltung ein  bei den üblichen Verstärkern nicht nötiger, nicht  linearer Widerstand 18 zum Vorheizen der Röhre 1  erforderlich.

   Derartige, üblicherweise zur Spannungs  begrenzung verwendete Widerstände sind aber ausser  ordentlich billig im Vergleich zu     Heiztransformatoren     oder     Heiz-Vorschaltimpedanzen,    so dass sich bei der  Massenanfertigung von Verstärkern der beschriebe  nen Art namhafte Ersparnisse erzielen lassen.  



  Es sei noch erwähnt, dass es sich in der Praxis  bei dem in der Zeichnung     gezeichneten    Verstärker  in bezug auf die Vermeidung von     Brummgeräuschen     als vorteilhafter erwiesen hat, die mit dem Konden  sator 14 verbundene Netzklemme 15 zu erden (wie  dargestellt), und nicht die mit dem Gleichrichter 16  verbundene Netzklemme 17.  



  Die nichtlineare Impedanz kann unter anderem  auch durch eine Glimmlampe realisiert sein. Auch  könnte man statt einer Triode z. B. eine     Pentode    ver  wenden oder den Verstärker auch mehrstufig aus  bilden. In letzterem Falle können z. B. die Anoden  stromkreise einer Triode und einer     Pentode    in Par  allelschaltung vom Kondensator 14 mit Gleichstrom  gespeist werden, während die beiden Heizfäden die  ser zwei Röhren in Serie zwischen dem Gleichrichter  16 und dem Kondensator 14 geschaltet sein können.  Selbstverständlich können die Triode und die     Pent-          ode    auch innerhalb einer einzigen Vakuumhülle  angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Röhrenverstärker, dadurch gekennzeichnet, dass der Kathodenheizstrom mindestens einer Verstärker röhre (1) von einem Wechselstromnetz (15, 17) über einen Gleichrichter (16) geliefert wird, und aus einer Gleichstrom- und einer Wechselstromkomponente be steht, wobei die Gleichstromkomponente zugleich den oder die Anodenstromkreise des Verstärkers speist, während die Wechselstromkomponente von einem Kondensator (14) aufgenommen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verstärker nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass parallel zum Kondensator (14) ein zum Vorheizen der Verstärkerröhre (1) dienender, nichtlinearer Widerstand (18) vorgesehen ist. 2.
    Verstärker nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkerröhre (1) eine in direkt geheizte Kathode (2) aufweist, deren Heizfaden (3) einerseits an den Gleichrichter (16) und ander seits an die Kathode (2) selbst und an den Konden sator (14) angeschlossen ist. 3.
    Verstärker nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungspunkt (22) des Heizfadens (3) mit dem Gleichrichter (16) über einen aus mehreren seriegeschalteten Widerständen (19 bis 21) bestehenden Spannungsteiler mit der Kathode (2) verbunden ist, wobei einer dieser Widerstände (19) zwecks Lieferung einer Gittervorspannung zwischen das Gitter (4) der Verstärkerröhre (1) und deren Kathode (2) geschaltet ist. 4.
    Verstärker nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht mit dem Heizfaden (3) und der Kathode (2) verbundene Klemme (+) des Kondensators (14) geerdet ist. 5. Verstärker nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er mehrstufig ausgelegt ist und dass die Verstärkerröhren der verschiedenen Stufen indirekt geheizte Kathoden aufweisen, die in Serie geschaltet sind.
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