CH367964A - Plattenförmiges Bauelement - Google Patents
Plattenförmiges BauelementInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C2/00—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
- E04C2/54—Slab-like translucent elements
- E04C2/543—Hollow multi-walled panels with integrated webs
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Description
Plattenförmiges Bauelement Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein plattenförmiges lichtdurchlässiges Bauelement mit zwei parallel zueinander und mit Abstand überein ander angeordneten Deckplatten aus lichtdurchlässi gem Material.
Es wurde schon vorgeschlagen, zwischen den Deckplatten des Bauelementes einen wabenförmigen Raster z. B. aus Metall einzusetzen, dessen senkrecht zu den Deckplatten stehende Wände mit ihren Stirn kanten gegen die Deckplatten anliegen. Um auch in unseren Breiten einen direkten Lichteinfall zu ver hindern, müssen aber die in Ost-West-Richtung ver laufenden Stege relativ nahe beieinander stehen; der Sonneneinstrahlwinkel im Juni beträgt in 45 nörd licher Breite bekanntlich 68 .
Eine solche Anordnung ergibt aber nicht nur einen relativ stark gedämpften Lichteinfall, sondern bedingt auch eine unerwünscht grosse Anzahl von Stegen, was herstellungstechnisch, preislich und ästhe tisch ein Nachteil ist.
Demgegenüber besitzt das plattenförmige, licht durchlässige Bauelement nach vorliegender Erfindung zwei zwischen den Deckplatten angeordnete, sich rechtwinklig durchdringende Sätze von mit Abstand parallel zueinander laufenden Stegplatten, wobei die Stegplatten des einen Satzes senkrecht und die Steg platten des andern Satzes schräg zu den Deckplatten stehen.
Wird das Bauelement mit seinen schrägen Steg platten in Ost-West-Richtung verlaufend so angeord net, dass ihre Südseite nach oben gerichtet ist, so kann unter Annahme eines Sonneneinstrahlwinkels von 68 unter Vermeidung des direkten Lichteinfalls bei gleichbleibender Höhe des Bauelementes ein umso grösserer Stegplattenabstand gewählt werden, je stär ker diese Stegplatten zur Vertikalen geneigt sind.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel des erfindungsgemässen Bauelementes dargestellt; es zeigt: Fig.1 schaubildlich und teilweise weggebrochen einen Teil des Bauelementes, und Fig. 2 in grösserem Massstab einen Vertikalschnitt durch das Bauelement quer zu den schrägen Steg platten.
In einen rechteckförmigen oder quadratischen Rahmen 1 sind bündig mit dessen Ober- und Unter seite zwei sich rechtwinklig durchdringende Sätze von mit Abstand parallel zueinander laufenden Steg platten 2 und 3 eingesetzt. Die Stegplatten 2 stehen senkrecht im Rahmen 1, während die Stegplatten 3 schräg angeordnet sind. Der Rahmen 1 ist oben und unten je durch eine Deckplatte 4 abgedeckt, welche Platten 4 parallel zueinander verlaufen. Die Stegplatten 2 stehen senkrecht, die Stegplatten 3 schräg zu den Deckplatten 4.
Die eine glatte Oberfläche aufweisenden Teile 1, 2 und 3 bestehen aus lichtundurchlässigem Mate rial, während die Platten 4 aus lichtdurchlässigem Material bestehen. Die Deckplatten 4 können aus Kunststoff, z. B. Plexiglas (eingetragene Marke), Polyester oder dergleichen oder aus Glas bestehen, während die Stegplatten 2, 3 zweckmässig aus Leicht metall oder aus einem geeigneten Kunststoff be stehen; sie können auch aus Beton oder Kunststein bestehen.
Die Stegplatten 2, 3 sind durchgehend, wobei die Stegplatten 2 vom unteren Rand her bis zur Mitte schräg verlaufende Einschnitte und die Stegplatten 3 vom oberen Rand her bis zur Mitte senkrecht ver laufende Einschnitte aufweisen; wie Fig. 2 deutlich zeigt, sind die Platten 2, 3 mit Hilfe dieser Einschnitte ineinander gesteckt.
Das beschriebene Bauelement eignet sich beson ders als Dachplatte. Wird die Platte so angeordnet, dass ihre Stegplatten 3 in Ost-West-Richtung ver laufen und die Oberseite der Platten 3 nach Süden blicken, so ist ein direkter Lichteinfall dann unmög lich, wenn die Verbindungslinie a der Unterkante der Oberseite einer Stegplatte 3 zur Oberkante der Unterseite der benachbarten Stegplatte 3 mit der horizontalen einen Winkel a (Fig. 2) bildet,
der min destens gleich dem am betreffenden Ort grössstmög- lichen Sonneneinstrahlwinkel ist. Je grösser die Schräglage der Stegplatten 3 bei gleicher Höhe des Bauelementes und gleichem Winkel a gewählt ist, um so grösser fällt auch der zulässige Stegplatten- abstand aus, um so kleiner wird aber auch der Ein fallswinkelbereich fl (Fig. 2), innerhalb welchem das einfallende Licht L nach unten, also in den zu be lichtenden Raum reflektiert wird.
Um über alle Jah reszeiten den günstigsten Lichteinfall zu erhalten, wird man somit bei gegebenem Winkel a die Schräg lage der Stegplatten 3 so wählen, dass der Winkel ss annähernd gleich der Differenz des maximalen (21. Juni) und des minimalen (21. Dezember) Sonnen einstrahlwinkels ist. In 45 nördlicher Breite, wo der maximale Sonneneinstrahlwdnkel (21. Juni) 68 und der minimale Sonneneinstrahlwinkel (21.
Dez.) 22 beträgt, würde dies bei einem Neigungswinkel der Stegplatten 3 zur Vertikalen von annähernd 22 er reicht, das heisst das Lot auf die Platte durch die Oberkante der Unterseite der benachbarten Platte schliesst mit der Horizontalen einen Winkel ein, der annähernd gleich dem örtlichen minimalen Sonnen- einstrahlwnnkel ist. In der Praxis wird man zweck mässig einen Neigungswinkel der Stegplatten 3 zur Vertikalen zwischen 22 und 35 wählen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Plattenförmiges, lichtdurchlässiges Bauelement mit zwei parallel zueinander und mit Abstand über einander angeordneten Deckplatten aus lichtdurch lässigem Material, gekennzeichnet durch zwei zwi schen den Deckplatten angeordnete, sich rechtwinklig durchdringende Sätze von mit Abstand parallel zu einander laufenden Stegplatten, wobei die Stegplat- ten des einen Satzes senkrecht und die Stegplatten des andern Satzes schräg zu den Deckplatten stehen. UNTERANSPRÜCHE 1.Bauelement nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindungslinie von der Un terkante der Oberseite einer schrägen Stegplatte (3) zur Oberkante der Unterseite der benachbarten schrä gen Stegplatte (3) mit der Horizontalen einen Winkel (a) einschliesst, der annähernd gleich dem örtlichen maximalen Sonneneinstrahlwinkel ist. z. Bauelement nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lot auf die Stegplatten (3) durch die Oberkante der Unterseite des benachbarten Steges mit der Horizontalen einen Winkel einschliesst, der annähernd gleich dem örtlichen minimalen Son- neneinstrahlwsnkel ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6370258A CH367964A (de) | 1958-09-08 | 1958-09-08 | Plattenförmiges Bauelement |
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Publications (1)
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| CH367964A true CH367964A (de) | 1963-03-15 |
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ID=4525164
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH367964A (de) |
-
1958
- 1958-09-08 CH CH6370258A patent/CH367964A/de unknown
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