Schalungsbrett Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Schalungsbrett mit durch Schienen verstärkten Stirn flanken. Derartige Verstärkungsschienen für die Stirnflanken von Schadungsbrettern sind bisher stets aus Metall verfertigt worden., weil sie grundsätzlidh die Aufgabe haben, die gegen mechanische Beschä digungen, empfindlichen Stirnflanken (Hirnholz) der Betonschalungsbretter zu schützen und,
damit eine vielfache Wiederverwendung der Schalungsbretter zu sichern. Man hat auch angestrebt, durch diese Ver stärkungsschienen, die als Flachprofile, T-Profile, U- Profile usw. ausgebildet werden, das Verwerfen und Schwinden des Holzes infolge der sich stets ändern- den Feuchtigkeits- und Temperaturverhältnisse zu verhindern.
Es hat sich aber gezeigt, dass solche Ver- werfun:gs- und Schwinderscheinungen praktisch auch bei Verwendung formstabilster Verstärkungsschienen nicht zu verhindern sind, sondern dass viel eher das Holz stellenweise oder die Leimverbindung zwischen Holz und Verstärkungsschiene reisst, als dass die na türlichen Schwund und Wachstumserscheinungen des Holzes unterbunden werden können. Auch hat es sich gezeigt,
dass beim Einwirkens von Schlägen auf die metallenen Verstärkungsschienen (z. B. Hernrnterfal len von losgerissenen Schalungsbrettern) die Schienen entsprechend verformt werden, wobei diese Verfor- mungen nicht mehr rückgängig zu machen sind.
Ein weiterer schwerwiegender Nachteil dieser metal'lschienenverstärkten Schalun!gsbretter ist darin zu erblicken, dass sie nicht mit Holzbearbeitungs- werkzeugen, wie Fräser, Holzsägen usw., geschnitten werden können., beispielsweise um sie in ihrer Breite besonderen Verhältnissen anpassen zu können, oder um gewisse Ausnehmungen für Träger,
Rohre usw. zu schaffen. Ebenfalls lassen sich keine Nägel durch derartige Metallschienen durchtreiben. All -diese Nachteile können unter Beibehaltung der grundsätz- lichen Vorteile von Verstärkungsschienen vermieden werden, wenn gemäss vorliegender Erfindung Ver stärkungsschienen aus einem nicht metallischen,
zäh- elastischen, durch HolrAbearbeitungswerkzeuge be- arbeitbarenund nagelbaren Natur- oder Kunststoff- material verwendet werden.. Es kann sich z. B. um vulkanisierten Naturkautschuk Hartgummi, Kunst gummi oder z. B. auch thermoplastsiche Kunststoff materialien auf Polyvinylchloridbasis handeln.
Verstärkungsschienen aus derartigem Material vermögen grundsätzlich die wesentliche Aufgabe des Hirnhdzschutzes an Betonschalungsbrettern zu über nehmen, ohne d-ass dabei die Leimverbindung mit dem Holz reisst oder dass daher das Holz reisst, und' zwar einerseits dartun,
weil ein elastisches Material infolge seiner Nachgiebigkeit unter Pressdruok sich in inni gerer idealerer Weise mit dem Holz verleimen lüsst und weil es nachher .den Längen und Formänderun gen des Holzes nachzugeben vermag.
Ausserdem kön nen derartig verstärkte Schalungsbretter auf dem Bauplatz gesägt und genagelt werden und Schläge auf die Verstärkungsschienen dieser Art vermögen; keine dauernde Formänderungen derselben zu bewirken.
Ein. eines derartigen Scha- lungsibrettes ist in der Zeichnung dargestellt. Das Brett ist hier als Naturholzbrett 1 mit Längsmaserung ausgebildet und die beiden an Stirnseiten eingefügten und aufgeklebten, hier T-förmig profilierten Verstär- kungsschienen <I>2a,
2b</I> bestehen aus, Hartgummi oder Plastie-Kunststoff auf Polyvnylchloridi-Basis, welcher wohl die mechanischen Stoss- und Schlagbeanspru- chungen noch unbeschädigt aufnehmen aber unver meidlichen;
Schwundbewegungen elastisch nachgelben kann; und vor allem ein Längszersägen und Nageln des Schalunigshrettes ohne Beschädigung des Säge- werkzeubes Dulässt. Derartige Verstärkungsschienen lassen sich unter Verwendung von entsprechenden Leimpressen in sehr inniger idealer Weise mit dem Brett verleimen, indem z. B.
die Mittelstege der T- Schienen auch etwas zu: dick gewählt werden können, nm sie satt in die entsprechenden Schlitze eintreiben zu. können.
Für die Leimaufnehme können entspre chende Rillen oder örtliche Vertiefungen in den fest- zuleimenden Flächen der Verstärkungsschienen vor gesehen werden.
Formwork board The present invention relates to a formwork board with front flanks reinforced by rails. Such reinforcement rails for the end flanks of damage boards have always been made of metal, because they basically have the task of protecting against mechanical damage, sensitive end flanks (end grain) of the concrete shuttering boards and,
thus ensuring that the shuttering boards can be reused many times over. The aim has also been to use this Ver reinforcement rails, which are designed as flat profiles, T-profiles, U-profiles, etc. to prevent the warping and shrinkage of the wood as a result of the ever-changing humidity and temperature conditions.
It has been shown, however, that such warpage and shrinkage phenomena can practically not be prevented even when using rigid reinforcement rails, but that the wood tears in places or the glue connection between the wood and the reinforcement rail than the natural shrinkage and Signs of growth of the wood can be prevented. It has also been shown
that when impacts on the metal reinforcement rails (e.g. interruptions from torn-off shuttering boards) the rails are correspondingly deformed, whereby these deformations can no longer be reversed.
Another serious disadvantage of these metal rail-reinforced shuttering boards is that they cannot be cut with woodworking tools such as milling cutters, wood saws, etc., for example in order to be able to adapt their width to special proportions, or to be able to certain recesses for carriers,
To create pipes, etc. Likewise, no nails can be driven through such metal rails. All these disadvantages can be avoided while maintaining the basic advantages of reinforcement rails if, according to the present invention, reinforcement rails are made of a non-metallic,
tough, elastic natural or plastic material that can be machined and nailed by HolrA processing tools can be used. B. to vulcanized natural rubber hard rubber, synthetic rubber or z. B. also act thermoplastic plastic materials based on polyvinyl chloride.
Reinforcement rails made of such a material are basically able to take over the essential task of brain protection on concrete shuttering boards without tearing the glue connection with the wood or causing the wood to tear, on the one hand showing,
because an elastic material, due to its flexibility under pressure, can be glued to the wood in a more intimate, ideal way and because it is able to yield to the lengths and shapes of the wood afterwards.
In addition, such reinforced formwork boards can be sawed and nailed on the construction site and blows to the reinforcement rails of this type; not to cause permanent changes in shape of the same.
One. such a formwork board is shown in the drawing. The board is designed here as a natural wood board 1 with a longitudinal grain, and the two reinforcement rails <I> 2a, here with a T-shaped profile, which are inserted and glued onto the end faces
2b </I> consist of hard rubber or plastic on a polyvinylchloride basis, which probably absorb the mechanical shock and impact loads undamaged but unavoidable;
Shrinkage movements can turn yellow elastically; and above all a longitudinal sawing and nailing of the shell shrink without damaging the sawing tool. Such reinforcement rails can be glued using appropriate size presses in a very intimate ideal way with the board by z. B.
the middle webs of the T-rails can also be chosen to be thick, nm they are driven into the corresponding slots. can.
Corresponding grooves or local depressions can be seen in the surfaces of the reinforcement rails to be glued for the glue absorption.