CH368004A - Reibradfeuerzeug - Google Patents
ReibradfeuerzeugInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/02—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
- F23Q2/04—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition
- F23Q2/06—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel
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Description
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Reibradfeuerzeug Es sind Reibradfeuerzeuge bekannt, die zwei Gehäuseteile aufweisen, von welchen einer zur Freilegung der unterhalb des Reibrades angeordneten öff- nung des Zündsteinrohres zwecks Einlegens eines Feuersteines in der Achsrichtung des Zündsteinroh- res am anderen Gehäuseteil verschiebbar ist, wobei in der eingeschobenen Lage der verschiebbare Gehäuseteil durch Verrastung einer Nase fixiert ist, die mittels einer gefederten Zunge mit dem einen Gehäuseteil verbunden ist und durch eine Ausnehmung des anderen Gehäuseteiles als Drucktaste hindurchragt.
Das einfache Eintreten einer Nase in eine Aus- nehmung zur Verrastung der beiden Gehäuseteile hat den Nachteil, dass sich die Verrastung ungewollt lösen kann, und zwar vorzugsweise dann, wenn die Federkraft der Zunge gering ist und ein Stoss das Feuerzeug trifft oder wenn das Feuerzeug in einer Tasche - Rock oder Hosentasche - mit anderen Gegenständen wie Schlüssel, Messer oder dergleichen getragen wird, die bei einer ungünstigen Bewegung die Nase treffen und die Verrastung lösen.
Um ein ungewolltes Lösen der Verrastung zu vermeiden, sollte diese zusätzlich gesichert sein. Dies geschieht erfindungsgemäss in der Weise, dass an der gefederten Zunge Haken als Rastorgane vorgesehen sind, die Kannen des festen Gehäuseteiles umfassen, so dass vor denn Lösen der Verrastung der verschiebbare Gehäuseteil zusätzlich in: seiner Einschieberich- tun.g zu verschieben ist, um die Haken vor dem Ausrasten freizulegen.
In der Zeichnung sind ein Ausführungsbeispiel eines Reibradfeuerzeuges sowie eine Variante der Verrastung veranschaulicht. Die Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht mit geschnittenem, verschiebbarem Gehäuseteil, die Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 und die Fig. 3 eine Seiten- ansieht mit Teilschnitt des Reibradfeuerzeuges. Die Fig. 4 zeigt den verschiebbaren Gehäuseteil in schaubildlicher Ansicht, und die Fig. 5 zeigt schaubildlich die Zunge,
wogegen die Fig. 6 nach der gleichen Darstellung eine Variante der Zunge veranschaulicht.
Das Feuerzeug weist einen Tankgehäuseteil 1, der einen in diesen von unten einschiebbaren Brennstoffbehälter (Tank) 2 enthält, und einen den Zündmechanismus abdeckenden Gehäuseteil 3 auf, dessen offene Kanten zu Führungsleisten 4, 5 (Fig. 4) abgebogen sind, die in den Nuten 6, 7 der unteren Seitenlappen 8 des Tankgehäuseteiles lagern und mit welchen der Teil 3 im Teil: 1 verschiebbar gehalten ist.
Mit den Oberkanten 4a, 5a der Leisten 4, 5 greift der verschiebbare Gehäuseteil 3 in Ausnehmungen 9 der oberen, die Rei'bradachse 10 lagernden Seitenlappen 11 des Gehäuseteiles 1 ein, um im eingeschobenen Zustand des Gehäuseteiles 3 diesen am Teil 1 zu sichern. Der auf der Reibradachse 10 gelagerte Dochtkappenhebel 12 wird über denn Lenker 13 in seine beiden Endstellungen von der Druckfeder 14 geschnellt, die sich gegen: ein Querplättchen 15 abstützt, das in den unteren Seitenlappen 8 befestigt ist und das Zündsteinrohr 16 in seiner Lage sichert.
Der Boden 3a des verschiebbaren Gehäuseteiles 3 ist von dessen Seitenwänden 3b abgebogen und die beiden Bodenlappen weisen je einen nach innen abgebogenen Haltelappen 3c für die mit dem Boden 3a verbundene Zünd'steinfeder 17 auf. Die Seitenlappen 8 sind mit ihren gegen. den Gehäuseteil 3 gerichteten Längskanten zu Führungsleisten, 8a zur Feuerzeug mittelebene abgebogen.
Für die Verrastung der beiden Gehäuseteile 1 und 3 ist eine gefederte Zunge 21 vorgesehen, die zwischen; den unteren Seitenlappen 8 angeordnet ist und deren Rastnasen als kurze Haken 21a ausgebildet sind, die z. B. von der ausgeschnittenen Ober-
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kante der Zunge 21 abgebogen sind und im eingeschobenen Zustand des Gehäusebeiles 3 die Leisten 8a an den Oberkanten umfassen. Unter den Haken 21a ist an der Zunge 21 eine Drucktaste 22 befestigt, die durch eine Ausnehmung 23 im. Gehäuseteil 3 nach aussen ragt und mittels welcher die Zunge von ihrer Raststellung lösbar ist.
Die Zunge 21 (Fig. 5) besteht aus einem L-förmigen Metallstreifen, dessen beide Schenkel einen grösseren Winkel als 90 einschliessen. Der kleinere Schenkel 21b weist eine Aus- nehmung 24 auf, durch welche die Haltelappen 3c für die Zündsteinfeder 17 gesteckt werden, welch letztere dadurch gegen den Schenkel 21b drückt,
so dass dadurch einerseits die Zunge 21 durch .den Druck der Zündsteinfeder mit ihren Haken 21a ständig gefedert in der Richtung gegen die Rückwand 3d des verschiebbaren Gehäuseteiles 3 liegt und anderseits die Haltelappen 3c für die Zündsteinfeder 17 und der Boden 3a zusätzlich zusammengehalten sind, um ein Auseinanderklaffen der einfach zueinandergebogenen Bodenteile 3a zu verhindern.
Um die Verschiebung des Gehäuseteiles 3 nach unten zu begrenzen, sind die Leisten 8a an: ihrem unteren Ende selbst zu Anschlagnasen. 8b in Richtung zur Zunge 21 abgebogen, gegen welche die Haken 21a anschlagen und den Hub des Teiles 3 begrenzen.
Zum Verschieben des Gehäuseteiles 3 zwecks Einlegen eines Zündsteines in die Öffnung 16a des Zündsteinrohres 16 wird vorerst zum Lösen der Ver- rastung der Teil 3 in Richtung des Pfeiles p gegen- über dem Teil 1 um ein ganz kleines Stückchen verschoben, um die Haken 21a von der Oberkante der Leisten 8a abzuheben, worauf erst durch Drücken der Taste 22 die Verrastung zwischen den Teilen.
3 und 1 durch das Zurückführen der Haken 21a hinter die Leisten 8 gelöst wird und die Zündsteinfeder 17 den Teil 3 in der entgegengesetzten Richtung des Pfeiles p verschiebt, bis die Haken gegen die Nasen 8b anschlagen. Hierauf wird der Zündstein in die öffnung 16a in das Zündsteinrohr 16 eingelegt und der Gehäuseteil: 5 wieder in der Richtung des Pfeiles p verschoben, bis die Haken 21a über die oberen Kanten der Leisten 8a gleiten und diese wieder selbsttätig umfassen, so dass die Verrastung der beiden Gehäuseteile wieder gegeben ist.
Bei dieser Ausführung kommt der Zündstein- feder eine dreifache Funktion zu, nämlich das Andrücken des Zündsteines gegen das Reibrad, das Verschieben des Gehäuseteiles 3 nach dem Lösen der Verrastung und die Übertragung ihrer Federkraft auf die Zunge 21.
Wird bei ausgeschobenem Teil 3 auf die Taste 22 gedrückt, dann treten die Haken 21a hinter die Nasen 8b und der Gehäuseteil 3 ist vom Feuerzeug lösbar. In umgekehrter Vorgangsweise ist bei der Montage durch einfaches Drücken auf die Taste 22 der Gehäuseteil 3 auf den Gehäuseteil 1 aufzuschieben.
In Abänderung des Ausführungsbeispieles nach den Fig. 1 bis 5 kann die Zunge gemäss Fig. 6 in be- kannter Weise aus einer Blattfeder 31 gebildet sein, von der die Verrastungshaken 31a abgebogen sind und die die Drucktaste 32 trägt. Die in sich federnde Zunge 31 ist vorzugsweise innen an der Rückwand 3d des verschiebbaren Gehäuseteiles 3 an der strichpunktierten Stelle 3e (Fig. 4), z.
B. durch Vernieten, Punktschweissen oder dergleichen, befestigt, wobei die Drucktaste 32 gleichfalls durch die Ausnehmung 23 nach aussen tritt und die Haken gegen die Rückwand gerichtet sind, so dass sie die Oberkanten der Leisten 8a zur Verrastung umfassen können.
Wie die beiden Ausführungsbeispiele zeigen, kann bei der erfindungsgemässen Verrastung durch einfachen Druck auf die Drucktaste 22 bzw. 32 die Ver- rastung nicht gelöst werden, so dass ein unerwünschtes Lösen der Verrastung vermieden ist.
Selbstverständlich ist die: Verrastung des verschiebbaren Gehäuseteiles auf die dargestellten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. So ist es ohne weiteres möglich, die Zunge im Bereich der Seitenwände der Gehäuseteile im Feuerzeug anzuordnen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Reibradfeuerzeug, das zwei Gehäuseteile aufweist, von welchen einer zur Freilegung der unterhalb des Reibrades angeordneten Öffnung des Zündsteinroh- res zum Einlegen eines Feuersteines in der Achsrichtung des Zündsteinrohres am anderen Gehäuseteil begrenzt verschiebbar ist, wobei in der eingeschobenen Lage der verschiebbare Gehäuseteil durch Ver- rastung einer Nase fixiert ist, die über eine gefederte Zunge mit dem einen Gehäuseteil verbunden ist und durch eine Ausnehmung des anderen Gehäuseteiles als Drucktaste hindurchragt, dadurch gekennzeichnet, dass an der gefederten Zunge (21 bzw.31) Haken (21a bzw. 31a) als Rastorgane vorgesehen sind, die Kanten: des festen Gehäuseteiles (1) umfassen, so dass vor dem Lösen der Verrastung der verschiebbare Gehäuseteil (3) zusätzlich in seiner Einschieberichtung (p) zu verschieben ist, um die Haken (21a, 31a) vor dem Ausrasten freizulegen.UNTERANSPRÜCHE 1. Reibradfeuerzeug nach Patentanspruch, wobei der .den Zündmechanismus abdeckende, im Querschnitt U-förmige Gehäuseteil (3) am den den Brenn- stofftank enthaltenden festen Gehäuseteil (1) dadurch verschiebbar angeordnet ist, dass die gegen den Tankgehäuseteil gerichteten Längskanten des verschiebbaren Gehäuseteiles nach innen zu Führungsleisten abgebogen sind, die in Nuten d'es Tankgehäuseteiles verschiebbar eingreifen, und dass der Tankgehäuseteil beidseits untere Seitenlappen einerseits zur Führung des verschiebbaren Gehäuseteiles und anderseits zur Abstützung der Abreissfeder für den:Dochtkap- penhebel aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die in Richtung zur Rückwand (3d) des verschiebbaren Gehäuseteiles (3) liegenden Haken (21a bzw. 31a) der mit diesem Gehäuseteil verbundenen und zwischen den unteren Seitenlappen (8) angeordneten <Desc/Clms Page number 3> Zunge (21 bzw. 31) die Oberkanten der zur Feuerzeugmittelebene abgebogenen Leisten (8a) der unteren Seitenlappen (8) umfassen, welche Leisten (8a) an ihren unteren:Enden selbst zu Anschlagnasen (8b) für die Haken (21a bzw. 31a) in Richtung zur Zunge abgebogen sind, die den Hub des verschiebbaren Gehäuseteiles (3) begrenzen. 2. Reibradfeuerzeug nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (21) aus einem L-förmigen Metallstreifen besteht, dessen beide Schenkel (21, 21b) einen grösseren Winkel als 90 einschliessen und von welchen der längere (21) an seinem Ende nach aussen hakenförmig abgebogen ist und darunter die an ihm befestigte Drucktaste (22) trägt, wogegen der kürzere Schenkel (21b) eine Aus- nehmung (24) aufweist,durch welche die Haltelappen (3c) des verschiebbaren Gehäuseteiles (3) zur Halterung der Zündsteinfeder (17) gesteckt sind, welch letztere gegen den kürzeren Schenkel (21 b) drückt, so dass dadurch einerseits die Zunge (21) durch den Druck der Zürndsteinfeder (17) mit ihrem hakenförmigen Ende (21a) ständig gefedert in Richtung gegen die Rückwand (3b) des verschiebbaren Gehäuseteiles (3) liegt und anderseits die Haltelappen (3c) ausser durch die Zündsteinfeder (17) zusätzlich durch den .kürzeren Schenkel (21b)zusammengehal- ten sind, um ein Auseinanderklaffen der zueinander gebogenen Bodenteile zu verhindern. 3. Reibradfeuerzeug nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (31) aus einer Blattfeder gebildet ist, von der die Verrastungshaken (31a) abgebogen sind und die .die Drucktaste (32) trägt, wobei die Zunge (31) an der Rückwand, (3b) des verschiebbaren Gehäuseteiles (3) mittels einer unlösbaren, Verbindung, z. B. durch Vernieten, Punktschweissen; befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT728457A AT203774B (de) | 1957-11-11 | 1957-11-11 | Reibradfeuerzeug |
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1957
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1958
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| AT203774B (de) | 1959-06-10 |
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