CH368086A - Verfahren und Vorrichtung zum Umhüllen der Wickelstränge von Stumpen, Zigarren oder Zigarillos mit einem Deckblatt - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Umhüllen der Wickelstränge von Stumpen, Zigarren oder Zigarillos mit einem Deckblatt

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CH368086A
CH368086A CH6219858A CH6219858A CH368086A CH 368086 A CH368086 A CH 368086A CH 6219858 A CH6219858 A CH 6219858A CH 6219858 A CH6219858 A CH 6219858A CH 368086 A CH368086 A CH 368086A
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CH
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conveyor belt
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rolling
winding
winding strand
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CH6219858A
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Inventor
Pietruska Friedrich
Pietruska Klaus
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Pietruska Friedrich
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/26Applying the wrapper
    • A24C1/30Devices for applying the wrapper to the bunch

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Umhüllen der Wickelstränge von Stumpen,  Zigarren oder Zigarillos mit einem Deckblatt    Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine  Vorrichtung zum Umhüllen der Wickelstränge von  Stumpen, Zigarren oder Zigarillos mit einem Deck  blatt.  



  Bei den bekannten Vorrichtungen zum Umhüllen  derartiger Gegenstände auf maschinelle Art wird der  Wickelstrang, der mit einem Deckblatt versehen wer  den soll, in     sogenannten        Rollnestem    gedreht. Ein der  artiges Rollnest besteht aus einer Mehrzahl von ange  triebenen Walzen mit geriffelter Oberfläche oder der  gleichen, die gegen den Wickelstrang drücken und die  sen in eine rotierende Bewegung versetzen. Das  Deckblatt wird zwischen die Rollen eingeführt und  wickelt sich schraubenförmig an dem Wickelstrang  auf. Derartige Einrichtungen können vorzugsweise  dann eingesetzt werden, wenn die Wickel verhältnis  mässig günstige Formen aufweisen und annähernd  eine zylindrische Gestalt besitzen. Bei     Stumpenwik-          kelsträngen    z.

   B., die nach dem Umhüllen     mit    dem  Deckblatt auf die gewünschte Länge unterteilt werden  sollen, bereitet die Anwendung der Rollnester  Schwierigkeiten. In diesem Falle muss nämlich das  Deckblatt auf der ganzen Länge vor dem     Hüllvor-          gang        beleimt    werden, um die Wickelstränge ohne Ge  fahr des     Aufrollens    des Deckblattes unterteilen zu  können. Bei der Verarbeitung     beleimter    Deckblätter  verschmieren sich aber die Walzen mit Leim, wo  durch der Wickelvorgang gestört wird.

   Andererseits  besteht bei Rollnestern u.<B>U.</B> die Gefahr, dass das  Deckblatt oder der Wickelstrang während des     Roll-          vorganges    beschädigt wird     bzw.    dass das Deckblatt  nicht genügend dicht am Wickelstrang anliegt.  



  Die Erfindung zeigt nun einen Weg, wie das Um  hüllen der Wickelstränge von Stumpen, Zigarillos  und Zigarren insbesondere zylindrischer Form mit  einem Deckblatt auf maschinellem Wege erfolgen    kann, ohne dabei die Rollnester benützen zu müssen.  Mit der Erfindung ist es insbesondere möglich, län  gere Wickelstränge zu umhüllen,     beispielweise    sol  che, deren Länge der Länge von drei Stumpen oder  zwei Zigarillos entspricht und die nach dem Um  hüllen unterteilt worden.  



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Umhüllen  der Wickelstränge von Stumpen, Zigarren oder Zi  garillos mit einem Deckblatt aus Tabakblättern, aus  denen zunächst ein ebenes, fortlaufendes Band her  gestellt wird. Das Verfahren ist dadurch gekennzeich  net, dass dieses Band in ebener Form in Streifen glei  cher Länge unterteilt und dass     schliesslich    über jeden  einzelnen der aneinander anschliessenden Streifen ein  Wickelstrang gerollt wird.  



  Während bisher für die Handarbeit das jeweilige  Deckblatt einzeln zugeschnitten, beispielsweise aus  gestanzt wird, schafft das Verfahren nach der Erfin  dung die Voraussetzung dafür, dass auch der     über-          rollvorgang    selbst mechanisch     ausgeführtwerden    kann.  



  Nun ist bereits vorgeschlagen worden, aus     Ta-          bakblättem    ein ebenes, fortlaufendes Band bestimm  ter Breite herzustellen. Mit dem fortlaufenden Band  wurde aber bisher nur in der Art verfahren, wie dies  beispielsweise bei den Papierstreifen für Zigaretten  maschinen der Fall ist,<B>d.</B> h. es handelt sich bei dem  bekanntem Vorschlag lediglich um die Herstellung  eines Bandes genügender Zugfestigkeit, um dieses  Band<U>dann</U> in Maschinen nach dem Prinzip der Zi  garettenmaschinen zu verarbeiten. Das Band wird hier  zu nach seiner Herstellung aufgerollt und erst nach  dem Einfüllen der Füllung unterteilt.  



  Die Erfindung betrifft weiter eine Vorrichtung  zur Durchführung des erwähnten Verfahrens. Diese  Vorrichtung ist gekennzeichnet durch eine über einen  Tisch bewegbare flächig ausgebildete Rollvorrich-           tung,    um einen Wickelstrang zwischen sich und dem  Tisch über einen     beleimten    Streifen zu rollen, so dass  sich dieser am Wickelstrang aufwickelt.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im  einzelnen anhand der Zeichnung näher erläutert.  Diese Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel  einer erfindungsgemässen Vorrichtung, und zwar     -          Fig.   <B>1</B> eine Draufsicht auf eine Vorrichtung zum  Umhüllen von Wickelsträngen, teilweise in schema  tischer Darstellung<B>;</B>       Fig.    2 eine Vorderansicht<B>;</B>       Fig.   <B>3</B> einen Schnitt durch die Vorrichtung nach  der     Fig.   <B>1</B> entsprechend der Schnittlinie     III-III    in  vergrösserter Darstellung<B>;

  </B>       Fig.    4 einen Schnitt durch eine Einzelheit der  Vorrichtung nach der     Fig.   <B>1</B> entsprechend der       Schnittlinie        IV-IV    in vergrösserter Darstellung<B>;</B>       Fig.   <B>5</B> einen Ausschnitt aus dem Transportband  im Bereich des Anfangszipfels eines     Deckblattstrei-          fens   <B>;</B>       Fig.   <B>6</B> einen Schnitt durch die Darstellung der       Fig.   <B>5</B> entsprechend der Schnittlinie     VI-VI   <B>;

  </B>       Fig.   <B>7</B> einen Längsschnitt durch das Transport  band im Bereich einer     Schneideinrichtung    anderer  Ausbildung, und       Fig.   <B>8</B> eine Seitendarstellung der Anordnung nach  der     Fig.   <B>7.</B>  



  Nach einer bevorzugten Ausführungsform des       erfindungsgemässen    Verfahrens wird das fortlaufende  Band aus Tabakblättern auf einem Transportband  z. B. aus Stahl hergestellt. Die     unbeschnittenen    Blät  ter werden auf das Transportband gelegt, auf diesem  beschnitten und das gebildete ebene Band gleichblei  bender Breite in die Streifen zu Deckblättern unter  teilt und     schliesslich    werden die Wickelstränge über  das Transportband gerollt, wie dies aus der Zeich  nung erkennbar ist.  



  Für den maschinellen     überrollvorgang    ist eine  über einem Tisch bewegte, flächige Rollvorrichtung  vorgesehen, die den Wickelstrang, der zwischen ihr  und dem Tisch eingelegt ist, über die     beleimten   <B>Ab-</B>  schnitte rollt, so dass sich diese am Wickelstrang auf  wickeln. Die Rollvorrichtung hierfür kann insbeson  dere als hin- und herbewegtes Polster ausgebildet  sein. Es ist aber auch möglich, an Stelle, des Polsters  ein gepolstertes Transportband zu verwenden, das  beispielsweise infolge einer Bewegung gegen den  Tisch den Wickelstrang mitnimmt und über einen der       beleimten        Deckblattstreifen    rollt.  



  Um zu verhindern, dass der Wickelstrang in der       Rollvorrichtung    voreilt und das Deckblatt nicht ge  nügend dicht aufgewickelt wird, ist eine Walze oder  dergleichen vorgesehen, gegen die der Wickelstrang  bei seinen     Rollbewegungen    drückt und die eine     Vor-          schubbewegung    bremst. Die Walze ist dabei in der       Vorschubrichtung    verschiebbar und insbesondere  federnd gelagert. Diese Walze behindert die rotie  rende: Bewegung des Wickelstranges selbst nicht,  bremst jedoch die     Vorschubbewegung,    so dass sich  ein Spannen des Deckblattes ergibt und ein ebenso    exakt gewickeltes Erzeugnis erhalten wird wie bei der  Handarbeit.  



  Das Transportband, auf dem das fortlaufende  Band für die Deckblätter geformt wird, ist vorzugs  weise perforiert und hält mittels Saugwirkung die  Deckblätter fest.  



  Um nun den Beginn des     Aufwickelns    beim     Dar-          überrollen    des Wickelstranges über den     Deckblatt-          streifen    zu sichern, ist eine Einrichtung vorgesehen,  die den Anfangszipfel des     Deckblattstreifens    gegen  den     darüberrollenden    Wickelstrang legt. Eine der  artige Einrichtung kann beispielsweise mechanischer  Art sein. Bevorzugt ist jedoch hierfür eine     Blasein-          richtung,    die diesen Anfangszipfel gegen den Wickel  strang bläst.

   Um dies zu verwirklichen, ist die Saug  einrichtung, die mit den     öffnungen    des Transport  bandes in Verbindung steht, im Bereich des Anfangs  zipfels eines     Deckblattstreifens    unter der     Rollvor-          richtung    ausgespart. In dieser Aussparung ist eine       Blaseinrichtung    vorgesehen, die durch die     öffnungen     des Transportbandes<B>-</B> im Arbeitstakt gesteuert<B>-</B>  gegen den Anfangszipfel bläst, diesen hochhebt und  an den Wickelstrang andrückt.  



  Das Transportband besitzt ferner zu beiden Sei  ten nach oben vorstehende Kanten, die zusammen  mit einer     Abdrückwalze    oder dergleichen eine       Schneideinrichtung    bilden. Diese     Schneideinrichtung     hat die Aufgabe, das fortlaufende Band der Deck  blätter unmittelbar nach dem Auflegen beidseitig zu  beschneiden.  



  Ferner ist ein rotierendes Rollmesser oder der  gleichen vorgesehen, das von der Rollvorrichtung das  fortlaufende     Deckblattband    in Streifen gleicher Länge  unterteilt. Die Schnitte erfolgen dabei in der     Vor-          schubrichtung    der Rollvorrichtung, sie sind also ent  sprechend der Steigung der schraubenförmigen     Deck-          blatthülle    gegen die     Vorschubrichtung    des Transport  bandes geneigt. Zweckmässig ist es, wenn der Antrieb  dieses Rollmessers oder auch einer anderen     Schneid-          vorrichtung    mit dem Antrieb der Rollvorrichtung ge  koppelt ist.

   Der Abstand von der     Rollvorrichtung     bestimmt sich durch die erforderliche Streifenlänge.  



  Bei der Verwendung eines Transportbandes aus  Stahl kann das Rollmesser direkt über das Trans  portband geführt werden.  



  Bei einer anderen Ausbildungsform der Erfindung  ist eine     Schneidvorrichtung    vorgesehen, die aus einer       Saugeinrichtungbesteht,welchedas        Deckblattbandnach     oben vom Transportband abhebt. Diese Saugeinrich  tung drückt     bzw.    hebt das     Deckblattband    gegen ein  rotierendes     Schneidmesser,    das somit beim     Schneid-          vorgang    einen Abstand von dem Transportband auf  weisen kann. Dieses     Schneidmesser    gleitet vorzugs  weise an einer Kante der Saugeinrichtung entlang  und durchtrennt sicher das     Deckblattband,    das durch  die Anhebung gespannt ist.

   Zweckmässig ist es, wenn  diese     Schneideinrichtung    für jeden     Schneidvorgang     über das Transportband geschoben wird, um etwaige  Störungen durch hochstehende     Deckblatteile        auszu-          schliessen.         In der Darstellung der Zeichnung ist in den Tisch  <B>1</B> das Transportband 2 eingelassen, das eine Vielzahl  von kleinen Öffnungen<B>23</B> besitzt und von den Rollen  <B>36</B> geführt und angetrieben ist. Im Arbeitsbereich ist  unter dem Transportband 2 eine Saugeinrichtung<B>3</B>  vorgesehen, die über eine Leitung 4 mit einer Saug  pumpe<B>5</B> in Verbindung steht.

   Die Saugeinrichtung<B>3</B>  besteht im wesentlichen aus einem länglichen Kasten,  der oben offen und durch das Transportband 2 ab  dichtend abgedeckt ist. Es kann zweckmässig sein,  wenn dieser Kasten<B>3</B> mehrere Abteilungen besitzt,  um den wirksamen Saugdruck für die verschiedenen  Arbeitsgänge variieren zu können.  



  Am Arbeitsplatz<B>6</B> des Tisches<B>1</B> steht die Be  dienungsperson und legt die zu Deckblättern<B>zu</B> ver  arbeitenden Tabakblätter<B>7</B> auf das Transportband 2  auf. Dabei ist zu beachten, dass das Transportband 2  vorzugsweise schrittweise entsprechend dem Arbeits  takt der     Rollvorrichtung    bewegt wird. Zusätzlich ist  es z. B. durch Fusschalter möglich, das Transport  band willkürlich anzuhalten     bzw.    die Pausen zwi  schen den Schritten zu verlängern.  



  Das aufgelegte Tabakblatt<B>7</B> steht beidseitig über  das Transportband 2 über. Es liegt somit auf den  nach oben geringfügig vorstehenden Kanten<B>8</B>     (Fig.    4)  auf. Die überstehenden Teile des wie üblich feuchten  Blattes werden durch die Abdruckwalze<B>9</B> an den  Kanten<B>8</B> abgeschnitten     bzw.    abgedrückt. Dies erfolgt  dadurch, dass die Walze<B>9</B> beispielsweise mittels der  Führung<B>10</B> aus der Stellung<B>9'</B>     (Fig.   <B>1)</B> in die Stel  lung<B>9"</B> verschoben wird.

   Nach dem weiteren Vor  schub des Bandes 2 und nachdem das Ende<B>10</B> des  schon aufgelegten Blattes mittels eines Leimpinsels  <B>11</B> oder dergleichen mit einem Leimtupfen versehen  wurde, wird das nächste Blatt oder der verbliebene  Blattrest<B>7'</B> in gleicher Weise aufgelegt und behan  delt. Auf diese Weise entsteht ein fortlaufendes Band  aus den Deckblättern.  



  Beim weiteren Fortschreiten des     Deckblattbandes     auf dem Transportband<B>3</B> wird dieses in Streifen glei  cher Länge zerschnitten. Hierfür dient ein rotieren  des Rollmesser 12, das im entsprechenden Abstand  vor der nachstehend beschriebenen Rollvorrichtung  angeordnet ist und im Winkel zur Transportrichtung  des Bandes<B>3</B> einen Schnitt im     Deckblattband    an  bringt. Dieses Rollmesser kann mit einem Säge- oder  Wellenschliff ausgebildet sein, um eine sichere       Durchtrennung    des     Deckblattbandes    zu erreichen.  



  Beim nächsten Vorschub gelangt das in Streifen  gleicher Länge unterteilte     Deckblattband    mit einem  Streifen 20 unter die Rollvorrichtung. Der vom Roll  messer 12 angebrachte Schnitt<B>13</B> gelangt dabei vor  die Rollvorrichtung.  



  Diese Rollvorrichtung besteht im wesentlichen  aus einem Rollpolster 14, das mittels Rollen<B>15</B> auf  einer Schiene<B>1.6</B> gelagert ist. Zwischen dem Tisch<B>1</B>  und das Rollpolster 14     bzw.    vor dieses Rollpolster  wird ein Wickelstrang<B>17</B> eingelegt und zwar derart,  dass das zuführungsseitige Ende<B>18</B> dieses Wickel  stranges mit dem Schnitt<B>13</B> übereinstimmt. Der    Wickelstrang kann dabei teilweise bereits auf dem  Streifen 20 liegen.  



  Wenn nun das Rollpolster in Richtung des Pfeiles  <B>19</B> bewegt wird, dann wird der Wickelstrang<B>17</B>  über den     Deckblattstreifen    20 gerollt.  



  Um eine solche sichere Mitnahme     bzw.    ein An  kleben des Anfangszipfels 21 des     Deckblattstreifens     20 am Wickelstrang<B>17</B> zu gewährleisten, ist im Be  reich dieses Anfangszipfels 21 die     Saugeinrichtung   <B>3</B>  unter dem Transportband 2 ausgespart und in diese  Aussparung 22 eine     Blaseinrichtung    eingesetzt.  Durch die Löcher<B>23'</B> des Transportbandes wirkt da  her im Augenblick des     Darüberrollens    oder nach  dem Auflegen des Wickelstranges<B>17</B> ein Druckluft  strom, der den Anfangszipfel 21 gegen den Wickel  strang<B>17</B> bläst, so dass der     Deckblattstreifen    20 auf  gerollt werden kann.  



  Um zu verhindern, dass der Wickelstrang<B>17</B> ge  genüber dem Rollpolster 14 voreilt, ist eines Walze 24  vorgesehen, die durch die Federn elastisch an einer  Aufhängung<B>26</B> befestigt ist. Diese Aufhängung<B>26</B>  ist mittels Rollen<B>27</B> ebenfalls auf Schienen<B>28</B> ge  führt. Dabei ist zu beachten, dass bei der     Vorschub-          bewegung    das Rollpolster 14 die Walze 24 überholt,  so dass es zweckmässig ist, für die Walze 24 beson  dere Schienen<B>28</B> vorzusehen, um ein Wegdrücken  der Walze 24 von dem Wickelstrang<B>17</B> zu ver  meiden.  



  Zusätzlich zu den Federn oder auch wahlweise zu  der federnden Einrichtung kann die Walze 24 auch  unter der Wirkung eines     Gegengewichtes    stehen, das  beispielsweise an dem durch die Aufhängung<B>26</B> ge  bildeten Schlitten angreift. Dieses Gegengewicht si  chert einen     gleichmässigen    Widerstand gegen den der  Wickelstrang vorgeschoben wird. Ein derartiges Ge  gengewicht sorgt auch gleichzeitig dafür, dass die  Walze 24 nach einem Arbeitsspiel wieder in ihre  Anfangslage     zurückkehrt.    Diese     Rückkehrbewegung     kann auch gedämpft     bzw.    gebremst erfolgen.  



  Die Walze 24 übt eine bremsende Wirkung auf  den Wickelstrang<B>17</B> aus. Ferner wird der Wickel  strang hierdurch geführt und insbesondere erreicht,  dass der     Deckblattstreifen    20 stramm um den     Wik-          kelstrang   <B>17</B> gewickelt wird. Am Ende seiner     Vor-          schubbewegung    bei<B>17'</B>     (Fig.   <B>3)</B> gelangt der Wickel  strang beispielsweise auf eine Ablaufbahn<B>29</B> und in  einen Sammelbehälter<B>30.</B> Das     Rollpolster    14 hat  dabei die Stellung 14' und die Walze 24 die Stellung  24' erreicht.  



  In dein gezeigten Ausführungsbeispiel erfolgt die  Zuführung der zu wickelnden Wickelstränge aus  einem Magazin<B>31</B> auf den Tisch<B>1</B> mittels einer     För-          dervorrichtu,ng   <B>32.</B> Diese     Fördervorrichtung    kann  pneumatisch arbeiten und setzt jeweils einen Wickel  strang auf den Tisch vor das Rollpolster 14. Auch  eine mechanische Förderung ist möglich. Bei Ver  wendung eines gepolsterten Transportbandes an Stelle  des Rollpolsters 14 wird es zweckmässig sein, die  Wickelstränge in der     Vorschubrichtung   <B>19</B> heran  zubringen, bis diese von dem beispielsweise gegen den      Tisch<B>1</B> bewegbaren Transportband erfasst und über  den     Deckblattstreifen    gerollt werden.  



  Nach Ablauf eines Arbeitsspieles gelangt das  Rollpolster 14 und die Walze 24 durch     Rückhol-          kräfte    wieder in ihre Ausgangsstellung zurück,<B>und</B>  das Transportband 2 bewegt sich einen weiteren  Schritt nach vorne, und das Arbeitsspiel wiederholt  sich.  



  Zur Vervollständigung der Einrichtung ist ferner  noch eine     Beheizungseinrichtung   <B>33</B> vorgesehen, die  beispielsweise als Walze ausgebildet sein kann und  den     Deckblattstreifen    auf der Oberseite mit einer  Leimschicht versieht.  



  Die     Blasluftleitung    34, die die Aussparung 22     be-          aufschlagt,    kann von der gleichen Pumpe<B>5</B> versorgt  werden, die auch den Unterdruck im Kasten<B>3</B> her  stellt. Das Ventil<B>35</B> in der     Druckluftleitung    dient  zur Steuerung dieser     Druckluft    und ist mit der An  triebseinrichtung des     Rollpolsters    14 gekoppelt. In  den     Fig.   <B>7</B> und<B>8</B> ist eine     Schneideinrichtung    anderer  Ausbildung vorgesehen, die an Stelle des rotierenden  Rollmessers 12 Verwendung finden kann.

   In dem  Kasten<B>3</B> ist im Bereich dieser     Schneideinrichtung     eine Platte<B>36</B> vorgesehen, die die Saugwirkung auf  das Transportband 2 auf einem gewissen Bereich  unterbricht. Für den     Schneidvorgang    wird auf der  Schiene 42 mittels der Rollen 41 eine Saugeinrich  tung<B>37</B> über das Transportband 2 geschoben. Diese  Saugeinrichtung<B>37</B> ist über die Leitung 40, die teil  weise elastisch ausgebildet ist, um den Verschiebungs  vorgang zu ermöglichen, mit der Pumpe<B>5</B>     bzw.    der  Leitung 4 verbunden.

   Durch ein nicht dargestelltes  Ventil wird die Saugeinrichtung<B>37</B> in der Arbeits  stellung     beaufschlagt.    An der Stelle 44 besitzt die  Saugeinrichtung<B>37</B> Sauglöcher, welche das     Deck-          blattband    43 von dem Transportband 2 abheben und  gegen die Unterkante der Saugeinrichtung<B>37</B> ziehen.  In der Schiene 45 der Saugeinrichtung<B>37</B> ist ein       Schneidmesser   <B>39</B> geführt, das um die Achse<B>38</B> ro  tiert.

   Wie aus der     Fig.   <B>7</B> zu erkennen ist, ragt dieses       Schneidmesser   <B>39</B> über die benachbarte Kante der  Saugeinrichtung<B>37</B> nach unten hervor, so dass das       Deckblattband    43 sauber durchgeschnitten werden  kann. Die     Straffung    des     Deckblattbandes    43 durch  das Anheben erleichtert den Schnitt.  



  Unter Umständen kann es zweckmässig sein, die  Platte<B>36</B> durch eine Druckkammer zu ersetzen, die  das Anheben des     Deckblattbandes    43 für den Schnitt  erleichtert.  



  Es ist klar, dass in dem Fall, in dem das     Deck-          blattband    43 beim Schnittvorgang vom Transportband  2 abgehoben ist und in dem das     Schneidmesser   <B>39</B>  das Transportband nicht berührt, auch ein Trans  portband aus Gummi oder Kunststoff Verwendung  finden kann.  



  Alle Einrichtungen der dargestellten Vorrichtung  werden auf bekannte Weise voneinander abhängig  gesteuert, so dass sie entsprechend dem     Arbeitsab     lauf zusammenwirken.    Die dargestellte Einrichtung ist für Stumpen, Zi  garillos und Zigarren zylindrischer Ausbildung ge  dacht. Bei konischen Formen ist eine ähnliche Ein  richtung anwendbar, jedoch ist dann bei der Form  gebung" des Streifens darauf Rücksicht zu nehmen  und gegebenenfalls das Transportband und auch die  Rollvorrichtung durch Einrichtungen zu ersetzen, die  sich entsprechend den geometrischen Voraussetzun  gen auf einer Kreisbahn bewegen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH 1</B> Verfahren zum Umhüllen der Wickelstränge von Stumpen, Zigarren oder Zigarillos mit einem Deck blatt aus Tabakblättern, aus denen zunächst ein ebenes, fortlaufendes Band hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Band in ebener Form in Streifen (20) gleicher Länge unterteilt und dass schliesslich über jeden einzelnen der aneinander an- schliessenden Streifen ein Wickelstrang<B>(17)</B> gerollt wird.
    <B>UNTERANSPRUCH</B> <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> bei dem das fortlaufende Band auf einem Transportband aus Me tall hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass unbeschnittene Tabakblätter<B>(7)</B> auf das Transport band gelegt, auf diesem beschnitten und das gebil dete Band in die Streifen unterteilt wird und dass die Wickelstränge über das Transportband gerollt wer den.
    <B>PATENTANSPRUCH 11</B> Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch<B>1,</B> gekennzeichnet durch eine über einen Tisch<B>(1)</B> bewegbare, flächig ausgebildete Rollvorrichtung (14), um einen Wickelstrang<B>(17)</B> zwischen sich und dem Tisch über einen beleimten Streifen (20) zu rollen., so dass sich dieser am Wickel strang aufwickelt. UNTERANSPROCHE '). Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollvorrichtung (14) ein hin- und herbewegtes Polster (14) aufweist. <B>3.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch ein gepolstertes Transportband der Rollvorrichtung. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Wickelstrang<B>(17)</B> bei seiner Rollbewegung gegen eine Walze (24) drückt, die seine Vorschubbewegung bremst. <B>5.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> gekenn zeichnet durch ein perforiertes Transportband (2), das mittels Saugwirkung die aufgelegten Deckblätter festhält. <B>6.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch eine Einrichtung, die jeweils den An fangszipfel (21) eines Deckblattstreifens (20) gegen den darüberrollenden Wickelstrang<B>(17)</B> legt.
    <B>7.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II und Un teranspruch<B>6,</B> gekennzeichnet durch eine Blasein- richtung (34, 22), die jeweils den Anfangszipfel (21) eines Deckblattstreifens (20) gegen den darüberrol- lenden Wickelstrang<B>(17)</B> bläst.
    <B>8.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II und Un teransprüchen<B>5</B> bis<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Transportband (2) mit einer Vielzahl von öff- nungen <B>(23)</B> mit einer Saugeinrichtung<B>(3)</B> in Ver bindung steht, die im Bereich des Anfangszipfels (21) eines Deckblattstreifens (20) unter der Rollvorrich- tung (14) ausgespart ist, und dass auf die öffnungen (23') des Transportbandes an der ausgesparten Stelle (22) die im Arbeitstakt gesteuerte Blaseinrichtung (34, 22) einwirkt.
    <B>9.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11</B> und Un teranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Transportband (2) schrittweise bewegt ist. <B>10.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II und Un teranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zu bei- den Seiten des Transportbandes (2) nach oben vor stehende Kanten<B>(8)</B> vorgesehen sind, die zusammen mit einer Abdrückwalze <B>(9)</B> eine Schneideinrichtung bilden, um jeweils das fortlaufende Band der Deck blätter beidseitig zu beschneiden.
    <B>11.</B> Vorrichtung nach Patentansprach II, gekenn zeichnet durch ein rotierendes RoHmesser (12), das jeweils vor der Rollvorrichtung (14) das fortlaufende Band in Streifen (20) gleicher Länge durch Schnitte <B>(13)</B> in der Vorschubrichtung <B>(19)</B> der Roll::vorrich- tung unterteilt. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und<B>Un-</B> teranspruch<B>11,</B> gekennzeichnet durch eine Schneid- einrichtung, die jeweils das fortlaufende Band (43) mittels einer Saugeinrichtung<B>(37,</B> 40, 44) vom Transportband (2) nach oben abhebt und an ein rotierendes Schneidmesser <B>(39)</B> heranbringt.
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