CH368203A - Verfahren zur Herstellung und Anbringung von Strassen-Markierungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung und Anbringung von Strassen-Markierungen

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CH368203A
CH368203A CH7254259A CH7254259A CH368203A CH 368203 A CH368203 A CH 368203A CH 7254259 A CH7254259 A CH 7254259A CH 7254259 A CH7254259 A CH 7254259A CH 368203 A CH368203 A CH 368203A
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CH
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light metal
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small
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road surface
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CH7254259A
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Guenter Dr Hoeck
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Guenter Dr Hoeck
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    • E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00—Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/50—Road surface markings; Kerbs or road edgings, specially adapted for alerting road users
    • E01F9/506—Road surface markings; Kerbs or road edgings, specially adapted for alerting road users characterised by the road surface marking material, e.g. comprising additives for improving friction or reflectivity; Methods of forming, installing or applying markings in, on or to road surfaces
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    • E01F9/518—Road surface markings; Kerbs or road edgings, specially adapted for alerting road users characterised by the road surface marking material, e.g. comprising additives for improving friction or reflectivity; Methods of forming, installing or applying markings in, on or to road surfaces formed in situ, e.g. by painting, by casting into the road surface or by deforming the road surface

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Description


      Verfahren        zur        Herstellung    und     Anbringung    von     Strassen-Markierungen       Die vorliegende Erfindung     betrifft        ein        Verfahren     zur     Herstellung    und     Anbringung    von Strassenmarkie  rungen.  



  Solche     Markierungen    werden bisher fast aus  schliesslich angebracht: Erstens durch Anstriche mit  Lacken oder Farben; Zweitens mittels Nägeln aus  Metall oder Kunststoffen, deren Köpfe eventuell mit  Reflektoren versehen sind; Drittens durch anders  farbige Streifen aus     Stein,    Zement, Asphalt oder Teer.  Alle diese Markierungen sind unbefriedigend, wie die  auf Strassen aller Länder seit Jahrzehnten angelegten  Versuchsfelder beweisen.  



  Die erste Methode ist wegen der     geringen    Dauer  haftigkeit der Lackierung unbefriedigend. Durch  schnittlich alle drei Monate muss mit hohen Kosten  unter Störung des Verkehrs neu lackiert werden.  Befinden sich     Motorenölflecke    auf den Strassen, so  haften die Lacke     schlecht.    Die lackierten Flächen sind  sehr glatt und machen einen grossen Teil ihrer Sicher  heitswirkung durch starke Schleudergefahr wieder zu  nichte. Vor allem nachts,     sind    bei Nässe die häufig  schnell verschlissenen Farbmarkierungen wertlos, weil  sie dann kaum noch sichtbar     sind.    Auch die Verwen  dung     reflektierender    Anstriche z.

   B. mittels Glas  perlen, konnte sich für Strassenoberflächen     nicht     durchsetzen.  



  Die zweite Methode mit     Verkehrsnägeln    ist zwar  dauerhafter als das Anstreichen. Die Kosten sind  aber häufig prohibitiv, und durch den Schwerverkehr  bzw. Schnellverkehr reissen die Nägel allzu oft aus.  Reparaturen sind umständlich und     kostspielig    und  stören den Verkehr.  



       Laie    dritte     Markierungsmethode    lässt sich prak  tisch nur bei Neuerrichtungen durchführen. Gefähr  lich ist diese Markierung auch wegen der verschie  denen Griffigkeit der Oberflächen; z. B. erhöhte  Rutschgefahr durch glatte helle     Kieselsteine        im    Beton,    oder Haftung von Öl auf Beton- und     Steinoberflächen.     Die deutliche Sichtbarkeit nachts bei Nässe ist     mini-          mal.     



  Die beschriebenen     Nachteile    der bisherigen  Methoden sollen durch die Erfindung behoben wer  den.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch     ge-          kennzeichnet,    dass in oder auf den zu markierenden  Oberflächen Kleinteile aus     Leichtmetall    verwendet  werden.  



  Wie Versuche ergeben haben, kommen als     Leicht-          metall-Kleinteile        Granalien    in Körnungen von 1 bis  25     mm    Durchmesser, oder auch gebrochene Späne  von 1/2 bis 1 mm Durchmesser in Betracht. Als Metall  eignen sich     insbesondere    Aluminium und     Aluminium-          legierungen.     



       Nachfolgend    werden     Ausführungsbeispiele    des       Erfindungsverfahrens    beschrieben.  



  A. Auf bestehenden Strassenoberflächen aus       Asphalt    oder Teer: Die schon bestehende Oberfläche  wird kurzzeitig     aufgeweicht,    z. B.     mittels        Erwärmung     durch eine Flamme     (Lötlampen-Methode)    oder heisse       Walzen        (Bügel-Methode)    oder durch Strahlungs  wärme.

   Bei diesen Arbeitsweisen werden die     Leicht-          metall-Kleinteile        kalt    oder     warm    durch eine einfache       dosierbare        Schüttvorrichtung    auf die     erweichte          Strassenoberfläche    gebracht und glatt gewalzt, ge  drückt oder gestampft.  



  Das     Aufbringen    der Markierung kann von Hand  oder maschinell mittels     eines        fahrbaren    Autoanhän  gers erfolgen. Ein solcher     Markierungsanhänger        kann     aus einem     alten    steuerbaren     Lieferwagen-    oder     PKW-          Chassis    bestehen, welches mit einer     langen    Zugstange  geschleppt     wird.    Mit z. B.

   Propan- oder Benzin  brennern wird vorn die zu markierende Strassen  fläche     aufgeweicht.    In der Mitte des Anhängers wer  den durch     dosierbare        Schüttvorrichtungen    z. B. durch      Fusshebel, die     Metallteile        auf    die erwärmte Strassen  oberfläche aufgestreut. Hinten am Anhänger drückt  eine     schwere        Walze,    die     eventuell    wassergekühlt wird,  die Metallteile fest.  



  B. Auf bestehenden     Strassenoberflächen    aus Beton  oder Stein: Eine thermoplastische oder durch Lösungs  mittel zum Kleben zu bringende und später wieder  erhärtende Masse z. B. aus Asphalt, Teer, Kunststoff,  wasserfestem Leim oder dergleichen wird erweicht  bzw. klebend auf die Strassenoberfläche gebracht. So  fort, das heisst solange die Masse noch weich ist,  werden die     Metallkleinteile    auf die Masse gestreut       und    gegebenenfalls     angedrückt.     



  C. Beim Neubau von     Strassenoberflächen    aus  Asphalt, Teer oder Beton, können die Metallklein  teile entweder vor dem     Erhärten    der Strassenbelag  masse zugegeben und mit     eingewalzt    werden, oder  es werden z. B. durch Latten oder Bänder vor den       Walzen,    breite,     flache    Fugen ausgespart, die an  schliessend mit     Metallkleinteilen    .und klebender Masse  ausgefüllt werden     (Ausfüll-Methode).     



  D. Sowohl für     Neubau    wie für bestehende  Strassenbeläge ist auch das Aufbringen der Metall  kleinteile mittels Folien möglich, in welche Folien  die Metallteile vorher z. B. vom Lieferwerk einge  bettet werden     (Folien-Methode).    Hierzu gehören  Bänder bzw. Folien aus Kunststoffen wie     Polyvinyl-          chlorid,    Polyäthylen oder synthetischem Gummi, die  durch Lösungsmittel oder durch Wärme zum Kleben  gebracht werden können, um nach dem     Aufbringen     der     Metallteilschicht    wieder fest     zu    werden.

   Hierzu  gehören auch durch Papiergewebe oder     Folienbänder          abrollbar    gemachte dünne Schichten von Teer,       Asphalt    oder     Kunststoffen.    Es könnten auch Alumi  niumbänder hergestellt werden, deren     Oberflächen    mit  den     Metallkleinteilen    versehen werden.

   Solche     Bänder     könnten während des     Anbringens    auf der     Strassen-          oberfläche    oder schon vom Hersteller     gelocht    wer  den, und zwar so, dass die ausgestanzten Stellen  des Bandes als mehrere cm lange Spitzen     in    die  Asphaltdecke gedrückt werden, eventuell unter Er  hitzung des Bandes oder der     Strassenoberfläche    selbst.  



  E. Man kann     die        Metallkleinteile    auch     in    die  Oberfläche von Steinen einarbeiten. So kann man  z. B. bei der Herstellung von     Betonplatten    so vor  gehen, dass man die     Metallteile    auf den Boden der  Form streut und     dann    den Beton     eingiesst.    Nach Ab  binden des Betons befinden sich die     Granalien    dann  zum grössten Teil an der     Oberfläche    der Platten.  



  F. Man kann die Metallteile z. B. auch durch  flüssiges Aluminium oder     flüssige        Aluminiumlegie-          rungen    auf den Strassenbelag aufbringen. Das Metall  wird     an    Ort und Stelle     geschmolzen    und die     Schmelze          zerteilt,    z. B. durch ein Sieb oder gelochte Scheibe  auf     eine    wärmeempfindliche     Strassenoberfläche,    z. B.  aus Teer oder Asphalt, gebracht.

   Die     Metalltropfen     dringen dank ihrer Eigenwärme in den Strassenbelag       ein,    so dass der Strassenbelag nicht     noch    extra     erwärmt     zu werden braucht.    Die beschriebenen erfindungsgemäss     hergestellten     Markierungen haben folgende     Vorteile:     1. Sie sind hell     und    bewirken eine     bisher    unge  wöhnlich gute Sichtbarkeit auch im Dunkeln bei  Nässe und Gegenlicht. Reflexion     7511h,    und mehr.  



  2. Sie haben eine Schichtstärke, die auch bei  starkem Verschleiss der Strassendecke an deren  Lebensdauer zumindest heranreicht, weil die Metall  schicht härter ist als z. B. Asphalt und Teer. Die  Schicht ist etwa 100 mal stärker als eine Farbschicht.  



  3. Sie saugen weder Schmutz noch Öl auf und  werden durch die     darüberrollenden    Reifen     immer          wieder        blankpoliert.     



  4. Sie sind und bleiben im Gegensatz zu     Farb-          markierungen    rutschfest.  



  5. Ihre     Anbringung    stört den Strassenverkehr weit  weniger als das Anbringen anderer Markierungen.  Bei 5 Jahren Lebensdauer eines Strassenbelages muss  eine lackierte Markierung 20mal     erneuert    werden,  wobei der Verkehr 20mal gestört wird, bei jeweilig  vielen Stunden Trockenzeit und zwanzigfachen       Lackierungskosten;    wohingegen die     erfindungsgemässe     Markierung nicht     erneuert    werden muss und also  auch keine Verkehrsstörungen verursachen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung und Anbringung von Strassenmarkierungen, dadurch gekennzeichnet, dass in oder auf den zu markierenden Oberflächen Kleinteile aus Leichtmetall verwendet werden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Leichtmetall-Kleinteile, z. B. Aluminium-Kleinteile, Granalien in Körnungen von 1 bis 25 mm Durchmesser verwendet werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Leichtmetall-Kleinteile, z. B.
    Aluminium-Kleinteile, gebrochene Späne von 1/z bis 1 mm Durchmesser verwendet werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einarbeitung der Leichtmetall-Kleinteile die zu mar kierenden Oberflächen erst durch Wärmeeinwirkung, z. B. Flamme, heisse Walze, Strahlungswärme, auf geweicht und dann die Leichtmetall-Kleinteile auf gestreut werden. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einbettungsmasse verwendet wird, welche er weicht, auf die Strassenoberfläche gebracht und dann mit den Leichtmetall-Kleinteilen bedeckt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass beim Neubau von Strassen, z. B. Asphaltstrassen, Teer strassen, die Leichtmetall-Kleinteile der die Ober fläche bildenden Schicht hinzugefügt werden. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass beim Bau der Strasse Fugen ausgespart werden, die anschliessend mit Leichtmetall-Kleinteilen und kleb riger Masse ausgefüllt werden. 7. Verfahren nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Strassenoberfläche Folien aufgebracht werden, in welche die Leichtmetall-Kleinteile eingebettet sind. B.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leichtmetall-Kleinteile in harte Strassenoberflächen- teile, z. B. Steine, Platten, eingearbeitet werden. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch .gekennzeichnet, dass das Leichtmetall an Ort und Stelle geschmolzen und die Schmelze zerteilt und warm auf eine wärmeemp- findliche Strassenoberfläche, z. B. Teeroberfläche, Asphaltoberfläche, gebracht wird.
CH7254259A 1958-06-10 1959-04-25 Verfahren zur Herstellung und Anbringung von Strassen-Markierungen CH368203A (de)

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