CH368697A - Elektrischer Fadenwächter für Stickmaschinen und dergleichen - Google Patents

Elektrischer Fadenwächter für Stickmaschinen und dergleichen

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CH368697A
CH368697A CH6922059A CH6922059A CH368697A CH 368697 A CH368697 A CH 368697A CH 6922059 A CH6922059 A CH 6922059A CH 6922059 A CH6922059 A CH 6922059A CH 368697 A CH368697 A CH 368697A
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CH6922059A
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Alge Josef
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Alge Josef
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    • D05B51/00Applications of needle-thread guards; Thread-break detectors
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    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
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Description


  Elektrischer Fadenwächter für     Stickmaschinen    und dergleichen    Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Faden  wächter für     Stickmachsinen    und     dergle#ichen    jener  bekannten Art, bei welcher mindestens ein im     Stick-          oder    dergleichen Rhythmus betätigter Schalter an  gebracht ist, der bei der betriebsmässigen Lockerung  des Fadens die     Signal-Stromkreise    unterbricht und  bei welcher anderseits von auf den Fäden aufliegen  den Fühlern gesteuerte Kontakte vorgesehen sind,  die bei jeder Lockerung des Fadens den zugeordne  ten Signalstromkreis schliessen.  



  Um eine fehlerfreie Wirkung solcher Anlagen zu  erzielen, ist es erforderlich, dafür zu sorgen,     dass     die Signalstromkreise, in denen die     Fühlkontakte     liegen, nur während der relativ kurzen Zeit der höch  sten Fadenspannung unter Strom stehen. Die Erfin  dung löst dieses Problem unter Verzicht auf weitere  mechanisch gesteuerte Schalter in vorteilhafterer  Weise, wobei eine mechanische nicht erreichbare  besonders kurze Schaltzeit erzielt wird, auf elek  trische Art.

   Erfindungsgemäss liegt in den Signal  stromkreisen<B>je</B> eine Glimmtriode, deren     Starterelek-          trode    über einen oder mehrere parallel liegende     Fühl-          kontakte    an einer für das Zünden der     Glimmtriode     ausreichenden positiven Spannung liegt, wobei zwi  schen den Klemmen der Spannungsquelle und par  allel zu den Signalstromkreisen ein     ansprechverzö-          gertes    Relais magnetischer oder elektronischer Art  vorgesehen ist,

   nach dessen Ansprechen infolge  Schliessens des im Stick- oder dergleichen Rhythmus  betätigten Schalters die Spannung am     Fühlkontakt     unter die Zündspannung der Glimmtriode absinkt, so       dass    eine eventuelle Zündung der     Glimmtriode    nur  während der Verzögerungszeit des Relais möglich  ist.  



  Vorzugsweise dient als     ansprechverzögertes    Relais  eine     Glimmtriode,    die über einen     Anoden-Wider-          stand    an der vollen Betriebsspannung liegt, wobei    der oder die     Fühlkontakte    zwischen dem     Anoden-          Widerstand    und der Anode dieser Glimmtriode  angeschlossen ist     bzw.    sind, und deren     Starter-          elektrode    an einem aus zwei Widerständen beste  henden     Spannungsteiler    angeschlossen ist,

   von des  sen dem am negativen Pol der Stromquelle<B>-</B> ange  schlossenen Widerstand ein Kondensator parallel ge  schaltet ist.  



  Nachstehend sind an Hand der Zeichnung zwei  Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.       Fig.   <B>1</B> zeigt ein Schaltschema einer solchen     Faden-          wächteranlage    mit einem magnetischen Verzöge  rungsrelais,     Fig.    2 ein Schaltbild mit einer     Glimm-          triode    als verzögertes Relais. Die     Fig.   <B>3</B> ist ein Dia  <U>gramm,</U> das die zeitliche Veränderung der Faden  spannung (Ordinate) und die einzelnen Schaltzeit  punkte darstellt.  



  Zwischen der positiven und der negativen  Klemme P und<B>N</B> einer     Gleichspannungsquelle    von  z. B.<B>230</B> Volt liegt für jeden Signalstromkreis<B>je</B>  eine Glimmtriode (gesteuerte Glimmlampe,)     Tl        bzw.          TII        usw.    in Serie mit einem Arbeitswiderstand       Rl,        Rl'        usw.    Die Glimmtriode zündet, wenn an  deren     Starterelektrode        Stl    eine positive Spannung von  mindestens<B>150</B> V angelegt wird.

   Die Kathoden die  ser Glimmtrioden sind einerseits über einen Wider  stand     Rl        bzw.        Rll        usw.    von z. B.<B>33</B>     Kilo-Ohm     mit dem Minuspol der Speisespannung und anderseits  über eine Ventilzelle,<I>Z, Z'</I>     usw.    mit einer Sammel  schiene<B>SS</B> verbunden;

   diese Sammelschiene führt  über eine Spannungsquelle<B>Q</B> zur Erzeugung einer  festen     Startervorspannung    zu der     Starterelektrode     einer weiteren     Kaltkathodentriode   <B>T3,</B> welche ein  akustisches     SignalgeYät   <B><I>(G)</I></B> in Tätigkeit setzt     bzw.     die Maschine abschaltet.  



  Der von der     Stickmaschme    gesteuerte Schalter       Sl,    der in der positiven Zuleitung P liegt, wird von      der Maschine kurz vor der höchsten Fadenspannung       im    Punkt<B>A</B>     (Fig.   <B>3)</B> geschlossen und vor dem näch  sten Fadenanzug Punkt<B>C</B>     (Fig.   <B>3)</B> wieder geöffnet.  Diese Schaltzeitpunkte sind mechanisch regelbar und  können auf die günstigsten Zeiten eingestellt werden.  Der Schalter<B>S2</B> ist der auf dem zu überwachenden  Faden sitzende     Fühlkontakt,    der sich bei jeder Ent  spannung des Stickfadens schliesst. In der Praxis  besteht er aus einer Mehrzahl, z.

   B. zehn auf     neben-          einanderliegenden    Stickfäden aufruhenden     Fühlkon-          takten,    die alle zueinander parallel geschaltet sind.  



  Sind nun die Schalteer     Sl    und<B>S2</B> gleichzeitig  geschlossen, was dann der Fall ist, wenn Fadenbruch  vorliegt, dann kann die Röhre     Tl    zünden und gibt  durch ihr Aufleuchten optisch und weiters über  die an die Sammelschiene<B>SS</B> angeschlossene     Glimm-          triode   <B>(T3)</B> ein akustisches Signal. Die Anzeige  dauert so lange, bis der Schalter     Sl    wieder unter  brochen wird.  



  Um nun zu erreichen,     dass    die Zündung der    Glimmtriode     Tl    nur während der kurzen Zeit  spanne der höchsten Fadenspannung eintreten kann,  ist folgende Einrichtung     getroffen-          In    der Leitung vom Pluspol P der Spannungs  quelle zum Schalter<B>S2</B>     bzw.    zur     Starterelektrode        Stl     liegt der vom Relais     VR    gesteuerte Ruhekontakt       VRL    Das Relais liegt über     Sl    an der Speisespan  nung     P-N    und hat eine Ansprechzeit von etwa  <B>3</B> Millisekunden.  



  Wird der von der Stickmaschine gesteuerte Schal  ter     Sl    geschlossen, so wird das Relais VR erregt und  öffnet nach etwa<B>3</B>     Millisekunden    den Kontakt     VRL     Dadurch ist erreicht,     dass    eine Zündung der Röhre       Tl    nur möglich ist, solange die Schalter     Sl    und<B>S2</B>  geschlossen sind und das Relais VR seinen Ruhe  kontakt     VR1    noch nicht geöffnet hat, das heisst nur  während der Zeit der höchsten Fadenspannung,  welche etwa<B>3</B> Millisekunden beträgt und in     Fig.   <B>3</B>  durch den Abschnitt     A-B    dargestellt ist.  



  Im Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2 sind die  gleichen Schaltelemente mit den gleichen Bezugszei  chen versehen. Der Unterschied gegenüber     F.ig.   <B>1</B>  liegt in folgendem:  In der Leitung vom Pluspol P zum Schalter<B>S2</B>       bzw.    zur     StarterelektrodeStl    liegt ein     WiderstandR2     von z. B.<B>33</B>     Kilo-Ohm.    Zwischen diesem und dem  negativen Pol<B><I>N</I></B> liegt eine Glimmtriode T2, deren       StarterelektrodeSt2    einerseits über     einenRegelwider-          stand    R3 von z.

   B. 200     Kilo-Ohm    mit dem Plus  pol P und anderseits über einen Widerstand R4 von  z. B.<B>3</B>     Megohm        bzw.    einen     hiezu    parallel liegenden  Ladekondensator<B>Cl</B> von z. B.<B>3000</B>     pF    mit dem  Minuspol V verbunden ist.

   Diese Glimmtriode wirkt  als kurzzeitig verzögertes Relais in folgender Weise:  Wenn der Schalter     Sl    geschlossen wird, so wird  die Glimmtriode T2 nach einer Verzögerung von  etwa<B>3</B> Millisekunden gezündet, weil die     Starter-          elektrode    erst nach der nötigen     Aufladezeit    des     Kon-          densators   <B>Cl</B> von etwa<B>3</B>     misec    die nötige     Zünd-          spannung    erhält.

   Sobald die Glimmtriode T2 gezün-         det    hat, wirkt sie zusammen mit dem Widerstand  R2 als Spannungsteiler und die an der     Starterelektrode          Stl    liegende Spannung sinkt auf etwa<B>115</B> V, so       dass    eine Zündung von     Tl    nicht mehr möglich ist.  Der Einschaltzeitpunkt des Schalters     Sl    und der  Zündzeitpunkt der Röhre     Tl    liegen im Bereich der  höchsten Fadenspannung.  



  Auch in diesem Falle schliesst der von der  Maschine gesteuerte Schalter     SI    im Punkt<B>A</B> des  Diagramms nach     Fig.   <B>3.</B> Von diesem Punkte<B>A</B> bis  zu dem etwa<B>3</B>     m,'sec    verschobenen Punkt B liegt  die ganze Spannung an der     Starterelektrode        Stl    und  es wird daher die Glimmtriode gezündet, falls infolge  Reissens eines Fadens der Schalter<B>S2</B> geschlossen  ist. Im Punkte B des Diagramms hat die Röhre T2  gezündet und eine Zündung der Röhre     Tl    ist nicht  mehr möglich. Im Zeitpunkt<B>C</B> öffnet wieder der  Schalter     Sl.     



  Es ist ersichtlich,     dass    die angegebenen elektrischen  Werte und Zeitangaben nur Beispiele sind und geän  dert werden können. Einem Magnetrelais zur Er  zielung der erforderlichen Schaltverzögerung ist ein  elektronisches Relais, z. B. eine Glimmtriode, vor  zuziehen, weil es billiger ist und betriebssicherer  arbeitet.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Elektrischer Fadenwächter für Stickmaschinen und dergleichen mit einem im Stick- oder derglei chen Rhythmus betätigten Schalter, der bei der be triebsmässigen Lockerung der Nadelfäden die Signal stromkreise unterbricht und mit in den einzelnen Signalstromkreisen liegenden fadengesteuerten Fühl- kontakten, die bei jeder Lockerung des Fadens den zugeordneten Signalstromkreis schliessen, dadurch gekennzeichnet, dass in den Signalstromkreisen<B>je</B> eine Glimmtriode<I>(T1,</I> TF) liegt, deren Starterelektrode über einen oder mehrere parallel liegende Fühl- kontakte <B><I>(S2,
    </I></B> S2') an einer für das Zünden der Glimmtriode ausreichenden positiven Spannungliegt, wobei zwischen den Klemmen der Spannungsquelle und parallel zu den Signalstromkreisen ein ansprech- verzögertes Relais<I>(VR,</I> T2) magnetischer oder elek trischer Art vorgesehen ist, nach dessen Ansprechen infolge Schliessens des im Stick- oder dergleichen Rhythmus betätigten Schalters (S1) die Spannung am Fühlkontakt <B>(S2)</B> unter die Zündspannung der Glimmtriode (T1) absinkt, so dass eine eventuelle Zündung der Glimmtriode (T1)
    nur während der Ansprechzeit des Relais<I>(VR,</I> T2) möglich ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Fadenwächter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathoden der Glimmtrioden <I>(T1,</I> TY usw.) der einzelnen Signalstromkreise einer seits über Arbeitswiderstände (R1, Rl' usw.) mit dem Minuspol<B>(N)</B> der Betriebsspannung verbunden sind und anderseits über Ventilzellen<I>(Z, Z)</I> an eine gemeinsame Sammelschiene<B>(SS)</B> gelegt sind, welche unter Zwischenschaltung einer zur Erzeugung der Startervorspannung dienenden Batterie<B>(Q)
    </B> mit der Starterelektrode einer weiteren Glimmtriode<B>(T3)</B> ver bunden ist, die ein akustisches Signal<B>(G)</B> auslöst bzw. <B>die</B> Maschine abschaltet, wenn eine der von den Fühlkontakten <B><I>(S2, ST)</I></B> gesteuerten Glimmtrioden <I>(T1,</I> TY usw.) anspricht. 2.
    Fadenwächter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als ansprechverzögertes Relais eine Glimmtriode (T2) dient, die über einen Anoden widerstand (R2) an der vollen Betriebsspannung liegt, wobei der oder die Fühlkontakte <B>(S2)</B> zwischen dem Anodenwiderstand (R2) und der Anode dieser Glimmtriode (T2) angeschlossen ist bzw. sind und deren Starterelektrode an einen aus zwei Widerstän den (R3, R4) bestehenden Spannungsteiler ange schlossen ist, von denen dem am negativen Pol der Stromquelle angeschlossenen Widerstand (R4) ein Kondensator<B>(C1)</B> parallel geschaltet ist.
CH6922059A 1958-05-19 1959-02-06 Elektrischer Fadenwächter für Stickmaschinen und dergleichen CH368697A (de)

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WO1989012124A1 (fr) * 1988-06-01 1989-12-14 G.M. Pfaff Aktiengesellschaft Dispositif de retenue de fil
WO1990005804A1 (de) * 1988-11-24 1990-05-31 Pfaff Industriemaschinen Gmbh Stichbildende maschine mit einem messwertaufnehmer und einer steuervorrichtung

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