CH368736A - Waffentragendes Raupenfahrzeug mit Einrichtung zum Seitenrichten des Wagenrumpfes - Google Patents

Waffentragendes Raupenfahrzeug mit Einrichtung zum Seitenrichten des Wagenrumpfes

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CH368736A
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CH6268158A
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Erik Berge Sven
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Bofors Ab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/08Endless track units; Parts thereof
    • B62D55/104Suspension devices for wheels, rollers, bogies or frames
    • B62D55/116Attitude or position control of chassis by action on suspension, e.g. to compensate for a slope
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
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Description


  Waffentragendes Raupenfahrzeug mit Einrichtung zum     Seitenrichten    des Wagenrumpfes    Die Erfindung bezieht sich auf ein waffentragen  des Raupenfahrzeug mit Einrichtung zum     Seitenrich-          ten    des die Waffe tragenden Wagenrumpfes.  



  Bei allen bekannten Panzern und     Selbstfahr-          lafetten,    wie sie im normalen Dienst üblich sind, er  folgt das seitliche Richten dadurch,     dass    die Haupt  waffe entweder in einem Turm eingebaut oder auf  einer Drehplattform aufgebaut ist und zusammen  hiermit in Seitenrichtung gegen den Wagenrumpf  unbegrenzt drehbar ist, oder dass die Hauptwaffe in  einem     Pivot    gelagert ist und in bezug auf den Wagen  rumpf um einen begrenzten Winkel, meist     20-300,     drehbar ist.

   Diese Arten des     Seitenrichtens    bewirken,  dass das Fahrzeug so gebaut sein muss, dass es bei  jedem     Seitenrichtwinkel    das     Höhenrichten        (Eleva-          tion)    der Waffe, den Rücklauf derselben, das Laden,  das Auswerfen von Patronen- oder     Kartuschenhülsen     usw. nicht behindert. Die Konstruktion kann infolge  dessen nicht so gedrungen und gut ausgenutzt sein  und kann mit andern Worten nicht so leicht sein oder  so kräftig gepanzert sein, wie wenn die Waffe hin  sichtlich Seitenrichtung starr im Wagenrumpf einge  baut wäre. Dieser Nachteil ist besonders fühlbar,  wenn es sich um ein schweres Geschütz mit seiner  viel Platz beanspruchenden Munition handelt.

   Bei  den genannten     Seitenrichtsystemen    bestehen     ausser-          dem    nur sehr geringe     Möglichkeiten,    den häufig vor  gebrachten Wunsch zu erfüllen, die Waffe von einem  in dem Wagenrumpf unbeweglich angebrachten Mu  nitionsmagazin her selbsttätig zu laden.  



  Es gibt vereinzelte ältere     Panzerwagenbauarten,     bei denen das Geschütz seitlich unbeweglich im Wa  gen angebracht ist und das     Seitenrichten    mit der  normalen Lenkeinrichtung des Panzerwagens erfolgt.  Dieses     Seitenrichtverfahren    ist jedoch für moderne  Panzerwagen und sonstige fahrbare Lafetten unge-    eignet, da sie heutzutage mit Geschützen viel     grös-          serer    Reichweite und mit Raupenfahrwerken für viel  grössere Fahrgeschwindigkeiten ausgerüstet sind. Die  grössere     Waffenreichweite    verlangt seitliches Rich  ten mit einer Genauigkeit, die mit der     üblichen     Lenkeinrichtung nicht erzielbar ist.

   Wegen der gefor  derten höheren Fahrgeschwindigkeiten werden die  Fahrwerke mit weicherer     Laufradfederung    gebaut als       früher.    Beim     Seitenrichten    durch die Lenkeinrich  tung des Fahrzeugs werden die Triebräder, Umlenk  räder der     Gliedkettenführung    und die am weitesten  vorn bzw. hinten liegenden Laufräder mit erheb  lichen senkrecht wirkenden Kräften belastet, die  durch die Raupe oder Gliedkette erzeugt werden,  um die Kraft von den Triebrädern auf den Erdboden  zu übertragen und dadurch das     Seitenrichten    des  Fahrzeuges zu bewirken.

   Durch die genannten senk  rechten Kräfte werden beim     Seitenrichten    mit     Hilfe     der Lenkeinrichtung des Fahrzeugs die Laufrad  federn dermassen zusammengedrückt, dass die     Richt-          bewegung    ausgesprochen federnd nachgiebig und in  folgedessen nicht genügend genau wird. Das Zu  sammenpressen der Federn kann auch     störende        Hö-          henrichtfehler    des Geschützes verursachen.  



  Die Erfindung ermöglicht ein     Seitenrichten    des  ganzen Wagenrumpfes, ohne dass die oben genannten  Faktoren einen störenden     Einfluss    ausüben. Die Ein  richtung zum     Seitenrichten    ist     erfindungsgemäss    ge  kennzeichnet durch seitlich am Wagenrumpf ange  brachte und von den Triebrädern getrennt beweg  liche     Seitenrichtglieder,    die bei stillstehendem Fahr  zeug mit den Raupenketten in und ausser Eingriff  gebracht werden können und bei     Eingriff    die     Ein-          griffstelle    in bezug auf den Wagenrumpf in begrenz  tem     Ausmass    nach vorn oder hinten zu bewegen im  stande sind.

        Die Erfindung wird nun     anhand    von auf     anlie-          gender    Zeichnung     dargestellten    Ausführungsbeispie  len näher beschrieben.  



       Fig.    1 der Zeichnung ist eine Seitenansicht eines  Panzerwagens mit einer Einrichtung zum Seiten  richten.  



       Fig.    2 zeigt in grösserem Masstab ein     Seiten-          richtglied    in Eingriff mit der Gleiskette.  



       Fig.    3 ist ein Schnittbild dieses Gliedes entspre  chend der Schnittlinie 3-3 in     Fig.    2.  



  Die     Fig.    4 und 5 sind Schnitte derselben Vor  richtung entsprechend den Schnittlinien 4-4     bzw.    5-5  in     Fig.    2 bzw. 3.  



  Die     Fig.    6-8 stellen eine     wahlweise        Bauart    des       Seitenrichtgliedes    dar, und zwar in Seitenansicht     bzw.     im Schnitt entsprechend der Linie 7-7 in     Fig.    6     bzw.     von oben gesehen.  



       Fig.    1 zeigt einen     Panzerwagen    oder ein Sturm  geschütz mit einem Wagenrumpf 1. Die Gleiskette  oder Raupe 2 erstreckt sich über ein Triebrad 3,  Laufräder 4, ein Spann- oder Umlenkrad 5 und  Stützrollen 6. Der Rumpf ist dazu bestimmt, eine  hinsichtlich     Seitenrichtbewegung    im Rumpf unbe  weglich eingebaute Hauptwaffe 7 mit     Elevations-          grenzen    8 und 9 zu tragen.  



  Der Rumpf ist beiderseits mit je einem oder meh  reren     Seitenrichtgliedern    10 versehen, die in den       Fig.    2-5 näher dargestellt sind. Ein solches     Seiten-          richtglied    besteht aus einem Gehäuse 11, in dem ein  Richtarm 12 heb- und senkbar gelagert ist. Der  Richtarm 12 ist an seinem oberen Ende durch eine  Führungsrolle 13 im Gehäuse 11 geführt. Am un  teren Ende des Gehäuses 11 wird der Richtarm  durch zwei weitere     Führungsrollen    14 geführt. Das  untere Ende des Richtarmes 12 ist als Finger oder       Zahn    15 ausgebildet, der bei herabgelassenem Arm  in eines der für die     Triebradzähne    bestimmten Lö  cher 16 der Gleiskette eingreift.

   Ein Zylinder 17 mit  einem z. B. durch Öl- oder Luftdruck betätigten Kol  ben 27 ist im Gehäuse 11 fest eingebaut und mit  seiner Kolbenstange 18 mit dem Richtarm 12 ver  bunden. Zwischen dem Boden des Gehäuses 11 und  einer     seitlich    vorspringenden Platte 19 des     Richt-          arms    befindet sich eine vorgespannte Druckfeder 20.  Das Gehäuse 11 ist an der Seitenwand des Fahr  zeugrumpfes 1 drehbar an einem Lagerbolzen 21  gelagert und ist gelenkig mit der Kolbenstange 22  einer hydraulischen Steuerung 23 gekoppelt, die mit  einem Bolzen 31 am Fahrzeugrumpf befestigt ist,  und zwar in der Nähe der Stosstelle oder des über  gangs zwischen Seitenwand und Bodenteil des  Rumpfs 1.

   Das Gehäuse 11 besteht aus Panzer  werkstoff und ist genügend kräftig     ausgeführt,    um in  gewissen Grenzen gegen Beschuss widerstandsfähig  zu sein und um durch genügende starre Unnachgie  bigkeit eine im     wesentlichen    unelastische     Richtbewe-          gung    zu gewährleisten. Als Schutz gegen Beschuss ist  auch die hydraulische Steuerung 23 teilweise durch    eine Panzerung abgeschirmt, die aus einem am  Rumpf befestigten Teil 24, siehe     Fig.    2 und 4, und  aus einem abnehmbaren Teil 25 besteht. Der Teil  25 ist in     Fig.    4 angedeutet.  



  Das     Seitenrichten    des Fahrzeuges     erfolgt    meist  zunächst durch     Grobrichten        mit    der Lenkeinrich  tung des Fahrzeuges. Die Lenkeinrichtung sollte der  art sein, dass man die Richtung durch gegenläufigen  Antrieb der beiden Gleisketten (Drehen auf der  Stelle) vornehmen kann und dass man gleichzeitig  bei einer Längsneigung des Fahrzeugs, z. B. an einem  Hang, durch Anziehen einer zur Lenkeinrichtung ge  hörenden Bremse eine     nennenswerte    Bewegung des  Fahrzeugs in seiner Längsrichtung verhindern kann       (Überlagerungslenkgetriebe    ohne Differentialwir  kung).

   Beim     Grobeinrichten    des Fahrzeugs ebenso  wie bei jeglichem Fahren herrscht in dem mit dem  Richtarm 12 verbundenen Zylinder 17 kein Druck,  so dass der Richtarm 12 durch die Feder 20 in sei  ner oberen Endstellung gehalten wird. Zur Feinein  richtung wird von einem hydraulischen Betätigungs  system aus durch eine Öffnung 26 im Zylinder 17  über dem Kolben 27 ein Druck erzeugt. Hierdurch  wird der Richtarm 12 nach unten zur Gleiskette 2  hin gedrückt und greift mit seinem     Zahn    15 in eine  der Öffnungen 16 der Gleiskette ein, nachdem der  Richtarm durch die     Druckflüssigkeitssteuerung    23  nötigenfalls um einen gewissen Betrag geschwenkt  wurde.

   Das     Seitenrichten    wird dann dadurch vorge  nommen, dass die eine oder andere Seite des Kolbens  30 im Zylinder der Steuerung 23 durch eine Öff  nung 28 bzw. 29 vom hydraulischen Betätigungs  system aus unter Druck gesetzt wird. Hierdurch wird  das Gehäuse 11 mit dem Richtarm 12 in bezug auf  den Fahrzeugrumpf 1 nach vorn oder hinten um den  Lagerbolzen 21 herumgeschwenkt. Ein entsprechen  der Richtarm auf der anderen Seite des Fahrzeugs  wird gleichzeitig in entgegengesetzter Richtung ge  schwenkt. Der Zahn 15 ist so geformt, dass er beim  Schwenken des Richtarms 12, auch bei vollem Aus  schlag des Richtarms in beiden Richtungen, mit der  Kette in Eingriff bleibt, wobei er vom Zylinder 17  weiterhin nach unten gedrückt wird.

   Mit kurzen Un  terbrechungen zum Umsetzen des     Eingriffpunktes     des Richtarms in eine andere Öffnung der Gleiskette,  wobei der Richtarm von der Kette schnell freige  macht wird, indem man durch die Öffnung 32 die  Unterseite des Kolbens 27 vorübergehend unter  Druck setzt, kann die Feineinrichtung schrittweise  beliebig lang fortgesetzt werden, ohne dass zwischen  durch ein     Grobeinrichten    mit Hilfe der Lenkeinrich  tung des Fahrzeugs nötig wäre.  



  Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene  Ausführungsbeispiel beschränkt ; dieses kann vielfäl  tig abgewandelt werden. Besonders sei erwähnt, dass  das Gehäuse 11 des     Seitenrichtgliedes    wahlweise an  der Seite des Rumpfes 1 derart gelagert sein     kann,     dass es im wesentlichen waagerecht beweglich ist. Die       Fig.    6-8 zeigen ein Beispiel hierfür. Das Gehäuse  läuft hier mit zwei Führungsrollen 33 in einer am      Rumpf 1 angebrachten und aus zwei Führungs  schienen 34, 35 bestehenden Führung. Zur Bewe  gung des Richtarms 12 enthält das Gehäuse 11 eine  hydraulische Steuerung (Flüssigkeitszylinder mit Kol  ben) und eine Druckfeder gleicher Art wie in     Fig.    4  und 5, siehe 17, 27 bzw. 20 dort selbst.

   Die waag  rechte Bewegung des Gehäuses 11 erfolgt durch die  am Fahrzeugrumpf befestigte     Druckflüssigkeitssteue-          rung    36, deren Kolbenstange 37 an einem Vorsprung  38 der dem Fahrzeug zugekehrten Seite des Gehäu  ses 11 befestigt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Waffentragendes Raupenfahrzeug mit Einrichtung zum Seitenrichten des die Waffe tragenden Wagen rumpfes, gekennzeichnet durch seitlich am Wagen rumpf angebrachte und von den Triebrädern ge trennt bewegliche Seitenrichtglieder, die bei stillste hendem Fahrzeug mit den Raupenketten in und aus- ser Eingriff gebracht werden können und bei Ein griff die Eingriffstelle in bezug auf den Wagenrumpf in begrenztem Ausmass nach vorn oder hinten zu bewegen imstande sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Raupenfahrzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Seitenrichtglieder der art angeordnet sind, dass sie an einer Stelle, wo die Raupenkette auf dem Erdboden aufliegt, mit der Raupenkette in Eingriff kommen. 2. Raupenfahrzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Seitenrichtglieder an den Seiten des Wagenrumpfes innerhalb der durch die Seitenprojektion der Raupenkette bestimmten Kontur gelagert sind. 3.
    Raupenfahrzeug nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die zu genanntem Eingriff dienenden Teile der Seitenrichtglieder heb- und senk bar sind. 4. Raupenfahrzeug nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Seitenrichtglieder schwenkbar sind. 5. Raupenfahrzeug nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Seitenrichtglieder in etwa waagerechter Richtung beweglich sind. 6.
    Raupenfahrzeug nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Seitenrichtglieder aus einem am Wagenrumpf seitlich gelagerten Gehäuse und aus einem hierin durch Federkraft einziehbaren Richtarm bestehen, der seinerseits an seinem aus dem Gehäuse vorstehenden Ende mit einem Zahn versehen ist, der bei abgesenktem Richtarm in eine der für Eingriff der Triebradzähne dienenden Öff nungen der Raupenkette eingreift. 7.
    Raupenfahrzeug nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse an seinem vom Richtarm abgewendeten Ende um einen an dem Wagenrumpf befestigten Lagerbolzen schwenkbar ge lagert ist und an seinem anderen Ende an den be wegten Teil einer eine Schwenkbewegung erzeugen den und am Wagenrumpf angebrachten Druckmittel- steuerung angeschlossen ist. B.
    Raupenfahrzeug nach den Unteransprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse an der Seite des Wagenrumpfes mit Hilfe einer Lage rung aufgehängt ist, welch letztere eine im wesent lichen waagerechte Bewegung erlaubt, wobei eine am Wagenrumpf angebrachte Druckmittelsteuerung diese waagerechte Bewegung bewirkt.
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