CH368877A - Vorrichtung zur Ableitung der statischen Elektrizität aus Werkstoffbahnen - Google Patents

Vorrichtung zur Ableitung der statischen Elektrizität aus Werkstoffbahnen

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CH368877A
CH368877A CH7077459A CH7077459A CH368877A CH 368877 A CH368877 A CH 368877A CH 7077459 A CH7077459 A CH 7077459A CH 7077459 A CH7077459 A CH 7077459A CH 368877 A CH368877 A CH 368877A
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static electricity
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CH7077459A
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Hans Dipl Ing Gruenenfelder
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Hans Dipl Ing Gruenenfelder
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05FSTATIC ELECTRICITY; NATURALLY-OCCURRING ELECTRICITY
    • H05F3/00Carrying-off electrostatic charges
    • H05F3/04Carrying-off electrostatic charges by means of spark gaps or other discharge devices

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  • Elimination Of Static Electricity (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Vorrichtung zur Ableitung der statischen Elektrizität aus    Werkstoffbahnen   Bei der Verarbeitung oder beim Bedrucken von Werkstoffbahnen, z. B. Papier-, Textil- und Kunststoffbahnen, treten häufig    Betriebsstörungen   auf, die durch mehr oder weniger starke    Aufladungen   mit statischer    Elektrizität   verursacht werden. Um die damit verbundenen, immer wieder auftauchenden vielfältigen Schwierigkeiten zu beseitigen, werden    bereits   Vorrichtungen zur Neutralisierung der Werkstoffbahnen verwendet.

   Diese    Vorrichtungen   weisen einen    kamm-   oder rechenartigen Sprühkörper auf, bestehend aus einem mit    Metallnadeln   besetzten Metallstab. Über dieses Gerät, das mit der    einenends   geerdeten Sekundärwicklung eines Transformators in Verbindung steht, wird die    Werkstoffbahn   geleitet. Über den Metallnadeln des Sprühgerätes wird eine Luftzone von bis zu 4 cm Höhe vorgesehen. Durch diese kontaktlose, jedoch sich ionisierende    Luftzone   wird die statische Elektrizität von der    Werkstoffbahn   abgeleitet, so    d'ass   diese nach Passieren der    ionisierten   Zone    neutralisiert   ist.

   Die langen Spitzen oder    Nadeln   des Sprühgerätes bedeuten indessen wegen den sehr hochgespannten Strömen, mit denen das    Sprühgerät   arbeitet, eine ständige Gefahr für das Bedienungspersonal der Maschine. 



  Gegenstand der Erfindung ist nun eine Vorrichtung zur Ableitung der statischen    Elektrizität   von    Werkbahnen,   z. B. Papier-, Textil- und Kunststoffbahnen, mit einem rechenartig mit    metallenen      Sprüh-      nadeln   besetzten Metallstab, der mit der    cinenends   geerdeten    Sekundärwicklung   eines    Transformators   in Verbindung steht, und die sich von den    bekannten   Vorrichtungen dieser Art dadurch unterscheidet, dass der die Sprühnadeln enthaltende Metallstab in    einer   Längsnut eines Isolierkörpers derart versenkt angeordnet ist, dass zwischen den Nadelspitzen und der Oberfläche des Isolierkörpers ein    Luftspalt   verbleibt,

   um das Überspringen von    Funken   zu    verhindern.   Dank der versenkten Anordnung der    Nadeln      in   einem Isolierkörper ist die Gefährdung des Bedienungspersonals behoben, und zwar ohne Beeinträchtigung der    Sprühwirkung   bzw. der Leistung des Sprühgerätes. 



  In der    Zeichnung   ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes    dargestellt,      und   zwar zeigt:    Fig.   1 eine Seitenansicht des Gerätes teilweise im    Axialschnitt,      Fig.   2 eine Draufsicht zu    Fig.   1,    Fig.   3 einen Querschnitt nach der Linie    III-111   in    Fig.   1, in grösserem Massstab,    Fig.   4 ein Anwendungsfall in schaubildlicher Darstellung und    Fig.   5 ein zugehöriges Schaltungsschema. 



  Die in    Fig.   4    dargestellte   Vorrichtung setzt sich    zusammen   aus einem    stabförmigen   Sprühgerät 1 von beliebiger, mindestens aber der Breite der zu behandelnden Werkstoffbahn entsprechender    Länge,   und einem Spezialtransformator 2. Letzterer hat einen minimalen Stromverbrauch von nur 25 Watt und ist einerseits mittels    ,eines      dreipoligen   Kabels 3 und    eines   geerdeten Steckers 4 an die    Steckdose   5 der Netzleitung angeschlossen,    während   er    anderseits      mittels   eines Spezialkabels 6 und    eines   Steckers 7 mit dem Sprühgerät 1 verbunden ist. 



  Bei dem in    Fig.   1 bis 3    dargestellten      Sprühgerät   ist ein    Metallstab   11, der nach Art    eines   Kammes oder Rechens mit Nadeln 12    besetzt   ist, in    die      Längsnut   14 eines    stabförmigen   Isolierkörpers 13 axial eingebettet, wobei die Länge der    Nadeln   12 so bemessen ist, dass der Abstand zwischen den Nadelspitzen    und   der    Oberfläche   des    Isolierkörpers   grösser ist als    die   grösste    überbrückbare   Funkenstrecke bei der gegebenen Betriebsspannung.

   15    ist      ein      mit   einem    Längs-      schlitz   16 versehener    Metallschutzmantel,   welcher so 

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 auf den Isolierkörper 13 aufgeschoben ist, dass die Längsnut 14 des    letzteren   im Längsschlitz 16 des Schutzmantels 15 frei liegt.

   Sowohl der Isolierkörper 13 als auch der Schutzmantel 15    sind   an    ihren      stirn-      seitigen   Enden mit    Anschlussbüchsen   13a, 15a für den Stecker 7 versehen, während auf die beiden mit Gewinde versehenen Enden des Metallstabes 11 je eine in der    Anschlussbüchse   13a gelagerte Steckbüchse 17 aufgeschraubt ist, in welche der Kontaktstift 7a des Steckers 7 eingreift. Der Stecker 7 ist auf seiner    Anschlussseite   abgestuft, so dass .er sowohl in der    Anschlussbüchse   13a als auch in der    Anschluss-      büchse   15a geführt ist und einen guten Abschluss vermittelt. Da das Sprühgerät an beiden    stirnseitigen   Enden mit Anschluss- bzw.

   Steckbüchsen versehen ist, kann der Stecker 7 wahlweise an der einen oder andern Seite angeschlossen werden. Diese doppelseitige    Anschlussmöglichkeit   gestattet im Bedarfsfall die Kupplung mehrerer in    Achsenrichtung   nacheinander angeordneter Sprühgeräte auf die jeweils gewünschte Länge bis auf eine Gesamtlänge von 8    Metern.   Auf das jeweils für den Anschluss nicht benötigte Ende des Sprühgerätes ist ein    Abschlussnippel   18 aufgesteckt. 



  Zum Einschalten des Stromes dient ein Schalter B. Eine Kontrollampe 9 zeigt an, ob das Gerät 1 unter Strom steht. 10 ist die in den Transformator 2 eingebaute Sicherung. Das Gerät 1 ist zweckmässig in der Weise ortsfest montiert, dass die zu    behandelnde   Werkstoffbahn B über dasselbe hinweggleitet, wie dies in    Fig.   3 und 4    veranschaulicht   ist. Dabei passiert die Bahn B die durch die    Sprühwirkung   der Nadeln 12 ionisierte Luftzone, die von den Nadelspitzen weg eine Höhe bis zu 4 cm erreichen kann. In dieser ionisierten Luftzone findet eine Ableitung der statischen Elektrizität der Papier-, Textil- oder Kunststoffbahn B statt, so dass diese nach dem Passieren des Gerätes 1 neutralisiert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung Dur Ableitung der statischen Elektrizität aus Werkstoffbahnen, beispielsweise Papier-, Textil- und Kunststoffbahnen, mit einem rechenartig mit metallenen Sprühnadeln besetzten Metallstab, welcher mit einer einenends geerdeten Sekundärwick- lung eines Transformators in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass der die Sprühnadeln (12) enthaltende Metallstab (11) in einer Längsnut (14) eines Isolierkörpers (13) derart versenkt angeordnet ist, dass zwischen den Nadelspitzen und der Oberfläche des Isolierkörpers (13) ein Luftspalt verbleibt, um das überspringen von Funken zu vermeiden.
    UNTERANSPRGCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass auf den stabförmigen Isolierkörper (13) ein Metallmantel (15) aufgeschoben ist, der im Bereich der Längsnut (14) des Isolierkörpers (13) mit einem Schlitz (16) versehen ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sprüh- gerät auf beiden stirnseitigen Enden Anschluss- (13a) und Steckbüchsen (17) aufweist.
CH7077459A 1959-03-13 1959-03-13 Vorrichtung zur Ableitung der statischen Elektrizität aus Werkstoffbahnen CH368877A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3340429A (en) * 1961-09-12 1967-09-05 Du Pont Apparatus adapted to apply an electrostatic charge to moving fibrous elements
US3370200A (en) * 1962-02-10 1968-02-20 Bayer Ag Ionization apparatus
US3676769A (en) * 1968-06-17 1972-07-11 Loepfe Ag Method and apparatus for detecting a relative movement between two bodies being in frictional contact with each other

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US3370200A (en) * 1962-02-10 1968-02-20 Bayer Ag Ionization apparatus
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