CH368936A - Vermessungsgerät für Entfernungsmessungen mit veränderlicher Basis am Standpunkt und konstantem parallaktischem Winkel - Google Patents

Vermessungsgerät für Entfernungsmessungen mit veränderlicher Basis am Standpunkt und konstantem parallaktischem Winkel

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CH368936A
CH368936A CH7164559A CH7164559A CH368936A CH 368936 A CH368936 A CH 368936A CH 7164559 A CH7164559 A CH 7164559A CH 7164559 A CH7164559 A CH 7164559A CH 368936 A CH368936 A CH 368936A
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CH
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CH7164559A
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Oldrich Dr Valka
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Meopta Praha Narodni Podnik
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    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
    • G01C3/10Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument
    • G01C3/12Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument with monocular observation at a single point, e.g. coincidence type
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
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Description


  Vermessungsgerät     für    Entfernungsmessungen     mit    veränderlicher Basis am Standpunkt  und konstantem     parallaktischem    Winkel    Die     Erfindung        betrifft    ein Vermessungsgerät für  Entfernungsmessungen mit veränderlicher Basis und  konstantem     parallaktischem    Winkel. Solche Geräte  werden für bestimmte Zwecke der     Vermessungspraxis     verwendet, weil sie zum Unterschied von der Ent  fernungsmessung mittels     Messband    oder Entfernungs  messer mit Basis im Ziel nur eine     einzige    Bedie  nungsperson erfordern. Bei einer typischen bekann  ten Ausführung, wie z.

   B. in dem Buch von     Deumlich     und     Seyfert,     Instrumente der Vermessungstechnik ,  S.317-319, beschrieben, wird die veränderliche  Basis von zwei Prismen begrenzt, von denen das eine  in einer Fassung untergebracht ist, welche auf einer  mit einer Skala versehenen     Messschiene    gleitend an  geordnet ist. Ferner weist dieses Gerät einen Verti  kalkreis zur Angabe des Höhenwinkels auf.  



  Diese Konstruktion, wie auch alle andern be  kannten Entfernungsmesser der angeführten Art, sind  mit dem Mangel behaftet, dass sie nicht selbstredu  zierend sind; das bedeutet, dass sie nur die     Ablesung     der schrägen     Entfernung    ermöglichen, wogegen ihre  waagrechten und senkrechten Komponenten, deren  Bestimmung Zweck der Messung ist, erst rechnerisch  mit Hinsicht auf den festgestellten Höhenwinkel er  mittelt werden müssen.  



  Die Erfindung hat sich die Aufgabe     gestellt,    ein  selbstreduzierendes Vermessungsgerät für Entfer  nungsmessungen mit veränderlicher Basis und kon  stantem     parallaktischem    Winkel zu schaffen; ein Ge  rät also, welches die direkte     Ablesung    der waag  rechten Entfernung ermöglicht, was bisher nur bei  Entfernungsmessern mit Basis im Ziel möglich war.       Weil    gleichzeitig auch die Überhöhung abgelesen  werden kann, ist das erfindungsgemässe Gerät auch  als Höhenmesser verwendbar.

      Das erfindungsgemässe Gerät ist dadurch gekenn  zeichnet, dass es ein Kurvennetz zur Bestimmung der  waagrechten und senkrechten Komponenten der  schrägen     Entfernung    zweier Geländepunkte mit unter  schiedlicher Höhe aufweist, wobei Mittel vorgesehen  sind, um zu bewirken, dass dieses Kurvennetz eine  der Basisveränderung proportionale Zwangsbewe  gung ausführt, welches Kurvennetz mit einer Ablese  marke     zusammenarbeitet,    welche von einer Einrich  tung zur Feststellung der waagrechten oder senkrech  ten     Richtung    zwangsgesteuert ist.

   Eine     vorteilhafte     Ausführung des erfindungsgemässen Gerätes weist die  Merkmale auf, dass es aus einem runden Aussenrohr  und einem runden Innenrohr besteht, welche telesko  pisch ineinander gleitbar ausgebildet sind, wobei am       Aussenrohr    der eine, unveränderliche Endpunkt der       veränderlichen    Basis und an seinem     obern    Ende     ein     drehbarer, mit einer     Ablesemarke    versehener     Ring     angeordnet sind, welch letzterer mittels eines mecha  nischen Getriebes     mit    einer Indexlibelle verbunden  ist,

   während das Innenrohr auf seiner äussern Mantel  fläche     mit    dem     Kurvennetz    versehen ist und den  zweiten Endpunkt der veränderlichen Basis trägt.  Bei dieser     Ausführung    treten die     einfache    Konstruk  tion und der Umstand, dass das Gerät kein beson  deres Stativ erfordert, noch als zusätzliche Vorteile  hinzu. Ein     Ausführungsbeispiel    des erfindungs  gemässen Vermessungsgerätes wird nun an Hand der  beiliegenden     Zeichnungen    1 bis 3 näher erläutert.

    Es zeigen:       Fig.    1 die geometrischen Beziehungen unter den  Grössen,       Fig.    2 das Kurvennetz zur Bestimmung der waag  rechten und senkrechten Komponenten der schrägen  Entfernung und       Fig.    3 eine beispielsweise Ausführung.

             In        Fig.    1 ist die Bestimmung der waagrechten       Entfernung    y und der     Überhöhung    v zweier Punkte  <I>M, N</I>     dargestellt.        Im    Punkte M ist das Vermessungs  gerät aufgestellt, welches     prinzipiell    aus einem festen  Teil a, einer von zwei ebenen, spiegelnden Flächen  <I>A, B</I> begrenzten veränderlichen Basis z und einer       Richtvorrichtung    p, welche eine Senkrechte zur Basis  z am     Orte    der Fläche B     bestimmt,    besteht.

   Die  ebenen,     spiegelnden    Flächen<I>A, B</I> sind solcherart zur  Basis z geneigt, dass in das Beobachterauge o bei ent  sprechend eingestellter Basislänge von dem Punkte N  ausser<U>dem d</U>irekten     Strahl        Np    noch ein zweiter, den  Weg     NABp    zurücklegender Strahl, eintritt. Die  Strahlen     Np    und<I>NA</I> schliessen einen Winkel<I>8</I> ein,  welcher der konstante     parallaktische    Winkel ist und  eine der beiden Gerätekonstanten, deren zweite die  unveränderliche Länge a ist, bildet.

   Durch Kippen  aus der senkrechten Lage um den Winkel y wird das  Gerät auf den Punkt N gerichtet, und die Basislänge  wird so lange verändert, bis sich dem Auge o zwei  sich überdeckende oder koinzidierende Bilder des  Punktes<I>N</I> bieten. Aus den Gerätekonstanten<I>a,</I>     d     und den gemessenen Grössen z, y wird die waagrechte       Entfernung    y nach der Beziehung  
EMI0002.0019     
    und die Überhöhung v nach der Beziehung  
EMI0002.0020     
    berechnet.

    Wählen wir ein     rechtwinkliges        Koordinatennetz     (y) (z) und bilden die angeführten Gleichungen, in       explizite    Form     für    z     übergeführt,    für zweckmässig  abgestufte Werte von y, v ab, erhalten wir ein Kur  vennetz 20 gemäss     Fig.    2. Die von unten nach oben  verlaufenden Kurven 21 geben die     Werte    der über  höhung v und die sie kreuzenden Kurven 22 die       Werte    der waagrechten Komponente y der schrägge  messenen Entfernung der Geländepunkte MN an.

   Als       Ablesungsbeispiel    zeigt die     Ablesemarke    13 die     Werte     y = 23 m und v = + 6 m an. Dieses     Kurvennetz    20  wird     derart    am Gerät angeordnet, dass es eine den  Basisveränderungen     proportionale    Zwangsbewegung       ausführt,    und das Gerät wird mit einer     Ablesemarke     13 versehen, welche eine von einer Einrichtung zur  Feststellung der waagrechten oder senkrechten Lage  der     Richtvorrichtung    p     gesteuerte    Zwangsbewegung  ausführt, also eine Bewegung, welche eine Funktion  des Winkels y ist.

   Durch Zusammenspiel der Eigen  bewegung des Kurvennetzes 20 mit der Bewegung  der     Ablesemarke    13 werden die y- und     v-Werte    auto  matisch eingestellt und können direkt abgelesen  werden.  



  Die beispielsweise Ausführung nach     Fig.3    be  steht aus einem unten in eine Spitze 19 auslaufen  den runden Aussenrohr 10, in welches ein auf seiner       Oberfläche    mit dem Kurvennetz 20 versehenes rundes    Innenrohr 11 teleskopisch eingeschoben ist. Am  obern Ende des Aussenrohres 10 ist ein drehbarer,  mit einer     Ablesemarke    13 versehener Ring 12 ange  ordnet, dessen Verzahnung in ein verzahntes Segment  14 eingreift, welches mittels eines Bolzens 15 drehbar  am Aussenrohr 10 gelagert ist. Am Segment 14 ist  eine Indexlibelle 16 angebracht.

   Am Aussenrohr 10  ist ferner eine nicht dargestellte Richteinrichtung   in der Praxis wird es sich um ein     Diopter    oder ein  Fernrohr handeln - und dem Segment 14 gegenüber  liegend eine ebene, spiegelnde     Fläche    B angeordnet.  Am Innenrohr 11 ist oberhalb der Fläche B des  Aussenrohres 10 die ebene spiegelnde Fläche A an  gebracht. Das im Aussenrohr 10 frei bewegliche  Innenrohr 11 ist mit einem verzahnten Kamm 18  versehen, in welchen ein vom Drehknopf 17 angetrie  benes, nicht dargestelltes     Ritzel    eingreift. Der ver  zahnte Kamm 18 sichert gleichzeitig das Innenrohr  11 gegen Verdrehung.

   Bei der Aufstellung des Kur  vennetzes 20 wird für die Darstellung der     y-Werte     ein solcher Massstab gewählt, dass das Kurvennetz 20  den ganzen     Umfang    des Innenrohres 11 mit Aus  nahme des Teils für den verzahnten Kamm 17 ein  nimmt. Wird das Kurvennetz 20 beispielsweise für  einen Bereich der     7-Werte    von -30 bis + 30 , neue  Teilung, aufgestellt, so wird das Übersetzungsverhält  nis zwischen Segment 14 und Ring 12 vorteilhafter  weise als annähernd 60:390 gewählt.

   Dann wird  einer     Ausschwenkung    der Indexlibelle 16 von -30  nach + 30  eine Bewegung der     Ablesemarke    13 um  390 , neue Teilung, entsprechen und das Kurven  netz 20 wird im gleichen Ausmass von 390  die  äussere     Mantelfläche    des Innenrohres 11 einnehmen.  Der restliche Teil des Umfanges im Ausmass von 10   bleibt für den verzahnten Kamm 17 frei.  



  Das Gerät wird mit seiner Spitze 19 im Anfangs  punkt M der gemessenen Strecke aufgestellt und mit  tels der Richtvorrichtung auf den Endpunkt N ge  richtet. Durch Betätigung des Drehknopfes 17 wird  das Innenrohr 11 so eingestellt, dass eine über  deckung oder Koinzidenz der beiden Bilder des  Punktes N eintritt, wobei gleichzeitig auch durch Be  wegung des Segments 14 die Indexlibelle 16 in waag  rechte Lage gebracht wird. Am Kurvennetz 20 wer  den die von der     Ablesemarke    13 angezeichneten  Werte für y und v abgelesen.  



  Die beschriebene beispielsweise     Ausführung    kann       abgeändert    werden, besonders derart, dass man zur  Verstellung des Innenrohres und zur Übertragung  der Bewegung der     Indexlibelle    auf die     Ablesemarke     andere, in der Mechanik bekannte Mittel benutzt,  oder dass man die Libelle entweder durch eine andere  Einrichtung zur Feststellung der waagrechten Rich  tung, beispielsweise durch     Stablot,    ersetzt.

   Die bei  den ebenen spiegelnden Flächen können     vorteilhaf-          terweise    als Prismen ausgeführt werden, so dass man  für verschiedene     Messbereiche    verschiedene     parallak-          tische    Winkel einstellen kann, für welche verschie  dene gegenseitig auswechselbare Kurvennetze ange  fertigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vermessungsgerät für Entfernungsmessungen, mit veränderlicher Basis am Standpunkt und konstantem parallaktischem Winkel, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Kurvennetz zur Bestimmung der waag rechten und senkrechten Komponenten der schrägen Entfernung zweier Geländepunkte mit unterschied licher Höhe aufweist, wobei Mittel vorgesehen sind, um zu bewirken, dass dieses Kurvennetz eine der Basisveränderung proportionale Zwangsbewegung ausführt, welches Kurvennetz mit einer Ablesemarke zusammenarbeitet, welche von einer Einrichtung zur Feststellung der waagrechten oder senkrechten Rich tung zwangsgesteuert ist.
    UNTERANSPRUCH Vermessungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem runden Aussenrohr (10) und einem runden Innenrohr (11) besteht, welche teleskopisch ineinander gleitbar ausgebildet sind, wobei am Aussenrohr (10) der eine, unveränder liche Endpunkt der veränderlichen Basis und an seinem obern Ende ein drehbarer, mit einer Ablese- marke (13) versehener Ring (12) angeordnet sind, welch letzterer mittels eines mechanischen Getriebes mit einer Indexlibelle (16) verbunden ist, während das Innenrohr (11) auf seiner äussern Mantelfläche mit dem Kurvennetz (20) versehen ist und den zwei ten Endpunkt der veränderlichen Basis trägt.
CH7164559A 1959-04-07 1959-04-07 Vermessungsgerät für Entfernungsmessungen mit veränderlicher Basis am Standpunkt und konstantem parallaktischem Winkel CH368936A (de)

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